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Abstrichpraxis verunsichert: Ab wann man ein Fall ist und warum gespart werden muss

Deshalb wird nicht jeder auf den Coronavirus getestet

HESSISCH OLDENDORF. Gerda Walthemathe (Name von der Redaktion geändert) ist der Verzweiflung nahe: Immer wenn sie die Notfallnummer 116117 wählt, ist besetzt oder sie fliegt aus der Leitung – und das seit Tagen. Beim Hausarzt läuft es nicht anders. Dabei zählt sich die 83-Jährige in der Corona-Krise zur Risikogruppe: Sie war zwar nicht in Italien und kennt auch keinen Corona-Infizierten, aber ihre Schwiegertochter arbeitet im Krankenhaus und sie selbst hat Bluthochdruck, Diabetes und nun auch noch ein Kratzen im Hals, Schnupfen und leichtes Fieber. Gerda Wathemathe ist verunsichert, hat Angst und auch ihre Familie weiß nicht weiter. Wäre ein Abstrich nicht spätestens jetzt vonnöten?

veröffentlicht am 18.03.2020 um 18:30 Uhr

Dorothee Balzereit

Autor

Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite



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