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Corona in Schaumburg

Corona-Liveticker: Gericht kippt Sperrstunde / 70 Neuinfektionen in Minden

Bund und Länder haben am Mittwoch neue Einschränkungen vereinbart, die bundesweit ab Montag gelten sollen. Restaurants und Bars, Kosmetik- und Nagestudios werden geschlossen. In Geschäften muss pro Kunde eine Fläche von zehn Quadratmetern zur Verfügung stehen. Erlaubt sind Treffen bis 10 Personen - aus zwei Haushalten oder mit engen Angehörigen.  In unserem Liveticker sammeln wir alle aktuellen Entwicklungen aus dem Landkreis und der Region. Der Artikel wird regelmäßig aktualisiert.

veröffentlicht am 29.10.2020 um 12:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2020 um 17:45 Uhr

Schaumburg ist Risikogebiet: Corona-Faktor liegt bei 75,4. Diese Regeln gelten jetzt.

+++ 17.43 Uhr

 Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat die coronabedingte Sperrstunde sowie das Außer-Haus-Verkaufsverbot für Alkohol in Niedersachsen gekippt und damit einer Antragstellerin aus Delmenhorst in einem Eilverfahren Recht gegeben. Wie das Gericht am Donnerstag mitteilte, wurde damit die entsprechende Bestimmung in der Verordnung außer Vollzug gesetzt.  Der 13. Senat stellte deutlich heraus, dass angesichts der derzeit stark steigenden Infiziertenzahlen in weiten Teilen des Bundesgebiets und Niedersachsens die gesetzlichen Voraussetzungen für ein staatliches Handeln durch infektionsschützende Maßnahmen zwar erfüllt seien. Er fand die Verknüpfung der Verbote allein an den Inzidenzwert aber nicht ausreichend. Es sei nicht sichergestellt, dass das Infektionsgeschehen damit vollständig widergespiegelt sei. Das hatte der 13. Senat auch beim Beherbergungsverbot bemängelt.

+++ 16.50 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Donnerstagnachmittag einen neuen Rekordwert der Corona-Neuinfektionen vermeldet. Innerhalb der letzten 24 Stunden sind nämlich 70 Neuinfektionen hinzugekommen, in den letzten sieben Tagen wurden im Kreisgebiet insgesamt 321 Neuinfektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit nach Berechnungen des Mindener Tageblatts bei 103,41. Die Werte, die der Kreis übermittelt, haben den Datenstand 29. Oktober, 0 Uhr. Also sind die 70 Neuinfektionen allesamt am Mittwoch, 28. Oktober in der Zeit von 0 bis 23.59 Uhr beim Kreis registriert worden. Als verbindlicher Wert der 7-Tages-Inzidenz gilt jedoch der des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW und der liegt mit Stand 29. Oktober, 0 Uhr, bei 80,5. Der Unterschied lässt sich darauf zurückführen, dass das LZG die Lage mit Datenstand von 0 Uhr berücksichtigt. Aufgrund dieser Tatsache, wird dort der aktuellste Tag der 7-Tages-Inzidenz immer mit 0 Neuinfektionen berechnet, so dass dort viel mehr eine 6-Tages-Inzidenz abgebildet wird. Dies geht aus einer E-Mail des LZG an das Mindener Tageblatt hervor. Wie bereits berichtet, ist der Kreis Minden-Lübbecke offiziell seit Dienstag, 27. Oktober, 0 Uhr als ein Risikogebiet deklariert. mt

+++ 16.47 Uhr

Die Senioren Bückeburg müssen ihren für den 20. November geplanten Secondhand-Basar in der Begegnungsstätte ausfallen lassen. Alle anderen Angebote und die täglichen Öffnungszeiten in der Begegnungsstätte sollen erhalten bleiben. -> Die abgesagten Veranstaltungen in Schaumburg 

+++ 16.14 Uhr

In der Alteneinrichtung St. Michaelshaus in Minden ist es zu einem Ausbruchsgeschehen gekommen. Hier werden zur Begrenzung weitere Infektions- und Isolierungsmaßnahmen innerhalb des Gebäudes geprüft, um eine weitere Ausbreitung möglichst zu verhindern, teilt der Kreis Minden-Lübbecke mit.

+++ 15.38 Uhr

Corona-Test-Zentrum in Minden auf dem Parkplatz des Johannes Wesling Klinikums: Am Corona-Test-Zentrum in Minden müssen sich Testwillige derzeit auf lange Warteschlangen von bis zu drei Stunden einrichten. Das Testzentrum ist in den vergangenen Wochen in ein winterfestes Quartier auf dem Parkplatz des Johannes Wesling Klinikums umgezogen und dabei deutlich ausgeweitet worden. Eine weitere technische und personelle Vergrößerung wird angestrebt, um die Warteschlangen zu reduzieren. Aktuell wenden sich täglich knapp 800 Bürgerinnen und Bürger an das Testzentrum. Damit hat sich die Zahl innerhalb kürzester Zeit verdreifacht. 

Das Corona-Test-Zentrum ist täglich montags bis sonntags von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Der größte Andrang ist erfahrungsgemäß am Anfang der Woche und in den frühen Morgenstunden.   

Das Ergebnis liegt aktuell nach 24 bis 36 Stunden nach Probenabgabe vor. Im Labor der Mühlenkreiskliniken werden mehr als 8.000 Tests am Tag durchgeführt. Das Ergebnis wird über eine digitale Schnittstelle übermittelt. Mithilfe eines QR-Codes und eines Passworts ist der Verlauf der Probe sowie das Ergebnis einsehbar. Der Endbefund kann als PDF heruntergeladen und ausgedruckt werden. Ein postalischer Versand findet ebenfalls statt. Dieser findet sich in der Regel einen Tag später im Briefkasten. Eine telefonische Befundauskunft ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich. Die Corona-Warn-App ist für die Befundübermittlung nicht notwendig. Wer sein etwaiges positives Ergebnis an die Warn-App übermitteln will, wird gebeten, die dortige Hotline anzurufen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite der Mühlenkreiskliniken www.muehlenkreiskliniken.de

+++ 15.35 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen heute diese Zahlen gemeldet: 1473 bestätigte Fälle, davon gelten 1079 als abgeschlossen. Die Wocheninzidenz für den Kreis Minden-Lübbecke laut LZG NRW liegt bei 80,5.

+++ 14.48 Uhr

Nach dem positiven Coronatest einer Lehrerin an der IGS Rinteln (wir berichteten) erhebt ein Vater nun Vorwürfe. Laut seiner Tochter, die in dem Kurs saß, in dem die Lehrerin unterrichtet hatte, habe die Lehrerin ihre Maske nicht permanent getragen. Die Schulleitung widerspricht. -> Zum Bericht

+++ 14.14 Uhr

Von einem Tag auf den anderen haben sich die Infektionszahlen in Rinteln fast verdreifacht. Sie schnellten von 10 auf insgesamt 35 aktive Fälle auf. Noch ist der Landkreis ratlos, wie es dazu kommen konnte. Ein Corona-Cluster scheint naheliegend. Jetzt wird unter Hochdruck ermittelt. -> Zum Artikel

+++ 14.04 Uhr

Pro und Contra Lockdown: Ein erneuter Lockdown soll in ganz Deutschland weiter steigende Infektionszahlen verhindern. Doch ist das der richtige Weg? In einem Pro und Contra wiegen unsere Redakteure Guido Scholl und Jakob Gokl die Vor- und Nachteile ab: -> KLICK

+++ 14.03 Uhr

Schaumburger Geschäftstreibende und Gastronomen können die geplanten Maßnahmen zum Lockdown nur teilweise nachvollziehen. Was in den vergangenen Tagen schon heftig diskutiert wurde, haben Bund und Länder am Mittwochnachmittag nun bestätigt: Es kommt wie bereits im Frühjahr zu erheblichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Die betroffenen Einrichtungen und Selbstständigen in Schaumburg schnaufen unter der finanziellen Belastung, die eine Schließung für mindestens zwei Wochen mit sich bringt. -> Zum Bericht

+++ 14.00 Uhr

Der ab Montag, 2. November in ganz Deutschland geltende Lockdown hat auch Auswirkungen auf die beiden Hallenbäder in Rinteln. Wie Bürgermeister Thomas Priemer soeben mitteilte, werden sie nur noch am Freitag öffnen und danach geschlossen bleiben.

+++ 13.08 Uhr

Der Inzidenwert für den Kreis Lippe beträgt aktuell 77,7. In dem Landkreis gibt es insgesamt 1621 bestätigte Coronafälle, davon gelten 1175 als genesen, 31 waren verstorben. Damit sind 45 weitere Infektionen bekannt geworden. Aktuell sind 415 Menschen in Lippe positiv auf Covid-19 getestet.

+++ 12.43 Uhr

Die geplanten Schließungen von Theatern, Opern- und Konzerthäusern in der Corona-Krise treffen die Kulturbranche nach Einschätzung der Intendantin der Staatsoper Hannover, Laura Berman, hart. «Ich hoffe, dass damit die weitere Ausbreitung des Coronavirus wirksam durchbrochen werden kann und wir so schnell wie möglich wieder zu einem aktiven Kultur- und Gesellschaftsleben zurückkehren können», sagte Berman am Donnerstag.  «Wir werden den November nutzen, um neue Produktionen weiter zu proben, damit wir unserem Publikum im Dezember wieder verschiedene Stücke zeigen können.» Auch sollten Produktionen filmisch aufgezeichnet werden, um sie dann auf Streaming-Plattformen zu zeigen. dpa

+++ 12.05 Uhr

Im Landkreis Schaumburg wurden gestern insgesamt 420 Personen getestet. Die Zahl der Testungen des DRK belief sich auf insgesamt 369 und in den Infektpraxen auf insgesamt 51. Gemeldet wurde ein Anstieg der Fälle um 47 Personen. Betroffen sind vor allem Rinteln, mit mindestens 25 Neu-Infektionen sowie Stadthagen mit elf zusätzlich als positiv gemeldeten Fällen. Derzeit sind im Landkreis Schaumburg 169 Menschen akut infiziert. Von insgesamt 554 Infektionsfällen sind 378 wieder genesen. Alle akut infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Insgesamt stehen 694 Personen unter Quarantäne. Neun der Erkrankten sind in stationärer Behandlung. -> KLICK

+++ 10.32 Uhr

Am Donnerstag hat das Landesgesundheitsamt eine 7-Tages-Inzidenz von 75,4 für Schaumburg veröffentlicht. Demnach gibt es derzeit 75,4 Corona-Fälle innerhalb 7 Tagen pro 100.000 Einwohner in Schaumburg. -> KLICK

+++ 10 Uhr

Landesschülerrat fordert Maskenpflicht: Der Bund und die Länder haben sich in Anbetracht der bundesweit steigenden Corona-Zahlen auf weitreichende neue Maßnahmen zum Infektionsschutz verständigt. Diese sehen jedoch keine Schließungen von Schulen vor. Somit wird der Bildung ein besonders hoher Stellenwert zugesprochen. Der Landesschülerrat begrüßt dies entschieden. "Dass die Schulen geöffnet bleiben, zeigt die Anerkennung der Verantwortlichen für den besonders hohen Wert der Bildung. Das ist ein sehr gutes Zeichen. Schulen waren bisher keine Infektionsherde. Die strikten Hygiene- und Kohortentrennungsregeln haben Wirkung gezeigt. Dennoch müssen auch die Schulen sich nun der zunehmend ernsten Lage anpassen", meint der Vorsitzende des Landesschülerrates, Florian Reetz.

+++ 09.10 Uhr

Die Rintelner Musiktage, die für November geplant waren, müssen abgesagt werden. Diese Veranstaltungen sind wegen Corona in Schaumburg abgesagt worden: -> KLICK

+++ 8.30 Uhr

Für Betriebe, die wegen des Lockdowns geschlossen wurden, soll es in Deutschland Entschädigungen geben. Konkret sollen Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern und Solo-Selbstständige 75 Prozent des Umsatzausfalls ersetzt bekommen. Für größere Unternehmen werden die Prozentsätze nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nach europäischen Vorgaben zum Beihilferecht bestimmt. Sie können daher von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Vergleichsmaßstab sind die Umsätze des Vorjahresmonats, also von November 2019. «Das ist eine große Unterstützung, so dass wir hoffen, dass alle Unternehmen diesen Monat gut durchstehen können», sagte Vizekanzler Olaf Scholz am Mittwochabend in einem ZDF-«spezial».

+++ 7.59 Uhr

Ein Drittel dafür, ein Drittel dagegen: Bei der Frage, ob zur Bekämpfung der Corona-Seuche Bars und Restaurants wieder geschlossen werden sollen, gehen die Meinungen in Deutschland einer Umfrage zufolge auseinander. 33 Prozent der Befragten sprachen sich in einer am Mittwoch veröffentlichten You-Gov-Umfrage dafür aus. 34 Prozent waren der Meinung, Bars und Restaurants sollten nirgendwo in Deutschland wieder geschlossen werden. Ungefähr jeder Fünfte sprach sich dafür aus, dass jedes Bundesland für sich selbst entscheiden sollte.

+++ 7.44 Uhr

So hat sich die 7-Tages-Inzidenz in den letzen Tagen in Schaumburg entwickelt. Der Wert für den heutigen Donnerstag ist noch nicht veröffentlicht.

+++ 7.35 Uhr

Im Risikogebiet Hameln-Pyrmont sind aktuell 117 Menschen an Corona erkrankt (+ 21, Stand Mittwoch 17.30 Uhr). Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 401 Fällen. Als genesen gelten 274 Personen. Verstorben sind 10 Menschen.

+++ 7.17 Uhr

Schwierige Zeiten kommen in Schaumburg besonders auf die Gastronomie zu. Nachdem viele Betriebe im Sommer zu akzeptablen Umsätzen zurückgekehrt seien, wären mit den steigenden Fallzahlen schon wieder viele Gäste ausgeblieben, sagt Klaus Pittack, Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga Schaumburg.

„Eine erneute Schließung ist für viele Gastronomen absolut existenzbedrohend. Und ich kann das auch nicht verstehen. Wir halten uns an alle Regeln. Meiner Meinung nach ist das Infektionsrisiko im Restaurant sehr gering.“ Um die Einbußen abzumildern, soll wie im Frühjahr wieder verstärkt auf das Abholgeschäft gesetzt werden, auch wenn das nur einen Teil der Ausfälle abmildern dürfte.

+++ 6.42 Uhr

In Sülbeck wurden in den vergangenen Tagen Flugblätter mit fragwürdigen Theorien über den Corona-Virus verteilt. Wer oder welche Gruppe die beidseitig bedruckten Zettel verteilt hat, ist unklar. Bei vielen Anwohnern zwischen Westpreußen- und Tannenweg hat das vor allem für Unverständnis gesorgt. „Wenn die Leute dazu stehen würden, könnte man ja zumindest mit ihnen ins Gespräch kommen“, sagt Helmut Pronisch. Auch bei ihm ist eines der Schreiben gelandet, dessen Inhalt ihn ebenso irritiert wie die anonyme Verteilaktion. „Die Leute, die das verbreiten, wollen offenbar nicht kapieren, dass die Leute krank werden und sterben. Die müsste man eigentlich mal ins Krankenhaus schicken, damit sie mit Ärzten sprechen und sich das angucken können.“

+++ 6.30 Uhr

Guten Morgen Schaumburg!
Seit Freitag zählt Schaumburg als Risikogebiet. Ab kommenden Montag gilt außerdem deutschlandweit ein weiterer Lockdown. Gastronomie, Fitnessstudios und zahlreiche weitere Dienstleister müssen schließen. Kindergärten und Schulen bleiben aber offen. Das gilt dann im Detail.

  • Der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll nur noch Angehörigen zweier Haushalte mit maximal zehn Personen gestattet werden.
  • Auf private Reisen solle verzichtet werden, dazu gehören auch Besuche bei Verwandten und Tagesausflüge.
  • Gastronomiebetriebe wie Restaurants und Bars sollen vom 2. November an für den restlichen Monat schließen. Davon ausgenommen sein soll die Lieferung und Abholung von Speisen außer Haus, Kantinen sollen aber offen bleiben dürfen.
  • Hotels dürfen Gäste nur noch beherbergen, wenn diese aus beruflichen Gründen reisen.
  • Geschäfte mit persönlichen Dienstleistungen wie beispielsweise Nagel-, Tattoo- oder Kosmetikstudios sollten geschlossen werden.
  • Friseure sollen aber unter noch strengeren Auflagen weiter geöffnet haben.
  • Auch medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien sollen weiter möglich sein.
  • Betriebe seien angehalten, ihre Beschäftigten ins Homeoffice zu schicken.
  • Schulen und Kitas sollen auch im November verlässlich geöffnet bleiben.
  • Der Groß- und Einzelhandel darf geöffnet haben. Allerdings werden die Hygieneauflagen verschärft: Ab Montag darf sich nicht mehr als ein Kunde oder eine Kundin pro zehn Quadratmetern Ladenfläche im Geschäft aufhalten.
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, sollen deutschlandweit weitgehend untersagt werden.
  • Theater, Opern oder Konzerthäuser sollen ab Montag bis Ende des Monats schließen.
  • Untersagt ist auch der Freizeit- und Amateursportbetrieb, Individualsport soll ausgenommen werden.
  • Profisport darf den Beschlüssen zufolge nur noch ohne Zuschauende erfolgen. Das gilt auch für die Fußballbundesliga.
  • Auch Schwimmbäder sollen ebenfalls wieder geschlossen werden.

+++ Hier beenden wir die Berichterstattung vom 28. Oktober.

+++ 19.21 Uhr

In der Schule müssen sie Masken tragen, strikt Abstand wahren und nach Schulschluss werden sie alle in enge Busse gepfercht. Erneut ist in Rinteln die Diskussion um den Schulbusverkehr in Corona-Zeiten aufgeflammt. Dirk Rottmann, Geschäftsführer der Schaumburger Verkehrsgesellschaft (SVG), erklärt, warum die Situation verzwickter ist als gedacht. Zum Artikel.

+++ 17.59 Uhr

Wir übertragen die Pressekonferenz von Angela Merkel und Markus Söder live in diesem Artikel.

+++ 17.52 Uhr

Lockdown bundesweit ab Montag -> Die geplanten Regelungen im Überblick

+++ 17.35 Uhr

Corona-Quarantänekontrollen - Rein vorsorglich weist der Landkreis Schaumburg darauf hin, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises bei den derzeit verstärkt laufenden Quarantänekontrollen die Wohnungen von Betroffenen zwar aufsuchen, diese aber nicht betreten. Diese Mitteilung verfolgt das Ziel, der Gefahr vorzubeugen, dass fremde Personen sich mit dem Vorwand angeblicher Kontrollen Zutritt zu Wohnungen verschaffen.

+++ 17.34 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat seit dem 14.03.2020 eine Hotline des Gesundheitsamtes eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt unterstützt die Hotline die bereits bestehende telefonische Beratung durch die Fachkräfte der Behörde. Die Erreichbarkeit der Hotline wurde im Laufe der vergangenen Monate flexibel an das Anrufaufkommen bzw. an die Bedarfe angepasst. Die Nummern der Hotline 05721 – 703 2591 und 703 2592 sind weiterhin montags bis freitags von 9 – 12 Uhr erreichbar. Der Telefondienst wird an diesen Tagen ab 29.10.2020 um zwei Stunden am Nachmittag von 14 – 16 Uhr erweitert. 

Zu anderen Zeiten haben Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Möglichkeit, die zentrale Hotline der niedersächsischen Landesregierung anzurufen. Von dort wird montags bis freitags in der Zeit von 8 – 18 Uhr und am Sonnabend in der Zeit von 10 – 15 Uhr mit der Telefonnummer  0511 120 6000 eine  zentrale Hotline zur Verfügung gestellt. 

Für dringende medizinische Fragen wird auf den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 verwiesen.

+++ 17.19 Uhr

In Berlin haben erneut Tausende Menschen aus der Veranstaltungsbranche für umfassendere staatliche Hilfen in der Corona-Krise demonstriert. Mit einem Lastwagen-Korso mit Hunderten Fahrzeugen und einem Fußmarsch wollte das Aktionsbündnis #AlarmstufeRot am Mittwoch in der Hauptstadt auf die prekäre Lage der Branche aufmerksam zu machen. Seit Monaten sind große Veranstaltungen wie Messen und Konzerte aufgrund der Pandemie so gut wie tabu. Darunter leidet auch der Tourismus und das Hotel- und Gaststättengewerbe, deren Branchenverbände ebenfalls zu der Großdemonstration aufgerufen hatten. Sie fordern gemeinsam Hilfsprogramme, «die sich gezielter an den Bedürfnissen der Unternehmen orientieren als die bisher von der Regierung aufgelegten Förderprogramme», heißt es in einem Aufruf. dpa

+++ 16.42 Uhr

Ab Montag, 2. November sollen neue Maßnahmen in Kraft treten. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. Hier die geplanten Änderungen im Überblick:

  • Der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal zehn Personen gestattet werden. 
  • Auf private Reisen sollte verzichtet werden, dazu gehören auch Besuche bei Verwandten und Tagesausflüge.
  • Gastronomiebetriebe wie Restaurants und Bars sollen vom 2. November an für den restlichen Monat schließen. Davon ausgenommen sein soll die Lieferung und Abholung von Speisen außer Haus, Kantinen sollen aber offen bleiben dürfen. 
  • Hotels dürfen Gäste nur noch beherbergen, wenn diese aus beruflichen Gründen reisen.
  • Geschäfte mit persönlichen Dienstleistungen wie Nagel-, Tattoo- oder Kosmetikstudios sollten geschlossen werden.
  • Friseure sollen aber unter noch strengeren Auflagen weiter geöffnet haben.
  • Auch medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien sollen weiter möglich sein.
  • Betriebe seien angehalten, ihre Beschäftigten ins Homeoffice zu schicken. 
  • Schulen und Kitas sollen auch im November verlässlich geöffnet bleiben. 
  • Der Groß- und Einzelhandel darf geöffnet haben. Allerdings werden die Hygieneauflagen verschärft: Ab Montag darf sich nicht mehr als ein Kunde oder eine Kundin pro zehn Quadratmetern Ladenfläche im Geschäft aufhalten.
  •  Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, sollen deutschlandweit weitgehend untersagt werden.
  • Theater, Opern oder Konzerthäuser sollen ab Montag bis Ende des Monats schließen.
  • Untersagt ist auch der Freizeit- und Amateursportbetrieb, Individualsport soll ausgenommen werden.
  • Profisport darf den Beschlüssen zufolge nur noch ohne Zuschauende erfolgen. Das gilt auch für die Fußballbundesliga.
  • Auch Schwimmbäder sollen ebenfalls wieder geschlossen werden.

+++ 16.31 Uhr

Der Groß- und Einzelhandel darf geöffnet bleiben. Allerdings werden die Hygieneauflagen verschärft: Ab Montag darf sich nicht mehr als ein Kunde oder eine Kundin pro zehn Quadratmetern Ladenfläche im Geschäft aufhalten. Zunächst waren 25 Quadratmeter vorgesehen, aber hier nahmen Bund und Länder eine Änderung vor, weil sonst insbesondere kleinere Läden stark benachteiligt worden wären.

+++ 16.21 Uhr

Bis Weihnachten sollen in Deutschland die steigenden Corona-Infektionszahlen eingedämmt werden. Die dafür geplanten Kontaktbeschränkungen sollen bereits zwei Tage früher als geplant in Kraft treten. -> Zum Artikel

+++ 16.02 Uhr

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ist es aus Sicht der Bremer Philharmoniker nicht nötig, Konzerthäuser und Theater vorübergehend zu schließen. -> Zum Bericht

+++ 15.35 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat die heutigen Zahlen, aufgeschlüsselt auf die Gemeinden, veröffentlicht: Am Mittwoch gelten in Schaumburg 126 Menschen als akut mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Fälle insgesamt ist um 19 Personen auf 507 gestiegen. Unter Quarantäne gestellt sind zurzeit 678 Menschen in Schaumburg. -> KLICK

+++ 15.14 Uhr

Strengere Beschränkungen bereits ab Montag? Es sollen wieder harte Beschränkungen in ganz Deutschland gelten, darauf haben sich Bund und Länder offenbar verständigt. In der Beschlussvorlage des Bundes heißt es, dass deutschlandweit Freizeiteinrichtungen und Gastronomie geschlossen werden müssen, Unterhaltungsveranstaltungen verboten und Kontakte in der Öffentlichkeit sowie Feiern auf Plätzen und in Wohnungen eingeschränkt werden. Auch Fitnessstudios und Einrichtungen für den Amateursport dürften demnach nicht mehr geöffnet haben, Betriebe mit persönlichen Dienstleistungen wie Nagelstudios oder Kosmetikstudios müssten demnach ebenfalls schließen. Friseure sollen aber unter noch strengeren Auflagen weiter öffnen können. In den Geschäften des Einzelhandels sollen pro Kunde 25 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.

+++ 15.07 Uhr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier wollen Firmen, die besonders von dem neuerlichen Shutdown betroffen sind, 75 Prozent der November-Umsätze 2019 als aktuelle Kostenbeihilfe erstatten. Laut Angaben der Bild-Zeitung könnten bei kleinen Betrieben bis zu 75 Prozent als Schadensersatz bezahlt werden, bei größeren bis zu 70 Prozent.

+++ 15.01 Uhr

„All Hallows‘ Eve“, die Lesung schauriger Geschichten zu Halloween ist dieses Mal im Internet zu sehen. In Hartings Wassermühle in Kleinenbremen hätten höchstens zehn bis 15 Zuschauer gedurft – wenn überhaupt. -> Die SZ/LZ hat für Sie die abgesagten, verschobenen oder ins Internet verlagerten Veranstaltungen in Schaumburg und Umgebung zuzsammengefasst

+++ 14.55 Uhr

Lockdown vorgezogen: Bund und Länder wollen die Corona-Infektionszahlen mit massiven Kontaktbeschränkungen über den November hinweg in den Griff bekommen. Deutschlandweit sollen diese Maßnahmen bereits ab 2. November - und nicht wie ursprünglich in der Beschlussvorlage des Bundes vorgesehen vom 4. November an -  in Kraft treten. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. -> KLICK

+++ 14.53 Uhr

Aufgrund der derzeitigen Enwicklung der Corona-Pandemie hat der Dombau-Verein Minden als Betreiber des Domschatzes Minden entschieden, vorerst keine Öffentlichen Führungen in Dom und Domschatz anzubieten. 

+++ 14.34 Uhr

Im Kreis Lippe sind seit Dienstag 21 weitere Infektionen bekannt. Insgesamt 1576 bestätigte Corona-Fälle sind gezählt worden, 1161 Personen gelten als wieder genesen. 31 Personen sind verstorben. Aktuell sind 384 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 24 862 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe ist leicht gesunken auf 71,7.  

+++ 14.33 Uhr

Für Verdienstausfälle in der Corona-Krise sollen teils neue Regeln kommen. So sollen Entschädigungsansprüche für Eltern bis März 2021 verlängert werden, wie das Bundeskabinett am Mittwoch beschloss. Diese sollen außerdem auch dann bestehen, wenn einzelne Kinder zu Hause betreut werden müssen, weil sie vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt sind. Bisher sind Entschädigungen möglich, wenn Schulen oder Kitas ganz geschlossen werden und keine andere Betreuung möglich ist. Eltern, die nicht zur Arbeit gehen, können 67 Prozent des Nettoeinkommens als Entschädigung vom Staat erhalten. Inzwischen werden aber auch einzelne Klassen nach Hause geschickt. Wer eine «vermeidbare Reise» in ausländische Risikogebiete macht, soll dagegen nach der Rückkehr für die Zeit der vorgeschriebenen Quarantäne keine Verdienstausfallentschädigung mehr bekommen. Ausgenommen sein sollen «außergewöhnliche Umstände», etwa die Geburt eigener Kinder oder der Tod naher Angehöriger. Nicht dazu zählen andere private Feiern, Urlaubsreisen und verschiebbare Dienstreisen. Welche Länder die Bundesregierung als Risikogebiet einstuft, ist auf einer Online-Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) angegeben. dpa

+++ 14.17 Uhr

Ein Medizinlabor aus Augsburg hat nach Angaben des Bezirks Oberbayern mehrere Dutzend falsch positive Corona-Testergebnisse geliefert. Der Fehler sei im Isar-Amper-Klinikum in Taufkirchen (Vils) am Samstag aufgefallen, sagte Bezirkssprecherin Susanne Büllesbach am Mittwoch. In der bezirkseigenen Klinik wurden demnach nach der Analyse durch das Labor in Schwaben an einem Tag 60 positive Tests registriert. Dies kam den Mitarbeitern des Krankenhauses merkwürdig vor. «Uns ist die schiere Menge an positiven Tests aufgefallen», sagte die Sprecherin. Eine Nachuntersuchung, die ebenfalls durch den Dienstleister aus Augsburg vorgenommen wurde, ergab, dass tatsächlich nur 2 der 60 Patienten sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Demnach waren 58 Tests falsch. Das betroffene Augsburger Labor kündigte an, zu der Panne eine Stellungnahme abgeben zu wollen. Das Unternehmen zählt zu den größten Anbietern von Labordiagnostik in Deutschland. In den Laboratorien sind nach Angaben des Dienstleisters bundesweit mehr als 1500 Mitarbeiter tätig. dpa

+++ 13.57 Uhr

In Hannover hat die Polizei nach Verstößen gegen die Corona-Beschränkungen elf Geschäfte, Restaurants, Friseurläden und ein Bordell geschlossen. Über mehrere Stunden hätten Polizeibeamte am Dienstag Geschäfte in der Innenstadt überprüft und seien «deutlich sichtbar» in der Fußgängerzone unterwegs gewesen, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Mehrere Menschen seien auf die Maskenpflicht angesprochen worden. Allein in der Markthalle in der Innenstadt wurden 19 Betriebe geprüft, in 15 Fällen kam es zu «Gefährderansprachen» wegen einzelner Mängel. In drei Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. In einem Café wurden keine Kundendaten erfasst, mehrere Friseursalons wurden wegen diverser Verstöße geschlossen, wie die Polizei mitteilte. Das galt auch für mehrere Restaurants, in einem Fall wurde die Gaststätte versiegelt, weil sich der Betreiber uneinsichtig zeigte. Ein Bordell wiederum wurde erneut geschlossen, weil es keine Einlasskontrollen gab und gegen die vorherige Schließungsverfügung verstoßen wurde. Weil es kein Hygienekonzept gab, musste zudem eine Shisha-Bar schließen. Die Wasserpfeifen wurden zudem unzureichend gereinigt und der Tabak unversteuert abgegeben, wie es weiter hieß. dpa

+++ 13.52 Uhr

Die Filmbranche hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie vor neuen Einschnitten im Kulturleben gewarnt. «Ein flächendeckendes Kulturverbot hätte dramatische Folgen für die Kinolandschaft und die Filmwirtschaft in Deutschland», teilte die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) am Mittwoch mit. Seit Monaten hätten Kinobetreiber dafür gearbeitet, den Menschen ein sicheres Kinoerlebnis zu ermöglichen. «Die eingeführten Regeln wurden strikt umgesetzt – bis hin zu Hausverboten», teilte Verbandspräsident Thomas Negele mit. Kinobesuche seien sicher. dpa

+++ 12.28 Uhr

Pflegeheime und Krankenhäuser können Antigen-Schnelltests nutzen, um Personal, Besucher sowie Patienten und Bewohner regelmäßig auf das Corona-Virus zu testen. Das ist Ziel einer neuen Testverordnung, die am 15. Oktober in Kraft getreten ist, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilt. Wie stehen die Mühlenkreiskliniken (MKK) zu dem neuen Testverfahren? „Ich bin persönlich von der Spezifität und Sensitivität des Schnelltests nicht überzeugt“, sagt Professor Dr. Franz-Josef Schmitz, Leiter des Laborzentrums Weser im Klinikum Minden - das auch für die Corona-Tests im Klinikum Schaumburg in Vehlen zuständig ist. -> KLICK

+++ 11.47 Uhr

Angesichts massiv steigender Corona-Infektionszahlen hat die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen die Zahl der Schwerpunktpraxen für die Tests deutlich ausgeweitet. Mittlerweile seien landesweit knapp 400 Praxen eingerichtet, die sich in Extraräumen schwerpunktmäßig um die Abstriche kümmern, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung am Mittwoch. Vor einer Woche waren es noch rund 230. Nach Einschätzung des stellvertretenden Landesvorsitzenden des Hausärzteverbandes, Jens Wagenknecht, sind vor allem niedergelassene Ärzte in besonders betroffenen Landkreisen dennoch teils am Limit. -> Zum Bericht

+++ 11.42 Uhr

Auch der Nachbarkreis Hameln-Pyrmont gilt mit dem am Vormittag vermeldeten Inzidenzwert von 51,8 als rotes Corona-Risikogebiet. Damit treten erneut schärfere Regeln in Kraft. Bereits am Dienstag waren die Fallzahlen in die Höhe geschnellt: In Hameln-Pyrmont gibt es (Stand Dienstag 16.55 Uhr) 96 aktuelle Covid-Infizierte. Das waren 34 mehr als am Vortag. Aber auch die Zahl der Menschen in Quarantäne ist um 52 auf 231 hochgeschnellt. Insgesamt sind seit Beginn der Corona-Pandemie in Hameln-Pyrmont 376 Menschen an Corona erkrankt, davon sind 10 verstorben und 270 genesen. -> Zum Artikel

+++ 11.22 Uhr

Mindestens 1,50 m Abstand einhalten. Auch beim Überholen von Radfahrenden im Straßenverkehr. Dafür plädieren die Teilnehmer der Critical Mass Bückeburg und berufen sich nicht nur auf die zur Zeit in aller Munde befindlichen Niedersächsischen Corona-Verordnung, sondern auf die Straßenverkehrsordnung. Besondere Vorsicht für alle Verkehrsteilnehmer gilt in der dunklen Jahreszeit. Die für dieses Jahr geplante letzte Ausfahrt der Gruppe am kommenden Freitag fällt indes aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehen leider aus. Los geht’s nach einer Winterpause wohl erst wieder im nächsten Frühjahr.

+++ 10.53 Uhr

Nachdem der Corona-Faktor für Schaumburg gestern minimal gesunken war, steigt der Wert heute wieder. Das Landesgesundheitsamt meldet heute für den Landkreis Schaumburg 67,8 Fälle pro hunderttausend Einwohner. -> KLICK

+++ 10.38 Uhr

Die Corona-Pandemie hat die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen in Deutschland drastisch einbrechen lassen. Von April bis Juni waren nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Mittwoch drei Viertel weniger Personen im Fernverkehr unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Der Bahn-Fernverkehr brach um 71 Prozent ein, der Linienverkehr mit Fernbussen kam mit einem Minus von 96 Prozent fast zum Erliegen. Den Eisenbahn-Nahverkehr nutzten nach vorläufigen Ergebnissen 59 Prozent weniger Menschen. Vorläufige Zahlen zeigen für den Liniennahverkehr mit Bussen mindestens ein Minus von 36 Prozent und für Straßenbahnen von mindestens 41 Prozent. Es sei davon auszugehen, dass die Zahlen die tatsächliche Situation nicht vollständig abbildeten - unter anderem, weil viele Pendler Zeitkarten besitzen, deren tatsächliche Nutzung unklar sei, erklärte das Bundesamt in Wiesbaden. dpa

+++ 10.34 Uhr

Laut einer YouGov-Umfrage bewertet eine Mehrheit der Deutschen den politischen Umgang mit der Corona-Krise positiv. Jedoch ist die Zufriedenheit geringer als noch Anfang April. -> Zum Artikel

+++ 9.17 Uhr

Ein 25-jähriger Rintelner kehrte am 4. Oktober aus seinem Urlaub in Griechenland zurück. Am Flughafen in Hannover wurde er dann von der Polizei auf seinen fehlenden Mund-Nasen-Schutz, den er sowohl im Gebäude als auch im Flugzeug hätte tragen müssen, angesprochen. Auf Aufforderung hin legte der Rintelner dann ein Gesundheitszeugnis vor, dass ihn vom Tragen der Maske befreite. Das Papier war von einem Arzt in Österreich ausgestellt worden. Die Polizei wurde skeptisch und gab die Information an die Beamten in Rinteln weiter. Diese ermittelten, dass es sich bei der Befreiung um ein falsch ausgestelltes Zeugnis handelte. Entweder wurde das Papier zu Unrecht ausgestellt, oder der 25-Jährige hatte sich das Zeugnis einfach selbst aus dem Internet ausgedruckt. -> KLICK

+++ 09.04 Uhr

Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts 14.964 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet - das ist ein Rekord seit Beginn der Pandemie. Die Werte sind mit denen aus dem Frühjahr allerdings nur bedingt vergleichbar, da inzwischen deutlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden. Heute vor einer Woche hatte die Zahl bei 7595 gelegen. Am Samstag war mit 14.714 Neuinfektionen der bisherige Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland verzeichnet worden. -> Zum Bericht

+++ 8.09 Uhr

Auch wenn Einzelne  im Supermarkt um Toilettenpapier rangeln und auf der Straße mitunter aggressiv über die Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht diskutieren: Insgesamt hat sich das soziale Miteinander in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie eher verbessert. Das zeigen die Ergebnisse einer anonymen Online-Befragung des Basel Institut of Commons and Economics. Das soziale Klima wurde demnach mit 7,1 Punkten besser bewertet als im Vorjahr (6,7). Auch die von den Befragten im Alltag erlebte Hilfsbereitschaft nahm zu: von 7 in 2019 auf diesmal 7,3 Punkte. Und obwohl Bund und Länder Kontakte und Einreisen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Zeitraum der Befragung beschränkt hatten, kletterte der Wert für Gastfreundschaft in diesem Jahr von 6,2 auf 6,7 Punkte. Zum Artikel

+++ 7.40 Uhr

Die Alten- und Pflegeheime in Schaumburg ermöglichen trotz steigender Corona-Zahlen weiterhin Besuche, allerdings in eingeschränkter Form. Denn erlaubt ist in den befragten Einrichtungen jetzt nur noch ein Besucher pro Bewohner gleichzeitig. Ein Besuchsverbot soll verhindert werden. Zum Artikel.

+++ 7.32 Uhr

Die Bundesregierung von Deutschland will mit drastischen Kontaktbeschränkungen noch vor Weihnachten die massiv steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff bekommen.Bundesweit sollen Freizeiteinrichtungen und Gastronomie geschlossen, Unterhaltungsveranstaltungen verboten und Kontakte in der Öffentlichkeit sowie Feiern auf Plätzen und in Wohnungen eingeschränkt werden. Das ist im Detail geplant.

+++ 7.11 Uhr

Gestern hat die Polizei in Stadthagen eine Corona-Schwerpunktkontrolle durchgeführt. Vom Ergebnis, waren die Beanten selbst erschreckt. 58 Corona-Verstöße innerhalb nur einer Stunden wurden aufgenommen. Wie Bergmann mitteilte, habe es sich in 16 Fällen noch um sehr junge Schüler gehandelt. Diese seien nur ermahnt worden. Die anderen erwartet ein Bußgeld. Stadthagen ist im Landkreis der Corona-Hotspot, mit den bei weitem meisten Fällen. Zum Artikel.

+++ 6.30 Uhr

Guten Morgen Schaumburg!

Nochmal zum Überblick: Schaumburg ist seit Freitag zum Risikogebiet erklärt worden. Diese Regeln gelten seit Samstag:
  • Bei Zusammenkünften und Feiern im Privaten sind maximal 10 enge Angehörige oder Personen, die aus höchstens zwei Haushalten stammen dürfen, erlaubt.
  • Zu privaten Zusammenkünften und Feiern an öffentlich zugänglichen Orten, beispielsweise in zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten oder in Gastronomiebetrieben, dürfen sich nur noch 10 enge Angehörige oder Personen aus höchstens zwei Haushalten treffen.
  • Veranstaltungen mit sitzendem Publikum sind auf maximal 100 Besucher beschränkt.
  • Für gastronomische Betriebe gibt es eine Sperrzeit von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr.
  • Unabhängig von der Sperrzeit ist es Betreiberinnen und Betreibern von Gastronomie-betrieben untersagt, alkoholische Getränke im Außer-Haus-Verkauf abzugeben.
  • Eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und im Freien an risikogefährdeten Örtlichkeiten. Das gilt derzeit nur für die Fußgängerzone von Stadthagen. Ausgenommen ist die Außengastronomie, Kinder unter 6 Jahren sowie Menschen mit einem amtlichen Attest, das sie vom Tragen einer Maske befreit.
  • In Rinteln, Bückeburg, Obernkirchen und Bad Nenndorf gibt es derzeit keine allgemeine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen. In Schaumburg gilt das nur für die Fußgängerzone von Stadthagen

+++ Hier beenden wir die Berichterstattung vom 27. Oktober

+++ 17.32 Uhr

Im Kampf gegen die rasant steigenden Corona-Infektionszahlen will Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) weitere und bundesweit einheitliche Maßnahmen. «Es gibt nichts drum herum zu reden, die Situation ist besorgniserregend», sagte Weil am Dienstag in Hannover der Deutschen Presse-Agentur. «Die zwischenzeitlich ergriffenen Maßnahmen zeigen keinerlei Bremsspuren bei den Infektionen.» Deswegen seien weitere Schritte nötig. -> Zum Bericht

+++ 17.30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soll noch am Dienstagabend mit den Ministerpräsidenten der Länder telefonieren, um die Bund-Länder-Schalte am Mittwoch vorzubereiten. Das sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Demnach sprach die Kanzlerin schon am Montag mit den Regierungschefs der Länder, um das weitere Vorgehen in der Corona-Krise vorzubereiten und ein Stimmungsbild einzuholen. Diskutiert werde ein «temporärer Block eines Lockdowns in Deutschland», sagte Haseloff. Der könnte demnach drei bis vier Wochen lang gelten. Die Regierungen wollten unbedingt einen Ausnahmezustand um Weihnachten vermeiden. Welche Bereiche von den Einschränkungen betroffen sein könnten, sei noch unklar. «Die Kanzlerin hat noch nichts gesagt», sagte der Chef der Magdeburger Kenia-Koalition. Haseloff selbst sprach sich im Vorfeld der Besprechung für eine national einheitliche Lösung aus, die aber den Raum für regionale Unterschiede lasse. «Wir brauchen ein Reaktionsschema, wir brauchen jetzt einen dämpfenden Faktor». Es gehe bei dem Treffen darum, wie Deutschland der angespannten Situation «insgesamt als Nation» begegnen könne. dpa

+++ 17.18 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 96 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, neun davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 376 Fällen. Als genesen gelten 270 Personen. Die 7-Tages-Inzidenz liegt (Stand 27.10., 9 Uhr) bei 41,7.

+++ 15.31 Uhr

Die Zahl der laborbestätigten Fälle beträgt im Kreis Minden-Lübbecke heute 1348, davon gelten 1053 Fälle als abgeschlossen. Somit sind dort aktuell 295 Personen infiziert.

+++ 15.28 Uhr

Mit 4,3 hat Holzminden am Dienstag einen der niedrigsten Corona-Inzidenzwerte bundesweit. Während die Corona-Infektionszahlen in den meisten Kommunen explodieren, bleiben sie im Landkreis Holzminden verschwindend gering. «Hauptsächlich liegt das daran, dass die Disziplin der Bürger groß ist», sagte Landrat Michael Schünemann (parteilos) am Dienstag. «Es ist auch überschaubarer.» Mit nur rund 70 000 Einwohnern gehört der Landkreis Holzminden zu den bevölkerungsärmsten bundesweit. Möglicherweise sei die soziale Kontrolle auf dem Land größer - man schaue, was die Nachbarn machen, erklärte Schünemann. Zudem sei das Gesundheitsamt seit dem Frühjahr viel unterwegs und berate. «Wenn, dann hatten wir nur Einzelfälle, die wir gleich isolieren konnten.» Seit Beginn der Pandemie verzeichnete der Landkreis Holzminden nach Daten des Landesgesundheitsamtes insgesamt 147 Corona-Fälle. dpa

+++ 15.24 Uhr

Das Oberverwaltungsgericht in Magdeburg hat das Beherbergungsverbot in Sachsen-Anhalt für Gäste aus Corona-Risikogebieten gestoppt. Der 3. Senat setzte die Regelung des Landes vorläufig außer Vollzug, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Damit war der Eilantrag eines Vermieters von Ferienwohnungen erfolgreich. dpa

+++ 14.30 Uhr

Im Kreis Lippe sind seit Montag drei weitere Infektionen bekannt, insgesamt gibt es 1555 bestätigte Corona-Fälle. Aktuell sind 409 Menschen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 76,5. 

+++ 14.20 Uhr

Die aktuellen Zahlen im Landkreis Schaumburg: Am Dienstag werden weiterhin 115 akut Infizierte gemeldet. Aktuell befinden sich 600 Menschen im Landkreis unter Quarantäne. Die Zahl der Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion ist im Kreisgebiet um acht Personen auf insgesamt 488 gestiegen. Von diesen 488 Infektionsfällen gelten jedoch 366 Personen inzwischen als geheilt. In Stadthagen wurden drei Infizierte Personen weniger gemeldet, in der Samtgemeinde Nenndorf gab es eine neu-infizierte Person. In der Samtgemeinde Niedernwöhren wurden zwei Neu-Infektionen gemeldet. Gestern wurden 349 Personen in Schaumburg getestet.  Wie berichtet liegt heute die sogenannte 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Schaumburg bei 65,3.   -> KLICK

+++ 13.57 Uhr

Der verkaufsoffene Sonntag in Bückeburg am 1. November findet statt. Die Bückeburger und ihre Gäste hätten sich in den vergangenen Tagen und Wochen – bis auf wenige Ausnahmen – an die Auflagen gehalten: Masken getragen, Abstand gehalten, sich nicht zu großen Zusammenkünften getroffen, so Bürgermeister Reiner Brombach. Er appellierte, dass die Regeln weiter befolgt werden. Sie hätten eindeutig geholfen, dass Deutschland und Bückeburg vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen seien. 

+++ 13.55 Uhr

Das für Sonntag, 1. November vom Kulturverein Bückeburg geplante Kammerkonzert im Rathaussaal wird stattfinden. Darauf hat Geschäftsführerin Johanna Harmening hingewiesen. Das Hygienekonzept sei vom Gesundheitsamt des Landkreises abgesegnet und genehmigt worden. Es besteht Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten, die Besucher werden zu den Plätzen geleitet, es gibt keine Pause. 

+++ 13.40 Uhr

Die Entwicklung der Corona-Zahlen lässt die Nerven blank liegen: Nach einem Vorfall in Rewe-Markt in Eldagsen ermittelt die Polizei. Dort war ein Streit um Klopapier eskaliert. -> KLICK

+++ 13.09 Uhr

In der Corona-Pandemie ist die Grippeimpfung in Niedersachsen besonders gefragt. Zwar werde der aktuell vorhandene Impfstoff knapp, bis Mitte November sollten aber zusätzliche Impfstoffdosen auf dem Markt sein, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen der Deutschen Presse-Agentur. Demnach sind die ersten 1,2 Millionen Impfstoffdosen bereits ausgeliefert - von rund 1,4 Millionen ursprünglich bestellten Dosen. Aber: «Wer jetzt keine Impfung bekommt, sollte sich etwas gedulden - wir rechnen mit Nachschub.» -> Zum Bericht

+++ 12.58 Uhr

Die Zahl der Corona-Patienten in niedersächsischen Kliniken nimmt weiter zu. Am Dienstag wurden 510 Erkrankte in Krankenhäusern behandelt, 104 davon auf Intensivstationen, wie das Sozialministerium in Hannover mitteilte. 64 Patienten müssen künstlich beatmet werden. Am Montag betrug die Gesamtzahl noch 467 und am Dienstag vor einer Woche 392. Die Zahl neuer nachgewiesener Infektionsfälle stieg am Dienstag um 616. -> KLICK

+++ 12.21 Uhr

Sie halten Krankenhäuser und Pflegeheime sauber, reinigen Schulen, desinfizieren Behörden und Büros: Die rund 860 Reinigungskräfte im Kreis Schaumburg haben durch die Corona-Pandemie besonders viel zu tun. Doch trotz gestiegener Belastungen könnte ihnen eine spürbare Lohnerhöhung verwehrt bleiben, warnt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Der Grund: In der laufenden Tarifrunde für das Gebäudereiniger-Handwerk haben die Arbeitgeber bislang „kein akzeptables Angebot“ vorgelegt, so die Gewerkschaft. Und dies, obwohl die Branche zuletzt hohe Umsätze verbucht hatte.

+++ 12.01 Uhr

Lockdown light? Gastgewerbe schlägt Alarm: Bei allem Respekt für die Ernsthaftigkeit der Lage stoßen die bekannt gewordenen Pläne der Bundeskanzlerin, Restaurants und Bars ohne epidemiologische Rechtfertigung zu schließen, auf völliges Unverständnis im Gastgewebe. Der Unmut und die Verzweiflung in der Branche wachsen. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst. Für uns hat die Gesundheit unserer Mitarbeiter wie Gäste oberste Priorität. Unsere strikten Hygienekonzepte funktionieren. Hotels und Restaurants haben nachweislich nicht zum Anstieg der Infektionen beigetragen. Im Frühjahr hat unsere Branche alle Maßnahmen respektiert und in einem riesigen Kraftakt ihre ohnehin schon strengen Hygienekonzepte an die Pandemie-Situation angepasst. Es wurden Gasträume umgestaltet, Prozesse optimiert, umfangreiche Schutzmaßnahmen umgesetzt und deren Einhaltung sichergestellt. Das Gastgewerbe ist kein Pandemietreiber. Die Zahlen des RKI belegen, dass unsere Betriebe nicht Hauptverursacher des Infektionsgeschehens sind“, erläutert Detlef Schröder, Präsident des DEHOGA Niedersachsen. Der DEHOGA Niedersachsen appelliert dringend an den Ministerpräsidenten, sorgfältig abzuwägen. Die Maßnahmen müssen nachvollziehbar sein. Die Branche erwartet eine schlüssige Erklärung der Politik. Immer neue unbegründete Verbote seien inakzeptabel. „Immer neue Belastungen für unsere stark gebeutelte Branche bedeuten das Aus für Tausende Betriebe. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, werden von den rund 20.000 gastgewerblichen Betrieben in Niedersachsen ein Drittel den Winter nicht überleben“, prognostiziert Schröder.

+++ 11.36 Uhr

Welche Veranstaltungen sind abgesagt? Bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum in Niedersachsen sind coronabedingt maximal 100 Personen erlaubt, sofern die sogenannte "Inzidenz-Ampel" auf grün steht. Ist sie gelb, reduziert sich diese Zahl auf 25, bei rot auf 10 Personen. Nachdem Schaumburg als Risikogebiet (rot) gilt, finden derzeit kaum Veranstaltungen, Konzerte oder Treffen von Vereinen statt, die Absagen häufen sich wieder. Nachfolgend haben wir die abgesagten Veranstaltungen zusammengefasst. -> KLICK

+++ 11.29 Uhr

Plant Regierung Lockdown light? Das Kanzleramt will nach «Bild»-Informationen bei der Bund-Länder-Runde am Mittwoch wegen der rasant zunehmenden Corona-Neuinfektionen für mögliche weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens werben. Im Gegensatz zum Lockdown im Frühjahr sollten Schulen und Kitas jedoch weiter geöffnet bleiben, außer in Regionen mit katastrophal hohen Infektionszahlen, berichtete die Zeitung am Montagabend. Auch der Einzelhandel solle mit neuen Einschränkungen offen bleiben. Laut «Bild» will das Kanzleramt vor allem bei Gastronomie und Veranstaltungen hart vorgehen. Unter einem Lockdown versteht man weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Zur Bekämpfung der ersten Corona-Welle hatten Bund und Länder beschlossen, Schulen und Kitas zu schließen sowie Kultur- und Sporteinrichtungen für die Öffentlichkeit zu sperren. Die meisten Gaststätten, Läden und Dienstleister durften keine Kundschaft empfangen, Zusammenkünfte etwa in Kirchen oder Sportvereinen waren verboten. Ansammlungen von mehr als zwei Personen unterschiedlicher Haushalte waren über Wochen nicht zulässig.

+++ 11.28 Uhr

Bedingt durch die steigenden Fallzahlen der Corona-Pandemie hält es die Stadtverwaltung Bad Pyrmont für notwendig, das Rathaus ab dem 2. November für den frei zugänglichen Besucherverkehr zu schließen.

+++ 11.18 Uhr

Hilft gegen die galoppierende Ausbreitung des Coronavirus nur die erneute Schließung von Läden, Schulen und Restaurants? Am Mittwoch beraten Bund und Länder wieder. -> Zum Bericht

+++ 11.10 Uhr

Nicht bei zu laxen Kontrollen in der Stadt, sondern bei einer privaten Feier sieht Bürgermeister Oliver Theiß die Ursache für den hohen Anstieg von Corona-Fällen in Stadthagen. In der vergangenen Woche hatte Theiß an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger appelliert. -> Zum Artikel

+++ 10.30 Uhr

Eine Lehrkraft an der IGS Rinteln wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilt Schulleiter Torsten Rudolf mit. 20 Schüler werden aktuell nach Hause geschickt. -> Zum Artikel

+++ 10.09 Uhr

Das Landesgesundheitsamt hat soeben die aktuellen Zahlen für den Landkreis Schaumburg veröffentlicht. Zum ersten Mal seit der Einstufung als Risikogebiet ist der Corona-Faktor (der sogenannte Inzidenzwert) von 65,9 auf 65,3 minimal gesunken. -> KLICK

+++ 09.32 Uhr

Vor der neuen Bund-Länder-Runde zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie rechnen fast zwei Drittel der Deutschen damit, dass es wegen der dramatisch steigenden Corona-Infektionszahlen wieder zu Schließungen von Geschäften, Restaurants oder Schulen kommen wird. -> Zum Artikel

+++ 09.30 Uhr

Im Coronavirus-Hotspot Baesweiler bei Aachen in Nordrhein-Westfalen ist die Kennziffer für Neuinfektionen auf 554 gestiegen. Am Montag meldete die Städteregion Aachen einen Wert von 554 Neuinfektionen pro 100000 Einwohner innerhalb einer Woche für Baesweiler.

+++ 09.28 Uhr

Auch das Sana Klinikum in Hameln-Pyrmont beschließt  ein generelles Besuchsverbot. Das Verbot gilt ab sofort, nur in begründeten Ausnahmefällen sind Sonderregelungen möglich. Wie lange das Besuchsverbot anhält, hängt von der Entwicklung der Infektionszahlen ab.

+++ 09.27 Uhr

Der niedersächsische Landtag will künftig mehr Einfluss auf die Corona-Politik der Landesregierung nehmen. Wie das gelingen kann, wollen die Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und FDP nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag gemeinsam beraten. Ziel ist es, den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zu mehr Akzeptanz in der Bevölkerung zu verhelfen. -> Zum Bericht

+++ 9 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat heute mit dem beim Landeszentrum Gesundheit gemeldeten Wocheninzidenz-Wert von 57,3 den zweiten Grenzwert von 50 überschritten. Damit gilt auch für das Kreisgebiet Minden-Lübbecke ab sofort die Gefährdungsstufe 2. Regelungen, die ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 gelten, treten im Kreis Minden-Lübbecke ab morgen in Kraft. Auf der Isolierstation im Johannes Wesling Klinikum werden aktuell 13 Covid-Patienten behandelt. Ein Patient ist in intensivmedizinischer Behandlung im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen.

+++ 8.15 Uhr

Die Zahl der Corona-Patienten im Klinikum Schaumburg ist im Vergleich zum Sommer deutlich gestiegen, erklärt Krankenhaussprecherin Jana Schwarz. Man beobachte das Infektionsgeschehen weiter scharf und halte sich weitere Maßnahmen - etwa wie einen kompletten Besucherstopp, wie er in Minden bereits praktikziert wird, vor. Zum Artikel.

+++ 8 Uhr

Seit heute unterstützt die Bundeswehr in Schaumburg das Gesundheitsamt bei der Kontaktverfolgung. Etwa 10 Soldaten sind in Stadthagen im Einsatz. Zum Artikel.

+++ 6.30 Uhr

Guten Morgen Schaumburg!

Nochmal zum Überblick: Schaumburg ist seit Freitag zum Risikogebiet erklärt worden. Diese Regeln gelten seit Samstag:

Bei Zusammenkünften und Feiern im Privaten sind maximal 10 enge Angehörige oder Personen, die aus höchstens zwei Haushalten stammen dürfen, erlaubt.

Zu privaten Zusammenkünften und Feiern an öffentlich zugänglichen Orten, beispielsweise in zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten oder in Gastronomiebetrieben, dürfen sich nur noch 10 enge Angehörige oder Personen aus höchstens zwei Haushalten treffen.

Veranstaltungen mit sitzendem Publikum sind auf maximal 100 Besucher beschränkt.

Für gastronomische Betriebe gibt es eine Sperrzeit von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr.

Unabhängig von der Sperrzeit ist es Betreiberinnen und Betreibern von Gastronomie-betrieben untersagt, alkoholische Getränke im Außer-Haus-Verkauf abzugeben.

Eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und im Freien an risikogefährdeten Örtlichkeiten. Das gilt derzeit nur für die Fußgängerzone von Stadthagen. Ausgenommen ist die Außengastronomie, Kinder unter 6 Jahren sowie Menschen mit einem amtlichen Attest, das sie vom Tragen einer Maske befreit.

In Rinteln, Bückeburg, Obernkirchen und Bad Nenndorf gibt es derzeit keine allgemeine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen. In Schaumburg gilt das nur für die Fußgängerzone von Stadthagen

+++ An dieser Stelle beenden wir unsere Berichterstattung vom 26. Oktober

+++ 16.53 Uhr

Im Landkreis Holzminden gibt es aktuell noch sechs laborbestätigte Corona-Infektionen. Das sind zwei weniger als noch zuletzt am Freitag (Stand 26. Oktober, 15.18 Uhr). Der Inzidenzwert für den Kreis Holzminden liegt bei 4,3.

+++ 16.52 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 1552 bestätigte Coronafälle. Damit sind seit Sonntag 85 weitere Infektionen bekannt. 1085 Personen sind wieder genesen. 31 Personen sind verstorben. Aktuell sind 436 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 24 254 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 83,5. 

+++ 16.45 Uhr

Die niedersächsischen Kirchen wollen ihre Gotteshäuser in der Corona-Pandemie künftig als «Trosträume für alle» offen halten. Insbesondere mit Blick auf den Advent und Weihnachten werde auf diese Weise unter Einhaltung der Hygieneregeln die Möglichkeit zur Besinnung und zum Gebet geschaffen. «Wir wollen Gemeinschaft erfahrbar machen, Messen und Gottesdienste feiern», heißt es in einer am Montag vorgestellten gemeinsamen Erklärung der acht katholischen und evangelischen Bischöfe in Niedersachsen. Die Menschen suchten in diesen ungewissen Zeiten Orientierung, sie erlebten sich als verletzlich, sterblich und trostbedürftig. Im Frühjahr hatte es teilweise Kritik an coronabedingten Kirchenschließungen gegeben. Die von Hannovers Landesbischof Ralf Meister und dem Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer vorgestellte Erklärung nimmt zudem Pflegeheime und Krankenhäuser besonders in den Blick. dpa 

+++ 16.01 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am Montag 341 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt (+14), davon sind 269 genesen. Die Zahl der aktuell Infizierten ist auf 62 (-2) gefallen. Die Zahl der Menschen in angeordneter häuslicher Quarantäne ist von 133 auf 179 gestiegen. Die 62 infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Die Inzidenzzahl liegt im dem Landkreis laut dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt bei 37.

+++ 15.33 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat soeben die Corona-Zahlen, aufgeschlüsselt auf die Gemeinden, geliefert: Am Montag hat sich die Zahl der auf Covid-19 positiv Getesteten in Schaumburg auf insgesamt 480 akkumuliert. Von diesen Fällen gelten 358 inzwischen als genesen. Als akut infiziert gelten derzeit 115 Personen in Schaumburg. Von 44 erfassten Neu-Infektionen sind 13 in Stadthagen gemeldet worden, sodass die Zahl der positiv Getesteten in der Kreisstadt inzwischen 74 beträgt. -> KLICK

+++ 14.03 Uhr

Die höchsten Inzidenzwerte in Ostwestfalen-Lippe: Der Kreis Herford hat mit 104 neuen Corona-Fällen einen Inzidenzwert von 116,53 und liegt damit in Ostwestfalen an der Spitze. Gefolgt von Bielefeld mit 103,8 und dem Kreis Gütersloh 103,3.

+++ 13.42 Uhr

Noch bis zum 1. November zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) die Ausstellung "Contra Corona - Deutsches Heißglas 2020". Über 30 Künstler und Designerinnen waren der Einladung des LWL-Industriemuseums für eine gemeinsame Ausstellung in Zeiten der Pandemie gefolgt und zeigen die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten mit mundgeblasenem Glas.

+++ 12.08 Uhr

Gegen die Sperrstunden-Verordnung des Landes liegen dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zwei Eilanträge vor. Wann über diese Anträge entschieden wird, stand nach Angaben eines Sprechers am Montag noch nicht fest. Am Freitag hatte ein Osnabrücker Gastronom einen Normenkontrollantrag gegen die Sperrstunden-Regelung der niedersächsischen Landesregierung beim Oberverwaltungsgericht (OVG) eingereicht. Der zweite Antrag komme aus Delmenhorst, sagte der OVG-Sprecher. (Az.: 13 MN 393/20, 13 MN 395/20 für die Eilanträge, 13 KN 392/29, 13 KN 394/20 für die Hauptsache-Verfahren)

Bereits am Freitag hatte das Verwaltungsgericht Osnabrück die Sperrstunden-Anordnung der Stadt gekippt, weil sie nach Ansicht der Richter unverhältnismäßig ist. Da bislang die Sperrstunden-Verordnung des Landes noch gilt, muss damit auch die Sperrstunde in Osnabrück beachtet werden.

Auch das Verwaltungsgericht in Osnabrück befasst sich am Montag mit einem Antrag gegen die Sperrstunden-Anordnung des Landes. Eine Entscheidung in dieser Sache betreffe aber nur den Betrieb des Antragstellers und hätte keine landesweite Wirkung, sagte eine Gerichts-Sprecherin. dpa

+++ 11.22 Uhr

Die Corona-Zahlen in Schaumburg sind erneut angestiegen. Das Land Niedersachsen meldet nach dem Wochenende einen 7-Tage-Inzidenz von 65,9. Damit gilt Schaumburg weiterhin als Risikogebiet. -> KLICK

+++ 10.52 Uhr

Die Zahl der Corona-Infektionen in Niedersachsen ist am Montag erneut um 495 laborbestätigte Fälle gestiegen. Landesweit waren dies im Durchschnitt 57,3 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, wie aus den Daten des Landesgesundheitsamtes in Hannover hervorgeht. Die Gesamtzahl der Infektionen lag bei 30 954 Fällen - niedersachsenweit starben 732 Menschen mit Corona. 17 Kommunen überschritten demnach am Montag die kritische 50er-Marke, vorne lagen der Landkreis Cloppenburg (221,5), die Stadt Delmenhorst (217,9) sowie der Landkreis Vechta (189,8). Neu dabei waren der Landkreis Peine (55,6), die Stadt Salzgitter (58,5) sowie der Landkreis Lüchow-Dannenberg (55,4). Am niedrigsten war die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Holzminden (4,3). dpa

+++ 10.49 Uhr

Keine Krankenhausbesuche mehr möglich: Mühlenkreiskliniken verschärfen Hygienemaßnahmen. Da der entscheidende Corona-Inzidenzwert im Kreis Minden-Lübbecke die 50er-Marke überschritten hat, sind an allen Standorten der Mühlenkreiskliniken ab sofort keine Patientenbesuche mehr zugelassen. Die Regelung gilt ab heute.  -> Zum Artikel

+++ 10.35 Uhr

Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Montagmorgen in Deutschland 8685 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Erfahrungsgemäß sind die Fallzahlen an Sonntagen und Montagen niedriger, auch weil an Wochenenden weniger getestet wird. Am Montag vor einer Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden bei 4325 gelegen. Am Samstag war mit 14 714 Neuinfektionen ein Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland erreicht worden. Die Zahl der Todesfälle überstieg am Wochenende die Marke von 10 000. Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 437 866 Menschen mit dem Virus infiziert (Stand: 26. Oktober, 0 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 24 auf insgesamt 10 056. Das RKI schätzt, dass rund 321 600 Menschen inzwischen genesen sind. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,45 (Vortag: 1,36). Das bedeutet, dass zehn Infizierte knapp 15 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. dpa

+++ 10.20 Uhr

Der Krisenstab des Kreises Minden-Lübbecke sitzt derzeit zusammen, um über eine anstehende Verschärfung der Corona-Maßnahmen zu beraten. -> KLICK

+++ 09.58 Uhr

Rund 50 positiv getestete Bewohner des Seniorenzentrums Jordanquelle in Bad Lippspringe haben in Paderborn die Zahlen in die Höhe schnellen lassen, sodass der Kreis kurz vor dem Übergang in neue Warnstufen steht.

+++ 09.29 Uhr

Für den Kreis Minden-Lübbecke wird am heutigen Montag eine Wocheninzidenz von 44,8 gemeldet. Damit überschreitet der Kreis Minden-Lübbecke den ersten Schwellwert von 35. Wie bereits in vielen anderen Teilen Deutschlands und der Region gilt damit auch für das Kreisgebiet Minden-Lübbecke ab sofort die Gefährdungsstufe 1, teilt der Landkreis mit. Dabei sei das Infektionsgeschehen nicht ausschließlich auf eine bestimmte Einrichtung oder einen bestimmten Ort begrenzbar. Bisher ist es mit nochmal deutlich erhöhtem Personalaufwand möglich, die Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt des Kreises nachzuverfolgen. Eine Überschreitung des zweiten Grenzwertes von über 50 Neuinfektionen in 7 Tagen auf 100.000 Einwohner wird bereits für Anfang der Woche erwartet. Auch hierzu bereitet der Krisenstab des Kreises aktuell die weiteren Maßnahmen vor und will entsprechend informieren.  Die Gesamtzahlen: Von insgesamt 1278 laborbestätigten Fällen sind 1023 abgeschlossen. 

+++ 9 Uhr

In Kürze erwarten wir die aktuellen Corona-Zahlen für den Landkreis Schaumburg. Wir halten euch auf dem Laufenden.

+++ 8 Uhr

Stadthagen ist derzeit der Corona-Hotspot in Schaumburg, seit Samstag gilt in der gesamten Fußgängerzone eine Maskenpflicht. Polizei und Ordnungsamt haben das - und die Einhaltung weiterer Corona-Regeln - am Wochenende kontrolliert. Auch einige Gegner der Vorgaben zeigten Flagge. Zum Artikel.

+++ 7.45 Uhr

Bei einer Jahreshauptversammlung hat das DRK auf das Jahr zurückgeblickt. Mehr als 10.000 Corona-Tests haben die ehrenamtlichen Durchgeführt. Über 11 000 ehrenamtliche Stunden hat allein der Ortsverein Bückeburg geleistet – und auch das Corona-Testzentrum in Obernkirchen stark unterstützt. Zum Artikel.

+++ 7 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt in einem Interview, Deutschland stehen schwere Monate bevor: Kontakte reduzieren sei das Gebot der Stunde, mahnt die Kanzlerin. Aber wie geht das, ohne Schulen, Kitas und Betriebe zu schließen? Zum Artikel.

+++ 6.45 Uhr

Sowohl am Gymnasium Ernestinum in Rinteln als auch an der IGS Rinteln gelten ab dem heutigen Tag eine Maskenpflicht sowohl im Unterricht als auch fast im gesamten Schulgebäude. Zum Artikel.

+++ 6.30 Uhr

Guten Morgen Schaumburg!

Nochmal zum Überblick: Schaumburg ist seit Freitag zum Risikogebiet erklärt worden. Diese Regeln gelten seit Samstag:

  • Bei Zusammenkünften und Feiern im Privaten sind maximal 10 enge Angehörige oder Personen, die aus höchstens zwei Haushalten stammen dürfen, erlaubt.
  • Zu privaten Zusammenkünften und Feiern an öffentlich zugänglichen Orten, beispielsweise in zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten oder in Gastronomiebetrieben, dürfen sich nur noch 10 enge Angehörige oder Personen aus höchstens zwei Haushalten treffen.
  • Veranstaltungen mit sitzendem Publikum sind auf maximal 100 Besucher beschränkt.
  • Für gastronomische Betriebe gibt es eine Sperrzeit von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr.
  • Unabhängig von der Sperrzeit ist es Betreiberinnen und Betreibern von Gastronomie-betrieben untersagt, alkoholische Getränke im Außer-Haus-Verkauf abzugeben.
  • Eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und im Freien an risikogefährdeten Örtlichkeiten. Das gilt derzeit nur für die Fußgängerzone von Stadthagen. Ausgenommen ist die Außengastronomie, Kinder unter 6 Jahren sowie Menschen mit einem amtlichen Attest, das sie vom Tragen einer Maske befreit.
  • In Rinteln, Bückeburg, Obernkirchen und Bad Nenndorf gibt es derzeit keine allgemeine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen. In Schaumburg gilt das nur für die Fußgängerzone von Stadthagen

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 25. Oktober

+++ 23.13 Uhr

Ab dem Montag herrscht im gesamten Gymnasium Ernestinum Maskenpflicht - auch im Unterricht. Zum Artikel

+++ 20.15 Uhr

Schaumburg ist jetzt Risikogebiet. Elementare Grundrechte wurden per Verordnung eingeschränkt. Selbst in die eigenen vier Wände will sich die Landesregierung einmischen. Es dürfen sich nur noch Menschen aus zwei Haushalten treffen. Selbst eine Skatrunde von drei alten Freunden ist damit verboten. Diese Maßnahmen sind überschießend, treffen die Falschen und gefährden die Akzeptanz der sinnvollen Corona-Maßnahmen, kritisiert der stv. Chefredakteur der SZ, Jakob Gokl. Zum Kommentar.

+++ 19.15 Uhr

Private Zusammenkünfte, auch in der eigenen Wohnung, sind seit Samstag auf 10 Personen aus maximal zwei Haushalten begrenzt. Dieses Verbot, das sich aus Paragraph 6 der Corona-Verordnung ergibt, hält der Verwaltungsrichter und Honorarprofessor Gert Armin Neuhäuser für rechtswidrig. Im Interview erklärt der Vizepräsident des Verwaltungsgerichts Osnabrück seine private - und sehr kritische - Meinung. Zum Artikel.

+++ 16.30 Uhr

Als im Frühjahr die Corona-Zahlen stiegen, verzichteten viele Menschen auf Fernreisen mit dem Zug. Aktuell beobachtet die Deutsche Bahn einen ähnlichen Trend.

+++ 14.23 Uhr

Weitere 47 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus hat der Kreis Minden-Lübbecke am Sonntag registriert. In den vergangenen sieben Tagen wurden insgesamt 186 Neuinfektionen gemeldet und die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 59,92. Damit liegt der Kreis zwar schon jetzt über dem Grenzwert von 50, allerdings ist der Wert, den das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet, entscheidend. Dieser Wert liegt am Sonntag bei 44,8. Damit gilt auch für das Kreisgebiet Minden-Lübbecke ab sofort die Gefährdungsstufe 1, teilt Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge am Sonntag mit.

+++ 14.09 Uhr

Unbekannte haben nach Angaben der Polizei ein Gebäude des Robert Koch-Instituts in Berlin attackiert. Gegen die Fassade seien in der Nacht zum Sonntag Brandsätze geworfen worden, teilten die Ermittler am Morgen mit. Es sei niemand verletzt worden.  Gegen 02.40 Uhr hätten Sicherheitsmitarbeiter mehrere Personen entdeckt, die Flaschen geworfen hätten. «Dabei soll auch eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen sein. Die Flammen konnte der Mitarbeiter löschen», heißt es im Polizeibericht. Die Verdächtigen seien unerkannt entkommen. «Da eine politische Motivation bei der versuchten Brandstiftung geprüft wird, hat der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen», teilte die Polizei mit. dpa

+++ 13.05 Uhr

Am Sonntag überschritten 14 Kreise und kreisfreie Städte in Niedersachsen die 50er-Marke: In der Stadt Delmenhorst lag der Wert nach Angaben des Landesgesundheitsamtes bei 314,6, es folgten die Kreise Cloppenburg, Vechta, Grafschaft Bentheim, Verden, Oldenburg, Diepholz, Emsland, Hildesheim, Osterholz, Schaumburg, Stadt und Kreis Osnabrück sowie Region Hannover.

+++12.55 Uhr

In Niedersachsen ist der kritische Wert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche auch auf Landesebene überschritten worden. Das Landesgesundheitsamt meldete am Sonntagvormittag einen Wert von 54,6. Nach Angaben einer Sprecherin der Landesregierung hat das Überschreiten der 50er-Marke in Niedersachsen allerdings keine weiteren Konsequenzen. Entscheidend für eine Verschärfung der Corona-Regeln sei nicht der Landeswert, sondern die Werte in den 45 Kreisen und kreisfreien Städten, erläuterte die Sprecherin. Die Corona-Verordnung des Landes sei erst kürzlich verschärft worden und mache den Kommunen Vorgaben dazu, was bei Überschreiten der Grenzwerte zu tun sei.

+++ 12.30 Uhr

Auch im Kreis Lippe steigt der Inzidenzwert weiter. Bereits seit Freitag ist der Kreis ein Risikogebiet, am Sonntag lag der Inzidenzwert für Lippe bei 60,4.

+++ 10.15 Uhr

Auch der Landkreis Hameln-Pyrmont überschritt am Sonntag den Inzidenzwert von 35, dadurch gelten zusätzliche Regeln im Landkreis. Zum Artikel

+++ 10 Uhr

Die aktuellen Infektionszahlen des Landesgesundheitsamtes Niedersachsen für Schaumburg liegen vor. Auch am Sonntag gab es weitere 15 Neuinfektionen, akut sind derzeit 99 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Schaumburg gilt bereits als Risikogebiet. Der Inzidenzwert liegt nun bei 62,7. Zum Artikel.

+++ 7.30 Uhr

Guten Morgen Schaumburg! Ab 9 Uhr erwarten wir die aktuellen Infektionszahlen vom Landkreis. Wir halten Sie hier im Ticker auf dem Laufenden.

Nochmal zum Überblick: Schaumburg ist seit Freitag zum Risikogebiet erklärt worden. Diese Regeln gelten seit Samstag:

  • Bei Zusammenkünften und Feiern im Privaten sind maximal 10 enge Angehörige oder Personen, die aus höchstens zwei Haushalten stammen dürfen, erlaubt.
  • Zu privaten Zusammenkünften und Feiern an öffentlich zugänglichen Orten, beispielsweise in zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten oder in Gastronomiebetrieben, dürfen sich nur noch 10 enge Angehörige oder Personen aus höchstens zwei Haushalten treffen.
  • Veranstaltungen mit sitzendem Publikum sind auf maximal 100 Besucher beschränkt.
  • Für gastronomische Betriebe gibt es eine Sperrzeit von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr.
  • Unabhängig von der Sperrzeit ist es Betreiberinnen und Betreibern von Gastronomie-betrieben untersagt, alkoholische Getränke im Außer-Haus-Verkauf abzugeben.
  • Eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und im Freien an risikogefährdeten Örtlichkeiten. Das gilt derzeit nur für die Fußgängerzone von Stadthagen. Ausgenommen ist die Außengastronomie, Kinder unter 6 Jahren sowie Menschen mit einem amtlichen Attest, das sie vom Tragen einer Maske befreit.
  • In Rinteln, Bückeburg, Obernkirchen und Bad Nenndorf gibt es derzeit keine allgemeine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen. In Schaumburg gilt das nur für die Fußgängerzone von Stadthagen.

Alle Liveticker-Beiträge vor dem 24. Oktober 2020 finden Sie im Liveticker-Archiv




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