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TÜV Stadthagen: Licht und Elektrik an Autos häufig vernachlässigt

30 Prozent mit erheblichen Mängeln

STADTHAGEN. Ergebnis einer Statistik vom TÜV Nord: Licht und Elektrik werden an Autos häufig vernachlässigt, danach folgen Umweltbelastung, Achsen, Räder, Reifen und Bremse als häufigste Mängel.

veröffentlicht am 07.11.2018 um 16:44 Uhr
aktualisiert am 07.11.2018 um 19:30 Uhr

Die Mängel der von den Tüv-Prüfern beanstandeten Autos bei der Hauptuntersuchung fasst die jetzt erschienene Statistik des TÜV-Nord zusammen. Foto: Uwe Anspach/dpa

STADTHAGEN. Bei insgesamt 29,2 Prozent der Autos, die im vergangenen Jahr in der TÜV-Station in Stadthagen von den Sachverständigen vor Ort auf Herz und Handbremse gecheckt wurden, wurden erhebliche Mängel festgestellt. Das hat der TÜV jetzt mitgeteilt.

70,6 Prozent bekamen sofort eine TÜV-Plakette mit zwei Jahren Gültigkeit. An 56,6 Prozent der Autos gab es überhaupt nichts zu beanstanden, 14 Prozent hatten geringe Mängel. Als völlig verkehrsunsicher wurden acht Autos eingestuft.

Dies ist zusammengefasst das Ergebnis der Statistik vor Ort, die vom TÜV Nord veröffentlicht wurde. Der durchschnittliche Pkw, der in der Kreisstadt geprüft wurde, war 9,7 Jahre alt und hatte mehr als 108 000 Kilometer auf dem Tacho.

TÜV-Nord-weit habe sich die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln schon zum fünften Mal hintereinander verringert. Der TÜV wertet das „als Beleg für die Wirksamkeit der unabhängigen und neutralen Hauptuntersuchung“. Dadurch würden Autofahrer angehalten, „in einen guten technischen Zustand ihres Fahrzeugs zu investieren“.

Mirco Lohmann, Leiter der TÜV-Station in Stadthagen, erklärt gegenüber dieser Zeitung: „Wer sein Auto regelmäßig zu den empfohlenen Inspektionsterminen in einer guten Fachwerkstatt warten lässt, hat bei der Hauptuntersuchung weniger Mängel an seinem Fahrzeug.“ Sein Tipp für die dunkle Jahreszeit: „Besonders freuen würde es uns, wenn der kurze Check der Beleuchtungsanlage vor Fahrantritt zur Regel wird.“

Licht und Elektrik lägen bei den Mängeln weit vorne. Es folgen „Umweltbelastung“, „Achsen, Räder, Reifen“ und „Bremse“.

Die fünfte Mängelkategorie „gefährliche Mängel“, die im Mai 2018 neu eingeführt wurde, hat noch keine statistische Relevanz. Ein „gefährlicher Mangel“ sind zum Beispiel komplett ausgefallene Bremslichter. r




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