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Nächste Hotline der Polizei mit neuem Thema am 12. Mai

5000 SMS durch Schadsoftware versendet - Präventionstelefon zum Thema "Smishing"

LANDKREIS. Das Angebot des Präventionstelefons zum Thema "Smishing" - Betrug per SMS - sei gut genutzt worden, teilen die Präventionsbeauftragten der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg mit. Nur in einem Fall half Vorbeugung nicht mehr: 5000 SMS sind durch Schadsoftware auf Kosten einer Smartphonebesitzerin versendet worden.

veröffentlicht am 30.04.2021 um 11:23 Uhr

Am Mittwoch, 28. April, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr, standen die Präventionsbeauftragen der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg Daniel Jahn, Henri Slaar und Tobias Büsing erstmalig mit ihrem Präventionstelefon für interessierte oder betroffene Bürgerinnen und Bürger der Landkreise Nienburg und Schaumburg zur Verfügung.

An diesem Tag berieten die Polizeibeamten speziell zum dem Thema "Smishing". 13 Personen aus beiden Landkreisen nutzen an diesem Tag das telefonische Angebot des Präventionsteams. Zehn von ihnen waren persönlich von dem Betrug per SMS betroffen. In einem Fall, der den Beamten geschildert wurde, war bereits ein hoher Schaden eingetreten - von dem betroffenen Smartphone wurden durch die unwissentlich installierte Schadsoftware ca. 5000 SMS auf Kosten der Anschlussinhaberin versendet. Die Betroffene erstattete zwar bereits Strafanzeige bei der Polizei, nahm das Angebot einer ausführlichen Beratung aber dankend an. 

"Wir ziehen ein durchweg positives Fazit aus dem gestrigen Tag und möchten auch weiterhin an dem Angebot festhalten.", so Polizeihauptkommissar Henri Slaar.

Am Mittwoch, 12. Mai, wird die Präventionshotline wieder unter 05021/9778 444 erreichbar sein. Das Thema stünde derzeit noch nicht fest, werde aber rechtzeitig bekanntgegeben.

odt




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