weather-image
23°

Bienenhaus der Schaumburger Waldimkerei hofft auf Hilfe vom Land

Besuch aus dem Umweltministerium

LANDKREIS. Staatssekretär Frank Doods vom Niedersächsischen Umweltministerium ist der Einladung von Susanne Haack gefolgt und hat dem Bienenhaus der Schaumburger Waldimkerei in Reinsdorf einen Besuch abgestattet. Schließlich habe das Thema Bienen- und Insektenschutz einen hohen Stellenwert, ist die Vereinsvorsitzende überzeugt.

veröffentlicht am 08.04.2019 um 18:19 Uhr

Beim Rundgang (von links): Sabine von Borries, Susanne Haack, Anna-Lisa Giehl, Helma Hartmann-Grolm und Frank Doods. Foto: pr.

Bei dem Rundgang durch das Gelände und die Imkerei machte Imkermeisterin Anna-Lisa Giehl, mit Unterstützung des Vereinsvorstands, dem Staatssekretär und der stellvertretenden Landrätin Helma Hartmann-Grolm deutlich, in welch einem idealen Umfeld das Bienenhaus inhaltlich und landschaftlich für die Vereinsaufgaben eingebettet ist.

Bei einem Honigfrühstück im Bienenhaus wurde beim Summen der Bienenvölker über die Weiterentwicklung der Arbeit des Vereins beraten, vielleicht auch mit Unterstützung des Ministeriums, so zumindest die Hoffnung des Vereins. Der Staatssekretär zeigte sich beeindruckt von der Arbeit, sagt Ute Bernhardt, stellvertretende Vorsitzende. Gemeinsam mit dem Landkreis, betonte Hartmann-Grolm, wolle man Wege finden, die Entwicklung positiv zu begleiten.

Im vergangenen Jahr hat das Bienenhaus die Auszeichnung UN-Dekade Biodiversität erhalten. Das Haus dient wie berichtet einerseits als Lebensraum für die nützlichen Insekten. Andererseits soll es auch Besuchern dazu dienen, sich mit den Lebensweisen von Bienen auseinanderzusetzen. „Erfahrungsraum für Bienen und Menschen“ lautet der Slogan, mit dem der Verein Bienenhaus für sein Projekt wirbt.

Foto: dpa
Information

Die Imkerei erfreut sich weiterhin wachsender Beliebtheit. Der Deutsche Imkerbund (DIB) zählte im vergangenen Jahr rund 120 000 Mitglieder, gut 6000 oder 5,4 Prozent mehr als 2017. Die Zahlen steigen seit etwa zehn Jahren. Der in Wachtberg sitzende Verband nennt, neben Werbekampagnen und Nachwuchsaktionen, die Meldungen zum Bienensterben als Grund für die Entwicklung. Das bewege die Menschen dazu, aktiv zu werden. Zudem sei das allgemeine Interesse an der Natur gestiegen.dpa




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare