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Mehr Sicherheit für Mitarbeiter gewährleisten / Ergebnisse aber noch absichern

Corona-Schnelltests beim DRK im Einsatz

LANDKREIS. Über eine Startphase ist der DRK-Kreisverband Schaumburg schon hinaus und setzt Corona-Schnelltests bereits in der ambulanten Pflege und im Wohnheim ein.

veröffentlicht am 17.11.2020 um 10:15 Uhr

Da die Schnelltests je nach Anbieter zwischen drei und zehn Prozent falsche Ergebnisse liefern, ersetzen sie nicht die im Labor ausgewerteten sicheren PCR-Tests. Der Antigen-Schnelltest kann aber eine entsprechend hohe Infektionslast bereits nach etwa 15 Minuten ausfindig machen und so kurzfristig Hinweise geben. Genauso wie bei dem PCR-Test wird beim Antigen-Test ein Abstrich aus dem Rachen und der Nase genommen.

„Die Corona-Schnelltests wurden in den letzten Monaten deutlich weiterentwickelt“, so Kreisgeschäftsführer Thomas Hoffmann. „Insbesondere beim Auftreten von Symptomen zeigen die Schnelltests mittlerweile vernünftige Ergebnisse an, sodass wir mit deren Einsatz bei Mitarbeitern und Bewohnern mehr Sicherheit erhalten können. Wir haben uns dabei für einen der etwas teureren aber auch besseren Corona-Schnelltests entschieden.“

Die Schnelltests seien so konzipiert, dass für ihre Handhabung keine eingehende medizinisch-technische Qualifikation und Erfahrung auf dem Gebiet der Laboratoriumsmedizin benötigt werde.

Das Pflegefachpersonal sei von einem Arzt in der Probenentnahme und Testauswertung unterwiesen worden. Da bei dem Schnelltest hohe hygienische Anforderungen bestehen und der Vorgang mit Auswertung etwa 20 Minuten je Test dauert, setze das DRK diesen deshalb gezielt beim Auftreten von beispielsweise Erkältungssymptomen ein.

Hoffmann abschließend: „Ein negativer Corona-Schnelltest schließt allerdings eine Infektion nicht aus und ist auch nicht so sicher wie ein PCR-Test. Trotzdem erhoffen wir uns durch den Einsatz mehr Sicherheit für unsere Bewohner und Klienten, aber auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ r




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