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Einsatzkräfte aus den Kreisen Minden-Lübbecke und Schaumburg unterstützen in den Überschwemmungsgebieten

LANDKREIS/KREIS MINDEN-LÜBBECKE. In dem derzeit stark von Überschwemmungen betroffenen nordrhein-westfälischen Altena sind auch Feuerwehrleute aus Minden und Herford tätig, um den Einsatzkräften vor Ort zu helfen. Auch THW Bückeburg und Stadthagen sind dort.

veröffentlicht am 15.07.2021 um 14:59 Uhr
aktualisiert am 15.07.2021 um 15:36 Uhr

Gestern um 18 Uhr kam die Alarmierung: Einsatzkräfte aus dem Kreis Minden-Lübbecke unterstützen zurzeit in den Überschwemmungsgebieten in Nordrhein-Westfalen, sie sind bereits am gestrigen Abend in Altena eingetroffen. Aus dem Kreis Minden-Lübbecke seien insgesamt etwa 85 Einsatzkräfte mit 19 Fahrzeugen im Einsatz, meldet der Landkreis. Eine Bereitschaft bestehe insgesamt aus 120 Kräften der Feuerwehren (60/60) und Kräften des DRK für die Verpflegung.

Feuerwehren aus dem Kreis Minden-Lübbecke stellen zusammen mit Feuerwehren aus dem Kreis Herford die Bezirksbereitschaft 02 der Bezirksregierung Detmold. Der Kreis Minden-Lübbecke stellt für den gesamten Bezirk darüber hinaus die Abteilungsführung bestehend aus Feuerwehrführungskräften der Feuerwehren des Kreises. In Fällen wie diesen bekommt die Bezirksregierung Detmold die Anfrage um Unterstützung und alarmiert die überörtlichen Einheiten.

„Wir sind in Gedanken bei all den Menschen, die von den aktuellen Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen betroffen sind, die ihr Hab und Gut oder sogar Angehörige verloren haben“, sagt Kreisdirektorin Cornelia Schöder als zuständige Dezernentin für den Bevölkerungsschutz. „Unser Dank gilt allen Einsatzkräften, die hier nach Kräften daran arbeiten, das Schlimmste zu verhindern und dabei – wie wir tief erschüttert erleben mussten – ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen. Den Einheiten aus unserem Kreis Minden-Lübbecke, die zur Unterstützung ihrer Kameradinnen und Kameraden in die Einsatzgebiete ausgerückt sind, gilt unser besonderer Dank für ihre schnelle Einsatzbereitschaft. Wir wünschen allen, die sich im Einsatz befinden, viel Kraft für ihre schwere Aufgabe und hoffen, dass sie bald wohlbehalten zurückkehren können.“

2 Bilder
Foto: Feuerwehr

odt

 




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