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Kunstwerk für die Seniorenresidenz

„Wo das Herz wohnt“

Ein von BBS-Schüler gefertigtes Herz ziert jetzt den Eingangsbereich der Medicare-Seniorenresidenz Schäferhof. Die Schüler habe es selbst geliefert und dann etwas Zeit mit den Senioren verbracht.

veröffentlicht am 13.12.2018 um 11:02 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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REHREN. Die Medicare-Seniorenresidenz Schäferhof in Rehren und die Berufsbildenden Schulen (BBS) Rinteln verbindet eine gut funktionierende Kooperation. Schließlich werden die Auszubildenden in der Altenpflege sowie Pflegeassistenten oder persönliche Assistenten in der Pflege an den BBS unterrichtet, und die Lehrkräfte sind immer wieder in den Ausbildungs- und Praktikumsbetrieben unterwegs und arbeiten eng mit den Einrichtungen zusammen – so auch mit denen der Medicare.

Die Leiterin der Medicare-Seniorenresidenz Schäferhof, Ina Arnold, hat vor einiger Zeit davon gelesen, dass die Schüler der BBS Herzen aus Metall und Holz herstellen – selbstverständlich nicht die Schülerinnen und Schüler der Pflege, sondern die Schüler des Berufsvorbereitungsjahres Holz und Metall. Mit dem Erlös aus den Herzen wird die Moutainbike-Aktion an den Berufsbildenden Schulen finanziert. Dort stehen den jungen Menschen nämlich 15 Mountainbikes zur Nutzung zur Verfügung. Für Reparaturen und Neuanschaffungen wird immer wieder Geld benötigt.

„Ich fand das toll, und da unser Motto ja lautet ,Wo das Herz wohnt, sind wir zu Hause‘ dachte ich, wir kaufen so ein schönes Herz für unseren Eingangsbereich“, erklärte Arnold. Kürzlich wurde das Herz von den BBS-Schülern sowie den Lehrkräften Ulrich Kuhnert und Michael Hintz geliefert. Die Senioren freuten sich – auch über nette Gespräche mit den Schülern und ihren Lehrkräften. Sie ließen sich erklären, wie das Herz gefertigt wurde und was die Jugendlichen für ihre Zukunft so planen. Die jungen Männer bekamen bei ihrem Besuch in der Seniorenresidenz einen Einblick in das Leben der Senioren. „Erzählen Sie ruhig noch etwas weiter. Wir haben hier alle Zeit der Welt“, stellte eine Seniorin fest, als eine der Lehrkräfte zum Aufbruch mahnte.




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