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Bluttat im Schrebergarten

STADTHAGEN.  Ein Heranwachsender hat versucht, eine 17-Jährige Stadthägerin zu töten. Der mutmaßliche Täter hat sich gestellt, das Opfer überlebt nur mit Glück.

veröffentlicht am 12.11.2018 um 18:22 Uhr

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STADTHAGEN. Ein nach eigenen Angaben 18-Jähriger hat gestern versucht, eine 17-jährige Stadthägerin zu töten. Die junge Frau hat nur durch Glück überlebt, der mutmaßliche Täter hat sich gestellt. Das bestätigte Polizeisprecher Axel Bergmann auf Anfrage.

Die Idylle in der Kleingartenkolonie am Krummen Bach ist gestern jäh gestört worden. Gegen 15.25 Uhr rief ein junger Mann auf der Polizeiwache an und gab zu, seine Bekannte schwer verletzt zu haben. Sie liege auf einem Grundstück in dem Schrebergarten. Er selber wartete vor dem Kreishaus auf die Polizei.

Polizei, Notarzt und Rettungswagen rückten sofort aus. Die Einsatzkräfte fanden die junge Frau – wie vom Anrufer geschildert – dort auch an. Sie wurde notfallmedizinisch versorgt und ins Klinikum nach Vehlen transportiert. Wie Bergmann mitteilt, sagte sowohl der Notarzt als auch der Mediziner im Krankenhaus, dass ihre Verletzungen zum Tode hätten führen können. „Es ist offenbar glücklicher Zufall, dass sie überlebt hat.“ Aus diesem Grund ermitteln die Beamten gegen den jungen Mann, der keine Papiere bei sich hatte, wegen des Verdachts der versuchten Tötung.

Experten der Spurensicherung untersuchten gestern bis in den späten Abend hinein den Tatort, die Parzelle mit der Nummer 22. Dort zeugte eine Blutspur vom Grundstückseingang bis zum Haus von dem Verbrechen. Am Abend musste der Tatort ausgeleuchtet werden.

Zum Motiv, der Beziehung von Täter und Opfer, dem Tatwerkzeug sowie den Verletzungen des Opfers macht die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen noch keine Angaben. Der 18-Jährige wird voraussichtlich heute dem Haftrichter vorgeführt. vin




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