weather-image
16°
×

Corona in Schaumburg

Corona-Liveticker: Schaumburg ist Risikogebiet / Maskenpflicht in Stadthagen

Die 7-Tages-Inzidenz für den Kreis Schaumburg ist auf über 50 gestiegen. Erlaubt sind derzeit Treffen bis 10 Personen - aus zwei Haushalten oder mit engen Angehörigen. Sperrstunde ausnahmlos ab 23 Uhr. Outdoor-Maskenpflicht in der Stadthäger Fußgängerzone ab Samstag. In unserem Liveticker sammeln wir alle aktuellen Entwicklungen aus dem Landkreis und der Region. Der Artikel wird regelmäßig aktualisiert.

veröffentlicht am 23.10.2020 um 12:15 Uhr
aktualisiert am 23.10.2020 um 19:27 Uhr

Schaumburg ist Risikogebiet: Corona-Faktor liegt am Freitag bei 51,9. Diese Regeln gelten jetzt.

+++ 19.27 Uhr

Für Rinteln, Bückeburg, Obernkirchen, das Auetal und Eilsen ist nach derzeitigem Stand keine grundsätzliche Maskenpflicht in der Innenstadt oder an anderen öffentlichen Orten geplant. Anders in Stadthagen, dort gilt ab Samstag die Maskenpflicht in der Fußgängerzone.

+++ 18.43 Uhr

Auch in Springe wird bereits eine Maskenpflicht geplant, der Inzidenzwert liegt nur noch knapp unter 50.  In Springe wird ein großer Teil der Innenstadt betroffen sein - und zwar die Straßen Am Markt, Zum Oberntor, Zum Niederntor und der Fußgängerzonen-Teil des Nordwalls. Die Maskenpflicht gilt dann während der Geschäftszeiten - montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags wegen des Wochenmarkts sogar schon ab 7 Uhr. Zwar gibt auf dem Wochenmarkt ohnehin eine Maskenpflicht - die Stadt will aber auch alle Passanten drumherum mit abdecken. Sonnabends muss von 9 bis 13 Uhr eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

+++ 18.14 Uhr

Ein Osnabrücker Gastronom wehrt sich vor Gericht gegen die Sperrstunden-Verordnungen der Stadt und des Landes. Der Unternehmer habe beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht am Freitag einen Normenkontrollantrag gegen das Land Niedersachsen eingereicht, teilte eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts Osnabrück mit. Zuvor habe der Gaststättenbetreiber schon einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht gegen die Sperrstunden-Anordnung der Stadt gestellt. Das Gericht gab diesem Eilantrag statt. Die Anordnung sei unverhältnismäßig. Die Öffnung von Gaststätten ab 23 Uhr sei aber dennoch weiterhin untersagt, hieß es in der Mitteilung des Gerichts. (Az.: 3 B 75/20) dpa

+++ 17.30 Uhr

Oberverwaltungsgericht kippt Beherbergungsverbot im Norden: Schleswig-Holsteins Oberverwaltungsgericht hat das sogenannte Beherbergungsverbot für Touristen aus Corona-Hotspots gekippt. Das Gericht in Schleswig stufte die Regelung am Freitag als rechtswidrig ein. Es erklärte die Regelung in einem Eilverfahren für außer Vollzug gesetzt, bis eine Entscheidung in der Hauptsache getroffen ist. dpa

+++ 16.55 Uhr

Explosion der Infizierten-Zahlen: Die Politik sieht die Bürger in der Verantwortung, aber auch die Stadt Stadthagen. Die SPD moniert, dass zu wenig Kontrollen des Ordnungsamts durchgeführt werden. Auch vom Kreis kommt Kritik. Während in Rinteln und Bückeburg das Ordnungsamt kontrollierte, kümmerte sich in Stadthagen scheinbar nur die Polizei. Zum Artikel

+++ 16 Uhr

Kompakte Übersicht zur neuesten Niedersächsischen Corona-Verordnung

+++ 15.53 Uhr

In Deutschland werden mehr und mehr Corona-Patienten in Intensivstationen in Krankenhäusern behandelt. Nach Zahlen des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) vom Freitag werden derzeit 1121 Patienten mit Covid-19 intensivmedizinisch behandelt. Vor einer Woche waren es noch 690, vor zwei Wochen 510 und vor einem Monat 293 gewesen. 478 Corona-Patienten werden derzeit beatmet. Demnach sind aktuell 21 736 Intensivbetten belegt. 7784 sind frei. Das sind 873 freie Betten weniger als noch vor einer Woche. Darüber hinaus steht eine «Notfallreserve» von 12 717 Intensivbetten bereit, die innerhalb von sieben Tagen verfügbar wären. dpa

+++ 15.36 Uhr

Alltagsmasken seien sinnvoll zum Eigenschutz und zum Schutz von anderen, lautet das Fazit einer gemeinsamen Pressemitteilung der Bundesärztekammer sowie mehrerer Landesärztekammern vom Freitag. Die aktuelle Evidenz aus vielfältigen Studien spräche für einen Nutzen des Mund-Nasen-Schutzes. Die Studien wiesen darauf hin, dass sowohl die Übertragung auf andere als auch die Selbstansteckung durch Alltagsmasken reduziert würde. Trotz aller noch bestehender Unsicherheit resultiere aus den Daten die klare Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Weder die Maßnahmen gegen die Pandemie noch die Pandemie selbst sollten bagatellisiert werden. Selbst wenn die statistische Gesamtsterblichkeitsrate vermutlich unter ein Prozent sei, seien die negativen Folgen durch die SARS-CoV2-Pandemie gravierend. Ein korrekt getragener Mund-Nasen-Schutz und das Einhalten der AHA-L-Regeln seien ein wichtiger Beitrag, den jede und jeder leisten könne. 

+++ 15.26 Uhr

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke liegt aktuell bei 37,69, Tendenz steigend. Von Donnerstag auf Freitag sind 30 Infektionen hinzugekommen. Insgesamt gab es in den vergangenen sieben Tagen im Kreisgebiet 117 Neuinfektionen.

+++ 14.50 Uhr

Die steigenden Corona-Neuinfektionen machen den Gesundheitsämtern in Deutschland zu schaffen. Einige können nicht in jedem Fall die Kontakte der Betroffenen nachvollziehen. -> Zum Bericht

+++ 14.25 Uhr

Im Landkreis Holzminden gibt es weiterhin keinen Fall einer Corona-Neuinfektion. Aktuell sind wie an den Vortagen acht Fälle laborbestätigt (Stand 23. Oktober, 11.30 Uhr). Die Gesamtzahl der im Landkreis seit März laborbestätigten Infizierten liegt bei 146. Davon gelten 131 als ehemals positiv getestet, sieben sind verstorben. In Quarantäne befinden sich im Moment mittlerweile 57 Personen.

+++ 14.24 Uhr

Eine Brauerei im baden-württembergischen Ehingen ist erfinderisch geworden, damit Gäste in der Corona-Pandemie im Wirtshaus korrekte Kontaktdaten hinterlassen. Statt Kontaktlisten erhalten die Gäste im Gasthaus der Brauerei Postkarten, auf denen sie ihre Daten eintragen sollen. Was die Postkarte ebenso enthält: Einen Gutschein für ein Freibier. «Wir wollten dem Gast die Scheu nehmen, uns seine persönlichen Daten zu geben, indem wir ihm mit der Versendung der Postkarte seine Daten zurückgeben», teilte Franz Weisser von der Brauerei mit. Die Idee dazu sei auch aus der Not geboren, da die Brauerei nach dem Lockdown große Sorge gehabt habe, ob die Wirtschaft wieder in Gang komme. Von den Gästen werde die Aktion gut angenommen: «Nach dem Staunen sorgt es für ein Lächeln und sogar Heiterkeit», teilte Weisser mit. dpa

+++ 14.13 Uhr

Maskenpflicht in der Stadthäger Fußgängerzone: die Allgemeinverfügung des Landkreises Schaumburg über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht worden. Der Landkreis Schaumburg legt zu der bestehenden Pflicht, in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, als Örtlichkeit den Bereich der Fußgängerzone in der Innenstadt des Stadtgebietes Stadthagen fest. Ausgenommen von der Verpflichtung seien die Bereiche bestuhlter Außengastronomie. Ausnahme sind außerdem Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Die Allgemeinverfügung tritt am Samstag, 24. Oktober, in Kraft und gilt bis zum Zeitpunkt ihrer Aufhebung, längstens bis einschließlich  15. November.  -> KLICK

+++ 14.02 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 64 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 5 davon werden stationär behandelt. Damit sind seit gestern 13 neue Infektionen hinzugekommen. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 327 Fällen. Als genesen gelten 253 Personen. Verstorben sind 10 Personen. Der 7-Tages-Inzidenzwert im Nachbarkreis liegt laut niedersächsischem Landesgesundheitsamt bei 45,3.

+++ 13.57 Uhr

Bibliotheken haben in der Pandemie gezeigt, was sie online können. Trotzdem muss die digitale Ausstattung weiter verbessert werden, fordern sie. Die Leser hatten im Lockdown ganz bestimmte Vorlieben. -> Zum Bericht

+++ 13.56 Uhr

Im Kreis Lippe wurde der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Freitag, 23. Oktober, 0 Uhr, überschritten. Die Überschreitung wurde am Freitag, 23. Oktober, in einer Allgemeinverfügung festgestellt. Damit gelten laut dem Kreis Lippe ab Samstag, 24.Oktober, 0 Uhr, folgende Schutzmaßnahmen im Kreis Lippe. -> KLICK

+++ 13.49 Uhr

Niedersachsens Landesregierung hält weitere Änderungen der Corona-Regeln für wahrscheinlich. Nennenswerte Lockerungen seien «in den nächsten Wochen, vielleicht auch Monaten» nicht zu erwarten, sagte eine Sprecherin von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitag in Hannover. Stattdessen müsse man sich mit Blick auf Einschränkungen des öffentlichen Lebens auf «einen harten Herbst und einen harten Winter» einstellen, sollten die Infektionszahlen nicht wie durch ein Wunder heruntergehen oder bald ein Impfstoff oder Schnelltests zur Verfügung stehen. Seit Freitag gelten in Niedersachsen bereits verschärfte Regeln für Corona-Hotspots: Dazu zählen eine Sperrstunde für die Gastronomie, eine Ausweitung der Maskenpflicht und Grenzen für private Treffen. Wahrscheinlich werde aber noch vor dem 15. November eine neue Verordnung benötigt, sagte die Sprecherin. Ziel sei es, dabei «so ausgewogen wie möglich» vorzugehen. Neben dem Schutz des Gesundheitswesens sei die oberste Maxime, vor allem Bildung und Betreuungsangebote sowie die Wirtschaft am Laufen zu halten. dpa

+++ 13.46 Uhr

Mikrofondurchsagen von Gastwirten, die Gäste sollten schnell die Maske aufsetzen, weil gerade eine Polizeistreife patrouilliere; der komplette Verzicht auf Besucherdokumentationen; viel zu viele Menschen auf zu wenig Raum und dann auch noch ohne Mund-Nasen-Schutz: Im Landkreis Holzminden nehmen vereinzelt Kneipiers, Barbetreiber, Gastronomen oder Einzelhändler die Corona-Verordnungen offenbar nicht Ernst. Schon in der letzten Woche hatte sich der Landkreis mit Ordnungsämtern und Polizei ins Einvernehmen gesetzt, um die Kontrollen noch einmal zu verstärken.

+++ 13.22 Uhr

Veränderte Besuchsregeln auch am Schaumburger Klinikum: Das Klinikum Schaumburg passt ab Montag, 26. Oktober, die Regelungen für Besuche an. Ab Montag darf maximal eine bei der Aufnahme der Patientin bzw. des Patienten benannte Vertrauensperson zu Besuch ins Klinikum kommen. Diese erhält für die Dauer des Klinikaufenthaltes der Patientin bzw. des Patienten einen personalisierten Besuchsausweis. Wie bisher auch, wird jeder Besuch im Klinikum über ein Registrierungsformular dokumentiert. Besuche sind weiterhin von Montag bis Sonntag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr möglich, die Besuchsdauer beträgt maximal eine Stunde pro Tag. Ausnahmeregelungen für Besuche gelten in (akuten) medizinischen Notsituationen und für Patientinnen und Patienten der Intensiv- sowie der Palliativstation. -> Zum Artikel

+++ 13.13 Uhr

Aufgrund der steigenden Covid-19-Infektionszahlen ändern die Mühlenkreiskliniken in Minden-Lübbecke für das Krankenhaus Bad Oeynhausen, das Krankenhaus Lübbecke, das Krankenhaus Rahden, das Medizinische Zentrum für Seelische Gesundheit und die Auguste-Viktoria-Klinik die Besuchsregelung. Künftig ist nur noch eine Vertrauensperson pro Patient als Besucher zugelassen. Im Johannes Wesling Klinikum wurde diese Regelung bereits in der vergangenen Woche eingeführt.

+++ 13.10 Uhr

So entwickelt sich der Corona-Faktor in Schaumburg.

+++ 13.06 Uhr

In einem Alten- und Pflegeheim in Hildesheim gibt es einen Corona-Ausbruch. Mit Stand Donnerstagabend waren 41 Bewohner sowie 14 Beschäftigte des Heims positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, wie eine Sprecherin des Landkreises Hildesheim mitteilte. In Hildesheim waren die Bewohner und Mitarbeiter der betroffenen Einrichtung vor dem Ausbruch nicht regelmäßig getestet worden. Eine neue Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums trat am Donnerstag (21. Oktober) in Kraft. Sie ermöglicht Pflegeeinrichtungen und Kliniken, ihr Personal sowie Bewohner beziehungsweise Patienten regelmäßig auf Covid-19 zu testen. Die Pflegekammer Niedersachsen begrüßte die neue Verordnung. dpa

+++ 12.26 Uhr

Am Freitag sind in Schaumburg akut 92 Menschen gemeldet, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Der Landkreis meldet 11 Neu-Infektionen, davon 7 in Stadthagen. Der Inzidenzwert für Schaumburg liegt seit gestern Abend bei 51,9. -> KLICK

Die weiteren Zahlen: Von 436 Infektionsfällen gelten 337 Personen inzwischen als geheilt. 445 Personen stehen derzeit unter Quarantäne, sieben sind in stationärer Behandlung. Tests wurden beim DRK insgesamt 172 und in den Infektpraxen insgesamt 27 vorgenommen. 

+++ 12.10 Uhr

Das Verwaltungsgericht Berlin hat die Sperrstunde für weitere Berliner Gastwirte praktisch aufgehoben. Wie schon vor einer Woche gab das Gericht nun erneut mehreren Eilanträgen gegen die vom Senat zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossene Regelung statt. Das teilte ein Gerichtssprecher am Freitag mit. Nach den elf Gastronomen aus der Vorwoche können nun rund zwei Dutzend weitere Wirte ihre Betriebe auch in der Nacht wieder öffnen. Für alle anderen gilt die Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr zunächst weiter. Erwartet wird aber eine Grundsatzentscheidung des Oberverwaltungsgerichtes. dpa

+++ 11.56 Uhr

Wer legt den Inzidenzwert fest? Wer sich über die Corona-Entwicklung in seinem Wohnort informiert, findet mitunter drei verschiedene Angaben zur sogenannten Inzidenz: von der Kommune, vom Land und vom Robert Koch-Institut. In seiner neuen Corona-Verordnung hat das Land Niedersachsen nun festgelegt, dass für die Einschränkungen bei Überschreiten der Werte 35 und 50 die Angaben des Landesgesundheitsamts entscheidend sind. Diese veröffentlicht das Gesundheitsministerium im Internet. Am Freitag lagen in Niedersachsen demnach 14 der 45 Kreise und kreisfreien Städte über der Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. dpa

+++ 11.51 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts am Freitagmorgen 11.242 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. 11.287 Fälle waren es am Vortag, 7334 am Freitag vergangener Woche.

+++ 11.36 Uhr

Ab Faktor 50 gilt die Sperrstunde ausnahmslos: Gastronomiebetriebe in Schaumburg müssen ausnahmslos von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens geschlossen werden. Alkohol außer Haus zu verkaufen ist untersagt.

+++ 11.02 Uhr

Für Schaumburg gilt jetzt, dass das Tragen einer Maske auch an öffentlichen Orten und draußen Pflicht wird - und zwar „in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an Örtlichkeiten, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten“, heißt es in der niedersächsischen Verordnung. An welchen Orten die Maske jeweils zu tragen ist, legt der Landkreis fest.

+++ 10.58 Uhr

Kulturelle Veranstaltungen mit sitzendem Publikum im Risikogebiet Schaumburg sind gemäß der neuen Corona-Verordnung auf maximal 100 Personen begrenzt. 

+++ 10.55 Uhr

Da der Corona-Faktor in Schaumburg die kritische Marke von 50 überschritten hat, gibt es weitere Einschränkungen. Es dürfen sich nur bis 15 Personen in einer Gaststätte zu Feierlichkeiten treffen. In privaten Räumen sind Treffen von zwei Haushalten möglich, sofern es sich nicht um enge Angehörige handelt.

+++ 10.33 Uhr

Schaumburg ist Risikogebiet: Der Landkreis ist am Freitagmorgen als Risikogebiet eingestuft worden, wie Landrat Jörg Farr bestätigte.

+++ 10.31 Uhr

Mit dem heutigen Freitag sind die Infektionszahlen in Schaumburg noch einmal deutlich angestiegen. Der 7-Tage-Inzidenz ist auf 50,7 geklettert und hat damit den kritischen Grenzwert von 50 überschritten. Damit gilt Schaumburg als Risikogebiet. Gleichzeitig hat die Landesregierung eine neue Corona-Verordnung auf den Weg gebracht, die am heutigen Freitag in Kraft tritt. Diese sieht bei einem steigenden Infektionsgeschehen noch einmal deutliche Einschränkungen vor. Davon ist jetzt auch der Landkreis Schaumburg betroffen.

+++ 10.20 Uhr

Mit widersprüchlichen Aussagen zum Nutzen von Alltagsmasken hat Ärztekammer-Chef Klaus Reinhardt auf sich aufmerksam gemacht. Zwar bekräftigte er auch ihre Wirkung, doch es gibt Kritik - für verschiedene Aussagen.  -> KLICK

+++ 10.18 Uhr

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, erwartet für den Fall eines weiteren Anstiegs der Corona-Zahlen eine kritische Schwelle bei 20.000 Neuinfektionen pro Tag. «Bei 20.000 Neuinfektionen am Tag gerät die Lage außer Kontrolle», sagte Montgomery der «Rheinischen Post». «Dann wäre es für Gesundheitsämter nicht mehr möglich, die Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Dann droht uns ein zweiter Lockdown, weil sich das Virus anders nicht mehr bremsen lässt.» -> Zum Bericht

+++ 10.10 Uhr

Ab dem heutigen Freitag tritt eine neue Corona-Verordnung des Landes in Kraft. Diese hat auch deutliche Auswirkungen auf das Leben in Schaumburg. Durch das steigende Infektionsgeschehen ist im Landkreis mit einigen Einschränkungen zu rechnen - darunter fällt auch eine Sperrstunde so wie eine strengere Maskenpflicht. ->KLICK

+++ 9.55 Uhr

Corona-Workshop verschoben - wegen Corona: Der für den 27. Oktober um 18 Uhr im Stadtteiltreffpunkt Kaisers in der Hamelner Südstadt geplante Workshop zum Thema „Corona-Pandemie – Fluch oder auch ein klein bisschen Segen …?“ müsse aufgrund der stark steigenden Corona-Zahlen verschoben werden, hat die Abteilung Familie und Soziales der Stadt Hameln mitgeteilt.

+++ 9.23 Uhr

Im Landkreis Lippe gibt es 65 neue Infektionen im Vergleich zum Vortag. Vor allem im Bereich Detmold kamen besonders viele Infektionen (20) hinzu. Aktuell gibt es 321 aktive Fälle in Lippe. 

+++ 9.15 Uhr

Die dringende Empfehlung, eine Maske im Unterricht zu tragen sowie Einschränkungen bei Zusammenkünften und in der Gastronomie – so sehen die neuen Corona-Regeln ab Freitag in Niedersachsen aus. In diesem Artikel beantworten wir die drängendsten Fragen. Wie sieht es aus in den Schulen, bei Festen, religiösen Veranstaltungen und der Maskenpflicht im öffentlichen Raum?

+++ 9 Uhr

Insbesondere von der neuen Verordnung in Niedersachsen betroffen sind: Eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit im Freien (§ 2), Personenhöchstgrenzen für private Zusammenkünfte (§ 6) und Veranstaltungen (§§ 7 u. 8) sowie eine Sperrstunde für Gastronomiebetriebe (§ 10). Alle Infos sowie die Verordnung im Original gibt es hier

+++ 8.50 Uhr

Soeben wurde die neue Corona-Verordnung für das Land Niedersachsen veröffentlicht,. Sie blieb im wesentlichen unverändert, fügte aber neue Regeln und Maßnahmen hinzu, die im Fall von 35 bzw 50 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner gelten.

+++ 8 Uhr

Der Landkreis Lippe hat am Freitag laut dem Robert-Koch-Institut den kritischen Wert von 50 Fällen je 100.000 Einwohner überschritten. Derzeit liegt der sogenannte inzidenzwert bei 56,7. Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind daher abzusehen. Sie werden allerdings erst am Samstag in Kraft treten, da sie erst an dem Tag beschlossen werden können, an dem der Wert über 50 steigt, berichtet die Lippische-Landeszeitung.

.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 22. Oktober

+++ 17.30 Uhr

Niedersachsen verschärft angesichts der steigenden Zahl der Corona-Fälle seine Vorschriften. So soll zum Beispiel eine verbindliche Sperrstunde für die Gastronomie gelten – wenn es mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gibt. Wie Regierungssprecherin Anke Pörksen am Donnerstagmittag sagte, soll die neue Verordnung am Freitag in Kraft treten. Die Vorschriften orientieren sich im Wesentlichen an den Bund-Länder-Beschlüssen der vergangenen Woche. Folgende Punkte, die ab einer Inzidenz von 50 gelten, hat die Sprecherin dabei hervorgehoben:

  • Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ausgeweitet
  • Verbindliche Einführung der Sperrstunde um 23 Uhr für Gastronomiebetriebe einschließlich eines generellen Ausgabeverbotes von Alkohol 
  • Einführung von Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum auf maximal zehn Personen
  • Begrenzung der Zahl der Teilnehmer bei öffentlichen Veranstalung auf 100 Personen. Ausnahmen bedürfen eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzepts
von HAZ

+++ 17 Uhr

Eine Änderung der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen wird für Freitag erwartet. Zudem sollen ergänzende Einschränkungen zur bestehenden Verordnung im Kreisgebiet Schaumburg in Kraft treten.

+++ 15.35 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat heute 1152 Corona-Fälle gemeldet, davon gelten 991 als abgeschlossen. Demnach sind aktuell 161 Personen in dem Kreisgebiet mit Covid-19 akut infiziert. 

+++ 15.13 Uhr

Keine Disco, kein Umarmen, aber Masken: Was denken junge Menschen über die Corona-Beschränkungen? In einer neuen Studie geben die meisten an, sich daran zu halten - womöglich zur Überraschung vieler. Dabei denken die Jugendlichen weniger an sich selbst. -> KLICK

+++ 14.57 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 54 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 5 davon werden stationär behandelt. Damit sind seit gestern 15 neue Infektionen hinzugekommen. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 314 Fällen. Als genesen gelten 250 Personen. Verstorben sind 10 Personen.

+++ 14.55 Uhr

Die Schulen in Niedersachsen setzen den eingeschränkten Regelbetrieb mit Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler nach den Herbstferien fort. Am kommenden Montag werde „landesweit im Szenario A gestartet", teilte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Donnerstag in Hannover mit. Eine Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (MS) und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) in dieser Woche habe ergeben, dass auch die verschärfte Infektionslage dies zulasse

+++ 14.39 Uhr

22 von 30 Klosterschwestern mit Corona infiziert: In einem Kloster in Mönchengladbach (NRW) sind 22 von 30 Schwestern positiv auf Corona getestet worden. Zwei Schwestern, beide schon weit über 80, sind ins Krankenhaus gekommen. Die anderen hätten teilweise Symptome, teilweise auch nicht, sagte eine der Schwestern vom Orden der Salvatorianerinnen, Esther Strauß, am Donnerstag. «Es ist nicht schleichend reingekommen, sondern plötzlich», erläuterte die 84 Jahre alte Nonne. «Wir müssen uns alle zur selben Zeit infiziert haben.» Wie das geschehen sei, wüssten sie nicht. «Wir dürfen das Haus nicht verlassen», sagte sie. «Die einen sagen: Wir sollen den Kreuzgang auf- und abgehen, damit wir nicht steif werden. Die anderen sagen: Wir sollen am besten auf unseren Zimmer bleiben.» In jedem Fall würden sie sich ausschließlich im Komplex des Klosters Neuwerk aufhalten, um niemanden anzustecken. dpa

+++ 14.36 Uhr

Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 46,9. Damit liegt der Kreis Lippe auch am Donnerstag, 22. Oktober, 0 Uhr, weiter unter dem Wert 50. Insgesamt wurden 1345 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Damit sind seit Mittwoch 26 weitere Infektionen bekannt. 1053 Personen sind wieder genesen. 31 Personen sind verstorben. Aktuell sind 261 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 

+++ 14.12 Uhr

Laut Kreissprecherin Anja Gewald lassen sich die Neuinfektionen in Schaumburg beziehungsweise Stadthagen nicht auf eine Einrichtung oder Veranstaltung zurückführen. Zwischen den einzelnen Fällen besteht nach derzeitigem Erkenntnisstand kein Zusammenhang.

+++ 13.55 Uhr

Region Hannover legt zu: Die Entwicklung der Corona-Infektionen in Niedersachsen ist nach wie vor sehr dynamisch. Die Zahl der laborbestätigten Neuinfektionen nahm am Donnerstag (Stand: 9.00 Uhr) um 754 auf 27 780 Fälle zu, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Inzwischen nähert sich auch die Region Hannover mit 45,2 Fällen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen dem kritischen Wert von 50. Gesunken ist hingegen der Inzidenzwert in Delmenhorst: Dort waren es am Donnerstag nur noch 157,3 Fälle - am Tag zuvor waren es noch 201,1 Fälle pro 100 000 Einwohner. -> Zum Artikel

+++ 13.45 Uhr

Dass Feriengäste aus Corona-Risikogebieten in manche Bundesländer nur mit negativem Test kommen dürfen, ist hochumstritten. Jetzt weist Karlsruhe eine Urlauber-Klage ab. Was das bedeutet - und was nicht: -> KLICK

+++ 13.42 Uhr

Schüler ab der fünften Klasse in Niedersachsen sollen auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn ihre Schule in einem Corona-Hotspot liegt. Diese Empfehlung gelte ab Montag und werde im Zwei-Wochen-Rhythmus überprüft, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag in Hannover. Zwar schränke die Maske die pädagogischen Möglichkeiten ein, aber sie sei ein Mittel, um sich und andere zu schützen und den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten. -> Zum Artikel

+++ 13.10 Uhr

Die Beratungen über die neue niedersächsische Corona-Verordnung dauern an. Die strengeren Regelungen sollen nach bisheriger Planung an diesem Freitag in Kraft treten. -> KLICK

+++ 12.35 Uhr

Warum sind die Zahlen in der SZ/LZ momentan höher als die des RKI? Das erklärt sich durch die zeitliche Verzögerung, die beim Erfassen der Zahlen auftritt. Die täglichen Zahlen stammen vom Gesundheitsamt des Landkreises, die jeden Tag dort erfasst werden. Das RKI übernimmt die Zahl der nachweislich mit Corona infizierten Fälle dann von den Gesundheitsämtern der Landkreise. Deshalb sind die Fallzahlen an Montagen beispielsweise auch immer etwas niedriger und schießen am Dienstag eher in die Höhe. -> Warum unterscheiden sich die Zahlen - erklärt auf einer Seite des NDR 

+++ 11.57 Uhr

Corona in Schaumburg:

+++ 11.42 Uhr

Bei einem Zuwachs von +52 Fällen innerhalb 7 Tagen seit dem 15. Oktober käme für Stadthagen allein gerechnet  (mit rund 22.300 Einwohnern) eine 7-Tages-Inzidenz von rund 233 heraus. 

+++ 11.32 Uhr

Seit gestern Abend liegt die sogenannte 7-Tages-Inzidenz (Zahl der Neuerkrankungen der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner) im Landkreis Schaumburg bei 45,6 – Tendenz steigend. Für morgen wird eine Änderung der Corona-Verordnung des Landes erwartet. Es werden ergänzende Einschränkungen zur bestehenden Verordnung im Kreisgebiet in Kraft treten.  Insbesondere betroffen sein werden die maximalen Personenzahlen bei privaten Zusammenkünften und Feiern sowohl im privaten Bereich als auch in öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten, außerhalb der eigenen Wohnung in zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und in gastronomischen Betrieben.  Eine entsprechende Allgemeinverfügung auf Basis der erwarteten Verordnung wird in Kürze auf der Homepage www.schaumburg.de öffentlich bekannt gemacht werden.

+++ 11.29 Uhr

Am Donnerstag werden vom Landkreis Schaumburg aktuell 87 akut mit Covid-19 Infizierte gemeldet. Der Großteil der Infektionen ist mit 54 in Stadthagen gemeldet worden, in der Kreisstadt sind es 31 Personen mehr als gestern. Die Zahl der Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion ist im gesamten Kreisgebiet um 36 Personen auf insgesamt 425 gestiegen. Von diesen 425 Infektionsfällen gelten jedoch 331 Personen inzwischen als geheilt. Alle akut infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Insgesamt stehen 377 Personen unter Quarantäne.  Es befinden sich sechs der Erkrankten in stationärer Behandlung.  Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen des DRK auf insgesamt 115 und in den Infektpraxen auf insgesamt 26. Im Laufe des Mittwoch, 21. Oktober, hat der Landkreis Schaumburg die Grenze von 35 Coronafällen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten. Ein Überschreiten des Grenzwertes von 50 Fällen wird erwartet. 

+++ 10.53 Uhr

Die Bundesregierung hat die Nachbarländer Polen und Schweiz, fast ganz Österreich und große Teile Italiens mit Wirkung ab dem kommenden Samstag zu Corona-Risikogebieten erklärt. Die Kanarischen Inseln werden dagegen von der Risikoliste gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag mitteilte. dpa

+++ 10.19 Uhr

Im Sana Klinikum in Hameln gelten seit Mittwoch strengere Besuchsregeln. Patienten dürfen täglich zwischen 14 und 18 Uhr für eine halbe Stunde einen Besucher empfangen. Die Besuchsperson kann von dem Patienten jeweils für die laufende Woche bestimmt werden. Personen mit grippeähnlichen Symptomen, Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem Covid-19-Erkrankten hatten und Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage außerhalb des Landkreises aufgehalten haben, dürfen das Klinikum nicht betreten. Zu beachten sei auch, dass sich maximal ein Besucher im Patientenzimmer aufhält. Eine telefonische Voranmeldung zwecks Koordination des Besuchs sei sinnvoll. Während des Besuches müssen Patient und Besucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen und 1,5 Meter Abstand einhalten. Detaillierte Informationen gibt es auf der Internetseite des Sana Klinikums.

+++ 10.17 Uhr

Ausgerechnet der Gesundheitsminister ist der erste im Bundeskabinett, der sich mit Corona ansteckt. Nun steht die Frage im Raum, ob er das Virus an seine Kollegen weitergegeben hat. -> KLICK

+++ 10.02 Uhr

Als erstes Mitglied des Bundeskabinetts hat sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit dem Coronavirus angesteckt. Spahn, der eine Schlüsselrolle im Kampf gegen die Pandemie spielt, sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte sein Ministerium in Berlin mit. Er habe sich umgehend zu Hause isoliert. -> Zum Artikel

+++ 10.00 Uhr

Gastronomen in Bremen wollen einem Zeitungsbericht zufolge gegen die Corona-Sperrstunde für Restaurants und Kneipen klagen. Sieben Mitgliedsbetriebe der Bremer-Gastro-Gemeinschaft (BGG) haben demnach angekündigt, einen Eilantrag gegen die Maßnahme des Senats am Verwaltungsgericht einzureichen. Das berichtete der «Weser-Kurier» am Donnerstag. Die Bremer Wirte folgen damit dem Vorbild von Berliner Kollegen. Diese haben vor Gericht erreicht, dass sie wieder öffnen dürfen. -> Zum Bericht

+++ 9.30 Uhr

Um alle Kontaktpersonen von Corona-Infizierten zu finden, braucht es viele Helfer. Die Gesundheitsämter sind am Rande ihrer Kapazität. Deshalb will die Landesregierung neue Personalpools anzapfen. -> Zum Artikel

+++ 9 Uhr

Wieder einmal ändern sich die Corona-Regeln für Niedersachsen - wie genau, will die Landesregierung heute in Hannover erklären. Zu erwarten ist, dass das Land die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse umsetzt. Dazu zählen härtere Vorschriften für Hotspots wie eine Sperrstunde in der Gastronomie, eine Ausweitung der Maskenpflicht und niedrigere Teilnehmergrenzen für private Treffen. In Kraft treten soll die Verordnung am Freitag. Hintergrund sind steigende Infektionszahlen in vielen Orten, oft ohne klar zu verortenden Ursprung. Am Mittwoch lagen acht Regionen in Niedersachsen über dem als kritisch erachteten Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. dpa

.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 21. Oktober

+++ 16.42 Uhr

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen haben zahlreiche Kliniken in Niedersachsen ihre Regelungen für Besucher verschärft. «Das ist notwendig, um das Infektionsgeschehen einzudämmen», sagte Helge Engelke, Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG), am Mittwoch der dpa. -> Zum Artikel

+++ 16.32 Uhr

Alle 53 Teilnehmer der Konfirmanden-Freizeit Bad Eilsen in Quarantäne: Einen Tag nach der Rückkehr von einer einwöchigen Konfirmanden-Freizeit im bayrischen Magnetsried hat die ausrichtende evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bad Eilsen eine unerfreuliche Nachricht ereilt: Eine Konfirmandin ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt Schaumburg ordnete eine 14-tägige Quarantäne aller 53 Teilnehmer an und veranlasste sofortige Testungen. Die Ergebnisse werden am Donnerstag erwartet. -> KLICK

+++ 15.25 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 1.319 bestätigte Corona-Fälle. Damit sind seit Dienstag 34 weitere Infektionen bekannt. 1049 Personen sind wieder genesen. 31 Personen sind verstorben. Aktuell sind 239 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 23 748 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 47,8. Damit liegt der Kreis Lippe auch am MIttwoch, 20. Oktober (0 Uhr) weiter unter dem Wert 50.

+++ 14.03 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke sind bis heute 1120 bestätigte Corona-Fälle akkumuliert, davon gelten 987 als abgeschlossen. Demnach sind dort aktuell 133 Personen akut erkrankt. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Minden-Lübbecke weiterhin relativ niedrig und liegt aktuell bei 27,07. Damit gehört der Mühlenkreis zu den wenigen Landkreisen in NRW, die noch keinen kritischen Inzidenzwert von 50 beziehungsweise 35 vorzuweisen haben und somit nicht als Risikogebiet gelten.

+++ 13.52 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute 299 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt, davon gelten 248 Personen als geheilt. 10 Personen sind verstorben. Demnach sind derzeit 41 Menschen in dem Kreisgebiet akut mit Covid-19 infiziert.

+++ 13.18 Uhr

Die Stadthäger Polizei hat am Dienstagabend eine Feier mit bis zu 100 Gästen in Stadthagen aufgelöst. Die Familie hatte einen Kindergeburtstag in einer Wohnung ausgerichtet. Die Beamten stießen vor Ort auf Unverständnis und aggressive Stimmung. -> Zum Artikel

+++ 11.57 Uhr

Die Zahl der akut an Corona Erkrankten ist in Schaumburg auf 51 gestiegen. Am Mittwoch wurden sieben weitere Personen in Stadthagen als positiv getestet gemeldet. In der Samtgemeinde Eilsen ist eine Person genesen. -> KLICK

+++ 10.59 Uhr

Seit einem Dreivierteljahr leben wir nun schon mit der Corona-Pandemie und ihren Folgen. Unter vielen Besuchern, Gästen und Touristen ist die Verunsicherung riesig: In welche Regionen darf ich wann reisen? Findet meine Veranstaltung statt? Das bekommen vor allem Hotels und Gastronomie zu spüren, auch in Rinteln: -> KLICK

+++ 10.40 Uhr

Regelmäßiges Lüften in den Klassenräumen und warme Kleidung für die Schüler - das allein kann nicht die Antwort auf den neuen Anstieg der Corona-Zahlen sein, fordert der Landeselternrat Niedersachsen. «Unsere Schulen und das gesamte Schulsystem brauchen nun endlich und umgehend angemessene Investitionen durch Bund und Länder», teilte der Verband am Dienstagabend mit. -> Zum Bericht

+++ 10.04 Uhr

Lockdown - welcher Kreis ist der nächste? Ausgangsbeschränkungen wie im Frühjahr - damit wird Berchtesgaden womöglich kein Sonderfall bleiben, meinen viele Politiker. Manche bezweifeln aber, dass solche Maßnahmen der richtige Weg sind. -> Zum Artikel

+++ 10.00 Uhr

Berlin will Sperrstunde nachschärfen: Die Sperrstunde für Gastronomie und Handel in Berlin gilt seit 10. Oktober in der Zeit von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Alle Gastronomiebetriebe sowie fast alle Geschäfte müssen dann schließen. Die Sperrstunde könnte allerdings noch juristisch gekippt werden. Das Verwaltungsgericht Berlin hatte am vergangenen Freitag entschieden, dass sie einer rechtlichen Überprüfung nicht standhalte. Zumindest die elf Wirte, die das Gericht angerufen hatten, müssen sie nun nicht mehr einhalten. Der Senat legte Beschwerde ein. Wann das Oberverwaltungsgericht darüber entscheidet, ist noch offen. -> KLICK

+++ 09.45 Uhr

Die Landesregierung in Niedersachsen will nötigenfalls Landesbeamte abordnen, um die lokalen Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten zu unterstützen. Bei einem weiteren Anstieg der Infektionszahlen hält Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU), der zugleich stellvertretender Ministerpräsident ist, auch in Niedersachsen regionale Ausgangsbeschränkungen wie im Berchtesgadener Land für denkbar. Auszuschließen seien weitere Kontakteinschränkungen derzeit nicht, sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (NOZ). -> Zum Bericht

+++ 09.30 Uhr

Eine speziell eingerichtete Telefonseelsorge der christlichen Kirchen für Menschen, die besonders unter der Corona-Krise leiden, ist in den vergangenen eineinhalb Wochen häufig genutzt worden. «Die Nachfrage ist ganz gut», sagte die Projektleiterin Anita Christians-Albrecht von der Landeskirche Hannover. -> Zum Artikel

+++ 9 Uhr

Das Coronavirus verhagelt vielen Menschen ihr Hobby. Da ein großer Teil der Infektionen wohl über feinste Tröpfchen, sogenannte Aerosole, entsteht, ist eine Freizeitaktivität im Moment besonders gefährlich: das Singen. Denn beim Singen werden, genau wie beim lauten Sprechen, besonders viele dieser Aerosole freigesetzt. Chöre, in denen häufig auch ältere Menschen ihrer Freizeitbeschäftigung nachgehen, haben es da nicht leicht. Schaumburgs Sänger haben in der Krise unterschiedlich reagiert. -> KLICK

.

.

Alle Liveticker-Beiträge vor dem 20. Oktober 2020 finden Sie im Liveticker-Archiv


Anzeige
Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige