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Messanlagen sollen Aufschluss geben / Drei neue Geräte für 8400 Euro angeschafft

Wird wirklich zu schnell gefahren?

Wir in den Dörfern gerast oder nicht - das soll jetzt Mithilfe von Messanlagen geklärt werden.

veröffentlicht am 11.02.2019 um 18:00 Uhr

Florian Buddensiek vom Auetaler Bauhof zeigt eine der drei Messanlagen, die die Gemeinde angeschafft hat. Foto: leo
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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AUETAL. „Bei uns im Dorf wird zu schnell gefahren“ – diesen Satz hören die Verantwortlichen der Gemeinde Auetal immer wieder von Auetalern fast aller Ortschaften.

Jetzt wurden drei mobile Geschwindigkeitsmessanlagen angeschafft, die Klarheit über die Raser und deren Lieblingsstrecken bringen sollen. Dafür hat die Gemeinde 8400 Euro investiert. Die Messanlagen haben in den vergangenen drei Wochen in Schoholtensen, Rehren und Rolfshagen gestanden. Dort wurden zahlreiche Messungen vorgenommen, die jetzt ausgewertet werden.

„Die Messanlagen erfassen die Geschwindigkeit der Auto- oder Lastwagenfahrer auch, wenn das Display ausgeschaltet ist, denn nur so können wir objektive Ergebnisse erzielen“, erklärt Doreen Schwarzlaff von der Gemeinde auf Anfrage dieser Zeitung. Wer das Licht der Messanlage sieht – egal, ob mit der angezeigten Geschwindigkeit oder entsprechenden Smilies –, der würde automatisch langsamer fahren.

„Wenn die Anlagen aber vermeintlich ausgeschaltet sind, dann erzielen wir auch wirklich korrekte Ergebnisse“, so Schwarzlaff.

Mit den erzielten Messresultaten könne man gegenüber den Bürgern, die meist eine subjektive Sicht auf die Sache hätten, nachweisen, dass nicht gerast werde. Sollte allerdings wirklich in manchen Bereichen zu schnell gefahren werden, dann könnten entsprechende Verkehrsicherheitsmaßnahmen auf den Weg gebracht werden.

Derzeit müssen die Messanlagen geladen werden. In den nächsten Tagen werden sie von Bauhofmitarbeitern an weiteren prägnanten Stellen im Auetal aufgestellt.




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