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Corona-Einschränkungen ab Montag - Gastronomie wieder dicht, Schulen und Kitas bleiben geöffnet

LANDKREIS. Ab Montag, 2. November sollen bundesweit neue einschränkende Maßnahmen in Kraft treten, mit denen die Ausbreitung des Coronavirus bekämpft werden soll. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. Die geplanten Änderungen im Überblick:

veröffentlicht am 28.10.2020 um 16:27 Uhr
aktualisiert am 28.10.2020 um 17:41 Uhr

  • Der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll nur noch Angehörigen zweier Haushalte mit maximal zehn Personen gestattet werden. 
  • Auf private Reisen solle verzichtet werden, dazu gehören auch Besuche bei Verwandten und Tagesausflüge.
  • Gastronomiebetriebe wie Restaurants und Bars sollen vom 2. November an für den restlichen Monat schließen. Davon ausgenommen sein soll die Lieferung und Abholung von Speisen außer Haus, Kantinen sollen aber offen bleiben dürfen. 
  • Hotels dürfen Gäste nur noch beherbergen, wenn diese aus beruflichen Gründen reisen.
  • Geschäfte mit persönlichen Dienstleistungen wie beispielsweise Nagel-, Tattoo- oder Kosmetikstudios sollten geschlossen werden.
  • Friseure sollen aber unter noch strengeren Auflagen weiter geöffnet haben.
  • Auch medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien sollen weiter möglich sein.
  • Betriebe seien angehalten, ihre Beschäftigten ins Homeoffice zu schicken. 
  • Schulen und Kitas sollen auch im November verlässlich geöffnet bleiben. 
  • Der Groß- und Einzelhandel darf geöffnet haben. Allerdings werden die Hygieneauflagen verschärft: Ab Montag darf sich nicht mehr als ein Kunde oder eine Kundin pro zehn Quadratmetern Ladenfläche im Geschäft aufhalten.
  •  Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, sollen deutschlandweit weitgehend untersagt werden.
  • Theater, Opern oder Konzerthäuser sollen ab Montag bis Ende des Monats schließen.
  • Untersagt ist auch der Freizeit- und Amateursportbetrieb, Individualsport soll ausgenommen werden.
  • Profisport darf den Beschlüssen zufolge nur noch ohne Zuschauende erfolgen. Das gilt auch für die Fußballbundesliga.
  • Auch Schwimmbäder sollen ebenfalls wieder geschlossen werden.

odt




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