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„Niemand bleibt auf dem Schaden sitzen“

1200 Pakete verbrennen auf B83: Was Kunden tun können

Auf der Bundesstraße 83 bei Hessisch Oldendorf ist am Dienstagvormittag der Anhänger eines Lastwagens in Brand geraten. Nach Angaben der Polizei gingen 1200 Pakete, die vom Hermes-Paketdienst ausgeliefert werden sollten, in Flammen auf. Auch mehrere prall gefüllte Reisekoffer verbrannten. Was passiert bei Hermes hinter den Kulissen? Wir haben Sebastian Kaltofen, Regional Communications Manager der Hermes Germany GmbH, gefragt.

veröffentlicht am 01.07.2020 um 09:30 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

Sebastian Kaltofen: Zunächst die wichtigste Info vorweg: Dem Fahrer geht es gut, darüber sind wir alle sehr froh. Sobald es zu solch einem Unfall kommt, wird in unserem Kundenservice ein Großschaden ausgelöst. Dahinter liegen dann fest definierte Prozesse – wie beispielsweise Kundenansprache und Regulierung.


Wie werden die Kunden von Hermes informiert?
Selbstverständlich werden alle Kunden informiert. Hier unterscheiden wir allerdings nach unterschiedlichen Zielgruppen: Wir informieren unsere Auftraggeber über die Schäden, diese übernehmen dann die Kommunikation mit ihren Kunden. Empfängerinnen und Empfänger von Privat-Paketsendungen werden von uns schriftlich kontaktiert, bei Gepäckkunden melden wir uns telefonisch.


Bleiben die Kunden auf den Kosten sitzen?
Nein, auf dem Schaden bleibt niemand sitzen. Privatkunden müssen bei unserem Kundenservice eine Verlustmeldung einreichen, dann wird der Schaden reguliert. Bestellwaren eines Onlinehändlers werden neu verschickt.

Interview: Ulrich Behmann




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