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Rettungsdienst dementiert Gewaltzunahme

DRK Schaumburg: „Keine Probleme mit Gewalt“

LANDKREIS. Eine niedersachsenweite Umfrage unter den DRK-Kreisverbänden hat eine signifikante Steigerung der Gewalt gegen Rettungssanitäter ergeben (wir berichteten). Im Landkreis Schaumburg ist diese aber laut Bernd Gerberding, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienst Schaumburg kein Problem. Auch von der Redaktion anonym befragte Sanitäter sehen keine gesteigerte Gefahr bei der Ausübung ihres Berufs.

veröffentlicht am 12.11.2018 um 16:32 Uhr

DRK: Kein Problem mit Gewalt in Schaumburg
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Autor

Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

„Die Gewalt ist gebietsbezogen“, sagt Gerberding. „In Schaumburg haben wir keine Probleme mit Gewalt.“ „Wir haben mehrfach Umfragen im Schaumburger Rettungsdienst durchgeführt. Dabei wurde nichts von häufigeren Gewaltexzessen berichtet.“

„Verbale Attacken kommen mal vor“, berichtet ein DRK-Mitarbeiter im Gespräch mit dieser Zeitung, „aber da stehe ich drüber. Körperlich wurde es in meiner langjährigen Laufbahn genau einmal. Das war ein besoffener Bengel, der hat von mir einen Satz heißer Ohren bekommen.“

Gäbe es in Schaumburg ein echtes Problem, würde sofort reagiert, betont Gerberding. „Unsere Mitarbeiter wissen, dass in gewissen Situationen der Eigenschutz vorgeht. Das lässt sich sicherlich nicht immer voraussagen, aber die Schaumburger Szene ist da im Vergleich zu den Großstädten sehr ruhig.“jak




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