weather-image
12°

Standesbeamtin Zessin erfreut über Entwicklung der Zahlen in 2018

Zehn Eheschließungen mehr

Es gibt schöne Orte zum Heiraten im Auetal, ob das der Grund dafür ist, dass sich 2018 zehn Paare mehr das Ja-Wort gegeben haben?

veröffentlicht am 24.01.2019 um 16:35 Uhr

270_0900_122443_A_Heirat.jpg

Autor:

gloria lucie alter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

AUETAL. Ein knappes Jahr ist es her, dass es Jutta Zessin zum Standesamt Auetal verschlagen hat. Und gleich in ihrem ersten Jahr als bestellte Standesbeamtin hat sie erleben dürfen, wie die Zahl der Eheschließungen ordentlich nach oben kletterte.

„So, wie mir die Leute gegenübertreten“, sagt Zessin, seien die Ehepartner von den Trauungen des Standesamtes Auetal sehr positiv überrascht. Daher ist ihre Hoffnung, dass das Auetal als Ort zum Heiraten auch in Zukunft so gut angenommen wird.

2018 konnte nämlich gegenüber dem Vorjahr ein Plus von gleich zehn Eheschließungen verbucht werden, was bedeutet, dass sich im vergangenen Jahr insgesamt 34 Partner das Ja-Wort gegeben haben. Dementsprechend konnten 2017 nur 24 Eheschließungen verbuchen. In den drei Jahren davor ließen sich durchschnittlich knapp 20 Pärchen jährlich trauen.

Ein gutes Ergebnis also für 2018, auf dem Zessin gerne weiter aufbauen würde.

Ihre Kollegin Simone Both stand Zessin von Anfang an zur Seite und übernahm zunächst die Tätigkeiten der Standesbeamtin. Zessin musste nämlich zunächst einen entsprechenden Lehrgang besuchen. Dieser war Voraussetzung für ihre Ernennung zur Standesbeamtin. Seither ist hauptsächlich sie für den Aufgabenbereich des Standesamtes zuständig. Sie fühle sich in ihrer neuen beruflichen Heimat bereits sehr wohl, so Zessin auf Anfrage dieser Zeitung.

Unter vier verschiedenen Räumlichkeiten können sich die Verliebten im Auetal entscheiden: Außer dem Spiegelsaal in der Alten Molkerei gibt es im Heimatmuseum gleich drei Orte, um den Bund der Ehe einzugehen. Wer sich nur im engsten Kreis vermählen möchte, für den sind das alte Klassenzimmer oder die altertümliche Wohnstube gut geeignet. Ein besonderes Flair jedoch verspricht die alte Schmiede, so Zessin, die vor allem bei schönem Wetter gut angenommen werde. Dort kann unter freiem Himmel geheiratet werden.

Kontakt: Die Standesbeamtinnen freuen sich über eine Kontaktaufnahme der angehenden Ehepartner unter Telefon (0 57 52) 1 81 33.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare