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Corona-Liveticker-Archiv

Aus technischen Gründen finden Sie in diesem Artikel alle Liveticker-Beiträge, vor einem bestimmten Zeitpunkt. Dadurch ist eine komplette, und kostenfreie Rückschau auf die Corona-Krise in Schaumburg möglich

veröffentlicht am 14.03.2020 um 15:58 Uhr
aktualisiert am 08.07.2020 um 11:01 Uhr

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 19. Juni

+++ 15.36 Uhr

Nach der Ausbreitung des Coronavirus in einem Pflegeheim in Oyten hat der Landkreis Verden die meisten Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner in Niedersachsen. Nach einer Übersicht der Landesregierung lag die Zahl in den vergangenen sieben Tagen bei 40,1 Infektionen. Alle anderen Kreise hatten weniger als 20 Fälle pro 100 000 Einwohner. Manche Kreise wie Aurich, Friesland, Grafschaft Bentheim und Schaumburg verzeichneten in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Infektion pro 100 000 Einwohner. Der Landkreis Verden, in dem rund 137 000 Menschen leben, hat bislang knapp 240 Corona-Infektionen registriert. Von den Infizierten sind mindestens 166 Menschen genesen und drei Menschen gestorben. Damit gibt es aktuell etwa 70 Personen, die nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 leben. dpa

+++ 13.57 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 754 bestätigte Corona-Fälle – damit sind zwei weitere Infektionen bekannt. 715 Personen sind wieder genesen. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell zehn Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 13 843 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

Auch wenn das zentrale Diagnostikzentrum in der vergangenen Woche seine Pforten geschlossen hat, wird in Lippe weiter auf das Coronavirus getestet. Neben präventiven Test in Pflegeeinrichtungen und Abstrichen über Hausärzte, im Klinikum oder durch die mobilen Teams des Kreises, hat der Kreis Lippe seine Testung auf Personal in Kitas, auf Tagesmütter und -väter sowie auf Lehrer und Mitarbeiter an Förderschulen ausgeweitet.

+++ 13.37 Uhr

Niedersachsen hebt das wegen der Corona-Pandemie erlassene Grillverbot im öffentlichen Raum auf. Im Zuge weiterer Lockerungen der Beschränkungen ist ab kommendem Montag Picknicken und Grillen im Freien wieder erlaubt, kündigte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Freitag in Hannover an. Allerdings gilt dabei wie ab Montag auch generell eine Beschränkung auf maximal zehn Personen. dpa -> Die Lockerungen im Überblick

+++ 12.29 Uhr

Die jüngste Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist am heutigen Freitag veröffentlicht  worden. Hier geht es zum Download.

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 18. Juni

+++ 16.58 Uhr

Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) hat seit Anfang April in verschiedenen Laboren mehr als 25 000 Proben auf das Coronavirus untersucht. Die Analyse menschlicher Tupferproben habe zu einer erheblichen Erhöhung der amtlichen Laborkapazitäten des Landes Niedersachsen geführt und aktiv zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beigetragen, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Donnerstag bei einem Besuch im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg. 

Schon im ersten Schritt seien Kapazitäten von 1000 Untersuchungen täglich möglich gemacht worden, sagte Laves-Präsident Eberhard Haunhorst. «Inzwischen können durch den Aufbau entsprechender Infrastrukturen und analytischer Kompetenz bis zu 2000 Tests pro Tag durchgeführt werden. » Die bisherigen Proben kamen den Angaben zufolge größtenteils aus Alten- und Pflegeheimen sowie von Beschäftigten, die in Schlachthöfen arbeiten. Das Laves ist mit seinen knapp 1000 Mitarbeitern eine zentrale Behörde des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Niedersachsen. dpa

+++ 16.14 Uhr

Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 580 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 187 764 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am Donnerstagmorgen meldete (Datenstand 18. Juni, 0 Uhr). Noch nicht enthalten sind die Nachweise bei Ausbrüchen wie im Kreis Gütersloh - diese dürften die Gesamtzahlen in den kommenden Tagen deutlich erhöhen. Hunderte Infektionen gehen allein auf Mitarbeiter einer Fleischfabrik im Kreis Gütersloh zurück. Tausende Menschen wurden unter Quarantäne gestellt. Auch im Berliner Bezirk Neukölln stieg die Zahl der Infizierten in inzwischen unter Quarantäne stehenden Wohnblöcken.

Neu hinzu kam ein Ausbruch in einem Hochhaus in Göttingen. Zunächst wurden dort etwa 100 Neuinfektionen nachgewiesen, knapp 700 Bewohner standen unter Quarantäne. Weitere Landkreise mit hohen Infektionszahlen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen sind Verden, Greiz, Magdeburg und Warendorf. 145 von 412 Landkreisen registrierten nach RKI-Daten in den vergangenen sieben Tagen keine Neuinfektionen. 8856 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 26 im Vergleich zum Vortag. Etwa 174 100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor. 

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, sank nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 17. Juni, 0 Uhr, unter die kritische Marke von 1,0 auf 0,86. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 1,0 gelegen. dpa

+++ 15.24 Uhr

Am Tag nach der Nachricht, dass am Tönnies-Standort in Rheda-Wiedenbrück mindestens 650 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert sind, läuft die Produktion zunächst weiter. 

+++ 15.23 Uhr

Bielefeld schickt Schulkinder von Tönnies-Mitarbeitern nach Hause: Der Anstieg von Corona-Infizierten im Kreis Gütersloh hat Folgen für die Menschen in Bielefeld: Nach Angaben der Stadt wurden am Donnerstag die Schulen und Kitas darüber informiert, dass die Kinder von Tönnies-Beschäftigen nach Hause geschickt werden müssen. Andere Kinder aus dem Kreis Gütersloh betrifft diese Maßnahme nicht, wie die Stadt mitteilte. Nach Informationen von «Radio Bielefeld» hat auch das Klinikum Bielefeld reagiert: Es schließt als Reaktion auf die gestiegenen Fallzahlen bei Tönnies seine drei Häuser für Besucher und macht damit zwischenzeitige Lockerungen der Corona-Regeln rückgängig. dpa

+++ 15.05 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 752 bestätigte Corona-Fälle – damit sind drei weitere Infektionen bekannt. 715 Personen sind wieder genesen. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell acht Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 13 679 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 15.02 Uhr

Bund und Länder haben sich am Mittwoch  auf einen gemeinsamen Kurs durch die Krise verständigt. Wesentliche Beschlüsse: 

An den bisherigen Regeln zu Mindestabstand und Hygienemaßnahmen wird vorerst festgehalten: 1,5 Meter Abstand, verstärkte Hygiene, Masken in bestimmten öffentlichen Bereichen, Kontaktbeschränkungen.

Bei höherem Infektionsgeschehen können weitergehende Kontaktbeschränkungen erlassen werden.

Die Länder streben an, spätestens nach den Sommerferien in den schulischen Regelbetrieb zurückzukehren und zeitnah auch zu einem möglichst vollständigen Regelbetrieb der Kinderbetreuungsangebote.

Großveranstaltungen wie Volks- und Straßenfeste oder Kirmesveranstaltungen bleiben noch bis mindestens Ende Oktober verboten. Dies gelte für solche Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregeln nicht möglich sei.

Die Kapazitäten für gezielte Testungen, vor allem in Einrichtungen mit besonders anfälligen Personengruppen, sollen ausgebaut werden. -> Zum Artikel

+++ 14.43 Uhr

Die fünfte und letzte Phase in Niedersachsens Stufenplan ist für Montag, 22. Juni, geplant. Dann dürfen Kinos und Theater wieder öffnen sowie andere kulturelle Aufführungen stattfinden. Geöffnet werden dürfen auch Saunen und ähnliche Einrichtungen. Im Einzelhandel entfallen Restriktionen (10-Quadratmeter-Regelung je Kunde entfällt, Abstandsregel 1,5 Meter bleibt bestehen), auch der Übernachtungstourismus ist wieder zu 100 Prozent zugelassen. -> KLICK

+++ 14.35 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 18. Juni, insgesamt 146  Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 146 Fällen gelten 131 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben. Die 5 infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Haus- bzw. Krankenhausärzten engmaschig betreut. 14 Personen befinden sich in der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.

+++ 12.54 Uhr

Das Rintelner Rathaus ist geöffnet, aber nur mit Termin: Um die Personenzahl in den Wartebereichen des Rathauses zu reduzieren und damit sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen, werden Termine nur nach vorheriger Anmeldung angeboten. Um Begegnungsverkehr in den Fluren zu vermeiden, gilt in beiden Gebäuden die Einbahnstraßenregelung. Zudem müssen Besucherinnen und Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und ihre Daten in einem Kontaktformular hinterlassen. Weitere wichtige Informationen zur Terminvereinbarung unter www.rinteln.de.

Unter den folgenden Telefonnummern können Termine vereinbart werden:

Bürgerbüro: 05751/403-169 und -800 Rentenberatung: 05751/403-225

Standesamt: 05751/403-991 Baudezernat: 05751/403-215.

+++ 12.51 Uhr

Die Kreisverwaltung Schaumburg hat den Corona-Krisenstab in eine andere, abgespeckte Form überführt. „Wir reden jetzt nicht mehr von einem Krisenstab, sondern von einer internen Koordinierungsgruppe“, berichtet Landrat Jörg Farr. „Wir haben die Struktur den gesunkenen Infektionszahlen angepasst.“ Während es in Schaumburg zur Hochphase der Pandemie bis zu 40 Infektionen in einer Woche gegeben habe, seien es derzeit nur noch zwischen null und zwei wöchentlich, rechnet Farr vor. Während der Krisenstab täglich zusammengetroffen war, tagt die Koordinierungsgruppe lediglich noch einmal wöchentlich. -> Zum Bericht

+++ 12.32 Uhr

Die Stadt Rinteln hat erneut einen Flyer zu Corona herausgegeben. Im Flyer Nr. 9 sind unter anderem Informationen über bereits geltende Lockerungen sowie die fünfte und letzte Stufe des niedersächsischen Stufenplans enthalten. 

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+++  Hier endet unsere Berichterstattung vom 17. Juni

+++ 16.58 Uhr

Der Landkreis Schaumburg ist nahezu Corona-frei:  Zwei Personen gelten derzeit noch als akut erkrankt. Die beiden Personen wohnen in derselben Gemeinde, bestätigt der Landkreis. -> KLICK

+++ 15.30 Uhr

Mit 400 Neuinfizierten allein seit Anfang der Woche nimmt der Corona-Ausbruch beim Schlachtereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück immer größere Ausmaße an. Von den bislang 500 am Mittwoch vorliegenden Testergebnissen der Mitarbeiter in dem Schlachthof und Fleisch-Zerlegebetrieb im ostwestfälischen Kreis Gütersloh seien 400 positiv auf das Virus getestet worden. Weitere Ergebnisse stünden auch noch aus.  Am Nachmittag wollten der Kreis Gütersloh und Tönnies bei einer Pressekonferenz über das Geschehen informieren. Das NRW-Gesundheitsministerium kündigte zudem an, im Gesundheitsausschuss des Landtages ausführlich zu informieren. Am Dienstag hatte das Unternehmen von 128 positiv auf das Virus getesteten Mitarbeitern gesprochen und Maßnahmen zugesagt, die Ausbreitung einzudämmen. dpa

+++ 15.05 Uhr

Mit Datum vom heutigen Mittwoch, 17. Juni sind im Landkreis Schaumburg weiterhin 2 Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion akut erkrankt. Neuinfektionen sind nicht festgestellt worden. 

+++ 15.00 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 17. Juni, insgesamt 146  Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 146 Fällen gelten 125 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben. Die 11 infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne

+++ 14.51 Uhr

Niedersachsens Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel hat vor einer Diskriminierung von Menschen gewarnt, die die neue Corona-Warn-App nicht benutzen möchten. «Dieser Ansatz der Freiwilligkeit darf auf keinen Fall untergraben werden», sagte Thiel am Mittwoch in Hannover. «Menschen, die die App nicht herunterladen möchten oder können, dürfen auf keinen Fall diskriminiert werden, indem sie zum Beispiel nicht an ihren Arbeitsplatz, in Restaurants oder Geschäfte gelassen werden.» Denn das wäre eine zweckwidrige Verwendung, die mit dem Konzept der Freiwilligkeit nicht vereinbar sei, so Thiel. «Die App wird umso besser funktionieren, je mehr Personen sie nutzen. Das erreicht man nur, indem man Vertrauen schafft und den Menschen die freie Wahl über eine Nutzung lässt», betonte die Datenschutzbeauftragte. Diese Voraussetzungen hätten die App-Entwickler erfüllt. Nun müssten alle Beteiligten verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten der Anwendung umgehen, um sie zu einem wirksamen Mittel in der Pandemiebekämpfung zu machen. dpa

+++ 14.08 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 749 bestätigte Corona-Fälle – damit ist eine weitere Infektion bekannt. 715 Personen sind wieder genesen. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell fünf Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 13 647 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 13.33 Uhr

Überraschend hohe Resonanz auf die Corona-Warn-App: Viel mehr Bundesbürger setzen nun auch ihr Handy ein, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Die Regierung baut darauf, dass viele mitmachen - auch wenn die Infektionszahlen gerade niedrig sind. -> KLICK

+++ 13.05 Uhr

Die Opposition sah sich in der Corona-Krise von der niedersächsischen Landesregierung ungenügend informiert und eingebunden, eine entsprechende Klage vor dem Staatsgerichtshof haben Grüne und FDP nun teils zurückgenommen. Da die Landesregierung den Landtag anschließend über den Inhalt der folgenden Änderungen der Corona-Verordnung unterrichtet hat, hätten beide Parteien ihren Eilantrag zurückgenommen, teilte der Staatsgerichtshof in Bückeburg am Mittwoch mit. Die AfD, die eine separate Klage angestrengt hatte, hielt aber an ihrem Eilantrag fest. -> Zum Artikel

+++ 13.01 Uhr

Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 345 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 187 184 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am Mittwochmorgen meldete (Datenstand 17. Juni, 0 Uhr). 8830 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 30 im Vergleich zum Vortag. Etwa 173 600 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 500 mehr als noch einen Tag zuvor. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, sank nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 16. Juni, 0 Uhr, auf die kritische Marke von 1,0. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 1,19 gelegen. dpa

 +++ 12.59 Uhr

Beim Schlachtereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück sind seit Anfang der Woche 400 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sagte eine Sprecherin des Kreises Gütersloh in Ostwestfalen am Mittwoch. dpa

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 16. Juni

+++ 18.10 Uhr

Neue Corona-Warn-App läuft - Regierung wirbt fürs Mitmachen: Die Bundesbürger können nun auch ihr Handy einsetzen, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Die Regierung baut darauf, dass viele mitmachen - auch wenn die Infektionszahlen gerade niedrig sind. -> KLICK

+++ 17.36 Uhr

Bündnis «Niedersachsen hält zusammen» will Mut machen: Maskenpflicht, Abstand halten, Hygieneregeln - die Corona-Pandemie hat den Menschen in Niedersachsen viel abverlangt. Mit einem überparteilichen Bündnis will unter anderem die Landesregierung Mut machen. «Das Risiko ist unverändert Teil unseres Alltags», sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil am Dienstag in Hannover zur Begründung. Der SPD-Politiker rief zu einer «großen Gemeinschaftsanstrengung aller Bürgerinnen und Bürger» und zum Miteinander auf. Das Bündnis «Niedersachsen hält zusammen» solle dabei die entsprechende Haltung zeigen. Ziel sei es, ein Diskussionsforum zu schaffen, aber auch konkrete Projekte etwa für ältere Menschen anzustoßen. Das Bündnis sei bundesweit einzigartig, betonte Weil. «Ich kenne kein anderes Beispiel in Deutschland.» Niedersachsens DGB-Chef Mehrdad Payandeh sagte: «Wir wollen wieder etwas bewegen. Die Gesellschaft muss aus dieser Krise eine Chance machen.» Beteiligt an dem Bündnis sind neben der Landesregierung der DGB, die Unternehmerverbände Niedersachsen, evangelische und katholische Kirche, kommunale Spitzenverbände und die Landtagsfraktionen von SPD, CDU, FDP und Grünen. dpa

+++ 17.09 Uhr

Die niedersächsischen Theater und Kinos könnten vom 22. Juni an erstmals seit Beginn der Corona-Krise den Betrieb wieder aufnehmen. Das geht nach dpa-Informationen vom Dienstag aus dem Entwurf der Landesregierung für die neue Corona-Verordnung hervor. Demnach ist der Besuch kultureller Veranstaltungen zulässig, wenn ein Mindestabstand von eineinhalb Metern gewahrt wird. In geschlossenen Räumen habe der Veranstalter zudem sicherzustellen, dass die Besucher eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. dpa

 +++ 17.08 Uhr

Erstmals in der Corona-Krise sind in Berlin mehrere Wohnblöcke unter Quarantäne gestellt worden. Die Bewohner von 369 Haushalten an sieben Standorten im Bezirk Neukölln dürfen wegen 57 bekannter positiver Fälle ihre Wohnungen 14 Tage lang nicht verlassen. Das gaben Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) und Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (CDU) am Dienstag in Berlin bekannt. Der Bezirk wollte sich nicht festlegen, wie viele Menschen von der Maßnahme betroffen sind. Pro Haushalt gebe es einen bis zehn Bewohner, damit könnten mehrere Hundert bis einige Tausend betroffen sein, hieß es. Obwohl auch Kinder unter den Infizierten sind, entschied sich der Bezirk zunächst gegen Schulschließungen. dpa

+++ 17.01 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es 146 gemeldete Corona-Fälle, drei mehr als noch am Montag, 123 Patienten gelten als geheilt.

+++ 16.50 Uhr

Gemäß des niedersächsischen Stufenplans sind für den kommenden Montag, 22. Juni, folgende Lockerungen vorgesehen: 

Einzelhandel wieder ohne Restriktionen

Personennahe Dienstleistungen ohne Restriktionen

Übernachtungstourismus wieder zu 100 Prozent zugelassen

Ende Notbetreuung und Übergang Regelbetrieb Kita

Werkstätten für behinderte Menschen / Tagesförderstätten geöffnet mit Restriktionen, aber Wegfall der 50-Prozent-Begrenzung

+++ 16.37 Uhr

Die Stadt Bremen schränkt die Alkoholabgabe wegen Corona-Sorglosigkeit ein, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Dienstag. Da einige Bremer sich zuletzt sehr sorglos im Umgang mit der Corona-Pandemie gezeigt hätten, schränke die Stadt Bremen deshalb nun den Verkauf von Alkohol ein. Schon am kommenden Wochenende soll das Teilverbot gelten, jeweils Freitags und Samstags oder vor Feiertagen von 22 Uhr an. 

+++ 16.17 Uhr

Das Coronavirus macht vor allem Menschen krank - es kann aber auch Haustiere infizieren. Um der Wissenschaft zu helfen, müssen Tierärzte solche Fälle bald den Behörden melden. Was bedeutet das für Besitzer von Hunden, Katzen und anderen Tieren? -> KLICK

+++ 16.10 Uhr

Niedersachsen möchte seine detaillierte Corona-Verordnung im Zuge weiterer Lockerungen bis Mitte Juli durch ein kompaktes, leicht verständliches Regelwerk ersetzen. Die ab dem 22. Juni geltende Corona-Verordnung soll die letzte klassische Lockerungsverordnung mit umfangreichen Vorschriften sein, kündigte der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, Heiger Scholz, am Dienstag in Hannover an. Damit sei Niedersachsen am Ende seines fünfstufigen Lockerungsplans angekommen. Die verbleibenden Grundregeln sollen dann in einer kompakten Neufassung dargestellt werden. -> Zum Artikel

+++ 15.55 Uhr

Auch am Dienstag, 16. Juni, gibt es keine Veränderungen der Anzahl der  bestätigten Corona-Infektionen in Schaumburg. Die Zahl der Infizierten - 166 -  stagniert seit dem vergangenen Mittwoch. Weiterhin gelten zwei Menschen als akut erkrankt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal. Von diesen 166 Fällen gelten 157 Personen inzwischen als geheilt. Täglich würden weitere Personen getestet, teilt der Landkreis mit. 

+++ 13.09 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 748 bestätigte Corona-Fälle – damit ist keine weitere Infektion bekannt. 715 Personen sind wieder genesen. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell vier Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 13 629 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 11.30 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke sind bis Dienstag, 16. Juni 489 Covid-19-Fälle gemeldet, davon 472 genesen, 12 Personen waren verstorben.

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 15. Juni

+++ 14.38 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind ebenfalls weiterhin unverändert 143  Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 143 Fällen gelten 123 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben. Die 10 akut infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne.

+++ 13.05 Uhr

Nach zwei neuen Coronavirus-Infektionen in einem Göttinger Häuserkomplex setzt die Stadt erstmals ein mobiles Testzentrum mit Bussen für die Bewohner ein. Dieses werde «zur Minute» vorbereitet, sagte ein Sprecher der Stadt am Montagmorgen. Gemeldet in dem Komplex seien rund 700 Menschen, diese sollten bis Dienstag getestet sein. Den Bewohnern würden Atemschutzmasken zur Verfügung gestellt. Die beiden befreundeten jungen Frauen seien bei einer Routinekontrolle im Krankenhaus getestet worden, dabei sei die Infektion mit dem Virus entdeckt worden. Auch Kontaktpersonen seien getestet worden. -> Zum Artikel

+++ 12.23 Uhr

Keine Veränderungen bei den Zahlen: Mit Datum vom heutigen Montag, 15. Juni, sind im Landkreis Schaumburg weiterhin zwei Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion akut erkrankt.  Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 166 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion.  Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal (siehe dazu die Aufschlüsselung in der beigefügten Karte). Von diesen 166 Fällen gelten 157 Personen inzwischen als geheilt. Täglich werden weitere Personen getestet.

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom Wochenende

+++ 14.09 Uhr

Die Coronavirus-Pandemie hat die Fahrgastzahlen im Nahverkehr im nordwestlichen Niedersachsen und Bremen massiv einbrechen lassen. Von Mitte März bis Ende Mai seien 11,3 Millionen oder 31 Prozent weniger befördert worden als im Vorjahreszeitraum, sagte Rainer Counen, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN), am Freitag. Die Einnahmen hätten um 18,3 Millionen Euro oder 36 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums gelegen. Inzwischen sei das Angebot wieder auf nahezu 100 Prozent hochgefahren worden, der Verkauf von Tickets in den Fahrzeugen sei wieder weitgehend möglich. dpa

 +++ 14.06 Uhr

Fünf Spieler des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 sind wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Auflagen vorsorglich aus dem Mannschaftstraining genommen worden. Das teilte der Verein am Donnerstagabend mit. -> Zum Artikel

+++ 12.24 Uhr

Auch im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am Freitag, 12. Juni, die Corona-Fallzahlen weiterhin unverändert. Insgesamt 143 Fälle einer Corona-Infektion wurden bestätigt. Von diesen 143 Fällen gelten 123 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben. Die 10 infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne.

+++ 12.16 Uhr

Die aktuellen Fallzahlen - Infizierte und Geheilte in Schaumburg:

+++ 12.01 Uhr

Niedersachsen ermöglicht vom 22. Juni an wieder den Schulsport, Abschluss- und Einschulungsfeiern sowie Zeugnisübergaben. -> Zum Artikel

+++ 11.59 Uhr

Trotz weitreichender Lockerungen der Corona-Regeln haben Grundschulen die gewohnte Ganztagsbetreuung vorläufig ausgeschlossen. -> KLICK

+++ 11.56 Uhr

Noch zwei Corona-Fälle im Landkreis Schaumburg: Mit Datum vom 12.06.2020 sind im Landkreis Schaumburg zwei Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion akut erkrankt. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 166 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal (siehe dazu die Aufschlüsselung in der Karte). Von diesen 166 Fällen gelten 157 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Vier Personen sind außerhalb und eine Person innerhalb des Kreisgebietes sowie zwei Personen im Klinikum Vehlen an Covid-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen.  Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 7.

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+++  Hier endet unsere Berichterstattung vom 11. Juni

+++ 15.05 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 11. Juni, insgesamt 143  Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich auf das gesamte Kreisgebiet wie folgt: Von diesen 143 Fällen gelten 123 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben. Die 10 infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 

+++ 14.18 Uhr

Auch am Feiertag geht die Anzahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Minden-Lübbecke weiter zurück. Aktuell sind noch 20 Personen aus dem Kreisgebiet nachweislich mit dem Virus infiziert, am Tag zuvor waren es noch 22. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge am Donnerstag mitteilt, gibt es im Kreisgebiet insgesamt 489 laborbestätigte Fälle. 469 Fälle gelten inzwischen als abgeschlossen, davon sind elf Personen verstorben. Somit gelten nahezu alle Städte und Gemeinden als "corona-frei". Lediglich in Minden, wo mit 14 Personen der Großteil der nachweislich Infizierten beheimatet ist, Porta Westfalica (4) und Hille (2) gibt es noch aktive Fälle im Mühlenkreis. mt

 

+++ 13.56 Uhr

Auch am heutigen Donnerstag gibt es keine Veränderungen bei der Anzahl Corona-Fälle im Landkreis Schaumburg.  Weiterhin sind drei Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion akut erkrankt. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 166 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal. Von diesen 166 Fällen gelten 156 Personen inzwischen als geheilt.

Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne.  Vier Personen sind außerhalb und eine innerhalb des Kreisgebietes sowie zwei Personen im Klinikum Vehlen an Covid-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf acht. -> Zum Bericht

+++ 12.43 Uhr

Eine Trauung mit Freunden und Familie, ein rauschendes Fest mit Menü und Tanz: Was vor der Corona-Pandemie als normal galt, ist aktuell nur schwer zu realisieren. Grund sind die behördlichen Auflagen zu Mindestabständen und Hygieneregeln. Für die Hochzeitsbranche ist das ein Fiasko, zahlreiche Paare haben Hochzeitszeremonie und Party abgesagt und auf das kommende Jahr verschoben. Für alle Heiratswilligen, die trotz Corona getraut werden wollen, haben die Veranstalter aber Lösungen in petto. -> KLICK

+++ 12.14 Uhr

Nach den Sommerferien könnte es in den Schulen wieder relativ normal und ohne Abstandsregel weitergehen, das wird zumindest angestrebt - Lehrergewerkschafter sehen das aber kritisch. Die GEW fordert nun einen «runden Tisch».

+++ 12.09 Uhr

Tests auf das Coronavirus sollen deutlich ausgeweitet werden - doch um die Vergütung gibt es neuen Ärger. Für Tests, die Praxisärzte veranlassen, sollen Labore ab 1. Juli nur noch 39,40 Euro statt der bisherigen 59 Euro bekommen. Dies hat zugleich Auswirkungen auf die Vergütung von Corona-Tests, die Gesundheitsämter nun auch bei Menschen ohne Krankheitsanzeichen häufiger anordnen können. dpa

+++ 12.06 Uhr

Der Verkehr an Niedersachsens größtem Flughafen in Hannover gewinnt langsam wieder an Fahrt. Die Lufthansa erhöht ihre Frequenz auf den Verbindungen nach München und Frankfurt vom 15. Juni an auf jeweils zwei Flüge pro Tag, wie der Airport am Mittwoch mitteilte. Tuifly bringt vom 18. Juni an wieder Touristen auf die spanische Urlaubsinsel Mallorca und ins portugiesische Faro. Ende Juni und Anfang Juli sollen unter anderem mit Eurowings, KLM, Air France, Turkish Airlines und Condor weitere Airlines und Ziele folgen. Zum Gesundheitsschutz von Passagieren und Mitarbeitern seien zahlreiche Vorkehrungen getroffen worden, hieß es vom Flughafen. dpa

+++ 11.23 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) am heutigen Donnerstag, 11. Juni, diese Zahlen gemeldet: Es gibt 489 laborbestätigte Fälle, davon gelten 467 als genesen, 11 Personen sind verstorben.  

 

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 10. Juni

+++ 17.07 Uhr

In Hameln-Pyrmont liegt die Zahl der bestätigten Corona-Fälle weiter bei 143. Aktuell gibt es noch zehn Infizierte, acht davon in Bad Münder und je einen in Bad Pyrmont und Hameln. Keiner davon ist in stationärer Behandlung. Auch die Zahl der Personen in Quarantäne ist unverändert und liegt weiterhin bei neun.

+++ 17.03 Uhr

Die Lage in Göttingen hat sich nach dem jüngsten Corona-Ausbruch weiter leicht entspannt. Der statistische Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in Stadt und Kreis Göttingen innerhalb von sieben Tagen sei auf 31,43 gesunken, sagte ein Stadtsprecher am Mittwoch. Am Montag und Dienstag waren es noch 42,72 beziehungsweise 35,4. Ab einem Wert von 50 könnte es weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Stadt oder Kreis geben. dpa

+++ 14.16 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 10. Juni, insgesamt 143 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt.  Von diesen 143 Fällen gelten 123 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben. Die 10 infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 

+++ 11.40 Uhr

Mit Datum vom Mittwoch, 10. Juni, sind im Landkreis Schaumburg 3 Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion als akut erkrankt gemeldet (keine Veränderung gegenüber dem gestrigen Dienstag). Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 166 (+1) Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 166 Fällen gelten 156 (+1)  Personen inzwischen als geheilt. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 15. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Vier Personen sind außerhalb und eine Person innerhalb des Kreisgebietes sowie zwei Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. -> Zum Bericht

+++  Hier endet unsere Berichterstattung vom 9. Juni

+++ 15.18 Uhr

Rückkehr zum Regelbetrieb der Kitas in Niedersachsen noch offen: Die zunächst für Mitte Juni angestrebte Rückkehr zum Regelbetrieb in den Kindertagesstätten könnte sich verzögern. „Die nächste Änderung der Corona-Verordnung des Landes voraussichtlich zum 22. Juni ist mein Wunschzeitpunkt für spürbare Kita-Öffnungen“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) im Interview der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Träger bräuchten auch Vorlauf. „Wir wollen raus aus der Notbetreuung und rein in einen Kita-Betrieb, der ermöglicht, dass jedes Kind wieder in die ursprüngliche Kita-Gruppe kann.“ Ein weiterer „begrenzender Faktor“ sei die Frage, wie viele Betreuerinnen und Betreuer ausfallen, weil sie zu einer Corona-Risikogruppe gehören. Die Risikogruppen-Frage sei auch ein entscheidender Faktor bei Überlegungen zur Rückkehr in den normalen Schulalltag, sagte Tonne der Zeitung. Dennoch sei eine Rückkehr in die schulische Normalität nach den Sommerferien sein „prioritäres Ziel“. Letzte Sicherheit gebe es aber nicht. dpa

+++ 15.15 Uhr

Seit Mitte Mai dürfen die Fahrschulen in Niedersachsen nach dem „Lock-Down“ im März wieder Fahrunterricht geben. Die Wiederaufnahme des Betriebes erfolgte gestaffelt, zunächst nur der theoretische Unterricht und Fahrstunden für Zweiräder. Dann, etwa eine Woche später, folgten auch die PKW-, Lkw- und Bus-Schulung. Wie in jeder Branche arbeiten die Fahrschulen seither mit großen Einschränkungen und unter besonderen Hygienemaßnahmen. Die SZ/LZ hat eine Bückeburger Fahrschule besucht und gefragt, wie gut der Unterrichtsablauf unter den neuen Bedingungen funktioniert. -> Zum Artikel

+++ 13.10 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 09.06.2020, insgesamt 143  Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 143 Fällen gelten 123 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben. Die 10 infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 

+++ 12.47 Uhr

Eine Neu-Infektion im Landkreis in Schaumburg, gegenüber den gestrigen 164 wurden heute 165 Fälle vom Landkreis gemeldet. Dafür gibt es zwei Genesene mehr - somit sind derzeit im heimischen Kreis noch drei Personen akut an Covid-19 erkrankt. 

+++ 12.29 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) heute diese Zahlen gemeldet: 490 laborbestätigte Fälle, davon 466 abgeschlossen, 11 Personen verstorben. Demnach gibt es derzeit 13 akut Erkrankte im Nachbarkreis.

+++ 12.26 Uhr

Die Mühlenkreiskliniken des Kreises Minden-Lübbecke fordern einen Corona-Bonus für Klinikmitarbeiter - Dr. Olaf Bornemeier: „Wir waren, sind und bleiben systemrelevant“. Als „ungerecht und falsch“ bezeichnet der Vorstandsvorsitzende der Mühlenkreiskliniken die Entscheidung der Bundes- und Landesregierung, den Pflegekräften der stationären Gesundheitsversorgung keinen Corona-Bonus in Höhe von 1.500 Euro zu zahlen. Alle übrigen Pflegekräfte erhalten diesen Betrag aus Bundes- und Landesmitteln.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 8. Juni

+++ 17.37 Uhr

Abgesehen von einzelnen Ausbrüchen bewegt sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. 124 von 412 Landkreisen meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge in den vergangenen sieben Tagen keine Neuinfektionen. Das entspricht einem Anteil von rund 30 Prozent.

+++ 16.17 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 8. Juni, insgesamt 143 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 143 Fällen gelten 122 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben.Die 11 infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne.

+++ 12.47 Uhr

Wegen einer drohenden Überfüllung hat die Polizei am Sonntagmittag die Zufahrt zum Steinhuder Meer in Wunstorf kontrolliert. Damit sollte verhindert werden, dass Menschen nicht mehr die Mindestabstände zum Schutz vor dem Coronavirus einhalten können, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Nur noch Einheimische und Übernachtungsgäste durften durch, Tagesbesucher wurden an der Weiterfahrt gehindert. Am Sonntag waren trotz wechselhaftem Wetter viele Menschen am Steinhuder Meer unterwegs. dpa

 +++ 12.44 Uhr

Pyrmonter Museum sammelt Corona-Gegenstände: Seit Anfang des Jahres bestimmt Corona unseren Alltag. Diese Situation ist so einschneidend, dass sie in die Geschichtsbücher Eingang finden wird. Daher möchte das Museum im Schloss einen Beitrag dazu leisten, diese Zeit zu dokumentieren und bittet die Bad Pyrmonter um Mithilfe. Gesucht werden Fotos und Gegenstände, die den Corona-Alltag in der Kurstadt dokumentieren. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt: Plakate mit Abstands- und Hygieneregeln der örtlichen Einzelhändler, eine leere Flasche Desinfektionsmittel vom Frisör um die Ecke oder ein Foto der menschenleeren Brunnenstraße - das Museum ist an allem interessiert, was den Alltag in der Corona Zeit für die Bad Pyrmonter Bürger ausmacht. Besonders wertvoll werden die Sammlungsstücke mit der passenden Geschichte. Interessierte melden sich im Museum im Schloss per E-Mail an info@museum-pyrmont.de oder per Telefon 05281 606771.

+++ 11.43 Uhr

Keine Veränderung der Anzahl der Corona-Fälle im Landkreis Schaumburg: Mit Datum vom 8. Juni sind im Landkreis Schaumburg weiterhin vier Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion akut erkrankt, eine Neuinfektion wurde erneut nicht festgestellt. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 164 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 164 Fällen gelten 153 Personen inzwischen als geheilt. Täglich werden weitere Personen getestet. In der Zeit vom 5. Juni bis 7. Juni belief sich die Zahl der Testungen auf 25.

+++ 11.28 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es keine neuen laborbestätigten Corona-Fälle. Die Anzahl der aktiven Fälle geht hingegen weiter zurück. Aktuell sind noch 24 Personen aus dem Kreisgebiet nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert.

+++ 11.25 Uhr

Nach dem Corona-Ausbruch in Göttingen muss sich die Bevölkerung möglicherweise auf zusätzliche einschränkende Maßnahmen einstellen. Die Stadt warte noch auf Ergebnisse des Massentests unter den Bewohnern eines Hochhauskomplexes, sagte ein Sprecher am Montag. Das Resultat werde im Lauf des Tages erwartet. Danach werde entschieden, ob es weitere Einschränkungen geben werde, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. 

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom Wochenende

+++ 15.20 Uhr

Die Lockerungen im niedersächsischen Stufenplan haben die vierte Stufe erreicht. Ab Montag, 8. Juni, dürfen wieder Versammlungen unter freiem Himmel abgehalten werden, Kneipen, Schwimm- und Spaßbäder wieder öffnen, Busfahrten unternommen werden. -> Die Lockerungen im Überblick

+++ 15.01 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Wie der Kreis am Freitag mitteilt, ist eine 91-jährige Bewohnerin aus dem Haus Morgenglanz, die zu den positiv Getesteten gehörte, am Donnerstag verstorben. Derzeit sind 32 Personen aus dem Kreisgebiet nachweislich mit dem Virus infiziert. Insgesamt gibt es 490 laborbestätigte Corona-Fälle (Stand: 5. Juni, 11 Uhr). 458 Fälle gelten als abgeschlossen, davon sind elf Personen verstorben.

+++ 14.53 Uhr

Nach einem Corona-Ausbruch in Göttingen müssen voraussichtlich mehrere Hundert Schulkinder für zwei Wochen in Quarantäne. -> Zum Artikel

+++ 14.21 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute insgesamt 143 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 143 Fällen gelten 122 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben. Die 11 infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 

+++ 11.55 Uhr

Am Freitag meldet der Landkreis noch 4 Menschen in Schaumburg, die akut an Covid-19 erkrankt seien, eine Neuinfektion sei erneut nicht festgestellt worden. 

Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 164 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 164 Fällen gelten 153 Personen inzwischen als geheilt. Täglich werden weitere Personen getestet.

 +++ 11.32 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen heute diese Zahlen gemeldet: 489 laborbestätigte Fälle - 3 mehr als gestern, davon 458 genesen, 10 Personen waren verstorben. 

+++  Hier endet unsere Berichterstattung vom 4. Juni

+++ 17.05 Uhr

In Niedersachsen können sich Pflegekräfte und Kita-Betreuer in Regionen mit vielen Corona-Neuinfektionen künftig auch ohne Verdacht auf das Virus testen lassen. Angeboten werden die präventiven Tests allen Beschäftigten von Alten- und Pflegeheimen, Pflegediensten, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Kindertagesstätten in Regionen, in denen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 35 Fälle pro 100 000 Einwohner gab. Das gab Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Donnerstag bekannt. Da derzeit keine Region diesen Wert überschreite, könnten die Tests kommende Woche aber auch in dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt mit dem dann höchsten Wert beginnen. Am Donnerstag lag der Landkreis Göttingen mit einer Inzidenz von 28 Neuinfektionen am höchsten. dpa

 +++ 16.49 Uhr

Weiterhin sind fünf Menschen im Landkreis Schaumburg akut an Covid-19 erkrankt, meldet der Landkreis am Donnerstag. Die Zahlen auch der Infizierten und Genesenen insgesamt gegenüber gestern sind unverändert. Da sich die Zahl der Erkrankten in Schaumburg auf niedrigem Niveau befindet, bietet die Kreisverwaltung ihre Corona-Hotline vorerst nur noch vormittags an. -> Zum Artikel

+++ 12.11 Uhr

Die Abiturprüfungen laufen in diesem Jahr wegen der Corona-Epidemie ganz anders ab als vorgesehen - mit betroffenen Schülern hat sich Ministerpräsident Stephan Weil am Donnerstag in Stadthagen ausgetauscht. -> Zum Bericht

+++ 11.56 Uhr

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat zahlreiche Bußgeldverfahren eingeleitet: Seit Beginn der Krise sind im Landkreis Hameln-Pyrmont rund 500 Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie angezeigt worden. Am häufigsten wurde nach den Kontrollen der kommunalen Ordnungsdienste sowie der Polizei gegen die Kontaktbeschränkungen verstoßen. Weitere begangene Verstöße waren unter anderem die Unterschreitung des Mindestabstandes, das Öffnen von Restaurants oder von Vergnügungsstätten sowie das Besuchen solcher Einrichtungen.

+++ 11.01 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke sind am heutigen Donnerstag diese Corona-Zahlen gemeldet worden: insgesamt 486 laborbestätigte Fälle - also keine neuen Infektionen -, davon gelten 452 als genesen (+4), 10 Personen waren verstorben. 

 

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 3. Juni

+++ 14.53 Uhr

Am heutigen Mittwoch, 3. Juni, sind im Landkreis Schaumburg 5 Menschen akut an Covid-19 erkrankt, damit wurden erneut keine Neuinfektionen festgestellt. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 164 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 164 Fällen gelten 152 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Täglich werden weitere Personen getestet.

+++ 11.12 Uhr

Die niedersächsische Landesregierung plant weitere Lockerungen: Ab kommenden Montag sollen bei Vereinstreffen oder Kulturveranstaltungen im Freien wieder bis zu 250 Teilnehmer oder Besucher zugelassen sein. In den Hotels dürften mehr Gäste übernachten. Die bisherigen Beschränkungen für die Inseln fielen komplett weg. Und Busreisen seien dann auch wieder möglich. Das geht aus dem Entwurf für eine neue Verordnung des Landes zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hervor, der der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung  vorliegt. -> Zum Bericht

+++ 11.09 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen heute diese Zahlen gemeldet:  insgesamt 486 laborbestätigte Fälle, davon 448 abgeschlossen, verstorben waren 10 Personen.

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 2. Juni

+++ 17.29 Uhr

Nach dem Corona-Ausbruch in Göttingen mit knapp 70 Infizierten hat der Krisenstab der Landesregierung möglichen Quarantäne-Brechern mit einer Einweisung gedroht. Wer sich nicht an eine Quarantäne-Auflage halte, begehe eine Straftat und könne vom Gericht in eine geschlossene Einrichtung überstellt werden, sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. -> Zum Artikel

+++ 14.17 Uhr

Der Vorsitzende des Verbandes der niedersächsischen Verwaltungsrichter, Prof. Dr. Gert Armin Neuhäuser, ist mit Blick auf die Corona-Pandemie nicht mit allen staatlichen Entscheidungen einverstanden. Im Interview äußert er sich der Rintelner zum Infektionsschutzgesetz, den Herausforderungen des Föderalismus, Verschwörungstheoretikern und dem Zustand des Rechtsstaates. -> Zum Artikel

+++ 14.14 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind bis zum heutigen Dienstag, 2. Juni, insgesamt 136 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 136 Fällen gelten 118 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben.

Somit sind noch acht Personen akut erkrankt. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne.

+++ 13.02 Uhr

Die aktuellen Fallzahlen - Infizierte und Geheilte in Schaumburg:

+++ 12.55 Uhr

Im Landkreis Schaumburg haben sich die Zahlen seit Freitag nicht verändert. Mit Datum vom Dienstag, 2. Juni,  gelten im Landkreis Schaumburg weiterhin 7 Menschen als akut an Covid-19 erkrankt. Bis heute wurden insgesamt im Kreisgebiet 164 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion gezählt.  Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal.  Von diesen 164 Fällen gelten 150 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Vier Personen sind außerhalb und eine innerhalb des Kreisgebietes sowie zwei Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet.

+++ 12.50 Uhr

Die Zahl der registrierten Corona-Fälle im Kreis Minden-Lübbecke ist über das Wochenende leicht gesunken: Nachdem die Anzahl der nachweislich mit dem Virus Infizierten im Kreis Minden-Lübbecke am Freitag noch bei 40 lag, ist sie bis Montag auf 38 gesunken.  Insgesamt gibt es im Kreisgebiet 486 laborbestätigte Fälle, davon gelten 448 als abgeschlossen.

+++ 11.54 Uhr

Die zahlreichen Corona-Infektionen nach einer Restaurant-Eröffnung in Ostfriesland haben nach Einschätzung von Landtagsvizepräsidentin Meta Janssen-Kucz große Auswirkungen auf den Landkreis Leer. Wie die Grünen-Politikerin der Zeitung «Neue Presse» (Dienstag) sagte, hat die Infektionswelle zu großer Verunsicherung geführt. Inzwischen seien mehr als 200 Menschen in Quarantäne. -> Zum Artikel

+++ 11.52 Uhr

Nach einem Corona-Ausbruch in Göttingen bemühen sich die Behörden, weitere Kontaktpersonen ausfindig zu machen. In 13 Schulen gelten ab sofort noch strengere Regeln. -> Zum Artikel 

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom Freitag

+++ 16.52 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es weiterhin insgesamt 741 bestätigte Coronafälle. 705 Personen sind wieder genesen, drei mehr als am Vortag. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 7 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 13.344 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen (Stand 29.5.2020).

Der Landkreis Hameln-Pyrmont will erst wieder am kommenden Montag aktuelle Zahlen mitteilen. Zuletzt lag die Fall-Zahl unverändert bei 135, 7 Menschen waren aktuell infiziert (Stand 25.5.2020). Bis zum 22. Mai sind in Hameln-Pyrmont 5849 Tests auf eine Corona-Infektion durchgeführt worden. 

+++ 15.38 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Wie der Kreis am Freitag mitteilt, ist ein 73-jähriger Bewohner aus dem Haus Morgenglanz, der zu den positiv Getesteten gehörte, verstorben. Die Zahl der aktuellen Corona-Fälle hingegen ist stark gesunken. Aktuell sind nur noch 40 Personen nachweislich mit dem Virus infiziert. Am Vortag waren es noch 57 Personen. Insgesamt wurden 486 laborbestätigte Fälle gemeldet, davon 446 als abgeschlossen. Zehn Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 

+++ 15.20 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) rund 560 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Zwar hatte das RKI am frühen Freitagmorgen die Zahl zunächst mit 741 angegeben, allerdings seien darin wegen technischer Probleme auch ältere Fälle enthalten, wie eine RKI-Datenexpertin auf Nachfrage erläuterte. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 180 458 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 29.05. 0 Uhr). Bislang starben nach RKI-Angaben 8450 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 39. 164 100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 900 mehr als noch einen Tag zuvor. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag bei 0,61 (Datenstand 28.5. 0 Uhr; Dienstag 0,68). Das bedeutet, dass zehn Infizierte im Mittel etwa sechs weitere Personen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. dpa

 

+++ 15 Uhr

Mit Datum vom 28. Mai sind im Landkreis Schaumburg sieben Menschen akut an Covid-19 erkrankt. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 164 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal. Von diesen 164 Fällen gelten 150 Personen inzwischen als geheilt. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen im DRK-Testzentrum auf 21. -> Zum Artikel

 +++ 14.53 Uhr

Heimische Fledermäuse keine Corona-Überträger - Niedersachsens Landesbetrieb für Naturschutz (NLWKN) hat an den strengen Schutz heimischer Fledermäuse erinnert. -> Zum Artikel

+++ 14.50 Uhr

Freillichtmuseum in Börry wieder geöffnet: Das Museum für Landtechnik und Landarbeit und das Museumscafé in Börry sind wieder geöffnet. Die Besucher können sich gemäß der Abstands- und Hygieneregelungen in dem Freillichtmuseum in Börry umschauen. Die Tore werden Samstag in der Zeit von 14 bis 17 Uhr und Sonntag in der Zeit von 10 bis 17 Uhr aufgeschlossen.

+++ 13.16 Uhr

Nach der Pflegekammer wehrt sich auch die Ärztekammer in Niedersachsen gegen einen Gesetzentwurf, der eine Dienstverpflichtung während einer Epidemie ermöglichen würde. Die Präsidentin der Ärztekammer, Martina Wenker, sagte am Freitag, sie lehne eine «Zwangsrekrutierung» von Ärzten entschieden ab. -> Zum Bericht

+++ 13.12 Uhr

20 Corona-Fälle in Zusammenhang mit Pfingstgemeinde in Bremerhaven: Im Zusammenhang mit einer Pfingstgemeinde in Bremerhaven haben sich mindestens 20 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. «Das Ausbruchsgeschehen wird weiter ermittelt», sagte ein Sprecher der Bremer Gesundheitssenatorin am Freitagmorgen. -> Zum Artikel

+++ 12.48 Uhr

Erfreuliche Nachricht aus Gesundheitsamt und Kreisverwaltung: Bei den den Tests der Belegschaft des Bückeburger Bauerngut-Werks auf das Coronavirus hat es keine positiven Befunde gegeben. Alle 765 Proben wurden im Labor des Landesamtes für Verbraucherschutz negativ getestet. 

+++ 12.13 Uhr

Das Sonnenbrinkbad wird nach einer einstimmigen Entscheidung des Fördervereins Sonnenbrinkbad Obernkirchen in der Coronakrise in der Schwimm- und Badesaison 2020 für die breite Öffentlichkeit geschlossen bleiben. -> Zum Artikel

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+ + + Hier endet unsere Berichterstattung vom 28. Mai

+++ 16.34 Uhr

Beim Postdienstleister UPS in Langenhagen bei Hannover haben sich 72 Mitarbeiter des Verteilzentrums mit dem Coronavirus infiziert. Das teilten das Sozialministerium und die Region Hannover am Donnerstag mit. 55 Mitarbeiter, deren Test zunächst negativ ausfiel, sollten erneut getestet werden. Auch Covid-19-Fälle in einer Kita und einer Schule in Hannover ständen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen bei UPS, teilte die Region mit. Familien mit einem beruflichen Bezug zum Unternehmen wurden gebeten, wachsam auf eventuelle Krankheitssymptome zu achten. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind Paketzusteller nicht betroffen. Postsendungen könnten daher risikolos in Empfang genommen werden. dpa

+++ 15.20 Uhr

Das Rathaus der Stadt Rinteln wurde am 16. März für die Öffentlichkeit geschlossen – Termine mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einzelner Abteilungen gab es nur in dringenden Fällen und nach vorheriger Anmeldung. Bereits seit ein paar Wochen werden wieder für alle Anliegen Termine vergeben. Um die Personenzahl in den Wartebereichen des Rathauses zu reduzieren und damit sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen, bleibt es allerdings dabei: Termine gibt es nur nach vorheriger Anmeldung.  Unter den folgenden Telefonnummern können Bürgerinnen und Bürger Termine vereinbaren: Bürgerbüro: 05751/403-169 und -800, Rentenberatung: 05751/403-225, Standesamt: 05751/403-991, Baudezernat: 05751/403-215. Weitere Ansprechpartner/innen finden Sie unter: www.rinteln.de

+++ 15.10 Uhr

Corona-Tests auch für Menschen ohne Symptome: Das Bundesgesundheitsministerium hat eine neue Testverordnung entwickelt. Diese soll ermöglichen, dass die gesetzlichen Krankenkassen in klar definierten Fällen auch die Tests auf das Coronavirus für Personen bezahlen müssen, die keine Symptome aufweisen.

+++ 15.08 Uhr

Bis zum Ende der 21. Kalenderwoche, also bis zum 22. Mai sind in Hameln-Pyrmont 5849 Tests auf eine Corona-Infektion durchgeführt worden. Das hat der Landkreis auf Anfrage der dewzet mitgeteilt. Zum Vergleich: Bis zum 1. Mai war 4219 Mal getestet worden.

 

+++ 11.47 Uhr

Zum heutigen Donnerstag, 28. Mai, meldet der Landkreis Schaumburg zwei weitere akut an Covid-19 erkrankte Menschen. Insgesamt sind es damit 164 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion in Schaumburg. Von diesen Fällen gelten 149 als geheilt, sieben Personen sind verstorben. Am gestrigen Mittwoch wurden 24 Personen getestet.

+++ 11.12 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) heute diese Zahlen gemeldet: laborbestätigt sind 483 Fälle, davon 425 abgeschlossen, 9 Personen sind verstorben

 

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 27. Mai

+++ 17.54 Uhr

Abstriche auf das Coronavirus bei fast 800 Beschäftigten: Im Betrieb der Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren GmbH am Bückeburger Hasengarten haben die Corona-Tests der Belegschaft begonnen.  Es handelt sich um den bisher größten Reihentest in der Region. Ergebnisse liegen noch nicht vor. -> Zum Artikel

+++ 17.22 Uhr

Zur Abfederung der Corona-Folgen auf die Wirtschaft hat Niedersachsen bislang am wenigsten Geld je Einwohner in die Hand genommen. Die Regierung in Hannover setzt für jeden Niedersachsen 175 Euro ein. -> Zum Bericht

+++ 17.21 Uhr

Zwei Schaumburger sind wieder genesen, keine Neu-Infizierten seit gestern: Mit Datum vom Mittwoch, 27. Mai, sind im Landkreis Schaumburg noch 6 Menschen akut an Covid-19 erkrankt. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 162 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 162 Fällen gelten 149 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Es befindet sich eine der erkrankten Personen in stationärer Behandlung.  Vier Personen sind außerhalb und  eine innerhalb des Kreisgebietes sowie  zwei Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 22.

 +++ 17.07 Uhr

Niedersachsen will angesichts des Abflauens der Corona-Epidemie schneller als geplant zu einem eingeschränkten Regelbetrieb der Kindertagesstätten zurückkehren. «Ich strebe an, dass wir Mitte Juni die Eltern bei der Betreuung weiter entlasten und allen Kindern ein Angebot zum - wenn auch vom zeitlichen Umfang eingeschränkten - Besuch einer Kita machen können», sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Mittwoch in Hannover. «Jetzt ist es an der Zeit, die nächsten Schritte zu planen und den Übergang zum Regelbetrieb einzuleiten.» Kurzfristig seien Gespräche mit den Trägern und kommunalen Spitzenverbänden geplant. Ursprünglich sollte der Regelbetrieb der Kitas erst zum 1. August wieder anlaufen. dpa

+++ 15.47 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 11 687 gestiegen. Das sind 67 mehr als am Tag zuvor, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch (Stand 13.00 Uhr) in Hannover mitteilte. Laut Hochrechnung sind 10 130 der Menschen wieder genesen, das entspricht 86,7 Prozent der Fälle. Fünf weitere Menschen starben nach einer Infektion mit dem Virus, die Gesamtzahl stieg auf 585 Tote (Stand 10.00 Uhr). In den niedersächsischen Kliniken werden aktuell 399 Infizierte behandelt, 72 von ihnen liegen auf Intensivstationen. 34 Erwachsene werden beatmet. Vier Kinder liegen in Kliniken auf Normalstationen.

+++ 14.51 Uhr

Die Anzahl der aktuellen Corona-Fälle in Minden-Lübbecke ist gleich geblieben. Wie der Kreis am Mittwoch (27.05.2020) mitteilt, sind wie am Vortag 59 Menschen nachweislich infiziert. Damit gibt es weiter 481 laborbestätigte Fälle von denen 422 als abgeschlossen gelten. Neun Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Sie werden in die abgeschlossenen Fälle eingerechnet.

+++ 13.09 Uhr

Die Restriktionen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat, stellte besonders die viel zitierte Risikogruppe vor Herausforderungen. Das beginnt schon bei alltäglichen Erledigungen wie dem Lebensmitteleinkauf. Um das Infektionsrisiko gering zu halten, rief die evangelische Stadtkirchengemeinde Bückeburg unter Leitung von Oberprediger Wieland Kastning einen Einkaufsservice ins Leben – mit großem Erfolg. -> Zum Bericht

+++ 12.36 Uhr

Die Ordnungsbehörde der Stadt Minden hat am Montag einen Friseurbetrieb geschlossen. Dieser war laut Pressemitteilung durch die Nichteinhaltung der Corona-Schutzverordnung aufgefallen. In dem Geschäft war keine Möglichkeit zum Haarewaschen vorhanden. -> Zum Bericht

+++ 12.34 Uhr

Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 362 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mehr als 179 300 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Mittwochmorgen meldete (Datenstand 27.05, 0 Uhr). Unklar ist, wie hoch die Dunkelziffer in Deutschland ist. Das RKI weist darauf hin, dass zwischen Bekanntwerden eines Infektionsfalls vor Ort und der Veröffentlichung durch das RKI ein Zeitverzug entsteht, so dass es Abweichungen zu anderen Quellen geben kann. dpa

+++ 11.59 Uhr

Das Leben im Lockdown geht weiter: Mindestens noch einen ganzen Monat werden die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie gelten. Aber immerhin dürfte es fast überall in Deutschland ab dem 6. Juni Lockerungen geben. -> Zum Artikel

+++ 11.14 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 740 bestätigte Coronafälle – damit ist eine weitere Infektion bekannt. 688 Personen sind wieder genesen, sechs mehr als am Vortag. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 23 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 13.248 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen (Stand 26.5.2020).

Der Landkreis Hameln-Pyrmont will erst wieder am kommenden Montag aktuelle Zahlen mitteilen. Zuletzt lag die Fall-Zahl unverändert bei 135, Sieben Menschen waren aktuell infiziert (Stand 25.5.2020).

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 26. Mai

+++ 18.21 Uhr

Die Zahl der aktuellen Corona-Fälle ist im Kreis Minden-Lübbecke ist binnen der letzten 24 Stunden um drei gesunken. Wie der Kreis Minden-Lübbecke mitteilt, sind aktuell nachweislich 59 Menschen infiziert. Im Vergleich zum Vortag sind keine neuen laborbestätigten Fälle dazugekommen. Damit gibt es weiter 481 laborbestätigte Fälle von denen 422 als abgeschlossen gelten. Neun Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Sie werden in die abgeschlossenen Fälle eingerechnet.

+++ 18.20 Uhr

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Infektionszahlen werden die Corona-Behandlungszentren der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) in Minden am Johannes Wesling Klinikum und in Herford an der Oststraße 23 geschlossen. Der letzte Behandlungstag ist der kommende Freitag, 28. Mai.

+++ 17.52 Uhr

Die während der mittlerweile abgeschlossenen Revision im Atomkraftwerk Grohnde zusätzlich tätigen Servicemitarbeiter durften keinen Kontakt zur Bevölkerung haben. Deshalb war ein Einkaufsladen extra für die Servicemitarbeiter auf die Beine gestellt worden, wo sich die externen Fachkräfte mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln des täglichen Bedarfs eindecken konnten. Das AKW ist nun wieder im normalen Betrieb und der Shop geschlossen. Anstatt die im Shop übrig gebliebenen Artikel für den eigenen Bedarf zu verwenden, hat die Kraftwerksleitung die Waren nun an die Emmerthaler Ausgabestelle der Hamelner Tafel gespendet. Die Artikel im Gesamtwert von rund 600 Euro wurden zur Sammelstelle der Tafel transportiert. Bernd Timm, Mitarbeiter der Hamelner Tafel, sagt: „Nach der corona-bedingten sechswöchigen Schließung der Ausgabestelle beginnen wir am Freitag wieder mit der Lebensmittelverteilung. Da kommt die Warenspende des Kraftwerks gerade zur rechten Zeit. Ohne solche Unterstützer würde unsere Arbeit sehr viel schwerer sein.“

+++ 17.23 Uhr

Bis zum Dienstagnachmittag sind in Deutschland mehr als 179 170 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. 24 Stunden zuvor lag die gemeldete Zahl bei gut 178 500 Fällen. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

+++ 17.12 Uhr

Seit dieser Woche dürfen Hotels wieder öffnen, aber nur bis zu einer Auslastung von 60 Prozent ihrer Zimmerkapazität Gäste aufnehmen. Wie gehen Bückeburger Hotel-Inhaber damit um? -> KLICK

+++ 16.01 Uhr

Niedersachsen: Knapp 400 Corona-Infizierte im Krankenhaus. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 11 620 gestiegen. Das sind 48 mehr als am Tag zuvor, wie das Landessozialministerium am Dienstag (Stand 13 Uhr) mitteilte. Laut Hochrechnung sind 10 075 Menschen wieder genesen, das entspricht 86,7 Prozent der Fälle. Vier weitere Menschen starben nach einer Infektion mit dem Virus, die Gesamtzahl stieg auf 580 Tote (Stand 10 Uhr). In den niedersächsischen Kliniken werden aktuell 396 Infizierte behandelt, 81 von ihnen liegen auf Intensivstationen. 38 Erwachsene werden beatmet. Drei Kinder liegen in Kliniken auf Normalstationen.

+++ 15.48 Uhr

Wieder Publikumsverkehr im Finanzamt Stadthagen: Ab dem 2. Juni 2020 sind auch die Finanzämter - unter Vorsichtsmaßnahmen - wieder für den allgemeinen Besucherverkehr geöffnet.

Vorsichtsmaßnahmen:

•Personen, die Symptome einer Covid19-Infektion aufweisen (Fieber, trockener Husten) oder die Kontakt zu infizierten Personen hatten, ist der Zutritt zu den Dienstgebäuden nicht gestattet.

•Während des Aufenthalts im Finanzamt ist eine MundNasenBedeckung (sog. Alltagsmaske) zu tragen.

•Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten. (Handdesinfektion am Eingang, Erfassung der persönlichen Daten, 1,5m Abstand)

•Das Betreten der Infothek ist nur nach Einzelaufforderung zulässig.

•Die Wartezone befindet sich außerhalb der Infothek im Schlossinnenhof.

+++ 14.55 Uhr

Die Polizei hat eine Bar in der Innenstadt von Lüneburg vorläufig geschlossen, die massiv gegen Corona-Auflagen verstoßen haben soll. Dem Wirt drohe nun ein fünfstelliges Bußgeld, berichtete die Lüneburger «Landeszeitung» (Dienstagausgabe). Die von Nachbarn alarmierte Polizei hätte am Samstag vor und in der Gaststätte rund 100 Gäste gezählt, hieß es weiter. «Wir haben extra jeden zweiten Tisch gesperrt, um die Abstände wahren zu können», sagte der Geschäftsführer der Bar der «Landeszeitung» zu den Vorwürfen. Es habe aber in dem engen Lokal ein Kommen und Gehen auch von Gästen gegeben, die sich draußen aufhielten. «Wir haben immer wieder versucht, sie zu disziplinieren, aber das war nicht einfach», wurde der Mann zitiert. dpa

+++ 14.52 Uhr

Viele Restaurant- und Café-Besucher wissen nach Angaben des Branchenverbandes Dehoga über Abstands- und Hygieneregeln noch nicht ausreichend Bescheid. Knapp 41 Prozent der Gastronomen gaben in einer Branchenumfrage an, die Gäste seien weniger oder gar nicht informiert, wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) am Dienstag mitteilte. Allerdings sind die Kunden demnach kooperativ: Mehr als 90 Prozent der Gastwirte berichteten, dass sie mit den Regeln bei ihren Kunden auf Verständnis stoßen. Der notwendige Abstand hat etwa zur Folge, dass es in den Restaurants und Cafés nur noch halb so viele Plätze gibt wie üblich. dpa

 

+++ 13.20 Uhr

Mit Datum vom Dienstag, 26. Mai, sind im Landkreis Schaumburg acht Menschen akut an Covid-19 erkrankt. Der Landkreis meldet bis heute insgesamt im Kreisgebiet 162 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 162 Fällen gelten 147 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Es befindet sich keine der erkrankten Personen in stationärer Behandlung.  Vier Personen sind außerhalb und eine Person innerhalb des Kreisgebietes sowie zwei Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 42.

+++ 12.07 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke wurden am Dienstag 481 laborbestätigte Corona-Fälle gemeldet, davon sind 419 genesen, 9 verstorben.  Somit gibt es noch 53 Erkrankte im Nachbarkreis. Im Johannes Wesling Klinikum werden aktuell vier Covid 19-Patienten behandelt, davon einer beatmet auf der Intensivstation. Drei Covid-19 Patienten werden im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, versorgt, zwei davon auf der Intensivstation.

+++ 11.44 Uhr

Bundesweit sind bis Dienstagvormittag mehr als 178.800 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. 24 Stunden zuvor lag die gemeldete Zahl bei mehr als 178.500 Fällen. Mindestens 8283 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Stand Montagvormittag: 8252). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag bei 0,83 (Datenstand 25.5. 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 25.5., 0.00 Uhr) bei 0,84. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen. -> Zum Artikel

+++ 11.43 Uhr

Nur noch wenige neue Infektionen, und trotzdem einschneidende Alltagsbeschränkungen? Thüringens Regierungschef zieht aus dieser Entwicklung seine Konsequenzen. Das stösst nicht überall auf Zustimmung. -> KLICK

+++ 11.41 Uhr

Bis zu den Sommerferien in den ersten Bundesländern sind es nur noch vier Wochen. Bis dahin soll die Reisewarnung für Touristen wenigstens teilweise aufgehoben werden. Stattdessen soll es für jedes Land individuelle Reisehinweise geben. Die Bundesregierung will die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für 31 europäische Staaten aufheben, wenn die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt. Neben den 26 Partnerländern Deutschlands in der Europäischen Union gehören dazu das aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Das geht aus dem Entwurf für ein Eckpunktepapier mit dem Titel «Kriterien zur Ermöglichung des innereuropäischen Tourismus» hervor, der möglicherweise bereits am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden soll und der dpa vorliegt.

+++ 10.58 Uhr

Die Stadt Rinteln hat einen neuen, den inzwischen achten, Info-Flyer herausgegeben, in dem sie über den derzeitigen Stand der Corona-Regelungen informiert.  Die dritte Stufe  des Niedersächsischen Stufenplans gilt seit Montag, 25. Mai. Was das im einzelnen für den heimischen Tourismus und Gastronomie, Freizeit und Sport sowie den sozialen Bereich, bedeutet, wird darin detailliert aufgelistet.  Der Flyer wird wie üblich  wieder an die Haushalte verteilt. 

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 25. Mai

+++ 18.22 Uhr

Die Zahl der Neuinfektionen ist in Niedersachsen am Montag nur noch um neun Fälle auf 11 572 gestiegen. Davon gelten 86,7 Prozent als genesen. 407 Infizierte werden im Krankenhaus behandelt, 73 davaon auf der Intensivstation. 33 Betroffene müssen künstlich beatmet werden.

 

+++ 14.03 Uhr

Noch 7 akut Erkrankte in Schaumburg, keine Neu-Infizierten: Mit Datum vom Montag,  25. Mai, sind im Landkreis Schaumburg 7 Menschen akut an Covid-19 erkrankt, meldet der Landkreis. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet unverändert 161 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 161 Fällen gelten 147 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Täglich werden weitere Personen getestet. In der Zeit vom Freitag, 22. Mai bis Sonntag, 24. Mai, belief sich die Zahl der Testungen auf 23. -> Zum Artikel

 +++ 13.37 Uhr

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat am Montagnachmittag neue Corona-Zahlen mitgeteilt. Demnach gibt es im Vergleich zur letzten Meldung am Mittwoch (20. Mai) keine Veränderungen. Weiterhin sind 135 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Davon gelten 118 als geheilt. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt weiterhin bei sieben. Nun befinden sich alle sieben zur stationären Behandlung im Krankenhaus, ein Patient mehr als am Mittwoch. Die Zahl der Menschen in Quarantäne hat sich derweil von 58 auf 37 verringert. Info: Der Landkreis Hameln-Pyrmont informiert die Öffentlichkeit nicht mehr täglich, sondern wöchentlich über die Corona-Situation. Die nächsten Zahlen werden am nächsten Montag (1. Juni) erwartet.

+++ 13.19 Uhr

Im Laufe dieser Woche beginnen Reihentests der Mitarbeiter der Bückeburger Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren GmbH auf das Coronavirus. -> Zum Artikel

+++ 13.08 Uhr

Seit Wochen geben nicht nur in der Bundesrepublik renommierte Virologen, Pandemieforscher und Mathematiker den Ton an. Fast könnte man von einer „Kurvendiskussionsorgie“ sprechen. Grund genug, bei Christian Bernert in Göttingen nachzufragen, wie er als Mathe-Ass dieses neu erwachte Interesse an Krümmung, Wellenverlauf und einzelnen Variablen einschätzt. -> Zum Artikel

+++ 12.14 Uhr

Ab heute dürfen die Fitness-Studios landesweit wieder öffnen - mit dabei sind auch die Bückeburger Fitness-Studios: -> KLICK

+++ 12.08 Uhr

Bis zum heutigen Montagvormittag sind in Deutschland mehr als 178 500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. 24 Stunden zuvor lag die gemeldete Zahl bei mehr als 178 100 Fällen. Mindestens 8252 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Stand Sonntagvormittag: 8229). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag bei 0,94 (Datenstand 24.5. 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 24.5. 0.00 Uhr) bei 0,93. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen. Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 161 200 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. dpa

+++ 12 Uhr

Wer darf in Niedersachsen wieder öffnen? Ab Montag, 25. Mai: 

Hotels, Pensionen, Jugendherbergen - mit einer maximalen Auslastung von 60 Prozent

Für Restaurants entfällt die 50-Prozent-Regel.

Freibäder

Sportanlagen, Fitnesscenter, Reha- und Gesundheitssport

Tagespflege mit 50 Prozent der Plätze  ->komplette Übersicht 

+++ 11.37 Uhr

Nachdem die Landesregierung in Niedersachsen jetzt eine Lockerung der Betretungsverbote für Krankenhäuser, Vorsorgeeinrichtungen und Rehakliniken beschlossen hat, sind auch im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ab heute wieder eingeschränkt Besuche unter strengen Sicherheitsvorkehrungen möglich. Deshalb dürfen Patienten ab Montag, 25. Mai, täglich zwischen 14 und 18 Uhr einen Besucher pro Tag für eine halbe Stunde empfangen. Dabei wird darauf geachtet, dass sich maximal ein Bescher im Patientenzimmer aufhält. Ganz wichtig ist, dass der Besucher keine grippeähnlichen Symptome, Fieber, Atemwegsinfektion oder eine neu aufgetretene Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmackssinns, aufweist. Zudem sollte er in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu Covid-19-Erkrankten gehabt haben und auch nicht selbst Patient in einer stationären Gesundheitseinrichtung oder Bewohner einer Senioreneinrichtung gewesen sein. Sowohl der Besucher, als auch der Patient haben einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern zu beachten. Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont bittet deshalb alle Besucher, eine eigene Maske in hygienischem Zustand mitzubringen. Weiter ist eine Händedesinfektion beim Betreten und Verlassen des Krankenhauses und des Patientenzimmers erforderlich.

+++ 11.21 Uhr

Eigentlich sollte es ein schickes Sommerkleid werden. Aber jetzt hat der Stoff mit seinen kleinen Blumenmotiven eine andere Verwendung gefunden: Atemschutzmasken. Einige hundert von ihnen hat Gitta Vonscheidt in Heimarbeit genäht.

+++ 11.10 Uhr

Seit Montag befindet sich Niedersachsen in der dritten Stufe des Fünf-Stufen-Modells zur Lockerung der Corona-Maßnahmen. Seither gilt eine neue Verordnung. -> Hier sind die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten zusammengefasst.

+++ 10.48 Uhr

Bundesweit sind bis Sonntagnachmittag mehr als 178 500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: über 178 000 Infektionen). Mindestens 8251 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 8222). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag bei 0,83 (Datenstand 23.5. 0.00 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 23.5. 0.00 Uhr) bei 0,89. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 160 300 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 46 500 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2391 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 37 200 Fällen und mindestens 1562 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 34 360 bestätigten Fällen und mindestens 1696 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert sowohl von Bundesland zu Bundesland als auch unter Umständen von Tag zu Tag.

Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 355,6 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 214,7. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100 000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch. dpa

 +++ 10.45 Uhr

Ein Corona-Ausbruch in Niedersachsen sorgt für Aufsehen. Denn die meisten Infizierten waren zusammen Gäste in einem Restaurant. Das Land hält dennoch am Kurs der stufenweisen Lockerungen fest. -> KLICK

+++ 10.42 Uhr

Die Zahl der aktuellen Corona-Fälle ist im Kreis Minden-Lübbecke noch einmal gestiegen. Wie der Kreis Minden-Lübbecke berichtet, sind aktuell 63 Menschen infiziert. Im Vergleich zum Vortag sind sechs neue laborbestätigte Fälle dazugekommen. Damit gibt es nun insgesamt 481 laborbestätigte Fälle von denen 418 als abgeschlossen gelten. Neun Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Sie werden in die abgeschlossenen Fälle eingerechnet.

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 22. Mai

 

+++ 17.26 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 11 456 gestiegen. Das sind 57 mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung am Freitag mit Stand 13 Uhr mitteilte. Laut Hochrechnung sind 9859 Menschen wieder genesen, das entspricht rund 86 Prozent der Fälle. 572 Menschen sind nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das heißt, seit Donnerstag sind zwei neue Todesfälle hinzugekommen. In den niedersächsischen Kliniken werden 405 Infizierte behandelt, 76 von ihnen intensivmedizinisch. 42 Erwachsene auf den Intensivstationen werden beatmet. dpa

+++ 17.24 Uhr

Bundesweit sind bis Freitagnachmittag über 177 500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16 Uhr: mehr als 176 800 Infektionen). Mindestens 8187 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.00 Uhr: 8153). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag bei 0,89 (Datenstand 21.5., 0.00 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 159 000 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 17.05 Uhr

Trotz der Lockerungen bleiben einige Einschränkungen auch in den kommenden Wochen bestehen. «Was bleibt, sind ganz klar die Kontaktbeschränkungen», sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder, mit Blick auf die Vorgabe, dass sich in der Öffentlichkeit die Mitglieder von maximal zwei Haushalten treffen dürfen. Niedersachsens Stufenplan sieht außerdem kein Datum für die Öffnung von Bars, Kneipen und Discos vor.

+++ 17.01 Uhr

Für Schulen und Kindertagesstätten gelten in Niedersachsen eigene Phasenpläne. Am Montag kehren demnach die 11. Klassen zurück, Mitte Juni sollen alle Jahrgänge zurück im Unterricht sein. Eltern von Kita-Kindern müssen sich dagegen noch gedulden: Zwar wird die Notbetreuung schrittweise ausgeweitet, die Rückkehr zum Regelbetrieb ist allerdings erst für den 1. August geplant. dpa

+++ 17.00 Uhr

Auch im sozialen Bereich gibt es Lockerungen. So darf die Tagespflege für Ältere und Pflegebedürftige sowie für Menschen mit Behinderung von Montag an maximal die Hälfte der Plätze wieder belegen, ein Hygienekonzept vorausgesetzt. Auch Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Tagesförderstätten dürfen die Hälfte der Plätze dann öffnen. Außerdem können Menschen, die soziale, pädagogische oder psychologische Unterstützung brauchen, wieder die entsprechenden Beratungsstellen aufsuchen. «Das entlastet insbesondere die pflegenden Angehörigen», sagte Sozialministerin Carola Reimann (SPD).

+++ 16.57 Uhr

Wer öffnet wann? Die Lockerungen im Überblick: -> KLICK

+++ 16.50 Uhr

Auch Indoor-Sportanlagen wie Fitnesscenter können von Montag an wieder genutzt werden. Innenminister Boris Pistorius (SPD) begrüßte das, denn dabei gehe es nicht nur um «Muckibuden», sondern auch um Reha- und Gesundheitssport. Erst vor einer Woche hatte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg die bisherige Schließung von Fitnesscentern angesichts des Infektionsgeschehens für rechtens erklärt. Der Mindestabstand von zwei Metern gilt weiterhin - egal, ob drinnen oder draußen. Besucher von Freibädern, die am Montag erstmals wieder öffnen dürfen, müssen dagegen lediglich eineinhalb Meter Abstand zu Menschen aus einem anderen Haushalt einhalten. dpa

+++ 16.47 Uhr

Von Montag an dürfen Restaurants wieder mehr als die Hälfte ihrer Plätze vergeben, die bisherige 50-Prozent-Regelung, die seit dem Wiederanlauf der Gastronomie am 11. Mai galt, entfällt. Allerdings müssen Mindestabstände eingehalten werden. Bis auf den letzten Platz können viele Gastwirte die Restaurants also wohl weiterhin nicht belegen.

+++ 16.42 Uhr

Hotels: Darauf haben viele Hoteliers lange gewartet - am Montag können sie ihre Häuser wieder öffnen, und das mit einer Auslastung von bis zu 60 Prozent. Damit geht das Land über seine ursprüngliche Planung hinaus. Die hatte in Phase drei des Stufenplans eine maximale Hotel-Auslastung von 50 Prozent sowie zusätzlich eine Wiederbelegungsfrist von sieben Tagen vorgesehen. «Wir brauchen jetzt zügig ein Wiederanfahren der größten Teile unseres wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens», sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU). Für Ferienwohnungen, die schon seit dem 11. Mai vermietet werden dürfen, bleibt die siebentägige Belegungsfrist allerdings bestehen. Etwas komplizierter ist es auf den Inseln: Dort müssen die Landkreise für die Öffnung von Hotels eine Ausnahmegenehmigung erteilen. «Das wollten wir nicht von Hannover aus für alle Inseln einheitlich regeln», sagte die Regierungssprecherin. Die Landesverordnung lässt die Anreise auf die Inseln lediglich für mindestens einwöchige Aufenthalte in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Campingplätzen zu. dpa

+++ 16.40 Uhr

Mindestens bis zum 8. Juni müssen die Menschen in Niedersachsen voraussichtlich noch auf den Besuch von Theatern, Kinos sowie Opern- und Konzerthäusern verzichten. Die neue Corona-Verordnung des Landes, die am Montag in Kraft tritt, sieht entsprechende Lockerungen noch nicht vor.

In der für den 8. Juni geplanten Phase vier des niedersächsischen Stufenplans soll allerdings eine Neubewertung stattfinden. Zugelassen sind bisher lediglich Autokinos, bei denen die Zuschauer im Fahrzeug bleiben. Auch Hallenbäder und touristische Busfahrten könnten frühestens vom 8. Juni an wieder genutzt werden, sagte eine Regierungssprecherin. dpa -> KLICK

 +++ 15.53 Uhr

Auch im Kreis Minden-Lübbecke sind die Corona-Zahlen nicht weiter angestiegen: aktuell sind wie am Vortag 48 Personen infiziert.

+++ 15.46 Uhr

Das Aufatmen unter Bückeburger Schwimmern und Badenixen dürfte unüberhörbar sein: Die Bergbad-Saison ist (vorerst) gerettet. Bereits vom kommenden Montag, 25. Mai, kann im großen Sportbecken des Freibads an der Birkenallee wieder geschwommen werden, ab dem 30. Mai auch im Nichtschwimmerbecken und im Planschbecken. -> Zum Artikel

+++ 15.34 Uhr

Nach der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen am Freitag, 22. Mai ist "der Besuch von zoologischen Gärten, Tierparks, Freilichtmuseen, botanischen Gärten, Freizeitparks, Baumwipfelpfaden, Klettergärten, Spielparks, Abenteuerspielplätzen,  Minigolfanlagen und ähnlichen Einrichtungen auf weitläufigen Anlagen im Freien"  zulässig, wenn sichergestellt sei, "dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand gehört, einhält." 

+++ 15.23 Uhr

Die Freibäder in Niedersachsen können am Montag unter Auflagen wieder öffnen. Jeder Besucher muss allerdings während des Aufenthalts einen Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Menschen halten, die nicht zum eigenen Haushalt gehören. Das geht aus der neuen Corona-Verordnung des Landes hervor, die am Freitag vorgestellt wurde. -> KLICK

+++ 13.55 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 739 bestätigte Corona-Fälle – damit ist eine Infektion weniger bekannt. Die Zahlen von Mittwoch, 20. Mai, wurden nach einem Update der Fachsoftware für einzelne Städte und Gemeinden korrigiert. 678 Personen sind wieder genesen, drei mehr als am Mittwoch. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 32 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 13 127 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 12.40 Uhr

Die Corona-Krise trifft armutsgefährdete Familien besonders hart. Kurzarbeit, steigende Lebensmittelpreise und der Wegfall kostenloser Essensangebote in Schulen und Kitas bringen Familien mit geringem Einkommen in Existenznot, erklärt Achim Eng, Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim. Für die Sommerferien weist der Caritasverband auf die Förderung der Familiener-holung hin. Eng: „Arme Familien können sich in Corona-Zeiten weniger denn je einen Tapetenwechsel leisten. Urlaub und Erholung außerhalb vielfach beengter Wohnungen sind wichtig für die Gesundheit der Familien und Kinder.“

Das Land Niedersachsen gewährt Familien mit geringem Einkommen finanzielle Zuwendung, um einen Erholungsurlaub zu ermöglichen. Gefördert werden Aufenthalte von sieben bis 14 zusammenhängenden Übernachtungen. Voraussetzung ist der Wohnsitz in Niedersachsen, Bezug von Sozialleistungen oder ein geringes Ein-kommen. In begründeten Ausnahmefällen können auch Großeltern in die Förderung einbezogen werden. Der Urlaub kann etwa in Familienferienstätten, Jugendherbergen oder auf entsprechenden Bauernhöfen und Campingplätzen stattfinden. Die Höhe des Zuschusses beträgt pro Übernachtungstag bis zu 5 Euro pro Kind bzw.10 Euro pro Elternteil. Caritas und Sozialdienst katholischer Frauen helfen in ihren Beratungsstellen bei einem Antrag.

+++ 11.51 Uhr

Die Auswirkungen der Corona-Krise setzen auch Unternehmen und Selbstständige in Stadthagen unter Druck. Die DAK-Gesundheit verlängert ihre Unterstützung der Betroffenen. Diese können jetzt die Stundung ihrer Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung für die Monate März bis Mai beantragen. Einzige Voraussetzung ist, dass die finanziellen Schwierigkeiten auf die Corona-Krise zurückzuführen sind. Dafür sind keine Nachweise nötig – es genügt, den Schaden glaubhaft darzustellen. Das dafür benötigte Antragsformular kann unter www.dak.de/beitragsstundung heruntergeladen werden.

+++ 10.59 Uhr

Keine Veränderung bei den Corona-Zahlen im Landkreis Schaumburg von Mittwoch auf Freitag: Nach wie vor sind 10 akut erkrankt. von 161 bestätigten Fällen gelten 144 als genesen.  Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Es befindet sich keine der erkrankten Personen in stationärer Behandlung.  

+++ 10.56 Uhr

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Vielleicht hatten einige Besucher einer Kölner Kneipe dieses Sprichwort im Sinn, als sie sich über die kleinen Fläschchen mit klarer Flüssigkeit darin hermachten, die die Wirte auf jedem Tisch verteilt hatten. Hauptsache, es knallt. Allerdings handelte es sich nicht um einen üblichen Klaren - sondern um Desinfektionsmittel.  Bei Facebook wenden sich die Betreiber nun an ihre Gäste. "Liebe Väter, wir verstehen ja dass ihr gestern wegen heute (Vatertag, Anm. d. Red.) schon sehr durstig gewesen seid. ABER bitte sauft nicht unser liebevoll abgefülltes Desinfektionszeug." mt/dpa

+++ 10.52 Uhr

Bundesweit sind bis Freitagvormittag über 177 200 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Stand 10.15 Uhr). Am Mittwochabend waren es noch mehr als 176 400 Fälle gewesen. Am Donnerstagvormittag lagen keine aktualisierten Daten der Bundesländer vor. Mindestens 8173 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Stand Mittwochabend 20 Uhr: 8117). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag bei 0,89 (Datenstand 21. Mai, 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 159 000 Menschen die Infektion überstanden. dpa

 +++ 10.48 Uhr

Italien will im Zuge der Corona-Pandemie seine Flughäfen ab dem 3. Juni wieder öffnen. Dann sollten inländische und internationale Reisen wieder erlaubt sein, weshalb Transportbeschränkungen aufgehoben werden könnten, sagte Verkehrsministerin Paola De Micheli am Mittwoch in Rom laut italienischen Nachrichtenagenturen. Italien hatte angekündigt, dass ab dem 3. Juni die Einreise für EU-Bürger wieder möglich sein soll und es für sie keine pauschale Quarantäne mehr geben werde. Bereits seit dieser Woche gibt es wieder mehr Zugverbindungen innerhalb Italiens. dpa

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 20. Mai

+++ 17.43 Uhr

Im niedersächsischen Landtag werden zum Schutz der Abgeordneten vor einer Corona-Infektion Plexiglasscheiben zwischen den Sitzen im Plenarsaal installiert. Ab Juni könnten dann alle Abgeordneten wieder an ihren gewohnten Plätzen sitzen, teilte der Landtag am Mittwoch mit. Aus Sicherheitsgründen waren einige Parlamentarier bei den vergangenen drei Sitzungen auf die Zuschauertribüne ausgewichen. Dort aber gab es keine Tische und die Abgeordneten konnten sich nicht spontan in die Debatte einbringen. Im Dialog mit den Fraktionen wurde nun der 50 000 Euro teure Scheibenschutz ausgewählt, der sich leicht installieren und wieder entfernen lässt. Die Alternative wäre ein weitaus teurerer Umbau des erst vor zweieinhalb Jahren eröffneten neuen Plenarsaals gewesen. dpa

+++ 16.40 Uhr

Zahlreiche Hochzeiten können nicht gefeiert werden, kulturelle Veranstaltungen und Firmen-Events mussten abgesagt werden: Die das „Palais im Park (PiP)“ in Bad Eilsen betreibende Palais im Park Veranstaltungsgesellschaft mbH ist von der Corona-Krise gebeutelt. -> KLICK

+++ 16.04 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 11 328 gestiegen. Das sind 61 mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung am Mittwoch mit Stand 13 Uhr mitteilte. Laut Hochrechnung sind 9666 Menschen wieder genesen, das entspricht rund 85 Prozent der Fälle. 565 Menschen sind nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. In den niedersächsischen Kliniken werden 416 Infizierte behandelt, davon 78 intensivmedizinisch. 39 Erwachsene auf den Intensivstationen werden beatmet. dpa

+++ 16.01 Uhr

Das Besucher-Bergwerk und Museum Kleinenbremen öffnet ab Dienstag, 26. Mai, eingeschränkt wieder das Museum für Besucher. Das Besucher-Bergwerk bleibt hingegen vorerst noch geschlossen, sodass auch keine Einfahrten angeboten werden können. Das Museum wird dienstags bis donnerstags, sowie samstags und sonntags und an den Feiertagen in NRW von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet haben.  Aufgrund der Beschränkungen für Veranstaltungen finden bis auf weiteres keine Führungen oder Veranstaltungen der Museumspädagogik in den Räumen des Museums statt.

+++ 14.54 Uhr

Mit Datum vom Mittwoch, 20. Mai sind im Landkreis Schaumburg 10 Menschen akut an Covid-19 erkrankt. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 161 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. 

Von diesen 161 Fällen gelten 144 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 32. -> Zum Artikel

 +++ 13.30 Uhr

Damit die Langeweile in der Corona-Zeit nicht zu groß wird, hat die Stadtjugendpflege der Stadt Rinteln am Montag, 25. Mai, ab 9 Uhr eine Aktion für Kinder geplant. Am Mehrgenerationenhaus können „Turnbeutel gegen Langeweile“ für Kinder ab 6 Jahren abgeholt werden. -> KLICK

+++ 13.27 Uhr

Im Zuge der Corona-Lockerungsmaßnahmen in Niedersachsen öffnet die Kreisabfallwirtschaft Hameln-Pyrmont am Mittwoch, 20. Mai, wieder ihre Pforten. Das Kundenservicebüro an der Ohsener Straße 98 empfängt die Kunden dann wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. Und auch die Schadstoffsammlungen werden wieder angeboten.

+++ 13.08 Uhr

Der Patensteig im Extertal muss gesperrt werden, auch jetzt wieder. -> KLICK

+++ 11.47 Uhr

Die Stadt Minden sperrt am Himmelfahrtstag Kanzlers Weide und den Weserstrand weiträumig ab. Auch der Parkplatz ist davon betroffen und kann an diesem Tag nicht genutzt werden. Dort abgestellte Autos sollten bis Mittwochabend abgeholt werden, rät die Ordnungsbehörde in einer Pressemitteilung der Stadt. Mit dieser Maßnahme untermauert die Stadt das für den Bereich an der Weser ausgesprochene Betretungsverbot. Auch Picknicken oder Grillen seien nicht erlaubt. „Dazu wurde eine Allgemeinverfügung von der Stadt erlassen, die nur für diesen Tag gilt“, erläutert Erster Beigeordneter Peter Kienzle. mt

+++ 11.44 Uhr

Zu Christi Himmelfahrt erwarten die Strände in Niedersachsen zum Teil Andrang und sind gerüstet. «Wir haben alle 650 Strandkörbe aufgestellt», sagte in Norddeich (Kreis Aurich) der Geschäftsführer Tourismus und Bäder, Armin Korok. Auch in Cuxhaven, wo seit vergangener Woche auch auswärtige Gäste wieder willkommen sind, stehen bereits Körbe. «Wir haben in den letzten Tagen zahlreiche Anfragen nach Quartieren über Himmelfahrt und Pfingsten erhalten. Die relativ guten Wetteraussichten werden die Nachfrage noch verstärken und sicherlich auch viele Tagesgäste zu einem Ausflug animieren», so Korok. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Körbe allerdings im Abstand von fünf Metern platziert und ein Sicherheitsdienst soll überwachen, dass sie so auch stehen bleiben. «Baden ist möglich, wenn einen die gegenwärtige Wassertemperatur von zwölf Grad nicht abschreckt», sagte Korok. dpa

+++ 11.41 Uhr

Welche Folgen wird die Corona-Krise für Rinteln haben? In einem Antrag bittet die WGS-Fraktion die Verwaltung, mögliche Folgen aufzulisten und in der nächsten Ratssitzung öffentlich vorzulegen. Vor allem die wirtschaftlichen Auswirkungen dürften nicht aus dem Fokus geraten: -> Zum Bericht

+++ 11.40 Uhr

Die Polizei hat am Dienstagabend in Antendorf eine unerlaubte Corona-Party aufgelöst. ->KLICK

+++ 11 Uhr

Insgesamt sind im Landkreis Hameln-Pyrmont aktuell 7 Menschen infiziert. 118 gelten als geheilt (+2 seit letztem Freitag). 6 infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt.  Außerdem befinden sich 58 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Zehn Menschen sind bislang gestorben. Keine täglichen Meldungen mehr aus Hameln-Pyrmont: Der Landkreis will die Öffentlichkeit fortan nur noch einmal wöchentlich über aktuelle Zahlen informieren und zwar immer montags, beginnend ab dem 25. Mai. Begründet wird dies mit dem derzeit "ruhigen Infektionsgescheh

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 19. Mai

+++ 17.41 Uhr

Bundesweit sind bis Dienstagnachmittag über 175 500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16 Uhr: mehr als 175 000 Infektionen). Mindestens 8036 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16 Uhr: 7960). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag bei 0,91 (Datenstand 18.5. 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Nach Angaben des RKI haben in Deutschland rund 155 700 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 16.59 Uhr

Seit der Wiederaufnahme des Unterrichts Ende April sind bereits elf Corona-Infektionen an neun Schulen in Niedersachsen bestätigt worden. Betroffen seien zehn Schülerinnen und Schüler sowie eine beschäftigte Person, teilte das Kultusministerium in Hannover am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Allerdings hätten sich einige der Infizierten noch während der Schulschließungen infiziert oder seit Mitte März die Schule nicht mehr besucht.  "Informationen darüber, ob und wie lange Betroffene von den örtlichen Gesundheitsämtern in Quarantäne geschickt wurden, können wir Ihnen nicht liefern", hieß es. Teilweise hätten die Ämter schon bei Verdachtsfällen angeordnet, dass einzelne Klassen vorübergehend nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Wie viele Kita-Kinder oder -Mitarbeiter sich mit dem Virus angesteckt haben, konnte das Ministerium nicht sagen. Seit Beginn der Pandemie habe es jedoch 91 Verdachtsfälle im Bereich der Kitas und einen weiteren im Bereich der Kindertagespflege gegeben. 38 Kitas seien bisher coronabedingt vorübergehend geschlossen werden. dpa

+++ 16.48 Uhr

Erstmals seit Beginn der Partnerschaft zwischen Sablé und Bückeburg im Jahr 1966 und der Gründung des Vereins „Freundeskreis Bückeburg-Sablé“ im Jahr 1994 findet kein Austausch statt. Grund für den nicht stattfindenden Besuch aus Sablé ist das Corona-Virus. Erfreulicherweise seien bisher weder deutsche noch französische Vereinsmitglieder daran erkrankt, berichtet der Freundeskreis.

+++ 16.30 Uhr

Die Stadt Rinteln weist mit Bannern an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet auf die wichtigsten Corona-Verhaltensregeln hin. Gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage, wenn bei schönem Wetter sehr viele Menschen unterwegs sind – ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, hält die Stadt Rinteln es für besonders wichtig, allen Rintelnerinnen und Rintelnern sowie Besucherinnen und Besuchern der Stadt die wichtigsten Corona-Verhaltensregeln noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Die Beschränkung der körperlichen Kontakte sowie die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln seien wirksame Mittel, um die Ausbreitung des Virus auf einem niedrigen Niveau zu halten. Es gelte weiterhin, gemeinsam Disziplin aufzubringen und die Beschränkungen noch eine Zeit lang beizubehalten.

 

+++ 16.27 Uhr

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) hat ein Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine aufgelegt, das heute an den Start geht. Zielgruppe sind die vielen Kultureinrichtungen in der Fläche, sei es das soziokulturelle Zentrum, der Heimatverein oder die Freilichtbühne. Das Programm ist zunächst mit sechs Millionen Euro hinterlegt. „Mit diesem Programm fördern wir jene, die durch das Raster der laufenden Programme fallen. Wir alle sehen, dass gerade kleine Einrichtungen und Vereine in existenzieller Not sind. Fixe Kosten laufen weiter. Viele Kulturschaffende haben Kurzarbeit beantragt. Wir alle wissen, dass wir von Normalität noch sehr, sehr weit entfernt sind“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Wir wissen, dass die Not der Kultureinrichtungen groß ist. Ziel ist es, die Vielfalt des kulturellen Lebens in Niedersachsen zu erhalten.“ Die Geschäftsführerin der Schaumburger Landschaft, Dr. Lu Seegers, begrüßt die Initiative des Landes. Mit dem Programm könne Kultureinrichtungen im Schaumburger Land rasch geholfen werden. Antragsberechtigt sind ausschließlich als gemeinnützig anerkannte Einrichtungen und Vereine, die ein regelmäßiges Kulturangebot vorhalten und durch die Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe oder in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage geraten sind. Zuschussfähig sind z. B. Betriebs-kosten, Mieten und andere unvermeidbare Zahlungsverpflichtungen. Personalkosten dagegen kön-nen nicht gefördert werden. Eine Antragstellung ist ab sofort und bis zum 15. Juli 2020 möglich. Förderanträge bis zu 8000 Euro sollen für die Region Schaumburg direkt bei der Schaumburger Landschaft gestellt werden. Förderanträge, die mehr als 8000 Euro umfassen, müssen beim Nieder-sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur beantragt werden. Weitere Informationen zu dem Programm, die Richtlinie, das Antragsformular und die Ausfüllhilfe finden Sie auf der Home-page der Schaumburger Landschaft www.schaumburgerlandschaft.de sowie auf der Website des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur unter www.mwk.niedersachsen.de.

+++ 15.48 Uhr

Die niedersächsische Landesregierung plant für den 25. Mai eine Reihe weiterer Lockerungen der Corona-Vorgaben. Wie die Staatskanzlei der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag auf Nachfrage bestätigte, soll die bisherige Vorgabe, dass Restaurants maximal die Hälfte der Plätze vergeben dürfen, vorbehaltlich der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens wegfallen. Die Mindestabstände bleiben bestehen. Die neue Corona-Verordnung, die am Freitag vorgestellt werden soll, muss allerdings noch mit den Ministerien und den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt werden. Die Pläne des Kabinetts sehen zudem vor, dass Hotels am Montag mit einer Auslastung von bis zu 60 Prozent öffnen können - ursprünglich waren bis zu 50 Prozent Auslastung und eine Wiederbelegungsfrist von sieben Tagen im Gespräch. Auch Indoor-Sportanlagen wie Fitnesscenter könnten von Montag an öffnen. dpa

+++ 15.46 Uhr

Österreich und seine Nachbarländer Tschechien und Slowakei planen eine gemeinsame Grenzöffnung ab Mitte Juni. 

 +++ 15.44 Uhr

Dritter Tag in Folge keine weitere Corona-Infektion im Kreis Lippe: Im Nachbarkreis gibt es insgesamt 740 bestätigte Corona-Fälle – damit ist seit drei Tagen in Folge keine weitere Infektion bekannt. 672 Personen sind wieder genesen, sechs mehr als noch am Vortag. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 39 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. 

+++ 13.27 Uhr

Das Hubschraubermuseum am Sablé-Platz in Bückeburg ist ebenfalls wieder geöffnet. -> Zum Artikel

+++ 13.23 Uhr

Die Schlösser im Weserbergland öffnen nach und nach wieder. Während die Schlösser Bückeburg, Pyrmont, Fürstenberg wieder regelmäßig öffnen, ist Schloss Corvey mit vorläufigen Öffnungszeiten dabei. Schloss Hämelschenburg kann vorläufig noch nicht für Besucher geöffnet werden, bietet aber digitale Führungen über das Gelände rund um das Schloss an. Ab dem 5. Juli kann auch das Weserrenaissanceschloss Bevern wieder besucht werden. Das Schlosshotel Münchhausen plant, am 27. Mai wieder zu öffnen und auch der Kooperationspartner Hameln fährt sein touristisches Angebot langsam wieder hoch.

+++ 12.58 Uhr

45 Personen wurden gestern getestet, alle negativ: Bei den Corona-Zahlen in Schaumburg haben sich von gestern auf heute keine Veränderungen gezeigt. Nach wie vor sind im Landkreis Schaumburg 8 Menschen akut an Covid-19 erkrankt. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 159 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 159 Fällen gelten 144 Personen inzwischen als geheilt. Täglich werden weitere Personen getestet.

+++ 12.38 Uhr

Den in diesem Jahr Corona-bedingt ausgefallenen Schlossparklauf in Bückeburg soll es 2021 wieder geben: -> KLICK

+++ 12.35 Uhr

Passagiere müssen sich auf veränderte Abläufe an den deutschen Flughäfen einstellen. Maskenpflicht an bestimmten Punkten, entzerrte und daher langsamere Abläufe, aber vorerst keine Medizin-Checks - das sieht der Leitfaden vor, den der Branchenverband ADV am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. Mit dem Maßnahmenpaket soll das Ansteckungsrisiko für die Lungenkrankheit Covid-19 bei einem Wiederanlauf des Flugverkehrs nahezu ausgeschlossen werden, hieß es. Es wurde deutlich, dass es an deutschen Flughäfen bislang keine einheitliche Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in den Terminals gibt. Bislang haben dies nur die Länder Berlin, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen für den gesamten Flughafen angeordnet, wie ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel einräumte. In den übrigen Ländern herrsche bislang nur ein Gebot beziehungsweise eine Tragepflicht an den Punkten Luftsicherheitskontrolle und Gepäckrückgabe. Er sei aber optimistisch, dass die anderen Länder nachziehen, sagte Beisel. dpa

+++ 12.16 Uhr

Nachdem am 13.05.2020 die erste Co-Talk-Runde Rinteln erfolgreich stattgefunden hat, soll das Online-Treffen im regelmäßigen Rhythmus fortgesetzt werden. Die nächste Co-Talk-Runde findet am 26.05.2020 um 18:30 Uhr statt. Unabhängig von einer vorherigen Teilnahme oder Branchenzugehörigkeit ist jeder Betrieb herzlich dazu eingeladen, sich mit anderen Unternehmen über die Herausforderungen im Umgang mit der Corona-Situation auszutauschen. Die vollständige Dokumentation zur Co-Talk-Runde ist auf der Homepage der Stadt Rinteln unter https://www.rinteln.de/home/coronavirus/informationen-fuer-unternehmen/ eingestellt.

+++ 12.12 Uhr

Jeder Infizierte steckt aktuell im Mittel etwas weniger als eine weitere Person an: Bundesweit sind bis Dienstagvormittag über 175 100 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 174 700 Infektionen). Mindestens 7976 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 7934). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag bei 0,91. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Nach Angaben des RKI haben in Deutschland rund 155 700 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 11.57 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es am heutigen Dienstag 469 laborbestätigte Fälle, davon sind 404 wieder genesen, 8 Personen sind verstorben, demnach gibt es noch 57 akut Erkrankte im Nachbarkreis.Die Statistik wird generell so geführt, dass die neuen Zahlen eines Tages immer zu denen vom Vortag hinzu gerechnet werden.

Insgesamt 404 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund.

+++ 11.50 Uhr

Der Landkreis Schaumburg freut sich sehr darüber, dass die Zahl der aktuellen Infektionen einen niedrigen Stand erreicht hat und in den letzten Tagen nur sehr wenige Neuinfektionen festgestellt wurden. Trotzdem müssen der Infektionsschutz und die erforderlichen Kontaktbeschränkungen weiter ernst genommen werden. -> KLICK

+++ 11.31 Uhr

Nach dem Shutdown wieder ins Stammlokal: Restaurants und Kneipen im Landkreis Schaumburg sind wieder am Start – doch in Zeiten der Pandemie ist die Geduld der Gäste gefragt. Darauf weist die Gewerkschaft NGG hin: „Wirte und Kellner freuen sich nach extrem harten Wochen auf Kundschaft. Jetzt zählt jedes getrunkene Bier“, sagt NGG-Geschäftsführerin Lena Melcher. Mit Blick auf Abstands- und Hygieneregeln werde der Restaurantbesuch jedoch ein anderer sein. Gäste sollten mehr Zeit mitbringen als sonst – und auch Verständnis für die Situation des Personals. Der Schutz vor Infektionen müsse oberste Priorität haben. Das gelte ebenso für die Hotellerie, die ihren Betrieb in den nächsten Wochen langsam wieder hochfahre. Im Kreis Schaumburg beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe laut Arbeitsagentur rund 2.500 Menschen.

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 19. Mai

+++ 19.31 Uhr

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat heute keine neuen Corona-Zahlen mitgeteilt. Damit ist der letztbekannte Stand vom letzten Freitag. Zum 15. Mai waren 134 Corona-Fälle gemeldet, 116 Patienten galten als geheilt. Aktuell infiziert waren am Freitag 8 Menschen, fünf davon wurden in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Wann der Landkreis neue Zahlen mitteilt, ist derzeit unbekannt.

+++ 18.15 Uhr

Ein mit Mund-Nasen-Schutz maskierter Bankräuber hat in Mönchengladbach mit vorgehaltener Schusswaffe eine Bank überfallen und ist dann mit der Beute geflohen. Nach Polizeiangaben von Montag betrat er am Vormittag die Filiale der Sparkasse im Stadtteil Geistenbeck mit einer hellen Jutetasche, ging zum Kassierer und forderte Bargeld. Die Beute „in eher geringer vierstelliger Höhe“ steckte er in die Tasche und lief zu Fuß weg. Der Bankräuber soll etwa 1,80 Meter groß und um die 40 Jahre alt sein. Er soll eine weiße Schutzmaske und eine schwarze Brille mit rechteckigen Gläsern getragen haben. Die Polizei fahndet nach dem Täter und sucht Zeugen.

+++ 18.13 Uhr

Lebenshilfe: Mehr Aufklärung bei Maskenpflicht-Befreiung notwendig: Die derzeit geltende Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften stellt Menschen mit Behinderungen oftmals vor große Herausforderungen. Viele behinderte Menschen können aufgrund ihrer Beeinträchtigungen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen und sind daher von der Pflicht befreit – und kommen dennoch in Erklärungsnot. Die Lebenshilfe Niedersachsen fordert daher mehr gesellschaftliche Aufklärung und gegenseitiges Verständnis ein.  „Leider ist in der öffentlichen Debatte viel zu wenig darüber informiert worden, dass es bei der Maskenpflicht Ausnahmeregelungen gibt – auch wenn die in den Bundesländern teilweise unterschiedlich ausfallen“, betont der Landesvorsitzende der Lebenshilfe Niedersachsen Franz Haverkamp. Für viele Menschen mit geistiger, psychischer oder körperlicher Behinderung sei das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes regelrecht eine Qual und nicht zumutbar. Oftmals sind die Beeinträchtigungen nicht sofort für den Gegenüber erkennbar – und das könne zu unerfreulichen Situationen sowohl im Bus als auch beim Einkaufen führen. „In Einzelfällen werden die Betroffenen – aus reiner Unkenntnis über deren Maskenpflicht-Befreiung – von anderen Kunden oder Fahrgästen bloßgestellt.“ 

+++ 17.35 Uhr

Erstmals seit dem 14. März hat es in Mecklenburg-Vorpommern einen Tag ohne nachgewiesene Corona-Neuinfektion gegeben. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales am Montag mitteilte, blieb die Zahl der registrierten Corona-Fälle bei 751, auch die Zahl der Corona-Toten lag unverändert bei 20. Mecklenburg-Vorpommern weist 46 Infektionen pro 100 000 Einwohner auf - der deutschlandweit mit Abstand niedrigste Wert. Landesweit waren erstmals am 3. März Infektionsfälle im Landkreis Vorpommern-Greifswald nachgewiesen worden. Bereits am Samstag war auch in Sachsen-Anhalt keine Neuinfektion bekanntgeworden. Allerdings war wegen des Wochenendes unklar, wie viele Landkreise überhaupt Zahlen übermittelt hatten. dpa

+++ 16.45 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 11 193 gestiegen. Das sind 34 mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung am Montag mit Stand 13 Uhr mitteilte. "Es scheint, dass wir die Epidemie in Niedersachsen gut unter Kontrolle haben", sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD). Laut Hochrechnung sind 9478 Menschen wieder genesen, das entspricht rund 85 Prozent der Fälle. 550 Menschen sind nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. In den niedersächsischen Kliniken werden 419 Infizierte behandelt, davon 83 intensivmedizinisch. 49 Erwachsene auf den Intensivstationen werden beatmet.

In Deutschland sind bis Montagnachmittag über 175 000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16 Uhr: mehr als 174 700 Infektionen). Mindestens 7960 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16 Uhr: 7931). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag bei 0,94 (Datenstand 17. Mai, 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Nach Angaben des RKI haben in Deutschland rund 154 600 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 16.41 Uhr

Niedersachsen hebt das im Zuge der Corona-Epidemie erlassene Besuchsverbot für Heimbewohner und Klinikpatienten ab Mittwoch teilweise auf. Wie in anderen Bundesländern bereits seit eineinhalb Wochen seien in Niedersachsen nun sogenannte Besuch-Tandems möglich, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Montag in Hannover. Dabei geht es darum, dass ein Heimbewohner von einer festen Person regelmäßig besucht werden darf.

Grundsätzlich hatte Niedersachsen den Heimen zwar schon vor einem Monat bei entsprechenden Hygienemaßnahmen Besuche erlaubt. Viele Heime hatten aus Sorge vor erneuten Infektionen aber zunächst keine Besuchsmöglichkeiten gestattet. Mit der Änderung nun haben Bewohner und Patienten wieder ein Anrecht auf Besuch, wenn auch eingeschränkt. dpa

+++ 16.28 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 740 bestätigte Corona-Fälle – damit ist keine weitere Infektion bekannt. 666 Personen sind wieder genesen. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 45 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 12 888 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 15.52 Uhr

63 wurden getestet - das ergab einen Infizierten mehr im Kreisgebiet. Auch mit Datum vom 18. Mai sind im Landkreis Schaumburg acht Menschen akut an Covid-19 erkrankt, meldet der Landkreis. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 159 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion, also eine mehr. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal. Von diesen 159 Fällen gelten 144 Personen inzwischen als geheilt, ebenfalls einer mehr. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 2 Personen der erkrankten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Vier Personen sind außerhalb und eine innerhalb des Kreisgebietes sowie zwei Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. In der Zeit vom 15.05. – 18.05.2020 belief sich die Zahl der Testungen auf 63.

+++ 14.40 Uhr

Das „Café Kinderwagen“ ist ein regelmäßiges offenes Angebot in Porta Westfalica für alle Eltern mit Säuglingen und Kindern bis drei Jahren. Auch Schwangere sind herzlich willkommen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie findet das Angebot zurzeit nicht statt. (Werdende) Eltern haben aber im Mai die Möglichkeit, sich per Telefon von Familienkinderkrankenschwester Angelika Conrads beraten zu lassen. Am Freitag, dem 29. Mai, in der Zeit  von 10:00 bis 12:00 Uhr ist sie unter 0571 791 349 zu erreichen und beantwortet Fragen zu gesundheitlichen Themen von Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren.

+++ 14.23 Uhr

Das Museum Rinteln ist mit seiner bis zum 13. September 2020 verlängerten Sonderausstellung „Magie des Lichts. Experimente und optische Illusionen“ an Christi Himmelfahrt, Donnerstag,  21. Mai, und an beiden Pfingstfeiertagen, Sonntag,  31. Mai, und Montag, 1. Juni, durchgehend geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Am Sonnabend, 30. Mai 2020 wie üblich von 14 bis 17 Uhr.

+++ 14.17 Uhr

Die Info-Galerie Obernkirchen wird ab 19. Mai ab 10 Uhr mit vorerst geänderten Zeiten öffnen, angepasst an die Marktöffnungszeiten: Dienstags und freitags von 10 bis 12:30 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr.

+++ 13.36 Uhr

Die Zahl im Kreis Minden-Lübbecke bleibt unverändert. Die Anzahl der nachweislich am Corona-Virus erkrankten Personen in Minden-Lübbecke ist am heutigen Montag genauso hoch wie am gestrigen Sonntag. Derzeit sind dort 57 Personen infiziert. Insgesamt gibt es 469 durch Labortests bestätigte Fälle. 404 Personen gelten als wieder genesen. Acht Personen sind im Kreis Minden-Lübbecke in Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. 

+++ 13.21 Uhr

Nach den ersten Tagen mit offenen Restaurants und Cafés in einigen Bundesländern hat die Hauptgeschäftsführerin des Gastronomieverbands Dehoga, Ingrid Hartges, ein gemischtes Fazit gezogen. "Natürlich hat es gerade jetzt an dem durchaus sonnigen Wochenende viele Menschen nach draußen gezogen", sagte sie am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Vor allem die Außengastronomie habe davon profitiert. "Doch noch sind viele Gäste verhalten." Auch aufgrund der Abstandsgebote verzeichneten die Unternehmen deutlich niedrigere Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. In Niedersachsen, wo Lokale mit eigenem Essensangebot schon Anfang vergangener Woche öffnen durften, hätten die Erlöse einer Umfrage zufolge um rund 25 Prozent unter den Vorjahreswerten gelegen. dpa

+++ 12.53 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) am heutigen Montag diese Zahlen gemeldet:  

laborbestätigte Fälle: 469, wieder genesen sind 404 Personen, 8 sind verstorben.

+++ 12.44 Uhr

Das Patensteigteam wird den Patensteig im Extertal erneut vom 21.-24. Mai sperren. Der Andrang sei einfach zu groß, die Verkehrssituation dadurch gefährlich.

+++ 12.40 Uhr

Die Mühlenkreiskliniken im Kreis Minden-Lübbecke lockern die weitgehenden Besuchsbeschränkungen ab dem 19. Mai. Unter strengen Hygienevorschriften sind dann Krankenbesuche wieder möglich. Die Besucher müssen sich registrieren und einem Gesundheitsscreening unterziehen.  Besuchsrecht erhalten bis zu zwei im Vorfeld von den Patienten definierte Vertrauenspersonen.

+++ 11 Uhr

Haben die Ausgangsbeschränkungen auch positive Auswirkungen gehabt? Wir haben uns mit Rintelnern darüber unterhalten, was für schöne, unvergessliche Erlebnisse sie hatten in einer Zeit, da das Leben auf dem Kopf stand. -> KLICK

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom Wochenende

+++ 13.48 Uhr

Im April hat das Jugendamt des Landkreises Schaumburg das "Familientelefon Schaumburg" als zusätzliches Beratungsangebot für Familien, Kinder und Jugendliche eingerichtet. Unter der zentralen Rufnummer 05721-703 5333 stehen pädagogische und psychologische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle des Landkreises für Fragen zu Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfestellungen rund um das familiäre Zusammenleben in den weiter besonders herausfordernden Zeiten der Corona Pandemie zur Verfügung. Auch vor dem aktuellen Hintergrund der schrittweisen Lockerung in verschiedenen Lebensbereichen können sich beispielsweise Fragen zum Spagat zwischen Homeoffice und Freizeitgestaltung der Kinder oder Probleme bei der Aufrechterhaltung von Umgangsregelungen ergeben. Aber auch bei Bedenken um die angemessene Versorgung von Kindern und Jugendlichen oder in Fällen des Verdachts häuslicher Gewalt ist das 'Familientelefon Schaumburg' eine verlässliche Anlaufstelle. In jedem Fall werden ein offenes Ohr und Unterstützung mit Rat und Tat bei der Bewältigung von kleinen und großen Schwierigkeiten rund um das familiäre Zusammenleben angeboten. Das Familientelefon Schaumburg ist montags bis freitags von 9:00 bis 11:00 und nachmittags zusätzlich montags bis donnerstags von 14:00 bis 16:00 erreichbar.

+++ 12.42 Uhr

Einen Tag nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat die geplante Corona-Prämie für Beschäftigte in der Altenpflege verabschiedet. Sie sollen in diesem Jahr einen Bonus für die besonderen Belastungen während der Krise bekommen. Geplant sind bis zu 1000 Euro - je nach Funktion und Arbeitszeit. Der steuerfreie Betrag kann von Ländern und Arbeitgebern auf bis zu 1500 Euro aufgestockt werden. Einige Bundesländer haben das bereits angekündigt. Das im Bundesrat verabschiedete Gesetz sieht zudem zahlreiche weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie vor: So sollen die örtlichen Gesundheitsämter stärker unterstützt werden. Zudem ist eine Ausweitung von Tests und Meldepflichten geplant, damit die Behörden ein besseres Bild vom Verlauf der Pandemie bekommen. dpa

+++ 12.40 Uhr

In Deutschland sind bis Freitagvormittag über 172 900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 7791 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Doch es gibt auch Corona-freie Städte und Gemeinden. ->KLICK

+++ 12.23 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke meldet 459 laborbestätigte Corona-Fälle, 402 davon gelten als genesen, 8 Personen sind verstorben.   

+++ 11.40 Uhr

Zwei weitere Fälle in Schaumburg: Mit Datum vom 15. Mai sind im Landkreis Schaumburg 8 Menschen akut an Covid-19 erkrankt. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet 158 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 158 Fällen gelten 143 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Zwei der erkrankten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Vier Personen sind außerhalb und 1 Person innerhalb des Kreisgebietes sowie zwei Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Am gestrigen Donnerstag belief sich die Zahl der Testungen auf 30.

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 14. Mai

 +++ 17.33 Uhr

Ein Aerzener ist gestern laut Meldung des Landkreises Hameln-Pyrmont positiv getestet worden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt im Landkreis Hameln-Pyrmont derweil unverändert bei sieben. Das liegt daran, dass die Zahl der als geheilt geltenden Menschen von 115 auf 116 gestiegen ist. 

+++ 16.28 Uhr

Der Freizeitpark "Potts Park" in Minden darf am Freitag wieder öffnen. Die Besucherkapazität ist zunächst noch auf 40 Prozent reduziert und nicht alle Attraktionen stehen zur Verfügung. -> KLICK

+++ 15.55 Uhr

Städte und Gemeinden stimmen weiteren Ausbau der Notbetreuung in Kitas im Landkreis Schaumburg ab: Aufgrund der aktuellen Entwicklung des Corona-Infektionsgeschehens ist eine maßvolle, schrittweise Erweiterung des Angebotes der Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen angezeigt. Um auf diesem Weg möglichst einheitlich vorzugehen, haben sich unter Moderation des Landkreises Schaumburg die kreisangehörigen Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal auf eine Weiterentwicklung des Ende April abgestimmten gemeinsamen Kriterienkataloges verständigt. -> KLICK

+++ 15.49 Uhr

Corona-Fälle im Landkreis Schaumburg nach wie vor konstant: Auch mit Datum vom 14. Mai sind im Landkreis Schaumburg unverändert 6 Menschen akut an Covid-19 erkrankt.  Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet - seit dem 08.05.2020 gleichbleibend -  156 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion.  Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal. Von diesen 156 Fällen gelten 143 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne.  2 Personen der erkrankten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. 4 Personen sind außerhalb und 1 Person innerhalb des Kreisgebietes sowie 2 Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 35.

+++ 15.26 Uhr

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Jurysitzung des mit 5000 Euro dotierten Hamelner Rattenfänger-Literaturpreises verschoben werden. Aus 199 deutschsprachigen Einsendungen wird im November der 18. Preisträger gekürt. Die Preisverleihung ist für das Frühjahr 2021 im Theater Hameln geplant.

 

 

 

 

 

 

+++ 15.15 Uhr

Zahlreiche kleine Kultureinrichtungen sind in Niedersachsen beheimatet und prägen landesweit die kulturelle Vielfalt und Teilhabe. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt diese Einrichtungen nach eigenen Angaben mit einem Investitionsprogramm, für das insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen.  Das Investitionsprogramm richtet sich an Kultureinrichtungen, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen oder nicht mehr als fünf Neuproduktionen pro Jahr durchführen. Es besteht aus zwei Förderlinien: Maßnahmen mit einem Kostenumfang von 1000 Euro bis 25 000 Euro können direkt bei den regional zuständigen Landschaften und Landschaftsverbänden gestellt werden. Die jeweiligen Antragsstichtage werden durch die Landschaften und Landschaftsverbände festgelegt. Projekte zwischen 25 000 Euro und 100 000 Euro werden bis zum 31. August beim MWK beantragt. 

+++ 14.48 Uhr

In der Corona-Krise können sich Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen telefonisch krankschreiben lassen. Ab dem 1. Juni ist damit Schluss. -> Zum Bericht

+++ 14.47 Uhr

In Berlin sind bislang mindestens elf Covid-19-Tote obduziert worden. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort der Senatsverwaltung für Gesundheit auf eine parlamentarische Anfrage des Linke-Abgeordneten Wolfgang Albers hervor. Als Todesursachen wurden demnach am häufigsten Blutvergiftung bei Lungenentzündungen (vier Fälle), Lungenversagen (drei Fälle) und Herzversagen (zwei Fälle) festgestellt. In allen elf Fällen habe das Pathologie-Institut der Charité festgestellt, dass die Todesursachen «kausal durch Covid-19 bedingt» gewesen seien, hieß es. dpa

 +++ 14.37 Uhr

Auch in Möllenbeck hat die Gemeinde einen Corona-Flyer vorbereitet, der in alle Haushalte verteilt werden soll. Informiert wird unter anderem darüber, ob und wie Gottesdienste und weitere Veranstaltungen in der Gemeinde künftig stattfinden sollen. 

Der Einkaufsbus in Möllenbeck fährt weiterhin regelmäßig donnerstagnachmittags. Ab dem 28. Mai ist es möglich, dass jeweils eine Person mitfahren darf. Es geht dann reihum. Voraussetzung: Mundschutz. Wer mitfahren möchte, muss in der Lage sein, ohne Hilfe in und aus dem Bulli zu kommen. Bei den anderen wird der Einkaufszettel abgeholt und die Einkäufe von Ehrenamtlichen erledigt.

+++ 13.09 Uhr

Die 32. Musikwochen Weserbergland werden ins kommende Jahr verschoben: Eigentlich sollten am Sonntag, 17. Mai, die Musikwochen Weserbergland mit Beethovens berühmter 5. Sinfonie eröffnet werden. Doch das renommierte Klassik-Festival muss ausfallen. ->Diese Schaumburger Veranstaltungen wurden abgesagt

+++ 12.58 Uhr

Die Tagespflegeinrichtungen des Kreisverbandes Schaumburg mussten ebenfalls ihre Tore schließen um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Ab sofort sei aber wieder ein Notbetrieb möglich, teilt das DRK mit. Die Notbetreuung ist insbesondere vorgesehen für Angehörige systemrelevanter Berufe bzw. für Angehörige, die dringend Entlastung benötigen aber auch dann, wenn z.B. psychosoziale Belastungen der Senioren durch Vereinsamung vorliegen. Die Anfrage zu Notbetreuung wird gerne unter der Telefonnummer 05723/7863220 entgegengenommen.

+++ 12.53 Uhr

Die Volksbank in Schaumburg öffnet weitere Bankstellen und reagiert damit erneut auf die Lockerungen der Corona-Auflagen in Niedersachsen. Demnach werden ab Montag, 18. Mai auch die Filialen in Bad Eilsen, Krankenhagen und Lindhorst wieder ihre Türen öffnen und die Öffnungszeiten in der Bankstelle Rehren A.O. erweitert. Die Öffnungszeiten der Bankstellen Bückeburg, Rinteln, Bad Nenndorf, Kirchhorsten, Obernkirchen, Bad Eilsen, Krankenhagen und Lindhorst sind montags bis freitags von 08.30 bis 13.00 Uhr und zusätzlich montags, dienstags und freitags von 14.00 bis 16.30 Uhr sowie donnerstags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Die Bankstelle Rehren A.O. ist montags bis freitags von 08.30 bis 13.00 Uhr sowie montags von 14.00 bis 16.30 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

+++ 12.38 Uhr

Nach Angaben der Pressestelle des Landkreises Hameln-Pyrmont gibt es dortigen im Kreis (Stand Donnerstag, 14. Mai) sieben akute Corona-Infektionen. Aerzen, Bad Münder und Bad Pyrmont verzeichnen je eine akute Infektion, Hameln und Hessisch Oldendorf jeweils zwei akute Infektionen. Coppenbrügge, Emmerthal und Salzhemmendorf weisen keine akuten Infektionen auf.

+++ 12.28 Uhr

Der Markant-Markt in Obernkirchen hatte am Höhepunkt der Klopapier-Hysterie 5 Euro Aufschlag ab der zweiten Packung verlangt. Das Geld wurde jetzt an die Tafel gespendet. -> KLICK

+++ 12.24 Uhr

Während im Nachbarbundesland Nordrhein-Westfalen schon wieder in Fitnessstudios geschwitzt werden darf, müssen sich die Betreiber der Schaumburger Studios noch gedulden. Doch die Anordnung des Landes Niedersachsen trifft auf wenig Verständnis. -> Zum Bericht

+++ 12.13 Uhr

Gute Nachrichten aus den Nachbar-Landkreisen: Viele Kommunen in der Region Ostwestfalen-Lippe sind wieder coronafrei. Doch die Verwaltungen warnen vor zu großer Euphorie. -> KLICK

+++ 12.05 Uhr

Eine Obernkirchenerin und Mutter von drei schulpflichtigen Kindern beschwert sich in einer Nachricht an diese Zeitung darüber, dass sie und viele andere Elternteile angesichts der Corona-Pandemie noch immer auf den Kosten für eine bereits bezahlte, aber ausgefallene Klassenfahrt sitzen bleiben. -> Zum Artikel

+++ 11.40 Uhr

Bundestag beschließt Erhöhung des Kurzarbeitergelds: In der Corona-Krise sollen Arbeitnehmer stärker vor Lohneinbußen bei Kurzarbeit bewahrt werden. Der Bundestag beschloss am Donnerstag ein entsprechendes Gesetz von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Die große Koalition stimmte dafür, die Opposition enthielt sich. Generell gibt es als Kurzarbeitergeld bereits jetzt 60 Prozent des letzten Nettolohns oder 67 Prozent für Menschen mit Kindern. Nun soll es ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 Prozent beziehungsweise 77 Prozent erhöht werden. Ab dem siebten Bezugsmonat sollen es künftig 80 Prozent oder 87 Prozent sein. Dies soll bis längstens 31. Dezember 2020 gelten. dpa

 +++ 11.18 Uhr

Der Landkreis Schaumburg bietet seit Mitte März eine Hotline des Gesundheitsamts an. Aufgrund des erheblichen Rückgangs der Zahl der Anfragen an den Wochenenden bietet die Kreisverwaltung den Telefondienst vorerst nur noch an Werktagen an. Die Nummern (0 57 21) 7 03 25 91 und 7 03 25 92 bleiben montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Bei Fragen an Wochenenden haben Bürger weiter die Möglichkeit, die zentrale Hotline der niedersächsischen Landesregierung anzurufen. Genau wie werktags wird von dort auch an den Wochenenden in der Zeit von 10 bis 20 Uhr mit der Telefonnummer (05 11) 1 20 60 00 eine zentrale Hotline zur Verfügung gestellt. Für dringende medizinische Fragen wird auf den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) verwiesen.

+++ 10.57 Uhr

Coronavirus: Darf ich im Sommer baden gehen? Wenn es heiß wird, zieht es die Menschen ins kühle Nass. In Zeiten von Corona stellt sich aber die Frage: Ist das gefährlich? -> SZ/LZ Faktencheck

+++ 10.54 Uhr

Dass die Corona-Pandemie teuer wird, ist klar. Wie sehr sie den Staat trifft, sagen die Steuerschätzer voraus. Es könnte schlimmer kommen als in der Finanzkrise. Sind noch viel mehr Schulden nötig? -> Zum Artikel

+++ 10.53 Uhr

Seit mehrere Schlachtbetriebe zu Corona-Hotspots geworden sind, rücken die Arbeits- und Wohnbedingungen der Beschäftigten in den Blickpunkt. Die Bundesregierung spricht von Ausbeutung und kündigt Gegenmaßnahmen an. -> KLICK

+++ 10.45 Uhr

RKI bei 0,81: In Deutschland sind bis Donnerstagvormittag über 172 000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 171 100 Infektionen). Mindestens 7712 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 7616). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwoch bei 0,81. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 150 300 Menschen die Infektion überstanden. dpa

Hier endet unsere Berichterstattung vom 13. Mai

+++ 18.05 Uhr

Bis Mittwochnachmittag sind über 171.700 Infektionen in Deutschland mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 170.900 Infektionen). Mindestens 7686 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 7585). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag bei 0,94. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 148.700 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 17.11 Uhr

Das Bückeburger  „Museum der Hilfsorganisationen“ wird seine Tore noch nicht wieder öffnen. Der Plan, die Erweiterung und Verbesserung des Museums bis Mitte Mai 2020 vorzeigefähig durchzuführen, ist durch die allgemeinen Einschränkungen in Verbindung mit der Corona-Pandemie nicht möglich. Die Vereinsarbeit ist im vollen Umfang noch nicht wieder freigegeben. Aus diesem Grund wird das Museum zu einem späteren Zeitpunkt wieder öffnen,

+++ 17.04 Uhr

Auch in Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 13.05.2020, die Zahlen weiterhin unverändert,  insgesamt bleiben 132 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 132 Fällen gelten 115 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben. Somit verzeichnet der Landkreis noch 7 Corona-Infizierte, die sich alle im Krankenhaus befinden.

 

+++ 15.24 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 11.013 gestiegen. Das sind 64 mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung am Mittwoch mit Stand 13 Uhr mitteilte. Laut Hochrechnung sind 9.059 Menschen wieder genesen, das entspricht 82 Prozent der bestätigten Fälle. 526 Menschen sind nach einer Infektion gestorben. In den niedersächsischen Kliniken werden derzeit 487 Infizierte behandelt, davon 104 intensivmedizinisch. 69 Erwachsene auf den Intensivstationen werden beatmet. dpa

+++ 15.13 Uhr

Im Kreis Lippe ist die Zahl der Erkrankten weiter gesunken. Gestern wurde eine weitere Infektion bestätigt. Insgesamt wurden bis Mittwochmittag 738 bestätigte Coronafälle gezählt, davon sind 637 Personen wieder genesen. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell noch 72 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. 

+++ 14.40 Uhr

In Schaumburg ist die Zahl der Erkrankten und Infizierten am heutigen Mittwoch unverändert. Mit Datum vom 13.05.2020 sind unverändert 6 Menschen akut an Covid-19 erkrankt, meldet der Landkreis. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet - seit dem 08.05.2020 gleichbleibend -  156 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 156 Fällen gelten 143 Personen inzwischen als geheilt. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 31.

 +++ 13.21 Uhr

Die Testung der Mitarbeitenden der Firma Westfleisch im Kreis Minden-Lübbecke am Standort in Lübbecke sind weitgehend abgeschlossen. Fast 900 Tests wurden ausgewertet, sämtliche Tests waren negativ.

+++ 12.48 Uhr

Niedersachsen will sämtliche Schlachthof-Mitarbeiter nach Infektionen in Fleischbetrieben anderer Bundesländer auf das Coronavirus testen.  -> Zum Bericht

+++ 12.45 Uhr

Das Land Niedersachsen geht gegen die Öffnungen eines Fitnessstudios im Kreis Osnabrück vor. Eine Beschwerde gegen die entsprechende Anordnung ging am Mittwoch beim Verwaltungsgericht ein, wie eine Behördensprecherin sagte. -> KLICK

+++ 12.43 Uhr

Sie sollten zum optimalen Schutz nach einmaligem Tragen entsorgt werden: Einmalhandschuhe und -masken sind Wegwerfprodukte. Allerdings scheinen einige Menschen diese Bezeichnung allzu wörtlich zu nehmen. Benutzte und achtlos weggeworfene Handschuhe und auch Masken finden sich immer häufiger auf Parkplätzen und Grünflächen in Supermarktnähe oder an Geh- und Radwegrändern. Ihre Träger wollten ihre möglicherweise virenbehafteten Schutzausrüstungen offensichtlich ganz schnell wieder loswerden und nicht weiter mit sich herumtragen – nicht einmal bis zum nächsten Abfallbehälter. -> Zum Bericht

+++ 12.37 Uhr

Die 34. Niedersächsischen Musiktage (29. August bis 4. Oktober) der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und das 15. Literaturfest Niedersachsen (3. bis 20. September) der VGH Stiftung zum Thema „Rituale“ werden aufgrund der Corona-Pandemie erst im September 2021 stattfinden.  -> KLICK

+++ 12.32 Uhr

„Willkommen im Friseur-OP Haareschön“, so begrüßen Marion Koopmann und ihr Team angesichts der etwas skurril anmutenden Situation im Friseursalon in Bückeburg gerne ihre Kunden. Alle mit Mundschutz, Desinfektion am Eingang und immer wieder zwischendurch, sowie Schere, Kamm und Bürste in einer Nierenschale aus Metall. Der Friseurbesuch lässt vermuten, dass gleich eine OP ansteht. -> Zum Artikel

+++ 12.27 Uhr

Die Kontrollen an der deutschen Grenze sollen von diesem Samstag an schrittweise gelockert werden. Auf touristische Reisen ins Ausland sollen die Bundesbürger aber auch in den kommenden Wochen weiter verzichten. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch mitteilte, enden die Kontrollen zunächst an der Grenze zu Luxemburg in der Nacht zum kommenden Samstag. An der deutsch-dänischen Grenze sei Deutschland ebenfalls bereit, die Kontrollen einzustellen, «sobald die dänische Regierung ihre laufenden Konsultationen mit ihren jeweiligen Nachbarstaaten vollzogen hat». An den Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz sollen sie dagegen bis zum 15. Juni fortgesetzt werden. Die Erleichterungen sind laut Innenministerium eine Folge der positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens. Sollte die Zahl der Neuinfektionen in Nachbarregionen jedoch stark steigen, werde man wieder intensiver kontrollieren. Dabei biete der in Deutschland geltende Richtwert von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen Orientierung. dpa

+++ 12.23 Uhr

Sehr ernst ist angesichts der Corona-Krise die Lage eines großen Teils der mittelständischen Unternehmen im Schaumburger Land. Für viele der Firmen stelle sich die Situation „sehr dramatisch dar“, sagt Martin Wrede, Leiter der Stadthäger Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK). -> Zum Bericht

+++ 12.20 Uhr

Ab dem 18. Mai finden in Niedersachsen auch wieder praktische Fahrerlaubnisprüfungen statt, meldet der TÜV Nord. Auf der Grundlage der aktuellen niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und nach dem Abschluss verschiedener Vorbereitungsarbeiten kann der Prüfbetrieb wieder anlaufen. Allerdings müssen bei der Prüfung im Fahrzeug besondere Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden. 

+++ 12.13 Uhr

455 durch Labortest bestätigte Fälle gibt es insgesamt im Kreis Minden-Lübbecke (Stand Mittwochvormittag). Im Johannes Wesling Klinikum werden 4 an Covid 19 erkrankte Patientinnen und Patienten behandelt. Alle Patienten befinden auf der Isolierstation. Zwei COVID-19 Patienten werden im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, versorgt. Ein Patient davon befindet sich auf der Intensivstation. Insgesamt 400 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund.

+++ 12.11 Uhr

In Deutschland sind bis Mittwochvormittag über 171 100 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 170 400 Infektionen). Mindestens 7616 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 7510). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag bei 0,94. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 148 700 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

+++ 11 Uhr

Die Kontrollen an der deutschen Grenze sollen von diesem Samstag an vorsichtig gelockert werden. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch nach der Kabinettssitzung in Berlin erfuhr, strebt das Bundesinnenministerium aber erst für den 15. Juni ein vollständiges Ende der wegen der Corona-Pandemie eingeführten Kontrollen an allen Grenzabschnitten an. dpa -> Zum Artikel

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 12. Mai

+++ 18.53 Uhr

Technik contra Virus: Das Coronavirus sorgt beim Bückeburger Unternehmen W. Krömker für Hochkonjunktur. Beatmungsgeräte sind derzeit weltweit stark gefragt. Der Spezialist für Medizintechnik baut im Röcker Werk die Fahrgestelle, auf denen die Klinik-Beatmungsgeräte montiert werden, und die Gelenkarme, mit denen die Sauerstoffschläuche den Patienten zugeführt werden können. -> Zum Artikel

+++ 18.52 Uhr

Die Corona-Pandemie wird auch an den deutschen Renten nicht spurlos vorbeigehen, allerdings sind die genauen Ausmaße noch nicht abschätzbar. -> Zum Bericht

+++ 18.50 Uhr

Wer ist am schnellsten beim Lockern der Corona-Maßnahmen? Manche Bundesländer beschleunigen gerade das Tempo. Sehr umstritten bleibt, wie es an den deutschen Grenzen weitergehen soll. -> KLICK

+++ 17.05 Uhr

In Deutschland sind bis Dienstagnachmittag über 170 900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 170 300 Infektionen). Mindestens 7585 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 7484). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Montag bei 1,07 (Datenstand 11.5. 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas mehr als eine weitere Person ansteckt. Das RKI hat immer wieder betont, um die Pandemie abflauen zu lassen, müsse die Reproduktionszahl langfristig unter 1 liegen. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 147 200 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 17 Uhr

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat neue Angaben zu den Corona-Fällen mitgeteilt. Demnach sind weiterhin 132 Corona-Fälle offiziell bestätigt, eine weitere Person gilt als geheilt. Damit haben nun bereits 113 Menschen die Infektion überstanden. Infiziert sind aktuell neun Personen, sechs davon werden im Krankenhaus behandelt. 16 Menschen befinden sich in Quarantäne.

+++ 15.19 Uhr

Die aktuellen Fallzahlen im Kreis Schaumburg - Infizierte, Erkrankte, Genesene:

+++ 15 Uhr

Ein weiterer Schaumburger ist in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Das hat der Landkreis jetzt bekannt gegeben. Insgesamt sind nun sieben Personen aus dem Kreisgebiet gestorben. Die Zahl der akut Erkrankten ist sechs. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet - seit dem 08.05.2020 gleichbleibend - 156 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 156 Fällen gelten 143 Personen inzwischen als geheilt. Vier Personen sind außerhalb und eine Person innerhalb des Kreisgebietes sowie zwei Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 55.

+++ 14.52 Uhr

Mit den Corona-Lockerungen in Niedersachsen läuft der Tourismus auf den ostfriesischen Inseln langsam wieder an. «Man merkt schon, dass ein kleiner Run da ist», sagte eine Sprecherin der AG Ems, die Fahrten nach Borkum anbietet. Auch nach Norderney wurden laut einem Reederei-Sprecher am ersten Tag, an dem wieder Übernachtungen in Ferienwohnungen, -häusern und Campingplätzen erlaubt waren, deutlich mehr Überfahrten registriert. Unter welchen Voraussetzungen die Touristen kommen dürfen, ist indes unterschiedlich. Während im übrigen Niedersachsen seit Montag gilt, dass in Ferienwohnungen alle sieben Tage neue Gäste kommen dürfen, diese aber nicht für die gesamten sieben Tage gemietet werden muss, sieht die Landesverordnung für die Inseln eine Mindestmietdauer von einer Woche vor. dpa

 +++ 14.46 Uhr

50 Personen aus dem Kreis Minden-Lübbecke sind derzeit an dem Corona-Virus erkrankt. Wie Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz am Dienstag mitteilt, gibt es insgesamt 452 durch Labortests bestätigte Corona-Fälle im Kreis. 394 Personen, die an dem Virus erkrankt waren, gelten inzwischen als wieder gesund. Acht Todesfälle hat der Kreis Minden-Lübbecke in Zusammenhang mit dem Virus zu beklagen. Bei dem am Montag im Johannes Wesling Klinikum verstorbenen Patienten handelt es sich um einen Bewohner aus dem Haus Morgenglanz. Demnach sind aktuell noch 50 Personen an dem Corona-Virus erkrankt, am Tag zuvor waren es noch 56.

+++ 14.17 Uhr

In Thüringen sollen ab Mittwoch Demonstrationen wieder ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl möglich sein. Das sieht eine Verordnung vor, auf die sich das Kabinett geeinigt hat, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Erfurt bekannt gab. dpa

 +++ 14.03 Uhr

Die Besuchsregelungen bei den Einrichtungen der Mühlenkreiskliniken Minden-Lübbecke bleiben bis auf Weiteres unverändert bestehen. Danach dürfen lediglich Kinder von einem Elternteil, werdende Mütter vor, während und nach der Geburt sowie Patienten in besonderen Ausnahmefällen von einer Person besucht werden. Die seit Montag gültige Corona-Schutz-Verordnung des Landes NRW sieht eine Lockerung der Besuchsregelungen für Kliniken und Krankenhäuser ab dem 20. Mai vor. Dafür muss ein einrichtungsbezogenes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept entwickelt und umgesetzt werden. 

+++ 14 Uhr

Nach Überzeugung von vier Bildungsorganisationen müssen in Niedersachsen in diesem Schuljahr nahezu alle Prüfungen gestrichen werden. Landesschülerrat (LSR), Landeselternrat (LER), Schulleitungsverband (SLVN) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordern Kultusminister Grant Hendrik Tonne auf, an den allgemein bildenden Schulen sämtliche Prüfungstermine bis auf das Abitur sofort zu streichen. Bisher sei diese Chance auf Entlastung aller Betroffenen vertan worden. Der Kultusminister müsse seine Blockadehaltung aufgeben.

+++ 13 Uhr

„Wir haben Euch nicht vergessen!“ Mit dieser Botschaft haben Vertreter des Bürgerbataillons in Bückeburg dem Evangelischen Altersheim einen Besuch abgestattet. Auf Grund der Corona-bedingten Sicherheitsbestimmungen war dabei nur ein Gruß „über den Gartenzaun“ möglich. -> KLICK

+++ 12.57 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 737 bestätigte Corona-Fälle – damit sind keine weiteren Infektionen bekannt. 627 Personen sind wieder genesen, 25 mehr als noch am Vortag. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 81 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 12 490 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 12.54 Uhr

Seit Mittwoch, 6. Mai, darf die Fürstliche Hofreitschule in Bückeburg schrittweise und unter Einhaltung von Sicherheits- und Hygieneregeln wieder öffnen. Seitdem ist es möglich, das Marstallmuseum und den Stall der Fürstlichen Hengste wieder zu besichtigen. -> Zum Bericht

+++ 12.51 Uhr

Die wieder für das kommende Jahr geplante Technikschau Ideen-Expo kann aufgrund der Folgen der Corona-Krise nicht stattfinden und muss auf den Sommer 2022 verschoben werden. Das teilte die Trägergesellschaft am Dienstag in Hannover mit. Deren Aufsichtsratschef und Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Niedersachsen-Metall, Volker Schmidt, sprach von einer schwierigen Entscheidung. «Das Kernanliegen der Ideen-Expo, möglichst viele junge Leute für Technik, Naturwissenschaften, Medizin und Informatik zu begeistern, bleibt für Wirtschaft und Gesellschaft elementar.» Für viele teilnehmende Firmen sei es angesichts der aktuellen Probleme nun aber vorrangig, «Zahlungsfähigkeit und Liquidität sicherzustellen und die Kosten in den Griff zu bekommen», erklärte Schmidt. Die nächste Auflage der Messe werde Mitte 2022 folgen. dpa

+++ 12.49 Uhr

„Owoki“, die Obernkirchener Wochen des Kindes – für Susanne Veentjer sind sie in der Corona-Pandemie aktuell noch eine Rechnung mit mehr als nur einer Unbekannten. Zwar hat die Stadtjugendpflegerin bereits alle Angebote für den Ferienspaß in den Sommermonaten zusammen, aber die Auflagen der Landesregierung rund um das Virus sorgen dafür, dass sie die 111 Offerten noch zusammenstreichen muss. -> Zum Artikel

+++ 11 Uhr

Angesichts der niedrigen Infektionszahlen hat die Landesregierung einen Plan entwickelt, wie schrittweise die im Zuge der Corona-Pandemie erlassenen Beschränkungen gelockert werden können. Dazu wurde ein Stufenplan erarbeitet: der „Niedersächsische Weg in einen neuen Alltag mit Corona“. Die Stadt Rinteln hat  jetzt einen neuen Corona-Info-Flyer aufgelegt, der morgen in die Haushalte verteilt wird.  Die bisherigen Lockerungen und neuen Regelungen des niedersächsischem Stufenplans werden darin im Detail beschrieben. 

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 11. Mai

+++ 19.15 Uhr

Die Anzahl der nachweislich am Corona-Virus erkrankten Personen im Kreis Minden-Lübbecke ist von Sonntag auf Montag gesunken. Derzeit sind 56 Personen kreisweit infiziert. Insgesamt gibt es 451 durch Labortests bestätigte Fälle (Stand: 11. Mai, 11 Uhr). 387 Personen gelten als wieder genesen. Nachdem am Montagmittag eine weitere mit dem Virus infizierte Person im Klinikum gestorben ist, sind nun acht Todesfälle im Kreis Minden-Lübbecke in Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Demnach sind aktuell 56 Personen infiziert - am Sonntag waren es noch 64. Auf der Isolierstation des Johannes Wesling Klinikums werden zwölf an Covid 19 erkrankte Patientinnen und Patienten behandelt, davon einer auf der Intensivstation, einer wird beatmet. Bei dem am Montag im Johannes Wesling Klinikum verstorbenen Patienten handelt es sich um einen Bewohner aus dem Haus Morgenglanz. 

+++ 18.36 Uhr

Endlich kann es wieder losgehen. Jennifer Mohme-Xhata, Pächterin der „Hofapotheke“ und des „Ratskellers“ in Bückeburg ist glücklich, als sie am Montag die Türen ihrer Gastronomiebetriebe öffnet. „Noch bleiben die Gäste aus“, sagt sie. Nur wenige Menschen sind am ersten Tag nach wochenlanger Schließung gekommen. Im Restaurant ist man vorbereitet. -> Zum Bericht

+++ 18.12 Uhr

Die ersten Klausuren sind Geschichte: Begleitet von der vehementen Forderung, alle anderen Prüfungen bis auf das Abitur abzusagen, haben am Montag die schriftlichen Abschlussarbeiten begonnen. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) wünschte dem Abiturjahrgang 2020 mit rund 12 000 Prüflingen viel Erfolg, sah sich aber erneuter Kritik von Opposition und Bildungsorganisationen ausgesetzt. Die Chance auf Entlastung aller Betroffenen sei bisher vertan worden, hieß es am Montag in einer Erklärung von Landesschülerrat (LSR), Landeselternrat (LER), Schulleitungsverband (SLVN) und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Darin wurde Minister Tonne aufgefordert, seine Blockadehaltung aufzugeben. «Er hält an Prüfungen fest, die sich unter den Corona-Bedingungen nicht im Ansatz gerecht und vergleichbar gestalten lassen», sagte zudem Grünen-Fraktionschefin Julia Willie Hamburg. dpa

+++ 17.20 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 11.05.2020, insgesamt 132 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt, davon 40 in Hameln. Von diesen 132 Fällen gelten 112 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben. Die Infektionsrate beträgt im Landkreis Hameln-Pyrmont derzeit 88,8 je 100 000 Einwohner und liegt damit unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt, denn in Niedersachsen liegt diese Rate bei 136 und in Deutschland bei 204.

+++ 16.33 Uhr

Niedersachsen will den Notfallmechanismus, der bei neuen Corona-Infektionen greift, strenger auslegen als bundesweit vereinbart. Die Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen sei «die absolute Obergrenze», sagte die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Montag in Hannover. In Niedersachsen sei man sich einig, dass «die Interventionsgrenze (...) eigentlich bei 30 bis 35» liegen müsse. Mit den Kommunen sei das bereits besprochen. Allerdings müssten Lockerungen bei Überschreiten der Marke nicht für die gesamte Bevölkerung zurückgenommen werden, wenn sich der Infektionsherd klar verorten lasse. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte eine strengere Auslegung schon vergangene Woche angekündigt, allerdings ohne einen neuen Grenzwert zu nennen. dpa

 +++ 16.23 Uhr

Die Anzahl der nachweislich am Corona-Virus erkrankten Personen im Kreis Minden-Lübbecke ist von Sonntag auf Montag gesunken. Derzeit sind 57 Personen kreisweit infiziert. Wie Kreis-Pressesprecherin Janine Küchhold am Montag mitteilt, gibt es wie am Sonntag insgesamt 451 durch Labortests bestätigte Fälle (Stand: 11. Mai, 11 Uhr). 387 Personen gelten als wieder genesen. Sieben Personen sind im Kreis Minden-Lübbecke in Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Demnach sind aktuell 67 Personen infiziert - am Sonntag waren es noch 64.

+++ 15.34 Uhr

Gerade erst sind die Spiel- und Bolzplätze – auch – in Obernkirchen angesichts sinkender Corona-Neuinfektionen wieder geöffnet, da hagelt es bereits heftige Kritik: Zielscheibe des Bürgerunmuts, der sich vor Kurzem auf dem sozialen Netzwerk Facebook entladen hat: der Bolzplatz Röserheide/Sülbecker Weg. -> Zum Bericht

+++ 15.06 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 10 915 gestiegen. Das sind 43 mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung am Montag mit Stand 13 Uhr mitteilte. Laut Hochrechnung sind 8871 Menschen, mehr als 80 Prozent der bestätigten Fälle, wieder genesen. 510 Menschen sind nach einer Infektion gestorben. In den niedersächsischen Kliniken werden derzeit 514 Infizierte behandelt, davon 123 Erwachsene und ein Kind intensivmedizinisch. Der Reproduktionswert sei in Niedersachsen auf 1,13 gestiegen, sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder. Das sei sicherlich eine Folge der ersten Lockerungen, der Anstieg liege aber im erwartbaren Rahmen. dpa

+++ 15 Uhr

In Frankreich können die Menschen wieder ohne Passierschein vor die Tür. In Spanien gelten mancherorts weiter strikte Ausgehsperren. Bei der Lockerung der Corona-Regeln in Europa schlagen Länder und Regionen oft sehr unterschiedliche Wege ein. -> KLICK

+++ 14.58 Uhr

Die Folgen der Corona-Krise belasten die Bahn schwer, viele Züge vor allem im Fernverkehr sind nur schwach ausgelastet. Der Bund will nun mit einer Finanzspritze helfen. Die Bahn selbst plant Einsparungen - das trifft auch den Vorstand. -> Zum Artikel

 

+++ 13.14 Uhr

Im Kreis Coesfeld sind die Infektionszahlen nach einem Corona-Ausbruch in einem Fleischbetrieb weiter gestiegen. Am Sonntag seien im Kreisgebiet 780 nachgewiesene Ansteckungen verzeichnet worden, 35 mehr als am Samstag, sagte ein Kreissprecher. Laut Robert-Koch-Institut lag die Zahl der Neuinfektionen im Kreis bei knapp 96 und damit deutlich über der festgelegten Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Viele der von Montag an landesweit geplanten Lockerungen der Corona-Auflagen etwa für Gaststätten und Geschäfte werden damit im Kreis um eine Woche verschoben, wie der Kreis ankündigte. Unter den Betroffenen im Kreis Coesfeld sind 230 Infizierte aus dem Westfleisch-Werk. 952 der rund 1200 Mitarbeiter seien dort bereits getestet worden, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Der Standort bleibe weiter geschlossen. Am Sonntag hatte es unter anderem auch Massentests in einem Westfleisch-Betrieb in Hamm gegeben. Rund 1000 Mitarbeiter seien dort getestet worden, die übrigen sollten am Montag folgen, sagte der Westfleisch-Sprecher. Ergebnisse zu den Tests in Hamm gab es am Montag zunächst noch nicht.

+++ 13 Uhr

Schaumburgs Golfer dürfen wieder auf den Platz – selbstverständlich unter Einhaltung der erforderlichen Startzeiten-, Abstands- und Hygieneregeln. Deshalb soll es auch mit dem „Schnuppern“ wieder losgehen, und zwar am kommenden Sonntag, 17. Mai, um 11 Uhr. -> Zum Artikel

+++ 12.47 Uhr

Job-, Aus- und Weiterbildungsmesse trotz Coronakrise: Am Mittwoch, 13. Mai, haben Schüler, Studenten, wechselwillige Fachkräfte, Wiedereinsteiger, Weiterbildungsinteressierte und Arbeitsuchende die Möglichkeit, direkt von zu Hause aus mit rund 70 Unternehmen aus zahlreichen Branchen sowie Bildungsträgern und Behörden in Kontakt zu treten – per Smartphone, Tablet oder PC. Aufgrund der Coronakrise und dem damit einhergehenden Verbot von Großveranstaltungen findet erstmals unter dem Titel „Casting für den Traumjob“ eine virtuelle Job-, Aus- und Weiterbildungsmesse für Niedersachsen und Bremen statt. Von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr sind unter jobwoche.de/live für alle Interessierten kostenlos und ohne vorherige Anmeldung die virtuellen Messestände online.

+++ 12.42 Uhr

In Deutschland sind bis Montagvormittag über 169 800 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 169 400 Infektionen). Mindestens 7444 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 7435). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Sonntag bei 1,13. Das bedeutet, dass zehn Infizierte gut 11 weitere Personen anstecken. Der Wert liegt also erneut über der kritischen Marke von 1. Das RKI hat immer wieder betont, um die Pandemie abflauen zu lassen, müsse die Reproduktionszahl unter 1 liegen. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 145 600 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 12.30 Uhr

Die Zahlen haben sich seit dem gestrigen Sonntag nicht verändert: Am heutigen Montag gelten derzeit im Landkreis Schaumburg unverändert 9 Menschen als akut an Covid-19 erkrankt, meldet der Landkreis. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet - seit dem 08.05.2020 gleichbleibend -  156 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 156 Fällen gelten 141 Personen inzwischen als geheilt. Täglich werden weitere Personen getestet. In der Zeit vom 08.05. - 10.05.2020 belief sich die Zahl der Testungen auf 19.

+++ 11.30 Uhr

Restaurants öffnen wieder, die Möglichkeiten für die Kinderbetreuung werden ausgeweitet und auch Kosmetikstudios dürfen wieder öffnen - der Fünf-Stufen-Plan in Niedersachsen beginnt am heutigen Montag und hält einige Neuerungen bereit. Hier gibt es einen Überblick, was ab heute wieder in Schaumburg erlaubt ist und was nicht.

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 10. Mai

+++ 17.30  Uhr

Im Vergleich zum Vortag gibt es keine Neuerkrankung: Nach wie vor gelten neun Schaumburger als mit Corona infiziert. Damit sind es insgesamt 156 Fälle im Landkreis, von denen 141 als genesen gelten.

+++ 16.09 UhrIn Niedersachsen ist die Zahl der bekannten Infektionen am Sonntag auf 10.872 gestiegen. Das sind nach Angaben des Landesgesundheitsamt 27 Fälle mehr als am Sonnabend. Die Zahl der infizierten Menschen, die gestorben sind, blieb gleich bei 502. Als genesen haben die Behörden in Niedersachsen 8823 Menschen gemeldet.

+++ 13.43 Uhr

Wissenschaftler forschen, Politiker handeln – was sich einfach anhört, ist manchmal durchaus schwierig. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) suchte jetzt im Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig Rat in der Corona-Krise. Doch nicht immer haben die Wissenschaftler Antworten auf die Fragen des Politikers.

+++ 13.24 Uhr

Nach dem Corona-Ausbruch in einer Fleischfabrik in Coesfeld ist die Zahl der positiv auf das Virus getesteten Arbeiter bis Sonntagmittag auf 205 gestiegen. Nach Angaben des Kreises lag knapp die Hälfte der Ergebnisse von bisher rund 950 Corona-Tests vor. Erneut seien am Sonntag Teams des Gesundheitsamtes vor Ort, um die Arbeiter des betroffenen Betriebes der Firma Westfleisch in ihren verstreut im Kreis Coesfeld liegenden Unterkünften zu testen und über die Quarantäne zu belehren, sagte ein Sprecher. Dabei unterstützten sie Dolmetscher. Die Arbeiter würden „engmaschig betreut“. Insgesamt hat der betroffene Betrieb rund 1200 Beschäftigte.

+++ 11.56 Uhr

Die Lindhorster Verwaltung trifft Vorbereitungen für den Start der Badesaison im Solabali, die sich aufgrund der Pandemie nach verzögert. Angepeilt wird eine Öffnung zu Pfingsten.

+++ 10.17 Uhr

Die Lage weltweit: Weltweit sind laut der Johns-Hopkins-Universität 4.024.973 Infizierte gemeldet (Stand: 10. Mai 2020, 07:15 Uhr). Mindestens 1.375.949 Menschen sind bereits geheilt. Die meisten Geheilten weltweit verzeichnen die USA. Die Zahl der Toten liegt inzwischen bei 279.321. Die drastischsten Fallzahlen vermelden ebenfalls die USA: In den Vereinigten Staaten sind mittlerweile 1.309.541 Menschen positiv getestet worden.

Die Lage in Deutschland: In Deutschland gibt es laut Johns-Hopkins-Universität aktuell 171.324 Infizierte und 7.549 Todesfälle (Stand: 10. Mai 2020, 07:15 Uhr). Mindestens 143.300 Menschen sind bereits genesen.

+++ 9.45 Uhr

Eine Maske ist aufgrund der Corona-Pandemie in Bussen und Bahnen Pflicht. Doch was passiert, wenn Passagiere ihr Bedeckung vergessen oder verloren haben? Jeder darf mitfahren, sagt Regiobus in Hannover. Das Unternehmen appelliert an die Vernunft der Fahrgäste.

+++ 9.42 Uhr

Der Wiederbeginn der 2. Bundesliga steht unter keinem guten Stern. Dynamo Dresden hat nach zwei positiven Corona-Testungen seinen gesamten Kader in eine 14-tägige Quarantäne überstellt. Damit wird das Team nicht am kommenden Wochenende gegen Hannover 96 antreten.

+++ 9.35 Uhr

Auf gleich zwei Demonstrationen haben am Sonnabend rund 770 Menschen gegen die aktuellen Corona-Beschränkungen protestiert. Sie forderten ein sofortiges Ende der Maßnahmen und leugneten die Pandemie. Die Polizei musste mehrfach auf den Mindestabstand hinweisen und stoppte einen Arzt, der vor Ort Atteste gegen das Mundschutz-Tragen ausstellte.

 

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 8. Mai

+++ 15.25 Uhr

Zum Dank an alle in der Pflege Tätigen ruft die Caritas in Niedersachsen anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am Dienstag, den 12. Mai, auf. Derzeit seien die tagtäglichen Leistungen im Bereich der Pflege besonders ins Bewusstsein der Menschen gerückt. „Der aktuelle Dank - in welcher Form auch immer - ist gut und wertvoll“, so Achim Eng, Vorsitzender der niedersächsischen Caritas-Arbeitsgemeinschaft der Altenhilfe und Direktor des Caritasverbands Hildesheim. „Gleichzeitig brauchen wir eine nachhaltige, langfristige Wertschätzung für diesen systemrelevanten Beruf durch Gesellschaft und Politik.“

+++ 14.54 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 732 bestätigte Coronafälle – damit sind fünf weitere Infektionen bekannt. 565 Personen sind wieder genesen, neun mehr als noch am Vortag. 29 Personen sind verstorben. Ein 77-jähiger Mann, der zu den bestätigten Coronafällen zählt, ist im Klinikum Lippe verstorben. Somit sind aktuell 138 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 11.918 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 14.08 Uhr

Die Coronapandemie hat zu einem deutlichen Anstieg von Videosprechstunden in niedersächsischen Arztpraxen geführt. Die Haus- und Facharztpraxen haben im ersten Quartal dieses Jahres 13.809 Videosprechstunden durchgeführt. Das geht aus Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen KVN hervor, die NDR Niedersachsen vorliegen. Am häufigsten nutzen demnach Psychotherapeuten für Erwachsene und Jugendliche (7.504) sowie Hausärzte (3.838) die Videosprechstunden. Zum Vergleich: Im vierten Quartal 2019 wurden insgesamt nur 75 telemedizinische Sprechstunden mit der KVN abgerechnet. Der Anstieg sei angesichts vieler Corona-Verdachtsfälle bei niedergelassenen Ärzten im März nachvollziehbar, so der Sprecher der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN), Thomas Spieker. Für die ÄKN und den niedersächsischen Hausärzteverband kann die Videosprechstunde eine sinnvolle Ergänzung sein, sie könne den persönlichen Patientenkontakt aber nicht ersetzen. Die Telemedizin könnte gerade bei Infektionskrankheiten den Praxisalltag unterstützen, so Spieker.

+++ 14 Uhr

Die Anzahl der am Corona-Virus erkrankten Personen im Kreis Minden-Lübbecke ist von Donnerstag auf Freitag unverändert geblieben. Derzeit sind also weiterhin 65 Personen kreisweit infiziert. Nach dem Ausbruch im Diakonie-Heim "Morgenglanz" sind dort keine neuen Fälle vermeldet worden. 451 bestätigte Fälle (Stand: 8. Mai, 11 Uhr), von denen 379 als wieder genesen gelten.  Sieben Personen sind im Kreis Minden-Lübbecke in Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Demnach sind aktuell 65 Personen infiziert - am Tag zuvor war es dieselbe Zahl, am Mittwoch waren es lediglich 50. Vor einer Woche, also am Freitag, 1. Mai, lag die Zahl der laborbestätigten Corona-Fälle bei 423. Innerhalb dieser Zeit ist die Anzahl der Neu-Infektionen also um 28 gestiegen. Dies bedeutet für den Kreis Minden-Lübbecke (ca. 312.000 Einwohner), dass die Zahl von 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche weiterhin deutlich unterschritten ist.

+++ 13.31 Uhr

Vom „Shutdown“ sprach noch niemand, als Pauline Wichmann 2018 am Gymnasium Adolfinum in Bückeburg ihre Facharbeit schrieb. Im Seminarfach „Identität“ hatte sie sich mit der Lebensphilosophie des „Minimalismus“ zu beschäftigen. Über die Zeit, in der das Coronavirus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nicht nur in Deutschland in ganz erheblichem Maße bestimmt, sagt sie: „Diese Krise lässt jeden nachdenken, was er wirklich braucht.“ -> SZ/LZ-Artikel

+++ 13.28 Uhr

Ein Tag, wie es ihn in der Geschichte der Blutspenden in der Bergstadt und den 46 Jahren, in denen Dieter Horstmeyer (80) an der Spitze des DRK-Ortsvereins steht, noch nicht gegeben hat. Wegen der Corona-Pandemie findet die DRK-Blutspende in Obernkirchen erstmals in der Liethhalle statt, und zwar am Mittwoch, 20. Mai -> Zum Bericht

 

+++ 13.13 Uhr

38 Personen wurden gestern in Schaumburg auf Covid-19 getestet, einer davon positiv. Stand 8. Mai gibt es 156 Infizierte (Vortag 155), von diesen Fällen gelten 137 Personen (Vortag 136) inzwischen als geheilt. Somit sind derzeit im Landkreis Schaumburg unverändert 13 Menschen akut an Covid-19 erkrankt.

+++ 12.28 Uhr

Unter Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsmaßnahmen ist auch die Stadtbücherei der Stadt Porta Westfalica ab dem 12. Mai 2020 für den Besucherverkehr wieder geöffnet.

+++ 12.10 Uhr

Leider kann in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Coronasituation der Rintelner Ferienspaß nicht in der gewohnten Art und Weise durchgeführt werden. Damit den Kindern und Jugendlichen dennoch eine gute Ferienzeit ermöglicht werden kann, gibt es in den Sommerferien die Ferienwoche Rinteln. Flankiert von den Ferienbetreuungsangeboten an den Grundschulen, bietet die Stadtjugendpflege sechs Wochen Spaß in wöchentlich festen Gruppen für Jugendliche ab 10 Jahre an. Infos und die Anmeldung gibt es demnächst auf www.ferienspaß-rinteln.de. Für Fragen rund um die Ferienwoche steht Stadtjugendpfleger Sebastian Beck unter 05751/403961 bzw. per Mail stadtjugendpflege@rinteln.de zur Verfügung.

+++ 12.07 Uhr

In Deutschland sind bis Freitagvormittag über 167.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 166.000 Infektionen). Mindestens 7198 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 7093). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstag bei 0,71. Das bedeutet, dass zehn Infizierte rund sieben weitere Personen anstecken. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 141.700 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

+++ 10.57 Uhr

Die Bewegungs-, Sport- u. Gesundheitsgemeinschaft (BSG) Bückeburg startet ab dem 11. Mai 2020  neu durch. Für Mitglieder gibt es Online-Sport. Jede Woche gibt es unterschiedliche Kursangebote, zu denen man sich live zuschalten kann. Die genauen Informationen dazu im Internet unter bsg-bueckeburg.de

+++ 10.39 Uhr

Nachdem die Kultureinrichtungen bereits am vergangenen Dienstag ihre Tore wieder öffnen konnten, steht ab kommendem Mittwoch, 13. Mai, auch die Verwaltung des Landesverbandes Lippe den Besuchern wieder persönlich zur Verfügung. Nach vorheriger Terminabsprache und unter Einhaltung der allgemeinen Vorschriften zu Hygiene- und Abstandsregeln sind Schloss Brake und die anderen Verwaltungssitze des Landesverbandes Lippe für die Öffentlichkeit wieder zugänglich. Für nähere Informationen, Fragen und Terminvereinbarungen kann man sich an den Landesverband Lippe wenden unter Tel. 05261/25020 oder per Mail unter info@landesverband-lippe.de.

+++ 10.34 Uhr

Öffentliche Freizeitaktivitäten sind in Niedersachsen ab dem 25. Mai gestattet: „Wie das im Einzelnen für unsere Freizeitangebote wie Stadtführungen aussehen kann, müssen wir klären – sicher ist, dass wir besonnen vorgehen und die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden berücksichtigen werden“, so Frank Lücke, Teamleiter Tourismus in Hameln. Die noch herrschenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen spielten dabei auch eine Rolle, so Lücke. „Denkbar ist, dass wir in unserem Bereich zunächst mit dem E-Bike-Verleih starten, beschränkt E-Scooter-Touren anbieten und Stadtführungen nach vorangehender Buchung mit eingeschränkter Gästezahl erfolgen könnten“, erklärt Lücke.

+++ 10.30 Uhr

In Niedersachsen hat die landeseigene NBank inzwischen in 105 000 Fällen staatliche Hilfen für Unternehmen und Selbstständige im Kampf gegen die Corona-Krise bewilligt. «Deutlich über 900 Millionen Euro» hätten die Betriebe schon erreicht, sagte Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann am Freitagmorgen dem Sender Antenne Niedersachsen. Die Gesamtzahl der Anträge liege mittlerweile bei rund 216 000. Teils seien die Anträge nicht vollständig ausgefüllt, das verzögere die Bearbeitung, sagte der CDU-Politiker. Zahlreiche Mitarbeiter von NBank und Ministerium seien mit der Bearbeitung befasst. Althusmann regte zudem ein gemeinsames Sonderprogramm mit dem Bund für die Gastronomie an, deren Kapitaldecke dünn sei. Bis August müssten die Programme verlängert werden, sagte er. Die Betriebe könnten nicht aufholen, was ihnen an Einnahmen verloren gegangen seien. dpa

 

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 7. Mai

 

+++ 17.45 Uhr

Gesundheitsamt passt Erreichbarkeit an: Seit dem 14.03.2020 hat der Landkreis Schaumburg eine Hotline des Gesundheitsamtes eingerichtet.  Seit diesem Zeitpunkt unterstützt die Hotline die bereits bestehende telefonische Beratung durch die Fachkräfte der Behörde.  Die Erreichbarkeit der Hotline wurde im Laufe der vergangenen Wochen flexibel an das Anrufaufkommen bzw. die Bedarfe angepasst.  Aufgrund des erheblichen Rückgangs der Zahl der Anfragen an den Wochenenden bietet die Kreisverwaltung nunmehr den Telefondienst vorerst nur noch an Werktagen an. Die Nummern der Hotline 05721 703 2591 und 703 2592 bleiben montags bis donnerstags von 9 – 12 Uhr und von 13 – 16 Uhr sowie freitags von 9 – 12 Uhr erreichbar.

 Bei Fragen an Wochenenden haben Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Möglichkeit, die zentrale Hotline der niedersächsischen Landesregierung anzurufen. Genau wie werktags wird von dort auch an den Wochenenden in der Zeit von 10 – 20 Uhr mit der Telefonnummer  0511 120 6000 eine  zentrale Hotline zur Verfügung gestellt. Für dringende medizinische Fragen wird auf den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 verwiesen.

 +++ 17.42 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 07.05.2020, insgesamt 132 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 132 Fällen gelten 109 Personen als geheilt. Zehn Personen sind verstorben.

+++ 17.30 Uhr

Mit Datum vom 7. Mai sind derzeit im Landkreis Schaumburg 13 Menschen akut an Covid-19 erkrankt. Seit dem ersten bestätigten Fall gibt es insgesamt im Kreisgebiet 155 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal. Von diesen 155 Fällen gelten jedoch 136 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Eine der erkrankten Personen befindet sich in stationärer Behandlung. Vier Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und zwei Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 43. -> Zum Artikel

+++ 16.58 Uhr

Niedersachsens Landesgesundheitsamt (NLGA) bereitet sich auf Antikörpertests vor, die Aufschluss darüber geben sollen, wer bereits mit dem Coronavirus infiziert war und nun immun ist. "Wir sind startklar. Wenn morgen Blutproben kommen, können wir untersuchen", sagte NLGA-Präsident Matthias Pulz nach einem Laborbesuch von Ministerpräsident Stephan Weil und Gesundheitsministerin Carola Reimann (beide SPD) am Donnerstag. Mittelfristig könnten die Tests es ermöglich, eine Immunität gegen Covid-19 festzustellen. Wenn das der Fall ist, sollten zuerst die Beschäftigten des Gesundheitswesens darauf getestet werden, sagte Ministerin Reimann. "Das wird aber alles nicht übermorgen sein." NLGA-Präsident Pulz hofft, "dass wir in den nächsten drei bis sechs Monaten auf einem guten Weg sind." Das Testverfahren müsse aber zunächst noch weiterentwickelt werden, um verlässlich nachzuweisen, dass die Antikörper gegen das Coronavirus und nicht eine andere Infektion gebildet wurden, so Pulz. dpa

+++ 16.56 Uhr

Aufgrund der Verfügungen des Landes Niedersachsen und der weiterhin unklaren Situation, was die Durchführung von Veranstaltungen in der kommenden Zeit angeht, wird die 24. Komische Nacht Hannover nicht am 3. Juni, sondern am 17. September stattfinden. Die Veranstaltung war ursprünglich bereits für den 16. April geplant und wird nun bereits zum zweiten Mal verschoben. Alle Karten behalten ihre Gültigkeit für den Herbst-Termin am 17.9.2020, teilt der Veranstalter mit.

+++ 15.39 Uhr

10.657 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Donnerstag, Stand 13 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Insgesamt 483 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen 8.473 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 79,5 Prozent. In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 571 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 437 Erwachsene auf Normalstationen, 130 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 82 Erwachsene beatmet werden, davon einer auf einem ECMO-Platz. Vier Kinder befinden sich in stationärer Behandlung (Normalstation). 

+++ 15.22 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 727 bestätigte Corona-Fälle und somit einen Corona-Fall weniger als gestern. Bei der Auswertung der Zahlen wurde eine Korrektur vorgenommen. 556 Personen sind wieder genesen, 14 mehr als noch am Vortag. 28 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 143 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 11.837 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. 

+++ 14.35 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt seine regelmäßigen Pressekonferenzen zur Corona-Pandemie vorerst ein. Man wolle die Briefings künftig anlassbezogen veranstalten, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade am Donnerstag in Berlin. Die Fallzahlen gingen glücklicherweise seit längerer Zeit zurück. Per Verteiler und auf der RKI-Webseitewürden weiterhin Informationen bereitgestellt. «Wir stehen natürlich auch weiter für Presseanfragen zur Verfügung», so Schaade. Die Entscheidung sei von der Institutsleitung getroffen worden, erklärte Schaade. Sollten die Fallzahlen wieder steigen, könne es auch wieder Briefings geben. Das RKI hatte sich zunächst täglich den Fragen von Medienvertretern gestellt. Zuletzt fanden die Briefings zweimal pro Woche statt. Mehrere Journalisten kritisierten die Entscheidung in einer Fragerunde und bei Twitter. dpa

+++ 14.31 Uhr

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die jüngsten Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen verteidigt. Der von Bund und Ländern verabredete Notfallplan erlaube, regional sofort gegenzusteuern, wenn Infektionszahlen bedrohlich ansteigen sollten, sagte Laschet am Donnerstag in einem WDR 2-Interview. Die Devise sei nun: „Wenn etwas passiert - dann wieder Maßnahmen zurückfahren, aber nicht das ganze Land von der Ostsee bis in die bayerischen Alpen lahmlegen.“

+++ 14.12 Uhr

Die Kreisverwaltung Schaumburg warnt vor dem Kauf von Hand- oder Flächen-Desinfektionsmitteln, die nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und möglicherweise nicht wirksam sind. -> KLICK

+++ 14.10 Uhr

Die Anzahl der am Corona-Virus erkrankten Personen im Kreis Minden-Lübbecke ist von Mittwoch auf den heutigen Donnerstag stark angestiegen. Derzeit sind 65 Personen aus dem Kreis Minden-Lübbecke infiziert. Dies hängt vor allem mit dem Ausbruch im Diakonie-Heim "Morgenglanz" zusammen. -> Zum Bericht

+++ 13.50 Uhr

Schleswig-Holstein hebt das Einreiseverbot für Touristen mit Wirkung zum 18. Mai wieder auf. «Es ist an der Zeit, das gesamte gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben unseres Landes in den Blick zu nehmen und den Weg Schleswig-Holsteins zu gestalten», sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Donnerstag. Damit verbunden fällt auch das Betretungsverbot für Inseln und Halligen. Der Tourismus war in Schleswig-Holstein seit Mitte März praktisch auf null runtergefahren. Bereits seit Montag können Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper wieder in den Norden kommen. dpa

+++ 13.48 Uhr

Das RKI meldet 166091 Corona-Fälle in Deutschland (Stand: 7. Mai, 0 Uhr)

+++ 12.23 Uhr

Ab Montag, 11. Mai, ist die Stadtbücherei Rinteln wieder für Jedermann geöffnet. Während der sehr rege genutzten „kontaktlosen Ausleihe“ wurde intensiv an einem Hygienekonzept zur Wiedereröffnung gearbeitet. Nunmehr sind alle Vorbereitungen abgeschlossen und die Türen für die Büchereikunden öffnen wie gewohnt ab 14.00 Uhr mit einem allerdings eingeschränkten Service. -> KLICK

+++ 11.48 Uhr

Ab sofort wird das Büro von Pro Rinteln nur noch zu eingeschränkten Erreichbarkeiten geöffnet sein. Von Montag bis Donnerstag ist das Büro von 9.00-12.00 Uhr besetzt.

+++ 11.44 Uhr

Das Rathaus der Stadt Hessisch Oldendorf wird ab dem 11. Mai eingeschränkt für den Publikumsverkehr geöffnet. Besuche im Rathaus sollten jedoch nur bei unaufschiebbaren Anliegen, die nicht telefonisch oder per E-Mail erledigt werden können, erfolgen, teilt die Stadt mit. Eine vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 05152/7820 oder über die Durchwahl der zuständigen Sachbearbeitung sei erforderlich. Zudem müssen eine Gesichtsmaske getragen sowie die Abstands- und Hygiene-Regeln eingehalten werden.

+++ 11.37 Uhr

Der ursprünglich für den 28. März geplante Saisonstart des Serengeti-Parks in Hodenhagen war aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zunächst verschoben worden. In der aktuell ermöglichten Teilöffnung am Samstag, 9. Mai, kann der Park nun zumindest die Serengeti-Safari öffnen, also den Tierpark, der mit dem eigenen  Pkw zu durchfahren ist. Die zu Fuß begehbaren Tiergehege, der Freizeitpark und die Gastronomie sowie Übernachtungsmöglichkeiten bleiben weiterhin geschlossen. Aufgrund des eingeschränkten Angebotes, wurden auch die Tageseintrittspreise reduziert. Details zu dem Angebot und den Auflagen finden Sie unter https://www.serengeti-park.de/coronavirus/

+++ 11.30 Uhr

Bei der Diakonie Stiftung Salem in Minden ist es zu einem größeren Ausbruch von Corona-Fällen gekommen. Nach Angaben der Diakonie sind derzeit 26 Personen in der Einrichtung Morgenglanz betroffen: 13 Bewohnerinnen und Bewohner und 13 Mitarbeitende. Vier Bewohner seien vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zwei Mitarbeiter zeigten Symptome, alle betroffenen Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne. -> Zum Artikel 

+++ 11.27 Uhr

Verschiedene Fitness- und Gesundheitskurse sowie ein Zirkeltraining werden ab sofort im Weser-Fit-Rinteln Outdoor angeboten. Damit nutzt die VTR die Möglichkeit der Niedersächsischen Verordnung vom 06.05.2020, unter Einhaltung aller hygienischer Maßnahmen Sportangebote im Freien durchzuführen. Wann welche Kursangebote stattfinden, erfahren Sie auf der Homepage der VTR und des Weser-Fit ( www.vt-rinteln.de; www.weser-fit-rinteln.de) oder telefonisch unter der Telefonnummer 42800. Die Geschäftsstelle ist zurzeit von Montag bis Freitag von 09.00Uhr bis 12.00Uhr zu erreichen.

+++ 11.23 Uhr

Die Stadt Porta Westfalica meldet eine Korrektur zu der gestrigen Information zur Erreichbarkeit des Bürgerbüros: Das Sachgebiet Sicherheit und Ordnung ist zu erreichen über die Durchwahlnummer -251 (Fälschlicherweise wurde die Nummer -145 angegeben). Das Sachgebiet Abgaben und Steuern ist zu erreichen über die Durchwahlnummer -588 (Fälschlicherweise wurde die Nummer -420 angegeben).

+++ 10.58 Uhr

In der Corona-Krise hat Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) angesichts bevorstehender weiterer Lockerungen zur Vorsicht gemahnt. -> KLICK

+++ 10.47 Uhr

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Pläne verteidigt, den Kommunen an der Küste die Entscheidung über eine Wiedereröffnung der Strände für Touristen zu überlassen. «Ich habe den Eindruck, dass diese Aufgabe bei den Landräten, den Bürgermeistern, den Verantwortlichen vor Ort sehr gut aufgehoben ist», sagte Weil am Mittwoch.

+++ 10.30 Uhr

Nachdem nun eine Reihe von Lockerungen der Corona-Auflagen verabschiedet wurden, hat das Land Niedersachsen dagegen an anderer Stelle eine Regelung verschärft. Sie betrifft das Verbot von Großveranstaltungen. Denn auch kleinere Veranstaltungen sind bis zum 31. August untersagt.  ->KLICK

Zitat aus der Verordnung: "In jedem Fall bleiben mindestens bis zum Ablauf des 31. August 2020 verboten: Veranstaltungen, Zusammenkünfte und ähnliche Ansammlungen von Menschen mit 1 000 oder mehr Teilnehmenden, Zuschauenden und Zuhörenden und unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden alle Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen- und Schützenfeste und ähnliche Veranstaltungen  (Großveranstaltungen); auch der Besuch dieser Großveranstaltungen ist verboten."

(Quelle: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html)

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 6. Mai

+++ 17.55 Uhr

Niedersachsen will bei einem Anstieg der Corona-Neuinfektionen bereits frühzeitiger reagieren als Bund und Länder abgesprochen haben. «Ich kann Ihnen sagen, dass wir in Niedersachsen schon deutlich früher entsprechende Maßnahmen ergreifen werden», sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch in Hannover. Einzelheiten zu den geplanten Maßnahmen nannte er nicht. Bund und Länder hatten vereinbart, dass ab einer Obergrenze von 50 Corona-Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche Lockerungen wieder zurückgenommen werden. Niedersachsen wolle aber nicht bis dahin abwarten. Derzeit liege die Zahl weit darunter.

+++ 17.52 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 132 Corona-Fälle, 107 Patienten gelten als geheilt. 8 infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 39 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Zehn Menschen sind bislang gestorben.

+++ 17.51 Uhr

Die Stiftskirche in Obernkirchen steht weiterhin täglich von 17.30 bis 18.30 Uhr zum stillen Gebet offen. Ein konkretes Datum, wann wieder Gottesdienste in der Gemeinde möglich sein werden, kann die Kirchengemeinde einer Pressemitteilung zufolge noch nicht nennen.

+++ 17.50 Uhr

as Internationale Hubschrauberausbildungszentrum Bückeburg beschafft 8000 Behelfsmasken für alle Beschäftigten und Trainingsteilnehmer: -> KLICK

+++ 16.40 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 728 bestätigte Corona-Fälle - damit sind am Mittwoch gegenüber dem Vortag zwei weitere Infektionen bekannt. 542 Personen sind wieder genesen, neun mehr als noch am Vortag. 28 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 158 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden im Kreis Lippe 11.753 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. Zum Vergleich: In Hameln-Pyrmont waren es 4219 Tests.

+++ 16.10 Uhr

Sport, Einkaufen und Treffen: Die strengen Regeln in der Corona-Krise werden weiter gelockert. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur einigten sich Bund und Länder am Mittwoch darauf, dass sich künftig wieder Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen - also etwa zwei Familien, zwei Paare oder die Mitglieder aus zwei Wohngemeinschaften. Unter Auflagen sollen nun alle Geschäfte wieder öffnen können, nicht nur die kleineren. Auch Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel soll wieder erlaubt sein. Wenn es regional zu viele neue Infektionen gibt, sollen die Regeln dort aber wieder strenger werden. Für Treffen mit Menschen aus einem anderen Haushalt gilt weiterhin, dass sie einen Abstand von 1,50 Metern zueinander einhalten sollen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder entschieden außerdem, die grundsätzlichen Kontaktbeschränkungen für die Bürger im öffentlichen Raum bis zum 5. Juni zu verlängern.

 

+++ 15.58 Uhr

Die Verwaltung der Stadt Porta Westfalica ist ab Montag, 11. Mai, für einen eingeschränkten Besucherverkehr wieder geöffnet. Die einschränkenden Regelungen gelten zunächst bis zum 31. Mai. In dringenden Angelegenheiten kann nach Terminabsprache, telefonisch oder per E-Mail, ein persönlicher Kontakt in den Rathäusern erfolgen. Ein Termin kann direkt mit den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern vereinbart oder über die Telefonzentrale, Tel.: 0571 791-0 und info@portawestfalica.de angefragt werden. Das Bürgeramt ist erreichbar über die Durchwahlnummer -223 zu wählen, das Sachgebiet Sicherheit und Ordnung über -145 und das Sachgebiet Kämmerei und Steuern über -420.  Sofern ein Termin vereinbart worden ist, werden Besucherinnen und Besucher eingelassen, ansonsten sind die Zugänge zu den Rathäusern nach wie vor verschlossen. In den Rathäusern sind die geltenden Hygienevorschriften zu beachten. Hierzu gehören die Händedesinfektion mit den in den Rathäusern zur Verfügung stehenden Desinfektionsmitteln, das Tragen einer Schutzmaske, 

+++ 15.15 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke summiert sich die Zahl der Covid-19-Infizierten am heutigen Mittwoch auf 434 laborbestätigte Fälle. Wieder genesen sind inzwischen 377 Personen, 7 sind verstorben. Demnach gibt es noch 50 akut Erkrankte im Nachbarkreis.

+++ 14.56 Uhr

Unverändert gibt es 12 akut an Covid-19 Erkrankte im Landkreis Schaumburg, mit Datum vom 6. Mai. Bei den Infizierten und den Genesenen kam jeweils einer dazu seit dem gestrigen Dienstag. Seit dem ersten bestätigten Fall gibt es somit insgesamt im Kreisgebiet 153 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion, von denen jedoch 135 Personen inzwischen als geheilt gelten. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 27.

+++ 13 Uhr

In Deutschland sind bis Mittwochvormittag über 164 800 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 164 000 Infektionen). Mindestens 6943 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 6808). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag bei 0,71. Das bedeutet, dass zehn Infizierte gut sieben weitere Personen anstecken. Die Reproduktionszahl schwankte in den vergangenen Tagen zwischen 0,7 und 0,8.

+++ 12.58 Uhr

Die Volksbank in Schaumburg hat ab Donnerstag, 7. Mai ihre Öffnungszeiten erweitert und ist nun an vier Wochentagen auch nachmittags für Besucher geöffnet. Damit reagiert das Bankinstitut auf die Lockerungen der Corona-Auflagen in Niedersachsen.

Die Filialen Bückeburg, Rinteln, Bad Nenndorf, Kirchhorsten und Obernkirchen sind montags bis freitags von 8.30 bis 13.00 Uhr und zusätzlich montags, dienstags und freitags von 14.00 bis 16.30 Uhr sowie donnerstags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Filiale Rehren A.O. ist montags, mittwochs und freitags ebenso von 08.30 bis 13.00 Uhr geöffnet. Aus Sicherheitsgründen werden alle weiteren Bankstellen vorerst noch nicht geöffnet.

+++ 12.39 Uhr

Die Bundesländer übernehmen Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen, müssen aber auch auf mögliche negative Folgen sofort reagieren. Bund und Länder verständigten sich am Mittwoch darauf, dass die Länder sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden muss. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen der Schalte von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder.

+++ 12.38 Uhr

Die Wirtschaftsminister der Länder streben unter Auflagen in einem Korridor vom 9. bis 22. Mai eine bundesweite kontrollierte Öffnung des Gastgewerbes an. Darauf verständigten sich am Dienstagabend die Länderminister mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in einer Videokonferenz. Für touristische Beherbergungen wird eine Öffnung bis Ende Mai angepeilt.

+++ 11.51 Uhr

Seit Anfang April werden Verstöße gegen die vom Land Niedersachsen auferlegten Corona-Verhaltensregeln geahndet. 60 Verfahren laufen aktuell in Schaumburg. Auch einen speziellen Bußgeldkatalog gibt es. -> Zum Artikel

+++ 11.18 Uhr

Um die Senioren vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, gelten auch in der Residenz Am Harrl in Bad Eilsen Vorsichtsmaßnahmen. So sind dort derzeit alle Gemeinschaftsveranstaltungen ausgesetzt. Damit deswegen keine Trübnis unter den rund 95 Bewohnern aufkommt, stehen verschiedene Aktionen auf dem Programm. ->KLICK

+++ 11 Uhr

Das Land Niedersachsen hat in der vergangenen Woche mit den Religionsgemeinschaften in Niedersachsen eine Vereinbarung über das Feiern von Gottesdiensten und Abhalten religiöser Feiern unter Auflagen in Kirchen, Synagogen und Moscheen ab dem 7. Mai 2020 geschlossen. Die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, der auch die Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers und die Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe angehören, hat von sich aus aktiv am Entstehen der Vereinbarung mitgearbeitet.  Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemeldung des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers und der Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe hervor.

Das Ziel der Kirchen sei es, verantwortbare Formen von Gottesdiensten zu entwickeln und zu feiern, bei denen der Schutz für die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher und die Mitwirkenden von zentraler Bedeutung ist.  Der Zugang zu den Gottesdiensten soll je nach Größe des Raums zahlenmäßig begrenzt werden. Für jeden Gläubigen sollen mindestens zehn Quadratmeter zur Verfügung stehen. Auch muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern stets gewährleistet sein. Auf gemeinschaftlichen Gesang soll verzichtet werden - Chöre, Posaunenchöre oder Blasinstrumente sollen bis auf Weiteres ebenfalls nicht an Gottesdiensten mitwirken. 

Die Leitungsgremien der Kirchengemeinden in der Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe und im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers sind momentan dabei, ihre Konzepte für das Feiern von Gottesdiensten unter Beachtung der Vorgaben des Landes Niedersachsen zu erarbeiten. 

Dabei sind insbesondere Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen zu berücksichtigen. Da die Umsetzung der Bestimmungen und Organisation des Rahmens für das Feiern von Gottesdiensten abhängig ist von den Ressourcen und Bedingungen vor Ort, werden nicht alle Kirchengemeinden im Landkreis Schaumburg am kommenden Sonntag zu Gottesdiensten und geistlichen Angeboten in ihre Kirchen einladen. Ein regelmäßiges Angebot in den Kirchen wird sich unter den Vorgaben in einigen Gemeinden noch weiter verzögern beziehungsweise verändern. Es wird empfohlen, dass Gemeindeglieder vor Ort durch das zuständige Pfarramt, Aushänge in den Schaukästen, Infos auf Handzettel oder auf den Homepages der Kirchengemeinden bzw. auf Seiten wie Facebook sowie mittels Pressemeldungen in den regionalen Tageszeitungen über anstehende Gottesdienste informiert werden. 

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 5. Mai

+++ 18.05 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 132 Corona-Fälle, 106 Patienten gelten als geheilt. Alle bislang bestätigten Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf, Emmerthal und Salzhemmendorf. 9 infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt.  Außerdem befinden sich 42 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Zehn Menschen sind bislang gestorben. Die aktuell infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut.

+++ 17.48 Uhr

Auf ein neues, kostenloses Online-Beratungsangebot während der Corona-Krise macht die Rintelner Sozialarbeiterin Jeannine Ephan aufmerksam. Sie gehört selbst zum Pool von qualifizierten Beratern, die über die Internetplattform „berater-helfen“ an Ratsuchende vermittelt werden: -> Zum Artikel

+++ 17.45 Uhr

Die lippische CDU-Kreistagsfraktion blickt voraus in die Zeit nach dem Corona-Lockdown und will für die Kultur- und Freizeiteinrichtungen in Lippe Vorsorge treffen, damit sie den hohen Anforderungen an den Gesundheitsschutz ihrer Besucher und Mitarbeiter gerecht werden können: ->KLICK

+++ 17.43 Uhr

In einem Brief an Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil fordern Bückeburger, aber auch Schaumburger Taxi-Unternehmen eine Einmalzahlung von 1500 Euro pro Kollegen für ihre Betriebe. „Auch wir Taxifahrer sind systemrelevant und sind zu jeder Uhrzeit und an allen Tagen des Jahres für unsere Kunden da“, heißt es in dem Brief, den der Bückeburger Taxifahrer Frank-M. Dickhut an den Ministerpräsidenten geschickt hat - unterschrieben von zahlreichen weiteren Taxifahrern. -> Zum Bericht

+++ 17.15 Uhr

In Deutschland sind bis Montagnachmittag über 164 600 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 163 900 Infektionen). Mindestens 6907 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 6767). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am Dienstag bei 0,71. Das bedeutet, dass zehn Infizierte im Schnitt gut sieben weitere Menschen anstecken und die Zahl der Neuinfektionen abnimmt. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 135 100 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

+++ 17.14 Uhr

Der Kampf gegen die Corona-Pandemie hat sich nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den vergangenen Tagen sehr gut entwickelt. Deshalb könne man nun über weitere Lockerungen sprechen, sagte Merkel am Dienstag in der Sitzung der Unionsfraktion, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Die Debatte über Öffnungen habe eine große Eigendynamik bekommen. Merkel machte demnach deutlich: Wenn sich in einer Region ein Infektionsgeschehen zeige, seien dort lokal Maßnahmen zu ergreifen, damit nicht wieder das ganze Bundesgebiet in Mitleidenschaft gezogen werde. Das sei auch vor dem Hintergrund wichtig, dass demnächst Lockerungen bei den Hotels und Gaststätten anstünden. Denn dann komme es wieder zu Reisen in Deutschland und die Gefahr von neuen Infektionengeschehen nehme zu.

+++ 17.11 Uhr

Die Anzahl der am Corona-Virus erkrankten Personen im Kreis Minden-Lübbecke geht erneut zurück. Derzeit sind dort noch 46 Personen infiziert - am Tag zuvor waren es noch 61. Wie Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz am Dienstag mitteilt, gibt es im Kreis insgesamt 426 durch Labortests bestätigte Fälle (Stand: 5. Mai, 11 Uhr). 373 Personen gelten als genesen. Insgesamt sieben Menschen sind im Mühlenkreis im Zusammenhang mit einer Erkrankung am Coronavirus gestorben. Demnach sind aktuell noch 46 Personen erkrankt.

+++ 17.07 Uhr

Lange Zeit wurde das Autokino in Hameln vom Landkreis Hameln-Pyrmont nicht genehmigt, nun kann es allerdings doch starten, und zwar am morgigen Mittwoch. -> KLICK

+++ 16.45 Uhr

Ab morgen, Mittwoch, 6. Mai, werden sowohl der Bürgergarten als auch die Spielplätze im Hamelner Stadtgebiet wieder geöffnet

+++ 16.44 Uhr

Das Wisentgehege Springe öffnet am morgigen Mittwoch, 6. Mai, seine Tore für Besucher. Seit dem 17. März war der Wildpark wegen der Corona-Pandemie geschlossen. -> Zum Artikel

+++ 16.41 Uhr

Das Angeln in gewerblich betriebenen Angelteichen ist in Niedersachsen ab Mittwoch wieder erlaubt. Wie das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium mitteilte, wird die Landesverordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus entsprechend angepasst. Allerdings müssen die vorgeschriebenen Abstandsregeln eingehalten werden.

+++ 16.26 Uhr

Das Museum Bückeburg öffnet wieder in der kommenden Woche, und zwar am Mittwoch, den 13. Mai 2020 zu den gewohnten Öffnungszeiten. Auch im Museum sind die gängigen Hygienestandards wie Mundschutz, Abstandsregeln sowie Handdesinfektion einzuhalten. Veranstaltungen und Vorträge finden weiterhin nicht statt.

+++ 16.14 Uhr

 

Die öffentlich-gemeinschaftlichen Gottesdienste und Veranstaltungen der evangelisch-reformierten Gemeinde zu Bückeburg entfallen weiterhin bis Ende Mai. Wie gehabt können jeden Sonntag können Lese- und Hörandachten über die Website www.reformierte-bueckeburg-stadthagen.de aufgerufen oder per Briefeinwurf angefordert werden.

 

+++ 15.30 Uhr

Getestet wurden gestern im Landkreis Schaumburg 36 Personen auf Covid-19. Mit Datum vom 5. Mai sind derzeit im Landkreis Schaumburg unverändert 12 Menschen akut erkrankt. Seit dem ersten bestätigten Fall gibt es insgesamt im Kreisgebiet 152 Personen (+2) mit einer bestätigten Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal. Von diesen 152 Fällen gelten jedoch 134 Personen (+2) inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Zwei der erkrankten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Vier Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und zwei Personen im Klinikum Vehlen an Covid-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. 

+++ 15.03 Uhr

Ganz unterschiedlich reagieren derzeit die Bürgerbusse und die Anrufbusse in Schaumburg auf die Corona-Pandemie. Während die Bürgerbusse Lindhorst und Bad Nenndorf den Betrieb ruhen lassen, fahren die Anrufbusse Nienstädt, Niedernwöhren und Sachsenhagen zumindest eingeschränkt: ->KLICK

+++ 14.57 Uhr

Trotz Freude über die geplante stufenweise Wiederbelebung der Branche warnt der Tourismusverband Niedersachsen vor zu eiligen Schritten. „Wir müssen einen zweiten Shutdown für die Tourismuswirtschaft mit allen Mitteln verhindern, weil viele Unternehmen einen zweiten Shutdown nicht überleben würden“, sagte Verbandsvorsitzender Sven Ambrosy am Dienstag in Jever (Kreis Friesland). „Das ist eine hohe Verantwortung, die auf die Restaurant- und Hotelbetreiber zukommt, wirklich akkurat mit den Hygienevorschriften und den ganzen notwendigen Umsetzungen umzugehen.“ Der Präsident des niedersächsischen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga, Detlef Schröder, sagte: „Das Problem wird bei aller Freude sein, wie wir das umsetzen können. Uns fehlt momentan das Fleisch am Knochen.“ Vorgesehen ist etwa eine maximale Auslastung der Hotels von 50 Prozent. Wie entschieden wird, welche Buchung berücksichtigt und welche storniert wird, ist Schröder zufolge eine offene Frage. Ebenso, welche Gruppengrößen in Restaurants zulässig seien oder wie der Abstand zwischen den Tischen eingehalten wird. Auch er warnte vor einem erneuten Lockdown. Die Corona-Lockerungen sehen vor, dass Campingplätze oder Ferienwohnungen ab dem 11. Mai wieder öffnen dürfen, Hotels ab dem 25. Mai.

+++ 14.52 Uhr

 Auf der Anlage des Tennisclubs im Bad Eilser Kurpark darf wieder der Weiße Sport ausgeübt werden, wenn auch nur sehr eingeschränkt, denn viele Corona-Auflagen müssen beachtet werden. Der heimische Verein öffnet seine vier Plätze zum 7. Mai, aber nur für Mitglieder: -> KLICK

+++ 14.40 Uhr

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck fordert dazu auf, über ein Ausweiten der Coronatests in Deutschland nachzudenken. Wenn nur Menschen mit Symptomen getestet würden, bestehe die Gefahr, dass jede fünfte Infektion übersehen werde, sagte der Direktor des Instituts für Virologie in einem am Dienstag veröffentlichten Video der Universität. Die am Montag veröffentlichte „Heinsberg-Studie“ unter der Leitung Streecks hatte ergeben, dass 22 Prozent der Corona-Infizierten in der Gemeinde Gangelt keine Symptome hatten und die Infektion nicht bemerkten. Um dieses bisher unsichtbare Fünftel der Infizierten erfassen zu können, müssten auch Menschen ohne Symptome auf das Virus getestet werden, mahnte Streeck. Präzise Zahlen seien wichtig: „Je genauer die Zahlen sind, desto genauer kann man abschätzen, was so eine Pandemie von Sars-CoV-2 eigentlich für die Gesellschaft bedeutet.“ Für ihn als Wissenschaftler sei es ein Novum, Daten vorzustellen, die nicht zuvor durch ein Gutachterprozess gelaufen sind.

+++ 13.36 Uhr

Rund 100 Aussteller aus den Regionen Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Oldenburg, Bremen und Bremerhaven schlagen ihre Messestände online auf. Unter dem Titel „Casting für den Traumjob“ findet am Mittwoch, 13. Mai, die erste virtuelle Job-, Aus-, und Weiterbildungsmesse für Niedersachsen und Bremen statt. Trotz der aktuellen Situation können Schüler, Studenten, Arbeitsuchende und Menschen, die sich weiterbilden oder beruflich umorientieren möchten, nun dennoch eine Jobmesse besuchen und dabei direkt mit Unternehmen, Behörden und Institutionen in Kontakt treten. Egal ob per Handy, Tablet oder PC – unter jobwoche.de/live besteht für die Besucherinnen und Besucher der Messe am 13. Mai von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr die Möglichkeit, in die virtuellen Räume der teilnehmenden Unternehmen einzutreten und dort per Videochat ins Gespräch mit dem jeweiligen Ansprechpartner kommen.

+++ 13.30 Uhr

Noch vor der nächsten Telefonkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten preschen immer mehr Bundesländer mit eigenen Plänen für weitere Lockerungen von Corona-Beschränkungen vor. Nachdem Niedersachsen am Montag einen Stufenplan vorlegte, zog Mecklenburg-Vorpommern am Abend mit eigenen Vorstellungen nach. Das nordöstliche Bundesland öffnet wieder seine Gaststätten und beendet noch vor Pfingsten das mehrwöchige Einreiseverbot für auswärtige Touristen. Ein halbes Dutzend Landeskabinette will sich an diesem Dienstag mit Lockerungsschritten befassen. Zudem beraten die Wirtschaftsminister von Bund und Ländern (18.30 Uhr) über Perspektiven für die Gastronomie und den Tourismus.

+++ 11.55 Uhr

Video-Vorlesungen, Podcasts, elektronische Dokumente - das Studium wird in der Corona-Krise digitaler. Das Land Niedersachsen und die Volkswagen Stiftung wollen die Hochschulen des Landes auch im Vergleich mit anderen Bundesländern zu Treibern der Digitalisierung von Studium, Lehre und Forschung machen. Mit einem neuen Acht-Millionen-Euro-Programm zusätzlich zum Landesetat sollten die Anstrengungen der Hochschulen gefördert und ein Strategieprozess begonnen werden, sagten der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) und der Generalsekretär der Stiftung, Georg Schütte, der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 11.50 Uhr

In Deutschland sind bis Dienstagvormittag über 164 000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 163 400 Infektionen). Mindestens 6808 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 6728). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Zahl der Neuinfektionen ist mit deutlich unter tausend auffallend gering, allerdings werden nach dem Wochenende tendenziell weniger Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag bei 0,71. Das bedeutet, dass zehn Infizierte gut sieben weitere Personen anstecken. Die Reproduktionszahl lag bereits in den vergangenen Tagen zwischen 0,7 und 0,8. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 135 100 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

+++ 11 Uhr

Kaum noch überraschend: Aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen wird auch das Stadtfest in Porta Westfalica, geplant für Mitte September in Hausberge, abgesagt. -> Abgesagte Veranstaltungen

+++ Hier endet unserer Berichterstattung vom 4. Mai

 +++ 18.43 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 132 Corona-Fälle, 104 Patienten gelten als geheilt, 10 sind verstorben. Demnach sind noch 18 Personen akut erkrankt. 

+++ 18.14 Uhr

Die Zahlen stagnieren auch im Kreis Minden-Lübbecke: Weiter sind (Stand 4. Mai, 11 Uhr) 61 Menschen im Nachbarkreisgebiet erkrankt, die Zahlen haben sich im Vergleich zu Sonntag nicht verändert.

+++ 18.02 Uhr

Wegen der Corona-Krise sind Beerdigungen bereits seit einigen Wochen nur noch im eingeschränkten Umfang erlaubt und möglich. Nach anfänglicher Verwirrung und Unsicherheit, haben Behörden, Kirchen und Bestatter einen Weg gefunden, ihr Möglichstes zu tun, um die Würde der Verstorbenen weiterhin zu achten und den Angehörigen so gut wie möglich beizustehen. So auch in der Friedhofskapelle auf dem Friedhof an der Scheier Straße:  -> KLICK

+++ 18.01 Uhr

Mit einem stillen Protest ist auch auf dem Bückeburger Marktplatz im Bereich der Hofapotheke im Rahmen des verkaufoffenen Sonntags auf die dramatische wirtschaftliche Situation der Gastronomie in Zeiten der Corona-Krise bundesweit aufmerksam gemacht worden. -> Zum Artikel

+++ 18 Uhr

Noch am Freitag haben 40 Schaumburger Gastronomen auf dem Stadthäger Marktplatz auf ihre prekäre Situation in der Corona-Pandemie aufmerksam gemacht. Nun scheint es einen Lichtstreifen am Horizont zu geben. Ministerpräsident Stephan Weil hat angekündigt, dass ab dem 11. Mai Restaurants, Cafés und Biergärten wieder öffnen dürfen – unter Auflagen. Ab dem 25. Mai folgen auch Hotels. -> Zum Bericht

+++ 17.54 Uhr

Zu einer insgesamt positiven Zwischenbilanz ist Bürgermeister Thomas Priemer gekommen, als er auf der letzten Ratssitzung zusammenfasste, wie die Stadt und ihre Bürger mit den Anforderungen rund um die Corona-Krise bisher umgegangen sind: -> KLICK 

+++ 17.30 Uhr

Die «Autoländer» Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg wollen die schwache Nachfrage mit Kaufprämien für Autos wieder ankurbeln: 4000 Euro zusätzlich soll es für den Kauf von Autos mit Elektro-, Brennstoff- oder Plug-in-Antrieben geben, 3000 Euro für den Kauf hochmoderner Verbrenner ab Schadstoffklasse 6d-TEMP. Auf diesen Forderungskatalog an den Bund verständigten sich die drei Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD), Markus Söder (CSU) und Winfried Kretschmann (Grüne) am Montag in telefonischen Beratungen, wie Söder anschließend sagte.

+++ 17.25 Uhr

Am heutigen Montag, 4. Mai sind derzeit im Landkreis Schaumburg unverändert 12 Menschen akut an Covid-19 erkrankt, meldet der Landkreis Schaumburg. Bis heute gibt es insgesamt im Kreisgebiet - seit dem 1. Mai gleichbleibend - 150 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal. Von diesen 150 Fällen gelten 132 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 2 Personen der erkrankten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. 4 Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und 2 Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. In der Zeit vom 30.04. – 03.05.2020 belief sich die Zahl der Testungen auf 25.

+++ 17.22 Uhr

Wenn Hamelns Ratten die Stadt erobern, die Kinder nicht zu finden und damit nicht aus der Stadt geführt werden können, kein Gast in Sicht ist kann der Rattenfänger von Hameln kaum seine ihm gegebene Magie ausleben. Damit er doch noch seiner Berufung nachgehen kann hat er sich etwas Neues einfallen lassen: Ab sofort ist der Rattenfänger weltweit buchbar. Via Videokonferenz besucht der Rattenfänger im Chat die Leute, sei es Omas Geburtstag, eine Kinderüberraschung oder Firmenaktivität. Der musikalische Lieferdienst mit persönlicher Note des Pfeifers ist per Vorbestellung mit Terminabsprache unter hameln.de/vrf buchbar und in deutscher und englischer Sprache möglich.

+++ 17.17 Uhr

In der Debatte um den geplanten Immunitätsnachweis hat der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) in einem Schreiben an seinen Kollegen und Gesundheitsminister Jens Spahn appelliert, diesen Weg nicht weiter zu beschreiten: „Ein Immunitätsnachweis setzt falsche Anreize, stigmatisiert, stört womöglich sogar den öffentlichen Frieden, zerstört so das in uns gesetzte Vertrauen und ist aus meiner Sicht zudem nicht dazu geeignet, die Pandemie schneller zu beenden", so Beermann zusammenfassend.

+++ 16.09 Uhr

Die Stadtbücherei in Obernkirchen öffnet ab dem morgigen Dienstag wieder ihre Türen. Die Öffnungszeiten sind noch eingeschränkt, bis nach den Sommerferien ist dienstags von 10 bis 12.30 Uhr, donnerstags von 14 bis 17 Uhr und freitags von 10 bis 12.30 Uhr geöffnet.

+++ 15.30 Uhr

Das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August betrifft natürlich auch Minden. Die Absage der Mindener Messe, die am Wochenende gestartet wäre, betrifft das Verbot als erstes. Aber weiterhin muss die Minden-Marketing GmbH (MMG) auch ihre Hafenkonzerte, den Zirkus auf Kanzlers Weide, die Großveranstaltungen MINDIN MUNDUS (mit Mindener Zeitinseln und Verkaufsoffenem Sonntag) geplant für 06.-07. Juni, den Geburtstag der 20. Gourmetmeile auf dem Simeonsplatz (26.06.-28.06.) und auch die diesjährige Mindener Kultur-Sommerbühne (26.08.-28.08.) ausfallen lassen. Auch wenn bereits alles fertig geplant war, haben sich alle Beteiligten gemeinsam darauf verständigt, so Bürgermeister Michael Jäcke, bis zum 31. August geplante größere Veranstaltungen abzusagen. „Dabei war der erhebliche Vorbereitungsaufwand nicht ganz umsonst“, stellt MMG-Geschäftsführer Dr. Jörg-Friedrich Sander fest, „denn einige der für die Jubiläums-Gourmetmeile und Kultursommerbühne engagierten Künstler sollen dann in den Folgejahren nach Minden kommen“.

+++ 15.15 Uhr

Im Zuge der Corona-Krise stehen für das Land Niedersachsen und damit im Landkreis Schaumburg etliche Lockerungen der bisherigen Beschränkungen an. Im Wust der Meldungen verliert man leicht den Überblick, wer seit/ab wann wieder öffnen darf. Die SZ/LZ hat die Daten zusammengefasst: -> KLICK

+++ 14.57 Uhr

10.425 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis Montag, 4 Mai, Stand 13 Uhr- in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Insgesamt 468 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 7.973 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 76,5 Prozent. In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 641 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 500 Erwachsene auf Normalstationen, 137 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 89 Erwachsene beatmet werden, davon einer auf einem ECMO-Platz. Vier Kinder befinden sich in stationärer Behandlung (Normalstation).

+++ 13.23 Uhr

Die niedersächsische Landesregierung will die Beschränkung privater Kontakte auf zwei Personen in der Corona-Krise erst Ende Mai neu bewerten. Bis einschließlich zum 24. Mai soll die Zwei-Personen-Regel damit mindestens bleiben. Das geht aus einem am Montag vorgestellten Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung hervor. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte, die Kontaktbeschränkungen seien besonders einschneidend, aber auch besonders wirksam, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Endgültig beschließen will die Regierung den Stufenplan für Niedersachsen nach den nächsten Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch.

+++ 13.10 Uhr

Die Gastronomie in Niedersachsen kann einem Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung zufolge am 11. Mai wieder anlaufen. Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten sollen mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent sowohl im Innen- als auch im Außenbereich öffnen können. Das gab Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Montag in Hannover bekannt. Eine weitere Öffnung der Gastronomie sei vom 25. Mai an möglich. Bars oder Diskotheken sollen dem Plan zufolge bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Endgültig beschlossen werden soll der Stufenplan für Niedersachsen nach den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch.

+++ 13.09 Uhr

Die Hotellerie in Niedersachsen kann einem Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung zufolge am 25. Mai ihr Geschäft wieder aufnehmen. Mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent und weiteren Auflagen sollen Hotels, Pensionen und Jugendherbergen dann öffnen können. Das gab Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Montag in Hannover bekannt. Bereits vom 11. Mai an sollen Ferienhäuser und -wohnungen mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent vermietet werden können. Endgültig beschlossen werden soll der Stufenplan für Niedersachsen nach den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch. dpa

+++ 13.08 Uhr

Die niedersächsischen Schüler sollen vom 25. Mai an unabhängig vom Jahrgang wieder zur Schule gehen können. Das gab Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) bei der Vorstellung eines Fünf-Stufen-Plans der Landesregierung am Montag in Hannover bekannt. Die Notbetreuung in Kindertagesstätten soll demnach bereits vom 11. Mai an auf eine Quote von 40 Prozent ausgeweitet werden. Die Kindertagespflege soll ebenfalls vom 11. Mai an in den regulären Betrieb zurückkehren. «Es soll kein Kind vergessen werden», sagte Tonne. Endgültig beschlossen werden soll der Stufenplan für Niedersachsen nach den nächsten Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch. dpa

+++ 12.31 Uhr

Noch im Mai will das Pharmaunternehmen Roche einen neuen Test auf Antikörper gegen das Coronavirus an Gesundheitseinrichtungen in Deutschland ausliefern. Antikörpertests sollen dabei helfen, festzustellen, wer eine Corona-Infektion schon durchgemacht hat. 

+++ 12.30 Uhr

Der Friseurbesuch ist ab heute wieder erlaubt. Dabei gilt es einiges zu beachten. Zwischen den Kunden muss ein Mindestabstand von 1,50 Metern gewährleistet sein. Die Friseurinnen und Friseure sind verpflichtet, einen Mundschutz zu tragen und sich nach jedem Haarschnitt die Hände zu desinfizieren. Außerdem müssen die Salons die Kontaktdaten ihrer Kunden drei Wochen aufbewahren. So sollen etwaige Infektionsketten nachvollziehbar sein. Der Friseur-Landesinnungsverband berichtete von vollen Terminbüchern. Die Geschäfte waren seit dem 23. März geschlossen.

+++ 11.50 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke sind laut LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) von 425 laborbestätigten Fällen 357 wieder genesen, 7  sind verstorben. 

 

+++ 11.32 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es (Stand Sonntag, 3. Mai) insgesamt 716 bestätigte Corona-Fälle – damit sind zwei weitere Infektionen bekannt. 512 Personen sind wieder genesen, sechs mehr als noch am Vortag. 28 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 176 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert.

+++ 11.22 Uhr

"Auf Basis der derzeit geltenden Corona-Vorschriften" teilt der Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), Kreisverband Schaumburg mit, dass "zunächst bis Ende Juni 2020 keine geführten Radtouren angeboten" werden. -> Abgesagte Veranstaltungen in Schaumburg

+++ 11.18 Uhr

Im Kreis Schaumburg hat seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als ein Drittel aller Unternehmen (36 Prozent) Kurzarbeit angemeldet. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Danach haben bis Ende April 1.348 der insgesamt 3.769 Betriebe im Landkreis Kurzarbeitergeld bei der BA beantragt.

+++ 11.07 Uhr

In Deutschland sind bis Montagvormittag über 163 400 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: knapp 162 700 Infektionen). Mindestens 6728 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 6660). Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 132 700 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 10.55 Uhr

Derzeit sind im Landkreis Schaumburg 12 Menschen akut an Covid-19 erkrankt (Stand 2. Mai). Seit dem ersten bestätigten Fall gibt es insgesamt im Kreisgebiet 150 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion. Von diesen 150 Fällen gelten 132 Personen inzwischen als geheilt.

+++ 10 Uhr

Eng getaktet werden in der Corona-Pandemie aktuell Maßnahmen angepasst. In dieser Woche gibt es einige Lockerungen, die das Leben der Niedersachsen betreffen. Ein Überblick der wichtigsten Bereiche im -> SZ/LZ-Artikel 

+++ 08.47 Uhr

Die Makler in Stadthagen müssen auch unter erschwerten Bedingungen arbeiten. Besichtigungen werden nur noch mit einer Person durchgeführt und auch der Mundschutz ist Pflicht. Die Nachfrage ist aber weiterhin groß. 

+++ 07.49 Uhr

In der Samtgemeinde Nenndorf dürfen sich die Kinder wohl trotz der Corona-Krise auf ein breites Angebot in den Sommerferien freuen. Der Woki-Ferienspaß soll unter Vorbehalt stattfinden.

+++ 07.05 Uhr

Auch die Friseure in Schaumburg können ab heute wieder Kunden empfangen. Während Kunden einen Mundschutz tragen sollen, müssen die Friseure selbst auch auf strenge Hygienevorkehrungen achten. 

+++ 6.20 Uhr 

Die Grundschulen in Schaumburg öffnen heute wieder ihre Türen. Ab heute besuchen die Viertklässler wieder den Unterricht - in Kleingruppen und unter besonderen Vorkehrungen.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 3. Mai

+++ 19.34 Uhr

Die Herren-Fußballteams des SV Victoria Sachsenhagen zeigen sich in der Krise solidarisch - und haben ihre Mannschaftskassen zugunsten der örtlichen Diakonie geplündert.

+++ 14.48 Uhr

Während am Wochenende vielerorts gegen die Corona-Auflagen protestiert wurde, wirbt Außenminister Heiko Maas für Besonnenheit angesichts der Krise.

+++ 11.06 Uhr

Die Corona-Pandemie trifft zahlreiche Kulturschaffende und entsprechende Einrichtungen - so auch das Kesselhaus in Lauenau. Dort hofft Inhaber Thomas Ritter auf die Zeit nach den Sommerferien.

+++ 9.32 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es derzeit 423 laborbestätigte Fälle (Stand 02.05., 11 Uhr) von Corona. Die aktuellen Zahlen im Detail: Minden (98), Stemwede (53), Bad Oeynhausen (48), Lübbecke (45), Espelkamp (36), Hille (28), Petershagen (26), Hüllhorst (26), Porta Westfalica (23), Rahden (22), Preußisch Oldendorf (19). 356 Personen, die erkrankt waren, sind inzwischen wieder genesen. Sieben Personen sind verstorben.

+++ 7.34 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 714 bestätigte Coronafälle. 506 Personen sind wieder genesen. 28 Personen sind verstorben. Danach sind laut Angaben des Kreises aktuell 180 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 11.351 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 2. Mai

+++ 19.51 Uhr

Die USA erlauben den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei Covid-19-Patienten in Krankenhäusern. Die Ausnahmegenehmigung sei angesichts der Coronavirus-Pandemie «in Lichtgeschwindigkeit» zustande gekommen, sagte der Chef der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde, Stephen Hahn, am Freitag im Weißen Haus. Präsident Donald Trump bezeichnete den Schritt als «sehr vielversprechend». Eine klinische Studie hatte zuvor gezeigt, dass der ursprünglich für Ebola entwickelte Wirkstoff bei Covid-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen kann. Der Chef des Biotech-Unternehmens Gilead, Daniel O'Day, erklärte, das Unternehmen werde US-Behörden 1,5 Millionen Dosen Remdesivir spenden, die für mehr als 100 000 Behandlungen ausreichen sollten. Patienten, die an der Lungenkrankheit Covid-19 litten, könnten das Medikament nun je nach Schwere der Erkrankung fünf oder zehn Tage lang bekommen, erklärte Gilead. Die US-Regierung werde die Verteilung des Medikaments übernehmen, um sicherzustellen, dass es ankomme, wo es am dringendsten gebraucht werde. Bis Dezember wolle man genügend Remdesivir für eine Million Behandlungen produzieren.

+++ 16.58 Uhr

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat davor gewarnt, die Hilfsmöglichkeiten des Staates in der coronabedingten Wirtschaftskrise zu überschätzen. Er habe «die Sorge, dass die Menschen den Eindruck gewinnen, der Staat könne jetzt für alles aufkommen», sagte der CDU-Politiker der «Mittelbadischen Presse/Offenburger Tageblatt» (Samstag). «Am Ende können wir aber für Hilfen und Sozialleistungen nur so viel aufwenden, wie erwirtschaftet wird.» Deshalb müsse man gemeinsam entscheiden, wie sich eine intensive Erholung der Wirtschaft in Deutschland und Europa zustande bringen lasse. «Ich nehme an, dass es einen starken Schub in Richtung Digitalisierung geben wird. Das wird uns Deutschen helfen, unsere bisherige Schwerfälligkeit auf diesem Gebiet zu überwinden», sagte Schäuble. Er zeigte sich überzeugt: «Die soziale Marktwirtschaft wird sich auch in dieser Krise bewähren.» Es werde aber nicht alles so sein wie vor der Krise.

+++ 14.34 Uhr

Unter den Augen von Beamten des Ordnungsamtes und der Polizei in Hameln-Pyrmont, die die Einhaltung der zuvor erlassenen behördlichen Auflagen (in Hameln waren es 16) überwachten, haben am Samstag am Brunnenplatz in Bad Pyrmont und auf dem Pferdemarkt in Hameln Demonstrationen unter dem Motto „Aktion für das Grundgesetz“ stattgefunden. Die Teilnehmer forderten auf Plakaten: „Grundgesetz wiederherstellen“ und „Keine Zwangsimpfung“. Ein Eingriff in die Grundrechte müsse parlamentarisch abgewogen werden. „Unsere parlamentarische Demokratie darf nicht über einen längeren Zeitraum außer Kraft gesetzt werden“, hieß es.

+++ 8.45 Uhr

Knapp Tausend Touristen, darunter auch mehrere Deutsche, sind immer noch auf den Malediven gestrandet. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von der Tourismusbehörde des Inselstaates. Rund 180 dieser Urlauber hätten zeitweise am Flughafen ausgeharrt und auf Flüge Richtung Heimat gehofft. Da es zurzeit aber nur Evakuierungsflüge gebe, hätten sie maledivische Behörden in einem Hotel untergebracht - kostenlos. «Es wäre schlecht für unser Image, wenn wir sie hätten rumsitzen lassen», sagte der Direktor der Tourismusbehörde, Mohamed Hassan. In das Hotel hätten sie auch einige Touristen gebracht, die sich teure Hotels inzwischen nicht mehr leisten könnten.

 

++++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 1. Mai

+++ 22 Uhr

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Rinteln sind aufgrund der zahlreichen Vorschriften im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie noch häufiger auf Kontrollfahrten im Stadtgebiet und auf den Dörfern unterwegs, als gewohnt. Um diese Präsenz auch deutlich nach außen zu zeigen und den Bürgern ein erhöhtes Sicherheitsgefühl zu vermitteln, wurde jetzt das Auto des Ordnungsamtes mit entsprechenden Magnetschildern versehen. Ordnungsamt, das Stadtwappen und Stadt Rinteln sind darauf zu sehen.

+++ 19.51 Uhr

 Mit leeren Stühlen aus ihren Restaurants haben am Freitag 40 Schaumburger Gastronomen auf dem Stadthäger Marktplatz auf ihre prekäre Lage aufmerksam gemacht.

+++ 18.59 Uhr

Zwei weitere Menschen haben sich im Landkreis Schaumburg mit Corona infiziert, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Damit steigt die Gesamtzahl auf 150. Akut an Covid-19 erkrankt sind aber nur noch 13 und somit fünf weniger als am Vortag. Drei Erkrankte sind in stationärer Behandlung.

+++ 13.21 Uhr

Die Zahl der Corona-Infizierten, Stand 1. Mai, in Deutschland: 163.009 Infektionen, 6623 Todesfälle, 126.900 Genesungen.

+++ 13 Uhr

Die Niedersächsischen Nordsee-Kommunen hoffen auf Touristen im Sommer. In manchen Orten wie Norddeich dürfen schon jetzt Auswärtige einen Tag am Strand genießen. Weitere Lockerungen sollen Mitte Mai folgen. 

+++ 12.51 Uhr

Eltern fordern, Kita und Schulen endlich wieder zu öffnen. Doch welche Rolle spielen Kinder in der Corona-Pandemie eigentlich? Sind sie besonders gefährdet oder besonders ansteckend? Dr. Nicolas Schwerk von der MHH gibt Entwarnung und erklärt: Auch Kinder mit Asthma dürfen in die Schule gehen.

+++ 10.40 Uhr

Das Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen in Niedersachsen ist etwas gelockert worden. Um Besucher empfangen zu dürfen, müssen die Einrichtungen Hygienekonzepte vorlegen. Wie solche Konzepte aussehen sollen, ist in der Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgelegt. Die niedersächsischen Pflegeverbände warnen dagegen vor Besuchen.

+++ 8.40 Uhr

In mehreren europäischen Ländern sind bei Kindern ungewöhnlich schwere Erkrankungen festgestellt worden, darunter in Deutschland. In einigen Fällen wurde das Coronavirus nachgewiesen. Die Zahlen sind allerdings sehr niedrig. Die Kinder zeigen Symptome, die dem Kawasaki-Syndrom ähneln. Dazu zählen entzündete Blutgefäße, Fieber und oftmals Hautausschlag.

 

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 30. April

 

+++ 17.03 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 10 198 gestiegen. Das sind 98 mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung am Donnerstag mit Stand 13 Uhr mitteilte. Als genesen gelten laut Hochrechnung inzwischen 7431 Menschen - fast drei Viertel der bestätigten Fälle. 435 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind gestorben. 695 Infizierte werden in niedersächsischen Kliniken behandelt, davon 163 intensivmedizinisch. 103 Patienten werden künstlich beatmet. dpa

+++ 17 Uhr

Die Vatertagsparty im Rintelner Ortsteil Wennenkamp am Himmelfahrtstag wird 2020 nicht stattfinden. -> Abgesagte Veranstaltungen in Schaumburg im Überblick

+++ 16.48 Uhr 

Besondere Zeiten fordern besondere Maßnahmen und Kreativität– sagt man salopp. Schnell ist das auch vielen Gastronomen in der Bückeburger Innenstadt klar geworden. Seitdem wird fast überall ein Abhol- und/oder Lieferservice angeboten – selbst für Torten..

+++ 16.45 Uhr

Die Maskenpflicht herrscht auch in den Gerichtssälen in Deutschland. Doch das stellt die Rechtsprecher oftmals vor Schwierigkeiten: Die Beteiligten an Prozessen können beim Sprechen so nur schwer beobachtet werden. Das Amtsgericht Stadthagen hat eine Lösung gefunden: Sie setzen jetzt auf Faceshields aus Bielefeld. -> Zum Artikel

+++ 16.28 Uhr

Autokonzerte in Hannover sind gefragt: Konzerte müssen auch in der Corona-Krise sein - und seien es Autokonzerte: Der Vorverkauf für diese ist in Hannover nach Veranstalterangaben erfolgreich angelaufen. Nach Sido (11./12. Mai), dem Rapper Alligatoah (8. Mai) und Revolverheld (23. Mai) sei auch die Show von Fury in The Slaughterhouse (15. Mai) ausverkauft, teilte Veranstalter Hannover Concerts am Donnerstag mit. Neu hinzugekommen seien Konzerte von Max Giesinger am 25. Mai und Culcha Candela am 14. Juni. Mit der Autokultur-Reihe macht der Veranstalter früheren Angaben zufolge aus der Not eine Tugend. Bis Ende August sind Großveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie verboten. Für viele Konzertveranstalter ist dies existenzbedrohend. Der Run auf die Tickets zeige, wie sehr Menschen Live-Konzerte und Events vermissen: «Die positive Resonanz auf die Konzerte übertrifft unsere Erwartungen», sagte Nico Röger, Geschäftsführer von Hannover Concerts. Bei den Autokultur-Events verfolgen die Besucher die Veranstaltungen aus dem eigenen Auto heraus - Musik und Ton bekommen sie über eine UKW-Frequenz in den Wagen geliefert. Eröffnet wird das Programm auf dem Schützenplatz am 7. Mai von Oliver Pocher. Der Comedian präsentiert mit seiner Frau Amira das Programm «Die Pochers». Mit Bülent Ceylan steht am 13. Mai ein weiterer Komiker auf der Bühne. Auf einem Parkplatz am Messegelände startet eine Autokino-Reihe. dpa

+++ 16.25 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 711 bestätigte Corona-Fälle – damit sind drei weitere Infektionen bekannt. 503 Personen sind wieder genesen, 22 mehr als noch am Vortag. 28 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 180 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 11056 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. 

+++ 16.02 Uhr

Gottesdienste und religiöse Versammlungen in Kirchen, Synagogen und Moscheen sind in Niedersachsen vom 7. Mai an unter Auflagen wieder möglich. Eine entsprechende Vereinbarung hat Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch mit den Religionsgemeinschaften getroffen, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Der Zugang zu den Gottesdiensten soll je nach Größe des Raums zahlenmäßig begrenzt werden. Auch müsse ein Abstand von mindestens 1,5 Metern stets gewährleistet sein, um die Infektionsgefahr mit dem Coronavirus einzudämmen. Bundesweit soll zum 7. Mai wieder die Möglichkeit von Gottesdiensten geschaffen werden. dpa

+++ 14.44 Uhr

Seit Wochen liegt der Sportbetrieb bei dem Kampfsportverein Obernkirchen Raptors nun schon wegen „Corona“ brach. Dessen Vorsitzender Olaf Quest hofft, dass das derzeit geltende Verbot der Sportausübung in Vereinen bald gelockert wird. Seiner Meinung nach gibt es nämlich Wege, Sport zu machen: -> KLICK

+++ 14.39 Uhr

Ausnahmen von der Maskenpflicht: Der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V. weist darauf hin, dass Menschen, bei denen es aufgrund einer Behinderung durch eine Mund-Nasen-Bedeckung zu erheblichen Einschränkungen in der Kommunikation oder der Sinnenwahrnehmung kommt auch beim Einkaufen oder im ÖPNV keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. Zu diesem Personenkreis zählen Menschen, die auf Gebärdensprache angewiesen sind, blinde Menschen oder Menschen mit Sprachebehinderungen oder schwerer geistiger Beeinträchtigung. Darüber hinaus sind auch Personen mit psychischen Beeinträchtigungen sowie Krankheitsbildern wie verringertem Lungenvolumen, schwerem Asthma und Herz- und Lungenerkrankungen von dieser Pflicht befreit. Ein ärztliches Attest sei dabei nicht zwingend vorgegeben, aber hilfreich, da Verkaufsstellen des Einzelhandels und der öffentliche Personenverkehr im Rahmen ihres Hausrechts verlangen könnten, dass Kunden ohne Mund-Nasen-Bedeckung, die kein Attest haben, wieder gehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Kundinnen und Kunden nicht auf andere Weise die gesundheitlichen Einschränkungen glaubhaft machen können, die sie daran hindern, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In Betracht kommt beispielsweise das Vorzeigen eines Asthmasprays. Falls einer betroffenen Person aufgrund der fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung der Zutritt zum Einzelhandel oder zum ÖPNV verwehrt wird, sollte den Verantwortlichen der Verkaufsstelle oder dem Personal der Verkehrsbetriebe der Schwerbehindertenausweis oder das Attest vorgelegt werden. Sollte es im Nachhinein zu einem Ordnungswidrigkeitsverfahrens kommen, muss ein ärztliches Attest der jeweiligen Behörde vorgelegt werden.

+++ 14.22 Uhr

Religiöse Feste wie Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste im kleinen Kreis will der Bund auch in der Corona-Krise wieder zulassen. Die Zahl der Teilnehmer solle sich an der Familienangehörigkeit orientieren, darüber hinaus sollten "nur unverzichtbare Personen" zugelassen werden, heißt es in der Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder am Donnerstagnachmittag. Die Gemeinden sollen demnach Vorkehrungen treffen, wie die Teilnahme geordnet gewährleistet werden könne, heißt es weiter. Es solle sichergestellt werden, dass Infektionsketten gegebenenfalls rasch und vollständig nachvollzogen werden können. Auf religiöse Veranstaltungen mit großen Besucherzahlen wie Wallfahrten oder Prozessionen soll verzichtet werden. dpa

+++ 14.13 Uhr

Der Rotary-Club hat dem Seniorenpflegeheim Herminenhof an der Herminenstraße in Bückeburg 200 Masken gespendet. -> KLICK

+++ 14.10 Uhr

Seit dem 20. April sind die Geschäfte in der Bückeburger Innenstadt mit Auflagen wieder geöffnet. Die meisten Ladeninhaber ziehen nach fast zwei Wochen eine positive Bilanz, was das Kaufverhalten ihrer Kunden angeht. Am kommenden verkaufsoffenen Sonntag, 3. Mai, besteht die Möglichkeit, in Ruhe in den Bückeburger Einzelhandelsgeschäften einzukaufen. -> Zum Artikel

+++ 14.08 Uhr

Der Bund will die wegen der Corona-Pandemie seit Wochen geschlossenen Spielplätze wieder öffnen lassen. Dabei sollten Eltern darauf achten, dass überfüllte Anlagen gemieden und grundlegende Hygieneregeln eingehalten werden, hieß es in der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstagnachmittag.

+++ 13.45 Uhr

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können nach Ansicht des Bundes unter Auflagen wieder öffnen. Voraussetzung sei besonders bei kleinen und historischen Gebäuden, dass die Auflagen zur Hygiene sowie die Einhaltung des nötigen Abstands räumlich und personell umgesetzt werden könnten, heißt es in der Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder. Dazu soll kurzfristig ein Förderprogramm in Höhe von zunächst zehn Millionen Euro für coronabedingte Umbaumaßnahmen aufgelegt werden. dpa

+++ 13.43 Uhr

Der Bund will wegen der Corona-Pandemie an dem bereits beschlossenen Verbot von Großveranstaltungen wie Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, Konzerte sowie Straßen-, Wein- und Schützenfeste grundsätzlich festhalten. Wegen der Unsicherheiten beim Infektionsgeschehen sei davon auszugehen, dass dies auch mindestens bis zum 31. August so bleiben werde, heißt es in der Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder am Donnerstagnachmittag. Wann und unter welchen Bedingungen kleinere öffentliche und private Feiern oder Veranstaltungen wieder stattfinden könnten, sei wegen der besonders hohen Infektionsgefahr noch nicht abzusehen. dpa

+++ 11.30 Uhr

Das Extertaler Rathaus öffnet am kommenden Montag, 4. Mai, wieder für den Publikumsverkehr. Zum Schutz sowie zur Sicherheit des Publikums und der Mitarbeiter/-innen bittet die Verwaltung um die Beachtung einiger Vorgaben. Soweit möglich, sollen Anfragen aber auch weiterhin telefonisch, schriftlich oder per E-Mail gestellt werden. Um den Zugang zu den einzelnen Dienststellen steuern zu können, werden Termine nur nach vorheriger Vereinbarung wahrgenommen.

+++ 11.20 Uhr

Die in der Corona-Krise bis zum 3. Mai geltenden Kontaktbeschränkungen sollen nach den Worten von Kanzleramtschef Helge Braun "sicherlich" erst einmal bis zum 10. Mai verlängert werden. Das kündigte der CDU-Politiker bei n-tv vor Beratungen von Bund und Ländern über das weitere Vorgehen an. Einige Länder hätten dies auch schon umgesetzt. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident wollen am Nachmittag beraten. Braun sagte, weil die Beschlüsse von Mitte April schrittweise in Kraft gesetzt worden seien, lasse sich aktuell an den Zahlen noch nicht ablesen, ob es möglich sei, weitere Öffnungen vorzunehmen. Die größere Diskussion über weitere Öffnungsschritte werde bei der nächsten Beratung am 6. Mai erfolgen. Bis zum 10. Mai solle das "wesentliche Paket" erst einmal verlängert werden. dpa

+++ 11 Uhr

Keine neuen Corona-Fälle in Schaumburg: Mit Datum vom 30. April sind derzeit im Landkreis Schaumburg 18 Menschen akut an Covid-19 erkrankt. Seit dem ersten bestätigten Fall gibt es insgesamt im Kreisgebiet 148 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion.  Diese Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal, von diesen 148 Fällen gelten 124 Personen inzwischen als geheilt. Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Fünf der erkrankten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Vier Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und 2 Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 25. -> Zum Artikel

+++ 10.44 Uhr

In Absprache mit dem Landkreis und den Kommunen in Schaumburg hat auch die Stadt Bückeburg die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen geändert. Künftig dürfen nicht nur „Erziehungsberechtigte in betriebsnotwendiger Stellung“ die Aufnahme ihres Kindes in eine Notgruppe beanspruchen, sondern auch in besonderen Härtefällen. Die Kapazitäten werden von 30 auf 90 Notfallplätze erhöht. -> Zum SZ/LZ-Bericht

+++ 10.42 Uhr

Im Februar 2020 zeigten sich im niedersächsischen Tourismus erste, wenn auch noch geringe negative Auswirkungen der Corona-Pandemie. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf der Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, checkten im Februar insgesamt knapp 890.000 Gäste in niedersächsischen Quartieren ein, 6,8 Prozent mehr als im Februar des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 8,3 Prozent auf nahezu 2,4 Millionen. Auch die Zahl der Gäste aus dem Ausland nahm zu. Mit fast 90.000 ausländischen Gästen kamen 9,8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Sie buchten mehr als 222.000 Übernachtungen, ein Plus von 9,2 Prozent. Auffallend war im Februar, dass die Zahl der Gäste aus der Volksrepublik China und Hongkong und ihre gebuchten Übernachtungen stark rückläufig waren. Mit nur 487 Gästen (-66,2 Prozent) und 1.642 Übernachtungen (-54,1 Prozent) zeigen sich hier die ersten Anzeichen nachlassender Reiseaktivität in dem Land, in dem die Corona-Krise ihren Anfang nahm. 

+++ 10.30 Uhr

Trotz der Corona-Pandemie wird es auch in diesem Jahr für die Erstklässler Einschulungsfeiern geben. Der Rahmen für die Einschulungsfeiern wird aber ein anderer sein als man dies gewöhnt ist, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstagmorgen auf Antenne Niedersachsen sagte. Unter anderem werde geschaut, dass die Abstandsregeln eingehalten würden und mehr Distanz geschaffen werde. Tonne sagte auf Hörerfragen hin, es sei ihm wichtig, dass die Vorschulkinder die Kita, wenn dies das Infektionsgeschehen zulasse, vor dem Wechsel in die Schule noch einmal besuchen könnten. Die Verabschiedung und das Beenden des Kindergartenabschnitts sei für die Kinder ein wichtiger Moment. dpa

+++ 10.27 Uhr

In Deutschland sind bis Mittwochabend mehr als 159 000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 157 500 Infektionen). Mindestens 6132 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 6054). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Mittwoch bei 0,75. Das bedeutet, dass im Mittel jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 120 400 Menschen die Infektion überstanden. dpa

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 29. April

+++ 19.04 Uhr

Mitglieder des Gospelchores „Sing & Pray“ nähen Gesichtsmasken für Erwachsene und Kinder. Der Erlös wird für die Kinder- & Jugendarbeit für die Kooperationsgemeinde Bad Eilsen-Steinbergen gespendet.800 Euro sind mittlerweile zusammengekommen. -> KLICK

+++ 19 Uhr

Besucher dürfen derzeit nicht in die Bückeburger Museen – daher kommen die Museen auf diesem Weg zu den Besuchern. Damit die sehenswerten Ausstellungen nicht ganz in Vergessenheit geraten, stellen wir regelmäßig interessante Schaustücke vor: -> Zum Artikel

+++ 18.24 Uhr

Der Präsident des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs, Thomas Smollich, hat in der Corona-Krise ein fehlendes individuelles Beschwerderecht am höchsten Gericht des Landes bemängelt. „Wenn man sich die derzeitige Situation vor Augen führt, dass wir starke Eingriffe in Grundrechte durch eine Landesverordnung erleben und die Bürger keine Möglichkeit haben, sich verfassungsrechtlich zu beschweren, außer direkt beim Bundesverfassungsgericht, dann finde ich das mehr als unglücklich“, sagte Smollich der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag). Er wünsche sich, dass ein entsprechender Gesetzentwurf der FDP-Fraktion im Landtag für ein solches Recht Erfolg habe. „Es kommt bei vielen Abwägungen und Entscheidungen auf die örtlichen Verhältnisse an. Niedersachsen etwa ist ein Land mit Tourismus“, machte Smollich deutlich. „Solche regionalen Verhältnisse sollten zur Geltung kommen.“ Das Bundesverfassungsgericht sei zudem stark ausgelastet und nehme nur einen Bruchteil der Beschwerden an. Der Staatsgerichtshof in Bückeburg soll darüber wachen, dass Landtag und Landesregierung ihre im Grundgesetz und der Landesverfassung vorgegebenen Grenzen einhalten. Das Gericht wird in der Regel von Fraktionen der Opposition angerufen. Anders als in anderen Ländern haben Bürger in Niedersachsen bislang nicht die Möglichkeit zur Klage, wenn sie sich in Grundrechten verletzt sehen. dpa, lni

+++ 18.17 Uhr

Olaf Dube (52) wollte eigentlich am vergangenen Sonntag beim Hannover-Marathon starten. Corona-bedingt wurde der abgesagt. Was macht also der Rintelner? Er erfindet eine eigene Marathon-Strecke, Start und Ziel in Rinteln. Wir haben ihn bei seinem Lauf begleitet: -> KLICK

+++ 18.14 Uhr

Seit dem 4. April dürfen SB-Waschanlagen für Autos in Niedersachsen wegen der Corona-Pandemie nicht öffnen. In Nordrhein-Westfalen hingegen schon. Auch an Tankstellen darf man in Niedersachsen sein Auto waschen lassen. Christine Gödecke betreibt SB-Waschanlagen und wundert sich über diese Regelung: -> Zum Bericht

+++ 17.45 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am Mittwoch, 29. April, insgesamt 130 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 130 Fällen gelten 91 Personen als geheilt.  Zehn Personen sind verstorben. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 10  infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 83 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.   

+++ 17.38 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat seit dem 14. März eine Hotline des Gesundheitsamtes eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt unterstützt die Hotline die bereits bestehende telefonische Beratung durch die Fachkräfte der Behörde. Da die Zahl der Anfragen an den Wochenenden erheblich zurückgegangen ist, wird die Hotline von Freitag bis Sonntag nicht mehr durchgängig geschaltet sein. Am Samstag, 2. Mai, ist die Hotline mit den Nummern 05721-703 2591 und 703 2592 in der Zeit von 10 - 14 Uhr erreichbar. Am Freitag, 1. Mai, und am Sonntag, 3. Mai, sind diesmal keine Sprechzeiten eingerichtet.

+++ 17.23 Uhr

Wegen der durch die Corona-Krise gestiegenen Nachfrage nach aktuellen Informationen hat die Bundesregierung ihre Katastrophen-Warn-App NINA neu aufgesetzt. Die Abkürzung NINA steht für Notfall-Informations- und Nachrichten-App. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch mitteilte, war die App, die beispielsweise vor Waldbränden oder Unwettern warnt, zuletzt mit rund sieben Millionen Nutzern fast an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen. Die neue Version sei jetzt für bis zu 40 Millionen User ausgelegt und biete neue Funktionen, hieß es. Unter anderem verschickt die App jetzt auf Wunsch aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie als Push-Nachricht. dpa

+++ 17.20 Uhr

Die aws Schaumburg teilt mit, dass der Kleinanlieferungsbereich des Entsorgungszentrums in Sachsenhagen bis auf Weiteres geschlossen bleibt. 

Im Biokompostwerk Wiehagen ist die Anlieferung von Grünabfällen für Privatkunden inzwischen jeden Samstag von 9.00 bis 13.00 Uhr möglich. Ab dem 2. Mai haben auch die aws-Kompostplätze in Stadthagen, Pohle und Rinteln freitags und samstags wieder zu folgenden Zeiten geöffnet: freitags von 12.30 bis 17.30 Uhr sowie samstags von 9.00 bis 13.00 Uhr.

Die Recyclinghöfe in Rinteln, Bückeburg und Bad Nenndorf haben ab Mai wieder zu den gewohnten Zeiten und Annahmebedingungen geöffnet: der Recyclinghof Rinteln jeden Mittwoch, der Recyclinghof Bückeburg jeden ersten und dritten Dienstag im Monat und der Recyclinghof Bad Nenndorf jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat. Geöffnet ist jeweils von 12.00 bis 18.00 Uhr.

Der Recyclinghof Nienstädt hat wieder jeden 2. und 4. Dienstag von 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Um Wartezeiten bei der Anlieferung zu verkürzen und alle Annahmestellen bezüglich der Kundenfrequenz zu entlasten, wurde in Nienstädt ein zusätzlicher Öffnungstag eingerichtet. Jeden Freitag können in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr Abfall- und Wertstoffkleinmengen angeliefert werden. Samstags hat die Anlage geschlossen.

Die derzeitigen Regelungen gelten zunächst bis Ende Mai. Ein Überblick der getroffenen Maßnahmen sowie aktuelle Informationen im Zusammenhang mit Corona sind auf der aws-Internetseite unter www.aws-shg.de hinterlegt und die aws-App abrufbar.

 

+++ 16.30 Uhr

Am Mittwoch, 29. April, gibt es im Landkreis Schaumburg 148 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion, teilt der Landkreis mit, das sind zwei mehr als am gestrigen Dienstag. 31 Personen sind seit gestern getestet worden.  

Von diesen 148 Fällen gelten 122 Personen inzwischen als geheilt. Derzeit sind im Landkreis Schaumburg also noch 20 Menschen akut an Covid-19 erkrankt.

 

Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Fünf der erkrankten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Vier Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und zwei Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen.   -> Zum Artikel

+++ 16.06 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 708 bestätigte Corona-Fälle – damit sind drei weitere Infektionen bekannt. 481 Personen sind wieder genesen, sieben mehr als noch am Vortag. 28 Personen sind verstorben. Im Klinikum Lippe ist eine 57-jährige Frau, die zu den bestätigten Corona-Fällen zählt, verstorben. Somit sind aktuell 199 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 10.897 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. 

+++ 16.05 Uhr

10.100 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Mittwoch, Stand 13 Uhr- in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Insgesamt 419 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen 7.164 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 70,1 Prozent. In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 767 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 590 Erwachsene auf Normalstationen, 173 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 107 Erwachsene beatmet werden, davon drei auf ECMO-Plätzen. Vier Kinder befinden sich auf Normalstation, eines davon wird beatmet. 

+++ 16 Uhr

Coronavirus in NRW: Rund 32 400 Infektionen und 1200 Tote. Innerhalb eines Tages haben sich 254 Menschen in Nordrhein-Westfalen neu mit dem Coronavirus infiziert. Somit erhöhte sich die Anzahl der bestätigten Infektionen seit dem ersten Fall in NRW auf 32 414 am Mittwoch, wie das NRW Gesundheitsministerium mitteilte. Weitere 29 Menschen starben, so dass sich die Anzahl der Verstorbenen seit Beginn der Pandemie auf 1200 in NRW erhöhte. Auf Nachfrage teilte das NRW-Gesundheitsministerium mit, dass die aktuelle Reproduktionszahl (Stand 24.04.) in NRW 0,8 beträgt. Das bedeutet, dass ein Erkrankter durchschnittlich weniger als einen Menschen ansteckt. Aktuellere Angaben zur Reproduktionszahl lagen nicht vor. Von der Krankheit erholt haben sich zuletzt 1204 weitere Menschen. Damit gab es am Mittwoch insgesamt 23 555 Genesene im Land. Es ist nicht verpflichtend, den Behörden eine Genesung mitzuteilen. Deswegen ist diese Zahl nur eine Annäherung an die tatsächliche Zahl.

+++ 14.20 Uhr

Der Verfassungsgerichtshof hat wesentliche Teile der Corona-Einschränkungen im Saarland gekippt. Die Richter gaben am Dienstag dem Eilantrag eines saarländischen Bürgers statt. Dabei ging es um Begegnungen in Familien und das Verweilen im Freien. "Die Klage eines Saarländers gegen die Einschränkung der Grundrechte war erfolgreich", berichtet die Saarbrücker Zeitung. 

+++ 14 Uhr

Die Polizei im Kreis Nienburg ist auf der Suche nach 13 rumänischen quarantänepflichtigen Erntehelfern. Die Helfer waren von einem Spargelhof nach Deutschland geflogen worden. Nach ihrer Ankunft hätten sie sich 14 Tage lang in Quarantäne begeben müssen. Sie haben den Hof aber offenbar vorzeitig mit unbekanntem Aufenthaltsort verlassen.

+++ 13.13 Uhr

Kein Glück hatte eine mutmaßliche Betrügerin bei einem älteren Herrn, dem sie Gläschen mit einer angeblichen Anti-Coronaviren-Substanz verkaufen wollte. Die Frau klingelte bei dem 83-Jährigen in Wilhelmshaven, gab sich als Bekannte aus und bot ihm verschiedene Gläschen mit unbekanntem Inhalt an, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Sie selbst nehme täglich zwei Gläschen zu sich, versicherte sie. Das sei gut gegen Viren. Der Senior ließ sich nicht täuschen von der Masche und konnte die nach seiner Beschreibung etwa 60-jährige Dame am Montagnachmittag abwimmeln. Dafür gab es Lob von der Polizei, die ausdrücklich warnte, Waren dieser Art anzunehmen und sich in ein Gespräch verwickeln zu lassen. Das habe oftmals zum Ziel, in die Wohnung zu gelangen. dpa

+++ 13 Uhr

Tourismuswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie sind massiv von der Corona-Krise betroffen. Um den Unternehmen und den bundesweit drei Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Perspektive zu geben und die Auflagen für diesen Sektor schrittweise zurückzunehmen, haben Baden-Württemberg, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen ein Konzept entwickelt, das sie in die Wirtschaftsministerkonferenz einbringen. Eingeleitet werden soll die Öffnung mit touristischen Outdoor-Angeboten wie Zoos, Freizeitparks und Klettergärten. In der zweiten Phase folgen Restaurants und mit eingeschränkter Nutzung Ferienwohnungen sowie Hotels. Später soll dann der Übernachtungstourismus ohne Restriktionen wieder möglich sein. -> Zum Artikel

+++ 11.52 Uhr

Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung für Touristen wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängert. Ein entsprechender Vorschlag des Auswärtigen Amts wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch vom Bundeskabinett angenommen. dpa

+++ 11 Uhr

In Deutschland sind bis Mittwochvormittag mehr als 157 500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 156 200 Infektionen). Mindestens 6056 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 5845). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Dienstag wieder bei 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel jeder Infizierte weniger als eine weitere Person ansteckt. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 120 400 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 28. April

+++ 17.43 Uhr

Niedersachsen will weitere Millionen aus dem Haushaltsplus der vergangenen Jahre in die Bewältigung der Corona-Krise und in den Klima- und Naturschutz investieren. Wie die Landesregierung am Dienstag beschloss, sollen über die schon veranschlagten 400 Millionen hinaus weitere 480 Millionen Euro aus dem Überschuss von 1,43 Milliarden Euro in Maßnahmen gegen die Krise fließen. Insgesamt stelle das Land damit knapp fünf Milliarden Euro vor allem zur Stützung der Wirtschaft und des Gesundheitswesens zur Verfügung, sagte Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU). "Wir fördern angemessen, bisher kamen alle zum Zuge, es ist noch nichts gescheitert am Geld."

+++ 17.39 Uhr

Das Schadstoffmobil steht im Kreis Minden-Lübbecke ab Montag, 4. Mai, wieder für die Abgabe schadstoffhaltiger Abfälle zur Verfügung. 

+++ 17.38 Uhr

Ab Freitag, 8. Mai, sollen der Entsorgungspark Hameln und die Kompostierungsplätze wieder geöffnet werden

+++ 17.35 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 28. April, insgesamt 125 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 125 Fällen gelten 88 Personen als geheilt.  Zehn Personen sind verstorben. 

+++ 17.25 Uhr

Rinteln hat die verkaufsoffenen Sonntage am 19. April sowie am 3. Mai gestrichen. So will die Stadt mit den anderen Terminen verfahren: -> Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 17.02 Uhr

In Deutschland sind bis Dienstagnachmittag mehr als 157 200 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 156 000 Infektionen). Mindestens 6000 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 5817). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Dienstag wieder bei 0,9, nachdem sie am Montag kurzfristig auf 1 gestiegen war. Die Zahl 0,9 bedeutet, dass im Mittel fast jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 117 400 (Vortag: 114 500) Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 17 Uhr

Niedersachsen nimmt Lockerungen für den Tourismus in den Blick: In vorsichtigen Schritten wollen Bund und Länder die Corona-Beschränkungen weiter lockern und in einer nächsten Etappe vor allem den Tourismus und die Gastronomie in den Blick nehmen. Entscheidungen dazu würden am Mittwoch kommender Woche erwartet, sagten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) nach einem Treffen am Dienstag in Hannover. Außerdem sollten die Krankenhäuser aufgeschobene Operationen wieder aufnehmen und schrittweise zu einem regulären Betrieb zurückkehren. Über die derzeit mit Coronavirus-Patienten belegten Intensivbetten hinaus solle eine Sicherheitsreserve freigehalten werden, falls die Krankheitszahlen wieder steigen sollten. dpa

+++ 16.57 Uhr

Für die Abschlussklassen der IGS Obernkirchen hat nach dem Corona-bedingten Lockdown jetzt wieder der Unterricht begonnen - unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen. -> Zum Artikel

+++ 16.30 Uhr

Eigentlich hätte am kommenden Sonntag das Sattelfest kombiniert mit einem verkaufsoffenen Sonntag in Bückeburg stattfinden sollen. Das Sattelfest ist wegen der Corona-Krise gestrichen, der verkaufsoffene Sonntag nicht. Die Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet. ->Zum Artikel

+++ 16.27 Uhr

10.015 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute -Dienstag, Stand 13 Uhr- in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Insgesamt 408 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen 7.142 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 71,3 Prozent. In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 827 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 653 Erwachsene auf Normalstationen, 187 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 107 Erwachsene beatmet werden, davon drei auf ECMO-Plätzen. Zwei Kinder befinden sich in stationärer Behandlung (Normalstation).

+++ 16.03 Uhr

Der Fischereiverein Schaumburg-Lippe hatte vergangenes Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Das wurde noch gefeiert. Auch wenn jetzt alles anders ist - Angeln geht immer: -> Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 15.27 Uhr

Nach einem aktuellen Lagebericht schätzt das Robert Koch-Institut (RKI) die Corona-Ansteckungsrate wieder auf 0,9. Die sogenannte Reproduktionszahl ist demnach mit Datenstand 28. April, 0 Uhr, wieder gesunken, nachdem sie zuvor laut einem am Montagabend veröffentlichten Bericht auf 1 gestiegen war. dpa

+++ 15.25 Uhr

Der Wettbewerb „Stadtradeln 2020“ für mehr Radförderung und Klimaschutz findet in Lippe nicht wie geplant vom 31. Mai bis 20. Juni statt. Der Termin wird auf den Spätsommer verlegt, ein genauer Zeitraum wird rechtzeitig bekannt gegeben.

+++ 15.25 Uhr

Die geplante Bereisung der lippischen Dörfer im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ vom 8. bis 19.Juni findet aufgrund der Corona-Pandemie nicht statt.

+++ 15.21 Uhr

Durch die Corona-Krise herrscht bei vielen Unternehmen aktuell Verunsicherung. Deswegen hat sich die Wirtschaftsförderung der Stadt Stadthagen eine Kooperation mit der Weserbergland AG und der Firma KERN einfallen lassen. Im Projekt Co-Fit werden Unternehmen bei der Beantragung von Fördergeldern unterstützt. -> Zum Bericht

+++ 14.38 Uhr

Damit haben die Erzieherinnen des Kindergartens in Krainhagen sicherlich nicht gerechnet: An einem Morgen fanden sie am Zaun des Kindergarten-Grundstückes selbst gemalte Bilder ihrer Mädchen und Jungen, die derzeit nicht in den Kindergarten kommen können. -> Zum Artikel

+++ 14.34 Uhr

Die teils unterschiedlichen Coronavirus-Regelungen in den Bundesländern führen zu manchem Kuriosum. So dürfen auf dem 18-Loch-Platz des Golf-Clubs Bremer Schweiz zurzeit nur neun Löcher bespielt werden. Der Grund: Mitten durch die Anlage verlaufe die Landesgrenze zwischen Bremen und Niedersachsen, sagte Vereinspräsident Ralph Bünning am Dienstag. Die eine Hälfte des Grüns, die sich auf Bremer Boden befinde, dürfe seit Samstag unter besonderen Hygienemaßnahmen von den Mitgliedern wieder genutzt werden. Der niedersächsische Teil sei dagegen gesperrt. Bünning hofft, dass er die Anlage ab 4. Mai wieder komplett öffnen darf. dpa

+++ 14.13 Uhr

Angeln an Vereinsgewässern ist nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Braunschweig vorläufig erlaubt. Nach dem Beschluss fallen Vereinsgewässer nicht unter die Corona-Verordnungen zu Sportstätten und Freizeiteinrichtungen, wie der Gerichtssprecher Torsten Baumgarten am Dienstag sagte. Demnach gilt die Feststellung für ganz Niedersachsen, auch wenn sich die Eilentscheidung auf einen Streit zwischen dem Landkreis Peine und einem dortigen Angelverein bezieht (Az.: 4 B 120/20). Der Verein hatte Klage und Eilantrag beim Gericht eingereicht, weil der Landkreis Angler von den Gewässern wegschickte und dies mit den Corona-Verordnungen der Landesregierung begründete. dpa

 

+++ 12.50 Uhr

Derzeit sind im Landkreis Schaumburg 21 Menschen akut an Covid-19 erkrankt (Stand Dienstagmittag). Seit dem ersten bestätigten Fall gibt es insgesamt im Kreisgebiet 146 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion, meldet der Landkreis.  Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal. Von diesen 146 Fällen gelten 120 Personen inzwischen als geheilt.  Die erkrankten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 4 Personen der erkrankten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. 3 Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und 2 Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 40.

 +++ 12.39 Uhr

Update im Kreis Minden-Lübbecke: Es sind aktuell nur noch 62 Personen infiziert. Am Montag waren es noch 72 Menschen. Am Sonntag war die Zahl von Samstag um eine Person auf 86 gestiegen, am Samstag und Freitag waren es noch 85 Personen, am Donnerstag 86 und am Mittwoch 100. mt

+++ 12.23 Uhr

Nummer gegen Kummer für Eltern und Kinder: Die Einschränkungen und Veränderungen infolge der Corona-Pandemie stellen viele Familien zunehmend vor große Herausforderungen. Die Schließung von Kitas, Schulen und öffentlichen Freizeitangeboten bedeuten für viele auch ein Verlust von strukturierten Tagesabläufen, Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten und der sozialen Kontakte – dabei haben gerade Heranwachsende entwicklungsbedingt ein großes Bedürfnis nach Orientierung, Struktur, Bewegung und persönlichem Austausch. 

Das Elterntelefon ist nun montags bis freitags durchgehend von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags sogar bis 19 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/1110 550 zu erreichen. Das Kinder- und Jugendtelefon berät unter der Telefonnummer 116111 montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr und zusätzlich montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 Uhr. In der Online-Beratung ist der Chat aktuell dienstags und freitags von 10 bis12 Uhr und mittwochs und donnerstags von 15 bis 17 Uhr offen; die em@il-Beratung ist weiterhin rund um die Uhr erreichbar.  

+++ 12.20 Uhr

EZB: Kein erhöhtes Corona-Infektionsrisiko durch Geldscheine: Europas Währungshüter sehen kein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch Banknoten mit dem neuartigen Coronavirus. Die Ergebnisse von Laboren, mit denen die Europäische Zentralbank (EZB) zusammenarbeite, deuteten darauf hin, "dass auf Oberflächen wie etwa Plastik in den ersten Stunden 10 bis 100 Mal so viele Viren überleben wie auf unseren Banknoten", schrieb EZB-Direktor Fabio Panetta in einem Artikel, der in mehreren europäischen Zeitungen veröffentlicht wurde. Aus anderen Analysen gehe hervor, dass poröse Oberflächen von Baumwollbanknoten das Virus deutlich schlechter übertragen würden als glatte Oberflächen wie Kunststoff. "Im Vergleich zu anderen Oberflächen, mit denen die Menschen tagtäglich in Berührung kommen, geht von Banknoten insgesamt kein erhöhtes Infektionsrisiko aus", schrieb Panetta. Zu ähnlichen Ergebnissen war jüngst auch die Deutsche Bundesbank gekommen. dpa

+++ 11.45 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Montagnachmittag die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Insgesamt haben sich nachweislich 413 Personen aus dem Mühlenkreis mit dem Corona-Virus infiziert, davon gelten 334 als wieder genesen (Stand: 27. April, 11 Uhr), wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt. Sieben Todesfälle hat der Kreis in Zusammenhang mit dem Virus zu beklagen - am Donnerstag wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet. Das heißt, dass die Infektionszahlen für das Kreisgebiet stagnieren. Es sind aktuell noch 79 Personen infiziert. Am Sonntag war die Zahl von Samstag um eine Person auf 86 gestiegen, am Samstag und Freitag  waren es noch 85 Personen, am Donnerstag 86 und am Mittwoch 100. Wie Ohnesorge ebenfalls mitteilt, werden auf den Isolierstationen der Mühlenkreiskliniken in Minden, Bad Oeynhausen und Lübbecke derzeit 16 Covid-19-Patienten behandelt. Drei dieser Patienten befinden sich auf der Intensivstation im Johannes Wesling Klinikum, kein Patient wird beatmet. mt

+++ 11.45 Uhr

In Bad Nenndorf und Haste muss die Polizei mehrere Versammlungen auflösen, deren Teilnehmer das Infektionsschutzgesetz missachtet haben. Es drohen mehrere tausend Euro Strafe: KLICK.

+++ 11.30 Uhr

In Porta Westfalica haben sich mehrere lokale Unternehmen zusammengetan und 60.000 Schutzmasken gespendet für die Schulen im Ort: KLICK.

+++ 11 Uhr

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe kann sich wegen der Coronakrise auch im kommenden Schuljahr keinen normalen Unterricht vorstellen. Er rechne persönlich damit, dass es auch im nächsten Schuljahr noch größtenteils Fernunterricht geben werde, so Rabe.

+++ 10.30 Uhr

In der Corona-Krise hat das niedersächsische Wirtschaftsministerium eine zentrale Kontaktstelle für Unternehmen eingerichtet, die von Störungen internationaler Lieferketten betroffen sind. Betroffene Unternehmen können sich per E-Mail an die „Kontaktstelle Internationale Lieferkette für Unternehmen aus Niedersachsen“ wenden: aussenwirtschaft@mw.niedersachsen.de.

+++ 10 Uhr

Trotz der Corona-Pandemie werden die Gewerkschaften auch in diesem Jahr den "Tag der Arbeit" am 1. Mai begehen, wie sie mitteilen. Zwar sind die geplanten klassischen Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum 1. Mai bundesweit und somit auch die traditionelle Mai-Kundgebung am Gewerkschaftshaus in Stadthagen abgesagt. Stattdessen verlagert der gewerkschaftliche Dachverband seine Aktivitäten ins Internet sowie in die sozialen Medien. Unter dem Motto „Solidarisch ist man nicht alleine!“ ruft der DGB mit vielen Online-Mitmach-Aktionen Menschen dazu auf, gemeinsam digital für Solidarität und soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren. Unter der Internetadresse www.dgb.de/erstermai wird es am 1. Mai ab 11 Uhr einen mehrstündigen Livestream zum Tag der Arbeit geben mit Musikern und Comedians, Talks und Interviews sowie Solidaritätsbotschaften aus ganz Deutschland.

 

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 27. April +++

+++ 17.58 Uhr

Nach dem Wochenende ist die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Hameln-Pyrmont nahezu unverändert. Aktuell gibt es 124 bestätigte Fälle (+1 im Vergleich zum Freitag). Die Zahl der aktuell Infizierten liegt weiterhin bei 26, 88 Personen haben die Erkrankung bereits überstanden.

+++ 17.30 Uhr

In Deutschland sind bis Montagnachmittag mehr als 156 000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 155 100 Infektionen). Mindestens 5817 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 5720). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Sonntag wie in den Tagen zuvor bei 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 114 500 (Vortag: 112 000) Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 16.20 Uhr

Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (61) und seine Verlobte Mahkameh Navabi (39) sagen die kirchliche Trauung sowie die Feierlichkeiten der für Spätsommer geplanten Hochzeit in Bückeburg aufgrund von Covid-19 ab -> Zum Artikel

+++  16.15 Uhr

Die Verkaufsverbote für große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern spalten die deutsche Rechtsprechung. Am Montag verkündeten die Oberverwaltungsgerichte in Bayern, Niedersachsen und dem Saarland unterschiedliche Entscheidungen zur Rechtmäßigkeit der Verkaufsverbote. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof (BayVGH) in München sieht in der 800-Quadratmeter-Regel einen verfassungswidrigen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes. Die Oberverwaltungsgerichte in Niedersachsen und dem Saarland dagegen halten die Vorschrift für rechtens. Der Handelsverband Deutschland (HDE) forderte einheitliche Regelungen für alle Einzelhändler unabhängig von der Ladengröße. dpa

+++ 16.07 Uhr

Da am Sonntag keine Fallzahlen ausgewertet wurden, sind die heutigen Zahlen identisch mit den gestrigen: Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 688 bestätigte Corona-Fälle. 456 Personen sind wieder genesen. 27 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 205 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 10.491 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 15.35 Uhr

9.959  Infektionen sind bis heute (13 Uhr) in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und gemeldet worden. Insgesamt 398 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen 7.085 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. (71,1 Prozent). 

 

+++ 14.30 Uhr

Rintelns Stadtmarketingverein Pro Rinteln vergibt wieder Termine. Zu erreichen ist das Team am Montag, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 15 Uhr, Dienstag von 9 bis 19 Uhr und am Freitag von 9 bis 14 Uhr. Bei Fragen zu Draisinenbuchungen, dem Verkauf von Imageartikeln oder Schaumburg Fünfern bitte an Frau Steding wenden unter ka.steding@rinteln.de oder Telefon (0 57 51) 403-988 oder an Frau Hoffmann unter c.hoffmann@rinteln.de oder Telefon (0 57 51) 403-986. Für alle weiteren Angelegenheiten ist die Ansprechpartnerin Ricarda Mohr: r.mohr@rinteln.de, Telefon (0 57 51) 403-987.

+++ 14.15 Uhr

Der Filtertüten-Hersteller Melitta aus Minden hat 90.000 Atemschutzmasken an die Mühlenkreiskliniken gespendet, die das Unternehmen selber in Minden fertigt: KLICK.

+++ 14.03 Uhr

Mit Datum vom 27. April 2020 gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 145 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Am Freitag, 24. April, waren es noch vier Fälle weniger, 141 bestätigte Fälle, gewesen: KLICK.

+++ 14 Uhr

Auch der Stüken-Wesergold Mountainbike-Cup in Rinteln ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden: KLICK.

+++ 13.45 Uhr

Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (61) und seine Verlobte Mahkameh Navabi (39) sagen die kirchliche Trauung in Bückeburg sowie die Feierlichkeiten der für Spätsommer geplanten Hochzeitaufgrund von Covid-19 ab: KLICK.

+++ 12.50 Uhr

Die Stadt Hessisch Oldendorf sucht für den Einkaufsnotdienst für ältere Menschen und Menschen in angeordneter Quarantäne noch weitere ehrenamtliche Helfer, die den Einkaufsnotdienst unterstützen wollen. Helfer können sich bei Felix Walden 05152/ 782224 oder Stephanie Wagener 05152/782212 melden.

+++ 12.03 Uhr

Bis zum 31. August 2020 untersagt das Land Niedersachsen alle Großveranstaltungen. Welche Veranstaltungen in Schaumburg sind abgesagt. Haben die Veranstalter Ersatztermine geplant, auf die sie verschoben wurden? Stehen Ersatzangebote zur Verfügung? Die SZ/LZ hat die wichtigsten Termine zusammengefasst: -> KLICK

+++ 11.30 Uhr

Corona-Regeln in Bus und Bahn: Die Öffis weisen daraufhin, dass laut der Verfügung des Landes Niedersachsen der vorgegebene Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen auch in Bussen des ÖPNV - soweit möglich - einzuhalten ist. Um einen größtmöglichen Abstand zwischen den Fahrgästen in der Hauptverkehrszeit gewährleisten zu können, wird ab Montag, den 27. April 2020 die Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern, Fahrradanhängern, Skateboards, Longboards und ähnlichen Gegenständen ausgesetzt. Die Mitnahme von Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwagen erfolgt nach wie vor, allerdings wird deren Anzahl pro Fahrzeug limitiert.Pro Bus werden nur noch ein Rollstuhl oder zwei Kinderwagen oder zwei Rollatoren oder ein Kinderwagen und ein Rollator gleichzeitig befördert.

Hinweise gibt es auch in einem Erklärfilm:

+++ 11.15 Uhr

Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft Schaumburg verteilt derzeit (Montag, 11 Uhr) am Rintelner Marktplatz mehr als 3000 Schutzmasken. Diese wurden vom chinesischen Jung-Unternehmer Luo Hao aus Tongnan im Rahmen der Städtepartnerschaft für die Bewohner von Rinteln gespendet. Wie Ralf Kirstan, Vorsitzender der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Schaumburg und Triebfeder der Städtepartnerschaft nach Tongnan erklärt, wolle man mit der Verteilaktion auch die Städtepartnerschaft nach China etwas bekannter machen. Unterstützt wurde er dabei vom Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsverein, Bernhard Priesmeier und der chinesisch-Lehrerin am Gymnasium Ernestinum, Da Zhang.

+++ 11.05 Uhr

Der Stüken-Wesergold Mountainbike-Cup in Rinteln wird nicht stattfinden. Die beiden Hauptsponsoren Fa. Stüken, Fa. WeserGold und der Veranstalter und Ausrichter Victoria Lauenau haben nun gemeinsam entschieden, die Veranstaltung am 6. September 2020 abzusagen. „Zum heutigen Zeitpunkt können wir nicht mit Sicherheit sagen, wann sich die Situation entschärft und ob die Veranstaltungssperre nicht doch ausgeweitet wird. Wir möchten verantwortungsvoll mit der Situation umgehen und unsere Fahrer und Zuschauer schützen.“, so Frank Puderbach von  Fa. WeserGold in einer Pressemeldung. Es gibt aber auch eine positive Nachricht: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – in 2021 soll der STÜKEN-WESERGOLD Mountainbike-Cup wieder stattfinden. Stefan Diete vom SV Victoria Lauenau verkündet: „Der Termin für den Mountainbike-Cup 2021 steht zwar noch nicht fest. Aber wir freuen uns jetzt schon über eine zahlreiche Teilnahme, wenn es dann so weit ist. Bis dahin wünschen wir allen viel Gesundheit und Durchhaltevermögen.“

+++ 11.03 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke meldet am Montag 413 laborbestätigte Corona-Fälle,  320 sind wieder genesen, verstorben sind 7 Personen. Die Statistik wird generell so geführt, dass die neuen Zahlen eines Tages immer zu denen vom Vortag hinzu gerechnet werden. Auf den Isolierstationen der Mühlenkreiskliniken in Minden, Bad Oeynhausen und Lübbecke werden derzeit 20 Covid 19-Patienten behandelt, drei Covid-Patienten befinden sich auf der Intensivstation im Johannes Wesling Klinikum, ein Patient wird beatmet. Insgesamt 320 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund.

 

+++ 10.59 Uhr

Auf dem Patensteig in Extertal sind offenbar zu viele Wandersleute aus nah und fern unterwegs. Das Patensteigteam, das diesen beliebten Wanderweg betreut, wird deshalb aus Sicherheitsgründen den Patensteig zunächst vom 1. bis zum 3. Mai sperren. 

+++ 10.52 Uhr

In Deutschland sind bis Sonntagabend mehr als 155 500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 154 100 Infektionen). Mindestens 5738 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 5644). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Sonntag wie zuvor bei 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 114 500 Menschen die Infektion überstanden. Von den Todesfällen waren laut RKI 87 Prozent 70 Jahre alt oder älter. Im Unterschied dazu beträgt der Anteil der über 70-Jährigen an der Gesamtzahl der übermittelten Sars-CoV-2-Fälle derzeit nur 19 Prozent. dpa

+++ 10.45 Uhr

Die Rintelner Stadtverwaltung weitet ihre Terminvergabe aus. Bei allen Ämtern können nach vorheriger telefonischer Absprache Termine persönlich wahrgenommen werden.

Bürgerbüro: 05751/403-169 und 05751/403-800

Standesamt: 05751/403-991

Rentenberatung: 05751/403-225

Baudezernat: 05751 / 403-215

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist ausdrücklich erwünscht, zudem wird darum gebeten, einen eigenen Kugelschreiber mitzubringen.

+++ 10.30 Uhr

Die Stadt Rinteln hat den 6. Corona-Flyer aufgelegt, der am Dienstag an die Haushalte verteilt werden soll. Darin wird unter anderem über die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung informiert. Getragen werden soll der Schutz

• bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs wie z.B. Bus, Bahn, Taxi etc.

• beim Besuch von Verkaufsstellen wie z.B. Bäcker, Post, Supermarkt, Wochenmarkt und von Einrichtungen des Gesundheitswesens wie z.B. Drogerien, Apotheken, Optiker

• eine Mund-Nasen-Bedeckung kann auch ein Schal oder ein Tuch sein

Keine Pflicht besteht:

• für Kinder bis zu sechs Jahre

• für Personen mit Atem- oder Lungen-Erkrankungen

• beim Betreten einer Bank oder beim Nutzen eines Geldautomaten

• in privaten oder gewerblich genutzten PKW und LKW

.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 26. April

+++ 17.30 Uhr

In einem Pflegeheim in Obernkirchen sind acht Menschen - sieben Patienten und ein Mitarbeiter - mit dem Coronavirus infiziert. Das sind ein Viertel aller aktuellen Infektionen im Landkreis. Drei weitere Pflegeheime sind aktuell ebenfalls betroffen. Aus Datenschutzgründen möchte der Landkreis nicht bekanntgeben, um welche Heime es sich konkret handelt. Wir haben es dennoch herausgefunden. Hier geht es zum Artikel.

+++ 17 Uhr

Das Freibad in Rolfshagen macht eigentlich rund um Muttertag auf - das hat Corona verhindert. Schwimmmeisterin Andrea Jagata hat aber viele Ideen, wie es mit dem Badebetrieb doch funktionieren könnte: KLICK.

+++ 16.30 Uhr

Schichtbetrieb und Einbahnstraßen - so bereiten sich die BBS Rinteln auf den Schulbetrieb in Corona-Zeiten vor: KLICK.

+++ 16.15 Uhr

Am Freitagnachmittag hat das Kultusministerium den „Niedersächsischen Rahmenhygieneplan Corona Schule" veröffentlicht und allen Schulen des Landes zugeschickt, teilt das Ministerium mit. Auf zehn Seiten werden unter anderem Hygienemaßnahmen für Klassenräume und die Sanitärbereiche erörtert, ebenso die Gültigkeit der Abstandsregelungen im Unterricht und in den Pausen.

+++ 16 Uhr

Vor fünf Jahren noch war Celine Janson Schülerin am Gymnasium Adolfinum Bückeburg. Derzeit unterstützt sie die Musikschule Minden auf dem Weg zu digitalen Formaten: KLICK.

+++ 15.30 Uhr

Harte Zeiten sind es auch für die Fürstliche Hofreitschule Bückeburg: Sie hat keine Einnahmen derzeit, aber sehr hohe Kosten, da die Pferde gefüttert, versorgt und trainiert werden müssen: KLICK.

+++ 15 Uhr

Das dreitägige Musik- und Feuerwerkspektakel „Doktorsee in Flammen“ in Rinteln wird ebenfalls nicht stattfinden, teilt Doktorsee-Betreiber Uwe Deppe mit. Es hätte eigentlich Ende Juli stattfinden sollen. Verschoben wird hingegen das Oldtimer-Treffen, es findet nun vom 4. bis zum 6. September 2020 statt.

+++ 14.30 Uhr

In einer aktuellen Umfrage des Instituts Reiß & Hommerich unter allen Inhabern von Architekturbüros in Niedersachsen zeigt sich, dass dreiviertel der Architekten bereits negative Folgen der Corona-Krise im Arbeitsalltag spüren. Fast die Hälfte der Büros berichtet über zurückgestellte oder abgesagte Aufträge. 70 Prozent der niedersächsischen Architekturbüros rechnet in den kommenden drei Monaten mit einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation.

+++ 14.20 Uhr

Was bedeutet es, wenn die Notbetreuung in Kitas und Kindergärten erweitert wird? Wer hat darauf einen Anspruch? Wir haben uns das für Rinteln genauer angesehen: KLICK.

+++ 13.50 Uhr

Mehrere Kirchen Schaumburgs öffnen ihre Türen an den kommenden Sonntagen für das stille Gebet, so auch die St. Nikolai-Kirche auf dem Kirchplatz in Rinteln, und zwar von 10 bis 12 Uhr; natürlich unter Einhaltung aller Hygieneregeln, betont Pastorin Sabine Schiermeyer.

+++ 13.30 Uhr

Aufgrund der am Montag, 27. April, in Kraft tretenden Verordnung des Landes Niedersachsen zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus besteht auch auf Wochenmärkten die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. So auch auf dem Wochenmarkt in Obernkirchen, der wegen des 1. Mai-Feiertags von Freitag, 1. Mai, auf Donnerstag, 30. April vorverlegt wird.

+++ 13.15 Uhr

Wie wird die Notbetreuung von Kindern in Schaumburg ausgeweitet? Der Landkreis Schaumburg und die Kommunen haben sich auf diesen Kriterien-Katalog für den Kita-Bereich verständigt: KLICK.

+++ 12.55 Uhr

Im Landkreis Schaumburg wurden seit Ausbruch der Corona-Krise 141 bestätigte Fälle festgestellt, es gibt seit gestern zwei Neuinfektionen, eine Person mehr gilt als geheilt (104 Personen insgesamt), die Zahl der Todesopfer stagniert bei fünf: KLICK.

+++ 12.45 Uhr

Zwei Hilfslieferungen nach Weißrussland sind deswegen abgesagt worden, außerdem kommen in diesem Jahr keine Gastkinder aus der Gemeinde Swonez zur Erholung nach Schaumburg: KLICK.

+++ 12.30 Uhr

Das Erzieherteam der Obernkirchener Kita am Kleistring bleibt mit seinen Kindern auch in Corona-Zeiten auf besondere Weise in Kontakt: KLICK.

+++ 12.15 Uhr

Das Verbot von Gottesdiensten und Zusammenkünften in Kirchen, Moscheen und Synagogen in Niedersachsen hat nach einem Gerichtsurteil weiter Bestand. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg wies den Antrag eines Vereins, der sich für die Rechte von Muslimen einsetzt, gegen das am 17. April vom Land wegen der Corona-Pandemie erlassene Verbot ab. Das Urteil wurde am Freitag bekanntmacht (Az. 13 MN 109/20). Rechtsmittel gegen den Beschluss ließ das Gericht nicht zu. Wegen der Corona-Epidemie müssen Muslime sich während des Ramadan dieses Jahr stark einschränken. An diesem Freitag hat der Fastenmonat auch für die über 300 000 Muslime in Niedersachsen und Bremen begonnen.

+++ 11.45 Uhr

Der Rintelner Imker Klaus Koschnick fürchtet, dass wegen Corona mehr Menschen Zeit in ihrem Garten verbringen und mehr insektenschädliche Herbizide spritzen: KLICK.

+++ 11.30 Uhr

Die Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und beim Einkauf gilt in Niedersachsen ab Montag, seit Wochen kursieren Bastel- und Nähanleitungen in allen Medien. Wer weniger Freude am Selbermachen hat, kann die Gesichtsbedeckung in verschiedenen Geschäften im Landkreis Schaumburg kaufen. Hier ist eine Übersicht der Geschäfte:

+++ 11.05 Uhr

Wie berichtet, hat Rinteln den Antrag der türkisch-islamischen Gemeinde abgelehnt, wegen Corona während des Fastenmonats Ramadan einmal täglich ein Gebetsruf erklingen zu lassen. Wir haben Vetreter von Gemeinde und Kirche nach dem Unterschied zwischen Gebetsruf und Kirchengeläut gefragt und die Bewertung der Situation: KLICK.

+++ 11 Uhr

Bad Nenndorf ist die erste Gemeinde im Landkreis Schaumburg, die einen eigenen Corona-Hilfsfonds eingerichtet hat: KLICK.

+++ 10.30 Uhr

Auch die Sportler vom SC Deckbergen-Schaumburg bieten eine Einkaufshilfe an, Details hier: KLICK.

+++ 10 Uhr

In Hessisch Oldendorf fällt nun auch der Sommerferienspaß aus: KLICK.

+++ 9 Uhr

Auch das Erntefest in Möllenbeck wird in diesem Sommer nicht stattfinden - es sei allein nicht möglich, sich zu treffen, um die Wagen zu bauen.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 23. April +++

+++ 18.36 Uhr

Auch der Radmarathon „Große Weserrunde“ fällt in diesem Jahr dem Corona-Virus zum Opfer. Der Radmarathon, der über mehrere hundert Kilometer durchs Weserbergland führt, hätte eigentlich im August stattfinden müssen. Ein neuer Termin steht aber schon fest: KLICK

+++ 18.35 Uhr

In knapp zwei Wochen sollen in Niedersachsen die Abiturprüfungen beginnen - und das trotz Corona-Krise und nach wochenlanger Quarantäne. Die Abschlussklassen niedersächsischer Schulen kritisieren das scharf, angeführt von der KHL Rinteln. Sie fordern eine Alternative.

+++ 18.25 Uhr

Seit Ende März konnten Geschäftsleute Corona-Soforthilfen beantragen, um Verdienstausfälle zu kompensieren. Einige erhielten diesen Zuschuss sehr schnell, andere warten noch immer darauf. Wir haben uns noch einmal in Rinteln umgehört: KLICK

+++ 18.09 Uhr

Ab kommenden Montag, 27. April, ist die Verwaltung der Stadt Bückeburg im Rathaus, den Stadthäusern und der Hofapotheke wieder geöffnet. Die Verwaltung ist für die Bürgerinnen und Bürger während der üblichen Öffnungszeiten erreichbar. Der Zugang zum Stadthaus I gegenüber dem Rathaus ist dabei nur über den barrierefreien Eingang vom Sablé-Platz aus möglich. Das teilte die Stadtverwaltung mit. ->KLICK

+++ 17.52 Uhr

Ein weiterer Todesfall im Landkreis Hameln-Pyrmont: Gestern  ist ein 78Jähriger aus Hameln im Krankenhaus verstorben.  Der Patient litt unter Vorerkrankungen. „Meine Gedanken sind bei den Angehörigen des Verstorbenen, denen ich auf diesem Weg mein herzliches Beileid aussprechen möchte“, so Landrat Dirk Adomat. Insgesamt wurden am heutigen Donnerstag,  23. April, insgesamt 122 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 122 Fällen gelten 83 Personen als geheilt.  Zehn Personen sind verstorben. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut. 11  infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt.  Außerdem befinden sich 80 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. 

+++ 17.45 Uhr

Diese Eckpunkte gelten laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne jetzt für den Schulbetrieb in Niedersachsen:

- Seit gestern wird verbindlich zu Hause gelernt. Dazu gehören auch angeleitete Prüfungsvorbereitungen. Entsprechende Hinweise zu Lernzeiten, Inhalten und den Kommunikationswegen sind den Schulen zugegangen.

- Die Prüfungen für das Abitur und die Abschlüsse des Sekundarbereiches I finden statt. Die Prüflinge gehen ab dem 27. April in ihre Schulen und widmen sich intensiven Prüfungsvorbereitungen.

- Die Schulen öffnen am 4. Mai wieder schrittweise nach dem Prinzip „erst die Großen, dann die Kleinen" in den jeweiligen Schulformen. Das gilt auch für die Abschlussklassen an den berufsbildenden Schulen.

- Die Lehrkräfte werden ausschließlich geteilte, kleine Lerngruppen unterrichten.

- Die Notbetreuung wird in allen Schulen und Kitas beibehalten und ausgeweitet.

 +++ 17.39 Uhr

Kultusminister Grant Hendrik Tonne äußerte sich in der Landtagssitzung am Donnerstag zu der Frage, wie das Land Niedersachsen die Umsetzung der notwendigen Hygienemaßnahmen in den Schulen sicherstellen und die örtlichen Schulträger dabei unterstützen wolle: "Der Schutz der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie aller Beschäftigten an den Schulen ist Voraussetzung dafür, dass die Wiederaufnahme des Schulbetriebs gelingt. Das Kultusministerium gibt den Schulen daher einen Rahmenhygieneplan an die Hand, der die schuleigenen Hygienepläne für die Zeit der Pandemie ergänzt. Er ist mit den Schulträgern abgestimmt und ermöglicht eine praxisorientierte Umsetzung vor Ort durch Schulen und Schulträger. Durch die Halbierung der Klassengrößen können die Hygiene- und Abstandsregeln einfacher eingehalten werden. Unverändert gilt, durch richtiges Händewaschen und den richtigen Schutz bei Niesen und Husten kann die Gefahr einer Ansteckung oder einer Weiterverbreitung des Corona-Virus effektiv verringert werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der Unterrichtszeit wird nach derzeitigem Stand nicht als erforderlich erachtet. Für den Zeitraum der Schülerbeförderung und in Situationen, in denen die Abstandsregelungen nicht einzuhalten sind, gilt die allgemeine Verpflichtung einer Mund- und Nasenbedeckung."

+++ 17.22 Uhr

In Deutschland sind bis Donnerstagnachmittag mehr als 149 200 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: Mehr als 146 800 Infektionen). Mindestens 5179 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 4969). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen lag laut einer Tabelle des RKI Mitte April bei um die 2000. Anfang des Monats waren es demnach noch etwa doppelt so viele. Die Reproduktionszahl lag mit Stand Mittwoch bei 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 103 300 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 16.09 Uhr

9.599 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute -Donnerstag, Stand 13 Uhr- in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Insgesamt 363 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 6.371 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 66,4 Prozent. (* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt.)

+++ 16.07 Uhr

Die Landesregierung gibt Niedersachsens Schulen keine Maskenpflicht für Schüler und Lehrer vor. In den Pausen könne zwar ein Mund-Nase-Schutz getragen werden, dieser müsse aber selbst mitgebracht werden und werde nicht von der Schule gestellt, heißt es in einem Hygieneplan des Kultusministeriums vom Donnerstag.

+++ 15.58 Uhr

Bundesweiter Protest mit leeren Stühlen: Der Leaders Club appelliert an alle deutschen Gastronomen und Hoteliers, sich der Protestaktion „Leere Stühle“ ihrer Dresdner Kollegen anzuschließen. Bundesweit sollen Gastwirte am morgigen Freitag, 24. April, mit Demonstrationen darauf aufmerksam machen, dass die Zukunft ihrer Betriebe durch die andauernde Schließung massiv bedroht ist.  

Hunderte Stühle aus Dresdner Restaurants standen am vergangenen Freitag für mehrere Stunden leer und verwaist vor der berühmten Kulisse der Frauenkirche. Rund 530 Gastronomen hatten sich an der Aktion beteiligt, um auf die dramatische Situation der Branche angesichts des Corona-Shutdowns aufmerksam zu machen. Am Freitag wird die Aktion „Leere Stühle“ zwischen 11 und 13 Uhr, deutschlandweit durchgeführt. 

+++ 15.45 Uhr

Neuer Antrag für vorzeitig beendete Rehabilitationen: Die Corona-Pandemie stellt die bundesweit 89 Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung vor neue Herausforderungen: Viele Behandlungen sind aufgrund behördlicher Vorgaben vorzeitig beendet worden, andere wurden auf Wunsch der Patienten abgebrochen. In beiden Fällen können die Rehabilitationen zu einem späteren Zeitpunkt neu beantragt werden – und zwar deutlich vereinfacht. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, werden in den Kliniken derzeit keine Patienten für medizinische Rehabilitationen aufgenommen. Wer seine Behandlung wegen des Coronavirus vorzeitig abgebrochen hat und später zurück möchte, kann sich an die Rehaklinik wenden. Dafür hat die Deutsche Rentenversicherung ein spezielles Formular entwickelt. Mit diesem Kurzantrag kann eine abgebrochene Reha erneut beantragt werden. Das gilt übrigens auch bei Kinder- und Jugendrehabilitationen, wenn die Klinik einen erneuten Aufenthalt der Heranwachsenden befürwortet. Das Formular G0101 gibt es online unter www.deutsche-rentenversicherung.de. Im Menüpunkt „Corona“ kann der Antrag unter „FAQ Reha und Corona“ abgerufen werden. Der Link lautet www.deutsche-rentenversicherung.de/G0101.

 

+++ 14.40 Uhr

103 sind inzwischen genesen: 139 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion gibt es am Donnerstag, 23. April, im Landkreis Schaumburg insgesamt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Eilsen, Lindhorst, Rodenberg, Sachsenhagen und die Gemeinde Auetal.

Von den 139 Fällen gelten 103 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 8 Personen der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung.  Drei Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und zwei Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 35. -> Zum Artikel

+++ 14.37 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es am heutigen Donnerstag insgesamt 670 bestätigte Coronafälle. 408 Personen sind wieder genesen, 21 mehr als am Vortag. 23 Personen sind verstorben. Ein 88-jähriger Mann, der zu den bestätigten Coronafällen zählt, ist im Klinikum Lippe verstorben. Damit sind aktuell 239 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. 

+++ 14.34 Uhr

Das Land Niedersachsen hat Großveranstaltungen mindestens bis zum 31. August untersagt. Neben vielen anderen Veranstaltungen ist auch das "Kleine Fest im Großen Garten" in Hannover davon betroffen, das nun abgesagt wurde. Das 35. "Kleine Fest" war bereits vollständig geplant und vorbereitet: An 18 Veranstaltungstagen sollten Künstler aus dem In- aus Ausland jeweils 3900 Gäste im Juli begeistern. 

+++ 13.34 Uhr

Auch der Rat der Gemeinde Ahnsen tagt wieder - vorsichtig "mit Abstand".  Die Sitzung ist für Donnerstag, 30. April, 19 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus anberaumt. -> KLICK

+++ 13.30 Uhr

Masken-Maschine aus Bückeburg - Der Maschinenbauer DMS baut eine Fertigungslinie für medizinische Schutzmasken auf. Bis zu 200 000 Stück können pro Tag produziert werden. DMS-Geschäftsführer Ömer Uzuner: „Wir setzen alles daran, die Produktion zur Herstellung von Atemschutzmasken mit Hochdruck  voranzutreiben“. -> Zum Artikel 

+++ 12.54 Uhr

Der Landkreis Schaumburg muss für Schutzmaterial und weitere Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie außerplanmäßig eine Menge Geld ausgeben: Drei Millionen Euro mehr, das hat der Kreistag nun in einer außerplanmäßigen Sitzung beschlossen: -> KLICK

+++ 12.53 Uhr

Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) spricht sich jetzt für die Öffnung der Kindertagesstätten in Niedersachsen aus. Auch eine Öffnung der Spielplätze kann er sich vorstellen - unter bestimmten Voraussetzungen: -> Zum Bericht

+++ 12.47 Uhr

Die Stiftskirche in Obernkirchen ist täglich zwischen 17.30 Uhr und 18.30 Uhr zum stillen Gebet geöffnet, außerdem sonntags zwischen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr. Gottesdienste und Versammlungen dürfen weiterhin nicht stattfinden, aber dennoch können einzelne Menschen die Kirche zum Innehalten, Beten und Kraftschöpfen besuchen. Kirchenvorstand und Pfarramt laden dazu herzlich ein! An mehreren Abenden in der Woche und auch sonntags vormittags begleitet Kirchenmusikerin Regina Ackmann die Gebetszeiten an der Orgel. Außerdem läuft das ökumenische Telefon „Obernkirchen hört zu“ weiter: Sie erreichen täglich zwischen 8 und 16 Uhr eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter unter der Rufnummer: 05724-3973770. Über diese Rufnummer kann auch eine Einkaufshilfe vermittelt werden.

+++ 12.27 Uhr

Polizei vertreibt Hundert Heranwachsende von Spielplatz: Trotz der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben sich rund Hundert Jugendliche und junge Erwachsene auf einem Spielplatz in Hannover getroffen. Mit zahlreichen Einsatzkräften sei die Polizei gegen die Ansammlung vorgegangen, teilte die Polizeidirektion Hannover am Donnerstag mit. Anwohner hatten die Beamten alarmiert, nachdem sie am Mittwochabend die Versammlung bemerkt hatten. Mit Lautsprecherdurchsagen forderte die Polizei die Heranwachsenden auf, den Platz zu verlassen - was diese auch taten. dpa

+++ 12.10 Uhr

Eine besondere Form der Solidarität zeigten Rintelner Flüchtlingsfamilien, die in Heimarbeit mit anderen Ehrenamtlichen rund 600 Behelfsmasken für die Kunden der Rintelner Tafel genäht haben. Organisiert wurde die Aktion von der Stadt Rinteln, der Integrationsbeauftragten, dem Seniorenbeirat sowie der Stiftung für Rinteln und weiteren Ehrenamtlichen. Zahlreiche Flüchtlingsfamilien waren sofort bereit, mitzuhelfen und damit Menschen zu unterstützen, für die die derzeitige Lage besonders hart ist.

+++ 11.55 Uhr

Hamburgs Einzelhändler und Kaufhausbetreiber mit Läden über 800 Quadratmeter Verkaufsfläche haben umsonst gehofft. Das Oberverwaltungsgericht setzte nach Angaben des NDR am Donnerstag eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtes außer Kraft, die es ihnen erlaubt hätte, doch zu öffnen. Geklagt hatte ein großes Sportgeschäft.

+++ 11.52 Uhr

In den vergangenen Wochen hat es mit Blick auf das Vorgehen bei der Kfz-Zulassungsstelle in Stadthagen viel Kritik gehagelt. Bürger kamen telefonisch nicht durch. Firmen konnten ihren Fuhrpark nicht abmelden, Autohäuser Neuwagen nicht anmelden. -> Der Service soll wieder erweitert werden.

+++ 11.50 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen, wie Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz am Donnerstag mitteilt. Insgesamt gibt es im Kreis nun sieben Todesfälle. Im Gegensatz zu dieser traurigen Nachricht weisen die aktuellen Fallzahlen jedoch eine positive Tendenz auf: Aktuell sind nur noch 86 Personen aus dem Kreis Minden-Lübbecke nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert (Stand: 23. April, 11 Uhr). Am Tag zuvor waren es zur gleichen Uhrzeit 100 Personen.

+++ 11.41 Uhr

Näherinnen und Näher gesucht: Viele Menschen haben in der aktuellen Krisensituation das Bedürfnis, sich persönlich zu engagieren und anderen zu helfen. Die Stadt Bückeburg greift diesen Wunsch auf und bietet interessierten Näherinnen und Nähern ab so-fort die Möglichkeit, selbstgefertigte Mund-Nase-Bedeckungen über die Stadt zu verteilen und somit an-deren Bürgerinnen und Bürger damit zu helfen. Auf der Homepage der Stadt Bückeburg finden Sie unter dem Link Leben in Bückeburg > Kinder und Jugendliche > Jugendfreizeitstätte eine Nähanleitung für eine Mund-Nase-Bedeckung, die auch für Nähanfängerinnen und Nähanfänger geeignet ist und das dazugehörige Schnittmuster. Es werden keine fortgeschrittenen Kenntnisse beim Nähen an der Maschine benötigt. Die Stadt richtet in der Jugendfreizeitstätte, Jetenburger Straße 34, eine Sammelstelle ein. Die fertiggestellten Mund-Nase-Bedeckungen können Sie in den Hausbriefkasten einwerfen. Von dort aus werden sie dann kostenlos an die Verwender weitergeleitet. Sollten sich beim Nähen Fragen oder Probleme ergeben, können Sie sich unter der E-Mail-Adresse jugendfreizeitstaette@bueckeburg.de an das Team des Hauses wenden. Dort wird Ihnen zeitnah geholfen. Die Vergabe der Mund-Nase-Bedeckungen erfolgt ebenfalls über die Jugendfreizeitstätte. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Betriebe und Einrichtungen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen können sich unter der oben genannten E-Mail-Adresse gerne in Verbindung setzen.

+++ 11.35 Uhr

Bei den Finanzämtern in Niedersachsen ist durch die Corona-Pandemie das Arbeitsaufkommen in einigen Bereichen stark gewachsen. Mit zusätzlichem Personal werde versucht, die Vielzahl von Anträgen auf verminderte Steuervorauszahlungen oder Stundungen zu bearbeiten, teilte das Landesamt für Steuern in Hannover mit. Ein zweiter Schwerpunkt sei die Bearbeitung der Steuererklärungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Diese "befinden sich gegenwärtig in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation und sind auf eine etwaig zu erwartende Steuererstattung dringend angewiesen". Deshalb könne es in anderen Bereichen der Finanzverwaltung Verzögerungen geben, hieß es. Als Beispiel wurde die Steuererhebung genannt. Um die Finanzämter intern arbeitsfähig zu halten, sind sie seit Wochen für Besucher von außen geschlossen. Das Steueramt riet, für Fragen Brief, Telefon oder Mail zu nutzen. Die Frist zur Abgabe privater Einkommensteuererklärungen für das Vorjahr läuft seit 2019 nicht mehr am 31. Mai ab, sondern am 31. Juli. dpa

+++ 11.34 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat heute 401 laborbestätigte Fälle gemeldet, genesen sind 308 Personen, verstorben sieben Personen. Aktuell werden 16 Personen mit Covid-19 im Johannes Wesling Klinikum Minden auf der Isolierstation behandelt. Vier Patienten liegen auf der Intensivstation. Kein Patient wird derzeit künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden sechs Covid-19 Patienten auf der Intensivstation behandelt. Ein Patient befindet sich in isolierter Behandlung auf der Normalstation. Insgesamt 308 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund. 

 

+++ 11.30 Uhr

Die Stadt Rinteln teilt mit, dass der verkaufsoffene Sonntag , der für den 3. Mai geplant war, nicht stattfinden darf.

+++ 11.08 Uhr

Ein mit dem Coronavirus infizierter Mindener Polizeibeamter sieht Versäumnisse bei der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke, die seiner Meinung nach zum  Schutz der eigenen Kräfte zu wenig unternommen hatte. Diese verweist dagegen auf einen frühzeitigen Maßnahmenkatalog, den sie zeitnah mit dem Personalrat umgesetzt habe. Und der bestätigt diese Darstellung. -> Zum Artikel

+++ 10.54 Uhr

In Deutschland sind bis Donnerstagvormittag mehr als 147 500 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 144 800 Infektionen). Mindestens 5023 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 4745). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 103 300 Menschen die Infektion überstanden. Mit Datenstand 22. April schätzt das RKI die Reproduktionszahl auf 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit Sars-CoV-2 Infizierte einen weiteren Menschen ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht.

+++ 10.50 Uhr

Niedersachsens Justiz fährt ihren Betrieb in der Corona-Krise Stück für Stück wieder hoch. Spätestens vom 4. Mai an solle es landesweit wieder verstärkt mündliche Verhandlungen in den Gerichten geben, teilte das Landesjustizministerium am Donnerstag mit. "Die Justiz in Niedersachsen musste ihre Arbeit vor fünf Wochen ruckartig herunterfahren", sagte Justizministerin Barbara Havliza (CDU). Wichtige und dringende Verfahren seien verhandelt und entschieden worden, viele Urteile seien im Homeoffice geschrieben worden. «Aber jetzt soll es auch in den Sitzungssälen weitergehen», kündigte Havliza an. dpa

+++ 10.48 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in der Corona-Krise zu Ausdauer und Disziplin aufgerufen. Die Zahlen der Neuerkrankungen und Genesungen seien ein Zwischenerfolg, sagte Merkel am Donnerstag im Bundestag in Berlin. „Aber gerade weil die Zahlen Hoffnungen auslösen, sehe ich mich verpflichtet zu sagen: Dieses Zwischenergebnis ist zerbrechlich. Wir bewegen uns auf dünnem Eis, man kann auch sagen: auf dünnstem Eis.“ Die heutigen Zahlen sagten nichts darüber aus, wie es in einer oder zwei Wochen aussehe, wenn man zwischendurch deutlich mehr Kontakte zulasse. „Wenn wir gerade am Anfang dieser Pandemie die größtmögliche Ausdauer und Disziplin aufbringen, dann werden wir in der Lage sein, schneller wieder wirtschaftliches, soziales und öffentliches Leben zu entfalten, und zwar nachhaltig.“ Mit „Konzentration und Ausdauer“ gerade am Anfang könne man vermeiden, „von einem zum nächsten Shutdown wechseln oder Gruppen von Menschen monatelang von allen anderen isolieren zu müssen und mit furchbaren Zuständen in unseren Krankenhäusern zu leben“, sagte die Kanzlerin.

FDP-Fraktionschef Christian Lindner hat Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Beschränkungen zum Schutz gegen die Corona-Pandemie geäußert. Freiheit und Gesundheit sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden, sagte Lindner am Donnerstag im Bundestag in der Aussprache zu einer Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie. Es müsse jetzt darüber gesprochen werden, wie Gesundheit und Freiheit besser miteinander vereinbart werden könnten. Die Zweifel an der Verhältnismäßigkeit des jetzigen Zustandes insgesamt seien gewachsen. Damit ende auch die große Einmütigkeit in der Frage des Krisenmanagements. Wer die Position der Kanzlerin nicht teile, dem werde Leichtfertigkeit vorgeworfen. Wer über Öffnungen diskutieren wolle, gerate schnell zumindest unter moralischen Druck. Aber der Staat müsse immer begründen, "wenn er Grundfreiheiten einschränkt". dpa

+++ 10.45 Uhr

Das Verwaltungsgericht Hamburg hat die vom Senat zur Eindämmung der Corona-Pandemie aufrechterhaltene Schließung von Läden mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche für unzulässig erklärt, berichtete der NDR. Mit einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss habe das Gericht einem Eilantrag eines Sportgeschäfts in der Hamburger Innenstadt stattgegeben, teilte ein Sprecher dem NDR mit. Der Senat habe aber bereits Beschwerde dagegen beim Hamburgischen Oberverwaltungsgericht eingereicht und beantragt, dass es bis zu einer Entscheidung bei der Regelung bleiben solle.

+++ 10.30 Uhr

Um die Abstandregeln einzuhalten, tagt der Rintelner Stadtrat am Donnerstag, 30.04.2020, in der Mehrzweckhalle Engern, Schulweg 7, und zwar um 19 Uhr. Bürger können zum Zuhören ebenfalls dazukommen, im Anschluss findet eine Einwohnerfragestunde statt.

+++ 10 Uhr

Die Schule beginnt derzeit landesweit wieder nach und nach. Um sicher in die Schule zu kommen, weisen mehrere Verbände, Institutionen und die Länder auf die ab Montag, 27. April, geltende Maskenpflicht in Niedersachsen und NRW hin.

Unter anderem folgende Verhaltensregeln sollten im ÖPNV beachtet werden: Gesichtsschutz aufsetzen, Maske, Schal oder Tuch. Auch, wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen kann, sollte das tun. Gedränge beim Ein- und Ausstieg vermeiden. Die Sitze von hinten nach vorne der Reihe nach besetzen. Abstand halten. Bei Zweiersitzen immer nur einen besetzen! Keine Berührungen von anderen und vom eigenen Gesicht. Nicht im Bus essen oder trinken. Gespräche vermeiden. Nicht mehr einsteigen, wenn der Bus oder das Schienenfahrzeug „voll“ ist! Es dürfen nur so viele Personen einsteigen, dass der Abstand eingehalten werden kann. Berührung mit Haltegriffen und -stangen und Türöffner vermeiden. Haltevorrichtungen und Türöffner werden häufiger gereinigt, an jeder Haltestelle wird gehalten. In die Armbeuge husten und niesen. Smartphones und Displays regelmäßig reinigen. Hände Waschen bei Ankunft in der Schule – mindestens 20 Sekunden. Den Anweisungen des Betriebspersonals Folge leisten.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 22. April 2020 +++

+++ 18.24 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 122 Corona-Fälle, 83 Patienten gelten als geheilt. Im Vergleich zum Vortag sind drei Menschen mehr geheilt, zudem gibt es zwei neue Fälle. Alle bislang bestätigten Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf, Emmerthal und Salzhemmendorf. Die zwei Neu-Infizierten leben nach Angaben des Landkreises in Bad Pyrmont und Bad Münder. Elf infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt.  Außerdem befinden sich 70 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Neun Menschen sind bislang gestorben.

+++ 18.12 Uhr

Am 4. Mai öffnen die Friseure ihre Läden wieder. In Bückeburg hat Katharina Kühn-Chan ein Konzept, wie die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden können. Derzeit herrscht gähnende Leere in ihrem Salon. Fünf Mitarbeiter sind in Kurzarbeit, auch die zwei Auszubildenden bleiben zu Hause. -> Zum Artikel 

+++ 18.10 Uhr

Ab Montag gilt Maskenpflicht. Von welcher Art Mundschutz ist die Rede, und was ist bei der Anwendung zu beachten? Ab in die Maske - aber richtig: -> Die SZ/LZ hat  Antworten und Tipps

+++ 17 Uhr

In Deutschland sind bis Mittwochnachmittag mehr als 146 800 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: Mehr als 144 300 Infektionen). Mindestens 4969 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 4675). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen lag laut einer Tabelle des RKI in den vergangenen Tagen bei um die 2000. Anfang des Monats waren es demnach noch etwa doppelt so viele. Die Reproduktionszahl lag mit Stand Dienstag bei 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 99 400 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 16.37 Uhr

Die Samtgemeindefeuerwehr Sachsenhagen erhielt in den letzten Tagen 150 Alltagsmasken. Susanne Lindemann aus Wiedenbrügge spendete und nähte die Alltagsmasken für die Feuerwehr. -> Zum Bericht

+++ 16.13 Uhr

Um die Coronavirus-Pandemie einzudämmen, sollen die Menschen Kontakte zu Personen außerhalb ihres eigenen Haushaltes vermeiden. Was aber, wenn der Schornsteinfeger seinen turnusmäßigen Besuch angekündigt hat, um die Heizung zu überprüfen oder den Kamin zu kehren? -> Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 16.10 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 662 bestätigte Corona-Fälle – damit sind 18 weitere Infektionen bekannt. 387 Personen sind wieder genesen, elf mehr als noch am Vortag. 22 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 253 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert.

+++ 16.05 Uhr

Das Rattenfänger-Freilichtspiel und das Musical „RATS“ 2020 müssen mit ihrem Saisonstart warten. Das gab die Hameln Marketing und Tourismus (HMT) nach interner Abstimmung mit der Leitung der Spielgruppe, Christian Fölsch und Michael Bräunig, sowie der „RATS“-Produzentin Anke Rettkowski und den Hauptsponsoren Stadtwerke Hameln und der Sparkasse Hameln-Weserbergland bekannt. Der Start für das Rattenfänger-Freilichtspiel war für den 10. Mai vorgesehen, der Start von Musical „RATS“ am 27. Mai.

+++ 16 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) am heutigen Mittwoch diese Zahlen gemeldet: 398 Laborbestätigte Fälle, 293 sind wieder genesen. Gestorben sind 5 Menschen. Die Statistik wird so geführt, dass die neuen Zahlen eines Tages immer zu denen vom Vortag hinzu gerechnet werden. In der gestrigen Statistik wurde versehentlich eine bestätigte Covid 19-Person in Petershagen doppelt gezählt. Diese Meldung wurde heute wieder korrigiert. In den Mühlenkreiskliniken werden auf den Isolierstationen in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen derzeit 18 Personen mit Covid 19 behandelt. Vier Patienten liegen auf der Intensivstation des  Johannes Wesling Klinikums. Kein Patient wird derzeit künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden sieben Covid 19-Patienten behandelt, fünf davon auf der Intensivstation. Zwei Patienten befinden sich in isolierter Behandlung auf der Normalstation. Insgesamt 293 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund.

+++ 15.44 Uhr

Zur Reinigung der Masken gibt die Kreisfeuerwehr einige Hinweise: Alltagsmasken sollte man, abhängig von der körperlichen Aktivität, maximal drei bis vier Stunden tragen "Bei Durchfeuchtung sollten sie allerdings sofort gewechselt werden", heißt es. Vor einer erneuten Benutzung muss die Maske bei 60 bis 90°C mit ausreichend Waschmittel gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Zusätzlich trägt das anschließende Bügeln der Maske bei mindestens 165°C zur Reinigung bei. Auch das Reinigen im kochenden Wasser in einem Topf oder in einem Backofen ist möglich. Eine Reinigung in der Mikrowelle sollte vermieden werden, gerade wenn Metallkörper in der Alltagsmaske mit eingearbeitet sind.  Durch das Metall könnten in der Mikrowelle Funken entstehen, die sowohl Maske als auch das Gerät in Brand setzen könnten.  Sollten Sie die Alltagsmasken in einem Backofen oder in einem Topf auf dem Herd reinigen gilt grundsätzlich niemals unbeaufsichtigt lassen!

+++ 15.40 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 9437 gestiegen. Das sind 162 mehr als am Tag zuvor, wie Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Mittwoch mitteilte. Geschätzt 6096 Menschen - fast zwei Drittel - sind inzwischen genesen. 343 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind gestorben. Reimann bezeichnete die Zahl der Neuinfektionen als erfreulich niedrig. Allerdings sei die Ansteckungsgefahr weiter hoch. Daher sei weiter Wachsamkeit geboten: "Wir sind noch nicht über den Berg." Den Angaben nach werde zurzeit 934 Menschen in den Kliniken Niedersachsens behandelt, 204 davon benötigen intensivmedizinische Behandlungen. 137 Menschen müssten beatmet werden. dpa

+++ 15.30 Uhr

Nachdem am Mittwoch auch Bremen als letztes Bundesland eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes angekündigt hat, wird es in Deutschland ab Montag bundesweit eine Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus im ÖPNV und beim Einkaufen geben.

+++ 15.28 Uhr

Vor der Einführung der Maskenpflicht in Niedersachsen am kommenden Montag sind viele Fragen zur Umsetzung noch offen. Die Regelung solle am Donnerstag in die Corona-Verordnung aufgenommen werden, kündigte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Mittwoch in Hannover an. Viele Details wie etwa Empfehlungen für die Schulen, mögliche Ausnahmen für den Schulverkehr oder die Ahndung von Verstößen stünden erst dann fest. Bereits angekündigt ist, dass die Menschen ab nächster Woche im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen in Geschäften eine einfache Maske tragen müssen. Reimann betonte, dass dabei auch ein Schal oder ein Tuch als Alltagsmaske genutzt werden könne. "Es muss sich also niemand Sorgen machen, wenn er das bis Montag nicht schafft, noch eine Alltagsmaske zu kaufen oder zu nähen." dpa

 

+++ 14.17 Uhr

 

Am Mittwoch, 22. April, gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 138 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Täglich werden weitere Personen getestet, am gestrigen Dienstag belief sich die Zahl der Testungen auf 24. Die Anzahl der bestätigten Fälle ist gleich geblieben, da eine bereits als bestätigt gemeldete Person sich im Nachhinein als nicht bestätigter Fall herausgestellt hat, teilt der Landkreis mit. Da es gestern jedoch einen neuen Fall gegeben habe, sei die Gesamtzahl gleich geblieben.Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Eilsen, Lindhorst, Rodenberg, Sachsenhagen und die Gemeinde Auetal.

Von diesen 138 Fällen gelten 94 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Sieben der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Drei Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und zwei Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. -> Zum Artikel

+++ 13.57 Uhr

Auch das Bad Nenndorfer Parkfestival im August wird wegen Corona gestrichen. Das Gourmetfest ist der Corona-Krise zum Opfer gefallen, eine Verlegung des Groß-Events ist nicht möglich. -> Zum Bericht

+++ 13.20 Uhr

Die Stadtbücherei Bückeburg wird ab dem morgigen Donnerstag, der zugleich der „Welttag des Buches“ ist, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. In den letzten Tagen wurden dafür Hygienemaßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung der Corona-Pandemie in dem Gebäude umgesetzt, sodass das umfangreiche Medienangebot wieder von den Besucherinnen und Besuchern genutzt werden kann, zu den gewohnten Öffnungszeiten. Selbstverständlich ist die Bücherei auch weiterhin telefonisch unter der Rufnummer 05722/914530 erreichbar.

+++ 13.17 Uhr

Keine Muezzin-Rufe während des Ramadan: Sowohl in Rinteln als auch in Stadthagen. Ein Antrag der jeweiligen Ditib-Moschee wurde in beiden Städten gestellt. Stadthagen hat bereits eine Absage erteilt. Die Stadt Rinteln prüft den Antrag derzeit zwar noch, mit einer Genehmigung sei kurzfristig aber nicht zu rechnen, informiert Stadtjurist Joachim Steinbeck. 

+++ 12.43 Uhr

Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger und zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Stadtverwaltung Rinteln weiter nur per E-Mail oder telefonisch erreichbar. Kontakte finden Sie in der Rubrik „Was erledige ich wo“ unter www.rinteln.de. Zentrale Rufnummer ist die 05751/403-0. Für alle Ämter des Rathauses gilt ab sofort die Regelung, dass Termine vereinbart werden können, um sie ab dem 27. April auch persönlich wahrzunehmen. Nur für Angelegenheiten des Bürgerbüros gibt es zwei zentrale Telefonnummern: 05751/403-169 und 05751/403-800. Die Bürgerinnen und Bürger werden zu dem vereinbarten Termin von der Eingangstür des Rathauses abgeholt und dann ins Bürgerbüro begleitet. Zeitgleich können sich drei Personen dort aufhalten. Das Tragen von Alltagsschutzmasken wird ausdrücklich empfohlen. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, möglichst selbst einen Kugelschreiber zwecks Unterschriftleistung mitzubringen. 

Auch im Standesamt können nach wie vor Termine vereinbart werden: 05751/403-991. Bei Trauungen werden im Trauzimmer max. 4 Personen (das Paar und Trauzeugen) zugelassen. Auf die Abstandsvorschriften wird vor Beginn der Trauung hingewiesen. Die Paare werden von der Eingangstür abgeholt. Zur gemeinsamen Unterschrift auf der Niederschrift über die Eheschließung bekommen die Paare einen eingepackten Kugelschreiber, den sie mit nach Hause nehmen können. Die Rentenberatung der Stadt Rinteln vergibt ebenfalls zur persönlichen Vorsprache Termine, und zwar unter folgender Telefonnummer: 05751/403-225.

+++ 12.33 Uhr

Das Hamelner Weinfest vom 16. – 18.07.2020 und auch das Pflasterfest, welches vom 28. – 30.08.2020 stattfinden sollte, sind abgesagt worden.

+++ 12.25 Uhr

Maskenpflicht gilt auch in den nordrhein-westfälischen Nachbarkreisen: Auch NRW führt eine landesweite Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus ein. Vom kommenden Montag an sei das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend, teilte die Landesregierung am Mittwoch mit. Neben OP-Masken sind auch selbstgenähte Stoffmasken oder über das Gesicht gezogene Schals und Tücher als Schutzbarriere erlaubt.

+++ 12.17 Uhr

Der Rintelner Verein für Städtepartnerschaften hat seine geplanten Aktivitäten auf Null gefahren. Abgesagt werden die Teilnahme am "Major Making" in Kendal im Mai, der Besuch einer Klasse Wirtschaftsschüler aus Kendal an der BBS Rinteln im März, der Besuch des "Lakes Gospel Choir" aus Kendal in Rinteln im Mai, der Besuch der Lebenshilfe Rinteln bei WSOP in Kendal im Juni sowie mit Slawno der Pfingstbesuch des Symphonischen Blasorchesters und Daisy Town in Slawno.

+++ 12.14 Uhr

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat erstmals in Deutschland eine Zulassung für die klinische Prüfung eines Impfstoff-Kandidaten gegen das neuartige Coronavirus erteilt. Das Mainzer Unternehmen Biontech erhält demnach die Genehmigung, seinen Wirkstoff zu testen, wie das PEI am Mittwoch mitteilte. Laut Biontech soll es Tests an rund 200 gesunden Freiwilligen geben. „Die Erprobung von Impfstoffkandidaten am Menschen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu sicheren und wirksamen Impfstoffen gegen Covid-19 für die Bevölkerung in Deutschland und darüber hinaus“, teilte das PEI mit. Die Genehmigung sei das Ergebnis einer sorgfältigen Bewertung des potenziellen Nutzen-Risiko-Profils des Impfstoffkandidaten.

+++ 11.50 Uhr

Die Maskenpflicht gilt ab kommendem Montag, 27. April, in ganz Niedersachsen. Das bestätigte nun ein Sprecher des Gesundheitsministeriums gegenüber NDR 1 Niedersachsen. Damit wird ab Montag das Tragen einer Schutzmaske Pflicht, zunächst im Nahverkehr und im Einzelhandel, also beim Einkaufen. Die Pflicht gilt bereits in den niedersächsischen Städten Wolfsburg, Braunschweig, Wilhelmshaven und Osnabrück. -> Zum Bericht

+++ 11.20 Uhr

Ab Montag soll es auch in Niedersachsen Maskenpflicht geben. Das berichtet das niedersächsische Politikjournal "Rundblick". Die Information stamme von Heiger Scholz, Chef des Krisenstabs, und sei im Sozialausschuss des Landtags verkündet worden. Hier geht es zum Rundblick-Artikel: KLICK.

+++ 11.10 Uhr

Rintelns Gastronomen hoffen, dass sie zumindest Außenbereiche wie Beach Bar und Biergarten bald wieder öffnen können: KLICK.

+++ 11 Uhr

Die heimische Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers wird auf Grund der aktuellen Corona-Situation ihre quartalsweisen Bürger*innensprechstunden im April telefonisch und nicht persönlich abhalten. Am Dienstag, den 28.04., Mittwoch, den 29.04. sowie Donnerstag, den 31.04.2020 steht Völlers jeweils von 15 bis 17 Uhr unter der Nummer ihres Stadthäger Wahlkreisbüros (05721) 9947350 Rede und Antwort zur aktuellen Corona-Situation. 

+++ 10.45 Uhr

Corona-bedingt stellt sich das Sonnenbrinkbad in Obernkirchen auf eine kurze Saison ein, die eventuell erst Mitte Juli beginnen könnte: KLICK.

+++ 10.20 Uhr

Die Hattendorferin Biggie Gerstenberg hat ihr Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Hochzeitssängerin. Doch dann kam Corona, und sie musste umdenken: KLICK.

+++ 10 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie hatte die Rintelner Ditib-Moschee einen Antrag darauf gestellt, dass während des Fastenmonats Ramadan ein Muezzin zum Gebet aufrufen dürfe. Mit einer Genehmigung kann die Gemeinde wohl nicht rechnen: KLICK.

+++ 9.30 Uhr

Dieses Senioren- und Pflegeheim in Hessisch Oldendorf erfreut seine Bewohner mit einem Balkonkonzert: KLICK.

+++ 9 Uhr

Wie Rintelns Kreistagsmitglied Heinrich Sasse (WGS) am Dienstagabend im Rintelner Sozialausschuss verkündet, hat der Kreistag am Dienstag beschlossen, rund drei Millionen Euro zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zur Verfügung zu stellen.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 21. April +++

+++ 18.35 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 120 Corona-Fälle, 80 Patienten gelten als geheilt. Im Vergleich zum Vortag ist die Fallzahl damit leicht angestiegen. Alle bislang bestätigten Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf, Emmerthal und Salzhemmendorf. Die vier Neu-Infizierten leben nach Angaben des Landkreises in Hameln, Hessisch Oldendorf, Bad Pyrmont und Bad Münder. Elf infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt.  Außerdem befinden sich 67 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Neun Menschen sind bislang gestorben.

+++ 17.40 Uhr

Eine Reihe von Geschäftsleuten hat in Düsseldorf die Lockerungen im Zuge der Corona-Pandemie allzu großzügig ausgelegt. In einem Fitnessstudio hätten sich die Menschen bereits wieder in einem Salzwasserbecken getummelt, auch ein Nagel- und ein Sonnenstudio fanden die Kontrolleure geöffnet vor, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Alle Lokalitäten wurden durch den Ordnungsdienst wieder geschlossen. 

+++ 16.55 Uhr

Die Stadt Hameln will eine weitgehende Maskenpflicht für die Bevölkerung einführen, wie die Dewezet soeben erfuhr. Die Stadtverwaltung hat den Landkreis als zuständige Behörde gebeten, eine solche Pflichtverordnung zu prüfen. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist, ist noch unklar. -> Zum Artikel

+++ 16.53 Uhr

Während immer mehr Bundesländer zum Eindämmen der Corona-Epidemie eine Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr einführen, halten sich Niedersachsen und Bremen noch zurück. Niedersachsen wolle weiterhin die nächsten Bund-Länder-Gespräche zu der Epidemie abwarten und belasse es bei einer dringenden Empfehlung zum Tragen von Alltagsmasken, sagte eine Regierungssprecherin am Dienstag. dpa

+++ 16.25 Uhr

In Niedersachsen sind 9.275 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus bis zum heutigen Dienstag (13 Uhr) in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Insgesamt 331 an Covid-19 Erkrankten wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 5.761 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 62,1 Prozent. (* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt.)

+++ 16.20 Uhr

Im Kreis Lippe sind aktuell 246 Personen mit dem Coronavirus infiziert, insgesamt zählt der Kreis 644 bestätigte Coronafälle. 376 Personen sind wieder genesen. Ein 76-jähriger Mann, der zu den bestätigten Coronafällen zählt, ist verstorben, insgesamt hat es im Kreis Lippe 22 Todesfälle gegeben. 

+++ 16.15 Uhr

Das Niedersächsische Kultusministerium und die Kommunalen Spitzenverbände einigten sich am Montag darauf, dass die Notbetreuung in Kitas und Schulen sukzessive ausgeweitet werden könne. In den Gesprächen sei es vor allem darum gegangen, zu klären, wie die Notbetreuung „praxistauglich“ ausgeweitet werden könne, ohne gleichzeitig das Infektionsrisiko zu erhöhen, so Kultusminister Grant Henrik Tonne in einer Pressemitteilung am Dienstag. Künftig könnten so auch Arbeitnehmer aus folgenden Berufsgruppen ihre Kinder in Notbetreuung geben: Energieversorgung, Wasserversorgung, Ernährung und Hygiene, Informationstechnik und Telekommunikation, Finanzen, Transport und Verkehr, Entsorgung sowie Medien und Kultur. Alle anderen Möglichkeiten einer Betreuung müssen aber vor der Möglichkeit der Inanspruchnahme ausgeschöpft worden sein. Insbesondere bei den Härtefällen soll es Erweiterungen geben, so Tonne.

+++ 15.45 Uhr

Wie geht es den Menschen in Rintelns Partnerstädten Kendal und Slawno und in der Stadt Schaumburg in Illinois/USA während der Corona-Krise? Unsere Zeitung hat dazu im Ausland recherchiert. -> Ein Überblick.

+++ 14.47 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat den fünften Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen, wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt. Im Gegensatz zu dieser traurigen Nachricht weisen die aktuellen Fallzahlen jedoch eine positive Tendenz auf: Aktuell sind nur noch 115 Personen aus dem Kreis Minden-Lübbecke nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert (Stand: 21. April, 11 Uhr). Am Tag zuvor waren es zur gleichen Uhrzeit 130 Personen.

 

+++ 14.20 Uhr

Für den heutigen Dienstag, 21. April, meldet der Landkreis Schaumburg insgesamt 138 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Eilsen, Lindhorst, Rodenberg, Sachsenhagen und die Gemeinde Auetal. Von diesen 138 Fällen gelten 92 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 7 Personen der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. 3 Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und 2 Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Am gestrigen Montag belief sich die Zahl der Testungen auf 66. -> Zum Artikel

+++ 13.20 Uhr

Die Saison 2019/20 der 1. und 2. Handball-Bundesliga wird mit sofortiger Wirkung beendet. Das teilt  GWD Minden  am Dienstag auf seiner Homepage mit. Die Entscheidung für den Abbruch haben die 36 Profiklubs im Umlaufverfahren mit sehr deutlicher Mehrheit getroffen. THW Kiel ist  demgemäß als Tabellenerster „Deutscher Meister“ der Saison 2019/20.

+++ 12.21 Uhr

Der Landkreis Schaumburg prüft aktuell, eine Maskenpflicht für den kreisweiten Busverkehr einzuführen. Damit reagiert die Verwaltung auf die schrittweise Öffnung der Schulen, die mit einer Zunahme an Fahrgästen im ÖPNV einhergeht. Eine Entscheidung soll noch in dieser Woche getroffen werden. -> Zum Bericht

+++ 11.40 Uhr

Die Corona-Pandemie macht auch vor den geplanten Jubiläumsveranstaltungen zum 100-jährigen Bestehen des VSV Teutonia Silixen von 1920 nicht halt. Wie der Vorsitzende, Klaus Wallenstein, und sein Stellvertreter, Dieter Wallenstein, mitteilen, wird das Festprogramm, geplant für die Zeit vom 29. Mai bis einschließlich 7. Juni, teilweise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

+++ 11.15 Uhr

In Deutschland sind bis Dienstagvormittag mehr als 143 100 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Mindestens 4522 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 95 200 Menschen die Infektion überstanden. Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 38 200 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1299 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 28 500 bestätigten Fällen und mindestens 1014 Toten. Nordrhein-Westfalen meldet mehr als 28 900 Fälle und mindestens 857 Tote. Das Land veröffentlicht seit Montag nur noch die Fallzahlen, die dem RKI gemeldet werden. dpa

+++ 11 Uhr

Nach Wochen der kompletten Schulschließung steht auf Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses der vorsichtige Schritt zu einer stufenweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs an. Die nachfolgende Grafik ist dem Flyer der Stadt Rinteln entnommen und zeigt - als vorläufiger Fahrplan - den jeweiligen Schulstart der einzelnen Klassen:

+++ 10.41 Uhr

Die Vereinigten Chöre Rinteln (VCR) teilen mit, dass das diesjährige Hafenfest abgesagt wird. "Wir wollen anstelle dessen eine CD herausbringen", kündigt VCR-Vorsitzender Franz-Josef Stöckl an, damit es für alle, die gerne das Hafenfest besucht hätten, dennoch etwas zu hören gäbe. Über die weiteren noch folgenden Veranstaltungen, die im Sommer eigentlich stattfinden sollten, würde im Juli entschieden. 

+++ 10.30 Uhr

Um auf die Folgen der Covid-19-Pandemie zu reagieren, die insbesondere auch Kulturschaffende vor erhebliche finanzielle Schwierigkeiten stellt, haben die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die VGH-Stiftung Sonderfonds aufgelegt. Bis zum 30. Juni 2020 können freiberuflich bzw. selbstständig tätige Kulturschaffende, deren Arbeit inhaltlich einem der in den Förderkonzeptionen der Stiftungen definierten Förderbereiche zuzuordnen ist, eine Soforthilfe von einmalig 2.000 Euro beantragen. Die entsprechenden Anträge können ausschließlich online gestellt werden unter www.vgh-stiftung.de oder www.nsks.de.

+++ 10 Uhr

Quälend sind die Wochen, in denen sich Patienten und Angehörige sich nicht sehen dürfen. Gerade jetzt, wo sich Familien nah sein wollen, um sich gegenseitig zu stärken. Die BDH-Klinik in Hessisch Oldendorf hat sich deshalb neue Wege der Kommunikation ausgedacht, um Patienten und Angehörige zusammenzubringen. -> Zum Artikel

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 20. April

+++ 19 Uhr

Die Läden in Rinteln waren am Montag wieder geöffnet, und zwei Welten prallten aufeinander. Während die einen Kunden mit Mundschutz sehr vorsichtig und auf die Abstandsregeln bedacht waren, nutzten andere die Ladenöffnungen, um endlich mal wieder unter Leute zu kommen. Doch nicht alle Ladenbesitzer freuten sich darauf, am Montag wieder aufzumachen. -> Zum Artikel

Und wie sah es in Bückeburg aus? Ein Stück Alltag ist zurückgekehrt - der Einzelhandel öffnete unter strengen Sicherheitsvorkehrungen -> Zum Artikel 

+++ 18 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 20. April, insgesamt 116 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 116 Fällen gelten 80 Personen als geheilt.  Neun Personen sind verstorben.  11  infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 75 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.   

+++ 17.10 Uhr

Das Wisentgehege in Springe bittet um Spenden für eine neue Vielfraßanlage. Der Neubau der Anlage sei wegen wegbrechender Einnahmen in weite Ferne gerückt. „Wir hatten gehofft, nach Ostern wieder öffnen zu können. Die aktuelle Lage sieht aber anders aus“, sagt Wisentgehegeleiter Thomas Hennig. -> Zum Artikel

+++ 17.05 Uhr

9.150 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute, Donnerstag, Stand 13 Uhr, in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Insgesamt 303 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen 5.578 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 61 Prozent. 

+++ 16.15 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 621 bestätigte Coronafälle (Stand 19.4.). 338 Personen sind wieder genesen. Bislang sind 21 nachweislich infizierte Menschen in Lippe verstorben.

+++ 15.45 Uhr

Nach massiver Kritik ist Telefon-Krankschreibung für Arbeitnehmer weiter möglich: Krankschreibungen wegen Erkältungen sind in der Corona-Krise nun doch weiterhin auch per Telefon möglich. Das teilte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen, Josef Hecken, am Montag mit. dpa

+++ 15.15 Uhr

In den Sozialen Medien kann man immer wieder lesen, Haustiere, Katzen und Hunde könnten Corona-Virusüberträger sein. Die Todenmanner Tierärztin Katja Röckemann widerspricht: Katzen und Hunde selbst seien keine Virenschleudern. Dafür gebe es derzeit keine wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse. -> Zum Artikel

+++ 14.30 Uhr

Die Weitergabe persönlicher Daten von Coronavirus-Patienten an die Polizei sorgt weiter für Empörung. Die Angaben zu Patienten und Kontaktpersonen entbehrten der Notwendigkeit und verstießen gegen den Datenschutz, sagte der Co-Landeschef der Grünen in Niedersachsen, Hanso Janßen, am Montag. Er forderte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) auf, den Erlass an die Gesundheitsämter zurückzunehmen. Zuvor hatte bereits die  Landesdatenschutzbeauftragte Barbara Thiel dies gefordert. Eine Weitergabe an die Polizei sei nach dem Infektionsschutzgesetz nicht vorgesehen, sagte sie Anfang April. Auch von der Ärztekammer kam Kritik. "Ich war geradezu entsetzt, als ich das gehört habe", sagte die niedersächsische Kammerpräsidentin Martina Wenker am Wochenende der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Das Strafgesetzbuch verbiete der Ärzteschaft die Weitergabe solcher Daten, bei Verstößen drohe bis zu ein Jahr Haft. "Ich kann nur jedem einzelnen Arzt sagen: Lass das bitte", sagte Wenker demnach. dpa

 

+++ 12.50 Uhr

Am 20. April gibt es laut Meldung des Landkreises im Landkreis Schaumburg insgesamt 138 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Eilsen, Lindhorst, Rodenberg, Sachsenhagen und die Gemeinde Auetal. Von diesen 138 Fällen gelten 88 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 9 Personen der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. 3 Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und 2 Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. In der Zeit vom 17. bis 19. April belief sich die Zahl der Testungen auf 44.

+++ 12.22 Uhr

Im Theater Hameln entfallen alle Vorstellungen und sonstigen Veranstaltungen bis zum 4. Mai. Alternativ bietet das Theater auf seiner-Homepage (www.theater.hameln.de) ein Online-Theater an. Aktuell präsentiert die Hamburger A cappella-Comedy-Band LaLeLu Stücke aus ihrem neusten Album „Die Schönen und das Biest“.

 +++ 12.15 Uhr

Der für den 17. Mai geplante Bauernmarkt in Bad Eilsen findet nicht statt,  die Veranstalter hoffen auf dem Bauernmarkt am 4. Oktober. Ebenfalls entfällt der  für den 10. Mai geplante Flohmarkt in Bad Eilsen.

+++ 11.30 Uhr

Arbeitnehmer, die sich wegen einer Erkältung krankschreiben lassen wollen, müssen dafür ab diesem Montag wieder beim Arzt vorsprechen. Eine telefonische Krankschreibung ist nicht mehr möglich. Die entsprechende Ausnahmeregelung hatte der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen (G-BA) am Freitag nicht verlängert - gegen die Stimmen von Medizinern und Krankenhäusern. Gesundheitspolitiker, Gewerkschaften und Verbraucherschützer hatten das massiv kritisiert und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aufgefordert, die Entscheidung außer Kraft zu setzen und telefonische Krankschreibungen weiterhin zu ermöglichen. Das Bundesgesundheitsministerium hatte auf Nachfrage darauf verwiesen, dass es sich um eine Entscheidung der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen handele. Der G-BA Vorsitzende Josef Hecken hatte das Auslaufen der Regelung mit einer deutlichen Verlangsamung der Dynamik im Zusammenhang mit der Corona-Krise begründet.

+++ 11.23 Uhr

Ab dem heutigen Montag, 20. April, werden in der Stadtverwaltung Rinteln Termine wieder ohne Prioritätsprüfung vergeben. Seit der Schließung des Rathauses am 16. März konnten nur dringliche Fälle angenommen werden. Es sind zwar weiterhin alle Dienstgebäude der Stadtverwaltung für den Publikumsverkehr geschlossen, ein Besuch der Stadtverwaltung ist aber mit vorheriger Terminvereinbarung wieder zu den üblichen Öffnungszeiten möglich. Kontakte finden Sie in der Rubrik „Was erledige ich wo“ unter www.rinteln.de.

+++ 11.20 Uhr

Was ist erlaubt und was nicht, wo wird geöffnet und wo nicht? Die Stadt Rinteln hat einen neuen, fünften Flyer aufgelegt, in dem diese und weitere Fragen beantwortet werden sowie weitere Corona-Infos zusammengestellt sind. Am Dienstag soll der Flyer in die Haushalte verteilt werden. Online kann man ihn hier abrufen: KLICK.

+++ 10.55 Uhr

In Deutschland sind bis Montagvormittag mehr als 142 400 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: Mehr als 140 400 Infektionen). Mindestens 4420 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 4289). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 91 500 Menschen die Infektion überstanden. Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 37 700 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1271 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 29 500 Fällen und mindestens 882 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 28 000 bestätigten Fällen und mindestens 965 Toten. dpa

+++ 10.50 Uhr

Ab Montag, 27. April, sind die Stadtwerke Rinteln wieder für die Kundinnen und Kunden und Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Stadtwerke bitten darum, in den ersten Tagen nur in dringenden Fällen die Stadtwerke aufzusuchen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, Besuchstermine in die Zeit von 8 bis 12 Uhr zu legen oder die Besuchstermine unter der Telefon-Nr. 05751 / 7000 zu vereinbaren. Weiterhin sind die Stadtwerke wie gewohnt während der üblichen Geschäftszeiten telefonisch unter 05751 / 7000 sowie per E-Mail unter info@stadtwerke-rinteln.de zu erreichen.

+++ 10 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es 393 laborbestätigte Fälle (Stand 19.4.), genesen sind  262, verstorben 4. Die Anzahl der Infizierten beträgt 127 Personen.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 19. April

+++ 18.50 Uhr

Die Tourismusverbände im Weserbergland hoffen auf die zweite Jahreshälfte - und darauf, dass Menschen zumindest innerhalb Deutschlands bald wieder verreisen können: KLICK.

+++ 18.40 Uhr

Durch umfangreiche Präventionsmaßnahmen hat die Westfalen Weser Energie-Gruppe (WWE) bisher sichergestellt, dass der geregelte Betrieb des Unternehmens aufrechterhalten bleibt. Nun öffnet Westfalen Weser Netz die Kundenzentren unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsvorschriften wieder, wie es in einer Pressemitteilung des Energieversorgers heißt. Ab Montag stehen demnach unter anderem die Mitarbeiter in dem Kundenzentrum in Stadthagen wieder zu den bekannten Öffnungszeiten zur Verfügung. 

+++18.26 Uhr

Dieser Hannover 96-Fanclub aus Hameln ergreift in der Corona-Krise Initiative und sammelt Spenden: KLICK.

+++ 18.10 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke liegt die Zahl der an Corona infizierten Personen aktuell bei 127, die meisten Betroffenen gibt es in Minden (87). Das berichtet das Mindener Tageblatt. Seit Beginn der Pandemie gab es im Mühlenkreis 93 laborbestätigte Fälle, 262 davon sind wieder genesen. Sie befanden sich 14 Tage in Quarantäne und konnten vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund. Vier Menschen sind bereits im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Aktuell werden in den Mühlenkreiskliniken 22 Patienten auf der Isolierstation in Minden behandelt, vier auf den Intensivstationen in Lübbecke und Minden, ein Patient wird beatmet.

+++ 18 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am 19.04.2020 insgesamt 116 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich auf das gesamte Kreisgebiet wie folgt: Aerzen 7, Bad Münder 39, Bad Pyrmont 16, Coppenbrügge 2, Emmerthal 8, Hameln 35, Hess. Oldendorf 8, Salzhemmendorf 1. Von diesen 116 Fällen gelten 80 Personen als geheilt.  Neun Personen sind verstorben. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne.

Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut. 12  infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 75 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.   

+++ 17.45 Uhr

Auch Bückeburgs einziges Kaufhaus, das Schild-Center, wird ab Montag wieder öffnen - allerdings werden die Verkaufsflächen verkleinert: KLICK.

+++ 17 Uhr

Im Landkreis Schaumburg ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle am Sonntag auf 138 gestiegen. Damit sind im Vergleich zu Samstag (133) fünf weitere Infizierte dazugekommen. Als geheilt gelten derzeit 88 (+3) Schaumburger, sodass die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen bei 50 (+3) liegt.

Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Neun der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Fünf Schaumburger sind bislang an Covid-19 gestorben, drei außerhalb des Landkreises und zwei im Klinikum in Vehlen. Alle Verstorbenen waren nach Angaben der Kreisverwaltung über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen.

+++ 16 Uhr

Rintelns Traditionsbrennerei "Schwarze und Schlichte" kommt bislang solide durch die Krise: KLICK.

+++ 15.48 Uhr

Wer akut medizinische Hilfe benötigt, der soll auch in Corona-Zeiten nicht zögern, den Notruf zu wählen, sagt das Klinikum Schaumburg: KLICK.

+++ 15 Uhr

Wer derzeit wegen Corona zu Hause bleiben muss, hat oft Langeweile. Für alle Leseratten haben wir die aktuellsten Romane des CW Niemeyer Buchverlags zusammengestellt: KLICK.

+++ 14.38 Uhr

Die evangelische Kirchengemeinde in Vehlen hat nicht nur einen Einkaufsservice eingerichtet, sondern auch ein Sorgentelefon, das 24 Stunden lang pesönlich besetzt ist: KLICK.

+++ 14 Uhr

Auch das Obernkirchener Möbelhaus Möbel Holtmann wird ab Montag, 20. April, wieder öffnen, so geht das Möbelhaus damit um: KLICK.

+++ 13.13 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am 18.04.2020 insgesamt 114 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich auf das gesamte Kreisgebiet wie folgt: Aerzen 7, Bad Münder 39, Bad Pyrmont 16, Coppenbrügge 2, Emmerthal 8, Hameln 33, Hess. Oldendorf 8, Salzhemmendorf 1. Von diesen 114 Fällen gelten 80 Personen als geheilt.  Neun Personen sind verstorben. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut. 14  infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 72 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.   

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 17. April +++

+++ 16.54 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke sind die aktuellen Corona-Fallzahlen gesunken, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Derzeit sollen 128 Personen mit dem Virus infiziert sein. Von den insgesamt 386 laborbestätigten Fällen seien 255 Personen wieder gesund.

+++ 15.40 Uhr

US-amerikanischen Forscher sollen einem möglichen Durchbruch bei der Behandlung des Coronavirus nähergekommen sein. Corona-Patienten in Chicago sprachen positiv auf das Ebola-Mittel Remdesivir an, berichtet das US-Gesundheitsportal “Stat”. Der antivirale Wirkstoff zählt zu erfolgversprechendsten Kandidaten bei der Behandlung von Covid-19.

+++ 15.20 Uhr

Änderungen gibt es laut Schröder bei der Notbetreuung für Schul- und Kindergartenkinder. Die Berufsgruppen die in Betracht kommen, sollen vergrößert werden. Ziel sei es, den Kreis derjenigen, die dafür infrage kommen, aufzustocken. Die Notbetreuung sei auch künftig nur auf das notwendigste Maß zu beschränken. Diese Notbetreuung gelte auch für Kitas, die weiter geschlossen bleiben.

+++ 15.19 Uhr

Die Verordnung gelte vom 20. April bis zum 6. Mai, sagte Schröder. Die bisherige Kontaktbeschränkung bleibe bestehen. Hier gibt es die Verordnung im Wortlaut. 

+++ 15.18 Uhr

Pressekonferenz des Corona-Krisenstabes: Mit der neuen Corona-Verordnung werde die gemeinsame Verabredung von Bund und Ländern umgesetzt, sagte Schröder. Es gebe acht Änderungen. Zum einen, dass alle Geschäfte mit einer Fläche bis 800 Quadratmeter geöffnet sind. Kfz- und Fahrradhandel sowie Buchläden dürfen wieder geöffnet werden. Das Besuchsverbot für Pflegeheime wurde gelockert. Verbotene Großveranstaltungen beginnen bei 1000 Personen. 

+++ 13.30 Uhr

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis ist auf 132 angestiegen. 86 der infizierten Personen gelten bereits als genesen. Im Vergleich zum Vortag ist die Fallzahl um vier angestiegen. 8 Personen der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. 3 Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und 2 Personen im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 51.

+++ 12.39 Uhr

Die Kirchen in Niedersachsen hoffen auf eine Lockerung der Corona-Beschränkungen für Gottesdienste. Sie wünschen sich ein Entgegenkommen der Bundesregierung in den Gesprächen am Freitag mit christlichen, jüdischen und muslimischen Religionsgemeinschaften. Hannovers evangelischer Landesbischof Ralf Meister plädiert dafür, dieses Verbot nun schrittweise zu lockern. 

+++ 11.19 Uhr

Corona-Krise drückt VW-Absatz um 23 Prozent: Der größte Hersteller der Welt meldete am Freitag für den Zeitraum einen Rückgang der Auslieferungen im Vorjahresvergleich um 23 Prozent auf gut zwei Millionen Fahrzeuge.

+++ 10.24 Uhr

Es gibt eine Nachricht, die etwas Hoffnung macht. Die Ansteckungsrate mit dem neuartigen Coronavirus ist in Deutschland gesunken, heißt es vom Robert-Koch-Institut. Demnach steckt ein Erkrankter in Deutschland nur noch 0,7 weitere Personen an. Zu Beginn des Monats lag dieser Wert noch bei 1,2.

+++ 10.23 Uhr

Hannover Concerts: Lieber Ticket-Gutscheine statt Erstattung: Eine der größten Konzertagenturen Norddeutschlands, Hannover Concerts, hofft in der Corona-Krise auf eine Gutscheinlösung. Die Absage von Großveranstaltungen bis Ende August sei für die Kulturbranche «ein Crash», sagte Geschäftsführer Nico Röger . «Für viele Veranstalter sind die Ausfälle existenzbedrohend.»Den Veranstaltern würde es daher helfen, wenn sie, statt die Ticketpreise zu erstatten, auch Gutscheine ausgegeben dürften, sagte Röger. Die Kunden hätten damit auch die Chance, auf andere Events auszuweichen, wenn ihnen die Nachholtermine ihrer ursprünglichen Buchung nicht passen.

+++ 10.17 Uhr

Mit Blick auf die Corona-Krise hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Niedersachsen die dienstliche Anschaffung von Schutzmasken für alle Polizisten gefordert. Wegen der Infektionsgefahr müssten umgehend über ein Logistikzentrum Masken angeschafft und an alle Mitarbeiter der Polizei verteilt werden, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. Obwohl es keine Tragepflicht gibt, müsse die Polizei alles tun, um die Gesundheit der Beschäftigten zu schützen. Die Ermittler und Beamten müssten weiterhin einsatzfähig bleiben. 

+++ 09.30 Uhr

Die niedersächsische Landesregierung diskutiert einem Bericht zufolge eine Lockerung des Besuchsverbots für Pflegeheime. Das Kabinett berate, "ob mit Genehmigung der kommunalen Behörde Ausnahmen möglich sein sollen und die Angehörigen unter Umständen die Heimbewohner oder Beschäftigten besuchen dürfen", berichtete das Politikjournal "Rundblick Niedersachsen" unter Berufung auf einen Entwurf der neuen Corona-Verordnung, die am heutigen Freitag erwartet wird. Die Leitung des Pflegeheims müsse dafür ein Hygienekonzept vorlegen und maximalen Schutz nachweisen. Eine Regierungssprecherin wollte die Pläne am Morgen nicht kommentieren.

+++ 09.27 Uhr

Der niedersächsische Schülerrat sieht das Festhalten an den Schulabschlussprüfungen in der Corona-Krise kritisch. "Wir bezweifeln, dass eine wirklich faire Durchführung des Abiturs und anderer Abschlüsse möglich ist, respektieren jedoch die getroffenen Entscheidungen im Sinne eines bundesweiten Vorgehens", sagte der Vorsitzende Florian Reetz laut einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Die Entscheidung, die Schulen am 27. April für die Abschlussjahrgänge zu öffnen, sei dann folgerichtig, um zumindest zwei Wochen Vorbereitungszeit zu bieten. Die Abiturklausuren werden vom 11. Mai an geschrieben. Der Schülerrat hatte Anfang der Woche dafür geworben, dass dieses Jahr ein «Durchschnittsabschluss» der Standard sein solle.

+++ 07.02 Uhr

So ist die aktuelle Lage in Schaumburg und der Umgebung (Stand 16.4)

In Niedersachsen gibt es derzeit 8462 Corona-Fälle, 272 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben

Die Fallzahl in Schaumburg ist auf 128 gestiegen, 85 Personen gelten aber bereits wieder als geheilt. Fünf Menschen im Landkreis sind an dem Virus gestorben.

In Hameln-Pyrmont sind 109 Fälle gemeldet, 80 von ihnen gelten als genesen. Acht Menschen sind dort bislang gestorben. 

Der Kreis Minden-Lübbecke meldet 382 laborbestätigte Fälle, davon seien 248 Personen wieder gesund. Drei Menschen sind an dem Virus gestorben. 

In Lippe gibt es 590 Infektionen - 267 Personen haben den Virus bereits überstanden. 19 sind gestorben

In der Region Hannover gibt es derzeit 1572 Corona-Fälle, 35 Personen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

+++ 6.52 Uhr

Die Corona-Krise schränkt die Arbeiten im Atommülllager Asse und dem geplanten Endlager Schacht Konrad ein. Allein die Einhaltung des Abstandsgebots bei den täglichen Seilfahrten führe dazu, dass die Belegschaft unter Tage bei den Projekten halbiert werden müsste, teilte die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mit. Zeitliche Verzögerungen seien bisher nicht erkennbar, in der aktuellen Lage aber auch schwer abzuschätzen.

Die geplante Rückholung des Atommülls aus der Asse wird am Freitag (15 Uhr) öffentlich diskutiert. Das Gespräch, zu dem auch Umweltminister Lies (SPD) erwartet wird, soll per Livestream im Internet übertragen werden. In der kommenden Woche soll die Asse dann auch Thema in Umweltschüssen des Landtags und des Bundestags sein.

 

 

+++ Hier endet die Berichterstattung vom 16. April

+++ 19.07 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infizierten in Niedersachsen ist am Donnerstag im Vergleich zum Vortag um 245 auf 8462 gestiegen (Stand 13 Uhr). Die Zahl der Todesfälle stieg um 24 auf 272, wie der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, Heiger Scholz, in Hannover sagte. 935 Infizierte befänden sich derzeit im Krankenhaus, 36 weniger als am Vortag. 237 der Krankenhauspatienten liegen demnach auf der Intensivstation, 14 mehr als am Vortag. 180 von ihnen müssten künstlich beatmet werden, ein Anstieg um 28 Patienten binnen eines Tages. 4612 Betroffene gelten inzwischen als genesen, das entspricht 54,5 Prozent aller Infektionsfälle.

+++ 18.33 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 16. April, insgesamt 109 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt.  Von diesen 109 Fällen gelten 80 Personen als geheilt.  Acht Personen sind verstorben. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut. 13  infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 88 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.

+++ 17.34 Uhr

Das Jugendamt des Landkreises startet am Montag, 20. April, mit dem „Familientelefon Schaumburg“ ein zusätzliches Beratungsangebot für Familien, Kinder und Jugendliche. Unter der zentralen Rufnummer (0 57 21) 7 03 53 33 stehen pädagogische und psychologische Mitarbeiter für Fragen zu Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfestellungen rund um das familiäre Zusammenleben in den besonders herausfordernden Zeiten der Corona Pandemie zur Verfügung. Das Familientelefon ist Montag bis Freitag von 9 bis 12 und Montag bis Donnerstag von 13 bis 16 Uhr erreichbar. Daneben sind die telefonischen Sprechstunden der Fachdienste des Jugendamtes, insbesondere des Allgemeinen Sozialen Dienstes, des Pflegekinderdienstes sowie der Eingliederungshilfe, dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 16 Uhr besetzt.

+++ 17.18 Uhr

Auf dem Campingplatz am Rintelner Helenensee sind die Straßen im Park wie leer gefegt. Normalerweise wäre der Campingplatz am Helenensee jetzt voll belegt, auf den Straßen wären Menschen jeder Altersklasse unterwegs. Unsere Zeitung hat mit dem Besitzer Hoimar von Ditfurth-Siefken gesprochen: -> Zum Artikel

+++ 17.13 Uhr

Das Bückeburger Rathaus bleibt noch zu, ebenso Einrichtungen wie die Stadtbücherei, Jugendfreizeitstätte oder Begegnungsstätte, bis Abstands- und Hygienevorschriften umgesetzt sind. Die Öffnung der vier Städtischen Grundschulen läuft an. Zu den Vorbereitungen für die Öffnungen hat die SZ/LZ sich umgehört: -> Zum Bericht

+++ 16.34 Uhr

In Deutschland sind bis Donnerstagnachmittag mehr als 133.200 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: Mehr als 130 300 Infektionen). Mindestens 3740 (Vortag Stand 16.15 Uhr: 3456) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 77.000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. dpa

+++ 16.20 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 590 bestätigte Corona-Fälle – damit sind sechs weitere Infektionen bekannt. 267 Personen sind wieder genesen, 64 mehr als noch am Vortag. 19 Personen sind verstorben. Ein 82-jähriger Mann, eine 89-jährige Frau sowie eine 86-jährige Frau, die zu den bestätigten Corona-Fällen zählen, sind verstorben. Somit sind aktuell 304 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 8142 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 15.11 Uhr

In Niedersachsen sollen die Schüler bereits ab kommendem Mittwoch Online-Unterricht erhalten, bevor die Klassen vom 4. Mai an schrittweise wieder in die Schulen zurückkehren. Lediglich für die Abschlussklassen der Jahrgänge 10 und 13 beginne der Unterricht bereits am 27. April, kündigte Kultusminister Grant-Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag in Hannover an. Alle Schüler, die zeitnah noch nicht wieder in die Schulen könnten oder aus Gesundheitsgründen zu Hause bleiben müssten, erhielten von ihren Lehrerkräften ab der kommenden Woche Aufgaben und Lernpläne für daheim, sagte der Minister. Angesichts der Corona-Epidemie waren alle Schulen im Land vor einem Monat geschlossen worden. Für die 4. Klassen der Grundschule startet der Unterricht am 4. Mai und für die 12. Klasse am 11. Mai. Vom 18. Mai an sollen die 9., 10. und 3. Klassen wieder in die Schulen gehen. Zwischen Ende Mai und Mitte Juni folgen dann die übrigen Klassen. "Dies alles geschieht mit Blick auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens", sagte Tonne. "Der Schutz der Gesundheit muss an erster Stelle stehen." Während der Anwesenheit in der Schule sollen die Klassen künftig in je zwei Gruppen aufgeteilt werden, um den nötigen Abstand zwischen den Schülern zu schaffen. dpa

+++ 14.52 Uhr

Weil Besucher derzeit nicht in die Bückeburger Museen dürfen, stellt die SZ/LZ regelmäßig interessante Schaustücke vor. Den Anfang macht heute eine ungewöhnliche Feuerspritze, die im Museum der Hilfsorganisationen gezeigt wird -> Zum Artikel

+++ 14.49 Uhr

Leidtragende der Corona-Krise sind auch die Bückeburger Museen, besonders hart trifft die Schließung das Hubschraubermuseum. Und ein Ende ist (noch) nicht in Sicht. Trotzdem wird hinter den verschlossenen Türen zumeist weitergearbeitet. -> Zum Artikel

+++ 13 Uhr

Mit Datum vom Donnerstag, 16. April, gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 128 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion, teilt der Landkreis mit. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg, Sachsenhagen und die Gemeinde Auetal. Von diesen 128 Fällen gelten 83 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Drei Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und zwei im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 121. -> Artikel

+++ 12.40 Uhr

Das Bundesverfassungsgericht hat zum ersten Mal einem Eilantrag gegen ein wegen der Corona-Schutzmaßnahmen verhängtes Verbot teilweise stattgegeben. Dabei ging es um mehrere in Gießen geplante Demonstrationen unter dem Motto "Gesundheit stärken statt Grundrechte schwächen - Schutz vor Viren, nicht vor Menschen". Die Behörden hatten die Demos nicht erlaubt. Dabei waren sie davon ausgegangen, dass die hessische Corona-Verordnung Versammlungen von mehr als zwei Personen, die nicht zusammenleben, generell verbiete. Tatsächlich bestehe zum Schutz der Versammlungsfreiheit aber ein Entscheidungsspielraum, teilte das Gericht in Karlsruhe am Donnerstag mit. Die Stadt Gießen muss nun neu entscheiden, ob die für Donnerstag- und Freitagnachmittag geplanten Demonstrationen unter Auflagen erlaubt oder trotzdem verboten werden. (Az.: 1 BvR 828/20) dpa

+++ 11.48 Uhr

Fünf Leute haben im Auto auf dem Rintelner Weseranger den Mindestabstand nicht eingehalten: Ordnungswidrigkeit nach Infektionsschutzgesetz. 

+++ 11.30 Uhr

In der Corona-Krise geht es für viele um die wirtschaftliche Existenz. Arbeitgeber nehmen Kredite auf, um laufende Kosten zu decken, weil die Einnahmen ausbleiben, Arbeitnehmer müssen mit Kurzarbeitergeld auskommen. So sieht es zumindest in der Privatwirtschaft aus. Kritiker meinen, auch im öffentlichen Dienst müsse der Gürtel enger geschnallt werden: -> Kurzarbeit in Ämtern kein Thema

+++ 11.24 Uhr

Das wegen der Corona-Krise beschlossene Verbot von Großveranstaltungen betrifft auch zahlreiche Veranstaltungen in Minden und Umgebung. Eine Übersicht der Veranstaltungen, die voraussichtlich nicht stattfinden:  Mindener Maimesse (1. - 10. Mai),  Familienfest zur Saisoneröffnung (21. Mai), Deutscher Mühlentag (1. Juni), Campus Festival Minden (5. Juni),  Weinfest (11. - 13. Juni), Mindener Gourmetmeile (26. - 28. Juni), Jazz Summer Night (18. Juli), Hahler Kranzreiten (18./19. Juli),  Weserlieder Open Air (24./25. Juli), Sommernachtsgartenfest (1. August), Kreismühlentag (23. August), Kultur-Sommerbühne, 46. Mindener Volkslauf (29. August)

+++ 11.20 Uhr

Auch das Schützenfest in Stadthagen wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das hat das Festkomitee nach der Verkündung des Verbots von Großveranstaltungen bis Ende August am Mittwochabend beschlossen. Eine Verschiebung in den Herbst sei nicht möglich.

+++ 11 Uhr

Kontaktbeschränkung, Schulstart, Veranstaltungen: jetzt soll das öffentliche Leben wieder anlaufen, in vorsichtigen Mini-Schritten - So will Deutschland ab Montag weiter vorgehen: -> Zum Artikel

+++ 10.50 Uhr

Der Fastenmonat Ramadan startet am 23. April und mit ihm eigentlich eine Zeit voller Gemeinsamkeit, Demut aber auch Verzicht. So wollen die Muslime in Rinteln nun damit umgehen: -> Zum Bericht

+++ Hier endet unsere Berichterstattung für den 15. April

+++ 19.30 Uhr

Zwischen Erleichterung und Sorge: So nehmen heimische Einzelhändler aus Rinteln und Bückeburg die von der Bundesregierung angekündigten Lockerungen der Corona-Maßnahmen auf. Hier geht es zum Bericht über die Situation in Bückeburg. Und hier zum Bericht über die Situation in Rinteln.

 

+++ 19.05 Uhr

20 Genesene mehr als am Vortag: Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 108 Corona-Fälle, 79 Patienten gelten als geheilt. Acht Menschen sind bisher gestorben. Alle bislang bestätigten Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf, Emmerthal und Salzhemmendorf. Damit sind nun alle Städte und Gemeinden des Weserberglands betroffen. Von diesen 108 Fällen gelten 79 Personen als geheilt. Mittlerweile gibt es acht Todesfälle. 

+++ 18.08 Uhr

Hier verfolgen Sie die Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel live:

+++ 17.51 Uhr

In der Corona-Krise sollen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern unter Auflagen ab Montag wieder öffnen dürfen. Dies gilt unabhängig von der Verkaufsfläche auch für Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus den Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung erfuhr. dpa

+++ 17.50 Uhr

Im Kampf gegen das Coronavirus werden die seit Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen für die Menschen in Deutschland grundsätzlich bis mindestens 3. Mai verlängert. Darauf verständigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. dpa

+++ 17.02 Uhr

Die Zahl der Corona-Infizierten in Niedersachsen ist am Mittwoch im Vergleich zum Vortag um 147 auf 8217 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle ging um 25 hoch auf 248, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilte. 971 Infizierte befinden sich derzeit im Krankenhaus, 223 davon auf der Intensivstation. 152 von ihnen müssen künstlich beatmet werden. 4291 Betroffene gelten inzwischen als genesen, das entspricht 52,2 Prozent aller Infektionsfälle. Mit den Zahlen setzt sich der Trend der vergangenen Tage zu einem verlangsamten Anstieg der Infektionszahlen fort. Zwar stieg die Zahl der Krankenhauspatienten weiter. Die Zahl der Betroffenen auf der Intensivstation sowie die der Patienten, die künstlich beatmet werden müssen, ging zurück. dpa

+++ 17 Uhr

Der Schulbetrieb in Deutschland soll am 4. Mai beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen wieder aufgenommen werden. Anstehende Prüfungen sind bereits vorher möglich. Darauf haben sich Bund und Länder am Mittwoch verständigt, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. In einer Beschlussvorlage für die Schalte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten war die Rede davon, dass die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) bis zum 29. April ein Konzept vorlegen solle, «wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, insbesondere unter Berücksichtigung des Abstandsgebots durch reduzierte Lerngruppengrößen, insgesamt wieder aufgenommen werden kann». Dabei solle neben dem Unterricht auch das Pausengeschehen und der Schulbusbetrieb mit in den Blick genommen werden. «Jede Schule braucht einen Hygieneplan.» Die Schulträger seien aufgerufen, die hygienischen Voraussetzungen vor Ort zu schaffen und dauerhaft sicherzustellen. dpa

+++ 16.58 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 584 bestätigte Coronafälle – damit bleibt die Zahl am Mittwoch gleich. „Dies erklärt sich durch den Auswertungs- und Bearbeitungsprozess der Abstriche über die Osterfeiertage und bedeutet nicht, dass die Infiziertenzahlen in Lippe stagnieren. Die Abstriche von Karsamstag und Ostermontag fließen weiterhin im Laufe dieser Woche in die Statistik ein“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. 203 Personen sind wieder genesen, das sind zwölf mehr als am Vortag. 16 Personen sind verstorben. Im Klinikum Lippe ist eine 92-jährige Patientin mit Vorerkrankungen, die zu den bestätigten Corona-Fällen zählt, verstorben. Ein 84-jähriger Mann und ein 68-jähriger Mann ohne bekannte Vorerkrankungen, die zu den bestätigten Corona-Fällen zählen, sind ebenfalls verstorben. Zudem ist eine 91-jährige Patientin mit Vorerkrankungen, die zu den bestätigten Corona-Fällen zählt, verstorben. Somit sind aktuell 365 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 7858 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

 

+++ 16.56 Uhr

In Deutschland sind bis Mittwochnachmittag mehr als 130 300 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: Mehr als 127 900 Infektionen). Mindestens 3456 (Vortag Stand 16.15 Uhr: 3143) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 72 600 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. dpa

+++ 16.55 Uhr

Großveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden - auch Fußballspiele sind davon betroffen. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bei einer Schaltkonferenz auf dieses prinzipielle Verbot. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden. dpa

+++ 16.34 Uhr

Die für April angekündigten Vorträge des Nabu Rinteln "Willkommen Wolf - gekommen, um zu bleiben" und "Fledermäuse - die Schönen der Nacht" müssen aufgrund der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie verschoben werden. Die Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, sobald es die Situation wieder zulässt, teilt der Nabu mit.

+++ 16.18 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat seit dem 14.03.2020 eine Hotline des Gesundheitsamtes eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt unterstützt die Hotline die bereits bestehende telefonische Beratung durch die Fachkräfte der Behörde. Die Nummern der Hotline 05721 – 703 2591 und 703 2592 sind montags bis donnerstags von 9 – 12 Uhr und von 13 – 16 Uhr sowie freitags von 9 – 12 Uhr erreichbar. An den Wochenenden sind die Telefone samstags und sonntags jeweils von 10 – 14 Uhr ebenfalls besetzt.

 

+++ 15.33 Uhr

Am heutigen Mittwoch, 15. April, gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 125 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg, Sachsenhagen und die Gemeinde Auetal. Von diesen 125 Fällen gelten 75 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Sieben der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Drei Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und eine Person im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Alle Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und hatten schwere Vorerkrankungen. Täglich werden weitere Personen getestet. Am gestrigen Dienstag belief sich die Zahl der Testungen auf 77. -> Artikel mit Schaubild

+++ 15.10 Uhr

Ab Montag, 20. April, verkehren die Züge der Westfalen-Bahn wieder nach dem regulären Fahrplan. Der aufgrund der Coronapandemie eingeführte Sonderfahrplan wird somit aufgehoben

+++ 14.37 Uhr 

Bundes- und Landesregierung haben den von der Corona-Krise geschädigten Unternehmen Unterstützung versprochen. Aber wie sieht die Wirklichkeit aus, wie ist es um die Hilfen tatsächlich bestellt? Die SZ/LZ hat bei der Inhaberin des Schneiderbedarf- und Textilgeschäfts „Fresh & Funny – Schöne Sachen selbst gemacht“ in Obernkirchen nachgefragt. -> Zum Artikel

+++ 14 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat eine neue Zählweise für die Corona-Fallzahlen eingeführt. Ab heute werden nur noch die durch einen Labortest bestätigten Fälle und nicht die durch den epidemiologischen Zusammenhang bestätigten Fälle veröffentlicht. Dies geschieht zur besseren nationalen und internationalen Vergleichbarkeit. Somit ergibt sich, dass aktuell 133 Menschen im Kreis Minden-Lübbecke nachgewiesen am Coronavirus erkrankt sind. Diese Zahl setzt sich aus den Zahlen, die der Kreis am Mittwochmittag gegen 13 Uhr veröffentlich hat, zusammen. Demnach gibt es nun (Stand 15.4., 11 Uhr) 376 laborbestätige Infektionen. von denen 240 Personen wieder genesen sind. Zudem sind drei Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Minden-Lübbecke verstorben. Demnach sind aktuell noch 133 Menschen, die auch getestet wurden, am Virus erkrankt. Zum Vergleich: Bei der alten Zählweise gab es am gestrigen Dienstag (Stand 11 Uhr) noch 488 bestätigte Infektionen, 286 Genesene sowie ebenfalls drei Todesfälle.

+++ 12.10 Uhr

Das DRK musste den geplanten Blutspende-Termin in Haste am Donnerstag, 16. April, absagen. Als Grund wurde angegeben, dass der nötige Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden könnte. 

+++ 11.56 Uhr

Die in der Corona-Krise eingeführten Kontrollen an deutschen Grenzen sollen nach dem Willen des Bundesinnenministeriums für weitere 20 Tage gelten. Das verlautete am Mittwoch aus Sicherheitskreisen. Über Einzelheiten wollte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) noch mit den Ministerpräsidenten sprechen. Die Kontrollen waren vor einem Monat eingeführt worden. Seither werden die Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz überwacht. An den Übergängen nach Belgien und in die Niederlande wird hingegen nicht kontrolliert. Allerdings wurde auch in diesen Abschnitten die Überwachung im 30-Kilometer-Grenzraum intensiviert. dpa

+++ 10.51 Uhr

Niedersachsen hat wie jedes Bundesland eigene Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie festgelegt. Die verschiedenen Verordungen können auf der Internetseite der Landesregierung nachgelesen werden. Hier gibt es zusätzlich Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Beschränkung sozialer Kontakte.

+++ 10.46 Uhr

In Deutschland sind bis Mittwochvormittag mehr als 128 500 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: Mehr als 126 600 Infektionen). Mindestens 3222 (Vortag Stand 10.15 Uhr: 2998) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 72 600 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. dpa

 

+++ 9 Uhr

Blick in die aktuellen Zahlen: Alle vier Infizierten in der Gemeinde Auetal sind bereits wieder gesund. In Rinteln sind von 19 Infizierten 11 wieder gesund. Es gibt also mehr Genesene als noch Erkrankte. In Bückeburg sind sogar nur noch zwei Menschen aktuell erkrankt. 9 Personen sind schon wieder gesund. In Obernkirchen sind von insgesamt 12 Infizierten schon 5 wieder gesund. In der Samtgemeinde Eilsen gibt es 4 Genesene bei insgesamt 8 Infizierten.

+++ 8.30 Uhr

Ein FKK-Strand an einem Baggersee in Tschechien hat es in Corona-Zeiten zu weltweiter Berühmtheit gebracht. Selbst der US-Nachrichtensender CNN berichtete inzwischen über einen Aufruf der örtlichen Polizei an die Nacktbadenden, doch bitte einen Mundschutz zu tragen. Unter dem Motto «Nackter Körper - Ja, unverhüllter Mund - Nein» hatten die Ordnungshüter ihre Ermahnung ins Internet gestellt.

Der Appell scheint gefruchtet zu haben, wie Polizeisprecherin Marketa Janovska am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Über das Osterwochenende habe eine Streife an der Kiesgrube bei der Stadt Lazne Bohdanec keine weiteren Verstöße gegen die geltenden Notstandsregeln festgestellt. dpa

+++ 6.55 Uhr

Mit Blick auf die Coronavirus-Situation rät der niedersächsische Landesverband des Sozialverbands Deutschland, Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten zu überprüfen. Wer noch keine entsprechenden Dokumente habe, sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen. Nur so könne gewährleistet werden, dass im Ernstfall die Wünsche des Patienten Beachtung fänden und sich eine Vertrauensperson um alle wichtigen Angelegenheiten kümmern könnte, teilte der Landesverband am Dienstag in Hannover mit.

+++ 6.30 Uhr

Kanzlerin Angela Merkel kommt am heutigen Mittwoch mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer per Videokonferenz zusammen und berät über mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen.

+++ Hier endet unsere Berichterstatung vom 14. April

+++ 18.10 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am heutigen Dienstag,14. April, insgesamt 103 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 103 Fällen gelten 76 Personen als geheilt.  Acht Personen sind verstorben. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut. 12  infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 82 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.   

+++ 17.22 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 584 bestätigte Corona-Fälle – damit sind 13 weitere Infektionen bekannt. 191 Personen sind wieder genesen. Zwölf Personen sind verstorben. Im Klinikum Lippe sind eine 83-jährige Patientin, eine 86-jährige Patientin, eine 89-jährige Patientin sowie eine 92-jährige Patientin, alle mit Vorerkrankungen, die zu den bestätigten Corona-Fällen zählen, verstorben. Somit sind aktuell 381 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 7511 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 16 Uhr

Bisher hat der Krisenstab des Landkreis Schaumburg  etwa 5000 Schutzmasken pro Woche verteilen können – damit sei der Bedarf im Landkreis aber noch lange nicht gedeckt gewesen, so Kreissprecher Klaus Heimann Jetzt konnten über 100 000 Masken über die chinesische Partnerstadt Tongnan direkt organisiert werden. Damit sei man für die Zukunft gut aufgestellt.

+++ 15.22 Uhr

Mit Datum vom 14. April gibt es im Landkreis Schaumburg weiterhin insgesamt 122 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg, Sachsenhagen und die Gemeinde Auetal. Von diesen 122 Fällen gelten 59 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Sieben der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Drei Personen sind außerhalb des Kreisgebietes und 1 Person im Klinikum Vehlen an COVID-19 verstorben. Täglich werden weitere Personen getestet. In der Zeit vom 9. bis 13. April belief sich die Zahl der Testungen auf 184.

 +++ 14.30 Uhr

Wer vor Gericht als Zeuge aussagt, darf sein Gesicht während der Vernehmung nicht verhüllen. Wie aber sieht es in Zeiten der Corona-Krise mit Atemschutzmasken aus? Wir haben mit der Präsidentin des Landgerichts Bückeburg über die Situation in Schaumburg gesprochen. „Im Ergebnis wird man das Tragen von Atemschutzmasken nur im Einzelfall beurteilen und regeln können. Im Gebäude, also auf den Fluren, sehe ich es in der gegenwärtigen Situation aus Gründen des Infektionsschutzes als angemessen.“ -> Zum Bericht

+++ 14.15 Uhr

Zunächst klang es beruhigend: Ab dem 25. März konnten Kleinunternehmen über die „Niedersachsen Corona-Soforthilfe“ Finanzhilfen beantragen. Das sollte schnell und unbürokratisch erfolgen. Tatsache ist aber, dass bisher nur wenige Geschäftsleute dieses Geld auf ihrem Konto sehen. Das weiß konkret Anthony Robert Lee als Vorsitzender des „Stadtverbandes Mittelstands-Wirtschaftsvereinigung“ (MIT). Er habe in Rinteln herumgefragt und wisse bisher von nur zwei Unternehmen, die ihre Finanzhilfe bereits erhalten haben. Wir haben mit Marcus Struck vom gleichnamigen Fotogeschäft und Arif Sanal von Bodega und Bodega-Beachclub gesprochen.

+++ 13.44 Uhr

Der positive Trend der Coronavirus-Fälle im Kreis Minden-Lübbecke über die Ostertage hat sich am heutigen Dienstag fortgesetzt und deutlich verbessert. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt, sind aktuell nur noch 199 Menschen (Stand: 14.4., 11 Uhr) im Kreisgebiet an Covid-19 erkrankt. Diese Zahl ergibt sich aus den 488 bestätigten Infektionen, den 286 Personen, die inzwischen wieder gesund sind, sowie den drei Todesfällen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Minden-Lübbecke. Im Vergleich zu Ostermontag sind nur sechs neue Infizierte hinzugekommen. Die Anzahl der Genesenen stieg jedoch extrem an: Waren es am Montag noch 256, sind es heute bereits 286 gesunde Menschen.

+++ 11.26 Uhr

Kaum Verstöße gegen die Corona-Verordnung meldete die Polizei für das Osterwochenende. Aber in zwei Fällen mussten Bad Nenndorfer Beamte über Ostern tätig werden, insbesondere wegen erhöhter Waldbrandgefahr: Fünf Jugendliche hatten im Wald in Haste ein Lagerfeuer entzündet. Ein weiteres Lagerfeuer musste in Feggendorf gelöscht werden. -> Zum Bericht

+++ 10.30 Uhr

In Deutschland sind bis Dienstagvormittag mehr als 126 600 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: Mehr als 124 100 Infektionen). Mindestens 2998 (Vortag Stand 10.15 Uhr: 2834) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 68 200 Menschen die Infektion überstanden. Die tatsächliche Zahl dürfte noch weit darüber liegen - unter anderem, weil zahlreiche milde oder symptomlose Verläufe gar nicht durch Tests erfasst wurden. dpa

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom Ostermontag

+++ 18.27 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind zwei weitere Menschen an dem Corona-Virus gestorben. Das teilte die Kreisbehörde am Ostermontag mit. Am 11. April sei ein 79-Jähriger im Krankenhaus verstorben. Der Patient stammt aus Emmerthal und litt unter Vorerkrankungen. Am Ostermontag sei eine 84-Jährige im Krankenhaus verstorben. Auch diese Patienten aus Bad Münder war vorerkrankt. „Es macht mich sehr betroffen, dass wir inzwischen acht Todesfälle im Landkreis Hameln-Pyrmont zu beklagen haben. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Verstorbenen, denen ich mein tief empfundenes Beileid ausspreche“, sagte Landrat Dirk Adomat. Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind (Stand 13. April) 102 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt worden. Von diesen 102 Fällen gelten 60 Personen als geheilt. 13 infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 71 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. 

+++ 18.21 Uhr

Viel Betrieb in den Märkten, aber die Kunden verhielten sich diszipliniert: Am umsatzstärksten Verkaufstag des Jahres, Ostersamstag, waren auch in Rinteln die Einkaufsmärkte gut besucht, das von manchen befürchtete Chaos blieb jedoch aus. -> Zum Bericht

+++ 17.33 Uhr

Der Landkreis meldet am Ostermontag 122 bestätigte Corona-Fälle in Schaumburg. Von diesen 122 Fällen gelten 48 Personen als genesen. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Vier befinden sich in stationärer Behandlung. Zwei Schaumburger sind verstorben, einer außerhalb des Kreisgebietes, ein weiterer im Klinikum Vehlen. 

+++ 17.07 Uhr

Virus bremst Baupläne: Der Zeitplan für sieben Öko-Reihenhäuser am Krainhäger Weg in Obernkirchen verzögert sich. -> Zum Artikel

+++ 16.49 Uhr

Die Corona-Situation prägt auch den Arbeitsalltag in der Julianen-Apotheke in Bad Eilsen. Eine ganze Reihe an Maßnahmen sind getroffen worden, um die Mitarbeiter und Kunden vor einer etwaigen Ansteckung zu schützen. 

+++ 16.11 Uhr

Nach knapp zwei Wochen in Betrieb gibt der Arzt Ingolf Kunze eine erste Einschätzung zum Erfolg der neuen Infektpraxis auf dem Festplatz in Stadthagen. Die Containerlösung, die vom Landkreis eingerichtet worden war, habe sich bewährt, sagt der Lindhorster Allgemeinmediziner, der auch Mitglied des Schaumburger Corona-Krisenstabs ist und die neue Einrichtung am Festplatz initiiert hat. Nach Auskunft Kunzes trägt die Infektpraxis dazu bei, die Allgemeinmediziner im Schaumburger Land zu entlasten. Sie erfülle außerdem eine wichtige Filterfunktion für das Klinikum. Statt wegen ihrer Beschwerden in die Notaufnahme zu gehen, würden Patienten mit Atemwegserkrankungen und Covid-19-Verdacht die Infektpraxis auf Vermittlung ihres Hausarztes als zentrale Anlaufstelle nutzen. Zudem könne die ohnehin knappe Schutzausrüstung eingespart werden.

+++ 15.57 Uhr

Nirgends versammelten sich die Gläubigen zu einem öffentlichen Gottesdienst, nirgends brannte ein Osterfeuer, keine Feier der Osternacht, kein Festgottesdienst am Ostersonntag und am Ostermontag – ein absolutes Novum auch in der Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe. -> Ostern ganz anders

+++ 15.55 Uhr

Weil sie am Freitagabend auf dem Weserangerparkplatz in Rinteln den Mindestabstand zueinander nicht eingehalten haben, müssen sich sechs Jugendliche wegen einer Ordnungswidrigkeit verantworten. -> Zum Artikel

+++ 12.47 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Ostermontag die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen für das Kreisgebiet veröffentlicht - inklusive der Zahlen des Ostersonntags. Wie Sabine Ohnesorge, Pressesprecherin des Kreises Minden-Lübbecke mitteilt, gibt es aktuell 482 bestätigte Infektionen (Stand: 13. April, 11 Uhr) und damit fünf mehr als am Karsamstag. 256 Personen sind inzwischen wieder genesen, fünf mehr als am Samstag. Bisher gab es drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl ist über Ostern gleich geblieben. Aktuell sind also 226 Menschen im Kreisgebiet erkrankt.

Der Kreis teilt außerdem mit, dass aktuell 24 Patienten auf der Isolierstation (eine Person mehr als Karsamstag)und fünf Patienten auf der Intensivstation im Johannes Wesling Klinikum behandelt werden (eine Person weniger als am Karsamstag). Darüber hinaus befanden sich am Karsamstag vier Patienten in intensivmedizinischer Behandlung im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen. Insgesamt 256 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund.

+++ 12 Uhr

Eine Mehrheit der Deutschen ist laut einer Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse Agentur derzeit gegen eine Lockerung des Kontaktverbots.

+++ 10 Uhr

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer pocht auf ein möglichst einheitliches Vorgehen bei einem schrittweisen Ausstieg aus den harten Corona-Beschränkungen nach den Osterferien. «Es ist wichtig, dass wir möglichst einheitliche Regelungen haben. Alles andere wirft zusätzliche Fragen auf», sagte Kramp-Karrenbauer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Es gebe auch innerhalb der Ministerpräsidentenkonferenz die feste Vereinbarung, «gemeinsam mit der Bundesregierung ein gutes Gesamtpaket auch vorstellen zu können, mit dem man möglicherweise - das hängt von der Entwicklung der Zahlen über Ostern ab - erste Schritte gehen kann».

+++ 9.3 Uhr

Aufgrund von Besuchsbeschränkungen in den meisten Krankenhäusern würden viele Schwangere ihr Kind lieber zuhause bekommen. Väter müssen Geschwister betreuen und können deshalb nicht mit in den Kreißsaal, Frauen verlassen die Klinik aus Angst vor dem Coronavirus direkt nach der Entbindung wieder und Hausbesuche werden teils über Videoanrufe abgearbeitet. Und immer mehr werdende Mütter würden lieber zu Hause ihr Kind bekommen.

+++ 9 Uhr

Nach knapp zwei Wochen in Betrieb gibt Ingolf Kunze eine erste Einschätzung zum Erfolg der neuen Infektpraxis auf dem Stadthäger Festplatz. Die Containerlösung, die vom Landkreis eingerichtet worden war, habe sich bewährt, sagt der Lindhorster Allgemeinmediziner, der auch Mitglied des Schaumburger Corona-Krisenstabs ist und die neue Einrichtung am Festplatz initiiert hat.

Nach Auskunft Kunzes trägt die Infektpraxis dazu bei, die Allgemeinmediziner im Schaumburger Land zu entlasten. Sie erfülle außerdem eine wichtige Filterfunktion für das Klinikum. Statt wegen ihrer Beschwerden in die Notaufnahme zu gehen, würden Patienten mit Atemwegserkrankungen und Covid-19-Verdacht die Infektpraxis auf Vermittlung ihres Hausarztes als zentrale Anlaufstelle nutzen. Zudem könne die ohnehin knappe Schutzausrüstung eingespart werden.

+++ 8.30 Uhr

In Nordrhein-Westfalen warnen der Wirtschafts- und Innenminister ausdrücklich vor falschen Corona-Soforthilfe-Seiten. Die Ermittlungskommission des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes (LKA NRW) habe in den letzten Tagen bereits mehrere gefälschte Internet-Seiten im Zusammenhang mit der Corona-Soforthilfe abschalten lasse, teilten die Ministerien am Ostersonntag gemeinsam in Düsseldorf mit. Kriminelle versuchten dennoch weiterhin, über gefälschte Internet-Seiten an die Daten von Betroffenen zu gelangen, berichtet die Nachrichtenagentur epd.

+++ 7.30 Uhr

Bei der weltweiten Suche nach einem Corona-Impfstoff zeigt sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen optimistisch. Die deutsche Politikerin hofft, dass schon Ende des Jahres ein Impfstoff entwickelt sein könnte. Microsoft-Gründer Bill Gates, der sich seit Jahren für eine bessere Gesundheitsversorgung in der Welt engagiert, forderte die führenden G20-Wirtschaftsmächte zu gemeinsamen Anstrengungen zur Impfstoffentwicklung und mehr finanziellen Beiträgen auf. Auch deutsche Politiker mahnten, die Bemühungen hierfür international zu bündeln.

Mit der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 ist ein Wettbewerb zwischen Biotech-Firmen und Forschungsinstituten weltweit entbrannt, um einen wirksamen Impfstoff herstellen. Dennoch rechnen die wenigsten Experten damit, dass es noch in diesem Jahr einen gut wirksamen, sorgsam abgesicherten und in immensen Mengen verfügbaren Impfstoff geben kann.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom Ostersonntag

+++ 18.30 Uhr

Auch in Hameln-Pyrmont sind zwei weitere Todesopfer zu beklagen gewesen. Am 9. April ist ein 85-jähriger im Krankenhaus verstorben, heißt es in der Mitteilung. Am Ostersamstag sei zudem eine 84-Jährige im Krankenhaus verstorben. Beide Patienten litten unter Vorerkrankungen und kamen aus Aerzen. „Den Angehörigen der Verstorbenen spreche ich mein tief empfundenes Beileid aus“, so Landrat Dirk Adomat.

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 100 Corona-Fälle, 56 Menschen gelten als geheilt, sechs Personen sind gestorben. Damit sind nach aktueller Zählung 38 Menschen infiziert.

+++ 17 Uhr

Der Landkreis meldet am Sonntag 120 bestätigte Corona-Fälle, von denen 44 als geheilt gelten. Ein Schaumburger ist außerhalb des Kreisgebietes an Covid-19 gestorben, ein weiterer im Klinikum Vehlen. Zu beiden Todesopfern gab der Kreis bisher keine weiteren Informationen heraus.

Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Sachsenhagen, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg und die Gemeinde Auetal.

Die Infizierten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Sechs Menschen von den infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Täglich werden weitere Personen getestet.

+++ 16.11 Uhr

Ist das die ersehnte gute Nachricht zu Ostern? Dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge ist die Zahl der von der Covid-19-Infektion Genesenen in Deutschland erstmals höher als die der Erkrankten. Die Zahlen beruhen allerdings auf Angaben des RKI von Sonntagmorgen und könnten sich im Laufe des Tages noch verändern.

+++ 14.27 Uhr

Die Polizei hat im Rahmen ihrer Corona-Kontrollen am Karfreitag und Sonnabend bereits 66 Anzeigen in der Region Hannover geschrieben. Größtenteils verstießen die Menschen in der Region Hannover gegen die Abstandsregeln. Vor allem aber die unangemeldete Demo auf der Limmerstraße ließ die Zahl nach oben schnellen.

+++ 12.34 Uhr

In Hamburg ist erstmals ein Polizist mit einer Corona-Infektion gestorben. Der 57-jährige Beamte habe an einer Vorerkrankung gelitten und sei in der Nacht zu Karsamstag gestorben, bestätigte die Polizeipressestelle. Der Oberkommissar war während der Hamburger Ferien krank aus dem Ski-Urlaub zurückgekehrt und hatte danach seinen Dienst nicht mehr angetreten, sondern sich direkt in Quarantäne begeben. Nach Angaben der Hamburger Polizei ist er de erste aktive Hamburger Polizist, der mit einer Corona-Infektion gestorben ist.

+++ 11.12 Uhr

Die Psychotherapeuten in Niedersachsen rechnen angesichts der Einschränkungen durch das Coronavirus mit einem stärkeren Bedarf an Hilfsangeboten. "Wir stellen uns auf besondere Herausforderungen und erhöhte Patientenzahlen ein", sagte Felicitas Michaelis, Landesvorsitzende der Psychotherapeuten-Vereinigung. In den kommenden Monaten gelte es, bestmöglich auf die steigende Patientenzahl zu reagieren.

 

Hier endet unsere Berichterstattung vom 11. April

+++ 15.20 Uhr

Der Landkreis meldet am Samstag 117 bestätigte Corona-Fälle, von denen 44 als geheilt gelten. Ein Schaumburger ist außerhalb des Kreisgebietes an Covid-19 gestorben. Damit ist der erste Todesfall eines Schaumburgrs in Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen.Nähere Informationen zu dem Verstorbenen, wie etwa Alter oder Geschlecht, gab der Landkreis leider nicht bekannt.

Die Infizierten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Acht Menschen von den infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Täglich werden weitere Personen getestet. Mittlerweile sind die meisten Coronafälle in der Kreisstadt Stadthagen (22) aufgetreten. Dahinter kommen Rinteln (19) Nenndorf (17) und Bückeburg (11).

+++ 15.15 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 571 bestätigte Coronafälle - damit sind 25 weitere Infektionen bekannt. 191 Personen sind wieder genesen. Im Kreis Lippe sind bislang neun Menschen an einer Corona-Infektion gestorben. Unter Vorerkrankungen litten zwei 87-Jährige, eine 83-Jährige, ein 82-Jähriger, ein 77-Jähriger und eine 69-Jährige, bei einem 63-jährigen Patienten gab der Kreis in seiner Pressemitteilung keine Vorbelastungen an. Ein 82-jähriger Erkrankter verstarb zu Hause. Zum neunten Todesfall waren dem Kreis am Samstag noch keine weiteren Informationen bekannt.

+++ 15.06 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Ostersamstag die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen für das Kreisgebiet veröffentlicht - inklusive der Zahlen des Karfreitag. Wie Mirjana Lenz, Pressesprecherin des Kreises Minden-Lübbecke mitteilt, gibt es aktuell 477 bestätigte Infektionen (Stand: 11. April, 11 Uhr). 251 Personen sind inzwischen wieder genesen, bisher gab es drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Aktuell sind also 223 Menschen im Kreisgebiet erkrankt.Im Vergleich zum Gründonnerstag gibt es somit zwar 14 Infizierte mehr, doch die Anzahl der wieder Genesenen ist von 235 auf 251 gestiegen, so dass die Zahl der aktuell Erkrankten um zwei gesunken ist.

Der Kreis teilt außerdem mit, dass aktuell 23 Patienten auf der Isolierstation und sechs Patienten auf der Intensivstation im Johannes Wesling Klinikum behandelt werden. Darüber hinaus befinden sich vier Patienten in intensivmedizinischer Behandlung im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen. Insgesamt 251 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund.

+++ 14.55 Uhr

Situation an den Supermärkten in Rinteln ist vergleichsweise entspannt. Zwar hält sich nicht jeder, aber zumindest die meisten an das Kontaktverbote und die allgemeinen Regeln.

+++ 13.30 Uhr

Die Parkplätze der Supermärkte in Schaumburg sind gerammelt voll. Das gute Wetter animiert außerdem viele Schaumburger zur Gartenarbeit. Vor den Baumärkten gibt es teilweise sogar lange Autoschlangen, um überhaupt auf die Parkfläche zu gelangen. So beobachtet beispielsweise beim Hagebaucentrum in Stadthagen.

+++ 13.15 Uhr

Die Polizei regelt den Verkehr an der Kompostierungsanlage in Heeßen (Bad Eilsen). Zu viele Schaumburger wollen ihren Grünschnitt wegbringen.

+++ 13 Uhr

Am Gründonnerstag haben der Rintelner Ratsherr Dr. Ralf Kirstan, seine Ehefrau Liping Kirstan und der Rintelner Michael Werther mit dem Werkstattwagen des Rintelner Bauhofs 59 Kisten mit 100.000 OP- und FFP2-Schutzmasken für den Landkreis Schaumburg und die Stadt Rinteln vom Flughafen Frankfurt abgeholt, berichtet Ralf Kirstan in einer Pressemitteilung. Die Masken waren von den Kirstans im Auftrag des Koordinierungsstabes des Landkreises in China beschafft worden. Hier geht es zum ausführlichen Artikel.

+++ 11 Uhr

Am Samstagmorgen ist die erste Pantientin im Landkreis Nienburg an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, wie die Harke berichtet.

 

+++ Hier endet unsere Berichtersattung am 10. April

+++ 17.28 Uhr

Der Landkreis meldet an Karfreitag 111 bestätigte Corona-Fälle, von denen 43 als geheilt gelten. Von diesen 111 Fällen gelten 43 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Sechs Personen der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Täglich werden weitere Personen getestet.

+++ 16.04 Uhr

Kaum einer öffentlichen Institution kommt heute eine höhere Verantwortung zu als den Gesundheitsämtern im Landkreis Schaumburg. Doch seit Jahren tun sich die Gesundheitsämter in ganz Niedersachsen schwer, genügend Ärzte zu finden. So auch im Landkreis Schaumburg, bestätigt Kreis-Pressesprecher Klaus Heimann. „Es ist ein grundlegendes Problem, dass wir uns sehr schwer tun, diese Stellen zu besetzen.“  Im vergangenen Jahr habe man eine Vollzeit-Stelle etwa nur besetzen können, indem man einen Arzt im Ruhestand gewinnen konnte. Dieser übernimmt allerdings „nur“ 0,62 Prozent der Stelle. Eine weitere Arzt-Stelle blieb zwei Monate unbesetzt, bevor ein Nachfolger gefunden wurde. Insgesamt gibt es 7,25 Arzt-Stellen im Gesundheitsamt.

+++ 15.37 Uhr

Motorradfahren ist erlaubt, allerdings gelten auch hier Einschränkungen. Auf der Homepage des Landes Niedersachsen gibt es in der Rubrik häufig gestellte Fragen eine Auskunft zu geplanten Touren mit dem Motorrad-Club. Dazu heißt es: „Wenn der Club aus lediglich zwei Mitgliedern besteht, dürfen Sie auch gerne gemeinsam fahren. Ansonsten gilt auch hier die Personenbeschränkung, das heißt, Gruppenausfahrten sind nicht möglich.“

+++ 11.30 Uhr

Laut Kreissprecher Klaus Heimann ist die Zahl der vom Corona-Virus betroffenen Pflegeheime im Kreis Schaumburg auf fünf gestiegen. Sie befinden sich in drei Kommunen. Darunter befindet sich nach Informationen der SZ/LZ auch ein Heim in der Samtgemeinde Eilsen. "In den Einrichtungen wurden die Betroffenen isoliert. Unter den Fällen, die im Vehlener Klinikum liegen, seien keine Heimbewohner. Es liegt dort derzeit auch kein Corona-Patient auf der Intensivstation, sagt Heimann. „Bisher sind die Erkrankungen im Landkreis relativ glimpflich verlaufen.“ Mehr Informationen hier

+++ 10.07 Uhr

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat der Staat Freiheiten eingeschränkt, die bisher selbstverständlich waren. Wer gegen die Anordnungen verstößt, hat nicht nur die Ordnungsbehörden zu fürchten, sondern manchmal auch die Überwachung durch den eigenen Nachbarn. Restaurants sind geschlossen, Friseure dürfen nicht arbeiten, das Picknick im Park mit Freunden ist verboten: Sind die neuen Regeln Grund für so manchen, sich als Hilfssheriff aufzuspielen und die Mitmenschen bei der Polizei anzuschwärzen? Die Polizei in Stadthagen kann das nicht bestätigen. Tatsächlich verzeichnet das Kommissariat täglich mehrere Anrufer, die Verstöße gegen Corona-Anordnungen melden. „Aber dabei geht es nicht darum, jemanden zu denunzieren“, betont eine Polizeisprecherin. Sie wertet die Anrufe vielmehr als aufmerksame Taten besorgter Stadthäger, die sich Sorgen um das Allgemeinwohl machen. Dabei gehe es vor allem um größere Gruppen von Jugendlichen, die sich im Park oder auf Privatgrundstücken treffen. Und je schöner das Wetter sei, desto mehr Meldungen gebe es. Ob die Polizei jedem dieser Anrufe nachgeht, hänge von der allgemeinen Lage ab, schildert die Polizeisprecherin. Bisher hätten die Beamten nur wenige Ordnungswidrigkeiten beanstandet. In den meisten Fällen reiche ein Gespräch aus, um die Menschen, die sich etwa in größeren Gruppen treffen, zu sensibilisieren. Auch bei der Stadt seien bislang „einige wenige Hinweise auf Verstöße gegen die derzeitigen Verhaltensregeln eingegangen, die sich entweder als nicht zutreffend herausgestellt haben oder mit einem freundlichen Hinweis abgestellt wurden“, wie Stadtsprecher Marco Cordes sagt. Die Menschen reagierten verständnisvoll. Die Verhängung von Bußgelder auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes seien Sache des Landkreises.

+++ 8.32 Uhr

Der Elektronikhersteller Phoenix Contact, mit Standorten in Blomberg, Schieder und Bad Pyrmont, hat den Kreisen Lippe und Hameln-Bad Pyrmont Schutzmaterial für den Einsatz während der Corona-Pandemie gespendet. Jeder Kreis erhielt laut einer Pressemitteilung 60.000 chirurgische Schutzmasken, 10.000 Einmalhandschuhe und 1000 FFP2-Masken.

+++ 8 Uhr

Mundschutz in Form einer Filtertüte: Wie das Mindener Tageblatt berichtet, produziert das Unternehmen Melitta aus Minden derzeit Millionen Masken.  

In dieser Woche seien bereits eine Million Mundschutze produziert worden, so Jero Bentz, Mitglied der Unternehmensleitung und Melitta-Gesellschafter Die erste Charge gehe an die Mitarbeiter, so Bentz, weitere sollen an Einrichtungen in Minden und im Kreis verteilt werden. „Wir haben bereits Kontakt zum Gesundheitsministerium aufgenommen, die erste Million wird gespendet“, sagt der Melitta-Chef. Die bestehenden Kapazitäten ließen in Kürze eine Herstellung von bis zu einer Million Masken pro Tag erwarten. Diese Stückzahlen können sukzessive um ein Vielfaches erhöht werden, sofern die Vormaterialien ausreichend zur Verfügung stehen. Zum Vergleich: In Minden entstehen derzeit pro Tag etwa 40 Millionen Filtertüten.

+++ 7.30 Uhr

Autokino für Minden? Das, was in vielen Städten NRWs Filmliebhabern durch die Krise hilft, plant auch Alexander Thye für Minden: ein Autokino auf dem Simeonsplatz. Dort findet seit zehn Jahren einmal im Jahr bereits ein solches Kinoevent statt, seit fünf Jahren veranstaltet von Thye, der zwei Kinos in Damme und Rahden betreibt und bundesweit Open-Air-Kinoevents durchführt. Vorreiter in Sachen Autokino in der Krise war die Stadt Essen, die damit auch einen Erlass der Landesregierung bewirkt hat. Allerdings muss die Erlaubnis dafür von den jeweiligen Städten kommen. In Minden hat man Bedenken: „Die Stadt Minden hat noch keine abschließende Entscheidung getroffen, ob es Autokino-Vorführungen in Minden auf dem Simeons-platz geben kann“, heißt es von der Pressestelle.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 11. April

+++ 19.10 Uhr

Vergangene Woche hat es  den ersten Corona-Fall in einem Schaumburger Pflegeheim gegeben. Inzwischen sind es nach Angaben von Kreissprecher Klaus Heimann fünf, verteilt auf Heime in drei Kommunen, die Heimann aus Datenschutzbedenken nicht benennen will.In den Einrichtungen wurden die Betroffenen isoliert. Unter den Fällen, die im Vehlener Klinikum liegen, seien keine Heimbewohner. Es liegt dort derzeit auch kein Corona-Patient auf der Intensivstation, sagt Heimann. „Bisher sind die Erkrankungen im Landkreis relativ glimpflich verlaufen.“

+++ 18.49 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am Donnerstag insgesamt 97 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf und Emmerthal. Von diesen 97 Fällen gelten 50 Personen als geheilt. Vier Personen sind verstorben.

+++ 18.23 Uhr

Auch die Rintelner St.-Nikolai-Kirche wird am Ostersonntag für zwei Stunden zum Gebet geöffnet, und zwar von 10 bis 12 Uhr.

+++ 17.34 Uhr

Tolle Initiative in der Kirchengemeinde Vehlen: Zehn Frauen um die Erzieherin Miriam Wegener sind angesichts der Corona-Pandemie in die Fertigung von einfachen Mund-Nasen-Masken eingestiegen. -> Zum Artikel

+++ 17.21 Uhr

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in NRW um rund 750 auf 23 605 bestätigte Fälle gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag (Stand 16.00 Uhr) mit. Zugleich erhöhte sich binnen eines Tages die Zahl der Todesfälle von 413 auf 456. Die Zahl der Genesenen kletterte um 950 Personen auf aktuell 10 825 bestätigte Fälle.

+++ 17.15 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 546 bestätigte Coronafälle – damit sind 20 weitere Infektionen bekannt. 159 Personen sind wieder genesen, 15 mehr als noch am Vortag. Acht Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 379 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 6666 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

 +++ 16.23 Uhr

Wegen der Corona-Krise hat die Bad Eilser Palais im Park Veranstaltungsgesellschaft entschieden, die für Samstag, 25. April, geplante Show des Bauchredners Tim Becker um einige Monate zu verschieben.

+++ 15.36 Uhr

Die Stadtkirche Bückeburg ist Ostern zum Stillen Gebet geöffnet. Am Ostersonntag von 5.30 bis 6.30 Uhr sowie 10 bis 12 Uhr und am Ostermontag von 10 bis 12 Uhr. Die Kirchengemeinde bittet Besucher darum, die Abstände zu anderen einzuhalten.

+++ 15.15 Uhr

Über die Hälfte der Infizierten im Kreis Minden-Lübbecke sind wieder genesen: Die aktuelle Zahl der Infizierten beträgt 463 (Stand: 9. April, 11 Uhr). Noch sind 225 Personen erkrankt (von 223 um nur 2 gestiegen), 235 Menschen sind wieder genesen. Drei Personen sind infolge des Virus gestorben.

+++ 15.08 Uhr

Am Flughafen Berlin Schönefeld ist am Donnerstagvormittag das erste Flugzeug mit Erntehelfern aus Rumänien gelandet. Im Laufe des Tages werden dort zwei weitere Flieger erwartet, sagte eine Flughafensprecherin. Insgesamt sollen am Donnerstag rund 530 Arbeiter in Schönefeld ankommen. Die Fluggesellschaft Eurowings hat zudem zwei weitere Landungen am Flughafen Düsseldorf - ebenfalls aus Rumänien - für den Nachmittag bestätigt. Die Helfer würden am Flughafen zunächst medizinisch untersucht, sagte die Flughafensprecherin. Die Flugzeuge werden von den Agrarbetrieben gechartert, die die Helfer auch vom Flughafen abholen sollen. Über ein Portal des Deutschen Bauernverbands müssen sie die benötigten Arbeitskräfte anmelden. Laut Bauernverband lagen bis Donnerstagvormittag für den Monat April die Anmeldungen für rund 9900 Saisonkräfte vor, deren Daten an die Bundespolizei übermittelt wurden. Für Mai seien bislang weitere 4300 Anmeldungen eingereicht worden. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatten sich am vergangenen Donnerstag geeinigt, 80 000 ausländische Saisonkräfte unter strengen Auflagen nach Deutschland zu fliegen. Um beim Ernten und anderen dringenden Feldarbeiten zu helfen, können im April und Mai je 40 000 Menschen kommen. Die Arbeiter werden vor allem zur Spargelernte dringend benötigt.

+++ 14.05 Uhr

Die Stadt Rinteln weist noch einmal darauf hin: Es dürfen ausnahmslos keine Osterfeuer abgebrannt werden. Das betrifft auch offene Feuer auf Privatgrundstücken. In der Öffentlichkeit hat jede Person so weit möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Untersagt sind Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit, die das Abstandsgebot gefährden. Obwohl das vorhergesagte Osterwetter dazu animiert, gilt dies insbesondere für Gruppenbildungen, Picknick und Grillen im Freien. Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit sind auf  höchstens zwei Personen beschränkt; hiervon ausgenommen sind Zusammenkünfte von Angehörigen sowie Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung leben.

Die Polizei und der Ordnungsdienst der Stadt Rinteln setzen auch am Osterwochenende ihre Kontrolltätigkeiten fort. "Es werden insbesondere Freizeitanlagen wie unsere Parks und das Weserufer am Weseranger beobachtet", teilt Ulrich Kipp vom Ordnungsamt mit, "ebenso die touristischen Ziele in Rinteln, die Altstadt und die Fußgängerzone".

+++ 13.05 Uhr

Am heutigen Donnerstagmittag, 9. April, meldet der Landkreis Schaumburg insgesamt 104 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Von diesen 104 Fällen gelten 41 Personen als geheilt.  Die Infizierten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 5 der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Am gestrigen Mittwoch belief sich die Zahl der Testungen auf 63. -> Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 12.43 Uhr

Ganz behutsam und vorsichtig soll es offenbar wieder losgehen mit den hiesigen Terminen: In Bückeburg lädt am 22. April der Sport- und Partnerschaftsausschuss zu einer öffentlichen Sitzung ins Rathaus ein. Und in Rinteln will am 21. April der Ausschuss für Soziales, Jugend, Frauen und Integration im Rathaus tagen.

+++ 11.57 Uhr

Die Abfallwirtschaftsgesellschaft (aws) Schaumburg teilt mit, dass sie ab Freitag, den 17. April den Recyclinghof Nienstädt auch für Grünabfallanlieferungen von Privatkunden öffnet. Die Anlage in Nienstädt ist ab dann jeweils montags, mittwochs und freitags von 09.00 bis 17.00 Uhr für alle an den Recyclinghöfen üblichen Anlieferungen inclusive der Grünabfälle geöffnet. Zusätzlich wird jeden Samstag, ab dem 18. April von 09.00 bis 13.00 Uhr das Biokompostwerk in Wiehagen für Grünschnittanlieferungen von Privatkunden geöffnet. Beide Anlagen nehmen maximal zwei Kubikmeter Grünabfälle an. Wegen der Hygiene- und Abstandsregeln sei mit Wartezeiten zu rechnen. Für die Öffnung der aws-Kompostplätze seien Lösungen ab dem 4. Mai geplant.

+++ 10 Uhr

Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium stoppt wegen mutmaßlich betrügerischer Internetseiten die Soforthilfe-Auszahlungen für Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise.

Die Entscheidung sei in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt (LKA) gefallen, teilte das Ministerium mit. Laut den Ermittlern haben Betreiber der Fake-Seiten «mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt und diese mutmaßlich für kriminelle Machenschaften genutzt», hieß es. Offenbar haben die Täter demnach dann selbst betrügerische Anträge gestellt.

+++ 9.30 Uhr

Wegen der Corona-Krise hat die Bad Eilser Palais im Park Veranstaltungsgesellschaft entschieden, die für Samstag, 25. April, geplante Show des Bauchredners Tim Becker um einige Monate zu verschieben.

+++ 9 Uhr

Die Corona-Situation prägt auch den Arbeitsalltag in der Julianen-Apotheke in Bad Eilsen. Eine ganze Reihe an Maßnahmen sind getroffen worden, um die Mitarbeiter und Kunden vor einer etwaigen Ansteckung zu schützen. Gegen das Coronavirus wirkende Desinfektionsmittel sind derzeit auch in der Julianen-Apotheke an der Bahnhofstraße ausverkauft; ebenso die einfachen Mund-Nase-Masken und die partikelfiltrierenden FFP2- und FFP3-Atemschutzmasken. Das berichtet Martina Ottmar-Scholz, angestellte leitende Apothekerin, auf Anfrage dieser Zeitung. Lediglich für den eigenen Bedarf der Apotheke sind ihr zufolge noch eng bemessene Ressourcen an Desinfektionsmitteln und Masken vorrätig, von denen die Mitarbeiter täglich eine Zuteilung erhalten.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 10. April

+++ 19.10 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist am Mittwoch wieder stärker als an den Vortagen gestiegen. Mit 6845 (Stand 14 Uhr) waren es 401 Infektionsfälle mehr als am Tag zuvor, wie der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, Heiger Scholz, in Hannover mitteilte. Das liege daran, dass am Wochenende nicht so viele Tests vorgenommen werden und die Gesundheitsämter bestätigte Fälle erst mit zeitlichem Verzug an das Land übermitteln. 2222 der Betroffenen gelten inzwischen als genesen, 139 an Covid-19 Erkrankte sind gestorben. 904 Infizierte befinden sich im Krankenhaus, 223 davon auf der Intensivstation. Von ihnen müssen 161 künstlich beatmet werden. dpa

+++ 18.53 Uhr

Musikalische Ostergrüße plant in Meinsen der Posaunenchor des CVJM am Karfreitag und Ostersonntag. Auch vom Balkon der Stadtkirche Bückeburg werden Choräle erklingen. Die Bläser spielen am Samstag um 18.10 Uhr sowie an den Ostertagen jeweils um 9.30 Uhr.

+++ 18.37 Uhr

Viele der lokalen Einzelhändler, Handwerker und Gewerbetreibenden im Landkreis Schaumburg bieten ihre Dienstleistungen und Waren in Krisenzeiten aber per Telefon, Versand oder Online-Shop an. Eine Liste der teilnehmenden Unternehmen finden Interessierte auf der Online-Plattform der Schaumburger Zeitung – www.wir-sind-schaumburg.de

+++ 18.20 Uhr

Zur Nachahmung empfohlen:  Christine Pearson, Kirchenmusikerin in Kleinenbremen,  gibt täglich ab 18 Uhr auf ihrer privaten Dachterrasse in Porta Westfalica-Lerbeck ein etwa 20-minütiges Konzert. Und sie ist nicht allein. „In Kleinenbremen und Hille-Hartum konnte ich in meinen Posaunenchören schon Mitstreiter finden, die sich an der Aktion beteiligen“, so Pearson, die in Kleinenbremen Posaunenchor, Projektchor und die Chor-AG der Grundschule leitet. Die allabendliche Aktion geht auf eine Initiative des Posaunenchores Bielefeld-Bethel zurück. -> Zum SZ/LZ-Bericht

+++ 17.55 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am heutigen Mittwoch, 8. April, insgesamt 94 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt, teilt der Landkreis mit. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf  Hameln, Bad Pyrmont,  Aerzen,  Bad Münder,  Coppenbrügge, Hess. Oldendorf und Emmerthal. Von diesen 94  Fällen gelten 42 Personen als geheilt.  Drei Personen sind verstorben. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne.  Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut. 13 infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 148 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.   

+++ 17.54 Uhr

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Meinsen will die örtliche Kirche am Karfreitag von 15 bis 18 Uhr und am Ostersonntag  von 10.30 bis 16 Uhr zum stillen Gebet geöffnet halten, unter Einhaltung aller Abstandsregeln und Hygienevorschriften.

+++ 17.47 Uhr

Abstriche über Ostern im Kreis Lippe nur in dringenden Fällen: Die beiden vergangenen Wochenenden haben einen deutlichen Rückgang der Anrufe bei den Corona-Hotlines des Kreises Lippe an den Samstagen und Sonntagen gezeigt. Darüber hinaus haben an diesen Tagen auch deutlich weniger Lipper Termine für einen Abstrich im Diagnostikzentrum vereinbart. Daher werden dort, nach fünf Wochen des täglichen Betriebs, an den bevorstehenden Osterfeiertagen am kommenden Freitag, Sonntag und Montag keine Abstriche genommen. Für dringende Fälle wird der mobile Dienst des Kreisgesundheitsamtes eingesetzt, der vor Ort einen Abstrich nehmen kann. Auch die allgemeine Hotline des Kreises 05231/621100, die Terminvergabe 05231/62-1700 sowie die Familienberatungs-Nummer 05231/62-1777 pausieren am Karfreitag, Ostersonntag und -montag. Über die Beratungsnummer werden aber alternative Anlaufstellen aufgezeigt. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist unverändert über die 116117 erreichbar.

+++ 17.43 Uhr

Am Klinikum Lippe sind inzwischen 15 Mitarbeiter infiziert und in Quarantäne. 13 infizierte Patienten werden intensivmedizinisch behandelt, neun davon müssen derzeit beatmet werden.

+++ 17.31 Uhr

Das „Leinert Lackier- & Karosseriezentrum" in Obernkirchen hat die Website www.werkstattoffen.de gestartet. Auf der Seite könnten Öffnungszeiten und Leistungen von Werkstätten abgefragt werden und geprüft werden, ob die Betriebe überhaupt geöffnet sind. In der aktuell sehr schwierigen Lage aufgrund des Corona-Virus sei es unabdingbar, dass hilfsbedürftige Menschen durch Rettungs- und Einsatzkräfte erreicht werden können, heißt es in der Mitteilung. Mit der Registrierung sollen Menschen mit systemrelevanten Aufgaben unterstützt werden, im Reparaturfall als Anlaufstelle dienen und damit hoffentlich Leben retten. Die eigenen bis auf Weiteres geänderten Öffnungszeiten, sowie das Leistungsspektrum finden Interessierte unter www.autolackiererei-leinert.de.

+++ 17.23 Uhr

Seit Tagen sind drei Mitarbeiter bei Polyform in Rinteln nonstop beschäftigt, die zahllosen Bestellungen der neuen Corona-Gesichtsvisiere abzuarbeiten. Ein Bundesland habe sogar gleich 100.000 Stück geordert. Die einzige Frage ist jetzt: Wie kann in kürzester Zeit so viel produziert werden? -> hier geht's zum SZ/LZ-Bericht

+++ 17.19 Uhr

Weil Kunden wie zum Beispiel Restaurants und Gaststätten angesichts der Corona-Pandemie derzeit nicht mehr öffnen dürfen, ist der Fassbier-Ab- und -Umsatz der Fachfirma „Gebrüder Anke“  in Röhrkasten gegenwärtig auf Null zurückgegangen. Die Folge: Der achtköpfige Familienbetrieb macht Kurzarbeit. -> Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 17.14 Uhr

Erstmals wird die evangelisch-lutherische Stadtkirchengemeinde Bückeburg ihren Festgottesdienst zur Osternacht online ausstrahlen. Der Gottesdienst ist am Ostersonntag, 12. April, ab 9 Uhr über die Homepage der Kirchengemeinde und in den sozialen Medien zu empfangen. Die Bückeburger Kirchengemeinden halten Kontakt: -> Ein Überblick 

+++ 16.34 Uhr

Was macht die Samtgemeinde Eilsen, um auf eine etwaige dramatische Verschlimmerung der Corona-Pandemie gut vorbereitet zu sein? Diese Frage beschäftigt den Bad Eilser Christian Fellner, der gewisse Zweifel daran hat, ob die Verwaltung derzeit ausreichende Aktivitäten zur Krisenvorsorge an den Tag legt. -> Zum SZ/LZ-Bericht

+++ 16.18 Uhr

Im Kreis Lippe sind am Mittwoch, 8. April, 17 weitere Infektionen bekannt, damit insgesamt 526 bestätigte Coronafälle gezählt worden. 144 Personen sind wieder genesen. Acht Personen sind verstorben. Im Klinikum Lippe ist eine 83-jährige Patientin mit Vorerkrankungen, die zu den bestätigten Coronafällen zählt, verstorben. Aktuell 374 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. 

+++ 15.51 Uhr

Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Rinteln und dessen Ortsteilen haben ihr Oster-Angebot vorgestellt, unter anderem mit Gottesdiensten „aus der Tüte“ und dem Oster-Flashmob um 10.15 Uhr  ->Zum Artikel

+++ 15.41 Uhr

Wie zuvor bereits andere Bundesländer hat nun auch Niedersachsen einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen vorgelegt. Wer sich nicht an den Mindestabstand von 1,5 Metern im Freien hält, soll 150 Euro zahlen. Bei unzulässigen Treffen von mehr als zwei Menschen sind 200 bis 400 Euro pro Person fällig, wie aus dem am Mittwoch vorgelegten Katalog hervorgeht. Restaurantinhaber, die entgegen der Regeln öffnen, müssen 4000 bis 10 000 Euro zahlen. Wer sich dort zum Essen oder Trinken hinsetzt, riskiert ein Bußgeld von 150 Euro. dpa

+++ 15.07 Uhr

Die Stadt Rinteln bietet Selbstständigen und Betrieben aller Branchen ein umfassendes Informations- und Unterstützungsangebot, das die Rintelner Unternehmen auch an den Feiertagen nutzen können. Auf der städtischen Homepage sind Informationen und weiterführende Links zu den Themen Liquiditätssicherung, Kurzarbeitergeld, steuerliche Hilfen und Unternehmensberatung zusammengestellt. Die Informationen werden aufgrund der dynamischen Entwicklungen kontinuierlich angepasst. Über aktuelle Neuigkeiten werden Unternehmen zusätzlich per E-Mail informiert. Eine Aufnahme in den Verteiler des Unternehmernetzwerks ist formlos per E-Mail an Linda Mundhenke (l.mundhenke@rinteln.de) möglich. Zusätzlich bietet die Stadt Rinteln eine individuelle Beratung an, in der die verschiedenen Fragen von Unternehmerinnen und Unternehmer geklärt werden können. Das Beratungsteam ist über die Feiertage per E-Mail unter l.mundhenke@rinteln.de erreichbar und vereinbart auf Wunsch kurzfristig einen telefonischen Gesprächstermin. Nach den Osterfeiertagen steht das Beratungsteam wieder direkt telefonisch zur Verfügung. Bei allen Fragen zu den Förderprogrammen der Soforthilfe-Corona und zur Kurzarbeit stehen Linda Mundhenke unter 05751 / 403 – 118 oder 01590 / 421 83 46 und Anja Friedrich unter 05751 / 403 – 102 zur Verfügung. Über die steuerlichen Hilfen geben Jörg Schmieding unter 05751 / 403 – 105 und Theresa Gärling unter 05751 / 403 – 139 Auskunft.

+++ 14 Uhr

Corona-Fälle im Landkreis Schaumburg: Am Mittwoch werden vom Landkreis Schaumburg insgesamt 91 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg und die Gemeinde Auetal.  Von diesen 91 Fällen gelten 39 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Vier der Infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Täglich werden weitere Personen getestet, am gestrigen Dienstag belief sich die Zahl der Testungen auf 192. ->Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 13.58 Uhr

Im Klinikum Lippe sind mittlerweile zwölf Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden und befinden sich in häuslicher Quarantäne. 34 Corona-Patienten werden behandelt, zudem gibt es 30 Verdachtsfälle. Acht der derzeit 14 Intensivpatienten werden beatmet.

+++ 13.13 Uhr

In Deutschland sind bis Mittwochmorgen mindestens 103 100 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.25 Uhr: mehr als 99 700 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Zahlen haben sich seit Dienstagabend kaum verändert, da lediglich aus Berlin und Schleswig-Holstein ein neuer Stand gemeldet wurde. Mindestens 1819 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.25 Uhr: 1633). Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 33 300 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 13.08 Uhr

Die Kreisfeuerwehr Schaumburg mit den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises haben am Mittwoch noch einmal in einem Aufruf alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Schaumburg darum gebeten, das Osterfeuer-Verbot  zu beachten. "Sollten wir als Feuerwehr alarmiert werden, sind wir gehalten, das Feuer zu löschen", heißt es in der Meldung des Kreisfeuerwehrverbands, die Ordnungsämter müssten zudem einen solchen Einsatz berechnen. "Bitte setzen sie uns keiner zusätzlichen Gefahr aus und ersparen Sie sich Strafen und Ärger!", appelliert der Verband. 

+++ 12.38 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke meldet der Kreis am Mittwoch (Stand 11 Uhr) insgesamt 443 bestätigte Corona-Infektionen. Davon seien 217 Personen wieder gesund. Demnach sind aktuell  223 Personen an dem Virus erkrankt,  drei Personen waren infolge des Corona-Virus verstorben. Die Anzahl der aktuell Erkrankten betrug am Tag zuvor zur selben Uhrzeit 227.

+++ 11.49 Uhr

Voraussichtlich in der nächsten Woche soll eine erste Gruppe von 50 unbegleiteten Minderjährigen aus Migrantenlagern in Griechenland nach Niedersachsen kommen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir nächste Woche die ersten Kinder hier in Deutschland empfangen können", sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch. Derzeit schafften die Behörden die Voraussetzungen zur Aufnahme der Flüchtlinge. So sollen die Kinder zunächst für 14 Tage lang in eine Corona-Quarantäne in einer gesonderten Einrichtung, bevor sie auf die aufnahmebereiten Kommunen mehrerer Bundesländer verteilt werden. Außer Deutschland ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie derzeit nur Luxemburg bereit, junge Migranten aus den überfüllten informellen Lagern zu holen. dpa

+++ 11.34 Uhr

Reinhold Hilbers (CDU), niedersächsischer Minister für Finanzen, beantwortet am Sonnabend 11. April 2020) zwischen 10 Uhr und 12 Uhr Fragen von Bürgerinnen und Bürgern zur Corona-Krise. Er ist live im Radio-Studio bei NDR 1 Niedersachsen zu Gast, Moderation Georg Poetzsch. Von 9 Uhr an ist am Sonnabend die Telefonnummer geschaltet, unter der Bürgerinnen und Bürgern ihre Fragen an den Minister stellen können: 0 8000 - 80 22 22 oder in der NDR Niedersachsen App.

+++ 10.46 Uhr

Die Corona-Krise löst aus Sicht führender Wirtschaftsforschungsinstitute eine schwerwiegende Rezession in Deutschland aus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 4,2 Prozent schrumpfen, wie aus dem Gutachten hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag. Die Institute stellen das Papier am Mittwoch vor. Die schweren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden laut der Prognose zudem deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. In der Spitze werde die Arbeitslosenquote auf 5,9 Prozent und die Zahl der Kurzarbeiter auf 2,4 Millionen hochschnellen. dpa

+++ 10.44 Uhr

Trotz einer dramatischen Nachtsitzung haben die EU-Staaten vorerst kein gemeinsames Corona-Rettungspaket zustande gebracht. Eurogruppen-Chef Mario Centeno vertagte die Sitzung der Finanzminister am Mittwochmorgen nach 16 Stunden auf Donnerstag. Ein Kompromiss „sei noch nicht geschafft“, schrieb Centeno. Bundesfinanzminister Olaf Scholz appellierte gemeinsam mit seinem französischen Bruno Le Maire an seine EU-Kollegen: „In dieser schweren Stunde muss Europa eng zusammenstehen.“ Es ging um ein „Sicherheitsnetz“ im Umfang von rund 500 Milliarden Euro mit drei Elementen, um die Folgen der schweren Corona-Wirtschaftskrise gemeinsam zu bewältigen: vorsorgliche Kreditlinien des Eurorettungsschirms ESM, die besonders betroffenen Staaten zugute kommen könnten; ein Garantiefonds für Unternehmenskredite der Europäischen Investitionsbank EIB; und das von der EU-Kommission vorgeschlagene Kurzarbeiter-Programm namens „Sure“.

+++ 10.39 Uhr

 

Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Niedersachsen-Mitte weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass viele Landwirte in der Region das Problem hätten, dass Erntehelfer auf den Höfen fehlen. Saisonkräfte aus Rumänien oder Bulgarien dürften wegen der Corona-Pandemie nur bedingt einreisen – zu wenige, um eine reibungslose Ernte zu garantieren. Jetzt ginge es darum,  ‚Ernte-Solidarität‘ zu entdecken. Wer aus dem Landkreis Schaumburg zupacken kann, sollte das jetzt tun. Es ist die Chance, Geld nebenbei zu verdienen und die Zeit sinnvoll zu investieren. Spargel, Spinat, Porree … – das April-Gemüse wartet nicht“, so Stephanie Wlodarski von der IG Bau.

+++ 8.08 Uhr

Die öffentliche Meinung darüber, welche Berufe besonders wichtig sind und welche weniger, scheint sich aufgrund der Corona-Krise zu verändern. Menschen applaudieren auf Balkonen den überlasteten Krankenschwestern. Supermarktkassierer gehören ebenso wie Lkw-Fahrer plötzlich offiziell zur „kritischen Infrastruktur“. Doch für welche Gehälter und unter welchen Bedingungen arbeiten eigentliche jene, die am Limit schuften müssen, während ein halbes Land stillsteht? Von viel Lob und Anerkennung kann schließlich noch niemand seine Miete bezahlen. An vorderster Front kämpft zurzeit das medizinische Personal, das dabei auch die eigene Gesundheit aufs Spiel setzen muss. Immerhin würden die allermeisten Krankenhäuser im Weserbergland ihre Pfleger auf Grundlage von Tarifverträgen bezahlen – im Falle des Hamelner Sana-Klinikums gelte für sie der Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVÖD), berichtet Brigitte Horn von der Gewerkschaft Verdi, Bezirk Hannover/Heide/Weser. Das Einstiegsgehalt liege in Niedersachsen nach der Ausbildung bei 2830 Euro brutto, der maximale Betrag nach jahrelanger Berufserfahrung bei 3539 Euro.

+++ 7.45 Uhr

Die Möglichkeiten, die das Internet bietet, um auf kriminellem Wege Gewinne zu generieren, seien umfangreich und ermöglichen es den Tätern, aus einer vermeintlichen Anonymität heraus zu agieren. Dadurch können diese schnell auf neue Tatgelegenheiten reagieren, wie in der aktuellen Corona-Krise nicht vorhandene Hilfsmittel (Desinfektion, Schutzmasken) anbieten und das Geld kassieren, ohne die Waren zu liefern, berichtet Kriminaldirektor Andreas Tschirner.

+++ 7 Uhr

Innerhalb weniger Tage verstarben in einem Wolfsburger Pflegeheim 29 Menschen nach einer Corona-Infektion. Auch im Nachbarlandkreis Lippe sind am Dienstag bereits in drei Heimen insgesamt zehn Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv getestet worden. Daher startete der Landkreis Schaumburg gestern mit einem zusätzlichen Corona-Monitoring, zunächst speziell in einigen Altenheimen. „Dafür haben wir einen Veterinärmediiner im Ruhestand gewinnen können, der sich bereiterklärt hat, die Rachenabstriche abzunehmen“, erklärt Kreis-Pressesprecher Klaus Heimann.

 

+++ hier endet unsere Berichterstattung vom 7. April

+++ 21 Uhr

Der Stadthäger Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut Götz Schwope gibt Entwarnung: „Wir behandeln noch und die Anfrage für Termine ist wirklich niederschwellig.“ Der Landkreis Schaumburg ist mit 38 Psychotherapeuten aus seiner Sicht „gut aufgestellt“. Acht davon seien für Kinder und Jugendliche zuständig. Hier gelte es, keine Wartezeiten für die Patienten entstehen zu lassen.

+++ 19.30 Uhr

Eine der Näherinnen von Gesichtsmasken im Autohaus Wecke in Stadthagen ist mit dem Coronavirus infiziert. Damit liegt das Projekt vorübergehend auf Eis. Am Montag ist bekannt geworden, dass die Frau, eine der Organisatorinnen der ehrenamtlichen Nähwerkstatt im Wecke-Showroom, positiv auf die Infektion getestet wurde. Betroffen sind mindestens 15 Näherinnen. Sie befinden sich seit Dienstag für zwei Wochen in Quarantäne.  Bürgermeister Oliver Theiß, der seit der Eröffnung selbst täglich vor Ort war, ist seit Montag auf Anraten des Gesundheitsamtes in häuslicher Isolation

+++ 18.15 Uhr

Insgesamt werden im Klinikum Lippe derzeit 34 Corona-Patienten behandelt, 14 davon intensivmedizinisch, so Christian Ritterbach, Pressesprecher der Klinikgesellschaft. Davon wiederum werden acht künstlich beatmet. Aus der geräumten Rose-Klinik wurden in den vergangenen Tagen 19 Patienten aufgenommen.

+++ 18.07 Uhr

3. Toter in Hameln: Bei dem 3. Todesfall handelt es sich um eine 89-Jährige, die mit dem Coronavirus infiziert war und unter Vorerkrankungen litt. Die Patientin aus Bad Münder ist heute im Krankenhaus verstorben.  Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 07.04.2020, insgesamt 92 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf  Hameln, Bad Pyrmont,  Aerzen,  Bad Münder,  Coppenbrügge, Hess. Oldendorf und Emmerthal. Von diesen 92 Fällen gelten 36 Personen als geheilt. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut. 11 infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 165 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.    

+++ 17.55 Uhr

Getreu der Devise: Wenn die Kinder schon nicht in den Kindergarten dürfen, dann muss der Kindergarten eben zu den Kindern kommen, dreht die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Vehlen jetzt unterhaltsame Videos. Pastor Fischer produziert Kurzvideos für Kinder. -> Zum SZ/LZ-Bericht

+++ 17.48 Uhr

Rund 37 000 Unternehmen und Solo-Selbstständige in Niedersachsen haben bereits eine Bewilligung ihres Antrags auf Corona-Soforthilfe erhalten. Die Summe der Zusagen beläuft sich auf mehr als 250 Millionen Euro, wie die Förderbank des Landes, die NBank, am Dienstag in Hannover mitteilte. Zudem habe die NBank bisher 510 Anträge für den Niedersachsen-Liquiditätskredit über insgesamt fast 25 Millionen Euro bewilligt. Gleichzeitig monierte die Bank, dass rund 40 000 der 145 000 Anträge unvollständig seien. So fehlten zum Beispiel Unterlagen oder es seien andere Antragswege als das angegebene Mail-Postfach genutzt worden. Das verzögere die Bearbeitung. dpa

+++ 17.46 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 509 bestätigte Coronafälle – damit sind 13 weitere Infektionen bekannt. 130 Personen sind wieder genesen, 19 mehr als noch am Vortag. Sieben Personen sind verstorben. Im Klinikum Lippe ist ein 82-jähriger Patient mit Vorerkrankungen, der zu den bestätigten Coronafällen zählt, verstorben. Ein weiterer 82-jähriger Patient, der zu den bestätigten Coronafällen zählt, ist zu Hause verstorben. Somit sind aktuell 372 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 6241 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 17.12 Uhr

Vor dem Osterwochenende hat Niedersachsen die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Epidemie angepasst. Private Besuche in abgespeckter Form seien über die Feiertage möglich, sagte die stellvertretende Krisenstabsleiterin, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. Das strikte Verbot von Besuchen von Menschen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, wurde wie bereits angekündigt aufgehoben. Zugleich appellierte Schröder aber, Besuchskontakte wegen des Infektionsrisikos einzuschränken. Eine Begegnung im Freien sei einer Verabredung zu Hause vorzuziehen. Große Familientreffen oder Partys blieben tabu.

Erweitert wird mit der neuen Verordnung die Möglichkeit zur Teilnahme an Hochzeiten und Beerdigungen, die nun von maximal zehn Menschen aus dem Familien- oder engen Freundeskreis besucht werden dürfen. Außerdem wurde die Begleitung Sterbender ermöglicht. Zudem ist künftig das vollautomatische Betreiben von Autowaschanlagen möglich. Hier geht es direkt zur Verordnung

+++ 17.10 Uhr

Mittlerweile arbeiten 30 Mitarbeiter des Landkreis Schaumburg in den sogenannten "Rechercheteams." Sie unterstützen das Gesundheitsamt Schaumburg dabei, alle Kontaktpersonen der Infizierten zu identifizieren, die Intensität des Kontaktes zu kategorisieren und anschließend die Betroffenen zu kontaktieren. Mit der steigenden Zahl der Infizierten steigt auch die Arbeit in den Rechercheteams. Deswegen wurde das Personal in den letzten Wochen stetig aufgestockt, erklärt Kreis-Pressesprecher Klaus Heimann.

+++ 17 Uhr

Eltern sollen wegen der Corona-Krise keine Nachteile beim Elterngeld haben. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey ist sich mit den Bundestagsfraktionen von Union und SPD einig, die Berechnungsgrundlage vorübergehend zu ändern, wie ihr Ministerium am Dienstag mitteilte. Grundlage für die Höhe des Elterngeldes ist normalerweise das durchschnittliche Nettoeinkommen der zwölf Monate vor der Geburt. Wenn jemand wegen der Krise gerade weniger verdient, sollen die betroffenen Monate nun nicht mitgerechnet werden. "Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld I wegen Corona reduzieren das Elterngeld nicht und fließen auch bei der späteren Berechnung des Elterngeldes für ein weiteres Kind nicht mit ein", hieß es dazu vom Ministerium. Wer in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeitet und deswegen gerade keine Elternzeit nehmen kann, darf sie aufschieben. dpa

+++ 16.57 Uhr

Obwohl kein Enddatum für die Coronavirus-Auflagen in Sicht ist, begrüßt der Deutsche Ethikrat die Debatte über einen Ausstieg aus den massiven Beschränkungen. "Es ist zu früh, Öffnungen jetzt vorzunehmen. Aber es ist nie zu früh, über Kriterien für Öffnungen nachzudenken", sagte der Vorsitzende des beratenden Gremiums, der Theologe Peter Dabrock, am Dienstag in Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erteilte einer vollständigen Rückkehr in die Normalität nach Ostern eine Absage. "Es wird nicht sofort wieder alles so sein wie vorher", sagte der CDU-Politiker in Stuttgart. "Wenn, dann geht es um eine schrittweise Rückkehr in den Alltag", sagte Spahn. "Die Lage ist nach wie vor ernst." Die aktuellen Kontaktbeschränkungen gelten zunächst bis zum 19. April. dpa

+++ 16.55 Uhr

In Deutschland sind bis Dienstagnachmittag mindestens 101 700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: 97 800 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 1747 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 1523). Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 30 600 Menschen die Infektion überstanden. Besonders hohe Infiziertenzahlen haben Bayern mit mehr als 26 500 nachgewiesenen Fällen und mindestens 495 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 21 500 Fällen und mindestens 347 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 20 000 Fällen und mindestens 427 Toten. dpa

+++ 15.58 Uhr

Das Diakonische Werk in Rinteln bietet weiterhin allgemeine Sozialberatung an. Das geht aus einer Pressemitteilung des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg hervor. Auch wenn die persönliche Beratung auf ein Minimum beschränkt werde, heißt es dort, können Anträge eingereicht und dann gemeinsam per Telefon ausgefüllt werden. -> Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 15.49 Uhr

Was tun bei Sorgen und Ängsten? Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, Sorge um den eigenen Arbeitsplatz oder das eigene Unternehmen, eine behördlich verfügte allgemeine Kontaktsperre, häusliche Quarantäne: Die derzeitige Situation wird von vielen Menschen als sehr belastend empfunden. Es gibt jedoch einiges, das man beherzigen kann, um die Corona-Krise trotz aller Unwägbarkeiten psychisch zu bewältigen. Entsprechende Tipps hat Jens Hendriksen, der als Diplom-Psychologe und Systemischer Therapeut in der Bückeberg-Klinik in Bad Eilsen beschäftigt ist, -> im Gespräch mit der SZ/LZ.

+++ 14.10 Uhr

Die Stadt Bückeburg wird die Gebühren für die Krippen, Kindertagesstätten und den Hort für den Monat April erlassen, ebenso die Essengebühren. Das gilt für alle Kinderbetreuungseinrichtungen in der Stadt, also auch für die Kindertagesstätten in kirchlicher oder privater Trägerschaft wie der Awo, Freikirchliche Gemeinde oder aber dem Waldorfkindergarten. Diesen einstimmigen Beschluss hat der Verwaltungsausschuss in seiner nicht-öffentlichen Sitzung am Montagabend gefasst.

+++ 14.05 Uhr

Eigentlich sollte es bald wieder ein Autokino in Hameln geben. Die Dewezet und das BHW als Kooperationspartner hatten dafür eine Genehmigung beantragt. Der Landkreis lehnte das mit Hinweis auf eine Niedersächsische Verordnung jedoch ab.

+++ 13.50 Uhr

Der Landkreis Schaumburg will den wirtschaftlichen Folgen der Krise mit großen Investitionen begegenen. Rund 20 Millionen Euro werden im laufenden Jahr in Bauprojekte gesteckt. Der größte Brocken fließt nach Rinteln - in den Neubau der IGS an der Burgfeldsweide.

+++ 13.42 Uhr

In Niedersachsen werden nach Angaben der Grünen in den aktuellen Erlassen der Landesregierung Beschäftigte der Medien nicht ausdrücklich zur kritischen Infrastruktur gerechnet – anders als in anderen Bundesländern. Im Erlass zur Notbetreuung in Kindergärten und Schulen würden Medien immer noch nicht bei den systemrelevanten Berufsgruppen auftauchen.

Nach Ansicht der Grünen sollten die Hilfsprogramme des Landes stärker auch auf freie Journalisten, Zeitungsverlage, private Rundfunkanstalten und Mediendienstleister zugeschnitten werden, da ihnen die Aufträge und Werbeeinnahmen zur Zeit wegbrechen würden. Die Grünen appellieren an die Landesregierung, den Forderungen der Journalistenverbände nachzukommen und die Beschäftigten der Medien ebenso wie in NRW und Bayern ausdrücklich zur kritischen Infrastruktur zu rechnen. Die Landesregierung müsse das bei der Überarbeitung der Landeserlasse berücksichtigen. Medien und ihre Arbeit seien gerade jetzt angesichts der Corona-Krise unverzichtbar. 

+++ 13.30 Uhr

Traurige Nachrichten aus dem Nachbarlandkreis Minden-Lübbecke.  Die Anzahl der im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorbenen Personen im Kreis Minden Lübbecke ist auf drei angestiegen. Wie der Kreis Minden-Lübbecke mitteilt, seien heute zwei weitere Todesfälle im Mühlenkreis zu beklagen. Am vergangenen Mittwoch war bereits ein 78-jähriger Mann mit schweren Vorerkrankungen verstorben.Laut der Kreismitteilung sei ein 77-jähriger Mann aus Hille heute im Johannes Wesling Klinikum Minden verstorben. Der zweite Verstorbene kam aus Stemwede und war 80 Jahre alt. Er sei im niedersächsichen Damme (Landkreis Vechta) verstorben. Landrat Dr. Ralf Niermann spricht sein Beileid aus: „Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien, in Gedanken sind wir bei den Angehörigen und wünschen ihnen viel Kraft in diesen schweren Zeiten.“ Ob die beiden Männer an, oder mit dem Corona-Virus gestorben sind, ging aus der Meldung nicht hervor.

 

+++ 12.06 Uhr

Gute Neuigkeiten am Mittag, die Zahl der Genesenen steigt gegenüber der der Infizierten mehr an: Mit Datum vom 7. April 2020 gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 83 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg und die Gemeinde Auetal. Von diesen 83 Fällen gelten 36 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 3 der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Täglich werden weitere Personen getestet, gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 71. -> Zum SZ/LZ-Artikel

 +++ 12 Uhr

Am Dienstag (Stand 10.00 Uhr) zählte das Gesundheitsministerium für Nordrhein-Westfalen 21 582 Fälle von Covid-19 und damit rund 860 bestätigte Infektionen mehr als am Montagmorgen. Wie das Ministerium weiter mitteilte, nahmen auch die Todesfälle im Land zu - von 293 auf nun 347 gemeldete Verstorbene. Die Zahlen basieren auf behördlichen Meldungen aus den Städten und Kreisen an das Ministerium.

+++ 11.58 Uhr

Der Ortsrat Hessisch Oldendorf hat jetzt einen Weg gefunden unter Einhaltung des Datenschutzes 85 Kunden der Tafel zu Ostern eine Freude zu bereiten: „Wir werden allen in der Kernstadt wohnenden Bezugsberechtigten Einkaufsgutscheine schenken“, teilt Ortsbürgermeister Claus Clavey mit. „Der Ortsrat stellt dafür etwa 600 Euro zur Verfügung, Stefan Ladage vom Edeka-Frischemarkt fügt für alle Kinder weitere Gutscheine in Höhe von etwa 200 Euro hinzu.“ Klaus-Dieter Leupold, Vorstandsmitglied der Hamelner Tafel, versieht die vom Ortsrat frankierten Umschläge mit Namen und Adressen, legt entsprechend der Anzahl der in den 27 Haushalten lebenden Personen Gutscheine ein und schickt die Osterüberraschung dann sofort auf die Reise. ah

+++ 11.56 Uhr

Der Mittelstand in Deutschland hat angesichts massiver wirtschaftlicher Folgen der Corona-Krise eine «intensive Debatte» über eine verantwortungsvolle Exit-Strategie gefordert. Die AG Mittelstand, ein Verbund von Verbänden, teilte am Dienstag mit, die Corona-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung verhängten Kontaktbeschränkungen hätten die mittelständische Wirtschaft in einer vor Monatsfrist noch nicht vorstellbaren Wucht getroffen und viele Betriebe und Unternehmen in eine existenzbedrohende Lage gebracht. Die AG begrüßte die Hilfspakete der Bundesregierung, forderte aber weitere Nachbesserungen. «Es ist alles dafür zu tun, das mittelständische Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu erhalten, damit dieses nach dem Abebben der Krise sehr rasch wieder seinen tatkräftigen Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Gesundung unseres Gemeinwesens leisten kann.» So müssten die Möglichkeiten zur Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen nun tatsächlich praxistauglich von allen Krankenkassen angewendet werden. dpa

 +++ 11.08 Uhr

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Unterstützung der Bundeswehr in Gesundheitsämtern und Pflegeheimen in Aussicht gestellt. "Die Bundeswehr steht da zur Verfügung, wo sie gerufen wird", sagte Kramp-Karrenbauer am Dienstag im Deutschlandfunk. Dazu gehöre es, zivile Strukturen zu unterstützen, wenn sie so unter Stress seien, dass sie ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen könnten. Die Kernaufgaben der Bundeswehr - Landes- und Bündnisverteidigung sowie die internationalen Auslandeinsätze - müssten aber weiterhin gewährleistet sein. Wegen der Corona-Krise sind bei der Bundeswehr aus Ländern und Kommunen bisher schon mehr als 300 Anträge auf Amtshilfe eingegangen. Knapp 100 Projekte seien bereits bewilligt oder in der Durchführung. Ein Schwerpunkt sei die Unterstützung beim Betrieb von Covid-19 Teststationen und Fieberambulanzen mit Personal und Material, teilte die Bundeswehr mit. dpa

+++ 11.06 Uhr

Viele Verbraucher in Deutschland haben sich aus Sorge um das Coronavirus mit Arzneien eingedeckt. Im März zog die Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten stark an und bescherte Pharmaunternehmen eine Sonderkonjunktur. Das berichteten mehrere Arzneihersteller auf dpa-Anfrage. Der Ansturm in Apotheken bringt die Logistik in der Branche teils an ihre Grenzen und befeuert die Debatte um Lieferengpässe von Arzneien. "In den letzten Wochen mussten wir über unser gesamtes Portfolio hinweg die zum Teil dreifache Bestellmenge bewältigen", erklärte etwa die Ratiopharm-Konzernmutter Teva am Dienstag in Ulm. Die Nachfrage bei rezeptfreien Arzneien sei im März vor allem bei paracetamolhaltigen Mitteln und Vitaminpräparaten viel höher gewesen als sonst. In Einzelfällen habe es bei der Auslieferung Verzögerungen gegeben. dpa

+++ 11.02 Uhr

Auch der berühmte Lügder Osterräderlauf ist abgesagt worden, dafür soll am Ostersonntag, 12. April, um 21 Uhr via Youtube, Instagram und Facebook ein Film mit Bildern aus dem vergangenen Jahr gezeigt werden. 

+++ 10.59 Uhr

Predigt unter freiem Himmel: Trotz der Corona-Krise sollen Gläubige in einem Düsseldorfer Autokino Ostergottesdienste besuchen können. Geplant sei ein ökumenischer Gottesdienst an Karfreitag, ein katholischer am Ostersonntag und ein evangelischer an Ostermontag, sagte ein Sprecher des Veranstalters der Deutschen Presse-Agentur. Beginnen sollen die Live-Gottesdienste jeweils um 11 Uhr. Der Düsseldorfer Stadtdechant Frank Heidkamp sagte der "Bild"-Zeitung, dass die Kirchen "den Menschen über die Osterfeiertage auf diese Weise nah sein können". dpa

+++ 10.47 Uhr

Fallzahlen Corona im Kreis Minden-Lübbecke: 410 bestätigte Infektionen, davon 185 wieder genesen, eine Person verstorben ( Stand 6.4., 11 Uhr)

+++ 10.35 Uhr

Weltweit fehlen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 5,9 Millionen professionelle Krankenschwestern und Pfleger. Das geht aus einem Bericht der UN-Organisation hervor, der am Dienstag in Genf veröffentlicht wurde. Derzeit arbeiten demnach 27,9 Millionen Menschen in Pflegeberufen, 19,3 Millionen davon sind auch in diesen Berufen ausgebildet worden. Der Mangel an Pflegekräften ist zwischen 2016 und 2018 leicht gesunken. 90 Prozent der Pflegekräfte sind laut dem Bericht weiblich. "Pflegekräfte sind das Rückgrat jedes Gesundheitssystem. Heute finden sich viele davon an vorderster Front im Kampf gegen Covid-19", sagte WHO-Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus. dpa

+++ 10.30 Uhr

Aufgrund der aktuellen Situation machen die Stadt Minden und die Minden Marketing GmbH darauf aufmerksam, dass das Übernachten auf Kanzlers Weide untersagt ist. Grundlage dafür ist die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, die seit dem 22. März in Kraft ist. In Paragraf 8 ist geregelt, dass Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken und auch Reisebusreisen untersagt sind. Die Nutzung als Parkplatz tagsüber bleibt auch den Wohnmobilisten gestattet. Campen – also auch das Aufstellen von Sitzgelegenheiten vor dem Wohnmobil sowie das Picknicken außer-halb des Wohnmobils und auf den Grünflächen sind untersagt. Die Ticketautomaten auf Kanzlers Weide werden von Mitarbeitern der Parkhaus GmbH außer Betrieb gesetzt, zusätzlich werden die Hinweisschilder auf den Reisemobilstellplatz an der Ein-fahrt zu Kanzlers Weide abgehängt. Weitere Informationen: Minden Marketing GmbH, Domstraße 2, 32423 Minden, Telefon: (05 71) 829 06 59, Fax: (05 71) 829 06 63, E-Mail: info@mindenmarketing.de, online unter www.minden-erleben.de, unserer Facebook-Seite www.facebook.de/mindenerleben und in der Minden-APP.

 

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+++ hier endet unsere Berichterstattung vom 6. April

+++ 19.39 Uhr

Ostersonntag ohne den Osterräderlauf: Für den Lügder Dechenverein, der die Traditionsveranstaltung ausrichtet, ist das nicht vorstellbar. Weil das 2020 nicht möglich ist, geht der Räderlauf nun online – und zwar um Punkt 21 Uhr am Ostersonntag, 12. April. Die Osterräderlauf-Kanäle bei YouTube, Facebook und Instagram zeigen einen Film, der kurzfristig für die Osternacht 2020 gedreht wurde. Er enthält Bilder des Räderlaufs 2019 und aktuelles Material, mit dem die Dechen ein Zeichen für Solidarität und Gemeinschaft setzen wollen. 

+++ 19.04 Uhr

Eine Geburtstagsfeier am Feuerlöschteich am Meyerweg in Minden hat die Polizei am Samstagabend aufgelöst. Dort hatten sich acht Jugendliche versammelt und damit gegen die Corona-Schutzverordnung verstoßen, auch Drogen sollen mit dabei gewesen sein.

+++ 18.42 Uhr

Lippe: Die Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege werden vom 1. bis 30. April erlassen. Sollte das Betretungsverbot für diese Einrichtungen verlängert werden, gilt auch der Erlass der Elternbeiträge für diesen Zeitraum. Endet das Betretungsverbot im Laufe eines Monats, werden die Beiträge für den gesamten Monat erlassen. 

+++ 18.13 Uhr

Der Landkreis Hameln-Pyrmont bittet die Bürger darum, die noch erforderlichen Einkäufe für die kommenden Ostertage rechtzeitig zu planen, um möglichst vor dem kommenden Donnerstag und kommenden Samstag bereits alles erledigt zu haben. Auf diese Weise werde der zu erwartende Ansturm auf die Lebensmittelgeschäfte an diesen Tagen weniger stark ausfallen.

„Gehen Sie vorausschauend einkaufen und planen Sie Ihre Einkäufe. Nutzen Sie dafür sowohl die breiten Öffnungszeiten als auch alle Einkaufstage der Woche und überlegen Sie vor dem Einkauf, was konkret noch für die Feiertage benötigt wird“, empfiehlt Kreisrätin und Krisenstab-Leiterin Sabine Meißner.

+++ 17.45 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont liegt die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle weiterhin bei 89. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf und Emmerthal. Von diesen 89 Fällen gelten 35 Personen als geheilt. Zwei Personen sind verstorben. 13 Infizierte befinden sich zur stationären Behandlung im Krankenhaus.

+++ 17 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es derzeit 410 bestätigte Fälle (Stand 06.04., 11 Uhr) von Corona. Die aktuellen Zahlen im Detail: Minden (97), Stemwede (56), Lübbecke (54), Bad Oeynhausen (38), Espelkamp (34), Hüllhorst (31), Hille (29), Petershagen (27), Rahden (17), Preußisch Oldendorf (16) und Porta Westfalica (10), 185 Personen, die erkrankt waren, sind inzwischen wieder genesen. Eine Person ist verstorben.

+++ 15.57 Uhr

Bundesregierung: Weiter kein Stichtag für Exit aus Corona-Maßnahmen. Trotz der geplanten Lockerung der Maßnahmen gegen die Corona-Epidemie in Österreich hält die deutsche Bundesregierung an ihrer Linie fest, derzeit keine Stichtage für ein Zurückfahren der Beschränkungen zu nennen. Regierungssprecher Steffen Seibert bekräftigte am Montag die jüngsten Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass sie noch keinen solchen Stichtag nennen könne und dies in der jetzigen Situation auch unverantwortlich wäre. dpa

+++ 15.43 Uhr

Lesebegeisterte bekommen in Rinteln nach Ostern wieder Gelegenheit, Bücher auszuleihen. Die Stadtbücherei ermöglicht ab Dienstag, 14. April die kontaktlose und kostenlose Buchausleihe mittels "Medienschleuse".

+++ 15.18 Uhr

Die Ärztekammer Niedersachsen bietet seit Mitte März  wöchentlich  einen  Live-Talk zur Covid-19-Pandemie für Gesundheitsfragen mit Professor Dr. med. Matthias Stoll von der Medizinischen Hochschule Hannover an. Den Live-Stream  des  Talks, der auch in Gebärdensprache übersetzt ist, können  Interessierte  montags  ab  17.30  Uhr über die Facebook-Seite sowie die Webseite der ÄKN aufrufen und im Nachgang über den YouTube-Kanal der ÄKN ansehen. Bisherige  Themen  der  Talks  waren die Einschätzung des Experten  zur  aktuellen  Infektionslage,  mögliche Symptome der neuartigen Virusinfektion  sowie  Schutzmaßnahmen  im  öffentlichen  Raum,  die  jeder Einzelne  leicht  einhalten  kann.  Gesundheitsfragen an den Experten können auch an kommunikation@aekn.de gesendet werden.  ÄKN-Kommunikationschef  Thomas  Spieker  wird viele davon im Live-Talk an den Experten weiterleiten.

+++ 15.10 Uhr

Während alle Welt in der Corona-Krise ihre Sozialkontakte entweder einstellt oder ins Internet verlegt, hat gerade die ältere Generation diese Möglichkeit nicht. Wir haben Helga Gruhler gefragt, wie Steinbergens Senioren mit der Situation umgehen. Sie berichtet:  

Die Betagteren hätten ohnehin einen anderen Blick auf die bevorstehenden Herausforderungen: Man habe Weltkriege überlebt, Fluchten und Odysseen mitgemacht: „Wir haben ganz andere Tage erlebt!“ Und tatsächlich beschleicht den Zuhörer ihrer Lebensgeschichte das Gefühl, dass Corona und Covid-19 nicht in den Top 3 der größten Einschnitte ihres Lebens auftauchen wird.

Kein Wunder also, dass Gruhler dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen kann: „Manche Erwachsene lernen jetzt, Halma zu spielen.“ Der Virus und der Lockdown brächten die Menschen und Familien wieder näher zusammen. „Da spielen ältere Brüder wieder mit den jüngeren.“ Viele berufstätige Eltern greifen nun auf die Großeltern als Betreuungshilfen zurück – etwas, dass gerade in diesen sonnigen Tagen gern genutzt wird. Allzu oft sei es heutzutage üblich, die Kinder an freien Tagen ins Auto zu laden und im nächsten Vergnügungspark der Selbstbeschäftigung zu überlassen. „Es ist vielleicht ganz gut, dass der eine oder andere auch mal mit seinen Kindern spielt.“ Das ganze Gespräch können Sie hier lesen.

+++ 14.45 Uhr

Die Stadt Rinteln hat einen vierten Infoflyer herausgegeben, mit Hinweisen und Tipps zum Thema Corona. Der Flyer soll noch vor Ostern in die Haushalte verteilt werden. Bürgertelefon der Stadt Rinteln: 05751 403-0, -189, -300

+++ 14.35 Uhr

Sehr zufrieden ist der Rintelner  Polizeichef Jörg Stuchlik mit der Umsetzung der Kontaktverbot-Maßnahmen in der Weserstadt. „Die Leute haben sich auch am Wochenende vorbildlich daran gehalten“, sagt er. Man habe etwa zwölf Beamten der Bereitschaftspolizei als Unterstützung vor Ort gehabt. Mit deren Hilfe wurden alle bekannten Hotspots, aber auch die am Samstag wiedereröffneten Baumärkte kontrolliert. „Aber es gab keine größeren Probleme, auch nicht mit Jugendlichen.“ Natürlich müsse man immer wieder mal einen Hinweis aussprechen, „nicht jeder denkt in jedem Moment an das Kontaktverbot“, so Stuchlik. Aber man treffe durch die Bank auf großes Verständnis. So sei es am Wochenende zwar mal vorgekommen, dass man eine kleine Grillparty auflösen haben müsse. „Da hatten aber alle Verständnis“, so Stuchlik.

Alle Beamten sind mit Schutzmasken ausgerüstet, die sie grundsätzlich bei Einsätzen mit Körperkontakt tragen. „Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass eine Infizierung bestehen könnte“, so Stuchlik. Anzeigen können telefonisch und online aufgegeben werden, das Angebot werde von den Bürgern auch gut angenommen. Wenn es notwendig sei, gibt es aber natürlich auch die Möglichkeit, direkt in die Polizeiwache zu kommen. „Wir klären das dann meist durch die Sprechanlage“, so der Polizeichef.

+++ 14.26 Uhr

Durch die Corona-Krise kommt es bei vielen Familien zu unvorhergesehenen Einkommenseinbußen, beispielsweise durch Kurzarbeit. Mit dem Notfall-Kinderzuschlag („Notfall-KiZ“) erhalten Familien mit geringem Einkommen zusätzlich zum Kindergeld einfacher finanzielle Unterstützung in der Krisenzeit.  Im Rahmen des Sozialschutzpakets hat die Bundesregierung die Beantragung nun kurzfristig als „Notfall-KiZ“ vereinfacht (befristet bis zum 30. September). Familien mit geringem Einkommen können so einfacher monatlich bis zu 185 Euro pro Kind erhalten. Wichtige Informationen, eine Übersicht der aktuellen Änderungen und Antworten auf die wichtigsten Fragen sind auf der Internetseite der Agentur für Arbeit zu finden: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz - hier ist auch eine Überschlagsberechnung möglich, die aufzeigt, ob ein Anspruch auf den Notfall-KIZ besteht. Das Ausfüllen des entsprechenden Antrages ist ebenfalls online möglich. 

+++ 14.14 Uhr

Stand Montag, 6. April, gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 81 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Von diesen 81 Fällen gelten 31 Personen als geheilt. -> Zum Artikel

+++ 13.09 Uhr

Um über die Osterfeiertage und darüber hinaus, niemanden in Versuchung zu führen, einen Spaziergang auf dem Hamelner Upnor-Freizeitgelände zu unternehmen, wird ab morgen, 7. April, um 8 Uhr, das Gelände für die Öffentlichkeit geschlossen. "Die Schließung gilt vorerst auf unbestimmte Zeit und ist eine Vorsichtsmaßnahme", teilt die Verwaltung mit.

+++ 13 Uhr

In der Kirchengemeinde Vehlen ist rund um die Uhr der Einkaufsservice und die Rede- und Zuhör-Oase zu erreichen. Wenn einem die Decke auf den Kopf zu fallen droht, kann man einfach mal anrufen: Telefonnummer 05724-3990662. -> Nachbarschaftshilfe in Obernkirchen

 

+++ 12.43 Uhr

Während alle Welt in der Corona-Krise ihre Sozialkontakte entweder einstellt oder ins Internet verlegt, hat gerade die ältere Generation diese Möglichkeit nicht. Wir haben Helga Gruhler gefragt, wie Steinbergens Senioren mit der Situation umgehen. -> zum SZ/LZ-Artikel

+++ 12.32 Uhr

Verstoß gegen die Corona-Verordnung in Minden: Polizei wird zu nächtlicher Grillparty gerufen

+++ 12.18 Uhr

Deutsche, EU-Bürger oder langjährig in Deutschland wohnhafte Personen, die nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt in die Bundesrepublik zurückkehren, sollen künftig zwei Wochen in Quarantäne. Das empfahl das "Corona-Krisenkabinett" nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Montag den Bundesländern.

+++ 11.58 Uhr

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat am Montag 20 721 Corona-Infizierte im Land NRW gezählt. Wie das Ministerium am Montagmorgen (Stand 10.00 Uhr) mitteilte, waren das nur 198 Fälle mehr als am Sonntag (11.30 Uhr). Von Samstag auf Sonntag (jeweils 11.30 Uhr) stieg die Zahl der Infizierten noch um gut 1100. Worauf dieser große Unterschied zurückzuführen ist, blieb zunächst unklar. Rund um die Wochenenden gab es zuletzt häufiger Schwankungen bei den Corona-Zahlen. Die Zahl der Verstorbenen in NRW erhöhte sich am Montag auf 302. Einen Tag zuvor waren es noch 258 Todesfälle. Das NRW-Gesundheitsministerium führt eigenen Angaben nach bisher keine Statistik über genesene Corona-Patienten. Die Zahlen basieren auf Meldungen aller 53 Kreise und kreisfreien Städte an das Ministerium. Zwischenzeitlich können einzelne Kommunen auch schon höhere Fallzahlen bekanntgegeben haben.

+++ 11.50 Uhr

Österreich will seine drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus direkt nach Ostern langsam lockern. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gab am Montag die Öffnung von kleinen Geschäften sowie Bau- und Gartenmärkten unter strengen Auflagen ab dem 14. April als Ziel aus.

+++ 11.30 Uhr

Nach intensiver Prüfung und mit entsprechender Vorbereitung im Zusammenhang mit dem Coronavirus öffnet die KAVG (KreisAbfallVerwertungsGesellschaft) mbH im Kreis Minden-Lübbecke ihre zwei Wertstoffhöfe der Pohlschen Heide in Hille und ihren Wertstoffhof in der Benzstraße 3 in Lübbecke am Montag, 6. April 2020 wieder für Bürgerinnen und Bürger. Auch die Anlieferung von Grünabfällen und die Abholung von Humusprodukten im Kompostwerk Pohlsche Heide ist dann wieder möglich.

+++ 11.22 Uhr

Die Bundesregierung will in der Corona-Krise zusätzliche Hilfen in großem Umfang vor allem für den Mittelstand beschließen. Das "Corona"-Kabinett wolle am Montag ein zusätzliches Kreditprogramm verabschieden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Ziel ist es, eine Pleitewelle zu verhindern und Jobs zu erhalten. Dabei geht es um Verbesserungen bei Kreditbedingungen. Firmen sollen für eine begrenzte Zeit mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abgesichert werden. Die staatliche Förderbank KfW trägt beim Sonderkreditprogramm bisher bis zu 90 Prozent des Kreditrisikos. Aus der Wirtschaft waren wiederholt Klagen laut geworden, Kreditprüfungen der Hausbanken seien zu aufwendig und Kredite würden nicht vergeben, weil Firmen in der derzeitigen Krise nicht kreditwürdig seien. dpa

+++ 11 Uhr

In der Corona-Krise gilt eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung: Niedergelassene Ärzte können bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege für einen Zeitraum von bis zu 14 Kalendertagen krankschreiben und die Bescheinigung per Post verschicken. Dieses Verfahren gilt neuerdings auch für Patienten mit einem Corona-Verdacht. Den Patienten sollen auf diese Weise Arzttermine mit Ansteckungsrisiken erspart und die Praxen entlastet werden.

+++ 9 Uhr

Gruppentreff im Park oder «Corona-Party»: Bei frühlingshaftem Wetter hat die Polizei am Wochenende in Niedersachsen so manche Verstöße gegen die Kontaktsperre zum Eindämmen der Corona-Epidemie festgestellt. Einsatzkräfte lösten mehrere Zusammenkünfte von Gruppen auf, zum Beispiel in den Kreisen Osnabrück, Verden, und Diepholz, erteilten Platzverweise und leiteten Verfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Ordnungskräfte haben ihre Präsenz verstärkt, um die Einhaltung der Maßnahmen zu überwachen.

+++ 8 Uhr

In Lippe gibt es 468 bestätigte Fälle von Coronavirus, 98 Personen sind wieder genesen. Damit sind aktuell 365 Menschen infiziert. Fünf nachweislich Infizierte sind in Lippe verstorben, zwei 87-Jährige, ein 77-Jähriger und eine 69-jährige Patientin litten unter Vorerkrankungen und wurden intensivmedizinisch betreut. Bei einem mit Corona verstorbenen 63-Jährigen gab der Kreis keine Vorerkrankungen an.

+++ 7 Uhr

Freude bei Markus Grimm, aber auch bei denjenigen, die nicht genug Geld haben, um sich Monat für Monat Lebensmittel zu kaufen: „Wir haben mit unserem Toilettenpapier-Preisaufschlag (wir berichteten) bislang in nicht mal 14 Tagen bereits mehr als 400 Euro für die Tafel eingenommen“, berichtet der Geschäftsinhaber von „Markant-Markt nah & frisch Schauenstein“ an der Obernkirchener Henriettenstraße. Grimm führt seit 20 Jahren in vierter Generation fort, was Urgroßvater Wilhelm Grimm 1884 an der Rintelner Straße 72 als Kolonialwarenladen begonnen hat. „Die Aktion mit dem Toilettenpapier läuft noch bis Ostern“, sagt der Kaufmann – was bedeutet: Es ist noch Luft nach oben.

+++ 6 Uhr

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) rechnet durch die Corona-Pandemie mit grundlegenden Veränderungen im gesellschaftlichen Leben für die nächsten Jahre. Er glaube, dass „der gute alte Handschlag“ dauerhaft deutlich in den Hintergrund treten werde, sagte Weil dem Berliner „Tagesspiegel“ (Montag).

Zudem würden Schutzmasken in Deutschland viel stärker zum öffentlichen Bild gehören.„Vielleicht nähern wir uns hier den asiatischen Verhältnissen an“, sagte Weil der Zeitung. Er fügte hinzu: „Insgesamt scheinen manche asiatischen Gesellschaften besser vorbereitet gewesen zu sein auf diese Pandemie - auch aufgrund von vorangegangenen Erfahrungen - als das in den europäischen oder amerikanischen Gesellschaften der Fall gewesen ist.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 5. April

+++ 19.50 Uhr

Um die Ansteckungsgefahr für die Postboten zu senken wurden auch in den fünf Schaumburger Zustellstützpunkten die Betriebsabläufe geändert. -> zum Bericht

+++ 19.48 Uhr

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) und der Landkreis arbeiten daran, in den drei Flüchtlingsheimen im Landkreis Schaumburg Quarantäne-Bereich einzurichten. Im besonderen Fokus stehen dabei die Sammelunterkünfte. -> zum Artikel

+++ 19.05 Uhr

Lebensmittelmarkt wegen Corona-Drohung evakuiert: Ein bisher Unbekannter hat am Freitagnachmittag in einer Lidl-Filiale in Espelkamp im Kreis Minden-Lübbecke für Aufregung und einen Polizeieinsatz gesorgt. Der Mann ging nach Behördenangaben zielstrebig in den Kassenbereich, benetzte seine Hände provokativ mit Speichel und fasste dann das Kassenband, einige Mauerpfeiler und andere Einrichtungsgegenstände an. Danach flüchtete er zu Fuß aus dem Laden. -> zum Artikel

+++ 18.37 Uhr

Für wenige Tage sind wichtige Grundrechte in Niedersachsen per Verordnung außer Kraft gesetzt worden. Die Landesregierung verbot am Freitagnachmittag überraschend alle Besuche von Verwandten und Freunden im eigenen Garten und der eigenen Wohnung. Am Samstagvormittag ruderte das Gesundheitsministerium mit einer Pressemitteilung zurück. Die Verordnung werde so schnell wie möglich überarbeitet, und das Verbot bis dahin nicht durchgesetzt. Wie konnte es so weit kommen? -> Zum SZ/LZ-Bericht

+++ 18.14 Uhr

Vorteil der derzeitigen Krise: weniger Unfälle. Laut einer Mitteilung ist es im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Bückeburg zu keinen „größeren“ Verkehrsunfällen gekommen, es seien in diesen Tagen "deutlich weniger Verkehrsteilnehmer festzustellen".

+++ 18.04 Uhr

In Deutschland sind bis Sonntagnachmittag mindestens 94 927 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: über 89 300 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

+++ 16.08 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 468 bestätigte Coronafälle (13 weitere). 98 Personen sind wieder genesen, fünf Menschen sind an einer Corona-Infektion gestorben.

+++ 16.02 Uhr

Es gibt (laut Niedersachsen.de) derzeit 6009 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+245 im Vergleich zu gestern) in Niedersachsen. 92 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind verstorben. Stand 5.4., 13 Uhr.

+++ 12.20 Uhr

Gute Nachrichten für den Kreis Minden-Lübbecke: Es gibt keine neuen Corona-Infektionen. Die Zahl der insgesamt bestätigten Infektionen beträgt 397 - wie auch am Samstag zur selben Uhrzeit, teilt der Kreis Minden-Lübbecke mit. Die Anzahl der Personen, die wieder gesund sind, steigt hingegen weiter auf aktuell 174. Am Tag zuvor waren es noch 164. Demnach sind derzeit 222 Personen - abzüglich des verstorbenen Patienten - an dem Virus erkrankt.

+++ 11.45 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 89 Corona-Fälle. Mittlerweile sind es insgesamt 30 Geheilte, zwei Menschen sind bisher gestorben. Alle bislang bestätigten Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf Oldendorf und Emmerthal. 13 der Infizierten werden in den 3 Akut-Kliniken des Landkreises stationär behandelt.

+++ 10 Uhr

Damit Beamte sich bei Einsätzen nicht anstecken, müssen Gesundheitsämter in Niedersachsen künftig die Daten von Menschen, die wegen des Coronavirus unter Quarantäne stehen, an die Polizei weiterleiten. Die Datenschutzbeauftragte des Landes hat erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der vorgesehenen Datenübermittlung.

+++ 9 Uhr

Das Niedersächsische Besuchsverbot von Verwandten in der eigenen Wohnung ist laut dem heimischen Jura-Professor Dr. Gert Armin Neuhäuser verfassungswidrig gewesen. Im ausführlichen SZ-Interview erklärt Neuhäuser seine Bedenken.

SZ: Herr Prof. Neuhäuser, ein Besuchsverbot für Familienangehörige: Geht das so einfach, wie es das Gesundheitsministerium am Freitag verordnet hat?Neuhäuser: Zunächst möchte ich zwei Dinge betonen. Erstens, dass meine folgenden Auffassungen nur meinen wissenschaftllichen Standpunkt wiedergeben. Und Zweitens: Grundätzlich haben wir es mit einer Pandemie und damit mit einem außergewöhnlichen Ereignis zu tun, das sicher auch außergewöhnliche Maßnahmen und Einschränkungen verlangt. Das bedeutet aber nicht, dass der Zweck jedes Mittel heiligt. Damit zu ihrer Frage: Ein solches absolutes Besuchsverbot geht so einfach nicht. Weder erlaubt die vom Gesundheitsministerium gewählte Handlungsform der Verordnung derartig weitgehende Eingriffe, noch erscheint mir die Maßnahme verhältnismäßig.

Hier geht es zum ausführlichen Interview mit Prof. Dr. Gert Armin Neuhäuser +++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 11. April

+++ 19.10 Uhr

Vergangene Woche hat es  den ersten Corona-Fall in einem Schaumburger Pflegeheim gegeben. Inzwischen sind es nach Angaben von Kreissprecher Klaus Heimann fünf, verteilt auf Heime in drei Kommunen, die Heimann aus Datenschutzbedenken nicht benennen will.In den Einrichtungen wurden die Betroffenen isoliert. Unter den Fällen, die im Vehlener Klinikum liegen, seien keine Heimbewohner. Es liegt dort derzeit auch kein Corona-Patient auf der Intensivstation, sagt Heimann. „Bisher sind die Erkrankungen im Landkreis relativ glimpflich verlaufen.“

+++ 18.49 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am Donnerstag insgesamt 97 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf und Emmerthal. Von diesen 97 Fällen gelten 50 Personen als geheilt. Vier Personen sind verstorben.

+++ 18.23 Uhr

Auch die Rintelner St.-Nikolai-Kirche wird am Ostersonntag für zwei Stunden zum Gebet geöffnet, und zwar von 10 bis 12 Uhr.

+++ 17.34 Uhr

Tolle Initiative in der Kirchengemeinde Vehlen: Zehn Frauen um die Erzieherin Miriam Wegener sind angesichts der Corona-Pandemie in die Fertigung von einfachen Mund-Nasen-Masken eingestiegen. -> Zum Artikel

+++ 17.21 Uhr

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in NRW um rund 750 auf 23 605 bestätigte Fälle gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag (Stand 16.00 Uhr) mit. Zugleich erhöhte sich binnen eines Tages die Zahl der Todesfälle von 413 auf 456. Die Zahl der Genesenen kletterte um 950 Personen auf aktuell 10 825 bestätigte Fälle.

+++ 17.15 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 546 bestätigte Coronafälle – damit sind 20 weitere Infektionen bekannt. 159 Personen sind wieder genesen, 15 mehr als noch am Vortag. Acht Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 379 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 6666 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

 +++ 16.23 Uhr

Wegen der Corona-Krise hat die Bad Eilser Palais im Park Veranstaltungsgesellschaft entschieden, die für Samstag, 25. April, geplante Show des Bauchredners Tim Becker um einige Monate zu verschieben.

+++ 15.36 Uhr

Die Stadtkirche Bückeburg ist Ostern zum Stillen Gebet geöffnet. Am Ostersonntag von 5.30 bis 6.30 Uhr sowie 10 bis 12 Uhr und am Ostermontag von 10 bis 12 Uhr. Die Kirchengemeinde bittet Besucher darum, die Abstände zu anderen einzuhalten.

+++ 15.15 Uhr

Über die Hälfte der Infizierten im Kreis Minden-Lübbecke sind wieder genesen: Die aktuelle Zahl der Infizierten beträgt 463 (Stand: 9. April, 11 Uhr). Noch sind 225 Personen erkrankt (von 223 um nur 2 gestiegen), 235 Menschen sind wieder genesen. Drei Personen sind infolge des Virus gestorben.

+++ 15.08 Uhr

Am Flughafen Berlin Schönefeld ist am Donnerstagvormittag das erste Flugzeug mit Erntehelfern aus Rumänien gelandet. Im Laufe des Tages werden dort zwei weitere Flieger erwartet, sagte eine Flughafensprecherin. Insgesamt sollen am Donnerstag rund 530 Arbeiter in Schönefeld ankommen. Die Fluggesellschaft Eurowings hat zudem zwei weitere Landungen am Flughafen Düsseldorf - ebenfalls aus Rumänien - für den Nachmittag bestätigt. Die Helfer würden am Flughafen zunächst medizinisch untersucht, sagte die Flughafensprecherin. Die Flugzeuge werden von den Agrarbetrieben gechartert, die die Helfer auch vom Flughafen abholen sollen. Über ein Portal des Deutschen Bauernverbands müssen sie die benötigten Arbeitskräfte anmelden. Laut Bauernverband lagen bis Donnerstagvormittag für den Monat April die Anmeldungen für rund 9900 Saisonkräfte vor, deren Daten an die Bundespolizei übermittelt wurden. Für Mai seien bislang weitere 4300 Anmeldungen eingereicht worden. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatten sich am vergangenen Donnerstag geeinigt, 80 000 ausländische Saisonkräfte unter strengen Auflagen nach Deutschland zu fliegen. Um beim Ernten und anderen dringenden Feldarbeiten zu helfen, können im April und Mai je 40 000 Menschen kommen. Die Arbeiter werden vor allem zur Spargelernte dringend benötigt.

+++ 14.05 Uhr

Die Stadt Rinteln weist noch einmal darauf hin: Es dürfen ausnahmslos keine Osterfeuer abgebrannt werden. Das betrifft auch offene Feuer auf Privatgrundstücken. In der Öffentlichkeit hat jede Person so weit möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Untersagt sind Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit, die das Abstandsgebot gefährden. Obwohl das vorhergesagte Osterwetter dazu animiert, gilt dies insbesondere für Gruppenbildungen, Picknick und Grillen im Freien. Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit sind auf  höchstens zwei Personen beschränkt; hiervon ausgenommen sind Zusammenkünfte von Angehörigen sowie Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung leben.

Die Polizei und der Ordnungsdienst der Stadt Rinteln setzen auch am Osterwochenende ihre Kontrolltätigkeiten fort. "Es werden insbesondere Freizeitanlagen wie unsere Parks und das Weserufer am Weseranger beobachtet", teilt Ulrich Kipp vom Ordnungsamt mit, "ebenso die touristischen Ziele in Rinteln, die Altstadt und die Fußgängerzone".

+++ 13.05 Uhr

Am heutigen Donnerstagmittag, 9. April, meldet der Landkreis Schaumburg insgesamt 104 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Von diesen 104 Fällen gelten 41 Personen als geheilt.  Die Infizierten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 5 der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Am gestrigen Mittwoch belief sich die Zahl der Testungen auf 63. -> Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 12.43 Uhr

Ganz behutsam und vorsichtig soll es offenbar wieder losgehen mit den hiesigen Terminen: In Bückeburg lädt am 22. April der Sport- und Partnerschaftsausschuss zu einer öffentlichen Sitzung ins Rathaus ein. Und in Rinteln will am 21. April der Ausschuss für Soziales, Jugend, Frauen und Integration im Rathaus tagen.

+++ 11.57 Uhr

Die Abfallwirtschaftsgesellschaft (aws) Schaumburg teilt mit, dass sie ab Freitag, den 17. April den Recyclinghof Nienstädt auch für Grünabfallanlieferungen von Privatkunden öffnet. Die Anlage in Nienstädt ist ab dann jeweils montags, mittwochs und freitags von 09.00 bis 17.00 Uhr für alle an den Recyclinghöfen üblichen Anlieferungen inclusive der Grünabfälle geöffnet. Zusätzlich wird jeden Samstag, ab dem 18. April von 09.00 bis 13.00 Uhr das Biokompostwerk in Wiehagen für Grünschnittanlieferungen von Privatkunden geöffnet. Beide Anlagen nehmen maximal zwei Kubikmeter Grünabfälle an. Wegen der Hygiene- und Abstandsregeln sei mit Wartezeiten zu rechnen. Für die Öffnung der aws-Kompostplätze seien Lösungen ab dem 4. Mai geplant.

+++ 10 Uhr

Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium stoppt wegen mutmaßlich betrügerischer Internetseiten die Soforthilfe-Auszahlungen für Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise.

Die Entscheidung sei in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt (LKA) gefallen, teilte das Ministerium mit. Laut den Ermittlern haben Betreiber der Fake-Seiten «mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt und diese mutmaßlich für kriminelle Machenschaften genutzt», hieß es. Offenbar haben die Täter demnach dann selbst betrügerische Anträge gestellt.

+++ 9.30 Uhr

Wegen der Corona-Krise hat die Bad Eilser Palais im Park Veranstaltungsgesellschaft entschieden, die für Samstag, 25. April, geplante Show des Bauchredners Tim Becker um einige Monate zu verschieben.

+++ 9 Uhr

Die Corona-Situation prägt auch den Arbeitsalltag in der Julianen-Apotheke in Bad Eilsen. Eine ganze Reihe an Maßnahmen sind getroffen worden, um die Mitarbeiter und Kunden vor einer etwaigen Ansteckung zu schützen. Gegen das Coronavirus wirkende Desinfektionsmittel sind derzeit auch in der Julianen-Apotheke an der Bahnhofstraße ausverkauft; ebenso die einfachen Mund-Nase-Masken und die partikelfiltrierenden FFP2- und FFP3-Atemschutzmasken. Das berichtet Martina Ottmar-Scholz, angestellte leitende Apothekerin, auf Anfrage dieser Zeitung. Lediglich für den eigenen Bedarf der Apotheke sind ihr zufolge noch eng bemessene Ressourcen an Desinfektionsmitteln und Masken vorrätig, von denen die Mitarbeiter täglich eine Zuteilung erhalten.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 10. April

+++ 19.10 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist am Mittwoch wieder stärker als an den Vortagen gestiegen. Mit 6845 (Stand 14 Uhr) waren es 401 Infektionsfälle mehr als am Tag zuvor, wie der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, Heiger Scholz, in Hannover mitteilte. Das liege daran, dass am Wochenende nicht so viele Tests vorgenommen werden und die Gesundheitsämter bestätigte Fälle erst mit zeitlichem Verzug an das Land übermitteln. 2222 der Betroffenen gelten inzwischen als genesen, 139 an Covid-19 Erkrankte sind gestorben. 904 Infizierte befinden sich im Krankenhaus, 223 davon auf der Intensivstation. Von ihnen müssen 161 künstlich beatmet werden. dpa

+++ 18.53 Uhr

Musikalische Ostergrüße plant in Meinsen der Posaunenchor des CVJM am Karfreitag und Ostersonntag. Auch vom Balkon der Stadtkirche Bückeburg werden Choräle erklingen. Die Bläser spielen am Samstag um 18.10 Uhr sowie an den Ostertagen jeweils um 9.30 Uhr.

+++ 18.37 Uhr

Viele der lokalen Einzelhändler, Handwerker und Gewerbetreibenden im Landkreis Schaumburg bieten ihre Dienstleistungen und Waren in Krisenzeiten aber per Telefon, Versand oder Online-Shop an. Eine Liste der teilnehmenden Unternehmen finden Interessierte auf der Online-Plattform der Schaumburger Zeitung – www.wir-sind-schaumburg.de

+++ 18.20 Uhr

Zur Nachahmung empfohlen:  Christine Pearson, Kirchenmusikerin in Kleinenbremen,  gibt täglich ab 18 Uhr auf ihrer privaten Dachterrasse in Porta Westfalica-Lerbeck ein etwa 20-minütiges Konzert. Und sie ist nicht allein. „In Kleinenbremen und Hille-Hartum konnte ich in meinen Posaunenchören schon Mitstreiter finden, die sich an der Aktion beteiligen“, so Pearson, die in Kleinenbremen Posaunenchor, Projektchor und die Chor-AG der Grundschule leitet. Die allabendliche Aktion geht auf eine Initiative des Posaunenchores Bielefeld-Bethel zurück. -> Zum SZ/LZ-Bericht

+++ 17.55 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am heutigen Mittwoch, 8. April, insgesamt 94 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt, teilt der Landkreis mit. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf  Hameln, Bad Pyrmont,  Aerzen,  Bad Münder,  Coppenbrügge, Hess. Oldendorf und Emmerthal. Von diesen 94  Fällen gelten 42 Personen als geheilt.  Drei Personen sind verstorben. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne.  Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut. 13 infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 148 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.   

+++ 17.54 Uhr

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Meinsen will die örtliche Kirche am Karfreitag von 15 bis 18 Uhr und am Ostersonntag  von 10.30 bis 16 Uhr zum stillen Gebet geöffnet halten, unter Einhaltung aller Abstandsregeln und Hygienevorschriften.

+++ 17.47 Uhr

Abstriche über Ostern im Kreis Lippe nur in dringenden Fällen: Die beiden vergangenen Wochenenden haben einen deutlichen Rückgang der Anrufe bei den Corona-Hotlines des Kreises Lippe an den Samstagen und Sonntagen gezeigt. Darüber hinaus haben an diesen Tagen auch deutlich weniger Lipper Termine für einen Abstrich im Diagnostikzentrum vereinbart. Daher werden dort, nach fünf Wochen des täglichen Betriebs, an den bevorstehenden Osterfeiertagen am kommenden Freitag, Sonntag und Montag keine Abstriche genommen. Für dringende Fälle wird der mobile Dienst des Kreisgesundheitsamtes eingesetzt, der vor Ort einen Abstrich nehmen kann. Auch die allgemeine Hotline des Kreises 05231/621100, die Terminvergabe 05231/62-1700 sowie die Familienberatungs-Nummer 05231/62-1777 pausieren am Karfreitag, Ostersonntag und -montag. Über die Beratungsnummer werden aber alternative Anlaufstellen aufgezeigt. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist unverändert über die 116117 erreichbar.

+++ 17.43 Uhr

Am Klinikum Lippe sind inzwischen 15 Mitarbeiter infiziert und in Quarantäne. 13 infizierte Patienten werden intensivmedizinisch behandelt, neun davon müssen derzeit beatmet werden.

+++ 17.31 Uhr

Das „Leinert Lackier- & Karosseriezentrum" in Obernkirchen hat die Website www.werkstattoffen.de gestartet. Auf der Seite könnten Öffnungszeiten und Leistungen von Werkstätten abgefragt werden und geprüft werden, ob die Betriebe überhaupt geöffnet sind. In der aktuell sehr schwierigen Lage aufgrund des Corona-Virus sei es unabdingbar, dass hilfsbedürftige Menschen durch Rettungs- und Einsatzkräfte erreicht werden können, heißt es in der Mitteilung. Mit der Registrierung sollen Menschen mit systemrelevanten Aufgaben unterstützt werden, im Reparaturfall als Anlaufstelle dienen und damit hoffentlich Leben retten. Die eigenen bis auf Weiteres geänderten Öffnungszeiten, sowie das Leistungsspektrum finden Interessierte unter www.autolackiererei-leinert.de.

+++ 17.23 Uhr

Seit Tagen sind drei Mitarbeiter bei Polyform in Rinteln nonstop beschäftigt, die zahllosen Bestellungen der neuen Corona-Gesichtsvisiere abzuarbeiten. Ein Bundesland habe sogar gleich 100.000 Stück geordert. Die einzige Frage ist jetzt: Wie kann in kürzester Zeit so viel produziert werden? -> hier geht's zum SZ/LZ-Bericht

+++ 17.19 Uhr

Weil Kunden wie zum Beispiel Restaurants und Gaststätten angesichts der Corona-Pandemie derzeit nicht mehr öffnen dürfen, ist der Fassbier-Ab- und -Umsatz der Fachfirma „Gebrüder Anke“  in Röhrkasten gegenwärtig auf Null zurückgegangen. Die Folge: Der achtköpfige Familienbetrieb macht Kurzarbeit. -> Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 17.14 Uhr

Erstmals wird die evangelisch-lutherische Stadtkirchengemeinde Bückeburg ihren Festgottesdienst zur Osternacht online ausstrahlen. Der Gottesdienst ist am Ostersonntag, 12. April, ab 9 Uhr über die Homepage der Kirchengemeinde und in den sozialen Medien zu empfangen. Die Bückeburger Kirchengemeinden halten Kontakt: -> Ein Überblick 

+++ 16.34 Uhr

Was macht die Samtgemeinde Eilsen, um auf eine etwaige dramatische Verschlimmerung der Corona-Pandemie gut vorbereitet zu sein? Diese Frage beschäftigt den Bad Eilser Christian Fellner, der gewisse Zweifel daran hat, ob die Verwaltung derzeit ausreichende Aktivitäten zur Krisenvorsorge an den Tag legt. -> Zum SZ/LZ-Bericht

+++ 16.18 Uhr

Im Kreis Lippe sind am Mittwoch, 8. April, 17 weitere Infektionen bekannt, damit insgesamt 526 bestätigte Coronafälle gezählt worden. 144 Personen sind wieder genesen. Acht Personen sind verstorben. Im Klinikum Lippe ist eine 83-jährige Patientin mit Vorerkrankungen, die zu den bestätigten Coronafällen zählt, verstorben. Aktuell 374 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. 

+++ 15.51 Uhr

Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Rinteln und dessen Ortsteilen haben ihr Oster-Angebot vorgestellt, unter anderem mit Gottesdiensten „aus der Tüte“ und dem Oster-Flashmob um 10.15 Uhr  ->Zum Artikel

+++ 15.41 Uhr

Wie zuvor bereits andere Bundesländer hat nun auch Niedersachsen einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen vorgelegt. Wer sich nicht an den Mindestabstand von 1,5 Metern im Freien hält, soll 150 Euro zahlen. Bei unzulässigen Treffen von mehr als zwei Menschen sind 200 bis 400 Euro pro Person fällig, wie aus dem am Mittwoch vorgelegten Katalog hervorgeht. Restaurantinhaber, die entgegen der Regeln öffnen, müssen 4000 bis 10 000 Euro zahlen. Wer sich dort zum Essen oder Trinken hinsetzt, riskiert ein Bußgeld von 150 Euro. dpa

+++ 15.07 Uhr

Die Stadt Rinteln bietet Selbstständigen und Betrieben aller Branchen ein umfassendes Informations- und Unterstützungsangebot, das die Rintelner Unternehmen auch an den Feiertagen nutzen können. Auf der städtischen Homepage sind Informationen und weiterführende Links zu den Themen Liquiditätssicherung, Kurzarbeitergeld, steuerliche Hilfen und Unternehmensberatung zusammengestellt. Die Informationen werden aufgrund der dynamischen Entwicklungen kontinuierlich angepasst. Über aktuelle Neuigkeiten werden Unternehmen zusätzlich per E-Mail informiert. Eine Aufnahme in den Verteiler des Unternehmernetzwerks ist formlos per E-Mail an Linda Mundhenke (l.mundhenke@rinteln.de) möglich. Zusätzlich bietet die Stadt Rinteln eine individuelle Beratung an, in der die verschiedenen Fragen von Unternehmerinnen und Unternehmer geklärt werden können. Das Beratungsteam ist über die Feiertage per E-Mail unter l.mundhenke@rinteln.de erreichbar und vereinbart auf Wunsch kurzfristig einen telefonischen Gesprächstermin. Nach den Osterfeiertagen steht das Beratungsteam wieder direkt telefonisch zur Verfügung. Bei allen Fragen zu den Förderprogrammen der Soforthilfe-Corona und zur Kurzarbeit stehen Linda Mundhenke unter 05751 / 403 – 118 oder 01590 / 421 83 46 und Anja Friedrich unter 05751 / 403 – 102 zur Verfügung. Über die steuerlichen Hilfen geben Jörg Schmieding unter 05751 / 403 – 105 und Theresa Gärling unter 05751 / 403 – 139 Auskunft.

+++ 14 Uhr

Corona-Fälle im Landkreis Schaumburg: Am Mittwoch werden vom Landkreis Schaumburg insgesamt 91 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg und die Gemeinde Auetal.  Von diesen 91 Fällen gelten 39 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Vier der Infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Täglich werden weitere Personen getestet, am gestrigen Dienstag belief sich die Zahl der Testungen auf 192. ->Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 13.58 Uhr

Im Klinikum Lippe sind mittlerweile zwölf Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden und befinden sich in häuslicher Quarantäne. 34 Corona-Patienten werden behandelt, zudem gibt es 30 Verdachtsfälle. Acht der derzeit 14 Intensivpatienten werden beatmet.

+++ 13.13 Uhr

In Deutschland sind bis Mittwochmorgen mindestens 103 100 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.25 Uhr: mehr als 99 700 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Zahlen haben sich seit Dienstagabend kaum verändert, da lediglich aus Berlin und Schleswig-Holstein ein neuer Stand gemeldet wurde. Mindestens 1819 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.25 Uhr: 1633). Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 33 300 Menschen die Infektion überstanden. dpa

+++ 13.08 Uhr

Die Kreisfeuerwehr Schaumburg mit den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises haben am Mittwoch noch einmal in einem Aufruf alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Schaumburg darum gebeten, das Osterfeuer-Verbot  zu beachten. "Sollten wir als Feuerwehr alarmiert werden, sind wir gehalten, das Feuer zu löschen", heißt es in der Meldung des Kreisfeuerwehrverbands, die Ordnungsämter müssten zudem einen solchen Einsatz berechnen. "Bitte setzen sie uns keiner zusätzlichen Gefahr aus und ersparen Sie sich Strafen und Ärger!", appelliert der Verband. 

+++ 12.38 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke meldet der Kreis am Mittwoch (Stand 11 Uhr) insgesamt 443 bestätigte Corona-Infektionen. Davon seien 217 Personen wieder gesund. Demnach sind aktuell  223 Personen an dem Virus erkrankt,  drei Personen waren infolge des Corona-Virus verstorben. Die Anzahl der aktuell Erkrankten betrug am Tag zuvor zur selben Uhrzeit 227.

+++ 11.49 Uhr

Voraussichtlich in der nächsten Woche soll eine erste Gruppe von 50 unbegleiteten Minderjährigen aus Migrantenlagern in Griechenland nach Niedersachsen kommen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir nächste Woche die ersten Kinder hier in Deutschland empfangen können", sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch. Derzeit schafften die Behörden die Voraussetzungen zur Aufnahme der Flüchtlinge. So sollen die Kinder zunächst für 14 Tage lang in eine Corona-Quarantäne in einer gesonderten Einrichtung, bevor sie auf die aufnahmebereiten Kommunen mehrerer Bundesländer verteilt werden. Außer Deutschland ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie derzeit nur Luxemburg bereit, junge Migranten aus den überfüllten informellen Lagern zu holen. dpa

+++ 11.34 Uhr

Reinhold Hilbers (CDU), niedersächsischer Minister für Finanzen, beantwortet am Sonnabend 11. April 2020) zwischen 10 Uhr und 12 Uhr Fragen von Bürgerinnen und Bürgern zur Corona-Krise. Er ist live im Radio-Studio bei NDR 1 Niedersachsen zu Gast, Moderation Georg Poetzsch. Von 9 Uhr an ist am Sonnabend die Telefonnummer geschaltet, unter der Bürgerinnen und Bürgern ihre Fragen an den Minister stellen können: 0 8000 - 80 22 22 oder in der NDR Niedersachsen App.

+++ 10.46 Uhr

Die Corona-Krise löst aus Sicht führender Wirtschaftsforschungsinstitute eine schwerwiegende Rezession in Deutschland aus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 4,2 Prozent schrumpfen, wie aus dem Gutachten hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag. Die Institute stellen das Papier am Mittwoch vor. Die schweren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden laut der Prognose zudem deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. In der Spitze werde die Arbeitslosenquote auf 5,9 Prozent und die Zahl der Kurzarbeiter auf 2,4 Millionen hochschnellen. dpa

+++ 10.44 Uhr

Trotz einer dramatischen Nachtsitzung haben die EU-Staaten vorerst kein gemeinsames Corona-Rettungspaket zustande gebracht. Eurogruppen-Chef Mario Centeno vertagte die Sitzung der Finanzminister am Mittwochmorgen nach 16 Stunden auf Donnerstag. Ein Kompromiss „sei noch nicht geschafft“, schrieb Centeno. Bundesfinanzminister Olaf Scholz appellierte gemeinsam mit seinem französischen Bruno Le Maire an seine EU-Kollegen: „In dieser schweren Stunde muss Europa eng zusammenstehen.“ Es ging um ein „Sicherheitsnetz“ im Umfang von rund 500 Milliarden Euro mit drei Elementen, um die Folgen der schweren Corona-Wirtschaftskrise gemeinsam zu bewältigen: vorsorgliche Kreditlinien des Eurorettungsschirms ESM, die besonders betroffenen Staaten zugute kommen könnten; ein Garantiefonds für Unternehmenskredite der Europäischen Investitionsbank EIB; und das von der EU-Kommission vorgeschlagene Kurzarbeiter-Programm namens „Sure“.

+++ 10.39 Uhr

 

Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Niedersachsen-Mitte weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass viele Landwirte in der Region das Problem hätten, dass Erntehelfer auf den Höfen fehlen. Saisonkräfte aus Rumänien oder Bulgarien dürften wegen der Corona-Pandemie nur bedingt einreisen – zu wenige, um eine reibungslose Ernte zu garantieren. Jetzt ginge es darum,  ‚Ernte-Solidarität‘ zu entdecken. Wer aus dem Landkreis Schaumburg zupacken kann, sollte das jetzt tun. Es ist die Chance, Geld nebenbei zu verdienen und die Zeit sinnvoll zu investieren. Spargel, Spinat, Porree … – das April-Gemüse wartet nicht“, so Stephanie Wlodarski von der IG Bau.

+++ 8.08 Uhr

Die öffentliche Meinung darüber, welche Berufe besonders wichtig sind und welche weniger, scheint sich aufgrund der Corona-Krise zu verändern. Menschen applaudieren auf Balkonen den überlasteten Krankenschwestern. Supermarktkassierer gehören ebenso wie Lkw-Fahrer plötzlich offiziell zur „kritischen Infrastruktur“. Doch für welche Gehälter und unter welchen Bedingungen arbeiten eigentliche jene, die am Limit schuften müssen, während ein halbes Land stillsteht? Von viel Lob und Anerkennung kann schließlich noch niemand seine Miete bezahlen. An vorderster Front kämpft zurzeit das medizinische Personal, das dabei auch die eigene Gesundheit aufs Spiel setzen muss. Immerhin würden die allermeisten Krankenhäuser im Weserbergland ihre Pfleger auf Grundlage von Tarifverträgen bezahlen – im Falle des Hamelner Sana-Klinikums gelte für sie der Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVÖD), berichtet Brigitte Horn von der Gewerkschaft Verdi, Bezirk Hannover/Heide/Weser. Das Einstiegsgehalt liege in Niedersachsen nach der Ausbildung bei 2830 Euro brutto, der maximale Betrag nach jahrelanger Berufserfahrung bei 3539 Euro.

+++ 7.45 Uhr

Die Möglichkeiten, die das Internet bietet, um auf kriminellem Wege Gewinne zu generieren, seien umfangreich und ermöglichen es den Tätern, aus einer vermeintlichen Anonymität heraus zu agieren. Dadurch können diese schnell auf neue Tatgelegenheiten reagieren, wie in der aktuellen Corona-Krise nicht vorhandene Hilfsmittel (Desinfektion, Schutzmasken) anbieten und das Geld kassieren, ohne die Waren zu liefern, berichtet Kriminaldirektor Andreas Tschirner.

+++ 7 Uhr

Innerhalb weniger Tage verstarben in einem Wolfsburger Pflegeheim 29 Menschen nach einer Corona-Infektion. Auch im Nachbarlandkreis Lippe sind am Dienstag bereits in drei Heimen insgesamt zehn Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv getestet worden. Daher startete der Landkreis Schaumburg gestern mit einem zusätzlichen Corona-Monitoring, zunächst speziell in einigen Altenheimen. „Dafür haben wir einen Veterinärmediiner im Ruhestand gewinnen können, der sich bereiterklärt hat, die Rachenabstriche abzunehmen“, erklärt Kreis-Pressesprecher Klaus Heimann.

 

+++ hier endet unsere Berichterstattung vom 7. April

+++ 21 Uhr

Der Stadthäger Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut Götz Schwope gibt Entwarnung: „Wir behandeln noch und die Anfrage für Termine ist wirklich niederschwellig.“ Der Landkreis Schaumburg ist mit 38 Psychotherapeuten aus seiner Sicht „gut aufgestellt“. Acht davon seien für Kinder und Jugendliche zuständig. Hier gelte es, keine Wartezeiten für die Patienten entstehen zu lassen.

+++ 19.30 Uhr

Eine der Näherinnen von Gesichtsmasken im Autohaus Wecke in Stadthagen ist mit dem Coronavirus infiziert. Damit liegt das Projekt vorübergehend auf Eis. Am Montag ist bekannt geworden, dass die Frau, eine der Organisatorinnen der ehrenamtlichen Nähwerkstatt im Wecke-Showroom, positiv auf die Infektion getestet wurde. Betroffen sind mindestens 15 Näherinnen. Sie befinden sich seit Dienstag für zwei Wochen in Quarantäne.  Bürgermeister Oliver Theiß, der seit der Eröffnung selbst täglich vor Ort war, ist seit Montag auf Anraten des Gesundheitsamtes in häuslicher Isolation

+++ 18.15 Uhr

Insgesamt werden im Klinikum Lippe derzeit 34 Corona-Patienten behandelt, 14 davon intensivmedizinisch, so Christian Ritterbach, Pressesprecher der Klinikgesellschaft. Davon wiederum werden acht künstlich beatmet. Aus der geräumten Rose-Klinik wurden in den vergangenen Tagen 19 Patienten aufgenommen.

+++ 18.07 Uhr

3. Toter in Hameln: Bei dem 3. Todesfall handelt es sich um eine 89-Jährige, die mit dem Coronavirus infiziert war und unter Vorerkrankungen litt. Die Patientin aus Bad Münder ist heute im Krankenhaus verstorben.  Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 07.04.2020, insgesamt 92 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf  Hameln, Bad Pyrmont,  Aerzen,  Bad Münder,  Coppenbrügge, Hess. Oldendorf und Emmerthal. Von diesen 92 Fällen gelten 36 Personen als geheilt. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut. 11 infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 165 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.    

+++ 17.55 Uhr

Getreu der Devise: Wenn die Kinder schon nicht in den Kindergarten dürfen, dann muss der Kindergarten eben zu den Kindern kommen, dreht die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Vehlen jetzt unterhaltsame Videos. Pastor Fischer produziert Kurzvideos für Kinder. -> Zum SZ/LZ-Bericht

+++ 17.48 Uhr

Rund 37 000 Unternehmen und Solo-Selbstständige in Niedersachsen haben bereits eine Bewilligung ihres Antrags auf Corona-Soforthilfe erhalten. Die Summe der Zusagen beläuft sich auf mehr als 250 Millionen Euro, wie die Förderbank des Landes, die NBank, am Dienstag in Hannover mitteilte. Zudem habe die NBank bisher 510 Anträge für den Niedersachsen-Liquiditätskredit über insgesamt fast 25 Millionen Euro bewilligt. Gleichzeitig monierte die Bank, dass rund 40 000 der 145 000 Anträge unvollständig seien. So fehlten zum Beispiel Unterlagen oder es seien andere Antragswege als das angegebene Mail-Postfach genutzt worden. Das verzögere die Bearbeitung. dpa

+++ 17.46 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 509 bestätigte Coronafälle – damit sind 13 weitere Infektionen bekannt. 130 Personen sind wieder genesen, 19 mehr als noch am Vortag. Sieben Personen sind verstorben. Im Klinikum Lippe ist ein 82-jähriger Patient mit Vorerkrankungen, der zu den bestätigten Coronafällen zählt, verstorben. Ein weiterer 82-jähriger Patient, der zu den bestätigten Coronafällen zählt, ist zu Hause verstorben. Somit sind aktuell 372 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 6241 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 17.12 Uhr

Vor dem Osterwochenende hat Niedersachsen die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Epidemie angepasst. Private Besuche in abgespeckter Form seien über die Feiertage möglich, sagte die stellvertretende Krisenstabsleiterin, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. Das strikte Verbot von Besuchen von Menschen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, wurde wie bereits angekündigt aufgehoben. Zugleich appellierte Schröder aber, Besuchskontakte wegen des Infektionsrisikos einzuschränken. Eine Begegnung im Freien sei einer Verabredung zu Hause vorzuziehen. Große Familientreffen oder Partys blieben tabu.

Erweitert wird mit der neuen Verordnung die Möglichkeit zur Teilnahme an Hochzeiten und Beerdigungen, die nun von maximal zehn Menschen aus dem Familien- oder engen Freundeskreis besucht werden dürfen. Außerdem wurde die Begleitung Sterbender ermöglicht. Zudem ist künftig das vollautomatische Betreiben von Autowaschanlagen möglich. Hier geht es direkt zur Verordnung

+++ 17.10 Uhr

Mittlerweile arbeiten 30 Mitarbeiter des Landkreis Schaumburg in den sogenannten "Rechercheteams." Sie unterstützen das Gesundheitsamt Schaumburg dabei, alle Kontaktpersonen der Infizierten zu identifizieren, die Intensität des Kontaktes zu kategorisieren und anschließend die Betroffenen zu kontaktieren. Mit der steigenden Zahl der Infizierten steigt auch die Arbeit in den Rechercheteams. Deswegen wurde das Personal in den letzten Wochen stetig aufgestockt, erklärt Kreis-Pressesprecher Klaus Heimann.

+++ 17 Uhr

Eltern sollen wegen der Corona-Krise keine Nachteile beim Elterngeld haben. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey ist sich mit den Bundestagsfraktionen von Union und SPD einig, die Berechnungsgrundlage vorübergehend zu ändern, wie ihr Ministerium am Dienstag mitteilte. Grundlage für die Höhe des Elterngeldes ist normalerweise das durchschnittliche Nettoeinkommen der zwölf Monate vor der Geburt. Wenn jemand wegen der Krise gerade weniger verdient, sollen die betroffenen Monate nun nicht mitgerechnet werden. "Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld I wegen Corona reduzieren das Elterngeld nicht und fließen auch bei der späteren Berechnung des Elterngeldes für ein weiteres Kind nicht mit ein", hieß es dazu vom Ministerium. Wer in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeitet und deswegen gerade keine Elternzeit nehmen kann, darf sie aufschieben. dpa

+++ 16.57 Uhr

Obwohl kein Enddatum für die Coronavirus-Auflagen in Sicht ist, begrüßt der Deutsche Ethikrat die Debatte über einen Ausstieg aus den massiven Beschränkungen. "Es ist zu früh, Öffnungen jetzt vorzunehmen. Aber es ist nie zu früh, über Kriterien für Öffnungen nachzudenken", sagte der Vorsitzende des beratenden Gremiums, der Theologe Peter Dabrock, am Dienstag in Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erteilte einer vollständigen Rückkehr in die Normalität nach Ostern eine Absage. "Es wird nicht sofort wieder alles so sein wie vorher", sagte der CDU-Politiker in Stuttgart. "Wenn, dann geht es um eine schrittweise Rückkehr in den Alltag", sagte Spahn. "Die Lage ist nach wie vor ernst." Die aktuellen Kontaktbeschränkungen gelten zunächst bis zum 19. April. dpa

+++ 16.55 Uhr

In Deutschland sind bis Dienstagnachmittag mindestens 101 700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: 97 800 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 1747 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 1523). Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 30 600 Menschen die Infektion überstanden. Besonders hohe Infiziertenzahlen haben Bayern mit mehr als 26 500 nachgewiesenen Fällen und mindestens 495 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 21 500 Fällen und mindestens 347 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 20 000 Fällen und mindestens 427 Toten. dpa

+++ 15.58 Uhr

Das Diakonische Werk in Rinteln bietet weiterhin allgemeine Sozialberatung an. Das geht aus einer Pressemitteilung des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg hervor. Auch wenn die persönliche Beratung auf ein Minimum beschränkt werde, heißt es dort, können Anträge eingereicht und dann gemeinsam per Telefon ausgefüllt werden. -> Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 15.49 Uhr

Was tun bei Sorgen und Ängsten? Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, Sorge um den eigenen Arbeitsplatz oder das eigene Unternehmen, eine behördlich verfügte allgemeine Kontaktsperre, häusliche Quarantäne: Die derzeitige Situation wird von vielen Menschen als sehr belastend empfunden. Es gibt jedoch einiges, das man beherzigen kann, um die Corona-Krise trotz aller Unwägbarkeiten psychisch zu bewältigen. Entsprechende Tipps hat Jens Hendriksen, der als Diplom-Psychologe und Systemischer Therapeut in der Bückeberg-Klinik in Bad Eilsen beschäftigt ist, -> im Gespräch mit der SZ/LZ.

+++ 14.10 Uhr

Die Stadt Bückeburg wird die Gebühren für die Krippen, Kindertagesstätten und den Hort für den Monat April erlassen, ebenso die Essengebühren. Das gilt für alle Kinderbetreuungseinrichtungen in der Stadt, also auch für die Kindertagesstätten in kirchlicher oder privater Trägerschaft wie der Awo, Freikirchliche Gemeinde oder aber dem Waldorfkindergarten. Diesen einstimmigen Beschluss hat der Verwaltungsausschuss in seiner nicht-öffentlichen Sitzung am Montagabend gefasst.

+++ 14.05 Uhr

Eigentlich sollte es bald wieder ein Autokino in Hameln geben. Die Dewezet und das BHW als Kooperationspartner hatten dafür eine Genehmigung beantragt. Der Landkreis lehnte das mit Hinweis auf eine Niedersächsische Verordnung jedoch ab.

+++ 13.50 Uhr

Der Landkreis Schaumburg will den wirtschaftlichen Folgen der Krise mit großen Investitionen begegenen. Rund 20 Millionen Euro werden im laufenden Jahr in Bauprojekte gesteckt. Der größte Brocken fließt nach Rinteln - in den Neubau der IGS an der Burgfeldsweide.

+++ 13.42 Uhr

In Niedersachsen werden nach Angaben der Grünen in den aktuellen Erlassen der Landesregierung Beschäftigte der Medien nicht ausdrücklich zur kritischen Infrastruktur gerechnet – anders als in anderen Bundesländern. Im Erlass zur Notbetreuung in Kindergärten und Schulen würden Medien immer noch nicht bei den systemrelevanten Berufsgruppen auftauchen.

Nach Ansicht der Grünen sollten die Hilfsprogramme des Landes stärker auch auf freie Journalisten, Zeitungsverlage, private Rundfunkanstalten und Mediendienstleister zugeschnitten werden, da ihnen die Aufträge und Werbeeinnahmen zur Zeit wegbrechen würden. Die Grünen appellieren an die Landesregierung, den Forderungen der Journalistenverbände nachzukommen und die Beschäftigten der Medien ebenso wie in NRW und Bayern ausdrücklich zur kritischen Infrastruktur zu rechnen. Die Landesregierung müsse das bei der Überarbeitung der Landeserlasse berücksichtigen. Medien und ihre Arbeit seien gerade jetzt angesichts der Corona-Krise unverzichtbar. 

+++ 13.30 Uhr

Traurige Nachrichten aus dem Nachbarlandkreis Minden-Lübbecke.  Die Anzahl der im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorbenen Personen im Kreis Minden Lübbecke ist auf drei angestiegen. Wie der Kreis Minden-Lübbecke mitteilt, seien heute zwei weitere Todesfälle im Mühlenkreis zu beklagen. Am vergangenen Mittwoch war bereits ein 78-jähriger Mann mit schweren Vorerkrankungen verstorben.Laut der Kreismitteilung sei ein 77-jähriger Mann aus Hille heute im Johannes Wesling Klinikum Minden verstorben. Der zweite Verstorbene kam aus Stemwede und war 80 Jahre alt. Er sei im niedersächsichen Damme (Landkreis Vechta) verstorben. Landrat Dr. Ralf Niermann spricht sein Beileid aus: „Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien, in Gedanken sind wir bei den Angehörigen und wünschen ihnen viel Kraft in diesen schweren Zeiten.“ Ob die beiden Männer an, oder mit dem Corona-Virus gestorben sind, ging aus der Meldung nicht hervor.

 

+++ 12.06 Uhr

Gute Neuigkeiten am Mittag, die Zahl der Genesenen steigt gegenüber der der Infizierten mehr an: Mit Datum vom 7. April 2020 gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 83 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg und die Gemeinde Auetal. Von diesen 83 Fällen gelten 36 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. 3 der infizierten Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Täglich werden weitere Personen getestet, gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 71. -> Zum SZ/LZ-Artikel

 +++ 12 Uhr

Am Dienstag (Stand 10.00 Uhr) zählte das Gesundheitsministerium für Nordrhein-Westfalen 21 582 Fälle von Covid-19 und damit rund 860 bestätigte Infektionen mehr als am Montagmorgen. Wie das Ministerium weiter mitteilte, nahmen auch die Todesfälle im Land zu - von 293 auf nun 347 gemeldete Verstorbene. Die Zahlen basieren auf behördlichen Meldungen aus den Städten und Kreisen an das Ministerium.

+++ 11.58 Uhr

Der Ortsrat Hessisch Oldendorf hat jetzt einen Weg gefunden unter Einhaltung des Datenschutzes 85 Kunden der Tafel zu Ostern eine Freude zu bereiten: „Wir werden allen in der Kernstadt wohnenden Bezugsberechtigten Einkaufsgutscheine schenken“, teilt Ortsbürgermeister Claus Clavey mit. „Der Ortsrat stellt dafür etwa 600 Euro zur Verfügung, Stefan Ladage vom Edeka-Frischemarkt fügt für alle Kinder weitere Gutscheine in Höhe von etwa 200 Euro hinzu.“ Klaus-Dieter Leupold, Vorstandsmitglied der Hamelner Tafel, versieht die vom Ortsrat frankierten Umschläge mit Namen und Adressen, legt entsprechend der Anzahl der in den 27 Haushalten lebenden Personen Gutscheine ein und schickt die Osterüberraschung dann sofort auf die Reise. ah

+++ 11.56 Uhr

Der Mittelstand in Deutschland hat angesichts massiver wirtschaftlicher Folgen der Corona-Krise eine «intensive Debatte» über eine verantwortungsvolle Exit-Strategie gefordert. Die AG Mittelstand, ein Verbund von Verbänden, teilte am Dienstag mit, die Corona-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung verhängten Kontaktbeschränkungen hätten die mittelständische Wirtschaft in einer vor Monatsfrist noch nicht vorstellbaren Wucht getroffen und viele Betriebe und Unternehmen in eine existenzbedrohende Lage gebracht. Die AG begrüßte die Hilfspakete der Bundesregierung, forderte aber weitere Nachbesserungen. «Es ist alles dafür zu tun, das mittelständische Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu erhalten, damit dieses nach dem Abebben der Krise sehr rasch wieder seinen tatkräftigen Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Gesundung unseres Gemeinwesens leisten kann.» So müssten die Möglichkeiten zur Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen nun tatsächlich praxistauglich von allen Krankenkassen angewendet werden. dpa

 +++ 11.08 Uhr

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Unterstützung der Bundeswehr in Gesundheitsämtern und Pflegeheimen in Aussicht gestellt. "Die Bundeswehr steht da zur Verfügung, wo sie gerufen wird", sagte Kramp-Karrenbauer am Dienstag im Deutschlandfunk. Dazu gehöre es, zivile Strukturen zu unterstützen, wenn sie so unter Stress seien, dass sie ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen könnten. Die Kernaufgaben der Bundeswehr - Landes- und Bündnisverteidigung sowie die internationalen Auslandeinsätze - müssten aber weiterhin gewährleistet sein. Wegen der Corona-Krise sind bei der Bundeswehr aus Ländern und Kommunen bisher schon mehr als 300 Anträge auf Amtshilfe eingegangen. Knapp 100 Projekte seien bereits bewilligt oder in der Durchführung. Ein Schwerpunkt sei die Unterstützung beim Betrieb von Covid-19 Teststationen und Fieberambulanzen mit Personal und Material, teilte die Bundeswehr mit. dpa

+++ 11.06 Uhr

Viele Verbraucher in Deutschland haben sich aus Sorge um das Coronavirus mit Arzneien eingedeckt. Im März zog die Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten stark an und bescherte Pharmaunternehmen eine Sonderkonjunktur. Das berichteten mehrere Arzneihersteller auf dpa-Anfrage. Der Ansturm in Apotheken bringt die Logistik in der Branche teils an ihre Grenzen und befeuert die Debatte um Lieferengpässe von Arzneien. "In den letzten Wochen mussten wir über unser gesamtes Portfolio hinweg die zum Teil dreifache Bestellmenge bewältigen", erklärte etwa die Ratiopharm-Konzernmutter Teva am Dienstag in Ulm. Die Nachfrage bei rezeptfreien Arzneien sei im März vor allem bei paracetamolhaltigen Mitteln und Vitaminpräparaten viel höher gewesen als sonst. In Einzelfällen habe es bei der Auslieferung Verzögerungen gegeben. dpa

+++ 11.02 Uhr

Auch der berühmte Lügder Osterräderlauf ist abgesagt worden, dafür soll am Ostersonntag, 12. April, um 21 Uhr via Youtube, Instagram und Facebook ein Film mit Bildern aus dem vergangenen Jahr gezeigt werden. 

+++ 10.59 Uhr

Predigt unter freiem Himmel: Trotz der Corona-Krise sollen Gläubige in einem Düsseldorfer Autokino Ostergottesdienste besuchen können. Geplant sei ein ökumenischer Gottesdienst an Karfreitag, ein katholischer am Ostersonntag und ein evangelischer an Ostermontag, sagte ein Sprecher des Veranstalters der Deutschen Presse-Agentur. Beginnen sollen die Live-Gottesdienste jeweils um 11 Uhr. Der Düsseldorfer Stadtdechant Frank Heidkamp sagte der "Bild"-Zeitung, dass die Kirchen "den Menschen über die Osterfeiertage auf diese Weise nah sein können". dpa

+++ 10.47 Uhr

Fallzahlen Corona im Kreis Minden-Lübbecke: 410 bestätigte Infektionen, davon 185 wieder genesen, eine Person verstorben ( Stand 6.4., 11 Uhr)

+++ 10.35 Uhr

Weltweit fehlen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 5,9 Millionen professionelle Krankenschwestern und Pfleger. Das geht aus einem Bericht der UN-Organisation hervor, der am Dienstag in Genf veröffentlicht wurde. Derzeit arbeiten demnach 27,9 Millionen Menschen in Pflegeberufen, 19,3 Millionen davon sind auch in diesen Berufen ausgebildet worden. Der Mangel an Pflegekräften ist zwischen 2016 und 2018 leicht gesunken. 90 Prozent der Pflegekräfte sind laut dem Bericht weiblich. "Pflegekräfte sind das Rückgrat jedes Gesundheitssystem. Heute finden sich viele davon an vorderster Front im Kampf gegen Covid-19", sagte WHO-Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus. dpa

+++ 10.30 Uhr

Aufgrund der aktuellen Situation machen die Stadt Minden und die Minden Marketing GmbH darauf aufmerksam, dass das Übernachten auf Kanzlers Weide untersagt ist. Grundlage dafür ist die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, die seit dem 22. März in Kraft ist. In Paragraf 8 ist geregelt, dass Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken und auch Reisebusreisen untersagt sind. Die Nutzung als Parkplatz tagsüber bleibt auch den Wohnmobilisten gestattet. Campen – also auch das Aufstellen von Sitzgelegenheiten vor dem Wohnmobil sowie das Picknicken außer-halb des Wohnmobils und auf den Grünflächen sind untersagt. Die Ticketautomaten auf Kanzlers Weide werden von Mitarbeitern der Parkhaus GmbH außer Betrieb gesetzt, zusätzlich werden die Hinweisschilder auf den Reisemobilstellplatz an der Ein-fahrt zu Kanzlers Weide abgehängt. Weitere Informationen: Minden Marketing GmbH, Domstraße 2, 32423 Minden, Telefon: (05 71) 829 06 59, Fax: (05 71) 829 06 63, E-Mail: info@mindenmarketing.de, online unter www.minden-erleben.de, unserer Facebook-Seite www.facebook.de/mindenerleben und in der Minden-APP.

 

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+++ hier endet unsere Berichterstattung vom 6. April

+++ 19.39 Uhr

Ostersonntag ohne den Osterräderlauf: Für den Lügder Dechenverein, der die Traditionsveranstaltung ausrichtet, ist das nicht vorstellbar. Weil das 2020 nicht möglich ist, geht der Räderlauf nun online – und zwar um Punkt 21 Uhr am Ostersonntag, 12. April. Die Osterräderlauf-Kanäle bei YouTube, Facebook und Instagram zeigen einen Film, der kurzfristig für die Osternacht 2020 gedreht wurde. Er enthält Bilder des Räderlaufs 2019 und aktuelles Material, mit dem die Dechen ein Zeichen für Solidarität und Gemeinschaft setzen wollen. 

+++ 19.04 Uhr

Eine Geburtstagsfeier am Feuerlöschteich am Meyerweg in Minden hat die Polizei am Samstagabend aufgelöst. Dort hatten sich acht Jugendliche versammelt und damit gegen die Corona-Schutzverordnung verstoßen, auch Drogen sollen mit dabei gewesen sein.

+++ 18.42 Uhr

Lippe: Die Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege werden vom 1. bis 30. April erlassen. Sollte das Betretungsverbot für diese Einrichtungen verlängert werden, gilt auch der Erlass der Elternbeiträge für diesen Zeitraum. Endet das Betretungsverbot im Laufe eines Monats, werden die Beiträge für den gesamten Monat erlassen. 

+++ 18.13 Uhr

Der Landkreis Hameln-Pyrmont bittet die Bürger darum, die noch erforderlichen Einkäufe für die kommenden Ostertage rechtzeitig zu planen, um möglichst vor dem kommenden Donnerstag und kommenden Samstag bereits alles erledigt zu haben. Auf diese Weise werde der zu erwartende Ansturm auf die Lebensmittelgeschäfte an diesen Tagen weniger stark ausfallen.

„Gehen Sie vorausschauend einkaufen und planen Sie Ihre Einkäufe. Nutzen Sie dafür sowohl die breiten Öffnungszeiten als auch alle Einkaufstage der Woche und überlegen Sie vor dem Einkauf, was konkret noch für die Feiertage benötigt wird“, empfiehlt Kreisrätin und Krisenstab-Leiterin Sabine Meißner.

+++ 17.45 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont liegt die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle weiterhin bei 89. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf und Emmerthal. Von diesen 89 Fällen gelten 35 Personen als geheilt. Zwei Personen sind verstorben. 13 Infizierte befinden sich zur stationären Behandlung im Krankenhaus.

+++ 17 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es derzeit 410 bestätigte Fälle (Stand 06.04., 11 Uhr) von Corona. Die aktuellen Zahlen im Detail: Minden (97), Stemwede (56), Lübbecke (54), Bad Oeynhausen (38), Espelkamp (34), Hüllhorst (31), Hille (29), Petershagen (27), Rahden (17), Preußisch Oldendorf (16) und Porta Westfalica (10), 185 Personen, die erkrankt waren, sind inzwischen wieder genesen. Eine Person ist verstorben.

+++ 15.57 Uhr

Bundesregierung: Weiter kein Stichtag für Exit aus Corona-Maßnahmen. Trotz der geplanten Lockerung der Maßnahmen gegen die Corona-Epidemie in Österreich hält die deutsche Bundesregierung an ihrer Linie fest, derzeit keine Stichtage für ein Zurückfahren der Beschränkungen zu nennen. Regierungssprecher Steffen Seibert bekräftigte am Montag die jüngsten Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass sie noch keinen solchen Stichtag nennen könne und dies in der jetzigen Situation auch unverantwortlich wäre. dpa

+++ 15.43 Uhr

Lesebegeisterte bekommen in Rinteln nach Ostern wieder Gelegenheit, Bücher auszuleihen. Die Stadtbücherei ermöglicht ab Dienstag, 14. April die kontaktlose und kostenlose Buchausleihe mittels "Medienschleuse".

+++ 15.18 Uhr

Die Ärztekammer Niedersachsen bietet seit Mitte März  wöchentlich  einen  Live-Talk zur Covid-19-Pandemie für Gesundheitsfragen mit Professor Dr. med. Matthias Stoll von der Medizinischen Hochschule Hannover an. Den Live-Stream  des  Talks, der auch in Gebärdensprache übersetzt ist, können  Interessierte  montags  ab  17.30  Uhr über die Facebook-Seite sowie die Webseite der ÄKN aufrufen und im Nachgang über den YouTube-Kanal der ÄKN ansehen. Bisherige  Themen  der  Talks  waren die Einschätzung des Experten  zur  aktuellen  Infektionslage,  mögliche Symptome der neuartigen Virusinfektion  sowie  Schutzmaßnahmen  im  öffentlichen  Raum,  die  jeder Einzelne  leicht  einhalten  kann.  Gesundheitsfragen an den Experten können auch an kommunikation@aekn.de gesendet werden.  ÄKN-Kommunikationschef  Thomas  Spieker  wird viele davon im Live-Talk an den Experten weiterleiten.

+++ 15.10 Uhr

Während alle Welt in der Corona-Krise ihre Sozialkontakte entweder einstellt oder ins Internet verlegt, hat gerade die ältere Generation diese Möglichkeit nicht. Wir haben Helga Gruhler gefragt, wie Steinbergens Senioren mit der Situation umgehen. Sie berichtet:  

Die Betagteren hätten ohnehin einen anderen Blick auf die bevorstehenden Herausforderungen: Man habe Weltkriege überlebt, Fluchten und Odysseen mitgemacht: „Wir haben ganz andere Tage erlebt!“ Und tatsächlich beschleicht den Zuhörer ihrer Lebensgeschichte das Gefühl, dass Corona und Covid-19 nicht in den Top 3 der größten Einschnitte ihres Lebens auftauchen wird.

Kein Wunder also, dass Gruhler dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen kann: „Manche Erwachsene lernen jetzt, Halma zu spielen.“ Der Virus und der Lockdown brächten die Menschen und Familien wieder näher zusammen. „Da spielen ältere Brüder wieder mit den jüngeren.“ Viele berufstätige Eltern greifen nun auf die Großeltern als Betreuungshilfen zurück – etwas, dass gerade in diesen sonnigen Tagen gern genutzt wird. Allzu oft sei es heutzutage üblich, die Kinder an freien Tagen ins Auto zu laden und im nächsten Vergnügungspark der Selbstbeschäftigung zu überlassen. „Es ist vielleicht ganz gut, dass der eine oder andere auch mal mit seinen Kindern spielt.“ Das ganze Gespräch können Sie hier lesen.

+++ 14.45 Uhr

Die Stadt Rinteln hat einen vierten Infoflyer herausgegeben, mit Hinweisen und Tipps zum Thema Corona. Der Flyer soll noch vor Ostern in die Haushalte verteilt werden. Bürgertelefon der Stadt Rinteln: 05751 403-0, -189, -300

+++ 14.35 Uhr

Sehr zufrieden ist der Rintelner  Polizeichef Jörg Stuchlik mit der Umsetzung der Kontaktverbot-Maßnahmen in der Weserstadt. „Die Leute haben sich auch am Wochenende vorbildlich daran gehalten“, sagt er. Man habe etwa zwölf Beamten der Bereitschaftspolizei als Unterstützung vor Ort gehabt. Mit deren Hilfe wurden alle bekannten Hotspots, aber auch die am Samstag wiedereröffneten Baumärkte kontrolliert. „Aber es gab keine größeren Probleme, auch nicht mit Jugendlichen.“ Natürlich müsse man immer wieder mal einen Hinweis aussprechen, „nicht jeder denkt in jedem Moment an das Kontaktverbot“, so Stuchlik. Aber man treffe durch die Bank auf großes Verständnis. So sei es am Wochenende zwar mal vorgekommen, dass man eine kleine Grillparty auflösen haben müsse. „Da hatten aber alle Verständnis“, so Stuchlik.

Alle Beamten sind mit Schutzmasken ausgerüstet, die sie grundsätzlich bei Einsätzen mit Körperkontakt tragen. „Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass eine Infizierung bestehen könnte“, so Stuchlik. Anzeigen können telefonisch und online aufgegeben werden, das Angebot werde von den Bürgern auch gut angenommen. Wenn es notwendig sei, gibt es aber natürlich auch die Möglichkeit, direkt in die Polizeiwache zu kommen. „Wir klären das dann meist durch die Sprechanlage“, so der Polizeichef.

+++ 14.26 Uhr

Durch die Corona-Krise kommt es bei vielen Familien zu unvorhergesehenen Einkommenseinbußen, beispielsweise durch Kurzarbeit. Mit dem Notfall-Kinderzuschlag („Notfall-KiZ“) erhalten Familien mit geringem Einkommen zusätzlich zum Kindergeld einfacher finanzielle Unterstützung in der Krisenzeit.  Im Rahmen des Sozialschutzpakets hat die Bundesregierung die Beantragung nun kurzfristig als „Notfall-KiZ“ vereinfacht (befristet bis zum 30. September). Familien mit geringem Einkommen können so einfacher monatlich bis zu 185 Euro pro Kind erhalten. Wichtige Informationen, eine Übersicht der aktuellen Änderungen und Antworten auf die wichtigsten Fragen sind auf der Internetseite der Agentur für Arbeit zu finden: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz - hier ist auch eine Überschlagsberechnung möglich, die aufzeigt, ob ein Anspruch auf den Notfall-KIZ besteht. Das Ausfüllen des entsprechenden Antrages ist ebenfalls online möglich. 

+++ 14.14 Uhr

Stand Montag, 6. April, gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 81 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Von diesen 81 Fällen gelten 31 Personen als geheilt. -> Zum Artikel

+++ 13.09 Uhr

Um über die Osterfeiertage und darüber hinaus, niemanden in Versuchung zu führen, einen Spaziergang auf dem Hamelner Upnor-Freizeitgelände zu unternehmen, wird ab morgen, 7. April, um 8 Uhr, das Gelände für die Öffentlichkeit geschlossen. "Die Schließung gilt vorerst auf unbestimmte Zeit und ist eine Vorsichtsmaßnahme", teilt die Verwaltung mit.

+++ 13 Uhr

In der Kirchengemeinde Vehlen ist rund um die Uhr der Einkaufsservice und die Rede- und Zuhör-Oase zu erreichen. Wenn einem die Decke auf den Kopf zu fallen droht, kann man einfach mal anrufen: Telefonnummer 05724-3990662. -> Nachbarschaftshilfe in Obernkirchen

 

+++ 12.43 Uhr

Während alle Welt in der Corona-Krise ihre Sozialkontakte entweder einstellt oder ins Internet verlegt, hat gerade die ältere Generation diese Möglichkeit nicht. Wir haben Helga Gruhler gefragt, wie Steinbergens Senioren mit der Situation umgehen. -> zum SZ/LZ-Artikel

+++ 12.32 Uhr

Verstoß gegen die Corona-Verordnung in Minden: Polizei wird zu nächtlicher Grillparty gerufen

+++ 12.18 Uhr

Deutsche, EU-Bürger oder langjährig in Deutschland wohnhafte Personen, die nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt in die Bundesrepublik zurückkehren, sollen künftig zwei Wochen in Quarantäne. Das empfahl das "Corona-Krisenkabinett" nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Montag den Bundesländern.

+++ 11.58 Uhr

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat am Montag 20 721 Corona-Infizierte im Land NRW gezählt. Wie das Ministerium am Montagmorgen (Stand 10.00 Uhr) mitteilte, waren das nur 198 Fälle mehr als am Sonntag (11.30 Uhr). Von Samstag auf Sonntag (jeweils 11.30 Uhr) stieg die Zahl der Infizierten noch um gut 1100. Worauf dieser große Unterschied zurückzuführen ist, blieb zunächst unklar. Rund um die Wochenenden gab es zuletzt häufiger Schwankungen bei den Corona-Zahlen. Die Zahl der Verstorbenen in NRW erhöhte sich am Montag auf 302. Einen Tag zuvor waren es noch 258 Todesfälle. Das NRW-Gesundheitsministerium führt eigenen Angaben nach bisher keine Statistik über genesene Corona-Patienten. Die Zahlen basieren auf Meldungen aller 53 Kreise und kreisfreien Städte an das Ministerium. Zwischenzeitlich können einzelne Kommunen auch schon höhere Fallzahlen bekanntgegeben haben.

+++ 11.50 Uhr

Österreich will seine drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus direkt nach Ostern langsam lockern. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gab am Montag die Öffnung von kleinen Geschäften sowie Bau- und Gartenmärkten unter strengen Auflagen ab dem 14. April als Ziel aus.

+++ 11.30 Uhr

Nach intensiver Prüfung und mit entsprechender Vorbereitung im Zusammenhang mit dem Coronavirus öffnet die KAVG (KreisAbfallVerwertungsGesellschaft) mbH im Kreis Minden-Lübbecke ihre zwei Wertstoffhöfe der Pohlschen Heide in Hille und ihren Wertstoffhof in der Benzstraße 3 in Lübbecke am Montag, 6. April 2020 wieder für Bürgerinnen und Bürger. Auch die Anlieferung von Grünabfällen und die Abholung von Humusprodukten im Kompostwerk Pohlsche Heide ist dann wieder möglich.

+++ 11.22 Uhr

Die Bundesregierung will in der Corona-Krise zusätzliche Hilfen in großem Umfang vor allem für den Mittelstand beschließen. Das "Corona"-Kabinett wolle am Montag ein zusätzliches Kreditprogramm verabschieden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Ziel ist es, eine Pleitewelle zu verhindern und Jobs zu erhalten. Dabei geht es um Verbesserungen bei Kreditbedingungen. Firmen sollen für eine begrenzte Zeit mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abgesichert werden. Die staatliche Förderbank KfW trägt beim Sonderkreditprogramm bisher bis zu 90 Prozent des Kreditrisikos. Aus der Wirtschaft waren wiederholt Klagen laut geworden, Kreditprüfungen der Hausbanken seien zu aufwendig und Kredite würden nicht vergeben, weil Firmen in der derzeitigen Krise nicht kreditwürdig seien. dpa

+++ 11 Uhr

In der Corona-Krise gilt eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung: Niedergelassene Ärzte können bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege für einen Zeitraum von bis zu 14 Kalendertagen krankschreiben und die Bescheinigung per Post verschicken. Dieses Verfahren gilt neuerdings auch für Patienten mit einem Corona-Verdacht. Den Patienten sollen auf diese Weise Arzttermine mit Ansteckungsrisiken erspart und die Praxen entlastet werden.

+++ 9 Uhr

Gruppentreff im Park oder «Corona-Party»: Bei frühlingshaftem Wetter hat die Polizei am Wochenende in Niedersachsen so manche Verstöße gegen die Kontaktsperre zum Eindämmen der Corona-Epidemie festgestellt. Einsatzkräfte lösten mehrere Zusammenkünfte von Gruppen auf, zum Beispiel in den Kreisen Osnabrück, Verden, und Diepholz, erteilten Platzverweise und leiteten Verfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Ordnungskräfte haben ihre Präsenz verstärkt, um die Einhaltung der Maßnahmen zu überwachen.

+++ 8 Uhr

In Lippe gibt es 468 bestätigte Fälle von Coronavirus, 98 Personen sind wieder genesen. Damit sind aktuell 365 Menschen infiziert. Fünf nachweislich Infizierte sind in Lippe verstorben, zwei 87-Jährige, ein 77-Jähriger und eine 69-jährige Patientin litten unter Vorerkrankungen und wurden intensivmedizinisch betreut. Bei einem mit Corona verstorbenen 63-Jährigen gab der Kreis keine Vorerkrankungen an.

+++ 7 Uhr

Freude bei Markus Grimm, aber auch bei denjenigen, die nicht genug Geld haben, um sich Monat für Monat Lebensmittel zu kaufen: „Wir haben mit unserem Toilettenpapier-Preisaufschlag (wir berichteten) bislang in nicht mal 14 Tagen bereits mehr als 400 Euro für die Tafel eingenommen“, berichtet der Geschäftsinhaber von „Markant-Markt nah & frisch Schauenstein“ an der Obernkirchener Henriettenstraße. Grimm führt seit 20 Jahren in vierter Generation fort, was Urgroßvater Wilhelm Grimm 1884 an der Rintelner Straße 72 als Kolonialwarenladen begonnen hat. „Die Aktion mit dem Toilettenpapier läuft noch bis Ostern“, sagt der Kaufmann – was bedeutet: Es ist noch Luft nach oben.

+++ 6 Uhr

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) rechnet durch die Corona-Pandemie mit grundlegenden Veränderungen im gesellschaftlichen Leben für die nächsten Jahre. Er glaube, dass „der gute alte Handschlag“ dauerhaft deutlich in den Hintergrund treten werde, sagte Weil dem Berliner „Tagesspiegel“ (Montag).

Zudem würden Schutzmasken in Deutschland viel stärker zum öffentlichen Bild gehören.„Vielleicht nähern wir uns hier den asiatischen Verhältnissen an“, sagte Weil der Zeitung. Er fügte hinzu: „Insgesamt scheinen manche asiatischen Gesellschaften besser vorbereitet gewesen zu sein auf diese Pandemie - auch aufgrund von vorangegangenen Erfahrungen - als das in den europäischen oder amerikanischen Gesellschaften der Fall gewesen ist.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 5. April

+++ 19.50 Uhr

Um die Ansteckungsgefahr für die Postboten zu senken wurden auch in den fünf Schaumburger Zustellstützpunkten die Betriebsabläufe geändert. -> zum Bericht

+++ 19.48 Uhr

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) und der Landkreis arbeiten daran, in den drei Flüchtlingsheimen im Landkreis Schaumburg Quarantäne-Bereich einzurichten. Im besonderen Fokus stehen dabei die Sammelunterkünfte. -> zum Artikel

+++ 19.05 Uhr

Lebensmittelmarkt wegen Corona-Drohung evakuiert: Ein bisher Unbekannter hat am Freitagnachmittag in einer Lidl-Filiale in Espelkamp im Kreis Minden-Lübbecke für Aufregung und einen Polizeieinsatz gesorgt. Der Mann ging nach Behördenangaben zielstrebig in den Kassenbereich, benetzte seine Hände provokativ mit Speichel und fasste dann das Kassenband, einige Mauerpfeiler und andere Einrichtungsgegenstände an. Danach flüchtete er zu Fuß aus dem Laden. -> zum Artikel

+++ 18.37 Uhr

Für wenige Tage sind wichtige Grundrechte in Niedersachsen per Verordnung außer Kraft gesetzt worden. Die Landesregierung verbot am Freitagnachmittag überraschend alle Besuche von Verwandten und Freunden im eigenen Garten und der eigenen Wohnung. Am Samstagvormittag ruderte das Gesundheitsministerium mit einer Pressemitteilung zurück. Die Verordnung werde so schnell wie möglich überarbeitet, und das Verbot bis dahin nicht durchgesetzt. Wie konnte es so weit kommen? -> Zum SZ/LZ-Bericht

+++ 18.14 Uhr

Vorteil der derzeitigen Krise: weniger Unfälle. Laut einer Mitteilung ist es im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Bückeburg zu keinen „größeren“ Verkehrsunfällen gekommen, es seien in diesen Tagen "deutlich weniger Verkehrsteilnehmer festzustellen".

+++ 18.04 Uhr

In Deutschland sind bis Sonntagnachmittag mindestens 94 927 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: über 89 300 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

+++ 16.08 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 468 bestätigte Coronafälle (13 weitere). 98 Personen sind wieder genesen, fünf Menschen sind an einer Corona-Infektion gestorben.

+++ 16.02 Uhr

Es gibt (laut Niedersachsen.de) derzeit 6009 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+245 im Vergleich zu gestern) in Niedersachsen. 92 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind verstorben. Stand 5.4., 13 Uhr.

+++ 12.20 Uhr

Gute Nachrichten für den Kreis Minden-Lübbecke: Es gibt keine neuen Corona-Infektionen. Die Zahl der insgesamt bestätigten Infektionen beträgt 397 - wie auch am Samstag zur selben Uhrzeit, teilt der Kreis Minden-Lübbecke mit. Die Anzahl der Personen, die wieder gesund sind, steigt hingegen weiter auf aktuell 174. Am Tag zuvor waren es noch 164. Demnach sind derzeit 222 Personen - abzüglich des verstorbenen Patienten - an dem Virus erkrankt.

+++ 11.45 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 89 Corona-Fälle. Mittlerweile sind es insgesamt 30 Geheilte, zwei Menschen sind bisher gestorben. Alle bislang bestätigten Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf Oldendorf und Emmerthal. 13 der Infizierten werden in den 3 Akut-Kliniken des Landkreises stationär behandelt.

+++ 10 Uhr

Damit Beamte sich bei Einsätzen nicht anstecken, müssen Gesundheitsämter in Niedersachsen künftig die Daten von Menschen, die wegen des Coronavirus unter Quarantäne stehen, an die Polizei weiterleiten. Die Datenschutzbeauftragte des Landes hat erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der vorgesehenen Datenübermittlung.

+++ 9 Uhr

Das Niedersächsische Besuchsverbot von Verwandten in der eigenen Wohnung ist laut dem heimischen Jura-Professor Dr. Gert Armin Neuhäuser verfassungswidrig gewesen. Im ausführlichen SZ-Interview erklärt Neuhäuser seine Bedenken.

SZ: Herr Prof. Neuhäuser, ein Besuchsverbot für Familienangehörige: Geht das so einfach, wie es das Gesundheitsministerium am Freitag verordnet hat?Neuhäuser: Zunächst möchte ich zwei Dinge betonen. Erstens, dass meine folgenden Auffassungen nur meinen wissenschaftllichen Standpunkt wiedergeben. Und Zweitens: Grundätzlich haben wir es mit einer Pandemie und damit mit einem außergewöhnlichen Ereignis zu tun, das sicher auch außergewöhnliche Maßnahmen und Einschränkungen verlangt. Das bedeutet aber nicht, dass der Zweck jedes Mittel heiligt. Damit zu ihrer Frage: Ein solches absolutes Besuchsverbot geht so einfach nicht. Weder erlaubt die vom Gesundheitsministerium gewählte Handlungsform der Verordnung derartig weitgehende Eingriffe, noch erscheint mir die Maßnahme verhältnismäßig.

Hier geht es zum ausführlichen Interview mit Prof. Dr. Gert Armin Neuhäuser 

+++Hier endet unsere Berichterstattung vom 4. April

+++ 17.14 Uhr

Mit der Ausbreitung der Corona-Fälle in Pflegeheimen fürchtet der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe viele Klagen wegen Mängeln in der Versorgung.  «Wir können die Hygienestandards schlichtweg nicht einhalten», sagte Bundesgeschäftsführer Thomas Knieling. Das Schutzmaterial sei zu knapp. Die Mängel seien nicht auf Verschulden der Einrichtungen zurückzuführen und die Klagen somit unberechtigt. «Da verlangt man die Quadratur des Kreises», sagte Knieling. Die Pfleger könnten im Falle eines Ausbruchs nicht nach jeder Untersuchung Mundschutz und Handschuhe wechseln, wie es etwa das Robert Koch-Institut vorschreibe.

Die Stiftung Patientenschutz hatte zuvor gefordert, dass die Staatsanwaltschaft bei Ketteninfektionen mit dem Coronavirus in Pflegeheimen auch ohne Anzeigen tätig werde. «Wenn in einer Einrichtung mehrere Pflegebedürftige zu Tode kommen, müssen die Strafverfolgungsbehörden genau hinschauen», teilte Vorstand Eugen Brysch mit.

+++ 16.09 Uhr

Kritik von der Opposition am kurzzeitigen Besuchsverbot über Ostern: «Das Besuchsverbot war ganz offensichtlich verfassungswidrig und seine Aufhebung dringend geboten», teilte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Stefan Birkner, mit. Es zeichne sich ein sehr leichtfertiger Umgang der Landesregierung mit Bürgerrechten ab. Das Vorgehen war aus Sicht der Grünen-Fraktionsvorsitzenden, Julia Willie Hamburg, übereilt und ein schwerer Fehler. Es gefährde die generelle Akzeptanz der Corona-Schutzmaßnahmen. «Künftig muss wieder Sorgfalt vor Eile gehen und das Parlament an solchen Entscheidungen beteiligt werden», so Hamburg.

+++ 15.13 Uhr

Komplettes Chaos im niedersächsischen Gesundheitsministerium. Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung soeben berichtet, kippt das Land innerhalb nur eines Tages die Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte in der Corona-Krise. Die Verordnung war am Freitagnachmittag, gültig ab dem heutigen Samstag, massiv verschärft worden. So wurden unter anderem Besuche von Freunden oder Verwandten in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Garten verboten. Das ging nun offenbar selbst der Landesregierung zu weit. Sie will so schnell wie möglich zurückrudern.

In der ab Samstag gültigen Verordnung war insbesondere der Aufenthalt von mehreren Personen auch in der eigenen Wohnung oder im eigenen Garten verboten worden. Wer nicht zum Hausstand gehört, darf sich auf dem entsprechenden Grundstück nicht aufhalten. Besuche von Freunden oder Großeltern sind damit komplett untersagt, schreibt der Landkreis Holzminden. „Kontakte sind auf Angehörige des eigenen Hausstandes beschränkt“, heißt es in der Verordnung deutlich.  

Ausgenommen von dieser nun doch nicht gültigen Regelung waren der Besuch bei pflege- und hilfsbedürftigen Menschen sowie zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechtes. Keine Probleme hätten auch diejenigen gehabt, bei denen die jeweiligen Lebenspartner nicht im gleichen Hausstand gemeldet sind. Alle Ausnahmeregelungen sind in Paragraph 3 der Verfügung nochmal aufgeführt. Alle anderen hätten sich jedoch bis zum 19. April nicht mehr zusammen im privaten Raum aufhalten dürfen, sonst hätten sie eine Ordnungswidrigkeit begangen, die mit Bußgeldern bis zu 25 000 Euro geahndet werden können.

Die Verordnung soll zeitnah geändert werden, so dass Besuche im engsten Familienkreis und unter Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern sowie mit wenigen engen Freunden oder sehr guten Bekannten wieder zulässig seien. Bestraft wird eine Zuwiderhandlung der bald nicht mehr gültigen Verordnung nicht.

+++ 14.07 Uhr

Riesiger Andrang auf die Baumärkte in der Schaumburg: Nachdem in Niedersachsen Baumärkte zunächst nur für gewerbliche Kunden öffnen durften, ist seit dem heutigen Samstag wieder der Einkauf auch für Privatleute erlaubt. In den Baumärkten in Schaumburg ist der Andrang riesig. Es gelten die gleichen Abstandsregeln wie auch in den Supermärkten. Das gute Wetter und die wenigen Alternativen, um am Wochenende einkaufen zu gehen, dürften ihr übriges dazu beitragen, dass die Baumärkte Toom in Rinteln und Obi in Bückeburg derzeit so stark nachgefragt sind.

+++ 13.05 Uhr

Das Zentrum des DRK-Kreisverbands Schaumburg in Obernkirchen ist dieser Tage der Ort, an dem Verdachtsfälle auf SARS-CoV-2 getestet werden. Wer das Virus in sich trägt, gilt als Corona-krank. Das Rotkreuz-Team prüft Schaumburger hier täglich mindestens von 17 bis 20 Uhr. Wir haben uns die Station genau angesehen.

+++ 12.04 Uhr

Das Corona-Virus breitet sich im Kreis Minden-Lübbecke immer weiter aus. Insgesamt 385 bestätigte Infektionen gibt es aktuell (Stand: 3. April, 11 Uhr), teilt der Kreis Minden-Lübbecke mit. Die neue Fallzahl bedeutet einen Anstieg um 21 im Gegensatz zum Vortag zur selben Zeit, dort waren es noch 364 bestätigte Infektionen. Allerdings ist auch die Zahl der Personen, die wieder genesen ist, gestiegen. Sie beträgt aktuell 162, am Donnerstag waren es noch 137. Dies bedeutet, dass im Mühlenkreis - abzüglich der verstorbenen Patienten - aktuell 223 Personen am Coronavirus erkrankt sind.

+++ 11.19 Uhr

Die Polizei und die Ordnungsämter in der Region Hannover stehen vor einer schwierigen Aufgabe: Sie müssen am Wochenende die Einhaltung der Corona-Bestimmungen durchsetzen. Die Stadt Hannover verzichtet allerdings vorerst darauf, beliebte Ausflugsziele wie das Maschsee-Nordufer oder die Eilenriede zu sperren. Geschlossen bleiben dagegen der Tiergarten, der Stadtpark und die Herrenhäuser Gärten.

Die Stadt Wunstorf plant, zumindest am Osterwochenende die Uferpromenaden am Steinhuder Meer zu sperren. Ähnliches erwägt Isernhagen für seine Seen, sollten sich die Menschen dieses Wochenende nicht ans Kontaktverbot halten. Für Hannover wagt Möller diesbezüglich jetzt noch keine Prognose.

+++ 10.04 Uhr

Auf dem Messegelände Hannover entsteht derzeit ein Behelfskrankenhaus für Corona-Patienten. Sanitätskräfte der Bundeswehr sind im Rahmen der Amtshilfe dort im Einsatz, damit die Klinik den Betrieb aufnehmen kann. Rund 45 Soldaten mit medizinischer Ausbildung - der Großteil studiert derzeit im Dienst der Bundeswehr Medizin an der MHH - ist startklar, dort Patienten zu versorgen und damit die Kliniken in der Region zu entlasten.

+++ 8.51 Uhr

Der Landkreis Holzminden vermeldet für gestern (3.4.) zwei neue Corona-Infektionen, die Gesamtzahl liegt jetzt bei 75. Gemeldet werden 33 Genesene, keine weiteren Verstorbenen, Stand 4.4., 9 Uhr. Der bisher einzige Todesfall war aus statistischen Gründen zugerechnet worden.

+++ 7.45 Uhr

In Lippe gibt es 393 bestätigte Fälle von Coronavirus, 61 Personen sind wieder genesen. Damit sind aktuell 329 Menschen infiziert.

+++ 7.34 Uhr

Bei einem medizinischen Notfall sollten Betroffene oder ihre Angehörigen die 112 wählen - das gilt auch in Zeiten der Corona-Krise. Darauf weist die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Claudia Schmidtke hin. Anlass ist, dass die Zahl der Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten in mehreren Krankenhäusern wie der Berliner Charité seit Beginn der Pandemie deutlich gesunken ist. Viele Patienten hätten Angst davor, sich bei einer Behandlung im Krankenhaus mit dem Coronavirus anzustecken.

Das sei aber unbegründet, so die Patientenbeauftragte: Die Notfallversorgung in Krankenhäusern sei sichergestellt, bei gleichzeitiger Trennung von Covid-19-Erkrankten und anderen Patienten.

+++ 6.54 Uhr

Um den lokalen Handel zu unterstützen haben Schaumburger Zeitung und Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung einen neuen Service gestartet. unter www.wir-sind-schaumburg.de sind mittlerweile mehr als 65 lokale Onlineshops aufgeführt, bei denen man auch in Zeiten der Kontaktsperre online, aber vor Ort, einkaufen kann.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 3. April

+++ 17.44 Uhr

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen ist weiter gestiegen. Das NRW-Gesundheitsministerium zählte am Freitag 18 557 bestätigte Infektionen (16.00 Uhr) und damit 943 Fälle mehr als am Donnerstagnachmittag. Die Zahl der Todesfälle lag am Freitagnachmittag bei insgesamt 224 - einen Tag zuvor waren es noch 202 Verstorbene. Nach Angaben des Ministeriums befanden sich 1659 der Corona-Patienten am Freitag (10.00 Uhr) in stationärer Behandlung. 599 von ihnen wurden intensivmedizinisch betreut und 480 waren auf Beatmungsgeräte angewiesen.

+++ 17.11 Uhr

Dr. Peter Kalbe ist wieder gesund, das Praxisteam aus der Quarantäne zurück und somit ist die „Praxis am Wall“ in Rinteln ab Montag, 6. April, wieder geöffnet: -> zum SZ/LZ-Artikel

+++ 16.55 Uhr

Niedersachsen verschärft Regelungen für Aufenthalt: 

Das Land Niedersachsen hat noch einmal die Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie weitreichender verschärft. Betroffen ist davon vor allem das Aufenthaltsrecht aller Menschen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum. Die Verordnung wird von den Kommunen noch in eine unter Umständen härter ausgelegte Verfügung umgesetzt. Sie gilt aber auch ohne diese Verfügung bereits ab Sonnabend, 4. April.

Die grundlegendste Verschärfung betrifft den Aufenthalt von mehreren Personen auch in der eigenen Wohnung oder im eigenen Garten. Wer nicht zum Hausstand gehört, darf sich auf dem entsprechenden Grundstück nicht aufhalten. Besuche von Freunden oder Großeltern sind damit komplett untersagt. „Kontakte sind auf Angehörige des eigenen Hausstandes beschränkt“, heißt es in der Verordnung deutlich. -> zum SZ/LZ-Artikel

+++ 16.50 Uhr

Auch die Gebäude der Volkshochschule (VHS) haben derzeit geschlossen, Publikumsverkehr oder Unterricht fallen aus. Schwierige Zeiten für diejenigen, die an der VHS Schulabschlüsse im zweiten Bildungsweg absolvieren. Die VHS arbeitet an mehr Online-Angeboten. -> zum SZ/LZ-Artikel

+++ 16.44 Uhr

Der Ortsrat Steinbergen hat sich angesichts der Corona-Krise dazu entschlossen, die Mittel für Senioren, Kultur und Vereine schon jetzt zu beschließen. Planmäßig kommt das Gremium sonst erst wieder im Mai zusammen. -> zum SZ/LZ-Bericht

+++ 16.41 Uhr

Die Handball-Bundesliga (HBL) zögert die Entscheidung über einen Abbruch der Saison wegen der Corona-Krise weiter hinaus - hat sich aber eine Frist für eine mögliche Fortsetzung des Spielbetriebs gesetzt. Spätestens am 16. Mai muss wieder gespielt werden, soll die derzeit unterbrochene Saison noch wie geplant bis zum 30. Juni zu Ende gebracht werden. Eine Verlängerung der Spielzeit bis in den Juli oder sogar August, wie sie die EHF für die Europacup-Wettbewerbe plant, schloss die Liga nach rechtlicher Prüfung aus. Darauf einigten sich die HBL und die Clubchefs nach dpa-Informationen bei einer Videokonferenz am Freitag. "Wir werden noch bis zum 20. April abwarten, danach muss eine Entscheidung fallen", sagte Sportvorstand Stefan Kretzschmar von den Füchsen Berlin. dpa

+++ 16.39 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es derzeit insgesamt 385 bestätigte Infektionen (Stand: 3. April, 11 Uhr), ein Anstieg um 21 im Gegensatz zum Vortag zur selben Zeit (364 bestätigte Infektionen). Allerdings ist auch die Zahl der Personen, die wieder genesen ist, gestiegen. Sie beträgt aktuell 162, (Donnerstag 137). Dies bedeutet, dass im Mühlenkreis - abzüglich der verstorbenen Patienten - aktuell 223 Personen am Coronavirus erkrankt sind. Aktuell befinden sich weitere sechs nachgewiesene Fälle in stationärer Behandlung im Johannes Wesling Klinikum Minden. Sie befinden sich alle auf der Isolierstation. Zwei weitere Patienten befinden sich ebenfalls weiterhin in intensivmedizinischer Behandlung im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen. mt

+++ 16.36 Uhr

Der Deutsche Fußball-Bund hat mit umfassenden Anpassungen seiner Spielordnung auf die Auswirkungen der Corona-Krise reagiert. Die Saison 2019/20 kann bei Bedarf über den 30. Juni verlängert werden, teilt der DFB am Freitag mit. In diesem Zuge können Spielberechtigungen, Wechselfristen und Verträge mit Spielerinnen und Spielern zeitlich angepasst werden. Im Falle eines Saisonabbruchs wären Sonderregelungen zu Auf- und Abstieg möglich. Es ist einer der weitreichendsten Eingriffe in der Geschichte des DFB in die Spiel- und Jugendordnung. Die beschlossenen Änderungen sind bis zum 30. Juni 2021 für alle Altersklassen und Amateurligen gültig. Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen wieder die vorherigen Bestimmungen in Kraft treten. dpa

+++ 15.55 Uhr

Landschaft säubern - freiwillig: Der "Tag der sauberen Landschaft", der am Samstag, 4. April in Rinteln und Ortsteilen hätte stattfinden sollen, und an dem Bürger und Vereine ihre Umgebung vom Müll säubern, wurde in diesem Jahr abgesagt. Privatpersonen können aber trotzdem Müll sammeln, erinnert Krankenhagens Ortsbürgermeister Gerald Sümenicht: ->zum SZ/LZ-Artikel

+++ 15.52 Uhr

Kurz vor Ostern verlangt ein Münchner Anwalt per Eilantrag vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof die Zulassung für religiöse Zusammenkünfte inmitten der Corona-Krise. "Das absolute Verbot verletzt mich in meiner Religionsfreiheit. Ähnlich den Regelungen zu lebensnotwendigen Dienstleistungsbetrieben wäre eine Erlaubnis mit strengen seuchenhygienischen Auflagen das mildere Mittel gewesen", sagte der Anwalt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Er klage nicht nur als Katholik, sondern auch für andere Christen und Glaubensgemeinschaften, die den gleichen Einschränkungen unterworfen seien. dpa

+++ 15.48 Uhr

Die Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Zeiten des Coronavirus betreffen jeden. Umso wichtiger ist es, sich dabei an geltende Vorschriften und Empfehlungen seitens der Landesregierung zu halten, um die Ausbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen. Einige Rintelner Feuerwehren setzen daher in den Sozialen Netzwerken Facebook und Instagram bereits ein Zeichen dafür, in den eigenen vier Wänden zu bleiben. -> zum SZ/LZ-Artikel

+++ 15.18 Uhr

Beschäftigte, die wegen der Corona-Krise eine Prämie von ihrem Arbeitgeber bekommen, müssen darauf keine Steuern zahlen. Das gelte für Sonderzahlungen und Sachleistungen bis zu 1500 Euro, teilte das Finanzministerium am Freitag mit. Voraussetzung ist, dass die Prämien zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 zusätzlich zum normalen Arbeitslohn ausgezahlt werden. Die Hilfen bleiben auch in der Sozialversicherung steuerfrei. „Freundliche Worte an der Ladentheke und Beifall für das medizinische Personal sind ein schöner Ausdruck unserer Verbundenheit in dieser schweren Zeit. Aber wir wollen mehr tun, um die Helferinnen und Helfer angemessen zu würdigen“, erklärte Finanzminister Olaf Scholz (SPD). „100-prozentigen Einsatz in dieser Zeit wollen wir 100-prozentig belohnen.“ Mehrere Arbeitgeber hatten angekündigt, ihren Beschäftigten einen Bonus zahlen zu wollen - darunter die Einzelhändler Aldi, Real und Lidl. Sie wollten dies aus steuerlichen Gründen allerdings in Form etwa von Warengutscheinen tun.

+++ 15.15 Uhr

Die deutsche Botschaft in Wien hat 121 Deutschen die Ausreise aus der Quarantäne im österreichischen Wintersportort Sölden ermöglicht. Wie die Botschaft am Freitag mitteilte, wurde die Gruppe nach einem Medizincheck in Privatwagen und in von der Botschaft bereitgestellten Bussen zum Grenzübergang Scharnitz/Mittenwald geleitet. "Nach der unverzüglichen Rückkehr an ihren Heimatort müssen sich die Deutschen bei den zuständigen Gesundheitsämtern melden und in eine 14-tägige Heimquarantäne begeben", teilte die Botschaft mit. Sölden steht wegen der Coronavirus-Pandemie seit dem 17. März unter Quarantäne. Daher durften die mehr als 100 Deutschen den Ort nicht verlassen. dpa

+++ 15.07 Uhr

Der Landkreis Lippe teilt mit, dass Tests in Pflegeeinrichtungen erweitert werden. Ab sofort sollen Bewohner vor Aufnahme in eine vollstationäre Pflegeeinrichtung im Diagnostikzentrum oder bei einer Entlassung aus dem Klinikum Lippe im Krankenhaus auf das Coronavirus getestet werden. Anmeldungen seien zwingend notwendig und unter 05231-621700 möglich.

+++ 14.55 Uhr

Die KAVG (KreisAbfallVerwertungsGesellschaft) mbH im Kreis Minden-Lübbecke öffnet ihre zwei Wertstoffhöfe der Pohlschen Heide in Hille und ihren Wertstoffhof in der Benzstraße 3 in Lübbecke am Montag, den 6. April 2020 wieder für Bürgerinnen und Bürger. Auch die Anlieferung von Grünabfällen und die Abholung von Humusprodukten im Kompostwerk Pohlsche Heide ist dann wieder möglich. „Selbstverständlich werden verschärfte Schutzmaßnahmen getroffen“, heißt es in einer Mitteilung der KAVG.

+++ 14.51 Uhr

In nur drei Tagen von der Idee bis zur Serienproduktion: In der Krise zeigt sich die Innovationskraft heimischer Unternehmen. Der Industrietechnik-Hersteller Polyform im Rintelner Industriegebiet Süd stellt ab Montag 800 Gesichtsvisiere am Tag her, die er zum Selbstkostenpreis in der Region anbietet. „Die rennen uns hier die Bude ein“, berichtet Medizintechnik-Verkaufsleiter Christian Engel. Zusammen mit seinem Team hat er das Gesichtsvisier anhand der aktuellen Bedürfnisse maßgeschneidert. „Wir machen das mit einer Schneidtechnik und Materialien, die wir bereits im Haus haben“, erklärt er die blitzschnelle Entwicklung hin zur Serienproduktion.

Ab Montag werden zunächst acht der 200 Mitarbeiter des Unternehmens mit der Produktion beschäftigt sein. 10 Stück kosten 4,50 Euro. „Wir haben uns bewusst nicht an den aktuellen Marktpreisen orientiert“, erklärt Engel. „Wir wollen auch in der Krise unsere Leute beschäftigen können, und wollen den Schutz dann zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stellen.“

+++ 14.26 Uhr

Wegen der Corona-Krise haben die Kliniken in Deutschland die Zahl der Intensivbetten von 28.000 auf 40.000 erhöht. 30.000 dieser Plätze sind laut deutscher Krankenhausgesellschaft mit Beatmungsgeräten ausgestattet, wovon wiederum 20.000 frei sind. Deutsche Krankenhäuser verfügen im internationalen Vergleich über eine hohe Versorgungsdichte. Laut statistischem Bundesamt kommen auf 100.000 Einwohner 34 Intensiv-Betten. In NRW gibt es laut Gesundheitsministerium 6.161 Intensivbetten und in OWL 692 in 19 Krankenhäusern. Die Kliniken in Ostwestfalen halten teils ganze Intensivstationen für Covid-19-Patienten frei. Vorgehalten werden Intensivplätze unter anderem in Krankenhäusern im Kreis Minden-Lübbecke (Krankenhaus Bad Oeynhausen, Auguste-Viktoria-Klinik in Bad Oeynhausen, Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen, Krankenhaus Lübbecke, Johannes-Wesling-Klinikum Minden) sowie im Kreis Lippe (Klinikum Lippe in Detmold und Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe).

+++ 14.15 Uhr

Das Coronavirus hat nicht von der Hand zu weisende Auswirkungen auf die Wirtschaft, zum Teil dramatische. Etwas positiver scheint die Lage bei Umzugsunternehmen zu sein. Ein Bückeburger Umzugsunternehmer berichtet: -> hier geht's zum SZ/LZ-Artikel

+++ 14.10 Uhr

Unternehmen, die in der Corona-Krise Schutzmasken und Desinfektionsmittel an Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime spenden, müssen darauf keine Umsatzsteuer mehr zahlen. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag erfuhr, haben Bund und Länder beschlossen, dieses vorbildliche Engagement unbürokratisch zu unterstützen. Die Sonderregelung soll ab sofort und bis Jahresende gelten. "Wir unterstützen all jene, die sich solidarisch gegen diese Krise stemmen", erklärte Finanzminister Olaf Scholz (SPD). "Ich baue darauf, dass die Spendenbereitschaft der Unternehmen jetzt noch weiter zunimmt." Die Umsatzsteuer-Befreiung gilt auch, wenn Unternehmen unentgeltlich Personal für medizinische Zwecke stellen. Auch Sachspenden von medizinischer Ausrüstung an Rettungs- und Sozialdienste, Altersheime sowie Polizei und Feuerwehr sind abgedeckt. Normalerweise müssen Unternehmen für Sachspenden dann Umsatzsteuer zahlen, wenn sie zum Vorsteuerabzug berechtigen. dpa

+++ 13.51 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 429 bestätigte Coronafälle, teilt der Kreis am Freitagmittag mit – somit sind 36 weitere Infektionen bekannt. 86 Personen sind wieder genesen, drei Personen verstorben. Somit sind aktuell 340 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit 6. März wurden bisher 5172 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. 

+++ 13.44 Uhr

Waldspaziergang statt Isolation: Das Niedersächsische Forstamt Wolfenbüttel hat seit dem Beginn der Corona-Krise und dem damit einhergehenden Kontaktverbot höhere Besucherzahlen in den Wäldern festgestellt. "Zu Zeiten der Krise wird der Wald als Erholungsraum wieder neu entdeckt", sagte Andreas Baderschneider, der Leiter des Forstamts Wolfenbüttel, am Freitag. Für die rund 26.000 Hektar Wald, für die das Forstamt in der Region Braunschweig/Wolfsburg zuständig ist, hätten die vielen Ausflügler aber auch negative Folgen. So würden Parkplätze und Wegesränder stark verschmutzt, außerdem steige die Waldbrandgefahr durch weggeworfene Zigarettenstummel. dpa

+++ 13.05 Uhr

Auszubildende können nicht in Kurzarbeit geschickt werden, für Soforthilfe zählen sie nicht in die Betriebsgröße hinein. Das stellt kleinere Betriebe auch in Schaumburg vor Probleme: KLICK.

+++ 12.43 Uhr

Gerade war die Freude groß, dass die Rintelner Eisdiele "Venezia" wieder Eis am Tresen verkauft, da ist es einen Tag später mit dem spontanen Genuss für die Kunden schon wieder vorbei. Eis gibt es nur noch nach telefonischer Vorbestellung, zum Abholen in der Weserstraße. -> zum Artikel

+++ 12.04 Uhr

Mit Datum vom 3.04.2020 gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 71 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg und die Gemeinde Auetal. Von diesen 71 Fällen gelten 29 Personen als geheilt. -> Zum SZ/LZ-Artikel

+++ 11.11 Uhr

Google veröffentlicht in der Coronavirus-Krise eine Auswertung anonymisierter Bewegungsdaten. Das soll den Behörden zusätzliche Anhaltspunkte zum Verständnis der Verhaltenstrends liefern. In Deutschland wird auf Bundesland-Ebene gezeigt, wie sich die Zahl der Menschen etwa in Parks und Einkaufsläden sowie auf Bahnhöfen entwickelt hat. Dabei bekommt man nur eine prozentuale Veränderung insgesamt zu sehen, nicht aber die Entwicklung an einzelnen Orten. Mit der Zeit könnten die Daten auch auf tiefere regionale Ebenen heruntergebrochen werden, erklärte der Internet-Konzern zur Vorstellung des Plans am Freitag. In den USA etwa sind die Trends bereits auf County-Ebene verfügbar. dpa

+++ 10.46 Uhr

Nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) gibt es (Stand 3. April, 0 Uhr, online aktualisiert 8.10 Uhr) bundesweit 79 696 bestätigte Corona-Fälle. Das sind 6174 mehr als am Vortag. 1017 Menschen starben an den Folgen der Infektion.

+++ 10.44 Uhr

Die Bundesregierung will im Kampf gegen das Coronavirus sofort nach Vorliegen eines zuverlässigen Antikörpertests repräsentative Stichproben in der Bevölkerung machen lassen. Das kündigte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "maybrit illner" an. Ziel sei ein Überblick, wie groß der Anteil der Menschen in der Bevölkerung ist, die Antikörper gegen das Virus haben. Einen Test auf Antikörper im Blut gebe es schon, er sei "aber noch nicht so genau, wie wir ihn brauchen", sagte Braun. dpa

+++ 10.11 Uhr

Trotz der steigenden Zahl von Corona-Tests haben viele Labore nach Branchenangaben noch ausreichend Kapazitäten. Personalengpässe gebe es nicht, da die Laboruntersuchungen in anderen Bereichen derzeit stark rückläufig seien, sagte ein Sprecher des Berufsverbands Deutscher Laborärzte (BDL): „Wer jetzt nicht unbedingt zum Arzt gehen muss, der geht nicht.“ Probleme bereite inzwischen allerdings die Materialbeschaffung. „Die Verbrauchsmaterialien wie Tupfer und Plastikplättchen sind knapp und teuer geworden“, sagt auch Fabian Wisplinghoff, ärztlicher Leiter eines großen Kölner Labors. Durch die Zusammenarbeit mit mehreren Lieferanten habe er Engpässe bisher aber ausgleichen können. Im dem Labor werten die Mitarbeiter momentan täglich rund 5.000 Corona-Tests aus. „Wir könnten aber die doppelte Anzahl schaffen“, sagte Wisplinghoff.

+++ 10.05 Uhr

Derzeit erfreut sich das „Corona“-Bier aus Mexiko auch hierzulande besonders großer Beliebtheit. Aber: Die Herstellung von Bier in dem mittelamerikanischen Land wird vorerst eingestellt. Die Regierung stufe den Weiterbetrieb der Brauerei nicht als dringlich ein, teilte der Mutterkonzern Grupo Modelo mit.

+++ 9.45 Uhr

Die Handwerkskammer OWL weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass fast alle Handwerksbetriebe auch während der Corona-Krise für ihre Kunden im Einsatz sind. Maurer- und Betonbauer, Zimmerer, Tischler, Maler- und Lackierer, Elektroniker und Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik beispielsweise führen ihre Aufträge weiterhin aus und nehmen auch neue Aufträge entgegen.

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung für den 2. April

+++ 22 Uhr

Mehr als eine Million Menschen weltweit haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte die Johns-Hopkins-Universität mit. Mehr als 51.000 Menschen seien an der Viruskrankheit gestorben.

+++ 21.30 Uhr

Weil die erwartete Toilettenpapier-Lieferung nicht kam und das Papier knapp wurde, musste die Arbeitsagentur in Hameln zeitweise ihre Restbestände rationieren, berichtet die Dewezet. Noch vorhandene Rollen seien in einem Schrank eingeschlossen worden. Die dringend erwartete Lieferung kam zwei Tage später.

+++ 21 Uhr

Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet, wird schon am kommenden Wochenende die Polizeipräsenz am Steinhuder Meer verstärkt, um zu kontrollieren, dass sich Menschen an die Abstandsregeln halten. Weiterhin heißt es, dass die Stadt Wunstorf plant, beliebte Bereiche am größten Binnensee Niedersachsens über Ostern wegen Corona zu sperren.

+++ 19.30 Uhr

Eine Hundesalonbetreiberin aus dem Kreis Lippe darf nach einer neuen Entscheidung des Verwaltungsgerichts Minden nun doch trotz Corona-Pandemie weiter Hunde frisieren. Das Gericht hat am Donnerstag einen zunächst ergangenen Eilbeschluss von Dienstag entsprechend abgeändert.

+++ 19.04 Uhr

In Deutschland sind bis Donnerstagnachmittag mehr als 77 500 Infektionen (Vortag Stand 16.25 Uhr: mehr als 70 800) mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 19 100 nachgewiesenen Fällen und mindestens 277 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 17 600 Fällen und mindestens 202 Toten. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 146,5 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 93,3. Mindestens 950 (Vortag Stand 16.25 Uhr: 796) mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. dpa

++ 18.15 Uhr

In der Samtgemeinde Eilsen ist ein im Wesentlichen von Ehrenamtlichen getragenes Corona-Hilfe-Netzwerk geknüpft worden. Angeboten werden unter anderem die Besorgung von Einkäufen oder Beförderungsfahrten zu Ärzten und Apotheken. -> zum SZ/LZ-Artikel.

+++ 18 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 2. April 2020, insgesamt 82 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf  Hameln, Bad Pyrmont,  Aerzen,  Bad Münder,  Coppenbrügge, Hess. Oldendorf und Emmerthal. Von diesen 82 Fällen gelten 23 Personen als geheilt.  Zwei Personen sind verstorben. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut, teilt der Landkreis mit. 12 infizierte Personen werden derzeit in den drei Akutkliniken im Landkreis Hameln-Pyrmont stationär behandelt. Außerdem befinden sich 172 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.  

+++ 17.50 Uhr

Auch in der Kommunalpolitik wirbelt das Coronavirus gehörig viel durcheinander. Wie trifft man politische Entscheidungen, ohne persönlich zusammenzukommen? Für Hessisch Oldendorf haben wir uns das hier erklären lassen: KLICK.

+++ 17.40 Uhr

Am kommenden Sonntag, 5. April, finden die Landratswahlen im Landkreis Hameln-Pyrmont statt. Wegen der Corona-Pandemie werden diese als reine Briefwahlen durchgeführt. Dass es auch und gerade unter diesen Umständen wichtig ist, zu wählen und die Demokratie damit zu beleben und zu stärken, betont Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger in einer Pressemitteilung: „Ich möchte alle Bürgerinnen und Bürger dazu einladen und aufrufen, bis zum Sonntag, dem 05.04.2020 bei der Stichwahl zum Landrat unseres Landkreises von Ihrem verfassungsmäßig garantierten, demokratischen Grundrecht Gebrauch zu machen und ihre Stimme abzugeben."

+++ 17.25 Uhr

Die Deutschen Meisterschaften in Badminton, die vom 22. bis zum 24. Mai in Rinteln hätten stattfinden sollen, sind nun ebenfalls abgesagt. Dazu habe sich das DBV-Präsidium entschieden, teilt die Stadt Rinteln mit. Es werde geprüft, ob die Meisterschaften zu einem anderen Termin stattfinden können.

+++ 16.28 Uhr

Vorhergesehen und befürchtet haben es schon viele, doch nun ist es bittere Gewissheit: Nach unzähligen anderen Veranstaltungen fällt auch die Landpartie auf Schloss Bückeburg in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Wie Hofkammer-Direktor Christian Weber und Tim Henrik Göhring, Mitglied des Organisations-Teams, in einer gemeinsamen Bildschirm-Konferenz mitteilten, sehe man zum jetzigen Zeitpunkt keine andere Möglichkeit mehr, als die für das Fronleichnams-Wochenende geplante Großveranstaltung abzusagen. Zum Artikel geht's hier lang: KLICK.

+++ 16 Uhr

In Lippe gibt es insgesamt 393 bestätigte Coronafälle – damit sind 46 weitere Infektionen bekannt (Stand: 2. April, 12 Uhr). 61 Personen sind wieder genesen, drei Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 329 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. 

+++ 15.58 Uhr

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat den Weg für ein 5 Millionen Euro schweres kommunales Rettungspaket für Unternehmen frei gemacht, sodass morgen um 8 Uhr die Antragstellung beginnen kann.

+++ 15.37 Uhr

"Eine Stadt hilft" heißt die Initiative der Stadthäger Verwaltung, mit der sie sich in die Nachbarschaftsangebote Stadthagens einreiht.

+++ 15.34 Uhr

Die niedersächsische Landesregierung bereitet einen landesweiten Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Kontaktverbote in der Corona-Krise vor. Eine entsprechende Empfehlung für die Landkreise und kreisfreien Städte werde derzeit mit dem Innenministerium erarbeitet und könnte von Anfang kommender Woche an greifen, sagte der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, Heiger Scholz, am Donnerstag in Hannover. Nach dem Infektionsschutzgesetz seien bei Verstößen Bußgelder bis zu 25 000 Euro möglich - in schweren Fällen müsse dieser Rahmen auch ausgeschöpft werden, sagte Scholz. Ziel sei zudem, bundesweit möglichst einheitlich vorzugehen. Ein Verbot von Osterausflügen, wie Mecklenburg-Vorpommern es für seine Feriengebiete verhängt hat, ist in Niedersachsen nicht flächendeckend geplant. Die örtlichen Behörden könnten aber im Einzelfall zum Beispiel Strände und andere Ausflugsorte sperren. dpa

+++ 15.32 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 5059 gestiegen. Das sind 342 Fälle mehr als am Mittwoch, wie der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, Heiger Scholz, am Donnerstag mit Stand 14 Uhr mitteilte. Die Wachstumsrate lag damit bei sieben Prozent. "Es scheint sich also der Rückgang der Infektionsgeschwindigkeit zu bestätigen", sagte Scholz. Insgesamt seien 63 Menschen im Land nach einer Coronavirus-Infektion gestorben (plus 16 im Vergleich zum Vortag). Die Zahl der genesenen Corona-Patienten in Niedersachsen stieg von 732 auf 977. dpa

+++ 15.21 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es 364 bestätigte Infektionen (Stand: 2.4., 11 Uhr), 137 Personen sind wieder genesen. Damit sind im Mühlenkreis - abzüglich der verstorbenen Patienten - aktuell 226 Personen am Coronavirus erkrankt.

+++ 15.15 Uhr

Die Landesregierung hatte alle Osterfeuer verboten (Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen sind noch bis mindestens 20. April untersagt), stellt jetzt aber in Aussicht, dass sie nachgeholt werden dürfen. Umweltminister Olaf Lies: „Osterfeuer können nach der Corona-Krise abgebrannt werden, wenn die derzeitigen Einschränkungen aufgehoben sind.“ Einen Erlass, der dies erlaubt, haben das Umwelt- und das Sozialministerium am Mittwoch in die Kommunen gegeben, auch der Landkreis Schaumburg hat ihn erhalten. -> zum Artikel

+++ 14.44 Uhr

Das Eiscafé "Venezia" in Rinteln hat wieder geöfffnet - Außer-Haus-Verkauf ist erlaubt. Das städtische Ordnungsamt hat sein Okay dazu gegeben, denn auch Eisdielen-Eis darf im Außer-Haus-Verkauf angeboten werden. Natürlich gelten relativ strenge Auflagen. Am Tresen und vor der Eisdiele dürfen sich keine Grüppchen bilden. Deshalb ist es nicht erlaubt, das Eis in der Nähe des Geschäfts zu verzehren. Damit alles gutgeht, bittet die Familie Corazza darum, dass die Kunden ihre Eiswünsche telefonisch unter 05751/2021 vorbestellen, und dann - verpackt - abholen. -> zum SZ/LZ-Artikel

+++ 14.24 Uhr

Schlechter Aprilscherz in Lippe führt zu Strafanzeige gegen die Verfasserin: -> zum Artikel

+++ 14.02 Uhr

Die Mühlenkreiskliniken im Kreis Minden-Lübbecke bitten Bürgerinnen und Bürger mit einer Fachausbildung im pflegerischen oder ärztlichen Bereich, bei der Bewältigung der Corona-Krise zu helfen. -> zum Artikel

+++ 13.39 Uhr

Mit Datum vom 2.4.2020 gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 62 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg und die Gemeinde Auetal (->SZ/LZ-Bericht mit Karte). Von diesen 62 Fällen gelten 28 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Eine der infizierten Personen befindet sich in stationärer Behandlung. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 60. 

+++ 13.25 Uhr

Im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise haben die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten inzwischen 2,7 Billionen Euro mobilisiert. Diese Summe nannte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Donnerstag in Brüssel. "Das ist die größte Reaktion der EU auf eine Krise in der Geschichte." Nun müsse man die langfristige Antwort auf die wirtschaftlichen Folgen angehen und hier sei der geplante mehrjährige EU-Haushaltsplan das richtige Instrument.  dpa

+++ 13.05 Uhr

Die Ordnungsbehörde der Stadt Minden weist darauf hin, dass die Durchführung von Oster-/Brauchtumsfeuern gemäß der Coronaschutzverordnung NRW und der Allgemeinverfügung der Stadt Minden untersagt ist. Im Regelfall haben die Veranstalter ihre zuvor angemeldeten Oster-/Brauchtumsfeuer bereits abgesagt. Die Ordnungsbehörde wird jedoch im Stadtgebiet entsprechende Kontrollen durchführen und Verstöße ahnden. mt

+++ 12.52 Uhr

Die Stadt Lügde sperrt den Köterberg, den höchsten Berg in Lippe, ab Freitag, 3. April, für Autofahrer. Begründung: zu viele Besucher, welche die Abstandsvorschriften missachtet hätten.

+++ 12.49 Uhr

Das Rathaus der Stadt Hessisch Oldendorf ist für den Publikumsverkehr ohne vorherige Terminvereinbarung geschlossen. Dennoch sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses weiterhin im Rathaus oder im Homeoffice für Bürgerinnen und Bürger tätig. Das Rathaus ist über die Telefonzentrale 05152/7820 oder über die bekannten Durchwahlnummern zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu erreichen. Auch die Einsichtnahme in Bauleitpläne ist im Rahmen der öffentlichen Auslegung weiterhin möglich. Termine dazu können über die Rufnummer 05152/782104 vereinbart werden. Der Noteinkaufsdienst im Stadtgebiet Hessisch Oldendorf kann unter 05152/782224 (Montag bis Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 UJhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr erreicht werden.

+++ 12.24 Uhr

Wer Fragen zur Rente hat, muss sie nicht auf die lange Bank schieben. Unter der kostenfreien Hotline 0800 1000 480 10 beraten die Experten der Deutschen Rentenversicherung Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 19.30 Uhr und freitags bis 15.30 Uhr auch jetzt rund um Rente, Reha und zusätzliche Altersvorsorge – und nehmen am Telefon Anträge auf. Das teilt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover mit.

+++ 12.06 Uhr

Nach dem großen Ansturm auf Corona-Soforthilfen für die Wirtschaft kommt die Auszahlung langsam in Gang. Bis Dienstagabend wurden allein in elf Bundesländern mehr als 374 000 Anträge bewilligt, wie eine Länderumfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Rund 1,3 Milliarden Euro flossen demnach bereits an in Existenznot geratene Unternehmen. In dreizehn Bundesländern summierte sich die Anzahl der bei den zuständigen Landesförderbanken eingegangenen Anträge auf mehr als 929 000. Nach ersten Meldungen aus den Ländern zeichnete sich ab, dass besonders Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler die Hilfen in Anspruch nehmen. dpa

+++ 11.37 Uhr

In Deutschland sind bis Donnerstagvormittag mehr als 73 900 Infektionen (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 67 100) mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 17 200 Fällen und mindestens 197 Toten und Bayern mit mehr als 17 100 nachgewiesenen Fällen und mindestens 241 Toten. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 132,4 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 89,0. Mindestens 879 (Vortag Stand 10.15 Uhr: 701) mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. dpa

+++ 11.13 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es den ersten Todesfall eines Corona-Infizierten. Es handelt sich um den Patienten, der bereits einen Tag zuvor auf die Intensivstation des Johannes Wesling Klinikums Minden verlegt und beatmet werden musste. ->zum Bericht

+++ 11.09 Uhr

Ein Beratungsteam der Stadt Rinteln berät und unterstützt Selbstständige und Betriebe bei der Antragsstellung zu den Corona-Hilfen. Bei Fragen zur finanziellen Soforthilfe sowie Kurzarbeit stehen Linda Mundhenke unter 05751 / 403 – 118 oder 01590 / 421 83 46 und Anja Friedrich unter 05751 / 403 – 102 zur Verfügung. Über die steuerlichen Hilfen geben Jörg Schmieding, 05751 / 403 – 105, und Theresa Gärling, 05751 / 403 – 139, Auskunft. Sie beraten über die Möglichkeiten der Stundung von Gewerbesteuerzahlungen, der zinslosen Stundung der Gewerbesteuervorauszahlungen und dem Aussetzen von Vollstreckungsmaßnahmen. Die Beratung ist telefonisch oder auch per Online-Konferenz möglich. 

+++ 11.02 Uhr

Einkaufshilfe in Goldbeck: die Genossenschaft "Goldbecker Lädchen" ist erreichbar werktags morgens von 7 bis 9 Uhr, nachmittags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 7 bis 11 Uhr unter Telefon (0 52 62) 9 95 79 21. -> mehr

+++ 10.30 Uhr

Die Handwerkskammer Hannover bucht Mitgliedsbeiträge ab, mitten in der Corona-Krise - und dann auch noch verfrüht. Einen Handwerker aus Rinteln ärgert das: KLICK.

+++ 10.10 Uhr

Die Weserfähre Großenwieden nimmt ab Donnerstag, 2. April, den Fährbetrieb zu den gewohnten Zeiten wieder auf. Aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation wird die Anzahl der Fährgäste pro Überfahrt bis auf weiteres auf maximal 7 Personen begrenzt. Darüber hinaus werden alle Fährgäste gebeten, die an der Fährstelle angebrachten Hinweisschilder, insbesondere zum Abstandsgebot zu beachten und wenn möglich, das Fährentgelt passend abgezählt beim Fährführer zu entrichten

+++ 9.23 Uhr

Eigentlich war heute eine Feier geplant, doch dort, wo Martha Furchert lebt, hat außer ihren Mitbewohnern und den Mitarbeitern zurzeit niemand Zutritt: im Pflegewohnheim St. Laurentius in Bad Pyrmont. Nun feiert sie ohne Verwandte und Bekannte ihren 100. Geburtstag. Hier geht es zum kostenfreien Portrait.

+++ 8.36 Uhr

Die Corona-Krise zwingt Gastronomen in die Knie. Die Existenzängste sind groß. Trotzdem ist es für den Wirt des Rodenberger Ratskellers, Okay Bilgi, eine Herzensangelegenheit, Bedürftigen zu helfen. Er spendete eine große Ladung Backwaren an die Tafel. Wie es mit dem Ratskeller weitergeht, ist derweil ungewiss. Der Betrieb bietet Gerichte einer stark reduzierten Speisekarte zum Abholen an – wie fast alle Gastronomen des Landkreises.

+++ 8 Uhr

Die Corona-Pandemie mit ihren schweren wirtschaftlichen und sozialen Folgen kann nach Ansicht des Pariser Experten Sébastien Maillard das Gefüge der EU erschüttern.Gerade im besonders betroffenen Italien hätten Menschen das Gefühl, sich nicht mehr auf die Solidarität der traditionellen Partner verlassen zu können, sagte der Direktor des Jacques Delors Instituts der Deutschen Presse-Agentur in Paris. «Die Italiener sind bereits sehr misstrauisch gegenüber Europa geworden. Es gibt das Risiko, dass ein "Italexit" ausgelöst werden könnte», sagte er mit Blick auf einen möglichen italienischen EU-Austritt.

+++ 7.11 Uhr

Der „Palmsonntag“ ist der letzte Sonntag vor Ostern und damit meistens gut besucht. Diesmal wird es in Rinteln aufgrund der Corona-Krise nicht nur eine Video-Botschaft geben, Bürger können sich auch Segenspostkarten abholen: Superintendent Andreas Kühne-Glaser wird zum Thema „Segen“ sprechen. Damit das Ganze doch etwas Handgreifliches bekommt, hängen vor der St. Nikolai-Kirche „Segenspostkarten“ an einer aufgespannten Leine. Jeder, der einen solchen Segen erhalten möchte, ist eingeladen, ihn sich persönlich abzuholen.

+++ 6.45 Uhr

Ab Samstag, 4. April, öffnen in ganz Niedersachsen die Baumärkte und Gartencenter wieder. Ministerpräsident Stephan Weil sagte, Niedersachsen werde die Regelung an diejenigen anderer Bundesländer anpassen und "eine Öffnung für Baumärkte und Gartencenter vorsehen". Grund dafür ist, dass in anderen Bundesländern, insbesondere NRW, die Baumärkte weiter geöffnet hatten. Dadurch entstand ein Bamarkt-Tourismus und noch längere Schlangen jenseits der Landesgrenze. Wir müssen uns immer wieder selbstkritisch überprüfen", sagte Weil.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 1. April. +++

+++ 18.37 Uhr

Die Rintelner Kirchengemeinden bieten für den kommenden Palmsonntag, 5. April, Gottesdienste "aus der Tüte" an. Was das genau heißt, steht in diesem SZLZ-Bericht: KLICK.

+++ 18.02 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 1. April 2020, insgesamt 79 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf  Hameln, Bad Pyrmont,  Aerzen,  Bad Münder,  Coppenbrügge, Hess. Oldendorf und Emmerthal. Von diesen 79 Fällen gelten 18 Personen als geheilt.  Zwei Personen sind verstorben. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden gemeinsam vom Gesundheitsamt und den jeweils behandelnden Hausärzten engmaschig betreut. 11 der infizierten Personen befinden sich derzeit  in stationärer Behandlung. Außerdem befinden sich 154  Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.  

+++ 17.30 Uhr

Welche touristischen Angebote gibt es noch im Weserbergland - und darf man die großen Wanderwege noch benutzen? Was ist mit dem Megamarsch-Termin? Diese und andere Fragen beantwortet das Touristikzentrum Westliches Weserbergland: KLICK.

+++ 17.20 Uhr

In Obernkirchen und den Ortsteilen überlegen sich die Menschen, was man unternehmen kann, damit die Menschen auf den Dörfern in Verbindung bleiben: KLICK.

+++ 16.45 Uhr

4717 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Mittwoch, Stand 14 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.   Insgesamt 47 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 732 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 15,5 Prozent. Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. 

+++ 16.16 Uhr

Auch bei der Johanniskirchengemeinde in Rinteln öffnet sich die Kirchentür online. Mehrere Videoandachten von Pastor Dirk Gniesmer sind auf der Homepage www.johannis-rinteln.de und über Facebook zu sehen. Zusätzlich werden ab dem Wochenende die Texte der Andachten vor der Kirchentür zum Mitnehmen ausgelegt. 

+++ 16.09 Uhr

Bund und Länder wollen die bestehenden scharfen Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise mindestens bis zum Ende der Osterferien verlängern. Die Bürger "bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren", heißt es in einer der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch vorliegenden Beschlussvorlage für die Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer. dpa

+++ 16.05 Uhr

In Lippe gibt es nach Angaben des Kreises insgesamt 347 bestätigte Coronafälle. 56 Personen sind wieder genesen, drei Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 288 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 1. April, 12 Uhr). 

+++ 15.59 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es 340 bestätigte Infektionen (Stand 1.4., 11 Uhr), genesen sind 124. Damit liegt die aktuelle Anzahl der Personen, die im Kreisgebiet Minden-Lübbecke noch am Coronavirus erkrankt sind, bei 216.

+++ 15.55 Uhr

Niedersachsen stockt mit der Nutzung von tiermedizinischen Laboren seine Kapazitäten für Tests auf das Coronavirus deutlich auf. Mehr als 1000 zusätzliche Tests pro Tag sollen von kommender Woche an in Laboren des Landesamts für Verbraucherschutz (Laves) in Hannover und Oldenburg durchgeführt werden, wie Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) und Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Mittwoch mitteilten. Mit den Laves-Laboren soll vor allem sichergestellt werden, dass Mitarbeiter aus Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben unbürokratisch und zügig getestet werden können, damit sie zum Beispiel nicht in Quarantäne müssen. Die zentrale Infrastruktur wie Polizei und Feuerwehr soll so aufrechterhalten werden. dpa

+++ 15.22 Uhr

Offenbar zu einer sogenannten Corona-Party haben sich mehrere junge Leute an einem Pavillon auf einem Schulhof in Porta Westfalica-Hausberge am Dienstagabend getroffen. Als Polizeibeamte nach einem Hinweis gegen 21.30 Uhr an der Hoppenstraße eintrafen, flüchteten die Jugendlichen in ein angrenzendes Waldstück.

+++ 15.08 Uhr

Zurzeit ist die Anlieferung von Grünabfällen an den aws-Annahmestellen in Schaumburg nicht möglich. Das betrifft momentan insbesondere Gartenbesitzer, bei denen in dieser Jahreszeit viel Hecken-, Baum- und Strauchschnitt anfällt. Für dieses Material bietet die aws Schaumburger Privatgärtnern im laufenden Monat April die Abfuhr von der Grundstücksgrenze an; auch größere Mengen an Grünschnitt werden auf Wunsch abgeholt. Ähnlich wie bei der Sperrmüllabfuhr erfolgt die Anmeldung per Email unter bestellung.gruenabfall@aws-shg.de oder telefonisch unter 05721/ 97 05 30 20. Weitere Informationen zu den Abfuhrmodalitäten unter https://aws-shg.de/baumschnitt.html

+++ 15.06 Uhr

Der „Palmsonntag“ ist der letzte Sonntag vor Ostern und damit meistens gut besucht. Diesmal aber kann es nur eine Video-Botschaft geben, sichtbar auf der Facebook-Seite oder Webseite der Rintelner Nikolaigemeinde. Superintendent Andreas Kühne-Glaser wird zum Thema „Segen“ sprechen. Vor der St. Nikolai-Kirche hängen außerdem „Segenspostkarten“ an einer aufgespannten Leine. Jeder, der einen solchen Segen erhalten möchte, ist eingeladen, ihn sich persönlich abzuholen

+++ 14.41 Uhr

In Rinteln und den Ortsteilen gibt es zahlreiche Initiativen und Nachbarschaftshilfen - aber die Helfer warten auf Anfragen: KLICK.

+++ 14.30 Uhr

Rintelns Kirchengemeinden machen derzeit sehr positive Erfahrungen mit Online-Gottesdiensten: KLICK.

+++ 13.18 Uhr

Wer als Selbstständiger pflichtversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung ist und wegen der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten gerät, kann die Beitragszahlungen vorübergehend aussetzen. Voraussetzung dafür ist ein formloser Antrag. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. Weitere Informationen gibt es am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de.

+++ 13.04 Uhr

Dringende Baumaßnahmen in Rinteln werden natürlich auch in Corona-Zeiten erledigt, so zum Beispiel Arbeiten an den Hallenbädern in Rinteln und Steinbergen. Außerdem arbeitet das Team der Stadtwerke weiter, die Energieversorgung ist sichergestellt: KLICK.

+++ 12.58 Uhr

Mit heutigem Datum 1.4.2020 gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 59 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg und die Gemeinde Auetal. Von diesen 59 Fällen gelten 24 Personen als geheilt. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Eine der infizierten Personen befindet sich in stationärer Behandlung. Täglich werden weitere Personen getestet. Gestern belief sich die Zahl der Testungen auf 86.

 +++ 12.12 Uhr

Kündigungsschutz für Mieter tritt in Kraft: Für Mieter und Verbraucher gelten ab diesem Mittwoch die neuen Regeln zum verbesserten Schutz in der Corona-Krise. "Mit den heute in Kraft getretenen zivilrechtlichen Vorschriften erhalten Mieter, Verbraucher und Kleinstgewerbetreibende eine wichtige Verschnaufpause, die sie benötigen, um staatliche Hilfen und Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen zu können", erklärte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD). "Die Regelungen stellen sicher, dass Mieter und Gewerbetreibende in dieser schwierigen Zeit nicht ihr Zuhause oder ihr Betriebs- oder Ladenlokal verlieren." dpa

+++ 12.11 Uhr

Mindestens 67 898 Menschen sind in Deutschland mit dem neuen Coronavirus infiziert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur von Mittwochvormittag hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mindestens 15 999 Fällen und 168 Toten und Bayern mit 15 505 nachgewiesenen Fällen und 191 Toten. Für ganz Deutschland liegt der Wert bei 81,7. Experten rechnen für das ganze Land mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. Mindestens 721 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. dpa

+++ 12.08 Uhr

Gabenzaun-Aktion in Minden: Seit dem Wochenende können die Mindener an der Simeons-Herberge in der Königstraße und an einem zweiten Standort am Schwanenteich Tüten mit Lebensmitteln, Kleidung und anderen Nützlichkeiten anbringen – für Menschen in Not, deren Lage sich durch die Corona-Pandemie zuspitzt.

+++ 11.19 Uhr

Die Planungen zum Wesertag in Petershagen liegen derzeit auf Eis. Nach ursprünglicher Vorstellung sollte noch vor den Osterferien ein Treffen mit den möglichen Akteuren stattfinden. „Aufgrund der Corona-Krise haben wir das Thema jetzt erst einmal zurückgestellt“ so gestern Petra Rodenbeck aus der Tourismus-Information auf Anfrage. Ob überhaupt ein Wesertag in diesem Jahr stattfindet, sei damit nicht entschieden. Petra Rodenbeck wies auf den organisatorischen und vor allem ehrenamtlichen Aufwand der Veranstaltung hin. Erste Überlegungen gingen dahin, den Wesertag deshalb im zweijährigen Rhythmus über die Bühne zu bringen. mt

+++ 10.58 Uhr

Auch in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford beabsichtigen rund 2000 Firmen aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit zu machen. Bis Ende März haben diese Betriebe bei der Agentur für Arbeit angezeigt, ihre Beschäftigten zumindest teilweise kurzarbeiten zu lassen.

+++ 10.25 Uhr

Debatte um Maskenpflicht: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) berät an diesem Mittwoch (14.00 Uhr) erneut mit den Ministerpräsidenten der Länder über den Kampf gegen die Coronavirus-Krise. Dabei soll die aktuelle Entwicklung bei den Neuinfektionen in Deutschland bewertet werden. Es dürfte auch um eine Art Evaluation der bisherigen Anti-Corona- Maßnahmen gehen. Bund und Länder hatten am 22. März strenge Kontaktbeschränkungen für die Menschen beschlossen, die mindestens bis zum 5. April gelten sollten. Diese Maßnahmen dürften nun verlängert werden. Aktuell wird zudem vor allem über eine Maskenpflicht diskutiert. dpa

Das Land Niedersachsen hat heute eine Teillieferung von 150.000 medizinischen Schutzmasken erhalten. Die Bestellung war am 1. März aufgegeben worden. Ursprünglich waren 320.000 Masken bestellt worden. „Diese Teillieferung ist hoch willkommen. Gleichzeitig muss man festhalten, dass sie den tatsächlichen Bedarf bei weitem nicht decken kann. Es herrscht überall in Europa ein eklatanter Mangel“, erklärte Gesundheits-Staatssekretär Heiger Scholz, der den Corona-Krisenstab der Landesregierung leitet. Auf eine weitere Lieferung von 1,4 Millionen bestellter medizinischer Schutzmasken wartet das Land noch.

+++ 10.23 Uhr

Sie sorgen für Nachschub im Supermarkt: Die rund 1000 Menschen, die laut Arbeitsagentur im Kreis Schaumburg in der Lebensmittelindustrie arbeiten, leisten in der Coronavirus-Pandemie einen entscheidenden Beitrag dafür, dass Essen und Trinken nicht knapp werden. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. „Überstunden und Extra-Schichten sind in der Lebensmittelindustrie schon seit Wochen an der Tagesordnung. Die Menschen arbeiten am Limit, damit Aldi, Lidl, Rewe, Edeka & Co. die Ware nicht ausgeht“, sagt Lena Melcher von der NGG-Region Hannover. Die Politik habe dies erkannt und die Lebensmittelbranche für „systemrelevant“ erklärt. Bei den Beschäftigten allerdings tauchen gerade jetzt viele Fragen auf, so die Gewerkschaft.

+++ 10.20 Uhr

Not macht bekanntlich erfinderisch: Die Rintelner Kaffeerösterei Niemeyer am Kirchplatz hat einen Verkaufsstand vor der Geschäftstür eingerichtet, um die Mitarbeiter zu schützen, die freiwillig weiterarbeiten.

+++ 10.15 Uhr

Gemeinsam die Schaumburger Geschäfte und kleinen Betriebe unterstützen - gerade in Zeiten von Corona. Das ist das Ziel der Online-Plattform unserer Zeitung, www.wir-sind-schaumburg.de. Viele Menschen wollen unterstützen - seit Veröffentlichung der Plattform vor einer Woche haben rund 5000 Schaumburger die Seite besucht.

+++ 10.10 Uhr

Um die Mobilität weiterhin zu sichern, bleiben die Stationen von TÜV NORD geöffnet. Da die Gesundheit der Mitarbeitenden, Kunden und Partner an oberster Stelle steht, finden die Fahrzeuguntersuchungen unter Einhaltung aller wirksamen Schutzmaßnahmen statt. Im Vorhinein sollte entweder über die Rufnummer  0800 80 70 600 oder online (www.tuev-nord.de) ein Termin vereinbart werden. Voraussichtlich bis zum 18. April werden keine Fahrerlaubnisprüfungen (Theorie- und Praxisprüfungen) bei TÜV NORD durchgeführt. Medizinisch-psychologische Untersuchungen fallen vorerst bis zum 19. April aus.

+++ 9.04 Uhr

Auch im Einzelhandel heißt es in diesen Krisenzeiten zusammenhalten: Während Mitarbeiter von McDonald’s in den nächsten Wochen beim Discounter Aldi dabei helfen, den durch die Corona-Krise ausgelösten Kundenansturm zu bewältigen, gibt es auch in Hessisch Oldendorf ein Beispiel für gelebte Zusammenarbeit. „Nachbarschaftliche Hilfe“ nennt Stefan Ladage, Inhaber des gleichnamigen Edeka-Frischemarktes, eine Verabredung, die er mit der Inhaberin der Esso-Tankstelle, Michaela Hennecke, getroffen hat. „Wir benötigen in unserem Markt dringend Aushilfen, da im Moment mehr zu tun ist als in normalen Zeiten“, sagt Ladage. Daher fragte Ladage bei der Inhaberin der Esso-Tankstelle nach, ob sie ihm mit Mitarbeitern aus ihrem Betrieb aushelfen könne. „Pro Woche ist nun eine meiner Vollzeitkräfte bei Edeka beschäftigt“, erzählt Michaela Hennecke und fügt hinzu: „Ich freue mich, dass das so problemlos funktioniert und wir Unternehmer uns in Krisenzeiten gegenseitig unterstützen.“

+++ 8 Uhr

Kaum ist Toilettenpapier da, ist es auch schon wieder ausverkauft. Für Stammkunden, die nicht gehortet hatten und denen jetzt das Klopapier ausgeht, hat der Edeka-Laden in Lindhorst eine lange Liste angelegt, um diesen ein Paket zu reservieren. „In dem Geschäft geht es sehr familiär zu“, sagt der Inhaber. Rund 100 Namen stehen drauf. Die Kunden kommen aus dem nahen Umfeld und man kennt sich. Aber dieser Extra-Service koste die Mitarbeiter, die ohnehin schon gut zu tun hätten, einiges an zusätzlicher Zeit.

+++ 7 Uhr

Schlechte Nachrichten am Morgen: Die Krise hat die Schaumburger Wirtschaft voll erwischt. Wie die Arbeitsagentur mitteilt, haben in den vergangenen Tagen 2000 Betriebe im Weserbergland Kurzarbeit angemeldet. Zum Vergleich: Im Vorjahresmonat waren es gerade einmal drei Unternehmen in Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden.  „Das ist ein Einschnitt, wie wir ihn noch nie erlebt haben“, sagt Martin Wrede, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Stadthagen. Selbst bei der Wirtschaftskrise 2008/2009 hätte es nicht so extreme Auswirkungen auf die Betriebe gegeben wie bei der Corona-Epedemie. Von den Einbrüchen bleibt nach Ansicht Wredes keine Branche verschont.


+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 31. März +++

+++ 18.28 Uhr

4348 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, Stand 14 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Insgesamt 43 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen den Angaben zufolge 568 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht rund 13 Prozent.

+++ 18 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 31.03.2020, insgesamt 73 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 73 Fällen gelten 13 Personen als geheilt.  Zwei Personen sind verstorben.

+++ 17.14 Uhr

Die Berufsbildenden Schulen Stadthagen (BBS) sind wie alle Schulen derzeit geschlossen. Die Hausmeister und das Sekretariat haben gut zu tun. Notwendige Arbeiten, die für die Osterferien geplant waren, werden zum Teil vorgezogen. Auch die Schulleitung ist im Büro erreichbar. „Das Sekretariat ist täglich mindestens von 8 bis 14 besetzt“, sagt Schulleiter Thomas Piepho. Anmeldungen könnten mit der aktuell bis zum 15. April verlängerten Anmeldefrist online und per Post erfolgen. Es seien unter anderem noch Plätze im Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales und im Beruflichen Gymnasium Technik frei. Bei Beratungsbedarf zur Schullaufbahn kann über das Sekretariat der Kontakt hergestellt werden. Details gibt es auf bbsstadthagen.de.

Die Vorbereitungen der anstehenden Abiturprüfungen liefen auf Hochtouren. Piepho: „Unabhängig davon, ob der 15. April als Schulstart für den 13. Jahrgang stattfinden wird oder nicht.“ Ebenfalls in der Phase der Prüfungsvorbereitung befänden sich zahlreiche weitere Schülerinnen und Schüler der BBS, deren Abschlüsse im Frühsommer 2020 anstehen. 

+++ 16.30 Uhr

Der Agentur für Arbeit Hameln liegen nach aktuellen Angaben 2000 Anzeigen zur Kurzarbeit von Unternehmen in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg vor. Quer durch alle Branchen sind Arbeitgeber gezwungen, für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeitergeld (KUG) zu beantragen, der überwiegende Teil von ihnen zum ersten Mal. Zum Vergleich: Im März 2019 hatten lediglich drei Arbeitgeber in allen drei Landkreisen Kurzarbeit angezeigt.

+++ 14.54 Uhr

Die Stadt Rinteln überlegt, die nächste Ratssitzung unter freiem Himmel stattfinden zu lassen. So wären die Abstandsregeln wegen der Corona-Pandemie leichter einzuhalten, findet die WGS.

+++ 14.39 Uhr

Normalerweise startet die Weserfähre zwischen Varenholz und Veltheim immer Ende März/Anfang April in die Saison. Doch weil Corona in diesem Jahr so gut wie alles anders sein lässt als sonst, liegt das noch fast neue Fährboot bis auf Weiteres auf dem Trockenen im Winterquartier im Kieswerk Reese am Varenholzer Ufer.

+++ 14.06 Uhr

Die Zahl der Infizierten im Landkreis Schaumburg ist von Montag auf Dienstag nur um eine Person auf 54 gestiegen. Der Landkreis schreibt: Mit Datum vom 31.03.2020 gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 54 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg und die Gemeinde Auetal. 1 Person befindet sich in stationärer Behandlung. 19 Personen gelten als geheilt. Täglich werden weitere Personen nach Anordnung des Gesundheitsamtes oder eines Allgemeinmediziners getestet.

Die Zahl der Testungen belief sich gestern auf 147.

+++ 14 Uhr

Da die Zahl der Haushalte mit COVID-19 infizierten Verdachtsfällen und bestätigten COVID-19 Patienten auch im Landkreis Schaumburg zunimmt, gibt die aws (Abfallwirtschaft Schaumburg) folgende Hinweise zur Entsorgung von Restabfall: Zum Restabfall gehören unter anderem alle Abfälle, die mit Sekreten kontaminiert sein können, wie Taschentücher, Hygienepapiere, Hygieneartikel, Mund-Nasen Schutz. Die Abfälle dürfen nicht lose in die Restabfalltonne gegeben werden, sondern müssen vorab in stabile Säcke verpackt und sicher verschlossen in den Behälter gegeben werden. Diese Vorsichtsmaßnahme ist zum Schutz weiterer Nutzer der Restabfalltonne sowie des Personals der Entsorgungsfahrzeuge und des Entsorgungszentrums Schaumburg dringend notwendig.

Die Abholung der Restabfallbehälter im Landkreis Schaumburg findet weiterhin zu den normalen Abfuhrterminen statt.

+++ 13.48 Uhr

Der Obst- und Gartenbauverein Rinteln sagt angesichts der Corona-Krise die für den 23. April terminierte Fahrt zur Brauerei nach Detmold ab. Ebenfalls abgesagt wird die am 18. Juni geplante Fahrt zur Schuhfabrik Lloyd nach Sulingen.

+++ 13.20 Uhr

Wie Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer auf Anfrage der SZ/LZ bestätigt, bekommen alle Eltern das Geld für die Mittagsverpflegung ihrer Kinder in der laufenden Corona-Krise zurück. „Wenn es kein Essen gibt, kostet es natürlich nichts“, erklärt das Stadtoberhaupt. Darüber hinaus gibt es einen Antrag der SPD, die gesamten Gebühren für die Kinderbetreuung zu erstatten. Kindergärten sind in Rinteln sowieso für die Eltern kostenfrei. Das beträfe also insbesondere die Betreuung in den Krippen für unter dreijährige. Darüber muss allerdings zunächst der Rat entscheiden. Auf Anfrage unserer Zeitung zeichnete sich allerdings bereits eine überwältigende Mehrheit in der Politik für diesen Antrag heraus.

+++ 13.10 Uhr

Aus aktuellem Anlass verschiebt der Schaumburger Jugendchor seine Feierlichkeiten im Rahmen seines 40-jährigen Jubiläums. Statt im Mai dieses Jahres wird nun am 1. und 2. Mai 2021 gefeiert. Der Ort bleibt derselbe: Rathaussaal Bückeburg, 20 Uhr.

+++ 12.49 Uhr

 „Die Vereine können gerade jetzt, in der Zeit von Covid-19, ihren wahren Wert zur Stärkung der Gemeinschaft, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des Gemeinwohls zeigen“, sagt VfL-Bückeburg-Präsident Martin Brandt und appelliert an die Solidarität der Vereinsmitglieder, besonders wenn es um die Finanzen geht. Es wäre fatal, so Brandt, würden jetzt, da keine regelmäßigen Aktivitäten stattfinden können, die Mitglieder ihren Vereinsbeitrag zurückfordern. Besonders bei vorwiegend beitragsfinanzierten Sportvereinen könnte das zur Katastrophe führen. Sportvereine seien gemeinnützig, was bedeute, dass sie keine Rücklagen bilden dürfen.

+++ 12.20 Uhr

In der MEDICLIN Rose Klinik, Reha-Klinik in Horn-Bad Meinberg gibt es laut der Lippischen Landeszeitung mehrere Coronafälle. Noch sind keine schweren Krankheitsverläufe bei den infizierten Patienten und dem Personal bekannt. Gesundheitsamt und Klinik-Leitung haben Maßnahmen eingeleitet, um die Infektionsketten zu unterbinden.

+++ 11.51 Uhr

Schutzkleidung für Pflegeheime: Das DRK Bückeburg hat einen Spendenaufruf getätigt für Schutzausrüstung wie Mundschutz, Masken oder Schutzanzüge. 

+++ 11.48 Uhr

Die allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen sollen für den Fall noch längerer Unterrichtsausfälle in der Corona-Krise schon für Mitte April vorläufige Zeugnisnoten vorbereiten. Dies geht aus einem Erlass des Kultusministeriums vom vergangenen Freitag hervor. Auf Basis der bisherigen Leistungen im laufenden Schuljahr sollen demnach bereits Notenübersichten erstellt werden, die den Stand bis zum 15. April widerspiegeln.

Damit soll gewährleistet sein, dass entsprechende Bewertungen dokumentiert sind, falls sich die Schulschließungen über das Ende der Osterferien hinaus ziehen. Zwischenstände sollen für alle Schüler und Fächer  erarbeitet werden. dpa

+++ 11.36 Uhr

Das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen arbeitet an einem Mittel gegen Corona. Das Blutplasma genesener Corona-Patienten enthält Antikörper, damit könnte womöglich schwer erkrankten Akut-Patienten geholfen werden.

+++ 11.17 Uhr

Kitas, Kindergärten und Schulen sind zu - viele Familien verbringen Corona-bedingt sehr viel Zeit miteinander. Was tun, um die Kinder zu beschäftigen? Eine besondere Aktion hat sich die Familie Droste aus Eisbergen einfallen lassen: Sie sammelt Müll. Sohn Benedikt (5) ist besonders gern dabei.

+++ 10 Uhr

Sämtliche Senioren- und Pflegeheime haben wegen der Corona-Pandemie ein Besuchsverbot verhängt. Wie können die Bewohner dennoch Kontakt zu ihren Angehörigen halten? Rintelns Heime haben zwar WLAN - aber das Internet wird nur wenig genutzt. Stattdessen lassen sich viele Heime kreative Wege einfallen: Mit Brief, Mail und Video-Whatsapp halten die Angehörigen Kontakt.

+++ 9 Uhr

 Physiotherapeuten arbeiten auch während der Corona-Krise. Schließlich müssen Patienten, zum Beispiel nach Schlaganfall oder einer Operation, mobilisiert werden. Um sich und die Patienten vor dem Corona-Virus zu schützen, hat Dietmar Ostermeier jetzt ein Schutzvisier selbst gebastelt, für unter einem Euro Kosten.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 30. März

+++ 20.33 Uhr

Wie unsere Zeitung bereits an anderer Stelle berichtete, wird die Landgrafen-Klinik in Bad Nenndorf stationäre Patienten aus umliegenden Krankenhäusern aufnehmen. Insgesamt werden 120 Betten zur Verfügung stehen. Damit ist die Klinik in Bad Nenndorf eine von 22 Rehakliniken in Niedersachsen, die zur Entlastung von stationären Kliniken umstrukturiert werden. 

+++ 17.23 Uhr

Weiterer Todesfall im Kreis Lippe:  Im Klinikum Lippe ist eine 69jährige Patientin mit Vorerkrankungen, die zu den bestätigten Coronafällen zählt, verstorben. „Der Tod eines geliebten Menschen ist ein schwerer Verlust, der nicht aufzuwiegen ist. Meine Gedanken sind bei der Familie der Verstorbenen, Ihnen gilt meine aufrichtige Anteilnahme“, betont Landrat Dr. Axel Lehmann.

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 302 bestätigte Coronafälle – damit sind 13 weitere Infektionen bekannt. 40 Personen sind wieder genesen, drei Personen sind verstorben. Seit dem 6. März wurden bisher insgesamt 4062 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 16.10 Uhr

Das Land Niedersachsen verhängt einen total Aufnahmestopp für Pflegeheime. Nur wer eine zweiwöchige Quarantäne einhalten könne, dürfe noch ins Pflegeheim aufgenommen werden. Das hat Gesundheitsministerin Carola Reimann gerade bekannt gegeben. "Ab sofort verhänge ich einen Aufnahmestoppt für neue Bewohner in Pflege-heimen. Nur wenn eine Quarantäne von 14 Tagen möglich ist, wird das erlaubt." Aufnahmestopp heißt: Pflegeheime können keine neuen Bewohner aufnehmen. Es dürfen keine Neuzugänge aus dem Krankenhaus oder aus dem häuslichen Umfeld aufgenommen werden. Diese Leute sollen in singuläre Pflegeeinrichtungen oder in Reha-Kliniken. Es wird ein Schutzschirm für die Pflegeeinrichtungen aufgebaut.   "Es kann aufgenommen werden, wenn ein Heim eine strikte 14-tägige Quarantäne in einem Einzelzimmer zusichern kann. Es gibt 1400 Heime in Niedersachsen. Die sind sehr unterschiedlich.  Wir wollen in den Heimen eine so drastische Kontaktsperren wie möglich. Physiotherapeuten dürfen rein im Bedarfsfall. Lieferanten sollen in andere Bereiche ohne Patienten liefern."

+++ 16.05 Uhr

Das DRK startet ein Hilfsangebot zur sozialen Unterstützung hilfsbedürftiger Schaumburger. Mit einem Anruf unter  0 57 24 – 97 260 333 oder einer E-Mail an einkaufshilfe@drk-schaumburg.de können sich sowohl Hilfesuchende als auch örtliche Nachbarschaftshilfen beim DRK melden. Das DRK bringt dann die Hilfesuchenden mit den Nachbarschaftshilfen zusammen. Da, wo keine Nachbarschaftshilfe existiert, übernimmt das DRK den Einkauf der notwendigen Lebensmittel und bringt diese zu den hilfsbedürftigen Schaumburgern. Über 100 Tafelbesucher der DRK-Tafeln werden ebenfalls ab sofort zu Hause beliefert.

Nachbarschaftshilfe in Rinteln

Nachbarschaftshilfe in Bückeburg

Nachbarschaftshilfe in Obernkirchen

+++ 15.46 Uhr

Auch Dieter Horn, Ortsbürgermeister von Engern und stv. Fraktionsvorsitzender der Rintelner SPD, zeigt sich nun öffentlichkeitswirksam mit Mundschutz. "Ich auch, trotz der Diskussion über Sinn oder Unsinn", schreibt er zu einem entsprechenden Bild.

+++ 15.22 Uhr

Die Stadt Rinteln veröffentlicht regelmäßig Flyer für die Bürgerinnen und Bürger, die online (hier: KLICK) einzusehen sind sowie an alle Haushalte verteilt werden. Darin stehen unter anderem Nummern von Hilfseinrichtungen, Stadtwerke und Bürgertelefon sowie Verhaltenstipps in Corona-Zeiten. Die dritte Auflage des Flyers wird am Mittwoch, 1. April, an alle Rintelner Haushalte verteilt.

+++ 15.15 Uhr

Unbekannte Täter haben in der Zeit von Freitag (27. März,16 Uhr) bis Samstag (28. März, 9.20 Uhr) Toilettenpapier und Papierhandtücher aus einer Toilette der Tiefgarage "Am Stockhof" in Hameln gestohlen. Entwendet wurde sowohl das für Toilettenbesucher bereitgestellte Papier, als auch die Vorräte aus einem angrenzenden Lagerraum. Betreiber der Tiefgarage und somit Geschädigte sind die Stadtwerke Hameln. Die Polizei Hameln (Telefon 05151/933-222) sucht Zeugen zu dem nicht ganz alltäglichen Vorfall.

+++ 14.45 Uhr

Es sind nur noch wenige Tage bis zur Stichwahl eines neuen Landrates für den Landkreis Hameln-Pyrmont. Gewählt wird am kommenden Sonntag, 5. April, und zwar aufgrund der Corona-Pandemie ausschließlich per Briefwahl - die Wahllokale werden am Wahlsonntag nicht öffnen.

+++ 14.40 Uhr

Am Montag, 30. März, sind im Landkreis Schaumburg 53 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion dokumentiert. Das teilt der Landkreis mit. 52 der infizierten Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne und werden den Umständen entsprechend medizinisch betreut. 1 Person befindet sich in stationärer Behandlung. 15 Personen gelten als geheilt.

+++ 13.28 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es 268 bestätigte Corona-Infektionen, teilt der Kreis Minden-Lübbecke mit (Stand, 30. März, 11 Uhr). Dies bedeutet einen Anstieg um 13 im Vergleich zur selben Uhrzeit am Sonntag. Die Zahl der Genesene beträgt nunmehr 92 - also 22 mehr als noch vor 24 Stunden.

+++ 13.20 Uhr

Agaplesion-Klinikum Schaumburg mauert: Auf den größten Teil der Fragen bekam die SZ/LZ-Redaktion bei einer Presseanfrage keine Antwort. Das Gros der Fragen lässt das Klinikum unter Verweis auf den „Schutz der Persönlichkeitsdaten“ von Patienten und Mitarbeitern unbeantwortet. Darunter sind auch die Fragen, ob und wenn ja wie viele Mitarbeiter des Klinikums sich bereits in Quarantäne befinden – und wie lange der Bestand an Schutzkleidung für das Personal noch reicht.

Außerdem die Fragen: Hat die Geburtsklinik derzeit die volle Personalstärke? Wenn ja, wie sieht die Stärke aus? Wenn nein: Gibt es bestätigte Corona-Fälle von Mitarbeitern der Geburtsklinik? Wenn ja: wie viele? Sind Mitarbeiter der Geburtsklinik in Quarantäne? Wenn ja: wie viele? Wird in der Geburtsklinik angesichts von Corona spezielle Schutzkleidung getragen? Wenn ja: von wem? Wie lange reicht die Schutzkleidung in der Geburtsklinik aktuell noch? Wie erleben werdende Mütter die Coronakrise auf der Geburtsstation? Raten Sie derzeit zu ambulanten Geburten? Auf keine der Fragen gab es eine Antwort.

+++ 11.57 Uhr

Ein unbekannter Täter ist am Wochenende in eine Kindertagesstätte in Algermissen im Landkreis Hildesheim eingebrochen. Er entwendete Desinfektionsmittel sowie Bastelwerkzeug, wie die Polizei am Montag mitteilte. Den Angaben zufolge verschaffte der Täter sich Zugang zur Kita, indem er ein Fenster gewaltsam aufhebelte. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf rund 300 Euro. Die genaue Tatzeit war zunächst unbekannt. Die Polizei sucht nach Zeugen.

+++ 11.40 Uhr

Selbstgemalte Regenbogen als Symbol der Hoffnung in der Corona-Krise: Unter dem Hashtag #CoronaCare: Gemalte Regenbogen an Fenster und Türen ist nach Italien und England eine Aktion für die Kleinen in Deutschland angekommen und macht in sozialen Netzwerken die Runde. Auch in Hessisch Oldendorf hängt (mindestens) ein Regenbogen.

+++ 10.30 Uhr

So sieht die Corona-Situation in Schaumburg und den Nachbarlandkreisen derzeit aus:

+++ 10 Uhr

„Eigentlich überfällig“ war der Erlass zur Schließung von Frisörsalons nach Einschätzung von Mariella Conrad. Die Obermeisterin der Schaumburger Frisör-Innung sagt dazu: „Es wurde Zeit, dass diese Anordnung kam.“ Sie fügt namens der zur Innung zählenden Betriebe dazu: „Wir stehen hinter dieser Entscheidung.“ Denn: „Wir konnten uns als Friseure vor einer potenziellen Ansteckung mit dem Coronavirus ja gar nicht schützen.“

Eigentlich hätte sie mit dem Schließungs-Erlass sogar schon eher gerechnet, bekennt die Sachsenhägerin. Einige Städte seien bundesweit vorgeprescht. Gut sei, dass es nun eine einheitliche Regelung gebe.

+++  9.50 Uhr

Im Landkreis Schaumburg gibt es derzeit mit 53 Infizierten mehr als in Hameln-Pyrmont (48) und Nienburg/Weser (21).

+++ 9.40 Uhr

Das Klinikum Wolfsburg nimmt wegen mehrerer Corona-Fälle keine neuen Patienten mehr auf. Nach Angaben der Stadt wurden mehrere Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. Nur der Kreißsaal und die Notaufnahme der Kinderklinik bleiben vorerst geöffnet. Alle anderen neuen Patienten sollen auf umliegende Krankenhäuser verteilt werden.

+++ 9 Uhr

Möllenbeck hat seit dem Wochenende ein Banner, das an der Brücke kurz vor dem Kloster allen dankt, „die helfen, versorgen, retten und unterstützen“. Da kann man sicher sein, da ist keiner vergessen worden.

+++ 8 Uhr

Der Möllenbecker Ortsbürgermeister Thorsten Frühmark ist der erste Ortsbürgermeister, der sich auf Facebook geoutet hat, er werde beim Einkaufen künftig eine Maske tragen. Der Erste, aber je nach Entwicklung der Corona-Krise sicher nicht der einzige und letzte, der damit sich und andere schützt. Maskenträger sind am Samstag bereits bei einigen Discountern gesichtet worden.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 29. März

+++ 19.17 Uhr

Auch im Landkreis Lippe ist am Sonntag ein zweites Todesopfer bekannt geworden. Es handelte sich nach Informationen der LZ um einen 87-jährigen Mann.

+++ 18.48 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont ist ein zweiter Todesfall zu beklagen.

Es handelt sich um einen offenbar 48-jährigen Mann, der nicht Teil der Risikogruppe gewesen sein soll. Bei dem zweiten Corona-Todesfall im Landkreis Hameln-Pyrmont handelt es sich um einen 1972 geborenen Mann aus Emmerthal, der heute im Krankenhaus gestorben ist. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Verstorbenen, denen ich mein tief empfundenes Beileid ausspreche“ so Carsten Vetter, Erster Kreisrat beim Landkreis Hameln-Pyrmont. Dieser Todesfall, bei dem es sich offensichtlich nicht um einen Infizierten der Risikogruppe gehandelt hat, zeigt umso mehr, dass „uns allen daran gelegen sein muss, die sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum zu beschränken, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten“, betont Vetter und appelliert im Kampf gegen Covid-19 erneut an die Menschen im Weserbergland „Bitte bleiben Sie zuhause!“

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 29.03.2020, insgesamt 70 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Von diesen 70 Fällen gelten neun Personen als geheilt.  Zwei Personen sind verstorben.

+++ 18.45 Uhr

Nochmal der Überblick: Heute gibt es 53 bestätigte Fälle von Corona-Infektionen in Schaumburg. Das war ein Anstieg um fünf Personen. Diese Zahlen teilte die Verwaltung mit. Zwei der Betroffenen sind im Krankenhaus, der Rest befindet sich in häuslicher Quarantäne. Ein Infizierter gehört der Risikogruppe der Über-80-Jährigen an. Nach wie vor gibt es die meisten Fälle in Rinteln (12). Die Mehrheit (29) der Erkrankten ist zwischen 35 und 59, elf sind zwischen 60 und 79, zwölf zwischen 15 und 34 Jahren alt. Außer Rinteln sind mit jeweils sieben Fällen die Stadt Bückeburg und die Samtgemeinde Nenndorf am stärksten betroffen.

Im Landkreis Hameln-Pyrmont (aktuell 60 Fälle) hat es derweil den ersten Corona-Toten gegeben. Der Verstorbene lebte in einer Einrichtung in Bad Münder, war 88 Jahre alt und litt unter Vorerkrankungen. Wegen einer positiv getesteten Person in der Einrichtung wurde bei dem Verstorbenen post mortem ein Abstrich genommen, der ergab, dass er infiziert war. Die Behörden in Hameln-Pyrmont haben weitere Testungen angeordnet.

+++18.30 Uhr

„Eigentlich überfällig“ war der Erlass zur Schließung von Frisörsalons nach Einschätzung von Mariella Conrad. Die Obermeisterin der Schaumburger Frisör-Innung sagt dazu: „Es wurde Zeit, dass diese Anordnung kam.“ Sie fügt namens der zur Innung zählenden Betriebe dazu: „Wir stehen hinter dieser Entscheidung.“ Denn: „Wir konnten uns als Friseure vor einer potenziellen Ansteckung mit dem Coronavirus ja gar nicht schützen.“

Eigentlich hätte sie mit dem Schließungs-Erlass sogar schon eher gerechnet, bekennt die Sachsenhägerin. Einige Städte seien bundesweit vorgeprescht. Gut sei, dass es nun eine einheitliche Regelung gebe.

+++ 18 Uhr

Apelerns Bürgermeister Andreas Kölle und die in Apelern praktizierende Ärztin Nazli Schneider haben eine neue Telefonnummer als Corona-Hotline freischalten lassen, unter der die Bürger um Hilfe ersuchen können. Vorrangiges Ziel des Angebots ist es, Menschen der Risikogruppe und aus dem Gesundheitswesen zu helfen.

Junge Apelerner sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen und Besorgungen zu erledigen. Die Telefonnummer für ehrenamtliche Helfer und für jene, die Hilfe benötigen, ist (0 50 43) 4 05 05 50. Darunter ist zwischen 10 und 16 Uhr jemand zu erreichen. Außerdem kann per E-Mail an wirhelfengern@gmx.de Kontakt zu den Initiatoren aufgenommen werden.

„Bist Du jung und gesund, und möchtest Du gern anderen in der Corona-Krise helfen? Unabhängig von Deiner Qualifikation wirst Du gerade gebraucht“, lautet der Apelerner Aufruf. Adressaten der ehrenamtlichen Hilfe sollen Pflegeheime, Gesundheitsdienste, Pflegedienste, Krankenhäuser und Arztpraxen, aber ganz bewusst auch Privathaushalte innerhalb der Gemeinde sein.

Speziell Mitglieder der Risikogruppe und Menschen, die unter Corona-Quarantäne stehen, sind willkommen, sich unter der neuen Hotline zu melden.

+++ 17 Uhr

Für ein Wochenende und den Anfang letzter Woche öffnete in Rinteln der ehemalige Freizeitpark Steinzeichen mit dem Jahrtausendblick seine Tore für Spaziergänger. Der Gedanke von Neu-Besitzer Jörg Hellwig dahinter: Angesichts der Größe von des Geländes von über 150 000 Quadratmeter ist Spazierengehen unter Einhaltung der anderthalb Meter Abstand problemlos möglich. Das ging einige Tage gut. Und dann kam das Ordnungsamt.

+++ 15.46 Uhr

Dass definitiv bis Anfang Mai keine Großveranstaltungen in Rinteln mehr stattfinden werden, ist allein aus wirtschaftlicher Sicht ein Schlag ins Kontor für die Kommunen sowie für die Beschicker. Wie berichtet, fürchtet Rintelns Schausteller-Sprecher Marlon Klaasen um die jahrhundertealte Tradition von Volksfesten und Kirmes in Deutschland – und natürlich um den Fortbestand der zahlreichen Familienbetriebe und Mitarbeiter, die in dieser Branche arbeiten.

+++ 14.30 Uhr

 „Was vermissen Sie am meisten in der Zeit der Corona-Kontaktsperre“, wollten wir am Wochenende – unter Einhaltung der zwei Meter Abstand – von den Rintelnern wissen. Und erstaunlich, die häufigste Antwort war: „Eigentlich vermisse ich gar nichts.“ 

"Uns geht es gut“, sagt zum Beispiel ein älterer Mann, der zusammen mit seiner Frau auf dem Samstagswochenmarkt einkauft. „Das Wetter ist schön, wir haben einen Garten, können telefonieren - was will man mehr.“ Ein anderer älterer Mann meint: „Solange ich noch rausgehen und meine Spaziergänge machen kann, beklage ich mich nicht.“Zwei Männer trinken einen Kaffee am Bäckerstand und sagen, dass sie gut über die Runden kämen, solange es keine echte Ausgangssperre gäbe. Einer jungen Frau fällt erst nach längerem Überlegen, ein, dass sie gern wieder ins Fitnessstudio gehen würde, eine andere Frau zögert erst und lacht dann: „Ich genieße es, dass ich einfach rumhängen und ohne schlechtes Gewissen meine Serien gucken kann“.

Manche Befragten haben sofort eine Antwort parat, wie etwa ein Flaneur in der Fußgängerzone: „Ich kann genau sagen, was ich vermisse - ein schäumendes Pils in der Kneipe und die ganzen dummen Gespräche.“

+++ 12.49 Uhr

Die Polizei in Bückeburg hat über das gesamte Wochenende diversen Hinweise auf Menschenansammlungen und mögliche Verstöße gegen die Allgemeinverfügung des Landkreis Schaumburgs wegen der aktuellen „Corona-Krise“ nachgehen müssen. Am Samstag, gegen 21:56 Uhr, wurden etwa 5 Personen der Schifffahrtsbranche festgestellt, die sich in Berenbusch am Sperrtor aufhielten, dort eine Feuerschale betrieben und Alkohol konsumierten. Da sie von verschiedenen Schiffen stammten und den  Sicherheitsabstand nicht einhielten, wurden sie über die aktuelle rechtliche Lage hingewiesen. Aufgrund Uneinsichtigkeit und einigen getätigten abfälligen Bemerkungen gegenüber den eingesetzten Beamten, wurde die Ansammlung mittels Platzverweisen aufgelöst und mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren nach demInfektionsschutzgesetz eingeleitet.

Die Polizei in Bückeburg möchte jedoch darauf hinweisen, dass sich - mit Ausnahme des o.g.Sachverhaltes - die Bürgerinnen und Bürger mit viel Disziplin und Verständnis an die Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote gehalten haben. Ein herzliches „Dankeschön“ dafür !

+++ 12.15 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke ist die Zahl der Infizierten erneut gestiegen. Am Sonntag sind nun 186 Personen mit dem Coronavirus infiziert.  Zehn Menschen wurden in den letzten 24 Stunden neu positiv auf den Virus getestet, sechs sind aber im gleichen Zeitraum wieder genesen.

+++ 11.50 Uhr

Die Zahl der mit dem Coronavirus-Infizierten im Landkreis Schaumburg ist auf 53 Personen gestiegen, meldet der Landkreis Schaumburg.

 

 

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 28. März

+++ 20.52 Uhr

Im Kreis Nienburg/Weser gibt es 17 Infizierte, acht gelten als gesund. Drei Patienten werden im Krankenhaus behandelt. 

+++ 19.54 Uhr

Nachdem am 20. März Kreis-Pressesprecher Steffen Adams über den ersten Corona-bedingten Todesfall in Lippe berichtete, wurde heute ein zweiter Fall bekannt gegeben. Es handelt sich wie im ersten Fall um einen 87-jährigen Patienten, der ebenfalls bereits unter Vorerkrankungen litt.

Landrat Dr. Axel Lehmann sagte dazu in einer Presseerklärung: "Ich spreche den Angehörigen und Freunden des verstorbenen Patienten mein herzliches Beileid aus und wünsche Ihnen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit." Der Landrat versicherte, auch weiterhin überdurchschnittliche viele Menschen mit Corona-Verdacht testen lassen zu wollen, um die Infektionsketten zu unterbrechen und um so die Risikogruppen zu schützen. Lehmann mahnte, sich an das Kontaktverbot zu halten und gemeinsam mit allen Solidarität zu zeigen und zu leben. Solidarität und Respekt zeige sich auch darin, Abstand zu anderen Menschen zu wahren, zur Kassiererin an der Supermarktkasse, zum Polizisten auf der Straße, zu allen anderen Menschen.

Im Kreis Lippe gibt es - Stand Samstag. 28. März - insgesamt 278 bestätigte Coronafälle. 28 Personen sind wieder genesen, zwei Menschen sind verstorben. Seit dem 6. März wurden bisher insgesamt 3792 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen.

+++ 17.19 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 60 Corona-Fälle. Damit ist die Zahl der Infizierten zum Vortag wieder gestiegen. Sechs Patienten gelten mittlerweile als geheilt, einer ist verstorben.

+++ 16.31 Uhr

Auch die Telefonseelsorge hat in diesen Tagen mehr zu tun, sagt Pfarrerin Petra Ottensmeyer. Leiterin der Telefonseelsorge Ostwestfalen. Die Anruferzahlen sind leicht gestiegen – und etwa die Hälfte aller Gespräche drehten sich gegenwärtig um das Thema Coronavirus und die Folgen für das Alltagsleben.

+++ 14.52 Uhr

Bei einem bereits gestern im Landkreis Hameln-Pyrmont verstorbenen Mann handelt es sich nach aktuellen Erkenntnissen um den ersten Corona-Todesfall im Landkreis Hameln-Pyrmont. Der Verstorbene lebte in einer Einrichtung in Bad Münder, war 88 Jahre alt und litt unter Vorerkrankungen. Allerdings wies er keine typische Infektionssymptomatik mit dem Corona Virus auf.

Nur aufgrund einer seit gestern positiv getesteten Person in der Einrichtung wurde bei dem Verstorbenen vorsorglich ein Abstrich post mortem genommen. „Heute früh stand dann im Ergebnis fest, dass der verstorbene Heimbewohner ebenfalls mit dem Corona Virus infiziert war“, bestätigt Dr. Silke Farin, Leiterin des Gesundheitsamtes beim Landkreis Hameln-Pyrmont. „Den Angehörigen möchte ich auf diesem Wege mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Damit ist nun hier bei uns der Fall eingetreten, den sich niemand gewünscht hat“ so Carsten Vetter, Erster Kreisrat beim Landkreis Hameln-Pyrmont. Der Verstorbene gehörte genau zu der Risikogruppe, „die momentan den größten Schutz braucht und sich daher zwingend an die Regeln zur Eindämmung des Virus halten muss“, betont Vetter und appeliert weiter, „ so schwer es dem Einzelnen vielleicht auch fallen mag, aber im Kampf gegen Covid-19 ist es unverzichtbar, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.“Die Behörden im Landkreis Hameln-Pyrmont haben gemeinsam mit der Einrichtungsleitung alle Maßnahmen ergriffen, die erforderlich sind, um das Personal und die Bewohner zu schützen: neben Testungen zählt dazu auch die Ausstattung der Einrichtung mit Schutzausrüstung.

+++ 13.10 Uhr

Wieso können im Weserbergland nicht fünf Mal so viele Corona-Tests durchgeführt werden? Wir haben einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Hamelner Labors "NordLab" geworfen. Dort werden die Corona-Proben aus Schaumburg ausgewertet. Doch es geht um den Nachschub von Reagenzien, die der riesige Vollautomat für Testungen von Corona-Abstrichen benötigt. Normalerweise kann das Gerät des Pharmariesen Roche am Tag bis zu 1000 Proben testen, doch nun steht der Apparat still.

+++ 11.54 Uhr

Noch bevor der Krisenstab des Kreises Minden-Lübbecke gestern seinen Spendenaufruf für Schutzausrüstung starten konnte, ist das Chemieunternehmen Siegfried vorweg gegangen. An der Karlstraße, wo sonst Koffein und andere Wirkstoffe für die Arzneimittelproduktion hergestellt werden, entstehen kurzfristig neben dem täglichen Betrieb 3.000 Liter Desinfektionsmittel. Wie der Betriebschemiker Dr. Christian Honacker gegenüber dem MT sagt, sollen insgesamt 6.000 Flaschen mit jeweils 500 Millilitern abgefüllt werden, die zu einem kleinen Teil an Mitarbeiter im Unternehmen abgegeben werden, zum Großteil aber an Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen oder auch etwa an Physiotherapeuten gespendet werden sollen.

+++ 11.35 Uhr

Zahl der Infizierte in Minden sinkt: Mit Stand gestern sind nur noch 182 Menschen mit dem Coronvirus infiziert. 64 sind bereits geheilt. Da die Zahl der genesenen Menschen deutlich über der Zahl der bestätigten Neuinfektionen lag, sinkt die Zahl der aktuell am Coronavirus erkrankten um 5, gegenüber den Zahlen von Freitag.

+++ 10.10 Uhr

Mehr als 30 Online-Shops von heimischen Unternehmen aus Schaumburg sind bereits auf www.wir-sind-schaumburg.de registriert. Dieser kostenlose Service der SZ/LZ soll lokale Händler, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen wurden, und heimische Kunden miteinander verbinden.

+++ 09.15 Uhr

Das Coronavirus bremste sogar Geheimagent James Bond aus – der Kinostart des neuen Ablegers „No Time To Die“ wurde um sieben Monate in den Herbst verschoben. So wie dem Agenten-Streifen geht es auch anderen Filmen, die im Kino-Center Rinteln eigentlich fest eingeplant waren. Wir haben mit der Betreiberfamilie gesprochen. „Wir sind finanziell gut aufgestellt und profitieren davon, dass wir keine Pacht bezahlen müssen, weil das Grundstück uns gehört. Da sieht es bei den großen Ketten schlechter aus“, verkündet Ruhs die gute Kunde. Die Mitarbeiter müssten sich aktuell keine Sorgen machen, die Finanzierung „ist gesichert.“

+++ 08.15 Uhr

Im Klinikum Lippe ist es zu einem verhängnisvollen Vorfall gekommen. Wie von Beginn der Epidemie befürchtet wurde, ist ein Patient, der wegen etwas ganz andrem eingeliefert worden war, erst drei Tage später positiv auf den Coronavirus getestet worden, meldet die LZ. Im Klinikum Lippe werden schon jetzt täglich 150 Abstriche untersucht - und diese Kapazität soll ab Montag auf 500 Tests aufgestockt werden. Um so einen Fall künftig zu verhindern, sollen im Klinikum Lippe ab Montag alle neu aufgenommenen Patienten auf den Coronavirus getestet werden.

+++ 7.50 Uhr

Unsere tägliche Übersicht veranschaulicht die Entwicklung der Fallzahlen in Schaumburg im Vergleich zu den Nachbarlandkreisen Hameln-Pyrmont, Lippe und Minden-Lübbecke.

 

Diese Grafik veranschaulicht die Entwicklung der Fallzahlen in Schaumburg seit Beginn der Pandemie:

 

 

+++ 20 Uhr

Im Krisenstab des Landkreises wird unter Hochdruck gearbeitet,um das heimische Gesundheitssystem auf die riesige Welle an Corona-Patienten vorzubereiten, die auf uns zukommt. Drei Reha-Kliniken wurden für Patienten vorbereitet. Eine Fieber-Ambulanz neu aufgebaut. Eine zusätzliche Rufnummer für die Ärzte-Bereitschaft eingeführt. Wir haben den Krisenstab heute vormittag begleitet und spannende Eindrücke mitgenommen.

+++ 19.11 Uhr

Endlich ist der ersehnte Operationstermin da, und dann kommt die Benachrichtigung aus der Klinik: Alle nicht unmittelbar lebenswichtigen OPs werden auf unbestimmte Zeit verschoben, um Kapazitäten für den erwarteten Ansturm von schwer am Corona-Virus erkrankten Patienten vorzuhalten. Wir sprachen mit Menschen aus Rinteln, deren OP abgesagt wurde. Sie müssen jetzt eine zusätzliche Leidenszeit auf sich nehmen. Wie gehen sie damit um?

+++ 19 Uhr

Der Landkreis Schaumburg richtet auf dem Festplatz in Stadthagen eine „Infekt-Praxis“ ein. Diese in Containern untergebrachte Einrichtung soll noch heute in Betrieb gehen. Wichtig: Es handelt sich um eine reine Termin-Sprechstunde, die man nur nach vorheriger telefonischer Vermittlung durch den Hausarzt wahrnehmen kann.

+++ 18 Uhr

Viele Menschen versuchen derzeit, mit Schal oder Mantelkragen zu verhindern, dass das Coronavirus auf sie überspringt. Jetzt schlägt eine Arztpraxis mit Sitz im Bereich Obernkirchen in einer E-Mail an die Redaktion dieser Zeitung Alarm. Sie urteilt: „All diese Dinge sind für normale Patienten in dieser Situation völlig sinnlos.“

+++ 17.52 Uhr

Die Corona-Pandemie stellt auch Heye International vor gewaltige Herausforderungen. Das weltweit tätige und auf die Planung und Betreuung kompletter Anlagen zur Herstellung von Glasbehältern spezialisierte Unternehmen hat zwar aktuell „volle Auftragsbücher“. Aber die Unsicherheit mit Blick auf Neubestellungen von Kunden ist groß – und etwa 20 Mitarbeiter der zur Ardagh-Gruppe gehörenden Glass People befinden sich bereits in Quarantäne.

+++ 17.27 Uhr

Wer in Zeiten von Corona heiratet muss sich auf einige Kompromisse einlassen und improvisieren. Birgit Bruno und Hans-Werner Wilhelm haben das getan. Wir haben mit dem frisch vermählten Paar gesprochen.

++++ 17.23 Uhr

Der Rintelner Bürgermeister Thomas Priemer richtet sich aufgrund der Corona-Krise in einem offenen Brief direkt an die Bevölkerung.

+++ 17.17 Uhr

Drei Corona-Patienten aus Krisengebieten könnten kurzfristig in den Mühlenkreiskliniken (MKK) aufgenommen werden. Ein entsprechendes Angebot habe er dem Gesundheitsstaatssekretär unterbreitet, sagte Landrat Dr. Ralf Niermann am Freitag im MT-Gespräch.

+++ 17 Uhr

Viele Patienten der Praxis am Wall haben kein Verständnis dafür, dass die Arztpraxis geöffnet blieb, ohne das gesamte Team auf den Coronavirus zu testen, obwohl Dr. Peter Kalbe infiziert war. Doch der Leiter des Gesundheitsamts sieht keinen Fehler in der Vorgangsweise. Das Testen von Menschen ohne Symptomen sei meist nicht sinnvoll. Wir haben uns den Fall genau angesehen. Ab Montag soll die Praxis am Wall mit einer Mitarbeiterin übrigens wieder den eingeschränkten Betrieb aufnehmen. Alle Hintergründe.

+++ 15.49 Uhr

Das Abitur in Niedersachsen wird um drei Wochen nach hinten verschoben. Erster Haupttermin für die schriftlichen Prüfungen ist damit am 11. Mai. Auch für Abiturienten beginnt die Schule damit erst wieder am 20. April.

+++ 15.30 Uhr

Rat und Verwaltung der Stadt Hessisch Oldendorf haben sich in der Vergangenheit darauf verständigt, dass zu besonderen Geburtstagen oder Ehejubiläen den Jubilarinnen und Jubilaren, die im Stadtgebiet wohnen, persönliche Glückwünsche durch einen Repräsentanten der Stadt ausgesprochen werden.

Leider muss nun angesichts der Bemühungen zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus auch diese Geste vorerst entfallen. Das persönliche Überbringen von Glückwünschen und Geschenken durch die Ortsbürgermeisterin oder den Ortbürgermeister wird daher bis auf Weiteres eingestellt.

+++ 15.14 Uhr

Ab Montag kann das Zentrallabor der Mühlenkreiskliniken bis zu 1.000 Corona-Tests täglich durchführen. In den folgenden drei Wochen wird die Testkapazität dann nochmals sukzessive auf 2.000-Tests am Tag erhöht. Möglich macht das eine neue, maschinelle Aufbereitung der RNA-Proben.

+++ 14.05 Uhr

Aktuell sind 241 Personen im Kreis Minden-Lübbecke nachweislich am Corona-Virus erkrankt (Stand: 27. März, 11 Uhr). Wie der Kreis mitteilt, sind 54 Personen wieder genesen.

Aktuell befinden sich 3 nachgewiesene Fälle in stationärer Behandlung im Johannes Wesling Klinikum Minden. Sie befinden sich alle auf der Isolierstation, keiner auf der Intensivstation. Insgesamt 54 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund.

+++ 13.31 Uhr

Im Klinikum Vehlen befinden sich nach Angaben des Krankenhaus derzeit 20 Beatmungsgeräte. Zusätzliches Personal wurde im Umgang mit den Geräten geschult. Zusätzlich gibt es eine neu eingerichtete Isolierstation, für Corona-Erkrankte, die keine intensivmedizinische Betreuung benötigen.

+++ 13.25 Uhr

Im Landkreis Schaumburg sind derzeit 48 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.  46 der infizierten Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne und werden den Umständen entsprechend medizinisch betreut. 2 Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Die Zahl der Testungen durch den DRK Kreisverband belief sich gestern auf 76.

+++ 13 Uhr

Der Autositzhersteller Faurecia in Stadthagen hat Kurzarbeit angemeldet. Diese ist bis zum 15. Mai befristet. Damit trifft die Corona-Krise den größten Arbeitgeber der Kreisstadt hart.

+++ 12.00 Uhr

Wegen der aktuellen Situation verändert die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg ihre Angebote.

Beratungen werden in der Regel telefonisch oder per E-Mail durchgeführt. Die Kontaktdaten aller Angebote sind auf der Homepage www.awo-kv-schaumburg.de einsehbar.

Von montags bis freitags ist die AWO Geschäftsstelle in Stadthagen von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 05721 / 939830 erreichbar.

Dringende Schwangerschaftskonfliktberatungen finden nach vorheriger telefonischer Terminabsprache weiterhin statt. Das Frauenhaus ist telefonisch ansprechbar.

+++ 10.05 Uhr

Vor dem Johannes-Wesling-Klinikum steht derzeit ein Wachdienst und kontrolliert alle, die hinein wollen. Christian Busse, Sprecher der Mühlenkreisklinken, erklärt dazu: Einen Wachdienst habe es dort im Haus schon immer gegeben. Der war nachts mit zwei Personen in der Notaufnahme im Einsatz. Jetzt ist dieser allerdings verstärkt worden und kontrolliert an den Eingängen. So soll der Zugang auf wenige Personen beschränkt werden.

+++ 9.57 Uhr

Schon in Zeiten saisonaler Grippewellen kommt dem Immunsystem des Körpers eine große Bedeutung zu, um Infektionen abzuwehren oder besser zu überstehen. In Anbetracht der Corona-Pandemie gilt das umso mehr. Diese Zeitung hat daher bei Dr. Uwe Polnau, dem Ärztlichen Direktor des Rehazentrums Bad Eilsen, nachgefragt, wie das eigene Immunsystem gestärkt werden kann. (kostenlos)

+++ 9.30 Uhr

Das Stadthäger Autohaus Wcke soll ab Montag zu einer Atemschutz-Fabrik umgewandelt werden. Gemeinsam mit der Stadt Stadthagen, dem Lions Club Stadthagen und "Lühr Filter" sowie dem Nanopartikelspezialist Heinrich Iglseder suchen sie jetzt ehrenamtliche Näher.

+++ 8.20 Uhr

Die Auswirkungen der Corona-Krise trifft auch Gesundheits-Bereiche, die mit der unmittelbaren Virusbekämpfung nichts zu tun haben: Wegen ausbleibender Patienten müssen Logopäden, Physio-, und Ergotherapeuten im Weserbergland neue Wege gehen. Zum Beispiel mit einem Videochat.

+++ 7.40 Uhr

Trotz der Corona-Krise herrscht eifriger Alltag auf den Baustellen im Stadtgebiet Rinteln. Sowohl im Straßenbau, beim Erneuern von Gehwegen oder beim Neubau der IGS. Wir haben uns umgesehen.

+++ 6.30 Uhr

Die Kreisverwaltung bietet ab sofort eine zusätzliche Rufnummer für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: die 1 92 22, vorwahlfrei aus dem Festnetz, und (0 57 21) 1 92 22 aus dem Mobilfunknetz. Außerhalb der hausärztlichen Sprechzeiten, in den Abendstunden und an den Wochenenden gab es bislang lediglich die Möglichkeit, sich bei Bedarf an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bekannten bundesweiten Telefonnummer 116 117 zu wenden. Doch diese Nummer ist nach Angaben von Landrat Jörg Farr vor dem Hintergrund der Corona-Krise völlig überlastet

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 26. März

+++ 19.00 Uhr

 Ein Akt der Solidarität in der Corona-Krise: Vermieter Christoph Borchers erlässt der Inhaberin der Hamelner Thiewall-Klause die Miete. Bärbel Wildhage ist unendlich dankbar und erleichtert. Die 73-Jährige sah die Traditionskneipe schon vor dem Aus.

+++ 18.40 Uhr

Im Rintelner Rathaus wird zurzeit gedrittelt: Ein Drittel der Mitarbeiter nimmt den Resturlaub des Vorjahres. Ein Drittel arbeite im Homeoffice, vor allem Mitarbeiter des Finanz- wie Personalressort, ein Drittel ist im Rathaus anwesend.

+++ 18.35 Uhr

Bis zum 31. März erhält jeder, bei dem in der Corona-Krise das Haushaltsgeld knapp wird und der sich im Kirchenbüro der ev.-ref. Jakobi-Gemeinde in Rinteln meldet, 20 Euro pro Familie aus der Diakonie-Gemeindekasse. Und zwar durch das Fenster.

+++ 18.20 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 33 Corona-Infizierte. Damit ist die Zahl der Infizierten zum Vortag wieder gestiegen. 5 Patienten gelten mittlerweile als geheilt. Außerdem befinden sich 143 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.

+++ 17.30 Uhr

Da offenbar nicht alle sich daran halten, dass auch Fußballplätze behördlich gesperrt sind, hat die Polizei nun mit Flatterband den Bolzplatz hinter der Grundschule Krankenhagen abgesperrt.

+++ 16.48 Uhr

Bis zum 22. März wurden im Landkreis Hameln-Pyrmont 869 Tests auf das Corona Virus durchgeführt. Aktuellere Zahlen stellte der Landkreis leider nicht zur Vefügung. In Schaumburg wurden gestern 58 Menschen getestet.

+++ 15.39 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 230 bestätigte Coronafälle – damit sind 26 weitere Infektionen bekannt. 15 Personen sind wieder genesen, eine Person ist verstorben. Seit dem 6. März wurden bisher insgesamt 3259 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. Das gab der Kreis Lippe am Donnerstag bekannt.

+++ 15.09 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke sind aktuell (Stand: 26. März, 11 Uhr) 223 Personen am Corona-Virus erkrankt, teilt das Mindener Tageblatt mit. Wie der Kreis mitteilt, sind 37 Personen wieder genesen. Vier Patienten befinden sich zurzeit in stationärer Behandlung im Johannes Wesling Klinikum auf der Isolierstation, zwei werden am Donnerstag entlassen. Kein Patient befindet sich auf der Intensivstation.

+++ 15.02 Uhr

Mit Datum vom 26. März gibt es im Landkreis Schaumburg insgesamt 44 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf die Städte Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Nenndorf, Nienstädt, Niedernwöhren, Bad Eilsen, Lindhorst, Rodenberg und die Gemeinde Auetal.

+++ 14.59 Uhr

Wegen der Bestimmung zur Corona-Pandemie kommt der Schaumburger Elektronikhändler EP:Beckmann der Aufforderung der Landesregierung nach und hat seine Fachgeschäfte in Rinteln und Stadthagen seit dem 17.März vorläufig geschlossen. Mit seinem Service ist das Team von Geschäftsführer Stefan Brendel aber weiter für seine Kunden da, weitere Infos unter www. beckmann-gruppe.de.

+++ 13.20 Uhr

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht bei der Entwicklung der Coronavirus-Pandemie in Europa "ermutigende Zeichen". So sei die Wachstumsrate der Infektionen im besonders stark betroffenen Italien leicht zurückgegangen, teilte die WHO mit.

+++ 13.05 Uhr

Die Stadtwerke Rinteln sind weiterhin zu ihren Geschäftszeiten Mo – Do 07:00 bis 16:00 Uhr sowie Fr 07:00 bis 12:30 Uhr telefonisch unter (05751) 7000 sowie per Email unter: info@stadtwerke-rinteln.de zu erreichen. Das teilen die Stadtwerke in einer Pressemitteilung mit. Für Kundinnen und Kunden, die persönlich direkt von den Auswirkungen des Corona-Virus SARS-CoV-2 finanziell betroffen sind, bieten die Stadtwerke Rinteln an, die monatlichen Abschlagszahlungen anzupassen und notfalls auch vorübergehend auszusetzen.

+++ 12.50 Uhr

Die Hannover Messe wird in diesem Jahr ebenfalls ausfallen, wie die Deutsche Messe AG mitteilt. Grund ist laut Pressemitteilung die zunehmend kritische Lage aufgrund der Covid-19-Pandemie und eine Untersagungsverfügung der Region Hannover. Demnach dürfe die weltweit wichtigste Industriemesse im geplanten Zeitraum nicht ausgerichtet werden. Für die Zeit bis zur nächsten Hannover Messe im April 2021 soll "ein digitales Informations- und Netzwerkangebot Ausstellern- und Besuchern die Möglichkeit zu wirtschaftspolitischer Orientierung und technologischem Austausch bieten".

+++ 12.22 Uhr

Die Stadt Rinteln hat auf ihrer Homepage Informationen, Ansprechpartner und Links zu den Themen Liquiditätssicherung, Kurzarbeitergeld und steuerliche Hilfen für Unternehmen in Zeiten der Corona-Krise zusammengestellt, alle weiteren Infos hier: KLICK.

+++ 12.07 Uhr

Die jungen Landfrauen Schaumburg nähen derzeit Atemschutzmasken für medizinisches Personal - und haben dafür auch Sammelstellen eingerichtet. Alle Infos gibt es in diesem Artikel: KLICK.

+++ 11.55 Uhr

Die Coronakrise hat längst auch die Finanzmärkte erreicht. Die Kurse schwanken, Aktionäre und Anleger fürchten um ihr Geld. Dubiose Anbieter versuchen immer wieder, die Angst der Kunden auszunutzen. In Hannover ist zurzeit eine Briefkastenwerbung in Umlauf, die eine Alternative zum Sparbuch verspricht – mit einem umgerechneten Jahreszins von mindestens zehn Prozent. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, um was es geht: Statt sicherer Spareinlage soll in Krypto-Mining investiert werden. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor Angeboten dieser Art. Eine sichere Geldanlage sei mit Ersatzwährungen nicht möglich. Weitere Informationen zu Geldanlage und Finanzen in Corona-Zeiten unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/finanzen/finanzen-zeiten-von-corona.

+++ 11.22 Uhr

Bernd Althusmann (CDU), der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, beantwortet am Samstag, 28. März, zwischen 10 Uhr und 12 Uhr Fragen von Bürgerinnen und Bürgern zur Corona-Krise. Er ist live im Radio-Studio bei NDR 1 Niedersachsen zu Gast, Moderation: Georg Poetzsch. Von 9 Uhr an ist am Samstag die Telefonnummer geschaltet, unter der Bürgerinnen und Bürgern ihre Fragen an den Minister stellen können: 0 8000 - 80 22 22 (kostenlos) oder in der NDR Niedersachsen App. 

+++ 11.16 Uhr

Wer in Kurzarbeit geht, bleibt gesetzlich rentenversichert. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung in einer Pressemitteilung hin. Betroffene erhalten in dieser Zeit ein geringeres Entgelt, für das auch niedrigere Beiträge auf dem Rentenkonto eingezahlt werden. Auf die spätere Rente wirkt sich Kurzarbeit trotzdem nur wenig aus, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover mit. Für das tatsächlich gezahlte Arbeitsentgelt – den sogenannten Kurzlohn – teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Beiträge zur  Rentenversicherung je zur Hälfte. Zusätzlich ist auch die Differenz zum bisherigen Bruttoentgelt für die spätere Rente relevant: Für 80 Prozent des fiktiven Entgelts zahlt der Arbeitgeber die Beiträge zur Rentenversicherung – auch dann, wenn die Arbeit wegen „Kurzarbeit Null“ ruht. Weitere Informationen dazu gibt es am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherungbraunschweig-hannover.de.

+++ 10.55 Uhr

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es derzeit (Stand Donnerstagmorgen) folgende bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: Bremen: 211 Fälle (+11 im Vergleich zum Vortag), Hamburg: 1265 (+3), Mecklenburg-Vorpommern: 244 (+26), Niedersachsen: 2347 (+207), Schleswig-Holstein: 675 (+98). Insgesamt beträgt die Zahl in Deutschland laut RKI 36.508 bestätigte Fälle (+4954 Fälle im Vergleich zum Vortag). Einen Überblick über die Zahlen gibt es auf der Seite des RKI, und zwar hier: KLICK.

+++ 10.17 Uhr

Handwerk statt Home-Office: Trotz drastischer Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie arbeitet die Baubranche mit einem Großteil ihrer Kapazität weiter. Darauf weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hin – und dankt den Bau-Beschäftigten im Landkreis Schaumburg für ihren Einsatz. Zugleich pocht die Gewerkschaft auf die genaue Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Frühstücksrunden im Baucontainer seien derzeit ebenso tabu wie Fahrten im vollbesetzten Bulli.

+++ 10.05 Uhr

Vermutlich ab Anfang kommender Woche wird der kinderärztliche Notdienst der Kassenärzte zentral in den leer gewordenen Räumen der Gemeinschaftspraxis Fischer/Tissen in Minden Dankersen, Exerzierplatz 5, stattfinden. „Dort sind durch den Ruhestand von Frau Dr. Fischer Räume freigeworden, die die Kassenärztliche Vereinigung dafür angemietet hat“, so Boss. Dieser Notdienst könne mittwochs und freitags von 15 bis 20 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 20 Uhr in Anspruch genommen werden. Der Notdienst im Eltern-Kind-Zentrum in der Mindener Klinik sei erst nach 20 Uhr zuständig, „vorher müssen sich Eltern an die niedergelassenen Ärzte wenden“.

+++ 10 Uhr

Der Kondomhersteller „Ritex“ aus Bielefeld verzeichnet deutlich mehr Umsatz. Die Nachfrage nach Ritex Kondomen habe sich im aktuellen Monat gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt, sagte Geschäftsführer Robert Richter. Im März 2019 seien in Deutschland 6,7 Millionen Kondome verkauft worden, in diesem März sollen es nach aktuellen Hochrechnungen etwa 12,7 Millionen sein. Die Lieferungen seien auf absehbare Zeit sicher, versicherte der Geschäftsführer. Die Ware werde ausschließlich in Deutschland produziert und sei damit nur in begrenztem Rahmen von den internationalen Lieferketten abhängig.

+++ 9.30 Uhr

Schlechter Corona-Scherz endet mit Anzeige: Auetaler hustet Sicherheitsmann an und behauptet er habe Corona.

+++ 8.25 Uhr

Im Kampf gegen das Coronavirus ruft die Medizinische Hochschule Hannover, kurz MHH, die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Genesene Patienten sollen sich melden – denn sie können helfen: mit Antikörpern und „Killerzellen“, die ihr Immunsystem gegen das Virus SARS-Cov-2 gebildet hat. Per Plasmaspende können sie diese an Kranke weitergeben.  Wer bereits genesen ist und bei der Therapie anderer helfen will, kann sich auf zwei Wegen bei der MHH melden: entweder unter der kostenlosen Telefonnummer (08 00) 532 532 5 oder per E-Mail unter RKP-Spende@mh-hannover.de.

+++ 8.10 Uhr

Obwohl sie im moment ebenfalls wirtschaftlich schlecht dastehen, haben zwei Bückeburger Gastronomen gestern kostenlos Pizza und Cocktails zum Klinikum Schaumburg gebracht. Sie wollten damit ihre Solidarität ausdrücken.

+++ 7.40 Uhr

Mehr Filter, weniger Maschinen: Auch auf den Kaffeefilter-Hersteller Melitta in Minden hat die Corona-Krise Auswirkungen. So verzeichnet das Unternehmen derzeit einen steigenden Absatz von Kaffee und Filtertüten:

+++ 7.30 Uhr

Die Deutsche Bahn hat ihr Angebot reduziert, um Beschäftigte und die Flotte zu schonen. Derzeit fahren noch 75 bis 80 Prozent der Züge, wie der bundeseigene Konzern am Mittwoch mitteilte. Die Bahn reagierte damit auf Kritik der Lokführergewerkschaft GDL. Deren Vorsitzender Claus Weselsky hatte gefordert, die Kapazitäten angesichts der niedrigen Auslastung auf 50 Prozent runterzufahren. «Wir müssen nicht auf Teufel komm raus heiße Luft transportieren», sagte er. Die Nordwestbahn durch Rinteln fährt zum jetzigen Zeitpunkt noch normal.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 25. März +++

+++ 22 Uhr

Die Bundesregierung will die strengen Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Krise nach den Worten von Kanzleramtschef Helge Braun später einmal zunächst für junge und gesunde Menschen wieder lockern. Der CDU-Politiker sagte am Mittwoch in der Social-Media-App Jodel: «Die nächste Phase lautet natürlich: Junge Menschen, die nicht zu den Risikogruppen gehören, dürfen wieder mehr auf die Straße.» Aktuell hänge viel davon ab, ob die Infektionskurve mit den beschlossenen Maßnahmen flach gehalten werden könne. dpa

+++ 21 Uhr

Um heimische Unternehmen während der Corona-Krise zu unterstützen hat die SZ/LZ einen neuen Service gestartet: www.wir-sind-schaumburg.de. Hier werden alle Online-Shops von lokalen Einzelhändlern gesammelt. Kunden können dann auch beim Kauf im Internet die hiesigen Geschäfte unterstützen. Der Eintrag ist kostenlos

+++ 17.50 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am 25. März 2020 insgesamt 32 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Zahl der Infizierten ist damit wieder gestiegen; am Mittwochmorgen meldete der Landkreis 23 bestätigte Infizierte.

Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf  Hameln, Bad Pyrmont,  Aerzen,  Bad Münder,  Coppenbrügge, Hess. Oldendorf und Emmerthal. Von diesen 32 Fällen gelten fünf Personen als geheilt. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden, den Umständen entsprechend, medizinisch betreut, drei davon in stationärer Behandlung. Außerdem befinden sich 134 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind unter www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.

+++ 17 Uhr

Die Kreisverwaltung Schaumburg bietet in den kommenden Wochen ab sofort eine Ergänzung zur Telefonzentrale der Kassenärztlichen Vereinigung an. Unter der Rufnummer 19222, vorwahlfrei aus dem Festnetz, und 05721 19222 aus dem Mobilfunknetz können Bürgerinnen und Bürger, die die 116 117 nicht erreichen, anrufen und ebenfalls Hilfe, die sie benötigen, erhalten. Außerhalb der hausärztlichen Sprechzeiten, in den Abendstunden und an den Wochenenden gab es bislang lediglich die Möglichkeit, sich bei Bedarf an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 zu wenden. Weitere Infos in diesem Bericht: KLICK.

+++ 15.11 UhrLaut Kultusministerkonferenz der Länder sollen die Abiturprüfungen in Deutschland trotz Corona regulär stattfinden. Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Dr. Stefanie Hubig: „Ich freue mich, dass wir uns in einer so schwierigen Situation innerhalb der Ländergemeinschaft auf einen gemeinsamen Beschluss geeinigt haben. Wir haben klare Vorgaben für unsere Schülerinnen und Schüler. Für sie ist es besonders wichtig, dass sie jetzt Planungssicherheit haben, gleichzeitig steht ihre Gesundheit für uns an erster Stelle.“ 

+++ 15 Uhr

Im Landkreis Schaumburg gibt es aktuell 38 bestätigte Fälle von Corona-Infektionen, hier geht es zum Artikel: KLICK.

+++ 14 Uhr

Auch Prinz Charles ist positiv auf Corona getestet worden. Das teilt der Königliche Palast in Großbritannien am Mittwoch mit. Seine Ehefrau Camilla sei ebenfalls getestet worden, habe sich jedoch nicht angesteckt. Prinz Charles habe nur milde Symptome und sei ansonsten bei guter Gesundheit, teilte der Palast in London mit.

+++ 13.48 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke haben sich insgesamt 207 Personen nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert (Stand: 25. März, 11 Uhr), berichtet das Mindener Tageblatt. Wie der Kreis mitteilt, sind 21 infizierte Personen wieder gesund. Sechs Patienten befinden sich derzeit in stationärer Behandlung im Johannes Wesling Klinikum, davon werden zwei im Laufe des Mittwochs entlassen. Ein Verdachtsfall liegt auf der Intensivstation, die übrigen Patienten auf der Isolierstation.

+++ 13.22 Uhr

Wie ein Seniorenheim mit den aktuellen Einschränkungen und dem Besuchsverbot für Angehörige umgeht, hat unser Autor für den "Schäferhof" im Auetal recherchiert: KLICK.

+++ 12.59 Uhr

Auch der Rintelner Hospizverein teilt mit, dass er weiterhin 24 Stunden täglich erreichbar ist.

+++ 12.50 Uhr

Rintelns größter Sportverein, die Vereinigte Turnerschaft, hofft während der Corona-Krise auf die Loyalität seiner Mitglieder.

+++ 12.19 Uhr

Die auf Reha-Maßnahmen spezialisierte Bückeberg-Klinik in Bad Eilsen soll vorübergehend zu einem „Behandlungszentrum“ umfunktioniert werden. Dadurch sollen in Akut-Kliniken wie etwa dem in Vehlen ansässigen Agaplesion Klinikum Schaumburg Betten für die medizinische Versorgung von Corona-Patienten frei werden.

+++ 11.40 Uhr

Mit einem Hilfeleistungsantrag hat sich der Kreis Lippe an die Bundeswehr gewandt, um einen drohenden Engpass bei der medizinischen Grundversorgung zu überbrücken. Hintergrund ist, dass niedergelassene Arztpraxen geschlossen haben und die medizinische Grundversorgung dadurch nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet ist.

+++ 11.05 Uhr

Schwerer Schlag für Tausende Fans: Das Festival "Umsonst & Draußen" wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das haben die Veranstalter am Mittwoch gegenüber dem Mindener Tageblatt bestätigt. Zum Bericht geht es hier entlang: KLICK.

+++ 10.55 Uhr

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es derzeit (Stand Mittwochmorgen) folgende bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: Bremen: 200 Fälle (+17), Hamburg: 1262 Fälle (+219 im Vergleich zum Vortag), Mecklenburg-Vor­pommern: 218 (+19), Niedersachsen: 2140 (+376), Schles­wig-Holstein: 577 (+99). Insgesamt beträgt die Zahl in Deutschland laut RKI 31.554 bestätigte Fälle (+4118 im Vergleich zum Vortag). Einen Überblick über die Zahlen gibt es auf der Seite des RKI, und zwar hier: KLICK.

+++ 10.48 Uhr

Der NDR vermeldet, dass Hannover-96-Fußballprofi Timo Hübers zwei Wochen nach seinem positiven Corona-Befund offiziell als genesen und wieder als gesund gilt. Der Innenverteidiger von Hannover 96 habe die häusliche Quarantäne verlassen.

+++ 10.44 Uhr

Die Kreisfeuerwehr Schaumburg stellt auf ihrer Facebookseite Bilder und Malvorlagen für Kinder zur Verfügung rund ums Thema Feuerwehr. "Die Kreisfeuerwehr und der Kreisfeuerverband Schaumburg e. V. wünschen allen Kindern viel Spaß beim Mitmachen!", so Pressesprecherin Lena Nerge.

+++ 10 Uhr

Die Stadt Rinteln hat auf ihrer Homepage Informationen und weiterführende Links zu den Themen Liquiditätssicherung, Kurzarbeitergeld und steuerliche Hilfen für Unternehmen in Zeiten der Corona-Krise zusammengestellt. Außerdem werden weitere Kontakte für Unternehmen beim Bund und Land aufgeführt.

+++ 7.30 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 23 Corona-Infizierte. Erneut ist damit die Zahl der Infizierten gesunken. Fünf Patienten gelten mittlerweile als geheilt. Alle bislang bestätigten 28 Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder und Coppenbrügge. Außerdem befinden sich 138 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Zwei Personen befinden sich in stationärer Behandlung.

+++ 6.54 Uhr

Im südlichen Nachbarlandkreis Lippe sind momentan 188 Personen positiv auf den Coronavirus getestet. Das sind 18 mehr als am Vortag. Sechs Menschen sind bereits wieder gesund.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 24. März +++

+++ 21.20 Uhr

Heute konnte der Landkreis Schaumburg endlich die Zahl der Infizierten für jede einzelne Gemeinde in Schaumburg aufschlüsseln. Die meisten Menschen, die mit dem Coronavirus angesteckt sind, leben in Rinteln (6) und Nenndorf (6). An zweiter Stelle folgen Bückeburg (5) und Nienstädt (5), danach Obernkirchen (4), Stadthagen (3), Eilsen (2) sowie Niedernwöhren (1).

Fünf der Schaumburger, die am Coronavirus leiden, sind über 60 Jahre alt und befinden sich daher in der Risikogruppe. Von diesen fünf ist ein Erkrankter über 70 Jahre alt. Mit jetzigem Stand muss keiner der Betroffenen in der Intensivstation des Schaumburger Krankenhauses betreut werden, sie alle befinden sich in häuslicher Pflege.

+++ 20.03 Uhr

"Danke an alle, die gegen Corona kämpfen" prangt derzeit unübersehbar vor dem Agaplesion-Klinikum Schaumburg. Das Transparent wurde vom Hannover96-Fanclub "Red Rescue" angebraucht, deren Mitgliedern sich nach eigenen Angaben beruflich in der "Blaulichtszene" bewegen. Alle Infos.

+++ 18.10 Uhr

Folgende Änderungen gibt es in der Notfallversorgung im Kreis Minden-Lübbecke wegen Corona: KLICK.

+++ 18.02 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am 24.03.2020 insgesamt 28 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf  Hameln, Bad Pyrmont,  Aerzen,  Bad Münder und  Coppenbrügge.

Von diesen 28 Fällen gelten fünf Personen als geheilt. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden, den Umständen entsprechend, medizinisch betreut, zwei davon in stationärer Behandlung. Außerdem befinden sich 138 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.

+++ 18 Uhr

Wegen der veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen durch die Corona-Situation gibt es auch beim Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg Einschränkungen in den Angeboten. Deshalb bleiben bis auf Weiteres die Kindertagesstätten, das Familienzentrum, das Begegnungszentrum Mittelpunkt Hüttenstraße und alle anderen Beratungs- und Geschäftsstellen für den direkten Publikumsverkehr geschlossen. Ein Kontakt ist aber jederzeit per E-Mail möglich. Von montags bis freitags ist die AWO Geschäftsstelle in Stadthagen in der Regel von 9 Uhr bis 16 Uhr telefonisch unter 05721 / 939830 erreichbar.

Die Kontaktdaten aller anderen Angebote sind auf der Homepage www.awo-kv-schaumburg.de einsehbar und werden den aktuellen Gegebenheiten stets angepasst. Dringende Schwangerschaftskonfliktberatungen finden nach vorheriger telefonischer Terminabsprache weiterhin statt. Das Frauenhaus ist telefonisch erreichbar. Die Migrations- und Flüchtlingsberatungsstellen können per Telefon und E-Mail kontaktiert werden. Soweit es unter den erschwerten Bedingungen der Kontaktsperre irgendwie möglich ist, hilft die dezentral aufgestellte Sozialarbeit gerne weiter. Dabei steht ganz verstärkt die Hilfe zur Selbsthilfe im Fokus der täglichen Arbeit. Hausbesuche können zurzeit nicht durchgeführt werden.

+++ 17.56 Uhr

Die Gerichte in Niedersachsen weisen darauf hin, dass auch nach Erlass des sogannten Kontaktverbots der Zugang zur Justiz weiterhin sichergestellt ist. Die niedersächsische Justiz hat die vergangene Woche genutzt, um den Betrieb auf das absolut notwendige Maß herunterzufahren. Mündliche Verhandlungen wurden abgesagt, Öffnungszeiten reduziert, Einlassbedingungen wurden verschärft. Eilige und unaufschiebbare Angelegenheiten werden jedoch auch wei-terhin zuverlässig bearbeitet.

Das Landgericht Bückeburg gibt folgende organisatorischen Hinweise: "Die Verringerung der in den Gerichten anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führt dazu, dass nicht eilbedürftige Rechtsangelegenheiten in den nächsten Wochen nicht in der gewohnten Weise gefördert werden können. Alle Verfahrensbeteiligten und Rechtsuchenden werden deshalb gebeten, von Sachstandsanfragen zu einzelnen Verfahren abzusehen. Über Fristverlängerungsgesuche sowie andere Anträge zur Verfahrensführung werden die zuständigen Richterinnen und Richter mit Rücksicht auf die gegenwärtige Situation verantwortungsbewusst entscheiden. Dies gilt auch für die Durchführung von Terminen zur mündlichen Verhandlung. Das Landgericht Bückeburg darf nur noch für die Teilnahme an den Gerichtsverhandlungen aufgesucht werden, die trotz der Corona-Pandemie durchgeführt werden."

Informationen über alle aktuellen Einschränkungen des hiesigen Gerichtsbetriebs sowie die Telefonnummern für weitere Informationen finden die Bürgerinnen und Bürger auch auf der Internetseite des Gerichts: https://landgericht-bueckeburg.niedersachsen.de/startseite/ , und auf den Aushängen vor Ort.

+++ 17.50 Uhr

Die Schaumburger Beratungsstelle BASTA Mädchen- und Frauenberatungszentrum e.V. ist auch in diesen Zeiten von Montag bis Freitag besetzt, wenn auch für persönliche Gespräche nicht mehr geöffnet. Alle Beratungen werden telefonisch durchgeführt. Dies gilt auch für alle Neuanfragen nach Beratung und Präventionsangeboten. Betroffene, Angehörige und Fachkräfte können ab sofort bis auf Weiteres die erweiterten telefonischen Sprechzeiten von BASTA nutzen: Dienstags und donnerstags 10 bis 13 Uhr, montags, dienstags, mittwochs und freitags 14 bis 17 Uhr, Telefon: (05721) 91048.

+++ 16.40 Uhr

Auch der Rintelner Arzt Dr. Peter Kalbe ist nun positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Sein Praxisbetrieb läuft aber weiter, er kontaktiert die Patienten. Alle Infos gibt es hier: KLICK.

+++ 15.27 Uhr

Wie ist das, wenn man sich selber auf Corona testen lassen muss? Unser Autor hat das hier aufgeschrieben: KLICK.

+++ 15 Uhr

Kinder haben für das Seniorenzentrum Sonnenhof Obernkirchen Bilder gemalt und einen ermunternden Brief geschickt - gerne können das auch weitere Kinder machen, so der Sonnenhof. Der Bericht hier: KLICK.

+++ 13.57 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es laut des Kreis Minden-Lübbecke nun 184 bestätigte Coronavirus-Infektionen (Stand 24.3., 11 Uhr) . Die Zahl ist damit binnen 24 Stunden um 16 gestiegen. Allerdings seien inzwischen auch 17 Personen wieder genesen, was einen Anstieg um elf Personen im Vergleich zum Vortag bedeutet.

+++ 13.43 Uhr

Die Olympischen Sommerspiele in Tokio werden nach Angaben von Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe um ein Jahr verschoben.

+++ 13.07 Uhr

Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) hat sich am Dienstag in einem offenen Brief an alle Beschäftigten der Klinik „Der Fürstenhof“ in Bad Pyrmont und der „Landgrafen-Klinik“ in Bad Nenndorf gewandt und ihnen für ihre Initiative und ihre Solidarität im Einsatz gegen den Corona-Virus gedankt. Hintergrund ist, dass die Rehakliniken der niedersächsischen Staatsbäder sich als erste in Deutschland durch Änderung von Prozessen und Bildung eines Pools von Ärzten und Pflegekräften in die Lage versetzt haben, unterstützend für eine Entlastung der Akut-Kliniken zur Seite zu stehen.

+++ 13.04 Uhr

Welche Verhaltens- und Hygieneregeln gelten aktuell? Mit wem kann ich als Rintelner sprechen, wenn ich mich einsam fühle oder Hilfe benötige? Die Stadt Rinteln hat ihren Corona-Info-Flyer neu aufgelegt, der am morgigen Mittwoch über die Schaumburger Zeitung und Citipost an die Rintelner Haushalte verteilt wird. Zum digitalen Flyer geht es hier entlang: KLICK.

+++ 12.21 Uhr

In der Grundschule Heeßen findet wegen der Schulschließung derzeit zwar kein regulärer Unterricht statt, zu tun haben die dortigen Lehrkräfte aber dennoch – und das nicht nur wegen der dort gebotenen Notfallbetreuung für Schüler, deren Eltern in wichtigen Berufen (beispielsweise Krankenhaus, Pflege) tätig sind. Wir haben uns umgehört.

+++ 11.40 Uhr

Kein Felgenfest am 7. Juni in Rinteln:   Jetzt ist es beschlossene Sache: auch der alljährliche autofreie Sonntag im Weserbergland fällt in diesem Jahr aus. Geplant war das diesjährige Felgenfest am 7. Juni 2020. „Da wir zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht einschätzen können, wann mit einer Eindämmung des Corona-Virus und der damit verbundenen Aufhebung der Bewegungseinschränkungen gerechnet werden kann, sehen wir uns gezwungen, das Felgenfest im Wesertal  in diesem Jahr  abzusagen“ erklärt Andreas Manz, zuständiger Dezernatsleiter beim Landkreis Hameln-Pyrmont. Auch die Nachbarlandkreise Holzminden und Schaumburg teilen die Auffassung, dass die  umfangreichen und langfristigen Planungen im Vorfeld einer Großveranstaltung wie dieser bereits zum jetzigen Zeitpunkt diesen Schritt erfordern. Das nächste Felgenfest ist für den 6. Juni 2021 geplant.

+++ 11.36 Uhr

Bei der Lieferung von sechs Millionen Schutzmasken nach Deutschland gegen eine weitere Verbreitung von Corona-Infektionen hat es eine Panne gegeben. Die Masken der Schutzstufe FFP2 seien auf einem Flughafen in Kenia «spurlos verschwunden», berichtete der Spiegel am Dienstag. Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums sagte, der Vorgang werde untersucht. Der von der Generalzolldirektion geschlossene Liefervertrag habe storniert werden können. Weiter sagte sie, es handele sich um einen Bruchteil des insgesamt bestellten Materials. dpa

+++ 10.54 Uhr

Die Menschen in Deutschland dürfen sich bei leichten Atemwegserkrankungen nun zwei Wochen am Telefon krankschreiben lassen. In der Corona-Krise bestand die Möglichkeit bereits für sieben Tage. Nun vereinbarten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Krankenkassen-Spitzenverband die Verlängerung, wie die KBV am Dienstag in Berlin mitteilte. Die telefonische, 14-tägige Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit sei möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. «Voraussetzung ist immer, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt.» dpa

+++ 10.05 Uhr

In Zeiten der Corona-Krise wird in Deutschland mehr und länger telefoniert. Alle drei großen Telekommunikationsnetzbetreiber berichten von einem deutlichen Anstieg und einer längeren durchschnittlichen Dauer der Telefonate. Im Netz des Düsseldorfer Konzerns Vodafone gab es rund 45 Prozent mehr Telefonate, im Mobilfunk rund 38 Prozent mehr Gespräche im Vergleich zu üblichen Tagen. Beim mobilen Surfen hingegen beobachtet Vodafone einen Rückgang. «Deutschland surft im WLAN und telefoniert wieder mehr», schreibt das Unternehmen. dpa

+++ 7.39 Uhr

In Norddeutschland waren bis zum Montagabend 3.609 Corona-Fälle gemeldet, berichtet der NDR. In Niedersachsen stieg die Zahl um 193 Fälle. Das Robert Koch-Institut ist trotz wachsender Fallzahlen vorsichtig optimistisch, dass sich die Ausbreitung des Coronavirus bundesweit leicht verlangsamt.

+++ 7.26 Uhr

Im Kreis Lippe sind zum derzeitigen Stand 170 Menschen an Corona erkrankt. In Minden sind es 166 Infizierte. Schaumburg liegt dagegen noch bei 32 bestätigten Infektionen.

+++ 7.20 Uhr

Die allgemeine Notfalldienstpraxis am Johannes-Wesling-Klinikum (JWK) schließt vorübergehend, berichtet das Mindener Tageblatt Auch die kinderärztliche Notfalldienstpraxis am Eltern-Kind-Zentrum des JWK kann vorerst nicht mehr aufgesucht werden. Das teilte die Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Montagabend mit. Stattdessen werde dort ein Diagnose- und Behandlungszentrum für Coronavirus-Patienten eingerichtet.

Der kinderärztliche Notfalldienst im Bereich Minden wird laut KVWL ab sofort wieder dezentral organisiert: Benötigen Kinder außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten Hilfe, erfahren Eltern beim ärztlichen Bereitschaftsdienst, Telefon 116 117, den diensthabenden Kinderarzt.

Bei allgemeinen Notfällen sollen sich Hilfesuchende entweder an die Notfalldienstpraxis im Krankenhaus Bad-Oeynhausen, Wielandstraße 28, oder an die Notfalldienstpraxis an den Mühlenkreiskliniken in Lübbecke, Virchowstraße 65, wenden. Die KVWL bittet darum, diese Praxen nur in dringenden Fällen aufzusuchen. Bei lebensbedrohlichen Notfallsituationen sollte die 112 alarmiert werden.

+++ 6.45 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind insgesamt 25 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Erstmals sinkt damit die Zahl der Infizierten. Drei Patienten gelten als geheilt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet wie folgt: 10 in Hameln, 8 in Bad Pyrmont, zwei in Aerzen, vier in Bad Münder und eine in Coppenbrügge.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 23. März +++

+++ 21.40 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind insgesamt 25 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Erstmals sinkt damit die Zahl der Infizierten. Drei Patienten gelten als geheilt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet wie folgt: 10 in Hameln, 8 in Bad Pyrmont, zwei in Aerzen, vier in Bad Münder und eine in Coppenbrügge. Außerdem befinden sich 132 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Drei Person befinden sich in stationärer Behandlung. Drei Personen gelten seit heute als geheilt.

+++ 17.15 Uhr

Der Landkreis Schaumburg konnte am heutigen Montag keine aktuellen Fallzahlen zu den Corona-Infizierten in Schaumburg nennen. Das Gesundheitsamt sei überlastet, die Frage könne man nicht beantworten. Es bleibt daher offiziell bei 32 Infizierten.

+++ 16.34 Uhr

Eine Halbierung des Fahrplans im Regionalverkehr bis zum 19. April hat auch Nordrhein-Westfalen mit den Bahnen vereinbart. Bei der privaten Nordwestbahn (NWB) mit Sitz in Osnabrück, die unter anderem die Strecke Löhne–-Rinteln-Hameln–Hildesheim bedient, gelten ab dem heutigen Dienstag Sonderfahrpläne – allerdings noch nicht im Wesertal, wie Sprecher Steffen Högemann auf Nachfrage der Dewezet erklärt. Hier werde noch mit den Aufgabenträgern, federführend Hannovers Regionsverwaltung, gesprochen. Högemann vermutet, dass es dann ebenfalls ab kommenden Montag „Einkürzungen“ im Fahrplan geben wird. Der Krankenstand bei der NWB sei unabhängig vom Coronavirus „kritisch“. Am vergangenen Samstagvormittag sind deshalb auf der Hamelner Linie fünf Züge ausgefallen; es wurde ein Ersatzverkehr per Bus organisiert. In der Vergangenheit hatte die Nordwestbahn wiederholt Probleme wegen ihrer dünnen Personaldecke; das wird umso kritischer betrachtet, weil der dahinterstehende Transdev-Konzern in zwei Jahren den Betrieb des großen hannoverschen S-Bahn-Netzes übernehmen wird.

+++ 15.36 Uhr

In Rinteln haben sich am Wochenende mehrere Male Jugendliche in Gruppen getroffen, trotz Abstandsregelung - die Polizei musste mahnen: KLICK.

+++ 15.03 Uhr

Minden: Aktuell befinden sich sechs nachgewiesene und drei Verdachtsfälle in stationärer Behandlung im Johannes Wesling Klinikum Minden. Sie befinden sich alle auf der Isolierstation, keiner auf der Intensivstation. Sechs Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund.

+++ 15 Uhr

Sachsen will sechs Corona-Patienten aus Italien in seinen Krankenhäusern aufnehmen. Das kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Montag in Dresden an. Man komme damit einer Bitte der italienischen Regierung nach. Die Krankenhäuser im Freistaat hätten signalisiert, dafür die Kapazitäten zu haben. Zudem könne man durch die Behandlung der italienischen Patienten lernen, mit dem Virus umzugehen. «Das ist ein ganz wichtiges Zeichen, dass wir auch anderen helfen können», sagte Kretschmer. Bis Montag waren in Sachsen 865 Infektionsfälle registriert, die meisten in Dresden, Zwickau und Leipzig. dpa

+++ 13.36 Uhr

Am Sonntag wurde die Polizei in einem Ortsteil von Hessisch Oldendorf auf mehrere Personen auf einem gesperrten Sportplatz aufmerksam. Als den angetroffenen Personen das Fußballspielen auf dem Sportplatz untersagt wurde, zeigten sich diese zunächst unbelehrbar. Erst nach der Erteilung eines Platzverweises entfernten sich die Männer widerwillig. Gegen sie wurde ein Strafverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. 

+++ 13.13 Uhr

Das Land Niedersachsen und die Pflegekammer Niedersachsen arbeiten bei der Bewältigung der Corona-Krise Hand in Hand. In Absprache mit dem Land richtet die Pflegekammer eine zentrale Meldestelle für Pflegefachpersonen und Hilfskräfte ein. Sollte sich die Lage dramatisch zuspitzen, können auf diesem Wege zusätzliche Helferinnen und Helfer zeitnah kontaktiert werden. 

Ab sofort können sich Pflegefachpersonen als Freiwillige zur Bewältigung der Corona-Krise bei der Pflegekammer Niedersachsen melden. Zu diesem Zweck hat die Pflegekammer in Abstimmung mit dem Land Niedersachsen eine zentrale Meldestelle für Pflegefachpersonen, die aus dem Pflegeberuf ausgeschieden sind, eingerichtet. Insbesondere Pflegefachpersonen sind aufgerufen, sich bevorzugt per E-Mail unter corona@pflegekammer-nds.de bei der Pflegekammer zu melden.

„Das Gesundheitssystem wird in den nächsten Wochen und Monaten möglicherweise an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit kommen. Dann wird jede Hilfe gebraucht. Deshalb wollen wir schon jetzt ein Verzeichnis von Personen aufstellen, die in der Pflege aushelfen oder wichtige Hilfstätigkeiten übernehmen können“, sagt Kammerpräsidentin Nadya Klarmann. Die Pflegekammer weist ausdrücklich darauf hin, dass die Daten nicht für eine Registrierung als Pflegefachperson nach dem Pflegekammergesetz genutzt und auch nicht mit den vorliegenden Daten abgeglichen werden.

Das Land Niedersachsen geht davon aus, dass die Anzahl der coronabedingten schweren Krankheitsverläufe in den nächsten Wochen dramatisch ansteigen wird. Das Angebot an Zeitarbeitskräften ist so gut wie ausgeschöpft. Viele Pflegende sind aufgrund der Arbeitsbedingungen in den vergangenen Dekaden aus dem Beruf ausgestiegen.

Laut der PflegeComeBack-Studie aus dem Jahr 2018 liegt die Zahl der potenziellen Rückkehrer bei 120000 bis 200000 ausgebildeten Pflegekräften. „Diese stille Reserve könnte dazu beitragen, die Versorgung zu sichern und Leben zu retten“, sagt Klarmann. Schon jetzt melden sich täglich ehemalige Pflegende in der Geschäftsstelle der Pflegekammer, um Ihre Hilfe und Unterstützung anzubieten, sollte die Krise trotz aller eindämmenden Maßnahmen nicht zu stoppen sein.

Interessierte schicken eine kurze Nachricht an corona@pflegekammer-nds.de unter Angabe folgender Informationen: Name, Alter, Kontaktdaten (Telefon + E-Mail), Qualifikation, Weiterbildung und bevorzugter Einsatzort. Die Geschäftsstelle sammelt und ordnet diese Anfragen, um die Daten bei Bedarf sehr schnell den regionalen Krisenzentren zur Verfügung stellen zu können. Wesentliche Kriterien sind dabei unter anderem die vorhandenen pflegefachlichen Qualifikationen, berufliche Vorerfahrung, das regionale Einsatzgebiet, Mobilität und das Alter. Das Freiwilligenregister dient ausschließlich dazu, bei Bedarf zusätzliche personelle Ressourcen verfügbar zu haben. Es besteht keine Verpflichtung, aber auch keine Garantie für einen späteren Einsatz. Die Daten werden nach der Krise umgehend gelöscht. 

+++ 13.02 Uhr

Auch die Apotheken in Stadthagen zeigen sich solidarisch und weiten ihre Angebot von Botendiensten aus. Und das, obwohl es aktuell so viel Arbeit wie selten gibt. Der Grund: Auch die Apotheken bleiben von Hamsterkäufen nicht verschont. Daher soll jetzt zu drastischen Mitteln gegriffen werden.

+++ 12.30 Uhr

Zur Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen in der Corona-Krise hat das Bundeskabinett am Montag ein beispielloses Hilfspaket beschlossen. Dafür will sich der Bund in diesem Jahr mit der Rekordsumme von rund 156 Milliarden Euro neu verschulden. Zudem sollen Mieter entlastet, Hartz-IV-Anträge erleichtert und Kliniken unterstützt werden.

+++ 11.55 Uhr

Die Landbäckerei Scholz in Deckbergen berichtet aus dem Laden, und von den Wochenmärkten: "Wir als kleiner Lebensmittelproduzent (ebenfalls die Kollegen auf den Wochenmärkten) erleben gerade ganz viele positive Worte und Wertschätzung der Kunden. Auch halten sich die Leute sehr vorbildlich an die Abstandsanweisungen und stellen sich ganz brav an", sagt Inhaber Dominik Scholz.

+++11.50 Uhr

In den Fußgängerzonen von Rinteln und Bückeburg scheint man sich an das Kontaktverbot zu halten. Ordnungsamt und Polizei sind unterwegs, und gehen etwaigen Verstößen nach. In Bückeburg hatte eine Buchhandlung noch geöffnet, sie wurde vom Ordnungsamt darauf hingewiesen, dass eine Strafanzeige droht.

+++ 10.45 Uhr

Polizei Stadthagen bekommt viele Hinweise auf Verstöße gegen Corona-Regeln.  Es gibt sie überall: Menschen, die sich nicht an die Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus halten. In Stadthagen hilft die Bevölkerung jetzt selbst mit, um Verstöße bestmöglich aufzudecken. Zahlreiche Hinweise gehen bei der Polizei ein. Allerdings treffen nicht alle zu.

+++ 10.30 Uhr

 Angesichts der Corona-Krise gibt es in Grohnde aktuell keinen Fährbetrieb. Das hat Fährmann Dirk Borchers mitgeteilt.

+++ 10 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat sich vorsichtig optimistisch gezeigt, dass sich der Anstieg der Coronavirus-Fallzahlen in Deutschland leicht abschwächt. «Wir sehen den Trend, dass die exponentielle Wachstumskurve sich etwas abflacht», sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Montag in Berlin und berief sich auf tägliche Analysen. Für eine definitive Bewertung sei es jedoch zu früh, wahrscheinlich sei dies erst am Mittwoch möglich.

«Aber ich bin optimistisch, dass diese Maßnahmen schon jetzt sichtbar sind - was sehr früh ist, weil sie ja erst seit einer Woche wirklich gefahren werden», sagte Wieler. Außerdem schließt das RKI demnach aus Handydaten, dass sich die Mobilität in Deutschland zuletzt schon reduziert hat - aber es reiche noch nicht, sagte Wieler. Dieser Effekt werde sich nun aber durch die am Sonntag verkündeten Maßnahmen verstärken. dpa

+++ Hier endet unsere Berichterstatung vom 24. März

+++ 19.45 Uhr

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Landkreis Schaumburg ist auf 32 gestiegen, Hintergründe hier: KLICK.

+++ 18.53 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel muss sich nun laut Regierungssprecher Steffen Seibert in häusliche Quarantäne begeben. Die Kanzlerin sei nach ihrem Presseauftritt am Sonntagabend darüber informiert worden, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Corona-Virus getestet worden sei.

+++ 18.40 Uhr

Der Krisenstab der Stadt Minden tagt am Sonntag um 19 Uhr, um sich über die Regelungen zum Kontaktverbot auszutauschen, berichtet das Mindener Tageblatt: "Die von Bund und Ländern beabsichtigte umfassende Reduzierung sozialer Kontakte im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus soll mindestens zwei Wochen gelten. Das geht aus einem Beschlusspapier von Bund und Ländern hervor, das der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag in Berlin vorlag. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten verständigten sich bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen."

+++ 18.15 Uhr

Bund und Länder haben weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus beschlossen: "Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet", heißt es in der Erklärung, die man hier nachlesen kann: KLICK. Gastronomiebetriebe werden geschlossen, davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen. Dienstleistungsbetriebe wie Tattoostudios oder Friseurbetriebe müssen schließen, da sie eine zu große körperliche Nähe erfordern.

+++ 17.50 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es derzeit laut Mindener Tageblatt 153 bestätigte Fälle von Corona, Lübbecke (24), Espelkamp (20), Minden (37), Stemwede (19), Bad Oeynhausen (17), Hille (8), Preußisch Oldendorf (4), Porta Westfalica (3), Rahden (5), Petershagen (10) und Hüllhorst (6).

+++ 17 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind 22.03.2020 insgesamt 27 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet wie folgt: 10 in Hameln, 10  in Bad Pyrmont, drei aus Aerzen, drei aus  Bad Münder und einer aus Coppenbrügge.

+++ 15 Uhr

Das Land Niedersachsen vermeldet aktuell, dass es im Landkreis Schaumburg 29 bestätigte Fälle von Corona-Infizierten gibt, im Landkreis Hameln-Pyrmont 26 Fälle sowie in der Region Hannover 341 Fälle, Stand: 22. März, 14 Uhr. Zum Link des Landes Niedersachsen geht es hier entlang: KLICK.

+++ 14.20 Uhr

Die Polizei warnt vor immer dreisteren Betrügern im Kreis Minden-Lübbecke, die versuche, die Corona-Krise auszunutzen: KLICK.

+++ 13.30 Uhr

In der Region Hannover sind zwei Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das hat das Gesundheitsamt der Region am Samstagabend mitgeteilt. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 70 und 84 Jahren. Im Landkreis Harburg starb in der Nacht zum Sonnabend zudem ein 87-Jähriger, der nach Angaben des Landkreises eine Vorerkrankung hatte und seit einigen Tagen in einem Krankenhaus behandelt wurde. Zudem starb ein 66-jähriger Mann aus dem Kreisgebiet Leer am Samstag im Krankenhaus, wie ein Kreissprecher mitteilte. Der Mann habe eine schwere Vorerkrankung gehabt. Die vier Männer sind damit die ersten Todesopfer in Folge einer Coronainfektion in Niedersachsen.

Auch die beide Männer in der Region Hannover verstarben in Kliniken. „Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und den Freunden der beiden Verstorbenen“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau am Sonnabend. Ob bei den Männern auch andere Krankheitssymptome vorlagen und wie lange sie im Krankenhaus behandelt worden waren, ließ die Region Hannover zunächst offen. Nach Informationen der HAZ wurden die beiden Patienten nicht in den Krankenhäusern des Regionsklinikums behandelt. Die Zahl der Corona-Infizierten im Raum Hannover steigt an. „Seit gestern stellen wir eine deutliche Zunahme von Coronafällen fest“, sagt Steffen Ellerhoff, Sprecher des Klinikums Region Hannover. Am Freitag seien in den Krankenhäusern des Verbunds gerade einmal vier Corona-Infizierte behandelt worden. „Aktuell ist die Zahl auf 22 Patienten angestiegen“, sagte Ellerhoff am Samstag. Von HAZ/Andreas Schinkel

+++ 13.17 Uhr

Unter dem Motto „Einkaufsengel im Einsatz“ koordiniert die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Meinsen Hilfsangebote rund um die Corona-Krise. Menschen in Rusbend und Meinsen-Warber, die wegen des Coronavirus keine Möglichkeit haben, ihre Einkäufe selbst zu erledigen, können sich an das Meinser Pfarramt wenden unter Telefon (01 70) 5 26 35 47. Dort wird ihnen eine Person aus dem Team der „Einkaufsengel“ vermittelt. Diese nehme telefonisch Kontakt auf, erledigen Einkäufe und bringen die Lebensmittel direkt zu den Hilfebedürftigen nach Hause. Wer als „Einkaufsengel“ mithelfen mag, wende sich bitte an Pastor Ulrich Hinz unter Telefon (0 57 22) 33 43 oder Mobil (01 70) 5 26 35 47 oder per E-Mail: u.hinz@lksl.de).

+++ 13 Uhr

Die Stadt Porta Westfalica weist darauf hin, dass das Land NRW die Kindernotbetreuung neu geregelt hat. Ab Montag, 23.03.2020, hat jede unabkömmliche Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbe-treuungsangeboten und Schulen (Klassen 1-6), sofern eine anderweitige Betreuung entsprechend der Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes nicht möglich ist. Somit genügt es, wenn nur ein Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegen kann. Alleinerziehende, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, brauchen neben der Arbeitgeberbescheinigung keine weiteren Nachweise zu erbringen. Auch eine Wochenendbetreuung ab dem 23.03.2020 sowie eine Betreuung in den Osterferien mit Ausnahme der Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag werden sichergestellt.

+++ 12 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am 21.03.2020 insgesamt 26 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet wie folgt: 10 in Hameln, 10 in Bad Pyrmont, drei aus Aerzen, zwei aus Bad Münder und einer aus Coppenbrügge. Die betroffenen Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne, so der Landkreis. Alle Infizierten werden, den Umständen entsprechend, medizinisch betreut.

Bei den betroffenen Personen handelt um Personen, die Kontakt zu einer auf den Coronavirus (Sars-CoV-2) positiv getesteten Person hatten. Die Behörden im Landkreis Hameln-Pyrmont ermitteln bereits die Kontakte der infizierten Personen, wie eng der Kontakt war und welche erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen durchzuführen sind. Außerdem befinden sich 115 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung. Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 21. März ++++++ 17.00 Uhr

Der Kreis Lippe veröffentlicht die Infektionszahlen aus jeder einzelnen Kommune. Im Extertal gibt es 11, im Kalletal 6 und in Horn-Bad Meinberg gibt es derzeit 11 bestätigte Infektionen.

 

+++ 13.39 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es aktuell 148 bestätigte Corona-Fälle (Stand Samstag, 21. März, 11 Uhr). Wie der Kreis Minden-Lübbecke mitteilt, sind damit im Vergleich zu gestern acht neue Fälle von COVID 19-Erkrankungen hinzugekommen. Die meisten der Erkrankten kommen derzeit aus Minden (35), Lübbecke (24) und Espelkamp (20). In Stemwede sind 19 Menschen betroffen, in Bad Oeynhausen 17, Hille und Petershagen (8), Hüllhorst (6), Rahden und Preußisch Oldendorf (4), Porta Westfalica (2).

+++ 11.55 Uhr

Mietern soll wegen Mietschulden in der Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen. Das sieht eine Gesetzesvorlage der Bundesministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft vor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehr Infos gibt es hier.

+++ 11.20 Uhr

Das Coronavirus ist nicht die erste Pandemie, die die Weserstadt heimsucht. Akten des Stadtarchivs belegen, dass Seuchen nicht nur im Mittelalter, sondern auch im 19. und frühen 20. Jahrhundert in unserer Gegend allgegenwärtig waren und immer wieder in lokalen Ausbrüchen für Angst und Schrecken gesorgt haben. Rintelns Museumsleiter Dr. Stefan Meyer bietet einen spanenden Einblick.

+++ 11.08 Uhr

Weil in der Coronakrise die Leute zu Hause bleiben und die Industrie weniger produziert, schafft Deutschland sein Klimaschutz-Ziel Experten zufolge sicher.

+++ 10.23 Uhr

Seit heute gelten in ganz Bayern zur Eindämmung des Coronavirus weitreichende Ausgangsbeschränkungen. Ab Mitternacht wurden zahlreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen durchgeführt - dabei wurden nach Angaben der Polizeipräsidien nur wenige Verstöße festgestellt.

+++ 10.11 Uhr

Die Bankkunden in Deutschland nutzen in der Corona-Krise verstärkt die Möglichkeit, an der Supermarkt-Kasse, der Tankstelle oder bei sonstigen Einkäufen kontaktlos zu bezahlen.

+++ 10 Uhr

Hier finden Sie Fallzahlen in Deutschland und weltweit vom Robert Koch-Institut (online aktualisiert um 10 Uhr)

+++ 8.10 Uhr

In Abstimmung mit dem Verkehrsministerium und den Aufgabenträgern der WestfalenBahn - sie fährt etwa durch Bückeburg und Stadthagen - findet ab Montag, 23. März, bis voraussichtlich 19. April eine Reduzierung des Bahnverkehrs statt. Der geänderte Fahrplan steht zum Download unter www.westfalenbahn.de zur Verfügung. Die geänderten Zeiten stehen außerdem digital unter bahn.de sowie in allen DB Informations- und Auskunftssystemen zur Verfügung. 

+++ 8.03 Uhr

Die Rintelner Burghofklinik verschärft Schutzmaßnahmen und bietet Therapie auch via Telefon an.

+++ 7.45 Uhr

Die Maßnahmen scheinen zu wirken. In Bückeburg und Rinteln hält sich die überwiegende Mehrheit an die Abstandsregeln, auch bei der Schlage vor der Bäckerei Achter.

+++ hier endet unsere Berichterstattung vom 20. März +++

+++ 18.01 Uhr

In einem Interview mit dem Mindener Tageblatt äußert sich WEZ-Chef Karl Stefan Preuß über die Versorgungssicherheit und die Situation in seinen Läden.

+++ 17.22 Uhr

Restaurants in Niedersachsen müssen schließen: Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen sind in Niedersachsen so schnell wie möglich zu schließen. Das niedersächsische Gesundheitsministerium hat am Freitag einen entsprechenden Erlass an die Landkreise und kreisfreien Städte sowie die Region Hannover versandt. Es gelten dabei Ausnahmen für Verkauf von Speisen und Getränken, im Rahmen eines Außerhausverkaufs und für Lieferdienste. Der Verzehr ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben unzulässig. Aus hygienischen Gründen wird darüber hinaus die bargeldlose Bezahlung empfohlen. 

+++ 17 Uhr

Niedersachsen weitet die Notbetreuung für Kinder von Berufstätigen in der Daseinsvorsorge aus, um gerade an Kliniken die Kräfte im Kampf gegen die Corona-Epidemie zu stärken. Die Notbetreuung an Schulen soll daher auch über die Osterferien offen bleiben, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) in Hannover. Zudem sollen Kinder die Betreuung auch dann nutzen können, wenn lediglich ein Elternteil in der Daseinsvorsorge arbeitet. Bislang musste dies bei beiden Elternteilen der Fall sein. Die Notbetreuungen sind für Kinder von Eltern gedacht, die in Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge arbeiten, etwa in der Pflege, bei der Polizei oder Feuerwehr.

+++ 16.52 Uhr

Im Agaplesion Ev. Klinikum Schaumburg in Vehlen werden planbare Eingriffe und Behandlungen auf das medizinisch dringend Notwendige beschränkt und Stationen vorbereitet, um Betten-Kapazitäten für erwartete stationär aufnahmepflichte Patientinnen und Patienten zu schaffen, die am Coronavirus erkrankt sind. Zu diesen Maßnahmen hat sich der Krisenstab des Klinikums auf der Grundlage einer aktuellen Verordnung des Sozialministeriums entschieden. Demnach sind sämtliche Krankenhäuser aufgefordert, alle ambulanten und stationären Eingriffe und Behandlungen, die nicht dringend medizinisch notwendig sind, zu verschieben. 

Für alle Patientinnen und Patienten, die von dieser Maßnahme betroffen sind, gilt, dass sie schnellstmöglich von Mitarbeitenden des Klinikums Schaumburg telefonisch informiert und zum weiteren Vorgehen beraten werden. Wenn Patientinnen und Patienten, keine anderslautende Information erhalten, werden sie gebeten, ohne weitere Rücksprache zum vereinbarten Termin zu erscheinen. Die Akut- und Notfallversorgung sowie Entbindungen sind von den Einschränkungen nicht betroffen, sodass die medizinische Versorgung sichergestellt ist. 

Für die Bewältigung der Corona-Krise ist auch das Klinikum Schaumburg zwingend auf die Mithilfe der Schaumburger Bevölkerung angewiesen. Daher gilt nach wie vor die dringende Aufforderung, das Besuchsverbot zu respektieren, damit die Versorgung auch künftig sichergestellt ist. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter https://www.ev-klinikum-schaumburg.de/start

+++ 16.35 Uhr 

Die Zahl der Mitarbeiter der Mindener Mühlenkreiskliniken (MKK), die sich nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert haben, ist auf 19 gestiegen. Nervös macht die Verantwortlichen diese Situation eigenen Angaben zufolge nicht. Man bereite sich seit Wochen darauf vor, auch Infizierte unter den eigenen Mitarbeitern zu haben. Die 19 Fälle arbeiten laut den MKK nicht nur am Mindener Johannes-Wesling-Klinikum. Die Zahl beziehe sich auf alle Standorte. 

+++ 15.43 Uhr

Im Landkreis Schaumburg gibt es mittlerweile 22 Corona-Infizierte.

+++ 15.38 Uhr

Neues Diagnose- und Behandlungszentrum am Universitätsklinikum Minden: Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, Mühlenkreiskliniken und der Kreis Minden-Lübbecke / Bevölkerungsschutz richten ein gemeinsames Diagnose- und Behandlungszentrum am Universitätsklinikum Minden ein. Das Diagnose- und Behandlungszentrum startet seinen Betrieb am Samstag, 21. März ab 8 Uhr. Ziel des Zentrums ist eine Entlastung der hausärztlichen Versorgung in der Zeit der Corona-Krise. Alle Patienten mit Atemwegserkrankungen aus dem gesamten Kreisgebiet sollen in dem Diagnose- und Behandlungszentrum versorgt und behandelt werden. Eine vorherige telefonische Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt oder der Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung 116117 ist erforderlich.

Das Zentrum beinhaltet: 

Neben dem bestehenden ärztlichen Notdienst gibt es Behandlungszeiten von 6-22 Uhr

Die Corona-Notfallambulanz von 6 bis 22 Uhr

die Anlaufstelle der Notaufnahme des Universitätsklinikums Minden (rund um die Uhr)

Den Kinderärztlichen Notdienst (Mi., Fr. 15-20 Uhr, Sa, So und an Feiertagen 9-20 Uhr)

Die Praxis den Medizinischen Versorgungszentrums für Neurochirurgie (Dr. Ali Alomari, Jürgen Rolfes, Montag 8-15 Uhr, Di 9-13 Uhr, Mi. 9-15 Uhr, Do 9-13 Uhr)

Die Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums für Kinderkardiologie (Dr. Susanne Urban Mo 8-12 Uhr, Mi, Fr 8-12 Uhr und 14-17 Uhr)

Die Besetzung ist bedarfsabhängig. In den Kernzeiten (6-22 Uhr) werden mindestens zwei Ärzte vor Ort sein.

Die Betreuung der Wartenden übernehmen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Katastrophenschutzes des Kreises Minden-Lübbecke.

Abstriche zum Nachweis des Coronavirus werden nur noch im Diagnose- und Behandlungszentrum vorgenommen. Alle Patienten im Kreisgebiet mit Atemwegserkrankungen sollen die Notfallpraxen des Kassenärztlichen Notdienstes in Lübbecke und Bad Oeynhausen nicht mehr aufsuchen.

Für alle anderen Erkrankungen bleibt der Kassenärztliche Notdienst im Krankenhaus Lübbecke und im Krankenhaus Bad Oeynhausen zu den gewohnten Zeiten erhalten.

+++ 13.55 Uhr

Die Rintelner Eisdielen machen zu, auch Rialto und Kugelparadies sind ab heute geschlossen. Morgen folgen noch einige Restaurants, die schließen müssen, nachdem Ordnungsamt und Polizei in der Fußgängerzone kontrolliert haben. Die Außenbestuhlung der Cafés und Restaurants soll ebenfalls entfernt werden. 

+++ 13.45 Uhr

Auch in Hameln appelliert das medizinische Personal an das Verantwortungsgefühl und das Verständnis der Bürger: „Wir bleiben für Euch da! Bitte bleibt ihr für uns zu Hause!“, schreiben Mitarbeiter der Sana-Notaufnahme und des Rettungsdienstes auf einem derzeit bei Facebook geteilten Bild.

+++ 13.14 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 133 bestätigte Coronafälle – damit sind 21 weitere Infektionen bekannt, teilt der Kreis in einer Pressemitteilung mit. In der Nacht auf Freitag, 20. März, ist nach Angaben des Kreises ein Mann verstorben.

+++ 13.01 Uhr

 

Bayern greift angesichts der Corona-Krise zu drastischen Maßnahmen und verhängt landesweite Ausgangsbeschränkungen. Das gelte ab Freitagnacht für vorläufig zwei Wochen, sagte Ministerpräsident Markus Söder in München.

Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft - dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt. dpa

+++ 13.00 Uhr

Die Stadtverwaltung Porta Westfalica weist darauf hin, dass die Kaiserstraße, die zum Kaiser Wilhelm- Denkmal führt, am kommenden Sonntag gesperrt wird, sofern der obenliegende Parkplatz zu stark frequentiert sein sollte.

+++ 12.42 Uhr

Fahrplananpassungen bei der WestfalenBahn: In Abstimmung mit dem Verkehrsministerium und den Aufgabenträgern der WestfalenBahn findet ab Montag, den 23.03. bis voraussichtlich 19.04.2020 eine Reduzierung des Bahnverkehrs statt. Der Fahrplan steht zum Download unter www.westfalenbahn.de zur Verfügung. Die geänderten Zeiten stehen außerdem digital unter bahn.de sowie in allen DB Informations- und Auskunftssystemen zur Verfügung. Aktuellen Infos zum COVID-19 in Bezug auf die WestfalenBahn aktuell unter www.westfalenbahn.de/covid19.

+++ 12.36 Uhr

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bad Eilsen bietet ebenfalls ihre Hilfe bei Erledigungen oder Einkauf in Bad Eilsen und Umgebung an, Telefon:  (05722) 8 43 07

 

+++ 11.49 Uhr

Die Stadt Rinteln will mit Mitarbeitern des Ordnungsamts und Polizeistreifen ab dem heutigen Freitag im Rintelner Stadtgebiet kontrollieren, ob die aktuellen Verordungen von den Bürgerinnen und Bürgern eingehalten werden. Kontrolliert wird auch bei Geschäften, Lokalen, und sonstigen Einrichtungen, ob sie sich an die Regelungen halten.

+++ 11.37 Uhr

Die Kirchengemeinde Exten-Hohenrode bietet einen Einkaufs- und Alltagshilfsdienst für einige Rintelner Ortsteile an. Für die einzelnen Dörfer sind folgende Personen zuständig: Für Exten Susanne Hampel, Tel. 46572, für Hohenrode Frank Knape, Tel. 44100, für Strücken Hiltraut Mumme Tel. 957121 , für die Dörfer Uchtdorf, Wennenkamp, Friedrichswald und Volksen Stephanie Höfig Tel.: 957424 und Regina Lieker Tel. 44739. Wenn Sie Hilfe brauchen oder einfach nur mal reden wollen, können Sie gerne unter diesne Nummern anrufen. Pastorin Elisabeth Schacht-Wiemer ist unter der Nummer 2521 zu erreichen.

Segenskarten statt Predigt: Am kommenden Sonntag müssen die Türen aller Kirchen geschlossen bleiben. Statt Predigt können sich Vorbeigehende eine Segenskarte mitnehmen, die an der Tür der Kirchen in Exten und Hohenrode aufgehängt wird.

Auch für die Ortschaft Steinbergen können sich ältere oder kranke Mitbürger an den Ortsbürgermeister Sascha Gomolzig wenden. Erreichbar unter der Nummer 0172-5115212. Er organisiert dann Helfer.

-> Nachbarschaftshilfen in Rinteln und den Ortsteilen im Überblick.

+++ 11.32 Uhr

Die Ev.-Luth. Stadtkirchengemeinde Bückeburg wird ab sofort ihre Predigten online stellen. Jeden Sonntag um 10 Uhr wird ein Video der aktuellen Predigt auf die Homepage der Stadtkirchengemeinde gesetzt und kann abgerufen werden. Die Predigt orientiert sich nach dem Thema des jeweiligen Sonntags und wird vom zuständigen Pastor der Stadtkirchengemeinde gehalten. Kantor Siebelt Meier wird musizieren. Selbstverständlich kann bei Bedarf die Predigt auch als mp3 Datei oder als DVD versandt werden. Nähere Auskunft gibt das Gemeindebüro unter Telefon 05722 / 95770.

+++ 11.22 Uhr

Die Verwaltung der Stadt Porta Westfalica organisiert Aufgabenerfüllung ohne Bürgerkontakt. In mehreren Bereichen der Stadtverwaltung werden Regelungen getroffen, wie die städtischen Dienstleistungen die Bürgerinnen und Bürger ohne persönlichen Kontakt erfüllt werden können. Auf städtischen Internetseite www.portawestfalica.de wird darüber fortlaufend informiert. Aktuell teilt die Verwaltung mit, dass Windelsäcke telefonisch unter 0571-791-223 und per Email unter buergerservice@portawestfalica.de bestellt werden können. Die Ausgabe der Windelsäcke erfolgt dann per Post. Die Ausgabe von Gelben Säcken erfolgt weiterhin bei allen bekannten Ausgabestellen, lediglich das Bürgeramt und das Nammer Blumenstübchen sind geschlossen. Ausgabestellen sind: Ortsteil Barkhausen - Tabak & Lotto Gärtner, Portastraße 63; Ortsteil Eisbergen - Schreibwaren Nolting, Stephanstraße 8; Ortsteil Holzhausen - Bäckerei Camen im NP-Markt, Vlothoer Straße 117; sowie der Baubetriebshof, Möllberger Straße 63-67.

+++ 11.01 Uhr

Die St. Sturmius-Gemeinde Rinteln informiert: "In der nächsten Zeit werden die Glocken unserer Kirchen, bistumsweit, um 21 Uhr für 5 Minuten läuten, als Zeichen des gemeinsamen Gebets und Einladung zum mitbeten, sowie als Zeichen des Dankes für die Menschen, die in dieser außergewöhnlichen Lage für uns da sind. Im Internet unter www.bistum-hildesheim.de können Sie sich informieren über werktags und sonntags Gottesdienste. Auf der Homepage von St. Sturmius, den Pfarrbriefen und mit dieser Zeitung halten wir Sie auf dem Laufenden."

+++ 10.44 Uhr

Kein Sonntagsverkauf in Rinteln: Damit die Versorgung der Bevölkerung weiterhin gewährleistet ist, kann in Niedersachsen das Sonntagsverkaufsverbot für den nicht von der Schließung betroffenen Einzelhandel ausgesetzt werden. Die Idee ist wohlwollend gemeint; aber aktuell sei es laut Mitteilung der Stadt Rinteln möglich, die Versorgung über die üblichen Verkaufszeiten sicherzustellen. Insbesondere mit Rücksicht auf das Personal sieht die Stadt daher derzeit keinen Bedarf, die Sonntagsöffnung zuzulassen. Die Mitarbeiter im Einzelhandel haben einen arbeitsreichen und belastenden Alltag. Wir müssen dafür sorgen, dass den Menschen, die einen sehr wichtigen Versorgungsauftrag für die Bevölkerung leisten, der Sonntag für Ruhephasen und um Kräfte zu sammeln, zur Verfügung steht. Schließlich profitieren davon auch die Kunden: Nur gesunde Mitarbeiter können den Betriebsablauf aufrechterhalten.

 

+++ 10.17 Uhr

Kanzleramtschef Helge Braun hat den Samstag als entscheidenden Tag bei der Entscheidung über mögliche Ausgangssperren wegen des Coronavirus bezeichnet. "Wir werden uns das Verhalten der Bevölkerung an diesem Wochenende anschauen", sagte der CDU-Politiker dem "Spiegel". "Der Samstag ist ein entscheidender Tag, den haben wir besonders im Blick." Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Sonntagabend mit den Ministerpräsidenten der Länder in einer Telefonkonferenz beraten. Dabei dürfte es auch darum gehen, ob und wann Ausgangssperren verhängt werden sollen. Mehrere Regierungschefs hatten am Donnerstag mit Ausgangssperren gedroht. dpa

+++ 8.04 Uhr

Innenminister Boris Pistorius droht mit Ausgangssperre: Zunächst solle die Polizei die Einhaltung der neuen Regeln mit groß angelegten Einsätzen kontrollieren. Sollte das nicht greifen, und viele Menschen sich weiterhin nicht an die Abstandsregeln halten, dann werde man Ausgangssperren verhängen.

+++ 7.45 Uhr

In Norddeutschland gibt es laut NDR insgesamt 2.001 bestätigte Corona-Erkrankungen: 981 in Niedersachsen, 253 in Schleswig-Holstein, 142 in Mecklenburg-Vorpommern, 506 in Hamburg und 119 im Bundesland Bremen.

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+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 19. März +++

+++ 21.57 Uhr

Medizinisches Fachpersonal ist durch die Corona-Pandemie besonders gefährdet. Das bekommen nun auch die Mühlenkreiskliniken (MKK) zu spüren – Tendenz steigend. 14 Mitarbeiter sind mit dem Coronavirus infiziert,  meldet das Mindener Tageblatt. Einen Tag zuvor waren es noch elf Mitarbeiter gewesen.  Die Fallzahlen unter MKK-Mitarbeitern könnten steigen, denn: „Derzeit klagen einige Mitarbeiter über grippale Symptome, die mit nachweislich erkrankten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kurzfristig zusammengearbeitet haben.“

+++ 18.13 Uhr

Wie der Landkreis Nienburg/Weser mitteilt, scheinen derzeit Personen in Schutzkleidung (Schutzanzug, Mundschutz, usw.) im Kreisgebiet unterwegs zu sein, die sich als Mitarbeitende des Gesundheitsamtes ausgeben und auf diese Weise versuchen, sich Zutritt zu Wohnhäusern und Wohnungen zu verschaffen. Der Landkreis rät: "Lassen Sie die Personen auf keinen Fall in Ihr Haus oder Ihre Wohnung. Diese Personen sind NICHT vom Gesundheitsamt. Bitte geben Sie diese Information in Ihrem Bekanntenkreis weiter, insbesondere an ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger!"

+++ 18.10 UhrDer Landkreis Schaumburg hat mehrsprachige Hygienetipps veröffentlicht: Auf der Homepage www.schaumburg.de veröffentlicht die Kreisverwaltung Hygienetipps in englischer, französischer, russischer, türkischer, kurdischer und arabischer Sprache.

+++ 17.55 Uhr

Aktuelle Hinweise zur Erreichbarkeit des Straßenverkehrsamtes des Landkreises Schaumburg: Aufgrund der notwendig gewordenen Schließung der Kreisverwaltung einschließlich aller Außenstellen werden für Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Schaumburg von der Kfz-Zulassungsstelle in Stadthagen in unaufschiebbaren Fällen Termine vergeben. Zulassungen und Abmeldungen in Notfällen sind nach vorheriger Terminabsprache ausschließlich in Stadthagen zwischen 8.00 und 13.00 Uhr möglich. Termine können über die Rufnummern 05721 703 -1725 und 05721 703 1714 vergeben werden. Informationen zum Verfahren erhalten Bürgerinnen und Bürger telefonisch unter den angegebenen Rufnummern sowie auch im Internet unter www.schaumburg.de.

+++ 17.53 Uhr

Nach Angaben des niedersächischen Gesundheitsministeriums gibt es bislang 981 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+241 im Vergleich zu Mittwoch) in Niedersachsen (Stand 19. März, 14 Uhr).

LK Ammerland 14 (+2)

LK Aurich 19 (+5)

LK Celle 25 (+5)

LK Cloppenburg 2 (+0)

LK Cuxhaven 18 (+6)

LK Diepholz 32 (+2)

LK Emsland 30 (+0)

LK Friesland 3 (+0)

LK Gifhorn 23 (+1)

LK Goslar 14 (+4)

LK Grafschaft Bentheim 14 (+3)

LK Göttingen 36 (+19)

LK Hameln-Pyrmont 13 (+3)

LK Harburg 38 (+11)

LK Heidekreis 2 (+1)

LK Helmstedt 7 (+2)

LK Hildesheim 73 (+45)

LK Holzminden 15 (+3)

LK Leer 9 (+6)

LK Lüneburg 29 (+8)

LK Nienburg (Weser) 8 (+2)

LK Northeim 8 (+2)

LK Oldenburg 12 (+3)

LK Osnabrück 58 (+13)

LK Osterholz 20 (+0)

LK Peine 9 (+1)

LK Rotenburg (Wümme) 19 (+3)

LK Schaumburg 19 (+7)

LK Stade 35 (+6)

LK Uelzen 3 (+0)

LK Vechta 22 (+5)

LK Verden 23 (+5)

LK Wesermarsch 4 (+4)

LK Wittmund 3 (+0)

LK Wolfenbüttel 3 (+2)

Region Hannover 198 (+43)

SK Braunschweig 13 (+1)

SK Delmenhorst 6 (+0)

SK Emden 7 (+3)

SK Oldenburg 18 (+0)

SK Osnabrück 58 (+8)

SK Salzgitter6 (+3)

SK Wilhelmshaven 5 (+0)

SK Wolfsburg 8 (+4)

Total 981 (+241)

Hier sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem NLGA elektronisch übermittelt wurden (Datenstand: 19. März, 14 Uhr). Da sich das Infektionsgeschehen sehr dynamische entwickelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen oder dem RKI (Datenstand RKI: 00:00 Uhr), kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fällen sind nicht zwingend auch erst seit der Vortagsauflistung neu aufgetreten. Fallzahlanstiege können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten und die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung erfolgen kann. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

+++ 17.51 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat seit dem 14.03.2020 eine Hotline des Gesundheitsamtes zur Unterstützung der bereits bestehenden telefonischen Beratung durch die Fachkräfte der Behörde eingerichtet.

Die Nummern der Hotline 05721 – 703 2591 und 703 2592 sind montags bis donnerstags von 9 – 12 Uhr und von 13 – 16 Uhr sowie freitags von 9 – 12 Uhr und neu ebenfalls  von 14 – 18 Uhr  erreichbar. Auch hat die Verwaltung an den Wochenenden die Zeiten der Erreichbarkeit ausgedehnt. Die Hotline steht Bürgerinnen und Bürgern von 10 – 14 Uhr sowie 14 – 18 Uhr zur Verfügung.

Darüber hinaus weist der Landkreis nochmals auf die Informationshotline des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes hin. Unter der Telefon-Nummer 0511 – 450 5555 erhalten Bürgerinnen und Bürger ebenfalls montags bis donnerstags von 8 – 12 Uhr und von 13 – 16 Uhr sowie freitags von 8 -12 Uhr Auskunft.

+++ 17.22 Uhr

Im Landkreis Schaumburg gibt es nach derzeitigem Stand 18 Infizierte.

+++ 17.04 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am 19. März 2020 insgesamt 19 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Das teilt der Landkreis mit. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet wie folgt: 9 in Hameln, 6  in Bad Pyrmont, 2  in Aerzen, und jeweils einer Bad Münder und Coppenbrügge.

Weiterhin heißt es: "Die betroffenen Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Alle Infizierten werden, den Umständen entsprechend, medizinisch betreut. Bei den betroffenen Personen handelt um Personen, die Kontakt zu einer auf den Coronavirus (Sars-CoV-2) positiv getesteten Person hatten. Die Behörden im Landkreis Hameln-Pyrmont ermitteln bereits die Kontakte der infizierten Personen, wie eng der Kontakt war und welche erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen durchzuführen sind. Außerdem befinden sich 77  Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.   Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung. Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden."

+++ 16.16 Uhr

Der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, appelliert in einer Pressemitteilung an alle Mitbürger: "Ich appelliere ausdrücklich an das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen: Meiden Sie konsequent Menschenansammlungen, begeben Sie sich nicht zu beliebten Treffpunkten und verzichten Sie auf soziale Kontakte. Der Infektionsschutz hat im Augenblick oberste Priorität." Die Polizeidirektion Göttingen erhöhe die Präsenz auf öffentlichen Straßen, führt in enger Abstimmung mit den Ordnungsämtern der Städte und Landkreise Kontrollen durch und setzt die getroffenen Regelungen mit niedriger Einschreitschwelle konsequent um. Zuwiderhandlungen gegen die aktuellen Einschränkungen werden zur Anzeige gebracht, im Falle von Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeld geahndet. Sollten Bürgerinnen und Bürger Zuwiderhandlungen feststellen, bittet die Polizei darum, nicht den Notruf zu wählen, sondern - falls erforderlich - über die Amtsleitung Kontakt zur örtlichen Polizei aufzunehmen. Die Notrufleitungen sollen frei bleiben. Auch warnt Lührig davor, online Falschmeldungen zu glauben oder diese zu verbreiten.

+++ 16.11 Uhr

Wie berichtet, ist in der Bückeburger Hausarztpraxis Streller-Heß ein Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Praxis ist mit sofortiger Wirkung geschlossen. Da nach unserer Veröffentlichung das Gesundheitsamt Schaumburg mit Anrufen besorgter Patienten und Bürger regelrecht bombardiert wurde und die Telefonanlage zusammenzubrechen droht, gab Dr. Andres Streller im Gespräch mit unserer Zeitung persönlich Entwarnung: Es bestehe kein Anlass zur Sorge, im fraglichen Zeitraum in den vergangenen ein bis vier Tage hätten er, die weiteren drei Ärzte sowie alle Medzinischen Fachangestellten einen Mundschutz getragen, den sogenannten Mund-Nase-Schutz MNS. Diese hätten die Patienten vor Ansteckungen geschützt, nicht aber die Ärzte und Mitarbeiterinnen. Streller wiederholte seinen Appell: Es gebe keinen Anlass zur Sorge, kein Patient müsse sich in Quarantäne geben oder andere Maßnahmen ergriffen werden. Solle sich tatsächlich etwas anderes ergeben, würden die Betroffenen über das Gesundheitsamt informiert. Der Corona-Virus sei bei seinem Sohn getestet worden, der derzeit als Arzt in Weiterbildung bei ihm arbeitet.

+++ 16.08 Uhr

Abstand halten - auch im Supermarkt - Gerade in der Schlange vor der Kasse lernt man seine Mitmenschen in normalen Zeiten manchmal besser kennen, als es einem lieb ist. Ein Edeka-Supermarkt in Hameln hat jetzt Markierungen auf dem Boden angebracht, um die Kunden auf den - in Corona-Zeiten sehr wichtigen - Abstand aufmerksam zu machen. 

+++ 15.03 Uhr

Der Rintelner Apotheker Klaus Bellwinkel und der Rehrener Apotheker Cornelius Padberg bitten im Gespräch mit der Schaumburger Zeitung: Kunden, bitte hamstert keine Medikamente! Alle Hintergründe dazu stehen in diesem Artikel: KLICK.

+++ 14.26 Uhr

Die wegen der Corona-Infektion geschlossene Arztpraxis hatte noch vor zwei Tagen berichtet, dass ihnen die Schutzkleidung ausgehe. Daher appellierten die Mediziner aus der ehemaligen Residenzstadt im Namen aller Ärzte in Schaumburg nun an alle Handwerker, Landwirte, Heimwerker und andere Menschen im Landkreis einmal nachzusehen, ob sie nicht noch unbenutzte Mundschutzmasken haben. Wer eine FFP2- oder FFP3-Maske irgendwo liegen habe, wird gebeten, „diese bitte unbedingt JETZT den Ärzten zur Verfügung stellen“.

+++ 14.06 Uhr

In einer Bückeburger Hausarztpraxis ist ein Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Praxis ist mit sofortiger Wirkung geschlossen. Patienten werden auf einer Telefon-Ansage von Dr. Andreas Streller auf die weiteren Bückeburger Arztpraxen verwiesen. Dort dürfen sie nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung hinkommen, wie der Arzt warnt. Da in der Praxis nach Informationen unserer Zeitung nur weibliche Mitarbeiter beschäftigt sind, dürfte es sich um einen der drei in der Praxis tätigen Ärzte handeln.

+++ 13.45 Uhr

Aktuell (Stand 19. März, 11 Uhr) gibt es 118 bestätigte COVID-19-Erkrankte im Kreis Minden-Lübbecke:  Bad Oeynhausen (12), Espelkamp (17), Hille  (6), Hüllhorst (5), Lübbecke (22), Minden (25), Petershagen (4), Porta Westfalica (2), Preußisch Oldendorf (2), Rahden (4), Stemwede (19).

+++ 12.47 UhrAufgrund der Corona-Krise sind Schulen, Kindergärten und Krippen in ganz Deutschland geschlossen. Die SPD-Rinteln beantragt nun, dass die anfallenden Gebühren in der Zeit der Schließung den Eltern zurückerstattet werden.

+++ 12.27 Uhr

Ehrenamtliche Mitglieder der Ev.-Luth. Stadtkirchengemeinde Bückeburg und die Pfadfinder "Bilche" bieten gemeinsam ab Montag, 23. März, einen Einkaufsservice an. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Schwierigkeiten wegen des Coronavirus haben, sich zu versorgen oder sich gegenwärtig nicht in den Supermarkt oder in die Apotheke trauen. Melden Sie sich bitte im Gemeindebüro der Ev.-Luth. Kirchengemeinde (05722) 957711 werktäglich in der Zeit zwischen 9 und 12 Uhr. Jugendliche und Erwachsene gehen dann einkaufen und bringen die Lebensmittel direkt zu den Bedürftigen. Details werden telefonisch besprochen. Weitere Infos über Hilfsangbote in Bückeburg und Umgebung gibt es hier.

+++ 12.25 Uhr

In Niedersachsen wird die Zahl der Verbindungen im Regionalverkehr in den kommenden Tagen an die Corona-Situation angepasst. Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) hat dafür nach Rücksprache mit den Bahnunternehmen Eckpunkte vorgegeben: So sollen vor allem Verbindungen im Berufsverkehr sichergestellt werden, damit Pendler, die auf die Züge angewiesen sind, ihren Arbeitsplatz erreichen können. Auf Hauptstrecken soll mindestens ein Grundangebot im Stundentakt gefahren werden. Über die Veränderungen im Detail entscheiden und informieren die einzelnen Bahnunternehmen.

Hauptstrecken: Der Regionalverkehr auf den Hauptstrecken soll möglichst täglich von 5 bis 20 Uhr mindestens im Stundentakt gefahren werden. An jeder Station an diesen Strecken soll mindestens einmal pro Stunde ein Zug halten. Auf allen übrigen Strecken soll montags bis freitags zwischen 5 und 9 Uhr sowie zwischen 15 und 19 Uhr möglichst ein Stundentakt bestehen. Zu den übrigen Zeiten soll mindestens ein Zweistundentakt angeboten werden. Die Bahnunternehmen können hier auch Busse einsetzen, falls es sinnvoll ist.

+++ 12.20 Uhr

In einer Eilentscheidung hat die Stadt Porta Westfalica in Abstimmung mit allen Fraktionen beschlossen, die Elternbeiträge für Kindertagesstätten und Schulen für den Monat April unabhängig von der Inanspruchnahme der Notbetreuung auszusetzen. „Somit erhalten die Eltern ein positives Signal und werden finanziell unterstützt“, teilt die Gemeinde in einer Pressemitteilung mit. „Betroffene Eltern erhalten keinen gesonderten Beitragsbescheid. Die Stadt wird im April keine Elternbeiträge abbuchen. Die Eltern werden gebeten, ggf. ihren Dauerauftrag für April zu stornieren. Zu erwarten ist, dass der Rat diese Entscheidung in seiner Sitzung am 8. Juni 2020 genehmigt.“

+++ 12.05 Uhr

Die Tafel Bückeburg unterbricht vorübergehend ihren Betrieb ab 19.03.2020 bis voraussichtlich 18.04.2020. Die Mitarbeiter der Tafel wollen die Versorgung der Kunden der Tafel Bückeburg so schnell als möglich wieder in der gewohnten Qualität und Verlässlichkeit aufnehmen und nachhaltig sicherstellen, eventuell in der Übergangszeit durch einen Lieferdienst. Hierzu bittet die Tafel Bückeburg um Unterstützung bei der Abholung/Verteilung der Waren. Wer zwischen 18 und 50 Jahre alt ist, ein Auto hat und in den nächsten 2 bis 3 Monaten ein oder zweimal in der Woche Zeit haben, melde sich bitte unter kontakt@tafelbueckeburg.de. "Nur mit Ihrer Hilfe können wir unseren Betrieb unter den gegebenen Rahmenbedingungen schnell wieder aufnehmen und verlässlich weiterführen." Weitere Informationen gibt es über kontakt@tafel-bueckeburg.de, Facebook oder die Homepage www.tafel-bueckeburg.de.

+++ 12.02 Uhr

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat die BKK24 ihre bundesweit verteilten Servicecenter bis auf weiteres geschlossen. Dies gilt auch für die Schaumburger Standorte in Obernkirchen, Stadthagen und Rinteln. Die Krankenkasse informiert in einer Pressemitteilung, dass zur Abgabe von Unterlagen weiterhin die vorhandenen Briefkästen genutzt werden können. An der telefonischen Erreichbarkeit und den damit verbundenen Services ändere sich nichts. Darüber hinaus könnten Kunden die Online-Geschäftsstelle oder die kostenlose App „Meine BKK24“ nutzen. Die App biete zum Beispiel die Möglichkeit, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen zu fotografieren und direkt zu übermitteln. Auf der Internetseite www.bkk24.de gebe es zudem weitere digitale Angebote: zum Beispiel eine neue digitale Ansprechpartnerin als Ergänzung zu den vorhandenen Kommunikationskanälen.

+++ 12 Uhr

Die Absage von Großveranstaltungen wie Kirmes und Volksfesten bereiten den Schaustellern große Sorge. „Tausende von Familienbetrieben und damit auch die Volksfestkultur Deutschlands sind in ihrer Existenz bedroht“, sagt Rintelns Schausteller-Sprecher Marlon Klaasen gegenüber unserer Zeitung. Er hoffe auf die Liquiditätskredite von Bund und Ländern, und auch die Stadt Rinteln habe sich schon entgegenkommend gezeigt. Mehr dazu gleich online auf www.szlz.de.

+++ 9.54 Uhr

Eine Welle der Hilfsbereitschaft erfasst auch Rinteln und dessen Ortsteile: Es gibt inzwischen zahlreiche Hilfsangebote für Erledigungen wie  Einkaufen, Botengänge, Gassigehen mit dem Hund - die Freiwilligen bieten alten, kranken und immunschwachen Menschen an, diese Erledigungen für sie zu übernehmen. Einen Überblick der bisher erfassten Angebote gibt es hier.

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+++ Ende der Berichterstattung vom 18. März +++

+++ 18.19 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es derzeit 87 bestätigte Fälle von Corona, Lübbecke (19), Espelkamp (15), Minden (17), Stemwede (10), Bad Oeynhausen (6), Hille (4), Preußisch Oldendorf (4), Porta Westfalica (3), Rahden (3), Petershagen (4) und Hüllhorst (1).

+++ 17.17 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 107 bestätigte Coronafälle – damit sind 20 weitere Infektionen bekannt.

+++ 16.40 Uhr

Auch in Bad Nenndorf werden die Ladenschließungen kontrolliert. "Da es nicht von alleine funktioniert, wird unser Ordnungsamt ab jetzt Kontrollen in der Samtgemeinde durchführen und einzelne Läden schließen. Ich möchte noch mal an die Vernunft aller appellieren und auf die Strafbarkeit einer verbotenen Ladenöffnung hinweisen!", erklärt Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt.

+++ 16.35 Uhr

Die Busunternehmen in Schaumburg kündigen an, dass sie ihren Betrieb weiterführen werden. Zum Schutz der Mitarbeiter soll aber nur noch im hinteren Bereich des Busses eingestiegen werden. 

+++ 16.30 Uhr

Alle Senioren-Tagespflegen müssen laut Landkreis Schaumburg schließen. Ausgenommen sind Notgruppen für krisenwichtige Berufsgruppen.

+++ 16.15 Uhr

Soeben gab der Landkreis Schaumburg bekannt, dass die Zahl der bestätigten Infizierten in Schaumburg innerhalb eines Tages von fünf auf zwölf gestiegen ist. Gestern testeten das DRK Schaumburg und die Kassenärztliche Vereinigung Schaumburg mehr als 100 Menschen auf den Coronavirus.

+++ 14.06 Uhr

Frauenhaus Schaumburg arbeitet unter Vorsichtsmaßnahmen erst mal weiter. Auch die Schwangerschaftskonfliktberatung findet weiter statt. Laut Erlass muss diese auch in Zeiten von Corona von Angesicht zu Angesicht stattfinden.

+++ 13.04 Uhr

Auch die 24. Rintelner Oldtimer-Weserberglandfahrt am 10. Mai 2020 wird abgesagt.

+++ 12.30 Uhr

Weiter Unklarheit in den Innenstädten, welche Geschäfte öffnen und welche schließen dürfen. Rintelns Ordnungsamtsleiter Ulrich Kipp geht momentan mit seinen Mitarbeitern von Laden zu Laden und steht für Fragen zur Verfügung.

+++ 11.30 Uhr

Auch auf Gottesdienste und Andachten müssen die Schaumburger in der nächsten Zeit verzichten. Um den Coronavirus weiter einzudämmen, bleiben auch die Kirchen im Landkreis geschlossen. Betroffen davon sind auch Trauungen und Taufen. Nur Trauerfeiern können noch stattfinden - aber auch mit Einschränkungen.

+++ 11.05 Uhr

In Deutschland sind bislang knapp 8600 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.  In Italien stieg die Zahl der Infizierten von rund 28000 auf 31506 an. dpa

 

 

+++Ende unserer Berichterstattung am 17. März +++

+++ 21.05 Uhr

Die Stadt Hameln schließt ab morgen den Bürgergarten. Der Park wird am Mittwoch abgesperrt und steht den Hamelnern bis auf Weiteres nicht mehr zur Verfügung, heißt es aus dem Rathaus.

+++ 19.50 Uhr

Bund und Länder haben am Dienstag im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus einen Notfallplan für die Krankenhäuser in Deutschland beschlossen. In dem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Beschluss heißt es, durch das «Auf-, Aus- und Umrüsten von Rehabilitationseinrichtungen, Hotels oder größeren Hallen können für die zahlreichen leichteren Behandlungsverläufe zusätzliche Kapazitäten aufgebaut werden». Zuerst hatte «Der Spiegel» über den Plan berichtet. dpa

+++ 19.40 Uhr

In Lippe gibt es derzeit 87 bestätigte Fälle von Coronavirus, eine Patientin davon ist bereits wieder genesen.

+++ 19.30 Uhr

 Insgesamt 87 Personen sind im Kreis Minden-Lübbecke nachweislich am Corona-Virus erkrankt. Wie die Pressestelle des Kreises mitteilt, sind bis Dienstag, 16 Uhr zehn neue Fälle hinzugekommen, sechs aus Minden, zwei aus Petershagen und zwei aus Stemwede. Fünf Verdachtsfälle befinden sich in stationärer Behandlung.

+++ 19.20 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute (17. März) insgesamt 9 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet wie folgt: 5 in Hameln, 2 in Bad Pyrmont und jeweils einer in Aerzen und Coppenbrügge. Die betroffenen Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Es handelt sich sowohl um Reiserückkehrer, als auch um Personen, die Kontakt zu einer auf den Coronavirus (Sars-CoV-2) positiv getesteten Person hatten. Derzeit befinden sich zudem 61 Personen in angeordneter häuslicher Quarantäne.

+++ 19 Uhr

Ärzte appellieren an die Bevölkerung: Mundschutz und andere Schutzausrüstung sollen in den Praxen abgegeben werden. Die Ärzte können bald nicht mehr arbeiten, ohne sich vor einer Infektion zu schützen.  Mehr hier

+++ 18.30 Uhr

Alle Schulen sind geschlossen – denkt man. Und denkt vielleicht auch die Verwaltung. Denkste! In Springe gibt es mindestens eine Bildungseinrichtung, die den Unterrichtsbetrieb laufen ließ. Zumindest bis Dienstagmorgen. Da läutete ein Notarzteinsatz die Schließung der Norddeutschen Kältefachschule (NKF) ein.

+++ 17.57 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 17. März 2020, insgesamt 9 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt.

+++ 16.51 Uhr

Am heutigen Dienstag wurde eine fünfte Corona-Infektion im Landkreis Schaumburg bestätigt.

+++ 16.39 Uhr

Spätestens ab morgen, Mittwoch, werden die Spielplätze in Rinteln geschlossen.

+++ 16.35 Uhr

Im Landkreis Schaumburg wurden gestern 79 Corona-Tests durchgeführt. Über die Ergebnisse der Tests ist derzeit noch nichts bekannt.

+++ 16.30 Uhr

Die Fußball-Europameisterschaft mit München als Spielort ist für diesen Sommer offiziell abgesagt worden. Neuer Termin für die Austragung des Turniers ist der 11. Juni bis 11. Juli 2021. dpa

+++ 16.22 Uhr

Die Stadtverwaltung Bückeburg  teilt mit, dass 

·         sämtliche Beratungsangebote in den Räumlichkeiten der Stadtverwaltung bis vorerst 18.04.2020 ausgesetzt werden; das Schiedsamt vergibt ebenfalls keine Termine,

·         die angekündigte Eröffnung der Ausstellung „VerschiedenARTigkeit“  am 20.03.2020 in der Begegnungsstätte Herderstraße 35 auf Grund der aktuellen Corona-Epidemie abgesagt wird; die Einrichtung ist derzeit geschlossen,

·         das Kinderfreizeitprogramm aufgrund der Schließung der Jugendfreizeitstätte ebenfalls entfällt,

·         die Spiel- und Bolzplätze durch Verfügung des Landes geschlossen werden,

·         die Kompostierungsanlage der Stadt Bückeburg bis vorerst 18.04.2020 geschlossen ist.

 +++ 15.37 Uhr

Bei der Stadtverwaltung Rinteln ist das Standesamt geschlossen; es wird mit Terminvergaben gearbeitet; Tel.: 05751/403-991. Bei Trauungen werden im Trauzimmer maximal 4 Personen (das Paar und Trauzeugen) zugelassen. Auf die Abstandsvorschriften wird vor Beginn der Trauung hingewiesen.

Die Rentenberatung der Stadt Rinteln ist vorrübergehend nicht zu erreichen. Wer einen Termin hat, muss ihn aber nicht ausfallen lassen. Kunden erhalten zur vereinbarten Zeit einen Anruf und werden telefonisch beraten. Wer beim Vereinbaren eines Termins keine Telefonnummer hinterlegt hat, wird gebeten, sich rechtzeitig telefonisch unter folgender Telefonnummer zu melden: 05751/403-225.

Sämtliche Osterfeuer im Stadtgebiet sind abgesagt. Die Schiedspersonen der Stadt Rinteln nehmen derzeit keine Termine entgegen. Der „Tag der sauberen Umwelt“ (jährliche Müllsammelaktion in der Stadt und in den Ortsteilen) am 04.04.2020 fällt aus.

+++ 14.27 Uhr

Die Prioritäten bei der Volksbank in Schaumburg liegen in den nächsten Tagen wie folgt Sicherstellung der telefonischen Erreichbarkeit über das "KundenDirektTeam" in der Zeit von 8 bis 18 unter der Telefonnummer (05722) 2040, Liquiditätshilfen für die Firmenkunden, Durchführbarkeit von Börsengeschäften, Sicherstellung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, Aufrechterhaltung der flächendeckenden Bargeldversorgung, Schutz der Kunden und Mitarbeiter.

"Für diese besonders sensiblen Bereiche werden wir alle notwendigen Vorkehrungen treffen, damit die Aufrechterhaltung dieser Leistungen sichergestellt ist", so die Volksbank in einer Pressemitteilung. "Für etwaige Einschränkungen bitten wir daher um Verständnis “, so Joachim Schorling, Vorstandsmitglied der Volksbank in Schaumburg. Daher wird der persönliche Kundenverkehr ab 18. März auf folgenden Bankstellen konzentriert: Bad Nenndorf, Bückeburg, Kirchhorsten, Obernkirchen, Rinteln. Die Servicezeiten werden in allen diesen Bankstellen auf Montag bis Freitag von 08:30 bis 12:30 und 14:00 bis 16:30 angepasst. Die folgenden Bankstellen werden vorübergehend geschlossen: Bad Eilsen, Beckedorf, Exten, Lindhorst, Kleinenbremen, Krankenhagen, Rehren A.O., Rinteln Nordstadt, Warber.

Persönliche Beratungen der Kunden sind nach individueller Terminvereinbarung per Telefon oder Email weiterhin möglich. Bitte den persönlichen Berater kontaktieren. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.vb-is.de oder beim KundenDirektTeam unter der Telefonnummer (05722) 2040.

+++ 14.17 Uhr

Die Sprechstunden des Allgemeinen Sozialen Dienstes des Landkreises Hameln-Pyrmont in den Städten und Gemeinden des Landkreises fallen aus. Meldungen von Kindeswohlgefährdungen können über die Telefonnummer (05151) 903-3434 oder -3420 aufgegeben werden.

+++ 14.14 Uhr

Die Jubiläumsausgabe der Internationalen A-cappella-Woche Hannover wird um ein Jahr zu verschoben. Aktuell arbeitet das Team daran, alle Konzerte aus diesem Jahr in den Festivalzeitraum des nächsten Jahres vom 24.4. bis 2.5.2021 zu verlegen.

+++ 13.53 Uhr

Die IKK classic reagiert auf die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus und schließt ab Dienstag, 17. März, bundesweit ihre Geschäftsstellen für den Publikumsverkehr. Davon betroffen ist auch das Stadthagener Servicecenter in der Bahnhofstraße 23. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenkasse sind aber weiterhin für ihre Kunden da: telefonisch über die kostenlose Service-Hotline 0800 455 1111, via Kontaktformular auf der Website www.ikk-classic.de und per E-Mail. Auch die Onlinefiliale unter meine.ikk-classic.de oder via Service-App „Meine IKK“ bleibt geöffnet.

+++ 13.23 Uhr

Die Abfalleinsammlung wird im Landkreis Schaumburg weiterhin gewährleistet sein, so die aws in einer Pressemitteilung. Um dies sicherzustellen, sind jedoch einige ergänzende Maßnahmen unumgänglich. Zu diesem Zweck öffnet die aws ab Freitag, den 20. März 2020, den im Landkreis Schaumburg zentralen Recyclinghof in Nienstädt an den Tagen Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils von 09.00 Uhr – 17.00 Uhr. Im Gegenzug werden alle anderen Recyclinghöfe und die aws-betriebenen Kompostplätze in Rinteln, Stadthagen und Pohle ab Donnerstag, den 19. März 2020 geschlossen. Diese Maßnahme ist notwendig, um den Betrieb der zentralen Abfallbehandlungsanlagen, des Biokompostwerkes in Wiehagen und des Entsorgungszentrums Schaumburg in Sachsenhagen, dauerhaft sicherstellen zu können. Aus diesen Gründen wird auch der Kleinanlieferungsbereich im Entsorgungszentrum Schaumburg ab Donnerstag, den 19. März 2020, geschlossen.

An allen Anlagen der aws werden vorübergehend keine Grünabfälle aus privaten Haushaltungen angenommen. Die Grünabfallentsorgung hat in der aktuellen Lage keine Priorität. Asbest und künstliche Mineralfaserabfälle können wegen begrenzter Kapazitäten der hierfür notwendigen Schutzkleidung vorübergehend nicht angenommen werden. Bitte haben Sie Verständnis für diese Maßnahmen. Sie unterstützen uns hierdurch bei der Sicherstellung der Gesamtfunktionsfähigkeit der Abfallwirtschaft.

Die Verwaltung der aws ist Montag bis Donnerstag von 08.00 Uhr - 16.30 Uhr und Freitag von 08.00 Uhr - 12.30 Uhr geöffnet. Bitte nutzen Sie jedoch auch hier die jeweils aktuellen Informationen auf der aws-Internetseite unter www.aws-shg.de oder die aws-App. Im Rahmen der Eigenverantwortung bedenken Sie bitte auch, dass zu Ihrem Schutz und zum Schutz Ihrer Mitmenschen unnötiger Kontakt vermieden werden sollte. Alle beschriebenen Maßnahmen gelten voraussichtlich bis zum 18. April 2020.

+++ 12.45 Uhr

Alle Rechtssuchenden sowie Besucher des Amtsgerichts Rinteln sind angesichts der allgemeinen Empfehlungen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus dringend aufgefordert, mit Rücksicht auf die eigene Gesundheit und die der Mitmenschen Anträge schriftlich zu stellen. Auskünfte dazu können gern telefonisch eingeholt werden. Die Formulare stehen im Internet zur Verfügung und werden auf telefonische Anforderung übersandt.

Gerichtsverhandlungen und Termine finden nach Entscheidung der jeweils zuständigen Richter sowie Rechtspfleger statt. Ladungen zu Gerichtsverhandlungen und Terminen haben weiterhin Gültigkeit und sind zu befolgen, wenn die Betroffenen keine anderslautende Mitteilung vom Gericht erhalten. Bei Betreten des Gerichtsgebäudes sind alle Besucher verpflichtet, die allgemeinen Hygieneregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) einzuhalten und bei Feststellung einschlägiger Krankheitssymptome das Gerichtsgebäude zu verlassen. Den Anordnungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Folge zu leisten. Beim Amtsgericht Rinteln bestehen nicht nur für außergewöhnliche Ausnahmefälle wie die Ausbreitung des Corona-Virus weitreichende Zuständigkeits- und Vertretungsregelungen, die auch gegenwärtig gelten und eine geordnete Rechtsprechung und Rechtspflege gewährleisten. Dies gilt insbesondere für eilige Angelegenheiten, die keinen Aufschub dulden.

+++ 12.35 Uhr

Von den Veranstaltungsabsagen rund um Corona sind auch der historische Osterräderlauf in Lügde in der Nacht des Ostersonntags betroffen und alle damit verbundenen Aktionen. Der Vorstand des Osterdechenvereins Lügde weist darauf hin, dass auch die Generalversammlung des Vereins und die traditionelle Karfreitagssammlung für den Räderlauf nicht stattfinden. „Es geht jetzt darum, mit Solidarität, Vernunft und Pragmatismus auf diese globale Krise zu reagieren. Die Entscheidung wurde einvernehmlich mit allen beteiligten Behörden getroffen und ist alternativlos“, so Uwe Stumpe, erster Vorsitzender des Osterdechenvereins.

+++ 12.06 Uhr

Der Kulturring Rinteln hat die Saison 2019/2020 vorzeitig beendet. Das teilt Geschäftsführerin Juliane Weiss mit. Die letzte Veranstaltung am 28. April ist soeben abgesagt worden.

„Wir sind natürlich bemüht, sobald sich die Situation normalisiert hat, einen Ersatztermin zu finden“, so Weiss. „Daher würden wir uns freuen, wenn die Karten nicht sofort zur Erstattung zurückgegeben werden, sondern möglichst für einen möglichen Ersatztermin behalten werden.“ Das Büro des Kulturrings in der Klosterstraße 20 bleibt bis auf Weiteres geschlossen, Weiss ist aber per Mail erreichbar unter kuri-rinteln@t-online.de.

+++ 11.56 Uhr

Aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen hohen Anrufaufkommen sind auch die Geschäftsstellen der Arbeitsagenturen im Weserbergland derzeit telefonisch nur eingeschränkt erreichbar.

Hartmut Tegtmeier, Bereichsleiter des in Hameln ansässigen Servicecenters der Agentur, erläutert: „Die Kolleginnen und Kollegen an den Telefonen arbeiten mit Hochdruck daran, alle Anfragen anzunehmen und zu bearbeiten. Allerdings ist das Anrufaufkommen bundesweit in den letzten beiden Tagen auf das Zehnfache des üblichen Niveaus angestiegen.“

Das Telefonnetz des Providers ist derzeit überlastet. Daher wird gebeten, Anrufe auf Notfälle zu beschränken. Für alle Termine gilt: Kundinnen und Kunden müssen den Termin NICHT absagen. Es gibt keine Nachteile. Es gibt keine Rechtsfolgen oder Sanktionen. Eine Vereinbarung von neuen Terminen ist nicht notwendig, die Vermittlungsfachkräfte, Berufsberater und Berufsberaterinnen setzen sich eigenständig mit den Kundinnen und Kunden in Verbindung. Fristen in Leistungsfragen werden vorerst ausgesetzt. Die Kundinnen und Kunden erhalten rechtzeitig eine Nachricht, wenn sich diese Regelungen ändern. Auch die lokal eingerichtete telefonische Hotline ist derzeit nur eingeschränkt erreichbar.

Für weitere dringende Anfragen besteht die Möglichkeit, sich Online über das Kontaktformular der Agentur für Arbeit zu melden: https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/kontakt/de.

+++ 11.54 Uhr

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Entwicklungen sowie zum Schutz von Patienten und Mitarbeitenden finden bei den Mühlenkreiskliniken bis zum 19. April keine öffentlichen Veranstaltungen, Fachveranstaltungen, Vorträge sowie Kreißsaalführungen und Elternkurse statt. Dies gilt für alle Standorte in Minden, Rahden, Lübbecke und Bad Oeynhausen. Die Mühlenkreiskliniken folgen damit den Weisungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) zur Begrenzung der Ausbreitung des Coronavirus.

+++ 11.35 Uhr

Die DRK-Tafeln im Landkreis Schaumburg bleiben trotz Corona weiter geöffnet. Allerdings können nicht mehr alle bedient werden. DRK-Vorstandsvorsitzender Thomas Hoffmann erklärt, man konzentriere sich jetzt auf die alte Menschen und Risikogruppen. Zusätzlich richtet das DRK derzeit einen mobilen Service ein, der Tafelkunden die Lebensmittel bis vor die Haustüre bringen soll. Außerdem muss die Tafel nun Lebensmittel hinzu kaufen. Dafür bittet das Rote Kreuz um Spenden auf die bekannten Spendenkonten.

+++ 11.24 Uhr

Wie der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger mitteilt, bleiben ungeachtet der aktuellen Geschäftsschließungen die Verkaufsstellen von Zeitungen (u.a. Kioske) geöffnet. Hiermit soll nicht nur die Versorgung der Bevölkerung mit gedruckten Informationen jederzeit und überall gewährleistet werden.

+++ 11.22 Uhr

Wegen der Corona-Gefahrenlage bleibt die Kreisverwaltung Schaumburg einschließlich aller Außenstellen ab sofort bis auf Weiteres geschlossen. Das Kreishaus bleibt allerdings weiterhin personell besetzt. Anträge und sonstige Angelegenheiten können per Email, Post oder Telefon an die Verwaltung gerichtet werden.

+++ 11.18 Uhr

Der Hospizverein Rinteln gibt bekannt, dass alle weiteren Veranstaltungen, die für März und April geplant sind, aus bekannten Gründen abgesagt werden: Termine der Kinder- und Jugendtrauergruppe, Trauergruppe für Erwachsene am 1. April 2020, Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 25. März 2020, Wanderung: „Auf Schusters Rappen“…. ein Stück zusammen gehen, Vortrag: Die kostbare Zeit zwischen Tod und Bestattung mit der Bestatterin Barbara Rolf, Vortrag: Trost und Hilfe aus dem Jenseits mit dem Sterbeforscher Bernard Jakoby, Tagesseminare: Das heutige Wissen über das Sterben mit dem Sterbeforscher Bernard Jakoby. Jederzeit ist der Verein zu erreichen unter der bekannten Nummer: (0178) 165 75 01.

+++ 11.13 Uhr

Auch im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Minden-Lübbecke wurde der Erlass des Landes, neben dem Schulunterricht auch die Kinderbetreuung in Kitas und Kindertagespflegestellen einzustellen, umgesetzt. Die Verordnung gilt zunächst vom 16.03.2020  bis 19.04.2020. Um Familien in dieser schwierigen Situation zumindest finanziell zu unterstützen, soll auf die Elternbeitragspflicht für die Betreuung von Kindern zunächst im April 2020 verzichtet werden.

+++ 11.10 Uhr

Wie der Stadtmarketingverein Pro Rinteln mitteilt, bleibt auch das Pro Rinteln-Büro vorerst geschlossen. Telefonisch oder per Mail ist das Team jedoch weiterhin erreichbar. Hinweis zur D-Mark-Aktion: "Für die eingenommenen D-Mark klopfen Sie bitte an unser Fenster, das wir diese entgegennehmen können. Die Teilnahmekarten für das Frühlings-Gewinnspiel können Sie noch bis einschließlich morgen in unseren Briefkasten werfen."

+++ 10.49 Uhr

Die Polizeidienststellen im Bereich der Polizeidirektion Göttingen (dazu gehören die Polizeiinspektionen Göttingen, Hameln-Pyrmont/Holzminden, Hildesheim, Nienburg und Northeim) bleiben auch weiterhin rund-um-die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet und ansprechbar.  "Wir sind auch weiterhin für die Bevölkerung da. Notrufe werden wie gewohnt entgegengenommen und wir kommen jedem zu Hilfe, der unserer Hilfe bedarf," betont Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. "Um der Verbreitung des Corona Virus aber bestmöglich entgegenzuwirken und unnötige Übertragungswege zu vermeiden, möchten wir alle Bürgerinnen und Bürger bitten, persönliche Kontakte zu anderen Personen so gering wie möglich zu halten und auch auf vermeidbare Kontakte zu unseren Polizeidienststellen zu verzichten."

Beispielsweise können Strafanzeigen auch online erstattet werden. Unter folgendem Link besteht die Möglichkeit zur Online-Anzeige: https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de. Vereinzelte Angebote der Polizei werden zunächst ausgesetzt. Dazu gehört der Service der Apostille (Beglaubigungen) ebenso wie Präventionsveranstaltungen, und der Zukunftstag bei der Polizei.

Die Polizei bittet, bei Fragen rund ums Corona-Virus nicht den Notruf 110 oder 112 zu wählen. Viele Antworten bietet das Robert-Koch-Institut unter www.rki.de und die örtlichen sowie überörtlichen Gesundheitsämter. Sie haben Symptome, wie z.B. Fieber und Atemwegserkrankungen?  Wichtig ist jetzt: ZU HAUSE BLEIBEN! Zum Telefon greifen und beim Hausarzt oder Kassenärztlichen Notdienst anrufen 116 117. Alle weiteren Informationen bekommen Sie dort.

+++ 10.36 UhrDie Stadt Rinteln bietet gemeinsam mit dem Seniorenbeirat und der Stiftung für Rinteln eine Telefonberatung für ältere Menschen an. Bei Sorgen, Problemen oder einfach nur bei Gesprächsbedarf, haben auch diese Menschen ein offenes Ohr:

Koordination Generation 50+: Tel. (01590) 4218335 oder (01525) 6323606 / Stiftung für Rinteln: Tel. (05751) 403-303 / Seniorenbeirat: Tel. (05751) 41241.

+++ 10.30 Uhr

Leere Hotels, geschlossene Restaurants: Das neuartige Coronavirus trifft im Landkreis Schaumburg die 250 Betriebe im Gastgewerbe besonders hart und damit auch die rund 2.500 Arbeitnehmer der Branche. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin – und fordert einen Corona-Schutzschirm. „Die meisten Kellnerinnen, Köche und Hotelfachangestellten müssen jetzt zuhause bleiben. Zwar bekommen sie Kurzarbeitergeld. Das liegt aber nur bei 60 Prozent des ohnehin oft geringen Einkommens. Für viele Betroffene geht das an die Existenz“, sagt Lena Melcher von der NGG-Region Hannover. Die Gewerkschaft ruft deshalb den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) dazu auf, per Tarifvertrag eine deutliche Aufstockung des Kurzarbeitergelds für die Branche auf den Weg zu bringen. Ziel müsse sein, die Einbußen für die Beschäftigten so gering wie möglich zu halten.

+++ 10.19 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke gibt es nach Angaben der Kreis-Pressestelle nach momentaner Berechnung 73 Erkrankte, vier befinden sich in stationärer Behandlung. Am Sonntagnachmittag sind noch drei positive Testergebnisse für Personen aus Espelkamp eingegangen sowie zwei aus Minden, je einer aus Hüllhorst, Stemwede und Bad Oeynhausen. Am Montag kamen hinzu: Drei aus Espelkamp, zwei aus Minden, je einer aus: Bad Oeynhausen, Rahden, Hille, Petershagen, Stemwede, Porta Westfalica, Lübbecke, Preußisch Oldendorf.  

Ungefähr zur Hälfte stammen die Erkrankungen aus Auslandsreisen in Risikogebiete, zur andere Hälfte handelt es sich um Gäste des bereits erwähnten Bayrischen Festes. „Wir appellieren nochmals an die Bürgerinnen und Bürger, sich zum Schutz der Allgemeinheit bis zum Ende dieser Woche in häusliche Quarantäne zu begeben, wenn sie am Bayrischen Fest teilgenommen haben“, sagt Dr. Elke Lustfeld, Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises Kreis Minden-Lübbecke. „Mittlerweile ist es uns nicht mehr möglich, mit unseren personellen Kapazitäten die zahlreichen Kontaktpersonen aller Erkrankten zu ermitteln. Wir konzentrieren uns darauf,  Kontaktpersonen  zu informieren, die in Schlüsselpositionen des öffentlichen Lebens arbeiten. Hier gilt wie bereits erwähnt die Regelung, dass betreffende Personen in Quarantäne gehen, sobald sie Symptome haben. Bis dahin arbeiten sie unter Einhaltung der hohen hygienischen Anforderungen in ihrem Bereich weiter.“

+++ 10.18 Uhr

Auch die Bückeberg-Klinik in Bad Eilsen ist für Besucher gesperrt.

+++ 10.16 Uhr

Auch für die Ortschaften Deckbergen-Schaumburg-Westendorf können sich ältere oder kranke Mitbürger an die Ortsbürgermeisterin Gisela Stasitzek (05152) 4815  wenden. Diese gibt dann die Wünsche an Helfer vor Ort weiter, die sich dann mit den Hilfesuchenden in Verbindung setzten.

+++ 9.50 Uhr

Die Fahrten der Landeseisenbahn Lippe mit dem Schlemmerexpress am 28. März sowie mit dem Osterhasenexpress am 12. und 13. April werden nicht stattfinden. Die Gemeinde Extertal hat eine Allgemeinverfügung über das Verbot öffentlicher Veranstaltungen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 erlassen. Dieses Veranstaltungsverbot gilt vorerst bis zum 30.04.2020. Ausweichtermine werden baldmöglichst bekanntgegeben. Bereits gebuchte Fahrkarten behalten ihre Gültigkeit.

+++ Hier endet unser Liveticker vom 16. März +++

+++ 19.15 Uhr

Der Landkreis Schaumburg bestätigte soeben einen vierten Corona-Fall in Schaumburg.

+++ 18.45 Uhr

Die Stadt Hameln setzt die von Bund und Ländern beschlossene Regelung um und schließt alle Spielplätze. Die Verwaltung bittet Nutzer, Spielplätze ab sofort nicht mehr zu betreten. Da etliche Spielplätze nicht eingezäunt sind, lassen sie sich laut Mitteilung aus dem Rathaus nicht „abschließen“. Die Stadt wird jedoch Verbotsschilder aufstellen und die Bereiche mit Flatterband absperren.

+++ 18.11 Uhr

In Schaumburg ist mittlerweile ein dritter Mensch mit dem dem Coronavirus infiziert. Das vermeldet das Internetportal niedersachsen.de.

+++ 17.58 Uhr

Insgesamt 73 Personen sind im Kreis Minden-Lübbecke nachweislich an dem Corona-Virus erkrankt, wie der Kreis am Montagnachmittag mitteilt. „Die meisten Menschen haben den Ernst der Lage erkannt und verhalten sich verantwortungsbewusst und verständnisvoll", sagt Landrat Dr. Ralf Niermann.

+++ 17.33 Uhr

Ladenschließungen: Laut Pressemitteilung von Bundesregierung und Ländern werden ausdrücklich nicht geschlossen: Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden, heißt es in der Mitteilung. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

+++ 16.38 Uhr

Aus Rinteln und Bückeburg gibt es erste Stimmen der Einzelhändler zu der Schließung vieler Geschäfte: Jörg Reinecke, Sprecher der Einzelhandelsgruppe von Pro Rinteln, äußert „grundsätzlich Verständnis“ für die angekündigten Ladenschließungen. Ohne staatliche Hilfe werde das aber die Existenz vieler Einzelhändler kosten. „Kredite reichen da nicht, die müssen ja bedient werden“, so Reinecke. Die entfallenen Umsätze müsse man dem Einzelhandel ersetzen.

Am gestrigen Montag habe die Rintelner Innenstadt zwar noch richtig gebrummt, zahlreiche Menschen bummelten durch die Stadt und kauften ein. „Ich hatte schon befürchtet mit meinen Mitarbeitern alleine da zu stehen – aber ganz im Gegenteil“, so Reinecke.

Das genaue Gegenteil erlebte Giovanni Di Noto vom Vorstand des Bückeburger Stadtmarketing. „Die Stadt ist wie leergefegt.“ Von vier vereinbarten Terminen sei nur ein Kunde gekommen. Ansonsten ist er ganz bei seinem Kollegen aus Rinteln: „Hoffentlich hat sich die Regierung auch Gedanken gemacht, wie die laufenden Kosten gedeckt werden sollen.“ Miete und Mitarbeiter müssten ja weiter gezahlt werden.

+++ 16.28 Uhr

Die Stichwahl im Landkreis Hameln-Pyrmont wird nun doch nicht, wie geplant, am 22. März stattfinden, sondern wird lediglich per Briefwahl am 5. April stattfinden. Zugleich wird versucht, die Auszählung der Briefwahlstimmen am 5. April 2020 möglichst durch Bedienstete der Städte und Gemeinden durchführen zu lassen. „Die Ermittlung der Ergebnisse sind selbstverständlich öffentlich“, betont der Kreiswahlleiter und bittet schon jetzt darum, „beim Besuch eines Briefwahlvorstandes die Hygieneregeln sowie die Einhaltung des Mindestabstandes von 75 cm dringend einzuhalten.“

+++ 16.20 Uhr

Auch die Rintelner Stadtverwaltung einschließlich aller Außenstellen wird ab sofort bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen. Für dringende Angelegenheiten bitte die Kommunikation per E-Mail, Post und Telefon nutzen. Ansprechpersonen in den jeweiligen Ämtern finden Bürger auf der Homepage der Stadt Rinteln unter „Was erledige ich wo?“. Zusätzlich kann die E-Mail Adresse info@rinteln.de genutzt werden. Die Stadtverwaltung hat darüber hinaus unter den Telefonnummern 05751/403-0, - 189, - 300 von montags bis donnerstags von 8-16 Uhr und freitags von 8-12 Uhr ein „Bürgertelefon“ eingerichtet.

+++ 16.18 Uhr

Laut Deutscher Presseagentur dpa haben Bundesregierung und Länder eine weitgehende Schließung von Geschäften in Deutschland beschlossen. Ausgenommen davon sollen unter anderem Supermärkte sein ebenso wie Apotheken, Tankstellen und Banken. Laut dpa sollen außerdem Restaurants nur noch von 6 bis 18 Uhr geöffnet haben. Laut dpa sollen außerdem Hotels für Übernachtungen aus dem touristischen Bereich sowie Spielplätze geschlossen werden.

+++ 16.03 Uhr

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus stellt die Verbraucherzentrale Niedersachsen ihr Beratungsangebot um. Ab Dienstag, den 17. März 2020, sind alle Beratungsstellen für Besucher geschlossen. Persönliche Beratungen finden vorerst nicht statt. Betroffene können sich jedoch zu vielen Themen telefonisch beraten lassen. Außerdem können sich Ratsuchende per Video und online an die Verbraucherzentrale wenden. Alle persönlichen Beratungen, Vorträge und Veranstaltungen werden zunächst bis zum 17. April 2020 abgesagt. Verbraucher können aber eine kostenlose Telefonberatung nutzen und sich bei Bedarf auch schriftlich gegenüber dem Anbieter vertreten lassen. Unterlagen können sie per E-Mail schicken und die Kosten für diese Rechtsvertretung in Höhe von 35 Euro im Anschluss per Rechnung bezahlen. Unter (05 11) 9 11 96-96 steht eine kostenlose telefonische Kurzberatung zu folgenden Themen zur Verfügung: Telefon-, Mobilfunk- und Internetverträge, Internetbetrug und Datenschutz, Kauf-, Dienstleistungs- und Handwerkerverträge sowie Fragen zum Reiserecht. Die Telefonberatung ist Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und Freitag von 10 bis 14 Uhr erreichbar.

+++ 15.54 UhrIm Agaplesion Klinikum Schaumburg gilt ab sofort ein Besuchsstopp. Ziel sei, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Infektionsgefahr auch von außen möglichst gering zu halten, um Patienten und Mitarbeitenden zu schützen. In dringenden Fällen können in Absprache mit der jeweiligen Stationsleitung Ausnahmeregelungen getroffen werden. Für Patientinnen und Patienten besteht die Möglichkeit, das W-LAN des Klinikums kostenfrei zu nutzen, um mit Angehörigen in Kontakt zu bleiben. Außerdem bittet das Klinikum darum, dass Patienten auch zu ambulanten Terminen möglichst allein oder höchstens mit einer weiteren Begleitperson zu uns kommen. Des Weiteren ist auch die Cafeteria des Klinikum geschlossen.

+++ 15.53 Uhr

Das Schiedsamt der Stadt Obernkirchen teilt mit, dass die Sprechstunden aufgrund der aktuellen Corona-Situation bis zum 30. April ausgesetzt werden. Anliegen nehmen die Schiedsfrauen telefonisch entgegen: Schiedsfrau Andrea Mannz 05724-6371, stellvertretende Schiedsfrau Astrid Semler 05724-98603.

+++ 15.50 Uhr

Die Ev.-reformierte Kirchen zu Bückeburg stellen bis einschließlich zum 29. März alle öffentlichen Veranstaltungen, Gottesdienste, Gruppentreffen und reguläre Besuche ein. Pastor Marc Bergermann wird weiterhin per Telefon unter 0160-1221844 und per E-Mail unter reformierte.kirche@teleos-web.de für alle Fragen, Nöte und Sorgen ansprechbar sein. Das Gemeindebüro wird zu den gewohnten Zeiten telefonisch erreichbar sein unter der 05722-3372. Von persönlichen Besuchen bittet de Gemeindeleitung in dieser Zeit vorerst abzusehen. Notfälle sind davon ausgenommen. Bitte melden Sie sich bei Pastor Bergermann, wenn Sie jemanden kennen, der Hilfe bei Einkäufen oder sonstigen Beistand benötigt. Die Predigt zum Sonntag wie auch weitere Neuigkeiten können Sie zukünftig im Internet unter www.reformierte-bueckeburg-stadthagen.de aufrufen. Auf Anfrage stellt man die Predigt auch per Post zu.

+++ 14.43 Uhr

Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) setzt aufgrund der Corona-Pandemie Prüfungen und Fortbildungsveranstaltungen vorerst bis zum 19. April 2020 aus. Auch die persönlichen Kontakte unter den ehrenamtlich tätigen Ärztinnen und Ärzten im Ärztekammer-Vorstand und den Delegierten der Kammerversammlung, des Ärzteparlaments, werden auf das Nötigste reduziert. Vorerst eingestellt werden ärztliche Fortbildungen wie etwa die ganztägigen Ärzteforen und auch Patientenforen.

+++ 14.39 Uhr

Die Samtgemeinde Eilsen schränkt den Publikumsverkehr in ihrem Rathaus wegen der Coronavirus-Pandemie ein. Von Dienstag, 17. März, bis zunächst Dienstag, 31. März, ist die Verwaltung laut Bürgermeister Bernd Schönemann geschlossen. Bürger, die in dieser Zeit ein Anliegen haben, werden gebeten, sich telefonisch oder postalisch an die jeweiligen Ämter zu wenden. Bei wichtigen Angelegenheiten, die nicht aufgeschoben werden können, ist aber auch weiterhin eine persönliche Vorsprache im Rathaus möglich.

+++ 14.36 Uhr

Minden-Lübbecke: Die Wertstoffhöfe, die Grünabfallannahme des Entsorgungszentrums Pohlsche Heide sowie der Wertstoffhof Lübbecke (Aussieker) bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Darüber hinaus fällt die Schadstoffsammlung auf unbestimmte Zeit aus.

+++ 14.11 Uhr

Auch die beiden Großveranstaltungen „Rinteln Mobil“ und die Rintelner Maimesse werden ersatzlos gestrichen. Eine Verlegung auf einen späteren Zeitpunkt ist nicht geplant, teilt Rintelns Marktmeister Daniel Jakschik mit.

+++ 13.49 Uhr

Alle Veranstaltungen des Kreissportbunds Lippe werden ab sofort bis zum 01.05.2020 abgesagt. Alle Qualifizierungsmaßnahmen und sonstigen Sportangebote fallen ebenfalls für diesen Zeitraum aus. Die Besetzung der Geschäftsstelle wird in reduzierter Form fortgesetzt, sie steht für Beratungen etc. nur noch telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Die Ausleihe von Spielgeräten, Kletterfelsen etc. steht aktuell nicht zur Verfügung. Die Bearbeitung von Sportabzeichen erfolgt aktuell nur nach postalischem Eingang. Kunden werden gebeten, nicht in die Geschäftsstelle zu kommen. Nach aktuellen Planungen strebt der KSB die Wiederaufnahme des regulären Geschäftsbetriebes zum 02.05.2020 an.

+++ 13.42 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke teilt mit, dass es aktuell aufgrund der hohen Zahl von Bürgeranfragen zeitweise zu einer Überlastung der Telefonleitungen kommt. „Zudem hat uns unser Telefondienstleister über aktuell sporadisch auftretende Störungen im Telefonnetz informiert“, sagt der zuständige Amtsleiter Sören Staas. Um zunächst die Erreichbarkeit des Bürger-Telefons Coronavirus sicherzustellen, bittet der Kreis die Bürgerinnen und Bürger, die sich mit allgemeinen Fragen an die Kreisverwaltung wenden möchten, sich auf eine Kontaktaufnahme per E-Mail zu konzentrieren. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für alle Bereiche sowie deren Mailadressen sich zu finden auf den Internetseiten der Kreisverwaltung.

+++ 13.29 Uhr

Zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus sind bis auf Weiteres die Stadtwerke-Kundencenter in Stadthagen und Bückeburg für den persönlichen Kundenverkehr geschlossen. Der Kundenservice ist erreichbar unter der Telefonnummer (05722) 2807-555 oder per E-Mail an kundencenter@swsl.de. Viele Online-Service-Funktionen finden Kunden auch unter www.stadtwerke-schaumburg-lippe.de.

Auch in der Hauptgeschäftsstelle der Stadtwerke Schaumburg-Lippe „An der Gasanstalt“ wird der Publikumsverkehr bis auf Weiteres eingeschränkt. Nicht unbedingt notwendige Termine werden verschoben. Kunden werden gebeten, Anliegen möglichst online oder telefonisch zu klären. Die Zentrale und Störungsannahme ist erreichbar unter der Nummer (05722) 2807-0. Als weitere Maßnahme sind alle Veranstaltungen abgesagt. Auch die Kundenveranstaltung „Gehölzschnitt“ am 19.03.20 in Bückeburg findet nicht statt.

+++ 13.06 Uhr

Die Schießstände in Bückeburg bleiben bis auf Weiteres geöffnet, die Sachlage wird aber nach Auskunft der Stadtverwaltung täglich neu bewertet.

+++ 13.05 Uhr

Die Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover werden vorübergehend geschlossen. Wer einen Termin hat, muss ihn aber nicht ausfallen lassen. Kunden erhalten zur vereinbarten Zeit einen Anruf und werden telefonisch von den Fachleuten beraten. Das teilte der niedersächsische Rentenversicherer jetzt mit. Wer beim Vereinbaren eines Termins keine Telefonnummer hinterlegt hat, wird gebeten, sich rechtzeitig telefonisch zu melden. So können alle Anliegen zu Reha, Rente und Altersvorsorge fernmündlich geklärt werden. Zudem ist es möglich, Anträge aufzunehmen. Auch die Versichertenältesten sind angehalten, Kunden derzeit nicht im persönlichen Gespräch zu beraten. Deshalb werden diese Termine und Sprechstunden abgesagt. Informationen und Beratungstermine gibt es am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.

+++ 13.03 Uhr

Keine Nachfrage nach Notbetreuung in der Grundschule Süd und Möllenbeck: Wie Schulleiter Stefan Strathmann auf Anfrage erklärt, stünden die Kollegen zwar bereit, am Montag sei aber zunächst kein Kind in die Notbetreuung gekommen. „Das kann sich aber noch ändern“, so der Schulleiter.

+++12.55 Uhr

Das Steinzeichen Steinbergen öffnet, bis auf Weiteres, täglich von 11 bis 19 Uhr seine Tore für Einzelpersonen und Eltern mit Kindern. Der menschenleere, riesige Park ist laut Veranstaltern beim jetzigen Frühlingswetter "der ideale Ort", mit seinen Kindern etwas zu unternehmen. Die Eintrittspreise sind reduziert: montags bis freitags für Erwachsene 4 Euro und Kinder Euro, 10er Karte für Erwachsene 30 Euro und für Kinder 10 Euro (gilt dann auch am Wochenende).

+++ 12.53 Uhr

Aufgrund der Corona-Pandemie sind im Auetal fast alle Veranstaltungen abgesagt und der Sport- und Trainingsbetrieb der Auetaler Sportvereine wurde eingestellt - zunächst bis zum 17. April. Nähere Infos dazu in unserem Veranstaltungs-Ticker sowie in der morgigen SZ/LZ-Ausgabe.

+++ 12.51 Uhr

Die Auetaler Gemeindeverwaltung hat ab Montag, 16. März, bis einschließlich 27. März für den Publikumsverkehr geschlossen. Eine Verlängerung der Schließung ist möglich. Die Gemeindeverwaltung ist in dieser Zeit personell besetzt. In sehr dringenden Fällen können daher Termine mit den Sachbearbeitern/innen nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme oder per E-Mail vereinbart werden. Die Gemeinde Auetal ist telefonisch unter (05752) 181 - 0 oder per E-Mail an rathaus@auetal.de zu erreichen.

+++ 12.45 Uhr

Auch in der St. Sturmius-Gemeinde Rinteln fallen bis auf Weiteres alle Veranstaltungen und Gottesdienste aus.

+++ 12.41 Uhr

Aufgrund der aktuellen Lage hat der Vorstand des MTV Obernkirchen von 1863 e.V. beschlossen, den Trainingsbetrieb bis einschließlich 10.04.2020 einzustellen.

+++ 12.38 Uhr

Auch die Ev.-luth. Kirchen in Rinteln stellen bis auf Weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen ein. Wer sich über ein (Telefon-)Gespräch freuen würde, kann sich gerne bei dem Pastor oder der Pastorin melden. Die Telefonnummern findet man im Internet oder den Gemeindebriefen. Die Kirchen werden insbesondere zu den Gottesdienstzeiten offen stehen und meist Ansprechpartner vor Ort anzutreffen sein. Wer das Haus bzw. seinen Bereich nicht mehr verlassen will oder soll, aber Einkäufe benötigt, kann sich gerne bei Diakonin Kossack unter (0151) 17258334 melden, es wird ein Mitbringservice angeboten.

+++ 12.30 Uhr

Wegen der aktuellen Gefährdungslage bleiben alle Lesesäle des Niedersächsischen Landesarchivs voraussichtlich bis zum 17. April 2020 geschlossen. Ungeachtet der Schließung stehen die Mitarbeiter für schriftliche Fragen und Auskünfte zu unseren Archivbeständen weiterhin zur Verfügung.

+++ 12.25 Uhr

Abteilung Fitness-Turnen-Gesundheit sowie Gerätturnen des VfL Bückeburg: Ab sofort werden alle Sportangebote auf Grund des Corona -Virus bis auf weiteres eingestellt. Aktuelle Informationen zur Wiederaufnahme des Trainings finden sich dann auf der Homepage, über die Presse und an den jeweiligen Hallen.

+++ 12.22 Uhr

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Entwicklungen geht teilweise die Blutspendebereitschaft deutlich zurück. Um die Versorgung von Patienten mit Blutkonserven und Blutpräparaten sicherstellen zu können, rufen die Krankenhäuser und Kliniken der Region OWL sowie der Uni-Blutspendedienst OWL zur Blutspende auf. Gerade Notfall- und Krebspatienten sowie Schwerkranke sind auf eine reguläre Versorgung mit Blutpräparaten angewiesen. Blut spenden kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren an den bekannten Stellen. Spendewillige, die Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder Verdachtsfall hatten, und Personen mit grippalen Symptomen können nicht spenden und sollten auf keinen Fall eine Spendeneinrichtung ohne vorherigen telefonischen Kontakt aufsuchen. Dies gilt ebenso für Reiserückkehrer aus den vom Robert-Koch-Instituts definierten Risikogebieten.

+++ 12.20 Uhr

Die Kirchengemeinde Vehlen bietet unter 05724-913160 einen Einkaufsdienst für ältere Menschen und betroffene Risiko-Gruppen. Im Pfarramt werden ehrenamtliche „Einkäufer“ vermittelt, die die betroffenen Menschen unterstützen. Aktuelle Updates sind immer auf der Homepage www.vehlen.de zu finden. Dort gibt es auch einen Link für die Online-Gottesdienste, die im livestream seit vergangenem Sonntag zu verfolgen sind. Ab Dienstag wird für Jugendliche ein interaktives Jugendprogramm im Rahmen von JesusHouse sowohl über die Homepage als auch über instagram angeboten. Das Kernprogramm läuft jeden Abend von 18:30-19:30 Uhr mit anschließendem Chatroom. Außerdem ist in Vehlen die Kirche geöffnet insbesondere jeden Abend von 19 bis 20 Uhr zum „Gebet mit gebührendem Abstand und großer Nähe zu Gott“.“

+++ 12.16 Uhr

Um eine Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, schränkt die Gemeinde Extertal nun auch ihre Kundenkontakte massiv ein. Ab Dienstag, 17. März, bleibt das gesamte Rathaus bis auf weiteres geschlossen. Nur in „dringenden Anliegen“ kann ein Termin nach vorheriger Vereinbarung mit der zuständigen Mitarbeiterin bzw. dem zuständigen Mitarbeiter vergeben werden. Soziale Kontakte sind soweit wie möglich einzuschränken, Gefahren sind zu vermeiden. Dazu gehört auch, die Personenzahl in den Wartebereichen des Rathauses zu reduzieren, um sowohl Bürger als auch Mitarbeiter nicht zusätzlichen und vermeidbaren Gefahren auszusetzen. Die Bürger können in dringenden Fällen Termine telefonisch unter 05262/402-0 vereinbaren, oder per E-Mail unter info@extertal.de. Vor allem die älteren Bürgerinnen und Bürger müssen jetzt besonders geschützt werden, daher werden Besuche anlässlich von Alters- und Ehejubiläen durch die Bürgermeisterin und die stellvertretenden Bürgermeister bis auf weiteres nicht mehr wahrgenommen.

+++ 12.03 Uhr

Der Diabetiker Niedersachsen e.V. teilt mit, dass alle Präsenzveranstaltungen im März und April ausfallen. Wie die Bezirksvorsitzende Heide Slawitschek-Mulle mitteilt, betrifft das alle Gruppentreffen der Diabetiker-Selbsthilfegruppen Bad Nenndorf, Bückeburg, Rinteln, Pumpentreff und Nordic Walking-Treff. Die nächsten planmäßigen Temine finden voraussichtlich wieder im Mai statt. Damit möchten die Diabetiker Niedersachsen beitragen, die Verbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verlangsamen und Risikogruppen, zu den Diabetiker zweifellos gehören, zu schützen.

+++ 12 Uhr

Wie die Rintelner Stadtverwaltung mitteilt, wird der Ortsrat Todenmann, der eigentlich am Mittwoch, 18. März, hätte stattfinden sollen, verschoben. Das neue Datum wird rechtzeitig angekündigt. Ebenfalls verschoben wird der Sozialausschuss Rinteln, der eigentlich am Dienstag, 24. März, hätte tagen sollen. Er wird voraussichtlich auf den 21. April verschoben.

+++ 11.45 Uhr

Aufgrund der aktuellen Lage bleibt die Rintelner Stadtbücherei von Montag, 16. März, bis Samstag, 18. April, geschlossen.

+++ 10.44 Uhr

Mit Wirkung ab Montag, 16. März, wird bei der Vereinigten Turnerschaft Rinteln (VTR) der allgemeine Trainings- und Wettkampfbetrieb aller Sportgruppen vorerst eingestellt. Dies gilt auch für alle Kurs- und Gruppenprogramme des Weser-Fit sowie für alle Rehasport- und Funktionstrainingsgruppen. Die Gerätefläche des Weser-Fit bleibt für den Individualsport unter Anwendung größtmöglicher Hygienemaßnahmen vorerst geöffnet. Die jetzigen Mitglieder der Sparte „Fitness“ können für die Dauer der Einstellung des Kursprogrammes die Gerätefläche im Weser-Fit nutzen. Die VTR bittet alle Mitglieder der potenziellen Risikogruppen im eigenen Interesse, den Trainingsbetrieb auszusetzen. Der Vorstand will die weitere Entwicklung beobachten und gegebenenfalls weiterführende Maßnahmen beschließen. Die VTR hofft, dass nach Ostern wieder ein relativ normaler Trainingsbetrieb aufgenommen werden kann.

+++ 10.11 Uhr

Die Stadt Bückeburg sieht sich aktuell zu folgenden Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus veranlasst:

 Das Land Niedersachsen hat beschlossen, sämtliche Schulen und Kindertagesstätten bis zum 18.04.2020 zu schließen. Folglich sind, wie bereits mitgeteilt, auch alle Bückeburger Schulen, Krippen und Kindertagesstätten geschlossen.

Sämtliche öffentliche Einrichtungen der Stadt Bückeburg werden analog zur Landesregelung bis zum 18.04.2020 geschlossen. Dazu zählen Stadtbücherei, Begegnungsstätte, Tourist-Information und Jugendfreizeitstätte.

Für die Verwaltung der Stadt Bückeburg wird bis auf weiteres der Publikumsverkehr eingeschränkt. Es wird gebeten, nicht unbedingt notwendige Termine zu verschieben bzw. die Anliegen soweit möglich online oder telefonisch zu erledigen.

Einlass und nicht zu verschiebende Termine sind nur nach telefonischer Absprache möglich. Bitte wenden Sie sich dazu an die für Sie zuständige Sachbearbeitung bzw. das Infocenter unter der Rufnummer 05722 206-0. Alle Maßnahmen werden laufend überprüft und neu bewertet.

+++ 9.54 Uhr

Die Rintelner Apotheken haben gemeinsam beschlossen, einen Medikamenten-Service für Risikopatienten, wie z.B. ältere Menschen, anzubieten.  Medikamenten-Rezepte können  in der jeweiligen Arztpraxis telefonisch angefordert werden. Als nächstes kann der Patient in der Apotheke anrufen und das Medikament bestellen. Die Mitarbeiter der Rintelner Apotheken  nehmen die Bestellung entgegen. Die gesammelten Rezepte werden von den Apothekenmitarbeitern aus den jeweiligen Arztpraxen geholt und die Medikamente dann zu den Patienten an deren Privatadresse geliefert.

+++ 9.40 Uhr

Für das Bürgerbüro der Stadt Rinteln gelten ab Montag, 16. März, eingeschränkte Öffnungszeiten:  

Montag bis Mittwoch            09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Donnerstag                           13.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Freitag                                   geschlossen

Im Bürgerbüro werden dann nur noch Angelegenheiten aus dem Pass- und Personalausweiswesen (z.B. Ausstellung Expressreisepass) sowie andere unaufschiebbare Angelegenheiten abgearbeitet.

Die Stadt Rinteln bietet ab Montag, 16. März, Terminvereinbarungen an. Über folgende Telefonnummer können Termine vereinbart werden:

                                              05751/403-300

Die Telefonzentrale ist nach wie vor erreichbar. Die Stadt Rinteln bittet wegen der aktuellen Infektionssituation um Verständnis. Die Maßnahme gilt vorerst bis zum 30. April. 

+++ 8.55 Uhr

Der für Mittwoch, 18. März, geplante Sprechtag des Finanzamtes in Rinteln findet nicht statt.

+++ 8.45 Uhr

Der Verschönerungsverein Todenmann sagt die für den 2. April geplante Mitgliederversammlung ab.

+++ 7.11 Uhr

Die Dorfgemeinschaft Hohenrode sagt bis Mai alle Aktivitäten - einschließlich Osterfeuer - ab.

+++ 7.03 Uhr

Im Nachbarlandkreis Lippe gibt es insgesamt 55 Corona-Fälle. Eine Frau ist nach Angaben der Behörden bereits genesen.

+++ 6.31 Uhr

Auch das  Tierheim Stadthagen hat ab heute, Montag, 16. März, für Besucher geschlossen. Interessenten, die sich bereits ein Tier ausgesucht haben und ihr neues Familienmitglied in der nächsten Woche abholen, können ihre zukünftigen Haustiere besuchen, teilt die Tierheimleitung mit.

+++ 6.20 Uhr

Das Bückeburger Tierheim ist ab sofort auf unbestimmte Zeit für Besucher und Ehrenamtliche geschlossen, wie das Tierheim mitteilt. Bereits jetzt vereinbarte Termine bleiben bestehen. Auch telefonisch und für Notfälle bleibt das Tierheim unter der Rufnummer (05722) 5220 erreichbar.

 

+++ Hier endet unsere Berichterstattung von 15. März +++

+++ 22.20 Uhr

Alle norddeutschen Küstenländer sperren ab Montag ihre Inseln in der Nord- und Ostsee für Touristen. Darauf hätten sich die Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen am Sonntag verständigt, wie die Staatskanzlei in Schwerin am Sonntagabend mitteilte. In Mecklenburg-Vorpommern würden die Maßnahmen schrittweise eingeführt. dpa

+++ 22.17 Uhr

Ab Montag gilt in der Pflegeeinrichtung "Haus Kurt Partzsch" in Bückeburg ein komplettes Besuchsverbot.

+++ 21.56 Uhr

Der MTV Obernkirchen stellt den Trainingsbetrieb aufgrund des Corona-Virus bis voraussichtlich 10. April ein.

+++ 19.33 Uhr

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Entwicklungen geht die Blutspendebereitschaft deutlich zurück. Um die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Blutkonserven und Blutpräparaten sicherstellen zu können, rufen die Krankenhäuser und Kliniken der Region sowie der Uni-Blutspendedienst OWL zur Blutspende auf. Gerade Notfall- und Krebspatienten sowie Schwerkranke sind auf eine reguläre Versorgung mit Blutpräparaten angewiesen. Blut spenden kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren an den bekannten Stellen. Mit einer Spende können dabei bis zu drei Personen lebenswichtige Hilfe erhalten.

+++18.55 Uhr

Die für den 31. März vorgesehene Mitgliederversammlung des Heimatbundes der Grafschaft Schaumburg, zu er erst kürzlich eingeladen worden war, wird unbefristet verschoben.

+++ 15.15 Uhr

Wegen des Coronavirus schließt Deutschland ab Montagmorgen 08.00 Uhr weitgehend seine Grenzen zu Frankreich, Österreich und zur Schweiz. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen, zuvor hatte die «Bild-Zeitung» dies berichtet.

+++ 14.52 Uhr

 Stadthäger Tropicana schließt ab Montag

+++ 14.49 Uhr

Im Landkreis Holzminden ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Peronen gestiegen. Laut Informationen des Landkreises Holzminden von Sonntagmittag gibt es nun neun Infizierte im Kreis Holzminden. Das berichtete der "Tägliche Anzeiger".

+++ 13.25 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont wurde am 15. März 2020 ein weiterer Fall einer Corona-Infektion bestätigt. Der betroffene Patient wurde isoliert und befindet sich in häuslicher Quarantäne, teilt die Kreisverwaltung mit.

Er werde medizinisch betreut und befindet sich in einem guten Zustand. Ersten Erkenntnissen zufolge hat sich der im Flecken Aerzen lebende Erkrankte in Österreich aufgehalten und sich aller Wahrscheinlichkeit nach dort mit dem Virus infiziert.

+++ 10.40 Uhr

Auch die Bali-Therme in Bad Oeynhausen beendet ihren Betrieb ab Sonntag, 15. März.

+++ 10.22 Uhr

Die Stadt Minden hat mit einer Verfügung "Diskotheken, Clubs und Tanzlokale sowie Schank- und Speisewirtschaften mit Musikvorführung und Tanz" geschlossen. Wie die Stadt mitteilt, tritt die Verfügung "ab sofort, 14. März 2020, in Kraft."

+++ 9.58 Uhr

Die Mühlenkreiskliniken in Minden haben im Rahmen der Bemühungen, die Corona-Pandemie einzudämmen ein Besuchsstop verhängt. Nach einer Sitzung des Krisenstabes habe sich die Betriebsleitung gegen Samstagmittag zu diesem Schritt entschlossen, erklärt der Sprecher der Mühlenkreiskliniken Christian Busse auf MT-Anfrage. "Wir haben uns entschieden, Besuche komplett zu verbieten. Nur in wenigen Ausnahmefällen kann der jeweils diensthabende Oberarzt Besuche erlauben", sagt Busse. Solche Ausnahmen könne es zum Beispiel auf der Palliativ- oder Kinderstation geben.

+++ 9.46 Uhr

Der Landkreis Schaumburg appelliert: "Zu Ihrem Schutz und zum Schutz unserer MitarbeiterInnen bitten wir Sie, abzuwägen, ob ein pers. Besuch in der Kreisverwaltung z.Z. notwendig ist, oder ob dieser durch ein Telefonat o. Email ersetzt werden kann. Ansprechpartner finden Sie auf http://schaumburg.de. 05721 703-0"

+++ 9.14 Uhr

Am gestrigen Samstag öffnete die Stadtbücherei Rinteln ein letztes Mal, bevor sie bis zum 20. April geschlossen wird. Hunderte Rintelner nahmen die Gelegenheit wahr, noch schnell Bücher zu "hamstern". Fast 500 Besucher, berichtet die Stadtbibliothek, und knapp 2000 Ausleihen. "Wir danken euch allen für eure Geduld und freuen uns, dass der Gedanke an 4 Wochen ohne uns, einige von euch echt "in Panik versetzt" hat...", schreibt die Stadtbibliothek.

+++ Hier endet unsere Bericherstattung am 14. März

+++ 17.06 Uhr

Das Hallenbad Rinteln bleibt aufgrundd er aktuellen Infektionslage ab Montag, 16.3., geschlossen.

+++ 16.52 Uhr

Auch die Ev.-luth. Kirchen in Rinteln stellen bis auf Weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen ein. Wer sich über ein (Telefon-) Gespräch freuen würde, kann sich gerne bei dem Pastor oder der Pastorin melden. Die Telefonnummern finden Sie im Internet oder den Gemeindebriefen. Unsere Kirchen werden insbesondere zu den Gottesdienstzeiten offen stehen und meist Ansprechpartner vor Ort anzutreffen sein. Wer das Haus bzw. seinen Bereich nicht mehr verlassen will oder soll, aber Einkäufe benötigt, kann sich gerne bei Diakonin Kossack unter 0151-17258334 melden, es wird ein Mitbringservice angeboten.

+++ 16.45 Uhr

Das E-Center Fabig in Bückeburg berichtet von einem erhöhten Kundenaufkommen.  "Unser Ziel ist die Versorgung aller Kunden täglich aufrecht zu halten. Bitte bleibt so fair und verzichtet auf unnötige Bevorratung. Unser Team gibt sich in dieser Situation die größte Mühe schnellst möglich für Nachschub aller Waren in den Regalen zu sorgen. Leider ist dies momentan schwierig, das es zu Lieferengpässen kommt und dadurch Regallücken entstehen. Alle Kollegen/innen geben jeden Tag Ihr Bestes."

+++ 16.01 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es 47 bestätigte Coronafälle – damit sind 11 neue Infektionen bekannt.

+++ 15.45 Uhr

Die Livemusik am heutigen Samstag, 14. März, in der Kneipe "Minchen" in Bückeburg wurde abgesagt. Das Minchen ist aber trotzdem normal geöffnet, es gibt Speisen und Getränke.

+++ 14.03 Uhr

 Im Landkreis Hameln-Pyrmont wurde am 14. März ein weiterer Fall einer Corona-Infektion bestätigt, wie der Landkreis mitteilt. Der betroffene Patient wurde isoliert und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Er wird medizinisch betreut und befinde sich in einem guten Zustand.

+++ 11.53 Uhr

Die DLRG Rinteln und die DLRG Rolfshagen stellen ihren Trainingsbetrieb bis 19. April ein.

+++ 11 Uhr

Die Vereinigte Turnerschaft Rinteln beendet den Trainngs- und Wettkampfbetrieb aller Sportgruppen ab Montag, 16. März. Das gilt auch für das Kurs- und Fitnessprogramm des Weserfit sowie alle Rehasport und Funktionstrainingsgruppen. Die Mitglieder der Sparte Fitness können die Gerätefläche im Weserfit nutzen.

+++ Ende der Berichterstattung 13. März

+++ 18.37 Uhr

Die Zahl der Coronavirus-Inifizierten im Kreis Minden-Lübbecke ist von Donnerstag auf Freitag rasant angestiegen. Wie der Kreis mitteilt, seien 18 neue Fälle von COVID 19-Erkrankungen durch Labortest nachgewiesen worden. Damit gibt es aktuell 32 Erkrankungen im Kreisgebiet. Von den neuen Infizierten stammen neun aus Lübbecke, fünf aus Espelkamp und je eine Person aus Hille, Porta Westfalica, Petershagen und Rahden.

+++ 18.20 Uhr

Der Landkreis Schaumburg bestätigt, dass in Schaumburg keine weiteren Fälle von Corona bestätigt worden sind.

+++ 18.07 Uhr

Wie Bürgermeister Thomas Priemer auf Anfrage erklärt, hat der städtische Krisenstab erste Einschnitte beschlossen. Zwar bleibe die Verwaltung grundsätzlich geöffnet, allerdings werde man teilweise auf Homeoffice setzen, sowie Resturlaub und Überstunden abbauen. „Man muss sich also auf etwas längere Bearbeitungszeiten einstellen“. Im Gegensatz zu Stadthagen werde man am Montag das Bürgerbüro auch für den Publikumsverkehr öffnen. Man ergreife aber spezielle Sicherheitsmaßnahmen. So soll der städtische Bauhof noch am Montagvormittag zusätzliche Plexiglasscheiben einbauen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Die Bücherei soll am heutigen Samstag noch normal geöffnet sein, ab Montag, 16. März, bis Samstag, 18. April, bleibt sie geschlossen. Telefonisch unter (0 57 51) 403-164 und per Mail ist sie erreichbar.

Das Museum Eulenburg wird bereits ab dem heutigen Samstag für den Besucherverkehr schließen, so Museumsleiter Dr. Stefan Meyer. Er weist jedoch darauf hin, dass er weiterhin ansprechbar bleibt, telefonisch unter (0 57 51) 4 11 97 und auf der Facebookseite des Museums.

+++ 17.58 Uhr

Auch Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmern sollten laut einer Empfehlung des Landkreises Schaumburg auf den Prüfstand gestellt werden. Der Landkreis Schaumburg hatte entsprechend einer landesweiten Weisung des Niedersächsischen Gesundheitsministeriums Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen für die nächste Zeit untersagt. Darüber hinaus wird die Empfehlung ausgesprochen, auch andere Veranstaltungen auf den Prüfstand zu stellen, um einer Verbreitung des Corona-Virus vorzubeugen.

 +++ 17.51 Uhr

Auch die Kirchen im Auetal haben bis auf weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt. Wer sich über ein (Telefon-) Gespräch freuen würde, kann gerne Pastor Robert Dierking anrufen: 05753-4200, oder 0176-64624855. Wer das Haus bzw. seinen Bereich nicht mehr verlassen will oder soll, aber Einkäufe benötigt, kann sich ebenfalls melden, die Gemeinde  bietet einen Mitbringservice an.

+++ 17.47 Uhr

Wer einen begründeten Verdacht hat, ebenfalls am Corona-Virus erkrankt zu sein, sollte nicht direkt zum Arzt gehen, sondern telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt aufnehmen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Außerhalb der hausärztlichen Sprechzeiten, in den Abendstunden und an den Wochenenden sollten sich Patienten bitte nicht an das Krankenhaus wenden, sondern an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117. Nur bei einem vom Arzt festgestellten begründeten Verdachtsfall kann nach Meldung dieses Verdachts durch den Arzt eine Testung auf eine Corona-Infektion erfolgen. Die Informationshotline des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes erreichen Sie unter 0511-450 5555 montags bis donnerstags von 8 - 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 – 12 Uhr. 

+++ 17.40 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat per Allgemeinverfügung Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen bis zum 3. Mai 2020 untersagt. Die Regelung im Einzelnen: Es ist untersagt, im gesamten Gebiet des Landkreises Schaumburg öffentliche oder private Großveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 1.000 Personen  durchzuführen. Sportliche Großveranstaltungen im Sinne von Ziffer 1 dürfen unter der Auflage durchgeführt werden, dass diese ohne Zuschauerbeteiligung stattfinden. Die Anordnung ist zunächst bis zum Ablauf des 3.Mai 2020 befristet. Eine vorzeitige Anpassung oder Aufhebung entsprechend der aktuellen Lagebeurteilung bleibt vorbehalten.

+++ 17.28 Uhr

Kliniken und Uni-Blutspendedienst OWL rufen zur Blutspende auf: Blutkonserven werden für Notfälle und Schwerkranke benötigt. Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Entwicklungen geht die Blutspendebereitschaft deutlich zurück. Um die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Blutkonserven und Blutpräparaten sicherstellen zu können, rufen die Krankenhäuser und Kliniken der Region sowie der Uni-Blutspendedienst OWL zur Blutspende auf. Gerade Notfall- und Krebspatienten sowie Schwerkranke sind auf eine reguläre Versorgung mit Blutpräparaten angewiesen. Blut spenden kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren an den bekannten Stellen. Mit einer Spende können dabei bis zu drei Personen lebenswichtige Hilfe erhalten. Spendewillige, die Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder Verdachtsfall hatten, und Personen mit grippalen Symptomen können nicht spenden und sollten auf keinen Fall eine Spendeneinrichtung ohne vorherigen telefonischen Kontakt aufsuchen. Dies gilt ebenso für Reiserückkehrer aus den vom Robert-Koch-Instituts definierten Risikogebieten. Zum Schutz von Spendern, Empfängern sowie Mitarbeitenden ergreifen Blutspendedienste zu den bereits hohen Hygienestandards weitere Schutzmaßnahmen entsprechend der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts

+++ 17.22 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat eine Hotline des Gesundheitsamtes eingerichtet. Die Hotline unterstützt die bereits bestehende telefonische Beratung durch die Fachkräfte der Behörde. Die Nummern der Hotline 05721 – 703 2591 und 703 2592 sind montags bis donnerstags von 9 – 12 Uhr und von 13 – 16 Uhr sowie freitags von 9 – 12 Uhr erreichbar. An den Wochenenden sind die Telefone samstags und sonntags jeweils von 10 – 14 Uhr ebenfalls besetzt. Darüber hinaus weist der Landkreis nochmals auf die Informationshotline des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes hin. Unter der Telefon-Nummer 0511 – 450 5555 erhalten Bürgerinnen und Bürger ebenfalls montags bis donnerstags von 8 – 12 Uhr und von 13 – 16 Uhr sowie freitags von 8 -12 Uhr Auskunft.

+++  17.19 Uhr

Die Gemeinde Evangelisch-Reformierte Gemeinde Rinteln verweist im Zuge der Ausfälle von Gottesdiensten auf Radio- und Fernsehgottesdienste und überlegt, eine eigene Andachtsform für die Homepage der Gemeinde zu entwickeln. Außerdem hat sich ein Team von Lehrern und Schülern angeboten, in der Unterrichtsfreien Zeit der nächsten Wochen für ältere oder von Risikoerkrankungen betroffene Mitbürger in Rinteln Einkäufe und Besorgungen zu übernehmen. Wer an solcher Hilfe Interesse hat, melde sich bitte im Gemeindebüro unter 05751-2674. Für Möllenbeck gibt es ebenfalls einen Hilfsdienst, organisiert von Ortsbürgermeister Thorsten Frühmark: 0170 342 88 96.

+++ 17.13 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat aufgrund der aktuellen Entwicklung einen Twitter-Account eingerichtet. Unter der Adresse https://twitter.com/LKSchaumburg finden Interessierte aktuelle Informationen rund um das Thema Corona im Landkreis Schaumburg.  Auf der Homepage www.schaumburg.de finden Sie weitere umfangreiche Hinweise und Informationen.

+++ 17.11 Uhr

Die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers empfiehlt Ihren Kirchengemeinden und Einrichtungen anlässlich der Ausbreitung des Corona-Virus zwischen dem 15. März und dem 19. April alle Gottesdienste abzusagen, aber zu läuten und die Kirchen zu Gebet und Andacht offen zu halten. Die letztgültige Entscheidung über das Gottesdienstangebot und damit auch über eine Absage schon am morgigen Sonntag liegt bei den Gemeindeleitungen vor Ort. Nähere Informationen darüber erhalten Sie direkt in Ihrer Kirchengemeinde telefonisch oder im Internet.

+++ 17.05 Uhr

Die Niedersächsische Landesschulbehörde hat eine Rundverfügung erlassen, dass nach aktueller Bewertung der durch das Corona-Virus bedingten Infektionslage durch die zuständigen Stellen in Niedersachsen ab Montag, 16.03.2020 bis zum 18.04.2020 landesweit allen Schulen in Niedersachsen die Erteilung von Unterricht untersagt wird.

 

 

+++ 16.51 Uhr

Schließung der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen: Die Niedersächsische Landesregierung hat aufgrund des Infektionsgeschehens rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 den Betrieb in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegstellen bis einschließlich 18.04.2020 untersagt. Entsprechend wird auch der Betrieb aller Schaumburger Einrichtungen eingestellt, teilt der Landkreis Schaumburg mit. Informationen zum Umfang der Notbetreuung können direkt in den jeweiligen Einrichtungen vor Ort erfragt werden. Zum Schutz der in den Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder, aber auch zum Schutz des dort tätigen Personals und der Familienangehörigen der in den Einrichtungen Betreuten oder Tätigen wird es für erforderlich gehalten, dass diese Gemeinschaftseinrichtungen als Schutzmaßnahme geschlossen werden. Die Schließung aller Gemeinschaftseinrichtungen dient dazu, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

+++ 16.48 Uhr

Alle Schulen im Landkreis Schaumburg  bleiben von Montag, den 16.03.2020 bis einschließlich Samstag, den 18.04.2020  geschlossen. Dies gilt für alle öffentlichen Schulen, alle Privatschulen, alle Berufsbildenden Schulen und die Tagesbildungsstätten. Für die IGS Schaumburg gilt dies vor dem Hintergrund des Abiturs nur bis einschließlich 14.04.2020. Die Schulen bieten eine Notbetreuung in kleinen Gruppen in der Regel vormittags an. Informationen hierzu erteilt die jeweilige Schule.

 +++ 16.42 Uhr

Laut Mitteilung der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Bad Eilsen bleiben die KiTas Sinai und Emmaus  auf Anweisung des Kultusministeriums ab Montag bis zum 18.04. geschlossen. In beiden Häusern wird ab Montag um 7 Uhr eine Notbetreuung für Kinder eingerichtet, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen zur Daseinsvorsorge tätig sind. Ein entsprechender Nachweis des Arbeitgebers ist vorzulegen. Nähere Informationen gäbe es Montag. 

+++ 16.40 Uhr

Seit heute (Freitag) mittag gibt es eine neue Empfehlung der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, alle Gottesdienste bis zum 19. April ausfallen zu lassen. 

 

+++ 15.52 Uhr

Die Industrie- und Handelsammern (IHKs) haben sämtliche Prüfungen inder beruflichen Aus- und Weiterbildung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) abgesagt. Betroffen sind alle Prüfungen ab Montag, 16. MÄrz. Darauf haben sich die IHK-Gremien am Freitag verständigt.

+++ 15.51 Uhr

Virologe empfiehlt: Ins Freie gehen - Flaschenbier trinken. Wegen der Coronavirus-Epidemie müssen sich die Menschen in Deutschland nach den Worten des Virologen Christian Drosten nicht von heute auf morgen zu Hause einschließen. «Wir haben jetzt im Moment in Deutschland noch nicht eine so hohe Infektionsdichte, dass man überall hinter jeder Ecke den nächsten Infizierten vermuten muss», sagte der Wissenschaftler der Berliner Charité am Freitag im NDR-Podcast. Bei Menschen, die momentan Symptome hätten, sei derzeit immer noch wahrscheinlicher, dass eine Grippe oder eine normale Erkältungskrankheit dahinterstecke. «Natürlich kann man jetzt noch einkaufen gehen in den Supermarkt», sagte Drosten. Über Hamsterkäufe nachzudenken, sei Unsinn. Dazu gebe es keinen Anlass. Er empfehle insbesondere den Aufenthalt im Freien: Virus-Tröpfchen seien nur eine kurze Zeit in der Luft und fielen dann zu Boden. "Es ist nicht so, dass man sich beim Spazieren gehen, wenn man sich begegnet, infiziert." Den Besuch einer Kneipe solle man sich hingegen eher überlegen - ein Treffen mit Freunden könne auch in die eigenen vier Wände verlagert werden. "Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand im Freundeskreis infiziert ist, ist immer noch im Moment sehr, sehr gering." Aber im engen Kontakt mit vielen anderen Menschen über den Abend verteilt in einer Kneipe erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit. Auch über unzureichend gespülte Gläser könne das Virus übertragen werden. Er selbst bestelle generell immer, schon seit vielen Jahren, Bier aus der Flasche, sagte Drosten. Alle müssten in den nächsten Wochen und vielleicht auch Monaten für sich selbst ausprobieren, wo man eigene Verhaltensweisen ändern könne und wo man das nicht tun wolle. dpa

+++ 15.34 Uhr

Die Stadt Bückeburg teilt mit, dass die Entscheidungen der Landesregierung in Bezug auf Schließung von Kindergärten und Schulen unverzüglich umgesetz werden sollen. Dies betrifft sowohl den Betrieb der Grundschulen wie auch der städtischen Kindertagesstätten. Für die überwiegende Anzahl der Eltern bedeutet die Schließung der Einrichtungen, dass diese vor der Aufgabe stehen, die Betreuung der Kinder eigenständig zu organisieren. Sofern ein Notgruppenbetrieb für Kinder eingerichtet wird, werden berechtigte Eltern gebeten, sich an die jeweiligen Schul- bzw. KiTa-Leitungen zu wenden.  Die Dauer der Schließungen ist nach aktuellen Informationen bis zum Ende der Osterferien vorgesehen.

+++ 15.20 Uhr

Das Museum Eulenburg Rinteln bleibt ab dem morgigen Samstag geschlossen für den Besucherverkehr. Museumsleiter Dr. Stefan Meyer ist weiterhin telefonisch und über Faceboook erreichbar. 

+++ 14.59 Uhr

Einhergehend mit der Schließung der Schulen in Niedersachsen wird auch die Musikschule Schaumburger Märchensänger in Bückeburg bis zum 18. April geschlossen. Das teilte die Musikschule mit.

+++ 14.50 Uhr

Unterricht der KJMS fällt aus: Aufgrund der Empfehlungen des Robert-Koch-Institut und der Landesregierung stellt die Kreisjugendmusikschule Schaumburg in der Zeit vom 16.03.2020 bis zum 17.04.2020 den Unterrichtsbetrieb ein. Betroffene Schülerinnen und Schüler werden zunächst telefonisch und im Laufe der nächsten Woche auch schriftlich benachrichtigt. Die Verwaltung ist telefonisch unter 05721 703-6800 zu den üblichen Öffnungszeiten zu erreichen. Während der Osterferien vom 30.03.2020 – 14.04.2020 können diese Zeiten abweichen.

+++ 14.15 Uhr

Schulkinowochen enden vorzeitig: Die Organisatoren können eine ordnungsgemäße Durchführung der Schulkinowochen nicht mehr verantworten und haben daher in Absprache mit den Förderern die Absage beschlossen.  Die Absage betrifft alle anstehenden Veranstaltungen der Schulkinowochen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen. Sobald es die Lage wieder erlaubt, sind Ersatzvorstellungen in Absprache mit den Kinos möglich.

+++ 14.12 Uhr

Landesweiter Unterrichtsausfall und Kita-Schließungen von der niedersächsischen Landesregierung angeordnet - Die niedersächsische Landesregierung hat aufgrund des Infektionsgeschehens rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 folgende Entscheidung gefällt: An öffentlichen allgemein und berufsbildenden Schulen findet ab dem kommenden Montag, 16. März 2020 kein Unterricht statt. Nach bisherigem Stand soll die Maßnahme bis zum 18.04.2020 gelten. Ausnahme: Für Abiturientinnen und Abiturienten findet ab dem 15.04.2020 Unterricht statt. Auch an Schulen in freier Trägerschaft wird kein Unterricht stattfinden. Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege bleiben ebenfalls bis zum 18.04.2020 geschlossen.

Für Beschäftigte aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge wird eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis maximal Schuljahrgang 8 in Schulen angeboten werden.

Die vorstehenden Regelungen gelten auch für die Kindertagesstätten der Stadt Rinteln. Es findet für den vorgenannten Personenkreis eine Notbetreuung statt. Diese wird in kleinen Gruppen durchgeführt und auf das notwendige Maß begrenzt werden. Rechtsgrundlage dieser Maßnahmen ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG). Eine entsprechende fachaufsichtliche Weisung hat das Niedersächsische Gesundheitsministerium an die Landkreise, Kreisfreien Städte und die Region Hannover gegeben. Dies teilt die Stadt Rinteln in einer Pressemeldung mit.

 

 

Fragen bezüglich der Bildung von Notgruppen sind ab Montag, den 16. März 2020 mit den jeweils zuständigen Einrichtungsleitungen zu klären. Zusätzlich hat die Stadt Rinteln ein Bürgertelefon unter Telefonnummer 05751 403189 zu folgenden Zeiten eingerichtet: Freitag, 13. März 2020 bis 16 Uhr Samstag, 14. März 2020 11 bis 13 Uhr Sonntag, 15. März 2020 11 bis 13 Uhr. Ab Montag, 16. März 2020 Montag bis Donnerstag 8 bis 12 Uhr, 13 bis 16 Uhr Freitag 8 bis 12 Uhr. Weitere Informationen zum Coronavirus unter www.rinteln.de.

+++ 13.41 Uhr

173 laborbestätigte Corona-Fälle in Niedersachsen: Es gibt bislang 173 laborbestätigte Covid-19-Fälle in Niedersachsen.

Alle registrierten Fälle nach Landkreisen (Neubestätigungen seit gestern):

6 Fälle im LK Ammerland (+5)

1 Fall im LK Aurich

6 Fälle im LK Celle

1 Fall im LK Cloppenburg

4 Fälle im LK Cuxhaven

16 Fälle im LK Diepholz (+5)

4 Fälle im LK Emsland (+1)

2 Fälle im LK Friesland

1 Fall im LK Göttingen (+1)

3 Fälle im LK Grafschaft Bentheim (+2)

2 Fälle im LK Hameln-Pyrmont (+1)

3 Fälle im LK Harburg

7 Fälle im LK Hildesheim (+4)

1 Fall im LK Holzminden

1 Fall im LK Leer

1 Fall im LK Lüneburg

2 Fälle im LK Nienburg (Weser)

4 Fälle im LK Northeim (+1)

4 Fälle im LK Oldenburg

2 Fälle im LK Osnabrück

9 Fälle im LK Osterholz (+1)

5 Fälle im LK Rotenburg (Wümme)

2 Fälle im LK Schaumburg (+1)

14 Fälle im LK Stade

1 Fall im LK Uelzen

2 Fälle im LK Vechta

6 Fälle im LK Verden (+1)

1 Fall im LK Wittmund

46 Fälle in der Region Hannover (+21)

2 Fälle in Braunschweig

1 Fall in Delmenhorst

3 Fälle in Emden

6 Fälle in Oldenburg

1 Fall in Osnabrück

1 Fall in Salzgitter

2 Fälle in Wilhelmshaven 

+++13.20 Uhr

Auch eine der letzten größeren Veranstaltungen in der Gegend, die „Circus Party Night“ im PiP in Bad Eilsen, ist jetzt abgesagt worden. Sie hätte am Samstag (14. März) stattfinden sollen. Mehr Infos gibt's in unserem Veranstaltungs-Ticker zu Corona: KLICK.

+++ 13.09 Uhr

Für das Bürgerbüro der Stadt Rinteln gelten ab Montag, 16. März, eingeschränkte Öffnungszeiten: 

Montag bis Mittwoch 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr, Donnerstag  13.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Freitag geschlossen.

Im Bürgerbüro werden dann nur noch Angelegenheiten aus dem Pass- und Personalausweiswesen (z.B. Ausstellung Expressreisepass) sowie andere unaufschiebbare Angelegenheiten abgearbeitet.

Die Stadt Rinteln bietet ab Montag, 16. März, Terminvereinbarungen an. Über folgende Telefonnummer können Termine vereinbart werden:  05751/403-300. 

Die Telefonzentrale ist nach wie vor erreichbar. Die Stadt Rinteln bittet wegen der aktuellen Infektionssituation um Verständnis. Die Maßnahme gilt vorerst bis zum 30. April.

+++ 12.59 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat jetzt offiziell mitgeteilt,  dass es  untersagt ist, im gesamten Gebiet des Landkreises Schaumburg öffentliche oder private Großveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 1.000 Personen durchzuführen.  Sportliche Großveranstaltungen dürfen unter der Auflage durchgeführt werden, dass diese ohne Zuschauerbeteiligung stattfinden. Die Anordnung ist zunächst bis zum Ablauf 3. Mai befristet. Eine vorzeitige Anpassung oder Aufhebung entsprechend der aktuellen Lagebeurteilung behält sich der Landkreis vor.

+++ 12.45 Uhr

Die Stadt Stadthagen beschließt die Schließung der Stadtverwaltung für den Publikumsverkehr ab Montag. Terminvergabe erfolgt nur noch telefonisch. Stadtbücherei und Museum sind ebenfalls geschlossen.

+++ 12.38 Uhr

Der Landeselternrat Niedersachsen begrüßt die Entscheidung der Kultusminister der Länder, dass bereits am kommenden Montag, 16.03.2020 alle Schulen schließen und die Schülerinnen und Schüler somit in verlängerte Osterferien starten. Bei akutem Schulausfall greift, so der Landeselternrat, durchaus vorerst der Sonderurlaub, des Weiteren sind entsprechende Einzelabsprachen mit dem Arbeitgeber zu treffen.

+++ 12.35 Uhr

Zum Schutz von Fahrgästen und Fahrpersonal gilt ab sofort auf den Buslinien des ÖPNV in den  Kreisen Minden-Lübbecke nur noch der Einstig hinten. Wegen des Coronavirus besteht die kostenlose Mitnahme in den Bussen. Ab Mittwoch, 1. April, gilt voraussichtlich wieder die reguläre Ticketpflicht. Die vordere Tür der Busse bleibt geschlossen, ein Einstieg ist dann nur noch über die hinteren Türen möglich. Es wird dann nicht mehr möglich sein, beim Fahrer ein Ticket mit Bargeld zu bezahlen.

 

+++ 12.25 Uhr

Niedersachsens Landesregierung will zur Abfederung der Coronakrise am Dienstag einen Nachtragshaushalt verabschieden. Es gehe um "eine größere Summe", kündigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitag in Hannover an. Der Nachtragshaushalt solle nicht in einzelne Verwendungszwecke aufgegliedert, sondern komplett dem Finanzministerium zugewiesen werden, da noch unklar sei, wie sich die kommenden Monate entwickeln.

+++ 12.11 Uhr

Die niedersächsischen Finanzämter sind ab Montag, den 16. März 2020 vor dem Hintergrund der Empfehlungen zur Coronavirus-Bekämpfung vorsorglich bis auf Weiteres für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Nach vorheriger telefonischer Terminabsprache können in begründeten Einzelfällen weiterhin persönliche Rücksprachen erfolgen.

+++ 12.09 Uhr

Der Bückeburger Frühjahrsmarkt wurde ebenfalls abgesagt.   -> Infos über abgesagte Veranstaltungen

+++ 12.03 Uhr

Auf Grund der Ausbreitung des SARS-CoV2-Virus bleibt das Bückeburger Tierheim ab sofort auf unbestimmte Zeit für Besucher und Ehrenamtliche geschlossen. Bereits jetzt vereinbarte Termine bleiben bestehen. Auch telefonisch und für Notfälle bleibt das Tierheim unter der Rufnummer 05722 - 5220 erreichbar. Aus diesem Grund entfällt auch bis auf weiteres die regelmäßige Rubrik unserer Zeitung "Heimtier der Woche".  Ob der für Sonntag, 29. März 2020, angekündigte gemeinsame Hundespaziergang stattfinden kann, wird noch entschieden und dann rechtzeitig bekannt gegeben.

 +++ 11.59 Uhr

Bahnreisende können ab der kommenden Woche nach den Worten von Bahnchef Richard Lutz Spartickets in Gutscheine umtauschen, um die Absage von Reisen in der Coronavirus-Krise zu erleichtern. Das gelte zunächst für Reisen bis Ende April, sagte Lutz am Freitag in Berlin im Bundesverkehrsministerium. Normalerweise sind Sparpreise zwar günstiger als flexible Tickets, können aber nicht ohne Weiteres umgetauscht oder zurückgegeben werden. Es sei wichtig, damit ein Zeichen zur Beruhigung zu senden, sagte Lutz. Die Bahn werde den Betrieb möglichst aufrecht erhalten. "Wir schränken von unserer Seite aus den Betrieb nicht ein", sagte er. Mobilität solle erhalten bleiben. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer rief dazu auf, private Reisen zu begrenzen und die Stoßzeiten im Berufsverkehr zu meiden. Man solle sich vor einer Reise fragen, ob sie wirklich notwendig sei, sagte der CSU-Politiker. Private Reisen sollten sich möglichst wenig mit Dienstreisen überlappen, um die Hauptverkehrszeiten zu entzerren. dpa

+++ 11.57 Uhr

Auch das Bundesland Bremen schließt von Montag an alle Schulen und Kitas, hat die Landesregierung beschlossen.  Bremen ist damit das fünfte Bundesland, das sich zu einem solchen Schritt enstcheidet. dpa

+++ 11.52 Uhr

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus setzt das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport die Lehrveranstaltungen in den für den Geschäftsbereich zuständigen Instituten zunächst aus. Die Polizeiakademie Niedersachsen wird ab Montag, 16. März 2020, bis auf Weiteres den präsenzbasierten Lehrbetrieb einstellen. Betroffen sind alle Präsenzveranstaltungen im Bachelor- und Masterstudiengang, Workshops, Tagungen und sonstige Fortbildungsveranstaltungen. Soweit möglich wird zur Kompensation auf einen präsenzfreien Studien- und Lehrbetrieb umgestellt.

+++ 11.47 Uhr

Über die Schulschließungen und Kitas hinaus sollen auch Hochschulen, Landesmuseen und Landestheater in Niedersachsen geschlossen werden 

+++ 11.42 Uhr

An öffentlichen allgemein und berufsbildenden Schulen in Niedersachsen findet ab dem kommenden Montag, 16. März, kein Unterricht statt. Das teilt das niedersächsische Kultusministerium am Freitagvormittag mit. Nach bisherigem Stand soll die Maßnahme bis zum 18. April gelten. Ausnahme: Für Abiturientinnen und Abiturienten findet ab dem 15. April Unterricht statt, also nach den niedersächsischen Osterferien, die am 14. April enden. Auch an Schulen in freier Trägerschaft wird kein Unterricht stattfinden. Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege bleiben ebenfalls bis zum 18. April geschlossen. Für Beschäftige aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge soll eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis maximal Schuljahrgang 8 in Schulen angeboten werden.

+++ 11.40 Uhr

Für Fragen von Eltern und Schulen in Sachen Schulschließung stehen die Servicestellen der Niedersächsischen Landesschulbehörde unter den vier Hotlines der Regionalabteilungen sowie per Mail bereit:

 

Regionalabteilung Hannover

0511 106-6000

service-h@nlschb.niedersachsen.de

 

Regionalabteilung Braunschweig

0531 484-3333

service-bs@nlschb.niedersachsen.de

 

Regionalabteilung Lüneburg

04131 15-2222

service-lg@nlschb.niedersachsen.de

 

Regionalabteilung Osnabrück

0541 77046-444

service-os@nlschb.niedersachsen.de

 

+++ 11.35 Uhr

Fragen bei der Pressekonferenz im Landtag: Wer trifft die Entscheidung, wer Vorrang hat bei der Kinderbetreuung? Tonne: In der frühkindlichen Betreuung liegt die Entscheidung bei den Trägern. In der Schule wird die Betreuung von der Schule gewährleistet. Es wird in Kitas eine Notbetreuung eingerichtet. In den Krippen müssen das die Träger organisieren, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne. In den Schulen gehen die Lehrer weiter zur Arbeit. Im Rahmen der verlässlichen Betreuung wird in Grundschulen eine Notbetreuung eingerichtet von 8 bis 13 Uhr. Es wird keinen Ersatzunterricht geben. Weder digital noch in Papierform. Es gibt lediglich Betreuung, so Tonne.

+++ 11.11 Uhr

Jetzt 173 Corona-Fälle in Niedersachsen: In Niedersachsen gibt es jetzt 173 amtlich bestätigte Corona-Fälle. Das hat Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann in einer Pressekonferenz mitgeteilt.

 +++ 11.03 Uhr

Die Eltern werden heute oder am Wochenende über die weiteren Maßnahmen informiert.

+++ 10.51 Uhr

Das Coronavirus führt zu immer neuen Einschränkungen im öffentlichen Leben. Niedersachsen schließt von Montag an für vier Wochen alle Schulen. Das hat die Landesregierung beschlossen.

 

+++ 10.44 Uhr

Die Deutsche Fußball Liga will den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga vom kommenden Dienstag an bis zum 2. April unterbrechen. Der Spieltag an diesem Wochenende solle aber so weit möglich weiter ohne Zuschauer in den Stadien stattfinden, teilte die DFL am Freitag mit. dpa

+++ 10.15 Uhr

Was wird abgesagt? Wir aktualisieren unsere Informationen über die abgesagten Veranstaltungen in der Region weiter.

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+++ 12. März:

+++ 21.45 Uhr

Aufgrund eines bestätigten Corona-Falls einer Schülerin, die Kontakt zu Schülerinnen und Schülern der betroffenen Schulen gehabt haben kann, fällt zunächst vorsorglich der Unterricht an den Oberschulen Stadthagen und Lindhorst, der IGS Stadthagen, dem Ratsgymnasium und dem Wilhelm-Busch-Gymnasium Stadthagen sowie an den BBS Stadthagen am Freitag, 13. März, aus. Das meldet das Schulamt Schaumburg. Weitergehende Entscheidungen sind laut Schulamt auch vor dem Hintergrund der für Freitag erwarteten Entscheidung des Kultusministeriums abzuwarten, in der es darum geht, ob ab Montag Niedersachsens Schulen bis zu den Osterferien geschlossen werden sollen.

+++ 19.40 Uhr

Arthritis-Medikament gegen Corona? Ein häufig verwendetes Arthritis-Medikament hat bei zwei Coronavirus-Patienten "hervorragende Ergebnisse" gezeigt, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Es sollte ein nationales Protokoll für die umfassende Anwendung des Medikaments gegen das Virus erstellt werden, sagte der Onkologe Paolo Ascierto vom Pascale-Krankenhaus in Neapel. Das Medikament Tocilizumab "hat gezeigt, dass es gegen durch COVID-29 verursachte Lungenentzündung wirksam ist", sagte er. Einer der beiden Patienten wird am Donnerstag wegen der Verbesserung seines Zustands lebenserhaltend entlassen, sagte Ascierto.  Ascierto sagte, das Krankenhaus habe am Dienstag mit der Behandlung von zwei weiteren Patienten mit dem Virus begonnen und werde am Mittwoch mit der Behandlung von zwei weiteren Patienten beginnen

+++ 19.03 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es 31 bestätigte Coronafälle – damit sind 12 neue Infektionen bekannt. Zu den weiteren Fällen zählt auch ein Schüler – daher bleibt ab Freitag, 13. März, das Gymnasium der Stadt Lage für 14 Tage geschlossen. 

+++ 18.49 Uhr

Nochmal der Hinweis: Schulschließungen ab Montag in ganz Niedersachsen stehen derzeit noch nicht fest. Der Krisenstab der Landesregierung hat die drastische Maßnahme empfohlen. Eine endgültige Entscheidung will die Landresregierung erst am Freitag treffen.

+++ 17.51 Uhr

129 Corona-Fälle in Niedersachsen: Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt meldet aktuell (Stand 12. März, 16.30 Uhr) 129 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus. Folgende Landkreise sind betroffen: Ammerland, Aurich, Celle, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim, Hameln-Pyrmont, Harburg, Hildesheim, Holzminden, Leer, Lüneburg, Nienburg (Weser), Northeim, Oldenburg, Osnabrück, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Schaumburg, Stade, Uelzen, Vechta, Verden und Wittmund. In der Statistik des Gesundheitsamts taucht der zweite Fall aus Hameln-Pyrmont noch nicht auf. Die Behörde weist darauf hin, dass es im Vergleich zu den Angaben anderer Stellen zu Abweichungen kommen könne, da es sich um eine sehr dynamische Situation handele.

+++ 17.33 Uhr

Ein zweiter Fall einer Corona-Infektion im Kreis Hameln-Pyrmont ist bestätigt. Die betroffene Patientin  wurde laut Angaben des Landkreises isoliert und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Sie wird von Ihrem Hausarzt medizinisch betreut und befindet sich in einem guten Zustand. Ersten Erkenntnissen zufolge hat sich die in Bad Pyrmont lebende Erkrankte in Österreich  aufgehalten und sich aller Wahrscheinlichkeit nach dort mit dem Virus infiziert. Die letzten Tage hat sie mit ihrem Ehemann  zuhause verbracht, der ebenfalls getestet und häuslich isoliert wurde. 

+++ 16.48 Uhr

Zweiter bestätigter Fall in Schaumburg: Von den 30 vom DRK auf den Coronavirus getesteten Menschen, hat sich ein Verdacht als begründet rausgestellt. Die Information dieser Zeitung hat der Landkreis heute Nachmittag bestätigt. Allerdings konnte Pressesprecher Klaus Heimann noch keine weiteren Angaben zu der Person machen. Das Gesundheitsamt werde die Quarantäne anordnen und die Kontaktpersonen informieren.

+++ 16.30 Uhr

Schulschließungen zeichnen sich ab: Ab kommenden Montag werden die Schulen in Niedersachsen möglicherweise geschlossen. Der SZ/LZ wurde die Schulschließung aus mehreren Quellen bestätigt. Eine endgültige Entscheidung der Landesregierung steht aber noch aus. Voraussichtlich werde die Schließung bis 30. März andauern, danach folgen die regulären Osterferien bis 14. April.

+++ 16.27 Uhr

Weil zu den Haushalten der positiv erstgetesteten Personen im Kreis Minden-Lübbecke auch Kinder gehören, die Krankheitssymptome haben, werden die entsprechenden Schulen im Kreisgebiet vorsorglich am morgigen Freitag, 13.3. und am Montag, 16.3. geschlossen. Die betroffenen Kinder werden nun getestet und weitere Kontaktpersonen ermittelt.  Betroffen sind: die Grundschule Gehlenbeck, Verbundschule Hille, Besselgymnasium Minden, Söderblom Gymnasium und Birger-Forell-Sekundarschule Espelkamp. Alle Schülerinnen und Schüler sollen sich zuhause aufhalten, bis weitere Ergebnisse vorliegen.

+++ 16.25 Uhr

Für den Kreis Minden-Lübbecke gibt es aktuell vier neue erstgeteste Fälle von COVID 19-Erkrankungen. Zwei Personen kommen aus Lübbecke, eine aus Bad Oeynhausen und eine aus Porta Westfalica, sie haben einen deutlich größeren Kontaktpersonenkreis. In diesem Zusammenhang ruft der Krisenstab des Kreises alle Personen auf, die am vergangenen Samstag, 7.3., das Bayrische Fest im Gasthaus Rose in Espelkamp Vehlage besucht haben: Wenn Sie Symptome entwickeln, bleiben Sie zu Hause, meiden Sie soziale Kontakte und melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder beim ärztlichen Notdienst der kassenärztlichen Vereinigung unter Tel.: 116117.

+++ 15.43 Uhr

Nachdem auch Jannes Horn positiv auf Corona gestestet worden ist, stehen alle Spieler der Profimannschaft von Hannover 96 ab sofort für die nächsten 14 Tage aus Vorsichtsgründen unter häuslicher Quarantäne. Der Klub beantragt bei der DFL die Absetzung der Zweitligaspiele gegen Dynamo Dresden und beim VfL Osnabrück. Das teilt der Zweitligist auf seiner Homepage mit.

Nachdem am Mittwoch Klarheit bestand, dass Innenverteidiger Timo Hübers positiv auf das Coronavirus getestet wurde, wurde vorsorglich bei der gesamten 96-Profimannschaft sowie beim Trainerteam und Stab ein Abstrich gemacht. Mit Jannes Horn ist dabei ein weiterer Spieler positiv auf das Virus getestet worden. Alle anderen Testergebnisse waren negativ.

Sehr wahrscheinlich handelt es sich laut 96-Presseabteilung bei Hübers und Horn um zwei voneinander unabhängige Einzelfälle. Beide Spieler sind bislang ohne jegliche Symptome. Das Gesundheitsamt der Region Hannover beschloss am Donnerstagmittag aus Vorsichtsgründen, die gesamte Profimannschaft von Hannover 96 und die Physiotherapeuten für 14 Tage unter häusliche Quarantäne zu stellen. Sie werden als sogenannte Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft, anders als das Trainerteam, der restliche Staff und der Sportliche Leiter Gerhard Zuber. Die Risikoeinschätzung ist abhängig von der Art des Kontaktes und wird deshalb vom Gesundheitsamt individuell bewertet.

+++ 15.11 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat eine Allgemeinverfügung für Rückkehrer aus Risikogebieten herausgegeben: Ab sofort ist es Reiserückkehrern aus Risikogebieten oder von der Ausbreitung des Coronavirus besonders betroffenen Gebieten für den durch die Inkubationszeit definierten Zeitraum von 14 Tagen nach Ankunft verboten, Kindertagesstätten, Schulen, Krankenhäuser (außer behandlungsbedürftige Personen) sowie Pflegeeinrichtungen und Seniorenheime, Berufs- und Hochschulen oder Landesbildungseinrichtungen zu betreten. Die Maßnahme dient dazu, die Ausbreitung des neuen Erregers einzudämmen sowie den Schutz vulnerabler Personengruppen sicherzustellen. Darüber hinaus tragen die Maßnahmen für die erfassten medizinischen Einrichtungen auch zur Aufrechterhaltung der Versorgungskapazitäten bei. Die Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete sind tagesaktuell unter www.rki.de abrufbar.

+++ 15 Uhr

Nach Informationen des Politikjournals Rundblick sollen schon ab dem kommenden Montag Schulen in Niedersachsen geschlossen werden. Das habe ein Krisenstab der Landesregierung beschlossen. Das Kultusministerium in Hannover wolle die Entscheidung in Kürze bekanntgeben.

+++ 14.30 Uhr

Auch die Feuerwehr Obernkirchen sagt das Osterfeuer in der Bergstadt ab. "Die Absage haben wir uns definitiv nicht leicht gemacht", schreibt Ortsbrandmeister Markus Engelhardt auf Facebook. "Sie ist nur eine logische Schlussfolgerung der Ereignisse der letzten Tage." Die Feuerwehr Obernkirchen wolle damit "unsere Kameradinnen und Kameraden auch davor schützen, bis dahin unnötig gewordene Arbeitskraft und Geld investiert zu haben."

+++ 14.21 Uhr

Die Europäische Fußball-Union wird nach Informationen der spanischen Tageszeitung «Marca» den Spielbetrieb in der Champions League und in der Europa League wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus aussetzen. Der spanische Verbandsboss Luis Rubiales bestätigte am Donnerstag, dass es entsprechende Überlegungen gebe. Eine offizielle Bestätigung der UEFA gab es zunächst nicht. Die Entscheidung wäre quasi ein Novum in der europäischen Königsklasse. In der Vergangenheit waren einmal acht Gruppenspiele nach den Terroranschlägen in New York am 11. September 2001 um eine Woche verschoben worden. Ansonsten hatte es meist nur Verschiebungen aufgrund von schlechten Witterungsbedingungen gegeben. Wie und ob es in den beiden wichtigsten europäischen Club-Wettbewerben weitergeht, ist noch völlig offen. dpa

+++ 14 Uhr

Die Zahl der an Corona-Virus erkrankten Personen im Landkreis Minden-Lübbecke ist weiter gestiegen. Wie der Kreis Minden-Lübbecke mitteilt, sei am Mittwochabend ein weiterer positiver Laborbefund gemeldet worden. Dabei handele es sich um eine Person aus Hille. Damit sind nun zehn Personen im Kreisgebiet am Corona-Virus erkrankt. Drei in Bad Oeynhausen, zwei in Stemwede, zwei in Hille und drei in Minden.

+++ 12.34 Uhr

Die CDU verschiebt wegen der Corona-Krise ihren für den 25. April geplanten Sonderparteitag zur Wahl eines Nachfolgers der scheidenden Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag erfuhr.

+++ 12.25 Uhr

In Springe gibt es seit heute den ersten Infizierten mit dem Coronavirus. Das berichtet die Neue Deisterzeitung unter Berufung auf die Region Hannover. Aktuell sind danach 31 Fälle in der gesamten Region Hannover positiv getestet, darunter 14 in der Stadt Hannover und 17 im Umland. 

+++ 12.11 Uhr

Der Frühjahrsmarkt in Bückeburg steht in den Startlöchern. Er wird in diesem Jahr von Freitag, 20. März, bis einschließlich Montag, 23. März, in der Bückeburger Innenstadt stattfinden. Eine Absage ist im Hinblick auf den grassierenden Corona-Virus _nicht_ ins Auge gefasst, wie Bürgermeister Reiner Brombach auf Anfrage mitteilte. Es sei keine Großveranstaltung, weder im Haus noch von außen sei bisher geäußert worden, den Markt abzusagen. Gleichwohl habe man die sich täglich verändernde Situation im Blick und werde kurzfristig reagieren, wenn notwendig.

++++ 12.05 Uhr

Die Unikliniken Greifswald und Rostock leiden wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus unter einem Mangel an Blutspendern. Dabei wird Blut nach Ansicht von Andreas Greinacher, Chef der Abteilung für Transfusionsmedizin an der Universitätsmedizin Greifswald, nicht nur punktuell, sondern in ganz Deutschland knapp. Deshalb sei es wichtig, dass die Kliniken genügend Blut aus ihrer Region erhalten und sich selbst versorgen können. Die Spenderzahlen hätten sich in den vergangenen Wochen halbiert, sagte ein Sprecher. Auch das Deutsche Rote Kreuz appellierte an Blutspender, nicht aus Furcht vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus auf das Spenden zu verzichten.

+++ 11.17 Uhr

Das Konzert der Rock-‘n‘-Roll- und Beat-Combo „Suzie & The Seniors“ am Samstag, 30. März, in Bückeburg im Großen Rathaussaal ist auf einen späteren Termin verschoben worden und wird voraussichtlich im Spätsommer stattfinden.

+++ 11.15 Uhr

Das Konzert mit  Paul Eastham, das am kommenden Samstag im Stiftssaal in Obernkirchen stattfinden sollte, wurde abgesagt. 

+++ 11.13 Uhr

Der Schnuppertag der Ortswehr Vehlen für Kinder am 13.03.2020 in Vehlen am Feuerwehrgerätehaus ist abgesagt.

+++ 10.52 Uhr

Der Vortrag "Jüdische Friedhöfe - Petershagen, Frille und Schlüsselburg" in der "Alten Synagoge" Petershagen findet nicht statt.

+++ 10.46 Uhr

Der Kunsthandwerkermarkt A- Z in der Wandelhalle des Rehazentrums Bad Eilsen am 24. März wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

 

+++ 10.41 Uhr

Die Mindener Messe „Haus und Energie“ findet laut Informationen des Mindener Tageblatts nicht statt

+++ 10.35 Uhr

Die Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten am kommenden Sonnabend auf dem Rintelner Wochenmarkt fällt aus. 

+++ 10.21 Uhr

Auf Grund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem „Corona“-Virus sind die Jahreshauptversammlungen der Ortsfeuerwehr Unter der Schaumburg, des Fördervereins und der Jugendfeuerwehr am 14.03.2020 abgesagt. Gleiches gilt für die Versammlung der Kinderfeuerwehr am 21.03.2020.

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+++ 11. März:

+++20.15 Uhr

Der Unterricht an der IGS Rinteln findet laut dem Schulelternratssprecher Michael Pairan am Donnerstag wie gewohnt statt.

+++ 19.50 Uhr

Rottmann & Spannuth Omnibusverkehre (RSO) bekommt die Konsequenzen des Coronavirus zu spüren. Bereits 16 größere Busreisen, darunter Mehrtagesfahrten, musste das Stadthäger Unternehmen absagen. Ganze Gruppen stornieren ihre Buchungen, weil die Angst vor dem Virus zu groß ist. Es entstand ein wiritschaftlicher Schaden in Höhe von 40.000 Euro für RSO.

+++ 19.40 Uhr

Die Napoleonischen Festtage, die im April im Bad Nenndorfer Kurpark zum Besuchermagnet werden sollten, sind abgesagt worden. Damit reagieren die Veranstalter auf die Maxime des Landes Niedersachsen, die Großveranstaltungen zur Unterbindung der Ausbreitung des Coronavirus einen Riegel vorschiebt.

+++ 19.30 Uhr

Wegen der aktuellen Corona-Situation und den Informationen aus der Pressekonferenz des Landkreises Schaumburg vom 11.03.wird die für den 13.03. geplante Jahreshauptversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Steinbergen e.V., kurzfristig abgesagt.

+++ 17.52 Uhr

Was tun bei Grippe-Symptomen?

Die Kassenärztliche Vereinigung gibt hierzu eine klare Anweisung: Auf keinen Fall erwünscht ist, dass Patienten sich selbständig auf den Weg zu den Testzentren machen, um sich „überprüfen“ zu lassen. Folgendes Ablaufschema soll unbedingt eingehalten werden: Patienten melden sich bei begründetem Verdacht, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, telefonisch bei ihrem Hausarzt oder nach Sprechstundenschluss beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116117). Der Hausarzt oder der Bereitschaftsdienstarzt führt telefonisch eine Befragung des Patienten durch und beurteilt die Wahrscheinlichkeit einer Corona-Infektion. Falls der Patient getestet werden muss, organisiert der Arzt telefonisch einen Termin bei der zentralen Testeinrichtung für den Abstrich. Nach der Durchführung des Abstrichs in der zentralen Einrichtung sollte der Patient bis zum Eintreffen des Ergebnisses im häuslichen Umfeld bleiben. Der Hausarzt beziehungsweise Bereitschaftsdienstarzt unterrichtet den Patienten über das Testergebnis. Bei einer festgestellten Corona-Infektion legt der Arzt gemeinsam mit dem Patienten unter Beteiligung des zuständigen Gesundheitsamtes die weiteren Maßnahmen fest.

 +++ 17.37 Uhr

Im Kreis Lippe sind seit Mittwochnachmittag 19 bestätigte Corona-Fälle bekannt – drei mehr als noch am Mittwochmorgen. Unbestätigten Angaben zufolge soll es sich bei einem der positiv getesteten Betroffenen um einen jungen Lügder handeln, der sich während eines Urlaubs in Südtirol angesteckt haben dürfte. Er und seine direkten Kontaktpersonen befinden sich dem Vernehmen nach in Quarantäne. Lippes Kreisverwaltung wollte das am Mittwoch weder bestätigen noch dementieren. "Wir nennen grundsätzlich keine Wohnorte, um die Betroffenen vor Anfeindungen zu schützen", sagte am Mittwoch Lydia Penner aus der Presseabteilung des Kreishauses in Detmold auf Anfrage.

 +++ 17.25 Uhr

Einschränkungen von Veranstaltungen: Es wird Wert darauf gelegt, dass es ein landeseinheitliches Vorgehen gibt. Der Kreissprecher empfiehtl alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt sein müssen, in den nächsten Wochen lieber abzusagen. Gerade wenn mögliche Risikogruppen - Ältere und Vorerkrankte - zu Gast sind.

 

+++ Das Video der Pressekonferenz zum Nachsehen

+++ 17.20 Uhr

Das Risiko, dass die Kinder symptomlos infiziert sind hält der Landkreis derzeit für gering.

+++ 17.15 Uhr

Zum jetzigen Stand soll die Schule am Montag wieder geöffnet werden. Wenn alles so ausgehe wie erwartet, werde man die Schule Montag öffnen. Von jeder Kontaktperson des Betroffenen müsse man zunächst einen Fragebogen ausfüllen lassen. Und dann Kontaktpersonen dieser Menschen im Blick behalten.Auch die Kinder des Betroffenen gehen bereits seit gestern nicht mehr in die Schule. Der Test wurde gestern Abend getestet und seit heute morgen habe man das Ergebnis. Die Kinder des Mannes werden heute auf den Corona-Virus getestet.

+++ 17.10 Uhr:

Die Pressekonferenz läuft. Der Betroffene Mann aus Rinteln soll derzeit keine Symptome zeigen. Die Schließung der Schule für zwei Tage erfolgt aus reiner Vorsicht. Sicherheit geht vor.Die Möglichkeit einer Ansteckung in der Schule wird vom Gesundheitsamt als äußerst gering eingeschätzt. Alle anderen Verdachtsfälle aus Schaumburg seien bisher negativ gewesen. Es könne durchaus sein, dass man morgen von zwei positiven Fällen berichten müsse. In Kürze werde man über die Warnapp BIWAPP eine offizielle Warnung aussprechen.

 

+++ 17.09 Uhr

Der landesweit am 26. März geplante Zukunftstag für Jungen und Mädchen  (Girls‘Day/Boy’sDay) in Niedersachsen wird verschoben. Das hat der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Mittwoch entschieden.

+++ 17.02 Uhr

Gleich beginnt die Pressekonferenz zum ersten Schaumburger Corona-Fall. Eine Person aus dem Umfeld des Rintelner Gymnasium Ernestinum hat sich infiziert. Alle Informationen hier im Liveticker.

+++ 17.00 Uhr

Die Sportgala, die um 18 Uhr in der Sporthalle in  Minden-Dankersen beginnen sollte, wurde im Zuge der Maßnahmen zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus heute Nachmittag kurzfristig abgesagt. 

+++ 16.30 Uhr

Der Andrang für die mobilen Corona-Teams war einfach zu groß: Kurz nachdem bekannt wurde, dass sich in Rinteln eine Person mit dem Corona-Virus infiziert hat, startet das DRK mit der KVN zusammen stationäre Corona-Tests in Obernkirchen.

+++ 16.17 Uhr

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält es für denkbar, dass die Corona-Krise das Leben in Deutschland bis zum Ende des Jahres beeinträchtigt. "Wir reden hier über Monate, möglicherweise bis zum Jahreswechsel", sagte Spahn am Mittwoch bei der Regierungsbefragung im Bundestag. Dort war der Minister nach weiteren Finanzhilfen gefragt worden, um wirtschaftliche Einbußen im Bereich Tourismus und Gastronomie abzufedern. Spahn räumte ein, dass zusätzliche Unterstützung notwendig werde, "wenn das länger als ein paar Wochen geht - und davon ist auszugehen". dpa

+++ 15.59 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat mitgeteilt,  dass in Rinteln im Umfeld des Gymnasiums Ernestinum Rinteln ein Coronafall bestätigt worden ist. Die Schule bleibt Donnerstag und Freitag geschlossen. Der Landkreis bezeichnet die Schulschließung als "reine Vorsichtsmaßnahme". Es handelt sich um einen bestätigten Corona-Fall im Umfeld der Schule. Das Gesundheitsamt sieht das Risiko einer bereits erfolgten Ansteckung als gering an.

+++ 15.27 Uhr

Am Dienstag hat Bürgermeister Heinz Kraschewski im Auetal wegen eines Corona-Verdachtsfalles für einen Tag die Schließung des Waldkindergartens angeordnet. Nachdem noch im Verlauf des Dienstags Entwarnung gegeben wurde – der Vater hatte sich nicht infiziert – konnte der Kindergartenbetrieb am Mittwoch wieder ohne Behinderungen fortgesetzt werden. 

+++ 15.25 Uhr

Handball-Bundesligist GWD Minden hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus und der damit einhergehenden Schutzmaßnahmen den Kartenvorverkauf für die kommenden Heimspiele gestoppt. Damit reagiert GWD auf den Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums, wonach Veranstaltungen mit über 1.000 Zuschauern gar nicht oder unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden sollen.

+++ 14.44 Uhr

Weitere acht bis zehn Personen, mit denen der Hamelner Corona-Patient in Osnabrück während einer Feier Kontakt hatte, sind unter Quarantäne gestellt worden. Das teilte der Landkreis Hameln-Pyrmont mit. Alle 154 Kontaktpersonen seien inzwischen ermittelt. Die Kontaktpersonen stammen aus unterschiedlichen Landkreisen, die inzwischen ebenfalls kontaktiert worden seien.

+++ 14.41 Uhr

Das Agaplesion Klinikum Schaumburg in Vehlen hat sich als Vorsorgemaßnahme und um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, dazu entschieden,  öffentliche Veranstaltungen mit externem Publikum bis auf weiteres abzusagen

+++ 14.27 Uhr

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Entwicklungen haben die Mühlenkreiskliniken zum Schutz von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern beschlossen, die für die kommenden Wochen geplanten Veranstaltungen abzusagen. Dies betrifft sowohl öffentliche Veranstaltungen als auch Fachveranstaltungen sowie bis auf Weiteres alle Kreißsaalführungen.

 

+++ 14.09 Uhr

Die Austauschschüler des Gymnasium Adoflinum aus der Bückeburger Partnerstadt Sable kommen wegen der Corona-Krise nicht, gleiches gilt auch für die IGS-Obernkirchen Austauschschüler aus La Flèche.

+++ 13.52 Uhr

Der Rintelner Kulturring hat seine geplante Fahrt nach Hannover zum „Barbier von Sevilla“ für kommenden Sonntag, 15.03.2020, abgesagt. 

+++ 13.50 Uhr

Gerüchte über eine Absage haben sich nicht bestätigt: Die Party am Samstag im Palais im Park in Bad Eilsen ist nicht abgesagt worden.

+++ 13.29 Uhr

Hannover 96-Profi Timo Hübers ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Innenverteidiger bleibt zunächst in häuslicher Quarantäne. Das teilt der Zweitligist auf seiner Homepage mit. Es wird davon ausgegangen, dass Hübers sich am Samstagabend bei einer Veranstaltung in Hildesheim infizierte. Da der 23-Jährige seit der Ansteckung, die exakt eingrenzbar ist, keinen Kontakt zu seinen Mannschaftskollegen hatte, ist nicht davon auszugehen, dass sich Mitspieler bei ihm infiziert haben. Dennoch wird laut 96 verantwortlich gehandelt – der komplette Profikader sowie Trainerteam und Staff würden vorsorglich auf das Virus getestet.

Gerhard Zuber, Sportlicher Leiter von Hannover 96: "Timo hat sich absolut vorbildlich verhalten. Er selbst zeigt bis jetzt keinerlei Symptome. Als er davor erfuhr, dass eine Person, die mit ihm auf der Veranstaltung gewesen war, positiv getestet wurde, meldete er sich direkt beim Arzt und begab sich provisorisch in häusliche Quarantäne."

Hübers befindet sich nun weiterhin in häuslicher Quarantäne. Für das Zweitligaduell mit Dynamo Dresden, das am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wird, wird er auf jeden Fall nicht zur Verfügung stehen. Seine Teamkollegen setzen die Vorbereitung auf das Spiel fort. Sämtliche Trainingseinheiten werden bis auf Weiteres nicht-öffentlich stattfinden. Medien- und PR-Termine entfallen vorerst ebenfalls.

 +++ 12.37 Uhr

Das Museum Hameln hat die Eröffnungsveranstaltung zur neuen Kabinett-Ausstellung, die eigentlich am 12. März um 17 Uhr stattfinden sollte, abgesagt.

+++ 12.34 Uhr

75 bestätigte Fälle in Niedersachsen

Alle registrierten Fälle nach Landkreisen (Neubestätigungen seit gestern / Stand 11.3. / 9.30 Uhr):

1 Fall im LK Ammerland

1 Fall im LK Aurich

1 Fall in Braunschweig

5 Fälle in Celle (+1)

3 Fälle im LK Cuxhaven

1 Fall im LK Emsland

2 Fälle im LK Friesland

1 Fall in Delmenhorst

1 Fall im LK Grafschaft Bentheim

5 Fälle im LK Harburg

3 Fälle im LK Hildesheim

1 Fall in Hameln

1 Fall im LK Leer

6 Fälle in SK Oldenburg

1 Fall im LK Oldenburg

2 Fälle im LK Osterholz

3 Fälle in Wilhelmshaven

3 Fälle im LK & SK Osnabrück

17 Fälle in der Region Hannover (+6)

4 Fälle im LK Rotenburg (Wümme) (+1)

11 Fälle im LK Stade

1 Fall im LK Uelzen (+1)

2 Fälle im LK Verden 

+++ 12.22 Uhr

Aufgrund der Ausbreitung des Corona- Virus legt die Jugendanstalt Hameln Besuchern mit Erkältungssymptomen und/oder Voraufenthalten in einem der jeweils aktuellen Risikogebiete während der letzten 6 Wochen dringend nahe, von einem Besuch in der JA Hameln abzusehen. Vorsorglich weist die JA darauf hin, dass Bedienstete angewiesen sind, bei Verdacht und bestehenden Symptomen die Besucher mittels eines kontaktlosen Stirnthermometers zu kontrollieren. Bei Auffälligkeiten (z.B. Fieber oder erhöhte Temperatur) kann ein Besuch nicht stattfinden. Auch der Zukunftstag am 26. März ist aufgrund der sich verschärfenden Lage abgesagt, wie die JA-Leitung mitteilt.

+++ 12.04 Uhr

Im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen ist ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben - es ist der dritte bekannte Todesfall in Deutschland. Der Patient sei im Heinsberger Krankenhaus gestorben, sagte eine Sprecherin des Kreises am Mittwoch, ohne weitere Details zu nennen. Zuvor hatte die "Rheinische Post" berichtet. dpa

+++ 12.01 Uhr

Das Land Niedersachsen hat wegen des Coronavirus erlassen, alle Veranstaltungen im Land mit mehr als 1000 Teilnehmern abzusagen. Das hat Gesundheitsministerin Carola Reimann am Mittwoch in Hannover bekanntgegeben. "Wir haben es mit einem Infektionsgeschehen zu tun, das eine sehr hohe Dynamik hat, und wir haben den Höhepunkt noch nicht erreicht", sagte die SPD-Politikerin. "In Niedersachsen gilt: Sicherheit und Gesundheit gehen vor." Es dürfe auch nicht der Eindruck entstehen, dass Veranstaltungen mit weniger Teilnehmern per se bedenkenlos seien. "Jede Veranstaltung in Niedersachsen steht auf dem Prüfstand", sagte Reimann. dpa

+++ 11.40 Uhr

Das Coronavirus macht sich in Stadthagen besonders in der Hotel-Branche bemerkbar: Wegen abgesagter Messen und Dienstreisen bleiben die Gäste aus. Händler und Gastronomen sehen dagegen keinen Grund zur Klage.

+++ 11.14 Uhr

Die Wesertekk Klubnacht im Steinzeichen Steinbergen am Samstag, 14. März, findet wie geplant ab 22 Uhr statt. Die Veranstaltung ist ausverkauft, ein kleines Kartenkontingent gibt es noch an der Abendkasse, so die Veranstalter.

+++ 10.51 Uhr

Wie der Kreis Lippe am Mittwochvormittag mitteilt, sind mittlerweile 16 Menschen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert. Auch bei den neuen Infektionen handele es sich um Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder Kontaktpersonen.

+++ 10.34 Uhr

Wegen Corona-Gefahr: LLG Springe verschiebt den Deister-Marathon. Die LLG Springe hat bei der Ausrichtung ihres Springe-Deister-Marathons in mehr als 40 Jahren schon etliche Schwierigkeiten überwunden: Schneechaos, Starkregen, Baustellenärger. Vor dem Corona-Virus kapituliert aber auch die Langlaufgemeinschaft.

+++ 10.06 Uhr

Polizeibeamte in Niedersachsen dürfen wegen der wachsenden Zahl von Coronavirus-Infektionen nur noch auf Dienstreisen außerhalb des Bundeslandes, wenn diese zwingend notwendig sind, meldet der NDR. Das gelte vor allem für die besonders betroffenen Länder Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Innenministeriums heute in Hannover. Urlaubsreisen von Polizeibeamten in anerkannte Risikogebiete wie Italien seien mit dem Beamtenrecht "nicht in Einklang zu bringen".

+++ 9.31 Uhr

Derzeit befinden sich in Schaumburg etwa 25 Personen in häuslicher Beobachtung, so Kreissprecher Klaus Heimann. Einen positiven Corona-Test gebe es noch bei niemandem. „Es ist aber nur eine Frage der Zeit.“

+++ 9.25 Uhr

Wie Stadtbrandmeister Friedel Garbe mitteilt, sei derzeit nicht geplant, die beiden letzten Jahreshauptversammlungen der heimischen Feuerwehren - Unter der Schaumburg und Westendorf - wegen des Corona-Virus abzusagen.

 

+++ Damit endet unsere Berichterstattung am 10. März

+++ 18.33 Uhr

Die Stadt Hessisch Oldendorf sagt auf Grund des Coronavirus die für den 13. März im Kultourismusforum geplante Veranstaltung mit Ellen Obier und auch die Konzerte mit Kota-Brass am 20. und 21. März ab. „Hinsichtlich der Risikoeinschätzung sind wir zu dem Entschluss gekommen, diese Veranstaltungen abzusagen“, so Bürgermeister Harald Krüger. Das Robert-Koch-Institut hat allgemeine Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen gegeben. „Durch die hohe Dichte der Menschen im Kultourismusforum und den Begebenheiten der Örtlichkeit sind wir zu dem Entschluss gekommen, lieber auf Nummer Sicher zu gehen", so Krüger weiter.

Für die Konzerte mit Kota-Brass werden Ersatztermine gesucht, die voraussichtlich nach den Sommerferien liegen werden. Die Konzerte sollen wieder an einem Freitag und einem Samstag stattfinden, sodass die Karten für die entsprechenden Wochentage ihre Gültigkeit behalten können. Es ist allerdings auch eine Erstattung des gezahlten Kartenpreises möglich. Dazu müssen die Eintrittskarten mit Angabe einer Bankverbindung im Bürgerbüro zurückgegeben oder dorthin zurückgeschickt werden. Ob die Veranstaltung mit Ellen Obier zu einem anderen Zeitpunkt noch nachgeholt wird, ist derzeitig noch offen.

+++ 18.07 Uhr

Die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Kreis Minden-Lübbecke ist auf neun Personen angestiegen. Wie die Pressestelle des Kreises mitteilt, hat es am Dienstag vier weitere Virusnachweise im Screeningtest gegeben. Drei Corona-Infizierte leben in Bad Oeynhausen, einen Fall gibt es in Minden zwei in Stemwede und drei in Hille. Mehrere Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In der Regel ordnet das Gesundheitsamt häusliche Quarantäne bei leichteren Fällen an. Drei Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon kommt eine aus einem angrenzenden Kreisgebiet. Ein Erkrankter konnte wieder aus dem Klinikum entlassen werden.

+++ 17.43 Uhr

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die Region Hannover Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt. Eine Allgemeinverfügung solle am Mittwoch veröffentlicht werden und ab Donnerstag gelten - zunächst bis zum 22. März, sagte Regionspräsident Hauke Jagau am Dienstag. «Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen.» Die Verfügung gelte für alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, bei Sportveranstaltungen könne es Einzelverfügungen geben. Derzeit gebe es 14 bestätigte Covid-19-Fälle in der Region Hannover, sechs seien es in der Landeshauptstadt. Knapp 200 Menschen seien in Quarantäne. dpa

+++ 17.25 Uhr

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat gemeinsam mit dem DRK Kreisverband Schaumburg ein mobiles Corona-Team für den Landkreis Schaumburg eingerichtet, erklärt Kreispressesprecher Klaus Heimann. In einem Krankentransportwagen des DRK werden Ärzte der KVN etwaige Corona-Verdachtsfälle im Landkreis zuhause besuchen. Dort werden in Ganzkörper-Schutzkleidung Abstriche gemacht. Doch gerade bei diesen Schutzkleidungen gibt es derzeit Lieferprobleme, sagt Detlef Haffke, Pressesprecher der KVN. Doch man vertraue darauf, dass Land und Bund die Versorgung auch über die nächsten Tage hinweg sicherstellen werden. Im Zweifelsfall könne man Schutzkleidung auch aufwendig desinfizieren.

Weiterhin entscheiden ausschließlich die Hausärzte, ob ein Coronatest durchgeführt wird. Wer bei sich selbst eine Corona-Infektion vermutet soll auf jeden Fall nur anrufen, und die Praxis nicht persönlich besuchen, appelliert Heimann. Nach Praxisschluss entscheidet der kassenärztliche Notdienst, erreichbar unter der Rufnummer 116117.

+++ 16.42 Uhr

Um die Zahl der Infizierten auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau zu halten, werden Erkrankte und Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt. Denn mit einer langsameren Ausbreitung können Ärzte, Kliniken, Labore und Gesundheitsämter besser umgehen.

+++ 16.28 Uhr

Es gibt bislang 67 laborbestätigte Covid-19-Fälle in Niedersachsen.

Alle registrierten Fälle nach Landkreisen:

1 Fall im LK Ammerland

1 Fall im LK Aurich

1 Fall in Braunschweig

4 Fälle in Celle (+1)

3 Fälle im LK Cuxhaven

1 Fall im LK Emsland (+1)

2 Fälle im LK Friesland

1 Fall in Delmenhorst

1 Fall im LK Grafschaft Bentheim (-2, Testung negativ)

1 Fall in Hameln

5 Fälle im LK Harburg (+2)

3 Fälle im LK Hildesheim (+1)

1 Fall im LK Leer

6 Fälle in SK Oldenburg

1 Fall im LK Oldenburg (+1)

2 Fälle im LK Osterholz (+2)

3 Fälle in Wilhelmshaven

3 Fälle im LK & SK Osnabrück

11 Fälle in der Region Hannover (+4)

3 Fälle im LK Rotenburg (Wümme) (+1)

11 Fälle im LK Stade (+4)

2 Fälle im LK Verden (+2)

+++ 16.11 Uhr

Auswärtiges Amt: Mindestens 100 Deutsche auf Malediven gestrandet. Mindestens Hundert deutsche Urlauber sitzen zurzeit wegen der Covid-19-Epidemie in Luxushotels auf den Malediven fest. Nach Verdachtsfällen hatte die maledivische Regierung die zwei Touristeninseln Kuredu und Sandies Bathala Island vorübergehend abgeriegelt. Alle Touristen auf den Inseln dürften diese zurzeit nicht verlassen, hieß es. Die Hotels würden aber die Kosten für den unfreiwilligen Weiteraufenthalt auf den Inseln übernehmen, sagten Sprecher der betroffenen Hotels. Die Quarantänebedingungen könnten wohl schlimmer sein. Unter den gestrandeten Urlaubern ist auch "Germany's next Topmodel"-Kandidatin Mareike Lerch. Sie schrieb auf Instagram zu einem Foto im Bikini im Meer: "Um auf Nummer sicher zu gehen, halten wir uns derzeit lieber in der Nähe von Fischen als von Menschen auf. Uns geht es zum Glück sehr gut hier und wir hoffen euch da draußen auch." dpa

+++ 16.09 Uhr

Der Enzer Kindergarten „Löwenzahn“  bleibt am Mittwoch geschlossen. Das bestätigte der Stadthäger Bürgermeister Oliver Theiß auf Nachfrage. Grund ist der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavius bei einem Elternteil eines Kindes. 

+++ 16.08 Uhr

Wegen des Coronavirus sollen Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich abgesagt werden - oder ohne Zuschauer stattfinden. Das sieht ein am Dienstag beschlossener Erlass der Landesregierung mit entsprechenden Weisungen an die Kommunen vor. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte, der Erlass sei für Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern bindend und zeitlich nicht befristet. Damit würden die Heimspiele von Handball-Bundesligist GWD Minden ebenso unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wie Fußballspiele von Zweitligist Arminia Bielefeld.

+++ 14.49 Uhr

Das Bürger-Telefon zum Coronavirus im Kreis Minden-Lübbecke hat ab Dienstag, 10. März, eine neue Telefonnummer: (0571) 807 15999. Das Telefon ist zunächst besetzt von Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 16 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr und Sonntag 10 bis 13 Uhr – die Zeiten werden jeweils an die Entwicklung der Lage angepasst.

+++ 14.28 Uhr

Die Veranstalter des Mittelalterlich Spectaculums denken nicht an eine Absage: das Jubiläums-MPS in Bückeburg soll trotz Coronavirus stattfinden.

+++ 14.22 Uhr

Ab sofort ist ein Bürgertelefon beim Landkreis Hameln-Pyrmont geschaltet. Das Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 05151/903 5999 von 8.00 bis 20.00 Uhr erreichbar.  Sollten die Bürger im Landkreis Hameln-Pyrmont den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, bittet der Landkreis um folgende Vorgehensweise:

Zuerst ist telefonisch der Hausarzt zu kontaktieren, um eine eventuell erforderliche Behandlung zu besprechen

Außerhalb der hausärztlichen Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar

+++ 13.58 Uhr

Entwarnung in Bielefeld: Corona-Verdacht bei Bielefelder Polizei nicht bestätigt

+++ 13.53 Uhr

Fakten zu dem Infizierten aus Hameln

Bei dem Patienten handelt es sich um einen 48-jährigen Mann aus Hameln.

Der Mann soll leichte Symptome zeigen.

Er arbeitet in Holzminden.

Der Mann soll in Hameln nur Kontakt zu zwei Personen aus der Familie gehabt haben. Frau und Tochter stehen unter häuslicher Quarantäne.

Vermutlich hat er sich bei einer Person aus Schwandorf, Bayern, angesteckt.

Der Mann war im Skiurlaub in Österreich mit neun Personen.

Die Verwaltung hat die Landkreise Holzminden und Osnabrück informiert. In Osnabrück hatte der Mann an einer Feier mit bis zu 200 Personen teilgenommen. Das Gesundheitsamt in Hameln ist nun zuständig die Kontaktpersonen ausfindig zu machen.

In Kürze soll es Gespräche mit allen Bürgermeistern geben.

Heute Nachmittag soll beraten werden, wie man mit großen Veranstaltungen umgehen will.

Der Landkreis sieht bisher keinen Grund, Schulen und Kitas zu schließen.

+++ 13.45 Uhr

Die Deutsche Messe verschiebt aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um Covid-19 (Coronavirus) die Halal Hannover auf den 11. bis 13. September 2020. Die bundesweit erste Halal-Messe sollte ursprünglich vom 6. bis 8. März 2020 an den Start gehen.

+++ 12.43 Uhr

Acht weitere Personen aus Lippe haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Montagabend kam die Bestätigung aus dem Labor. Um in den kommenden Tagen und Wochen noch schneller agieren und effizienter arbeiten zu können, hat der Kreis Lippe seinen Krisenstab eingerichtet.

„Im Krisenstab haben wir alle Experten zusammen und können auf kurzen Wegen zeitnah Entscheidungen treffen“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. „Je mehr bestätigte Fälle es in Lippe gibt, desto wichtiger ist es, sofort zu handeln, um eine Ausbreitung bestmöglich zu verhindern“.

Bei den Infizierten handelt es sich um Rückkehrer aus Risikogebieten und um Kontakte von bisher bestätigten Fällen. Alle infizierten Personen sind in häuslicher Quarantäne. Kontaktpersonen wurden informiert und befinden sich ebenfalls in Quarantäne, die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen läuft. „Seit heute Morgen sind wir mit mobilen Teams unterwegs, die Abstriche vor Ort nehmen“, berichtet Dr. Kerstin Ahaus, Leiterin des Gesundheitsamts. „Damit haben wir neben dem Diagnosezentrum in Detmold auch dezentral die Möglichkeit, viele Menschen auf das Coronavirus zu testen“.

+++ 11.55 Uhr

Ab heute soll das DRK Hannover mit einem mobilen Team auch in Schaumburg im Einsatz sein, um bei konkreten Verdachtsfällen zu Hause Corona-Abstriche zu machen.

+++ 11.25 Uhr

Derzeit testen die Ärzte in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, und Celle, in der Region und der Stadt Hannover mit mobilen Teams Verdachtsfälle auf Corona. Auch in Hameln-Pyrmont sei von Freitag bis Sonntag ein Team unterwegs gewesen und habe Abstriche genommen, sagt Detlef Haffke, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN). Eine genaue Anzahl wurde nicht genannt.

Das Team kommt, wenn ein begründeter Verdacht auf eine Infektion besteht. Die Entscheidung darüber, ob das Team in Schutzkleidung zum Patienten nach Hause kommt und dort einen Abstrich nimmt, fällt der Hausarzt, den der Patient in jedem Fall zuvor anrufen soll. Dieser fragt dann nach den typischen Symptomen wie Fieber, Husten, Schnupfen und Durchfall, ob der Patient Kontakt zu einem Infizierten hatte, oder aus einem Risikogebiet kommt. Dazu gehöre inzwischen auch Nordrhein-Westfalen. Auf keinen Fall soll der Patient in die Praxis kommen. „Dann besteht die Gefahr, dass die Praxis aus dem medizinischen Versorgungssystem fällt“, so Haffke.

Bisher komme das Mobile Team mit der noch überschaubaren Anzahl der Testungen gut zurecht. Ein Test dauere 10 bis 15 Minuten, das heißt, in der bisher vierstündigen Schicht des Teams könnten bis zu 16 Leute getestet werden. „Wenn die Verdachtsfälle explodieren, müssen wir noch mal neu nachdenken“, schränkt der Sprecher ein.

Ähnlich sieht es bei der Schutzkleidung aus. „Die Bestellung bereitet uns nach wie vor Probleme“, sagt Haffke. Derzeit reiche das Material aus, um alle Zentren mit geringen Mengen auszustatten. „Wir wissen nicht, ob es länger als einige Tage reicht“, sagt Haffke. Dazu komme, das Schichtpläne erstellt werden müssten. Das geschehe zentral in Hannover. Auch hier ist die Planung eng gestrickt: Für die geplanten Öffnungszeiten „dürfte das Personal ausreichen“, sagt Haffke. Dr. Mathias Bammel bestätigt: Doch auch hier gilt: „Wenn die Infektionszahlen explodieren, müssen wir neu nachdenken“.

+++ 9.42 Uhr

im Landkreis Hameln-Pyrmont wurde am 9. März 2020 ein weiterer Fall einer Corona-Infektion in Niedersachsen bestätigt.Der betroffene Patient wurde isoliert und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Er wird von seinem Hausarzt medizinisch betreut und befindet sich in einem guten Zustand.

+++ 9.40 Uhr

Auf Anfrage bestätigt der Landkreis Schaumburg, dass es zum momentanen Stand keine bestätigte Corona-Infektion im Landkreis Schaumburg gibt. Allerdings befinden sich einige Menschen vorsorglich in häuslicher Quarantäne.

+++ 9.31 Uhr

Die meisten Apotheken im Landkreis Schaumburg können keine Masken mehr anbieten – nicht so in der Schlossapotheke in Bückeburg.  Wer jetzt noch eine der FFP-3-Masken kaufen will, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Innerhalb einer Woche habe sich der Preis verdreifacht. Eine einzelne Maske kostet in der Schlossapotheke derzeit 17,90 Euro.

+++ 9.21 Uhr

Die Polizei Bielefeld ist mit dem ersten möglichen Corona-Fall in den eigenen Reihen konfrontiert. Das bestätigte Polizeipräsidentin Katharina Giere der Neuen Westfälischen am späten Montagabend. Der Leiter eines Kommissariates sei demnach mit Verdacht auf eine Infektion getestet worden.

+++ 9.06 Uhr

Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus schließt der Präsident des für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, nicht aus, dass vielleicht schon im nächsten Jahr erste Bevölkerungsgruppen durch eine Impfung geschützt werden könnten. Er rechne mit ersten klinischen Prüfungen in Deutschland im Sommer bis Herbst dieses Jahres und wolle nicht ausschließen, dass dann im kommenden Jahr größere klinische Prüfungen mit Tausenden oder vielleicht Zehntausenden Probanden beginnen könnten, sagte Cichutek am Montag in Berlin. "Man darf hier nichts zu sehr beschleunigen. Wir brauchen verträgliche, sichere Impfstoffe, die dann auch wirksam sind, aber trotzdem haben wir vielleicht die günstige Lage, dass wir hier schon besondere Bevölkerungsgruppen im Rahmen der klinischen Prüfungen auch schützen könnten." dpa

+++ 18.03 Uhr

Bei Anruf Krankschreibung: Neue Regelung wegen Coronavirus gilt bundesweit - Um Ärzte und Patienten zu entlasten, müssen Arbeitnehmer für eine Krankschreibung bei Erkältung nicht mehr in eine Praxis. Stattdessen soll für die Erstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ein Telefonat mit dem Arzt ausreichen. Die Regelung ist vorerst auf vier Wochen befristet und gilt explizit nicht bei schweren Symptomen. Wer an einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege leidet, kann sich nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt krankschreiben lassen. Darauf weist die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hin.

+++ 17.56 Uhr

Rückkehrer aus Risikogebieten sollen für zwei Wochen in Quarantäne: Für Schülerinnen und Schüler, die von Reisen in Risikogebiete zurückkehren, macht das Land Niedersachsen klare Vorgaben: „Wir weisen die Gesundheitsämter an, diese Kinder und Jugendlichen nach ihrer Rückkehr vorsorglich zwei Wochen unter Quarantäne zu stellen, um den Schulbetrieb nicht zu gefährden und eine weitere Ausbreitung des Virus in Niedersachsen zu verhindern“, hat Gesundheitsministerin Carola Reimann heute mitgeteilt. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne begrüßt diese Entscheidung sehr, denn sie stärke die Schulleitung in ihrer Handlungssicherheit: "Es ist klar, welche Maßnahmen durch die Gesundheitsämter durchgeführt werden und das erleichtert auch den Schulleitungen ihre Arbeit, insbesondere die Kommunikation mit den Elternhäusern."

+++ 17.53 Uhr

Die niedersächsische Gesundheitsministerin Carola Reimann will die Landkreise und kreisfreien Städte anweisen, alle Veranstaltungen auf ihrem Gebiet auf den Prüfstand zu stellen und kritisch zu hinterfragen. Kriterium für eine Absage sei dabei nicht nur die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Insbesondere Großveranstaltungen mit einem überregionalen Einzugsgebiet und Veranstaltungen bei denen eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass Menschen aus den vom RKI definierten Risikogebieten oder aus Regionen kommen, die viele Covid-19 Fälle aufweisen, sollten von den Behörden vor Ort im Zweifel abgesagt werden.“ Dazu zählten beispielsweise auch hochklassige Fußballspiele, die derzeit besser ohne Stadionpublikum stattfinden sollten, ebenso wie Konzerte von internationalen Interpretinnen und Interpreten mit großen Fangemeinden, so Ministerin Reimann.

+++ 16.50 Uhr

In NRW sind zwei Menschen gestorben, die wegen des Coronavirus behandelt wurden, teilen der Kreis Heinsberg und die Stadt Essen mit. In Essen starb eine 89-jährige Frau, bei der das Virus am vergangenen Dienstag festgestellt wurde.

+++ 16.19 Uhr

Nach einem Coronavirus-Verdacht an einer Brandenburger Schule befinden sich 4000 bis 5000 Menschen in häuslicher Quarantäne. Das sagte der Amtsdirektor der Kleinstadt Neustadt/Dosse, Dieter Fuchs, am Montag der dpa. Zuvor hatte der rbb berichtet.Lehrer einer Gesamtschule in Neustadt/Dosse (Kreis Ostprignitz-Ruppin) hatten Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Berlinerin. Daraufhin ordnete das Gesundheitsamt die häusliche Isolation an. Das betrifft laut Behörde die Schüler der Gesamtschule, Lehrer, Verwaltungsmitarbeiter und die Angehörigen. An der Schule lernen Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet und der Region. Eine ganz konkrete Zahl von Menschen in häuslicher Isolation konnte Amtsdirektor Fuchs zunächst nicht nennen.

Der Landkreis wollte die Zahl von bis zu 5000 Menschen nicht bestätigen. Derzeit seien noch keine zuverlässigen Erhebungen möglich, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 15.14 Uhr

Die Ausbildungsmesse "Go Future" in Minden wird aufgrund des Coronavirus abgesagt. Der Landkreis Minden-Lübbecke folgt damit der Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die Messe hätte von 19. bis 21. März stattfinden sollen.

+++ 14.55 Uhr

 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat heute in einer Pressekonferenz in Berlin über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Oberstes Ziel sei vor allem die Verlangsamung der Ausbreitung mit geeigneten Maßnahmen wie Quarantäne. Zur Frage, ob Schulschließungen bevorstehen, äußerte Spahn: "wir sehen nicht, dass prinzipiell Schulen geschlossen werden müssen". Prinzipiell sei das eine Frage der Verhältnismäßigkeit, und müsse regional entschieden werden, wie beispielsweise in der Region Heinsberg. Bei unter 20-jährigen gäbe es nur milde Symptome, aber das Alter des Personals müsse auch mit berücksichtigt werden. Lokale Gesundheitsämter sollten dazu jeweils die Entscheidungen treffen.

+++ 14.25 Uhr

Der Tag der offenen Tür am Gymnasium Ernestinum in Rinteln wird verschoben auf Freitag, den 15. Mai. Ursprünglich sollte dieser am Freitag, 13. März stattfinden. 

+++ 14.18 Uhr

Die Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern abzusagen, wird sich auch im Mindener Land auswirken.  Betroffen sind die Handball-Profiklubs GWD Minden und TuS N-Lübbecke, die ihre Heimspiele regelmäßig vor deutlich mehr als 1.000 Zuschauern in der Kreissporthalle Lübbecke austragen. Gegen den THW Kiel waren zuletzt mehr als 2.600 Besucher in die Halle gekommen. „Wir stehen in engem Kontakt zum Kreisgesundheitsamt und zum Ligaverband HBL“, berichtet Markus Kalusche am Morgen auf Anfrage des Mindener Tageblatts. Reduzierte Zuschauerzahlen können eine Variante sein, wahrscheinlicher scheint allerdings, so Kalusche, dass die Bundesligaspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden. 

+++ 12.35 Uhr

Die Sorgen um die Folgen der Coronavirus-Epidemie werden immer größer. Hinzu kommt der Absturz beim Ölpreis. Die Börsen weltweit reagieren mit großen Verlusten. Händler sprechen von einem "schwarzen Montag" Der Dax sackte gleich zum Handelsstart deutlich unter die Marke von 11 000 Punkten. Rund eine Stunde nach Handelsbeginn lag der deutsche Leitindex 6,95 Prozent im Minus bei 10 739,97 Punkten. Die gesamten Gewinne aus dem vergangenen Jahr sind damit weg. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel büßte 5,93 Prozent auf 23 280,44 Punkte ein. Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, sackte um 7,11 Prozent ab. Zuvor waren die Börsen in Asien eingebrochen. Der japanische Leitindex Nikkei verlor gut 5 Prozent. dpa

+++ 12.30 Uhr

In Niedersachsen ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen auf 35 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium in Hannover heute mitteilte - bisher waren 33 Fälle offiziell bestätigt gewesen. Die beiden neuen Infektionen wurden im Landkreis Stade registriert, meldet der NDR, dort gibt es jetzt insgesamt sieben Fälle. Nach Angaben des Landkreises wurden seit Freitag bei 76 Kontaktpersonen eines an Covid-19 erkrankten Gymnasiallehrers Abstriche gemacht. Die neuen Patienten seien aus dessen privatem Umfeld. Eine Kindertagesstätte in Stade wurde bis Dienstag geschlossen. Grund dafür sind drei Verdachtsfälle.

+++ 11.10 Uhr

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist in Deutschland auf 1112 gestiegen. Das geht aus der Auflistung des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen hervor. Am stärksten betroffen ist demnach weiterhin Nordrhein-Westfalen, dort vor allem der Landkreis Heinsberg. Weltweit haben sich inzwischen weit mehr als 100 000 Menschen nachweislich mit dem neuen Coronavirus infiziert, die Dunkelziffer liegt Experten zufolge noch wesentlich höher.  dpa

+++ 9.33 Uhr

Als Vorsichtsmaßnahme wegen der Corona Pandemie sagt der Hospizverein Rinteln seine geplante Veranstaltung zum Thema:  "Patient ohne Verfügung" am Mittwoch,11. März, ab. Die palliative Versorgung würde in der Region zusammenbrechen, sollte das Team unter Quarantäne gestellt werden müssen.

 

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+++ 8. März:

+++ 21 Uhr

33 Corona-Fälle in Niedersachsen

Es gibt bislang 33 laborbestätigte Covid-19-Fälle in Niedersachsen, meldet das niedersächsische Gesundheitsministerium (Stand 8.3, 16 Uhr).

Alle registrierten Fälle nach Landkreisen:

1 Fall im LK Ammerland

1 Fall in Braunschweig

3 Fälle in Celle

3 Fälle im LK Cuxhaven

1 Fall in Delmenhorst

1 Fall in der Grafschaft Bentheim

3 Fälle im LK Harburg

2 Fälle im LK Hildesheim

1 Fall im LK Leer

3 Fälle in Oldenburg

3 Fälle im LK & SK Osnabrück

4 Fälle in der Region Hannover

2 Fälle im LK Rotenburg (Wümme)

5 Fälle im LK Stade

Heute wurden im Landkreis Cuxhaven, im Landkreis Osnabrück und im Landkreis Stade neue Fälle gemeldet. Erstmeldungen gab es im Landkreis Hildesheim und im Landkreis Harburg.

 

+++ 19.57 Uhr

Sowohl der Landkreis Hameln-Pyrmont, als auch der Hamelner Arzt Dr. Mathias Bammel, Kreisvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung, bestätigen die mobilen Testzentren, die vor Ort zum Einsatz kommen sollen. "Um Schutzausrüstung effektiv einzusetzen, haben wir mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) zusammen einen Abstrichdienst etabliert, bei dem ein Arzt mit einem Mitarbeiter des Rettungsdienstes in Schutzausrüstung die begründeten Verdachtsfällen in Hameln anfährt und einen Abstrich nimmt", erklärt Dr. Mathias Bammel. Die Indikation für diesen Einsatz müsse aber immer ein Arzt nach den Vorgaben des RKI stellen. "Schutzausrüstung ist in der aktuellen Situation auch bei uns ein Gut, mit dem sorgsam umgegangen werden muss, aber wir sind alle aktuell zuversichtlich, über diesen Weg mit den vorhandenen Ressourcen auskommen zu können", erklärt Bammel.

+++ 18.36 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es zwei weitere Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, das teilt der Kreis Lippe am Sonntag in einer Pressemitteilung mit. Dabei handele es sich um Teilnehmer einer Gruppe, die eine Woche durch Israel gereist sei. Einen Tag nach der Rückkehr am vergangenen Donnerstagabend bekamen die Reisenden die Information, dass ihr Busfahrer in Israel am Coronavirus erkrankt ist und dort im Krankenhaus liegt.

„Neben der schlechten Nachricht weiterer zwei Fälle, gibt es allerdings auch gute Entwicklungen. Alle Kontaktpersonen des ersten Falls tragen das Virus bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht in sich“, so Landrat Dr. Axel Lehmann. Die Quarantäne der direkten Kontaktpersonen der Erkrankten dauert allerdings weiterhin bis mindestens zum 15. März 2020 an.

+++ 17.58 Uhr

Erstmals ist ein deutscher Staatsbürger nachweislich an der neuartigen Lungenerkrankung Covid-19 gestorben. Es handle sich um einen 60 Jahre alten Mann, der vor einer Woche nach Ägypten eingereist sei, teilte das ägyptische Gesundheitsministerium mit. Es ist zugleich der erste Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 in Afrika. Aus welchem deutschen Bundesland der Mann stammte, blieb zunächst unklar. dpa

+++ 15.58 Uhr

Die Anzahl der an dem Coronavirus erkrankten Personen im Nachbarkreis Minden-Lübbecke ist auf fünf gestiegen. Ein Test hätte Samstagabend den Verdachtsfall bestätigt, teilt der Kreis mit. Es handele sich um eine Kontaktperson, die bereits seit Freitag in häuslicher Quarantäne war. "Aktuell befindet sich die Person in stationärer Behandlung", heißt es in einer Pressemitteilung. mt

+++ 15.48 Uhr

Angesichts zunehmender Coronavirus-Infektionen in Deutschland hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seine Vorgabe konkretisiert, größere Veranstaltungen vorerst abzusagen. Events mit mehr als 1.000 Teilnehmern sollen konsequenter abgesagt werden. Zurzeit geschehe dies aus seiner Sicht immer noch zu zaghaft. "Angesichts der dynamischen Entwicklung der letzten Tage sollte das schnell geändert werden", sagte Spahn am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 15.30 Uhr

In der Nacht zum Sonntag hat sich die italienische Regierung dazu entschieden, die Bewegungsfreiheit von rund 16 Millionen Bürgern im Norden des Landes stark einzuschränken. Betroffen ist unter anderem die Metropole Mailand und die Touristenhochburg Venedig. Das Ein- und Ausreiseverbot gilt zunächst bis zum 3. April 2020. Das Verbot gilt für auch Fahrten innerhalb dieser Gebiete, mit Ausnahme unaufschiebbarer berufsbedingter Fahrten oder in Notsituationen.  Italien ist der Staat in Europa mit den meisten bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen. Bis Samstag zählten die Behörden 5883 Menschen mit einer Infektion. 233 Menschen davon sind gestorben.

Das Auswärtige Amt gibt ebenfalls Sicherheitshinweise für Reisen nach Italien: Von Reisen in die Regionen Lombardei und Emilia-Romagna, die Provinzen Modena, Parma, Piacenza, Reggio Emilia und Rimini in der Emilia-Romagna, die Provinzen Pesaro und Urbino in Marken, die Provinzen Padua, Treviso und Venedig in Venetien sowie Asti, Alessandria, Novara, Verbano-Cusio-Ossola und Vercelli im Piemont wird derzeit abgeraten. Von nicht erforderlichen Reisen in die autonome Provinz Bozen-Südtirol in der Region Trentino-Südtirol wird derzeit ebenfalls abgeraten.

+++ 14.22 Uhr

Weil der Markt durch die Corona-Pandemie leergefegt ist, dürfen Apotheken wieder selbst Desinfektionsmittel herstellen. Binnen zwei Tagen hat das Apothekenteam der Allee Apotheke in Hameln rund 60 Fläschchen hergestellt. In vielen Apotheken und Drogerien sind Mittel zur Handdesinfektion derzeit vergriffen, weil die Menschen aus Angst vor dem Corona-Virus panisch gekauft haben. Dabei werden die Mittel an anderer Stelle dringender gebraucht. Nicht für eine mögliche Infektion mit Covid-19, „sondern für Schwerkranke“, erklärt Birgit Köpps-Padberg von der Allee Apotheke. Desinfektionsmittel wird zum Beispiel gegen das Noro-Virus benötigt, oder wenn Menschen Medikamente nehmen müssen, die das Immunsystem belasten, sogenannte Immunsuppressiva.

+++ 12.35 Uhr

Die Ergebnisse der Tests haben für eine Reisegruppe der IGS Eversburg (Stadt Osnabrück), die aus Südtirol zurückgeholt worden ist, keinen Nachweis einer Infektion mit dem neuen Corona-Virus ergeben. Es gibt nach Angaben des Gesundheitsdienstes für Landkreis und Stadt Osnabrück aber mehrere Nachweise von Influenza.Die Eltern der Schülerinnen und Schüler, die an der Grippe erkrankt sind, seien direkt von Dr. Gerhard Bojara als Leiter des Gesundheitsdienstes informiert worden, teilt der Landkreis Osnabrück mit. Die häusliche Absonderung für die Gruppe sei damit nach jetzigem Sachstand aufgehoben. Ein später doch noch auftretender Nachweis einer Infektion mit Corona sei unwahrscheinlich. Bei weiteren Krankheitsfällen in dieser Gruppe sollte zunächst nur eine Diagnostik auf Influenza erfolgen, so Gesundheitsdienstleiter Bojara.

+++ 12.14 Uhr

Zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie zeichnen sich eine frühere Abschaffung des Solidaritätszuschlags und eine Ausweitung der Kurzarbeit ab. Die Spitzen von Union und SPD wollen am Abend im Kanzleramt über diese und andere Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft beraten. Durch die weltweite Ausbreitung des Virus drohen Lieferengpässe und weitere Absagen wichtiger Branchentreffen und Veranstaltungen.

+++ 11.10 Uhr

In Deutschland sind bis heute 847 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigen das Robert-Koch-Institut sowie die Gesundheitsämter der Länder.

+++ 11.03 Uhr

Berlin - Angesichts zunehmender Coronavirus-Infektionen erwartet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) weitere merkliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland. «Sicherheit geht vor. Daher werden noch mehr Großveranstaltungen abgesagt werden müssen», schrieb der CDU-Politiker auf Twitter. Zuletzt hatte es unter anderem Kritik daran gegeben, dass etwa Bundesligaspiele und andere Massenveranstaltungen in Deutschland zum Großteil wie geplant stattfinden, während anderswo in Europa restriktiver vorgegangen wird. dpa

+++ 10.07 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will eine Meldepflicht für alle Coronavirus-Tests einführen. "Bislang müssen nur Tests gemeldet werden, bei denen das Coronavirus gefunden wird", sagt er der Bild am Sonntag. "Künftig sollen auch Tests gemeldet werden, bei denen keine Infektion gefunden wird." Damit könne die Lage besser eingeschätzt werden.

+++9.30 Uhr

Im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus will Italien einem Medienbericht zufolge größere Gebiete im Norden des Landes abriegeln. Das kündigte Ministerpräsident Giuseppe Conte am frühen Sonntagmorgen an, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Italien ist das Land in Europa mit den meisten bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen. Die Zahl der Infizierten und Toten steigt trotz umfangreicher Gegenmaßnahmen stetig an. Bis Samstag zählten die Behörden 5883 Menschen mit einer Infektion. 233 Menschen davon sind gestorben. Um die Krise in den Griff zu bekommen, hat die Regierung unter anderem alle Schulen, Kindergärten und Universitäten bis Mitte März geschlossen.

+++ 9.13 Uhr

Vor dem Koalitionsgipfel hat der Deutsche Städtetag die Einrichtung eines Hilfsfonds für Unternehmen gefordert, die wegen der Ausbreitung des Coronavirus in finanzielle Schwierigkeiten geraten. "Bundesmittel sollten in einen Fonds fließen, mit dem Unternehmen, aber auch stark betroffenen Selbstständigen unbürokratisch geholfen wird", sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung, der Deutschen Presse-Agentur. Es sei wichtig, denjenigen zu helfen, die durch ihr Verhalten zur Eindämmung des Virus beitragen und dadurch wirtschaftliche Nachteile hätten. "Dazu gehören beispielsweise Einzelhändler, die sich freiwillig in Quarantäne begeben und ihren Laden schließen, ebenso, wie Veranstalter, die freiwillig ihre Großveranstaltung wie etwa eine Messe absagen."

Die Spitzen von Union und SPD wollen am Sonntagabend im Bundeskanzleramt bei einem Treffen des Koalitionsausschusses über Maßnahmen beraten, die die Wirtschaft in der Coronavirus-Krise stützen können.

+++ 8.45 Uhr

Wegen der anhaltenden Ausbreitung des Corona-Virus hat der Landkreis Hameln-Pyrmont zur heutigen Landratswahl eine Hygienevorsorge initiiert: Der „Stab für außergewöhnliche Ereignisses“ bittet, im Wahllokal einen möglichst großen Abstand zwischen den Personen zu halten und gut zu lüften. Es werden mehr Kugelschreiber als üblich verteilt, damit sie mehrfach ausgetauscht werden können; Wähler dürfen auch ihren eigenen Stift mitbringen, er darf aber nicht radierbar sein. Die 1447 Wahlhelfer erhalten zur Auszählung Einweghandschuhe.

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+++ Ende der Berichterstattung 7. März

+++ 22.45 Uhr

Bundesweit haben sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) mittlerweile fast 800 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Das sind mehr als zehn Mal so viele Fälle wie vor einer Woche. Die meisten Fälle in Deutschland verzeichnet dem RKI zufolge Nordrhein-Westfalen mit 373 Infizierten. Danach folgen Baden-Württemberg mit 170 und Bayern mit 134 Fällen. Außer Sachsen-Anhalt sind mittlerweile alle Bundesländer betroffen.

+++ 20.25 Uhr

In Norddeutschland gibt es derzeit (Stand Samstagabend 20 Uhr) 51 Erkrankungen, 21 davon wurden in Niedersachsen diagnostiziert. Der Landkreis Hildesheim hat heute die ersten beiden Fälle vermeldet. Zwei weitere Corona-Verdachtsfälle im Kreis Minden-Lübbecke wurden am Samstag mit einem positiven Virustest bestätigt. Wie der Kreis mitteilt, haben sich die beiden erkrankten Personen jeweils während eines Auslandsaufenthalts infiziert. Laut NDR sollen in Hameln mobile Testzentren zum Einsatz kommen, ebenso in der Region Hannover, in der Stadt Hannover und im Landkreis Celle. Die mobilen Teams werden Patienten zuhause aufsuchen und Proben entnehmen.

+++ 19.25 Uhr

Der Landkreis Hildesheim hat heute die ersten beiden bestätigten Corona-Fälle vermeidet. Unmittelbar nach der Rückkehr aus dem Skiurlaub in Tirol habe sich ein Paar mit Symptomen beim Hausarzt testen lassen. Beide Laborergebnisse waren positiv. Darüber sei das Gesundheitsamt des Landkreises am späten Freitagabend informiert worden.

Das Paar befinde sich zuhause in Quarantäne. Kontakt zu Dritten soll nach der Rückkehr in den Landkreis Hildesheim nicht bestanden haben.

+++ 18.45 Uhr

Wie der NDR berichtet, sollen in Hameln mobile Testzentren zum Einsatz kommen. Ebenso in der Region Hannover, in der Stadt Hannover und im Landkreis Celle. Die mobilen Teams werden Patienten zuhause aufsuchen und Proben entnehmen und alles weitere veranlassen, wie Detlef Haffke von der Kassenärztlichen Vereinigung erklärt.

+++ 17.16 Uhr

Zwei weitere Corona-Verdachtsfälle im Kreis Minden-Lübbecke wurden am Samstag mit einem positiven Virustest bestätigt. Wie der Kreis mitteilt, haben sich die beiden erkrankten Personen jeweils während eines Auslandsaufenthalts infiziert. Die Infektionswege seien bekannt und nachvollziehbar. Beide hätte eine leichte Grippesymptomatik. "Alle Kontaktpersonen sind informiert und befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne", heißt es in einer Mitteilung des Kreis Minden-Lübbecke.

+++ 16.05 Uhr

Zwei bestätigte Corona-Fälle in Bielefeld: Der 53-jährige Mann und die 47-jährige Frau waren eine Woche lang in einer Reisegruppe in Israel. Sie kamen am 4. März zurück, am 5. März wurde der Busfahrer positiv getestet. Wie die Stadt weiter mitteilt, bestand die Reisegruppe aus 30 Teilnehmern; sieben davon aus Bielefeld. Davon wurden fünf gestestet: zwei positiv; und drei negativ. Alle sieben Personen kamen unverzüglich in Quarantäne. Zwei Ergebnisse stehen noch aus. Das Ergebnis wird für den Beginn der nächsten Woche erwartet. Den beiden positiv getesten Personen geht es den Umständen entsprechend gut. Es handelt sich um eine Altenpflegerin sowie einen katholischen Gemeindereferenten. Der Gemeindereferent hat zwei schulpflichtige Kinder, die auch in der Schule waren. Eine Schulschließung hält der Krisenstab aber nicht für nötig. Beide Schulen sind informiert.

+++ 14.45 Uhr

Der Chef der in Rom mitregierenden Sozialdemokraten, Nicola Zingaretti, ist positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Es gehe ihm gut, er müsse aber zunächst zu Hause in Quarantäne bleiben, erklärte der 54-jährige Politiker am Samstag in einem Video bei Facebook. Er und seine Familie hielten sich an die Anweisungen der Mediziner und der Wissenschaft, er gehe mit gutem Beispiel voran. Er habe sein Umfeld in der Politik informiert, damit die Arbeit weitergehen könne. «Auf bald, ciao!», schloss er.

In Italien steigt die Zahl der Sars-CoV-2-Infizierten und der an der vom Virus verursachten Erkrankung Covid-19 Verstorbenen trotz umfangreicher Gegenmaßnahmen weiter. Insgesamt waren bis Freitag 4636 Menschen als infiziert registriert. Davon waren 197 Menschen gestorben. Viele Betroffene sind aber auch schon wieder gesund.

Die Sozialdemokraten, kurz PD, regieren in Rom gemeinsam mit kleineren Kräften und der Fünf-Sterne-Bewegung. Es gab zwar in Italien bereits mehrere infizierte Politiker, Zingaretti ist jedoch besonders bekannt. dpa

+++ 14.07 Uhr

Bei Symptomen und dem Verdacht, zu einer Risikogruppe zu gehören, gilt: Unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zuhause bleiben, nach telefonischer Voranmeldung einen Arzt aufsuchen, auf Husten- und Nies-Etikette und eine gute Händehygiene achten.

Bei leichten Symptomen reicht die Kontaktaufnahme zum Hausarzt. Bei schweren Symptomen ist eine weitere Abklärung notwendig. 

Außerhalb der regulären Öffnungszeiten steht - wie bei anderen schweren Erkrankungen auch - der kassenärztliche Notdienst zur Verfügung unter Tel. 116 117.

Wichtig ist in beiden Fällen, sich von anderen Menschen so gut wie möglich fern zu halten.

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+++ 13.46 Uhr

Beim weltweit führenden Hersteller von Schutzanzügen Dupont stehen derzeit die Maschinen nicht still. «Seit dem offiziellen Ausbruch des Coronavirus merken wir eine stark erhöhte Nachfrage», sagte Produktmanager Albrecht Gerland im Werk im luxemburgischen Contern der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst sei deutlich mehr Ware nach China geliefert worden, wo das Virus ausgebrochen war. Mit der zunehmenden Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 stehe aktuell Europa vermehrt im Fokus. dpa

+++ 12.27 Uhr

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat die isländische Regierung den Ausnahmezustand für die Nordatlantik-Insel ausgerufen. Erstmals hätten sich zwei Menschen - ein Mann und eine Frau zwischen 50 und 70 Jahren - in Island selbst mit der Lungenkrankheit Covid-19 angesteckt, sagte Chef-Epidemiologe Thorolfur Gudnason am Freitag, wie die isländische Zeitung «Morgunbladid» berichtete. Daher habe das Katastrophenschutz-Ministerium den Ausnahmezustand ausgerufen. Die bisher Infizierten hätten sich in Österreich oder Italien angesteckt. 

Insgesamt habe sich die Zahl der bestätigten Fälle in dem kleinen europäischen Land nun auf 43 erhöht, hieß es weiter. Alle Infizierten seien nicht schwer erkrankt. Der Ausnahmezustand bedeutet, dass in Institutionen strengere Regeln zur Prävention eingehalten werden müssen. In der Öffentlichkeit gebe es aber zunächst keine größeren Einschränkungen. dpa

+++ 11.04 Uhr

Der österreichische Zoll hat bei der Kontrolle eines Reisebusses 21 000 geschmuggelte Mundschutz-Masken sichergestellt. Wie das österreichische Finanzministerium am Samstag mitteilte, stoppten die Zöllner die Weiterfahrt der vier Fahrer und drei Passagiere, die von der Türkei nach Deutschland wollten. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage wegen des Coronavirus Sars-CoV-2 schätzt das Finanzministerium, dass die Schmuggler mit den nicht zertifizierten Schutzmasken «mindestens 50 000 Euro Gewinn» hätten erzielen können. 

Der Bus eines türkischen Unternehmens war laut den Behörden in der Vergangenheit immer wieder als Schmugglerfahrzeug aufgefallen. Bei der Kontrolle am Donnerstag in Wien fanden die Zöllner neben den Einmal-Masken 25 Kilogramm Fleisch, 1200 Zigaretten und verschiedene andere Waren. dpa

+++10.12 Uhr

Bei immer mehr Menschen in Deutschland wird das neue Coronavirus nachgewiesen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet von inzwischen rund 640 Fällen (Stand Freitagabend), das sind mehr als zehn Mal so viele wie eine Woche zuvor. Außer in Sachsen-Anhalt ist der Erreger Sars-CoV-2 in allen Bundesländern nachgewiesen worden. Allerdings kehrten am Freitagabend mehrere Schülergruppen aus dem Risikogebiet Südtirol nach Sachsen-Anhalt zurück, sie sollen vorsichtshalber zwei Wochen in Quarantäne bleiben. Testergebnisse der Schüler lagen zunächst nicht vor. Die meisten Fälle bundesweit verzeichnet Nordrhein-Westfalen vor Bayern und Baden-Württemberg. dpa

+++9.15 Uhr

Malta hat am Samstag die erste erfasste Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet. Wie Gesundheitsminister Chris Fearne sagte, handelt es sich um ein zwölfjähriges italienisches Mädchen. Das Kind lebe mit der Familie in dem Inselstaat, sei aber vor kurzem in Italien im Urlaub gewesen, ergänzte der Politiker. Die Familie sei nach der Rückkehr aus Rom in häusliche Quarantäne gegangen und habe nur minimalen Kontakt zu weiteren Menschen in Malta gehabt.

Die Regierung in Valletta hatte kürzlich aus Sorge vor einer Einschleppung von Covid-19 das Kreuzfahrtschiff «MSC Opera» mit mehr als 2000 Menschen an Bord nicht anlegen lassen. dpa

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+++ Ende der Berichterstattung Freitag, 6. März +++

+++ 17.35 Uhr

Der bundesweit bekannte Lügder Landarzt Dr. Bertel Berendes lässt sich vom Corona-Virus nicht aus der Ruhe bringen. „Die momentane Hysterie ist in keiner Weise induziert“, sagte der 77-Jährige am Freitag den Pyrmonter Nachrichten. Viel bedrohlicher sei die Grippe. „Ich hatte in den letzten drei Wochen neun mit echter Influenza infizierte Patienten.“ Von bundesweit 134000 nachgewiesenen Grippe-Patienten seien über 200 gestorben. Das Corona-Virus sei „sehr wahrscheinlich nicht so gefährlich, wie wir gedacht haben“.

+++ 17.21 Uhr

Die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus hat zur Absage einer Großveranstaltung in Bad Pyrmont geführt. Der Deutscher Klöppelverband hat seinen Kongress abgesagt, zu dem im April bis zu 4000 Gäste erwartet wurden. Für die Kurstadt ist das unter wirtschaftlichen Aspekten ein herber Schlag.

+++ 17.10 Uhr

Wegen des Nachfrageeinbruchs infolge des Coronavirus streicht der Lufthansa-Konzern seinen Flugplan noch weiter zusammen. In den nächsten Wochen solle die Kapazität um bis zu 50 Prozent reduziert werden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. dpa

+++ 16.51 Uhr

Einzelne Schüler des Lüttfeld-Berufskollegs in Lippe, die sich derzeit auf dem Rückweg aus Südtirol befinden, zeigen grippeartige Symptome. Das hat der Kreis Lippe berichtet. Da Südtirol jetzt vom Robert Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt worden sei, habe die Kreisverwaltung Kreis Lippe sofort reagiert und Maßnahmen eingeleitet. Jeder Schüler erhalte noch im Bus einen Auskunftsbogen, auf dem er seine Symptome und Angaben zu eventuellen Vorerkrankungen beschreiben soll. Zudem werde nach der Ankunft in Lippe von der gesamten Reisegruppe ein Abstrich gemacht, der auf das Coronavirus beprobt werde. Alle Schüler der Reisegruppe sollen bis kommenden Mittwoch, 11. März, zu Hause bleiben. Über das gesamte Vorgehen wurden die Eltern der Schüler vorab informiert. Weitergehende Maßnahmen behält sich der Kreis Lippe vor.

+++ 16.33 Uhr

Einzelne Schüler des Lüttfeld-Berufskollegs, die sich derzeit auf dem Rückweg aus Südtirol befinden, zeigen grippeartige Symptome. Das hat der Kreis Lippe berichtet. Da Südtirol jetzt vom Robert Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt worden sei, habe die Kreisverwaltung Kreis Lippe sofort reagiert und Maßnahmen eingeleitet. Jeder Schüler erhalte noch im Bus einen Auskunftsbogen, auf dem er seine Symptome und Angaben zu eventuellen Vorerkrankungen beschreiben soll. Zudem werde nach der Ankunft in Lippe von der gesamten Reisegruppe ein Abstrich gemacht, der auf das Coronavirus beprobt werde. Alle Schüler der Reisegruppe sollen bis kommenden Mittwoch, 11. März, zu Hause bleiben. Über das gesamte Vorgehen wurden die Eltern der Schüler vorab informiert. Weitergehende Maßnahmen behält sich der Kreis Lippe vor.

+++ 16.10 Uhr

Auch die heimische Wirtschaft spürt die Auswirkungen durch das Coronavirus, sagt Dieter Mefus vom Arbeitgeberverband der Unternehmen im Weserbergland. Demnach hätten vor allem die international agierenden Unternehmen Probleme mit Zulieferern. Mefus geht davon aus, dass deshalb derzeit bis zu 500 Mitarbeiter in der Region in Kurzarbeit sind. Der wirtschaftliche Schaden durch das Coronavirus stuft Mefus als nicht unbeträchtlich ein. Und damit meint er nicht nur die Wirtschaft in unserer Region, oder Deutschland, sondern vor allem die gesamte Weltwirtschaft. Er sei sich nicht sicher, ob dieser Verlust in diesem Jahr wieder aufzuholen sei.

+++ 15.34 Uhr

Zwei bestätigte Coronavirus-Fälle im Kreis Minden-Lübbecke. Ein Ehepaar im Kreisgebiet ist heute positiv auf COVID 19 getestet worden, teilt der Kreis Minden-Lübbecke mit. Die Patienten seien bereits informiert, die Kontaktpersonen würden zurzeit ermittelt und ebenfalls informiert.

+++ 14.40 Uhr

Fünfter Corona-Fall in der Region Hannover: Bei einem Patienten im KRH Klinikum Lehrte ist der Coronavirus nachgewiesen worden, teilte das Klinikum Region Hannover am Freitagmittag mit. Der entsprechende Abstrich sei am Donnerstag entnommen und am Freitag als positiv bestätigt worden. Der Patient war demnach am Mittwoch stationär und isoliert aufgenommen worden, meldet die Neue Deister Zeitung online. 

+++ 14.36 Uhr

Die Messeveranstalter in Minden bleiben in Sachen Corona-Virus gelassen. Messen wie „Haus und Energie“ oder „Go Future“ fanden in den vergangenen Jahren immer im Frühjahr statt, mehrere Tausend Menschen besuchten sie. Schon in knapp einer Woche ist die erste der Großveranstaltungen geplant.

+++ 12.50 Uhr

Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Südtirol ab. Abgeraten wird von nicht nötigen Reisen in die Regionen Südtirol, Emilia-Romagna und Lombardei sowie in die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. 

+++ 12.10 Uhr

Coronavirus bestätigt: Ein älteres Ehepaar aus dem Kreis Herford hat sich nach Angaben des Mindener Tageblatts mit dem Coronavirus infiziert. Der Ehemann hatte nach einer Italienreise Erkältungssymptome. Wie Petra Scholz, Pressesprecherin des Kreises Herford mitteilt, hätte sich das Paar vorbildlich verhalten und sich in Absprache mit dem Hausarzt und dem Kreisgesundheitsamt vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben.

+++ 11.34 Uhr

Außer der Hannover Messe sind in der Landeshauptstadt weitere Messeveranstaltungen abgesagt worden. So auch die Digitalmesse Twenty2x, die sich an IT-Entscheider, IT-Experten und Berater wendet sowie die Halal Hannover um Halal-konforme Lebensmittel, Getränke, Kosmetik und Reisen. Überregional sind in Berlin die Tourismusmesse ITB, die Münchener Handwerksmesse IHM und die Leipziger Buchmesse abgesagt worden.

+++ 10.17 Uhr

Die Dewezet-Sportgala, die eigentlich am 14. März stattfinden sollte, ist aufgrund des sich ausbreitenden Virus auf den 19. September verschoben worden.

+++ 10.00 Uhr

Bis Donnerstagabend (Stand 17.15 Uhr) sind in Niedersachsen insgesamt 18 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus labordiagnostisch bestätigt worden. Folgende Landkreise sind nach Angaben des niedersächsischen Gesundheitsministeriums betroffen:  

1 Fall im Landkreis Ammerland

1 Fall in Cuxhaven

1 Fall in der Grafschaft Bentheim

1 Fall im Landkreis Leer

2 Fälle im Landkreis Rotenburg (Wümme)

1 Fall im Landkreis Stade

1 Fall in Osnabrück

3 Fälle in der Region Hannover

1 Fall in Braunschweig 

3 Fälle in Celle 

1 Fall in Oldenburg

1 Fall in Wilhelmshaven 

Das Ministerium weist darauf hin, dass in der Statistik des Landesgesundheitsamtes seit dem 2. März ein Fall aus Delmenhorst geführt wird. Dabei handele es sich um einen Anfang Februar aus China ausgeflogenen Deutschen, der nach seiner Rückkehr in Frankfurt positiv getestet wurde. Da die Person in Delmenhorst wohnhaft sei, werde dieser Fall Niedersachsen zugeordnet, der Infizierte habe sich aber über den gesamten Zeitraum seiner Erkrankung nicht im Bundesland aufgehalten. Zudem habe die betroffene Person bereits Mitte Februar aus der Quarantäne in Frankfurt entlassen werden können, nachdem das Corona-Virus nicht mehr nachgewiesen werden konnte.

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+++ 5. März:

+++ 17.20 Uhr

Ein Hund in Hongkong hat sich offenbar, berichtet die Süddeutsche Zeitung, bei seinen Haltern mit dem Coronavirus angesteckt.

+++ 17.01 Uhr

Flächendeckende Schulschließungen wie in Italien wegen der Corona-Pandemie sind in Deutschland nicht absehbar. So lehnte der Deutsche Lehrerverband generelle Schulschließungen am Donnerstag ab. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte bereits nach einem Krisentreffen der Fachminister von Bund und Ländern am Mittwoch: "Ich halte pauschale Schul- oder Universitätsschließungen nicht für angemessen". dpa

+++ 16.25 Uhr

Als Reaktion auf die Bestätigte Corona-Infektion in Lippe ist in der "Kulturfabrik Hangar 21" in Detmold ein Diagnosezentrum eingerichtet worden, berichtet die LZ. Das sei eine vorbereitende Maßnahmen, wenn zusätzliche Abstriche notwendig werden sollten. Dadurch sollen sensible Bereiche wie etwa Krankenhäuser geschützt werden.

+++ 16.20 Uhr

Die "Nacht des Sports" am Freitag, 27. März, im Rathaussaal Bückeburg soll nach derzeitigem Stand stattfinden, bestätigt die Sparkasse Schaumburg. "Wir bewerten die Situation in kurzfristigen Abständen neu. Eine endgültige Entscheidung werden wir 10 bis 14 Tage vor der Veranstaltung treffen."

+++ 15.58 Uhr

Um 16 Uhr gibt der Kreis Lippe eine Pressekonferenz, um über die Maßnahmen im Kreisgebiet nach dem bestätigten ersten Fall zu informieren. Teilnehmen werden Landrat Dr. Axel Lehmann, Dr. Kerstin Ahaus, Leiterin Gesundheitsamt beim Kreis Lippe und Meinolf Haase, Leiter Bevölkerungsschutz. jak

+++ 15.03 Uhr

Die in Luhden ansässige Bahr Modultechnik GmbH hat ihre für Samstag im Bad Eilser „Palais im Park“ geplante große 30-Jahr-Feier wegen der aktuellen Situation abgeblasen. Zu dem Event waren laut Dirk Bahr (Geschäftsführer) auch viele Vertragshändler und Kunden aus dem Ausland eingeladen. In den vergangenen Tagen hatten ihm zufolge jedoch etliche Gäste wegen der zunehmenden Coronavirus-Infektionen und dem damit einhergehenden steigenden Ansteckungsrisiko abgesagt. Die Jubiläumsfeier ist daher auf einen Termin im Dezember verschoben worden. wk

+++ 14.40 Uhr

Tatsächlich scheinen die Verantwortlichen im Gesundheitsamt ratlos. „Wir befinden uns im Gespräch mit der KVN“, ist von Leiter Dr. Jörg Fedderke zu erfahren. Eine Ahnung, welche Ärzte in Schaumburg überhaupt noch in der Lage seien, einen Test auf den Corona-Erreger durchzuführen, habe er nicht. Der Kreis führe keine Liste. Erkrankte werden an ein Labor in Hameln verwiesen.

+++ 14.38 Uhr

Wie die Verwaltung in Gütersloh am Donnerstagmittag mitteilt, hat es einen Fehler des zuständigen Labors gegeben. "Der vermeintlich erste Coronafall im Kreis Gütersloh ist keiner", heißt es vom Kreis. Nachdem das Labor zunächst vermeldet hatte, dass der Coronatest bei einem älteren Mann positiv gewesen sei, sei am Donnerstag dann die Korrektur durch das Labor erfolgt. Am Nachmittag will der Kreis weitere Details bekanntgeben.

+++ 14.10 Uhr

In Celle wurde ein erster positiver Test auf das Covid-19-Virus bestätigt. Wie der Landkreis Celle mitteilte, ist ein 50 Jahre alter Mann betroffen, "der zum Kontaktumfeld des ersten bestätigten Corona-Patienten aus Uetze zählt" und sich "aus Sicherheitsgründen schon seit Ende Februar in Quarantäne befindet". Er zeige bisher nur geringe Symptome.

+++ 12.15 Uhr

 Nicht nur angesichts der Ausbreitung des neuen Corona-Virus ist es wichtig, sich vor Infektionen zu schützen. Diese zehn einfachen Maßnahmen helfen bereits, das Risiko einer Ansteckung zu minimieren.

+++ 12 Uhr

Die Stadt Rinteln weist Mitarbeiter und Besucher darauf hin, sich aufgrund der aktuellen Situation bitte nicht die Hände zu schütteln. Damit sollen Infektionen vermieden werden.

+++ 11.15 Uhr

Laut übereinstimmenden Medienberichten beträgt die Zahl der Coronavirus-Fälle in NRW nun mehr als 140, in ganz Deutschland sollen es schon mehr als 260 Fälle sein.

+++ 11.00 Uhr

Aufgrund des im Kreis Lippe aufgetretenen Coronafalls hat die Kreisverwaltung eine Informationshotline eingerichtet. Das Gesundheitsamt Lippe hat die Hotline unter der Rufnummer 05231 / 62-1100 geschaltet. Sollten Menschen in Lippe den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, bleibt das Vorgehen laut Kreisverwaltung unverändert: "Im ersten Schritt telefonisch den eigenen Hausarzt kontaktieren und eine eventuell erforderliche Behandlung besprechen. Außerhalb der Sprechzeiten hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der 116 117. Die Akteure entscheiden auch, ob eine Vorsprache oder Einweisung in das Klinikum Lippe notwendig ist, daher ist auch von telefonischen Anfragen an das Klinikum abzusehen."

+++ 10.54 Uhr

Aus dem Klinikum Schaumburg melden Ärzte zahlreiche gestohlenen Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken. Sie appellieren: Das medizinische Personal ist unbedingt auf diese Schutzausrüstung angewiesen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Für Normalbürger ohne Infektionsrisiko sind sie nicht notwendig.

+++ 10 Uhr

Im Landkreis Lippe (NRW) ist heute die erste bestätigte Infektion mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Frau hat sich offenbar während eines Skiurlaubs in Südtirol angesteckt, sie befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Hier gibt es mehr Informationen.

 

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+++ 4. März:

+++ 18.17 Uhr

Auch der Landkreis Rotenburg/Wümme hat jetzt zwei Fälle des Coronavirus in der Region bestätigt. Wie die Kreiszeitung Syke berichtet, handelt es sich in beiden Fällen um Urlaubsrückkehrer aus Südtirol, die mit einer befreundeten Gruppe unterwegs gewesen seien. In einem Fall seien deutliche Krankheitssymptome vorhanden, sodass eine stationäre Aufnahme im Rotenburger Agaplesion Diakonieklinikum erfolgt sei. Die zweite Person habe derweil einen milderen Verlauf gezeigt und befinde sich in häuslicher Quarantäne. Die Kreiszeitung bezieht sich auf Informationen des Rotenburger Gesundheitsamtes.

+++ 16.52 Uhr

Die Zahl der mit COVID 19 Infizierten liegt in Niedersachsen aktuell bei 7. Diese drei neuen Fälle wurden heute gemeldet:

-> Eine 32-jährige Frau aus der Gemeinde Westoverledingen (Landreis Leer) hat sich mit dem Virus angesteckt. Sie wird im Marien-Hospital in Papenburg (Landkreis Emsland) behandelt und ist dort isoliert, teilt der Landkreis Leer mit.

-> Ein 44-Jähriger aus Oldenburg ist ebenfalls infiziert und befindet sich - ebenso wie seine Frau und seine zwei Kinder - in häuslicher Quarantäne, teilt die Stadt Oldenburg mit. Die Familie hatte Ende Februar in Langenberg bei Heinsberg am Karneval teilgenommen.

-> In der Grafschaft Bentheim hat sich ein junger Mann angesteckt. Der etwa 30 Jahre alte Patient aus Schüttorf befinde sich in häuslicher Quarantäne, teilt der Landkreis Grafschaft Bentheim in Nordhorn mit. 

-> Die anderen Erkrankten kommen aus der Region Hannover, dem Landkreis Ammerland und dem Landkreis Cuxhaven.

+++ 15.10 Uhr

Vor dem Johannes-Wesling-Klinikum Minden wird ein ambulantes Corona-Notfallzentrum eröffnet. Das Zentrum besteht aus einem Trailer mit einem Untersuchungsraum sowie mehreren beheizten Zelten sowie einem Toilettenwagen. In dem rund um die Uhr besetzten Zentrum sollen potentielle Corona-Patienten untersucht werden.

+++ 14.10 Uhr

Korrektur: Wie die Stadt Rinteln soeben mitteilt, haben die 4000 Masken Rinteln doch noch nicht verlassen. Aufgrund von Problemen bei der Produktion und der Rechnungsstellung sind sie gerade erst auf dem Weg in die Weserstadt. Hier dürfen sie aufgrund des Exportverbots dann auch nicht mehr versandt werden. Über die Verwendung der Masken entscheidet jetzt die Verwaltung gemeinsam mit dem Gesundheitsamt des Landkreises.

+++ 13.49 Uhr

Die für den 13. bis 15. März auf Kanzlers Weide in Minden angekündigte Bau-Messe „haus & energie“ wird trotz des Auftretens von Corona-Infektionen in einigen Regionen Deutschlands nach aktuellem Stand wie geplant stattfinden. Das teilt der Messe-Veranstalter Rainer Timpe nach Absprache mit Dr. Elke Lustfeld, der Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises Minden-Lübbecke, mit. Aktuell sehe die Behördenleiterin keinen Anlass, der Messe besondere Auflagen im Zusammenhang mit einer Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus zu verordnen, teilt der Veranstalter mit. Ebenso wie im Mühlen-Kreis seien auch in den Nachbarkreisen keine Corona-Infektionen festgestellt worden.

+++ 13.35 Uhr

Die 4000 Atemschutzmasken, die Rinteln zu seiner chinesischen Partnerstadt Tongnan geschickt hat, haben das Land noch vor dem Exportverbot verlassen, bestätigt Ralf Kirstan auf Anfrage. Die in der Türkei hergestellten Masken kosteten  inklusive Lieferung nach China rund 840 Euro. Dort habe man sie als Geste der Freundschaft sehr wohlwollend aufgenommen.

+++ 13.21 Uhr

Im Kampf gegen das neue Coronavirus zieht der Bund den Nachschub dringend benötigter medizinischer Schutzkleidung an sich und unterbindet Ausfuhren in andere Länder. Das Bundesgesundheitsministerium beschafft solche Ausrüstung nun zentral für Arztpraxen, Krankenhäuser und Bundesbehörden, wie nach Beratungen des Krisenstabs der Regierung am Mittwoch in Berlin mitgeteilt wurde. Auf Anordnung des Wirtschaftsministeriums wird zudem der Export medizinischer Schutzausrüstung wie Atemmasken, Handschuhen und Schutzanzügen ins Ausland verboten. Ausnahmen sollen nur noch unter engen Voraussetzungen möglich sein, unter anderem im Rahmen internationaler Hilfsaktionen. Angesichts der Ausbreitung des Virus ist Schutzausrüstung auf der ganzen Welt knapp. Unter anderem die Kassenärzte hatten gewarnt, der Grundbestand der Praxen werde bundesweit nicht reichen, wenn die Zahl der Verdachtsfälle weiter steige. dpa

+++ 12.37 Uhr

Diebstahl von Desinfektionsmitteln wird langsam zu einem echten Problem: In der Rintelner Burghofklinik und zahlreichen Arztpraxen werden seit Tagen regelmäßig Flaschen mit Desinfektionsmittel gestohlen. Das ist fatal, da für „Normalbürger“ gründliches Händewaschen laut Robert-Koch-Institut ausreichend ist, für besonders betroffene Menschen, etwa in Krankenhäusern, oder für medizinisches Fachpersonal das Desinfizieren aber besonders wichtig ist.

+++ 12.00 Uhr

Im Nachbarlandkreis Lippe gibt es derzeit keine gemeldeten Fälle oder gemeldeten Verdachtsfälle des Coronavirus. Das Klinikum Lippe ist dennoch vorbereitet: Seit Donnerstag steht ein Container vor dem Krankenhaus, in dem infizierte Patienten aufgenommen werden können, ohne andere anzustecken.

+++ 11.55 Uhr

Die Samtgemeinde Eilsen hat zwei mit Desinfektionsmitteln befüllte Spender bestellt. Diese sollen zur Benutzung von Mitarbeitern und Besuchern der Verwaltung im Rathaus installiert werden.

+++ 11.41 Uhr

Zwar nicht in Schaumburg, aber doch in der Nähe: die Hannover Messe 2020 wird wegen Covid-19 auf die Woche vom 13. bis 17. Juli 2020 verschoben. 

+++ 11.04 Uhr

Dass die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden Früchte tragen, hat sich am Dienstagabend bei der Jahreshauptversammlung des Bückeburger Stadtmarketing gezeigt.  Dort, wo sonst reges Begrüßungs-Händeschütteln reihum geht, beschränkten sich die rund 25 Teilnehmer darauf, die Versammlung mit dem Klopfen auf den Tisch zu begrüßen, um sich ja kein Virus einzufangen. Ebenso rege wurde zurückgeklopft. Nicht ein einziges Händeschütteln beobachtete unser Redakteur.

+++ 10.55 Uhr

Der Sozialverband hat seine in Bad Eilsen geplante Jahreshauptversammlung (Samstag, 7. März, um 15 Uhr im Restaurant „Adria“) abgesagt. Der Vorstand, teilt Vorsitzender Michael Kunkel mit, habe eine gewisse Sorgfaltspflicht gegenüber der Gesundheit der Mitglieder. Zudem rate  laut Kunkel auch die Verwaltung der Samtgemeinde Eilsen von größeren Veranstaltungen ab, um eine mögliche Ansteckungsgefahr zu minimieren. Auch das geplante Osterfrühstück des Verbands am 11. April könne je nach Situation dem Coronavirus zum Opfer fallen. 

+++ 10.45 Uhr

Im Stadthäger Rathaus hat die Verwaltung Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Schilder weisen darauf hin, dass aufs Händeschütteln verzichtet wird. Noch sind allerdings seitens der Stadt keine Sitzungen oder Veranstaltungen abgesagt worden. 

+++ 10.22 Uhr

Der Stadtfeuerwehrtag in Porta Westfalica fällt an diesem Samstag, 7. März, aus. Damit folgt die Portaner Feuerwehr dem Beispiel der Mindener Kollegen. Die hatten bereits in der vorigen Woche ihre Jahreshauptversammlung abgesagt. 

+++ 10.10 Uhr

In Bückeburg sind bislang keine Absagen geplant oder schon geschehen, sagen Wirtschaftsförderin/Touristikleiterin Annika Tadge („wir beobachten das"), und Johanna Harmening vom Kulturverein (sie habe im Hinblick auf das Sinfoniekonzert am Sonntagabend mit den Göttingern telefoniert, die keinerlei derartigen Pläne haben), die Feuerwehr (Moritz Gumin:  Absage  des Nachtorientierungsmarsches ist nicht geplant) oder der SZ/LZ-Kartenvorverkauf:  "läuft alles wie gehabt" (auch Peter Orloff und seine Don Kosaken am Donnerstagabend in der Stadtkirche finden statt). Minchen-Wirt Fabian Hahn sagt, dass er keinen Rückgang der Kneipengänger verzeichnet: „Alles wie gewohnt.“

+++ 10.07 Uhr

Am Wochenende 7./8. März steht in Hameln die nächste Großveranstaltung an: „Mystica Hamelon“ lockt voraussichtlich Tausende in die Innenstadt. An eine Absage des Mittelaltermarktes wegen des Coronavirus werde derzeit nicht gedacht, heißt es im Rathaus. Andere Veranstaltungen wurden bereits abgesagt.

+++ 10.05 Uhr

Die für den 13. März geplante Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes in Obernkirchen ist abgesagt worden. Aufgrund der aktuellen Ereignisse um den Coronavirus und der möglichen Ausweitung habe man sich entschlossen, die Versammlung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, erklärte Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote. Denn in Schaumburg gehöre die Verbandsversammlung mit weit mehr als 300 Teilnehmern sicherlich zu einer Großveranstaltung.

+++ 10 Uhr

Die Versammlung der Werkfeuerwehren von Rinteln am Freitag, 6. März, musste wegen des Coronavirus abgesagt werden. Die Feuerwehren der Lebenshilfe sowie OI-Glaspack wollten sich in den Räumlichkeiten der Lebenshilfe treffen. Doch Lebenshilfe-Geschäftsführer Herbert Meyer entschied, alle externen Veranstaltungen zunächst abzusagen, um die Bewohner vor einer etwaigen Ansteckung zu bewahren.

+++ 9.55 Uhr

 Eigentlich hätte am Samstag der diesjährige Kuppelcontest der Rintelner Jugendfeuerwehren stattfinden sollen. 15 Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet wollten ihre Fähigkeiten miteinander messen. Aus Vorsicht wegen des Corona-Virus wurde die Veranstaltung nun abgesagt, erklärt Stadt-Jugendfeuerwehrwart Alexander Ulke. Die rund 250 Teilnehmer wurden bereits informiert.

+++9.45 Uhr

Um das medizinische Personal zu entlasten und vor allem zu schützen, sollen in allen Landkreisen Niedersachsens sogenannte regionale Zentren eingerichtet werden, in denen Personen mit Verdacht auf eine Coronainfektion untersucht werden sollen. Das Problem: Die Zentren können erst eingerichtet werden, wenn es genügend Schutzausrüstung gibt – doch daran mangelt es im Moment massiv.

+++ 8.51 Uhr

 Dr. Jörg Fedderke, Leiter des Gesundheitsamtes im Landkreis Schaumburg weist darauf hin, dass es derzeit generell viele „fieberhafte Infekte“ gebe. Um jedoch einen möglichen Zusammenhang mit dem Coronavirus herstellen zu können, richte auch er sich zurzeit nach der Herkunft des Patienten. „Wer über entsprechende Symptome klagt und vor einer Woche in Wuhan war, sollte telefonisch mit seinem Hausarzt Kontakt aufnehmen und nicht in die Praxis spazieren und erst mal alle mit Handschlag begrüßen“, rät Fedderke. Der Hausarzt könne dann alle erforderlichen Maßnahmen einleiten.

So bereiten sich die Gesundheitsämter der Region auf ein mögliches Auftreten des Coronavirus vor

 

 

 

 

+++ 28. Februar:

Die Auswirkungen des Coronavirus machen sich inzwischen auch in Deutschland bemerkbar: Bahnverbindungen werden ausgesetzt, Mundschutze sind ausverkauft, und von Reisen nach Norditalien wird abgeraten. Welchen Einfluss hat die Furcht vor einer Ansteckung in Rinteln? Ein Überblick.




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