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Landkreis startet nach „Klimaschutz macht Schule“ neues Nachfolge-Projekt / Kostenpunkt: 250 000 Euro

Energiesparen in der Sporthalle

LANDKREIS. Nach dem Abschluss des Projekts „Klimaschutz macht Schule“ hat der Landkreis nach einem Nachfolger gesucht, um auch weiterhin in den eigenen Liegenschaften Energie einzusparen und sich für den Klimaschutz einzusetzen. Nun soll das Thema von den Schulen auf die Sporthallen übertragen werden.
Insgesamt haben 27 Schaumburger Schulen mit rund 13 000 Schülern beim abgelaufenen Projekt mehr als 700 Aktionen durchgeführt, erklärte Kreisbaudezernent Fritz Klebe den Mitgliedern des Bauausschusses in der vergangenen Sitzung. Gestartet werden soll nun mit der „Einführung von Energiesparmodellen in Sportstätten“. 18 davon gibt es in Schaumburg.

veröffentlicht am 14.02.2019 um 10:58 Uhr

In den 18 kreiseigenen Sporthallen, wie hier an der Schachtstraße in Stadthagen, sollen Energiesparpotenziale erkannt werden. Foto: rg

Autor:

mira colic
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LANDKREIS. Der Zuwendungsbescheid des Bundes ist laut Klebe im Dezember eingegangen. Mit den Mitteln werde seiner Auskunft nach die Stelle des zweiten Klimaschutzmanagers für die nächsten vier Jahre finanziert. Von den Projektkosten von knapp 250 000 Euro werden 65 Prozent vom Bundesumweltministerium übernommen. Der vom Landkreis zu tragende Kostenanteil beläuft sich somit auf knapp 87 000 Euro.

Hauptnutznießer sollen die kreiseigenen Schulen sein, aber auch Grundschulen und Vereine, die die Kreis-Sportstätten nutzen, sollen sich beteiligen können. Dafür soll in der ersten Phase bis Juni ein neues Prämienmodell erarbeitet werden – wer unter welchen Voraussetzungen Geld bekommt, ist dabei die Frage. Natürlich wolle der Kreis die Mittel primär in die eigenen Schulen stecken, finanzielle Anreize für alle anderen solle es dennoch geben.

Für die freiwillige Teilnahme sollen zuerst die Schulen persönlich angesprochen und dann potenzielle Projektteilnehmer aus Grundschulen in kommunaler Trägerschaft und Vereinen informiert werden, Letztere zunächst über übergeordnete Vereinsverbände. „Die praktische Projektphase schließt sich dann an die Unterzeichnung der Vereinbarung an“, so Klebe. Die Auftaktveranstaltung ist für Oktober geplant, die Laufzeit soll sich im Anschluss über drei Jahre ziehen, sodass der Abschluss im Januar 2023 stattfindet.

Neben einer Prämie sollen die Teilnehmer eine fachliche Begleitung durch den Klimaschutzmanager sowie den Einsatz von Sachmitteln wie zum Beispiel Energiemessgeräten bekommen.




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