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Leutheusser-Schnarrenberger hält Festrede

Antisemitismusbeauftragte eröffnet „Woche der Brüderlichkeit“

MINDEN. Unter dem Thema „Mensch, wo bist Du?“ steht bundesweit die „Woche der Brüderlichkeit“, die in Minden am Sonntag, 10. März, eröffnet wird. Zu der Veranstaltung in der Petri-Kirche (Obere Altstadt, Petrikirchweg) laden die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) Minden und die Stadt Minden ein.

veröffentlicht am 28.02.2019 um 17:49 Uhr
aktualisiert am 28.02.2019 um 18:30 Uhr

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Foto: pr.

MINDEN. Unter dem Thema „Mensch, wo bist Du?“ steht bundesweit die „Woche der Brüderlichkeit“, die in Minden am Sonntag, 10. März, eröffnet wird. Zu der Veranstaltung in der Petri-Kirche (Obere Altstadt, Petrikirchweg) laden gemeinsam die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) Minden und die Stadt Minden ein. Beginn ist um 16 Uhr.

Zur Eröffnung spricht Bürgermeister Michael Jäcke. Für Musik sorgen der Mädchen-Chor des Herder-Gymnasiums und der Schüler Rasmus Liebscher am Klavier. Im Anschluss an den offiziellen Teil wird es Getränke und einen Imbiss geben. „Interessierte Mindener*innen sind herzlich willkommen“, so die geschäftsführende Vorsitzende der Gesellschaft, Nina Pape, in einer Pressenotiz.

Für die Festrede konnte die Antisemitismusbeauftragte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gewonnen werden. Sie wurde im November 2018 zur ersten Antisemitismusbeauftragten in Nordrhein-Westfalen benannt. Ihre Rede steht unter dem Titel: „Antisemitismus heute – was hat sich verändert?“ Sie wird auf die unterschiedlichen Begründungen zum Antisemitismus sowie auf die Herausforderungen für die Zivilgesellschaft und die Politik eingehen. Bei ihrer Einführung sagte die 67-Jährige, sie halte es für eine „wichtige Aufgabe in unserer Demokratie“, jeder Religionsfeindlichkeit energisch entgegenzutreten und alles zu tun, damit Menschen jüdischen Glaubens ihre Religion in Deutschland ohne Angst vor Bedrohung leben können.

Der stellvertretende Ministerpräsident Joachim Stamp kündigte bei ihrer Ernennung an, die Antisemitismusbeauftragte werde präventive Maßnahmen der Antisemitismusbekämpfung initiieren und koordinieren sowie als Ansprechpartnerin für Opfer antisemitischer Übergriffe fungieren. Sie werde dem Landtag jährlich einen Bericht vorlegen und darin Maßnahmen zur Bekämpfung des Antisemitismus empfehlen.r




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