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Städte und Gemeinden stimmen weiteren Ausbau der Notbetreuung in Kitas im Landkreis ab

Einigung: So geht es mit Kita-Notbetreuung in Schaumburg weiter

Die Corona-Krise hat Eltern, die ihre Kinder in Kitas oder Krippen betreuen lassen, hart getroffen. Seit bald zwei Monaten gibt es nur kleine Notgruppen mit maximal fünf Kindern in den Einrichtungen. Noch ist nicht absehbar, wann der Normalbetrieb wieder anfängt. Jetzt haben sich Städte und Gemeinden im Lankreis Schaumburg auf deutlich größere Notgruppen verständigt, schreiben sie in einer Pressemitteilung.

veröffentlicht am 14.05.2020 um 16:21 Uhr

Darin heißt es: "Aufgrund der aktuellen Entwicklung des Corona-Infektionsgeschehens ist eine maßvolle, schrittweise Erweiterung des Angebotes der Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen angezeigt. Um auf diesem Weg möglichst einheitlich vorzugehen, haben sich unter Moderation des Landkreises Schaumburg die kreisangehörigen Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal auf eine Weiterentwicklung des Ende April abgestimmten gemeinsamen Kriterienkataloges verständigt. Hierdurch sollen weiterhin für alle Eltern und Kinder im Schaumburger Land gleichwertige Bedingungen vorliegen.

Im Rahmen des personell, organisatorisch und räumlich Machbaren ist ab sofort die Erweiterung von Notgruppen möglich. In Krippen dürfen max. 8 Kinder, im Kindergarten max. 13 Kinder und im Hort bis zu 10 Kinder pro Notgruppe betreut werden. Bisher waren Gruppengrößen mit bis zu fünf Kindern vorgesehen. Neben der Aufnahme eines besonderen Unterstützungsbedarfs für Kinder (z.B. Sprachförderung) als weiteres Kriterium kann im Rahmen der o.a. Möglichkeiten bei Bedarf ein vorschulisches Angebot im Kindergarten eingerichtet werden. Die Notbetreuung ist nach wie vor aus Gründen des Infektionsschutzes auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen. Eltern sind deshalb weiterhin aufgefordert, zunächst alle Alternativen der Kinderbetreuung abzuklären und den Bedarf nachzuweisen. Ob eine Betreuung im Rahmen der Notgruppen angezeigt ist, kann wie bisher nur aufgrund einer Einzelfallprüfung insbesondere auf Grundlage vor Ort vorliegender Kenntnisse durch die Einrichtungen und Einrichtungsträger erfolgen."




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