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16°

Frühlingshoch „Frauke“ kommt und bleibt

Frühjahrstrend beim Wetter: Erst mal warm, sonnig, trocken

LANDKREIS. Dank des riesigen Hochs „Frauke“ kehrte zum Wochenende das sonnige und tagsüber zunehmend milde Frühlingswetter ins Schaumburger Land zurück. Nur in den anfangs noch kalten Nächten war ein Hauch von Winter zu spüren. Die freundliche „Frauke“ wird uns voraussichtlich bis zum Monatswechsel beglücken.

veröffentlicht am 24.02.2019 um 17:25 Uhr
aktualisiert am 24.02.2019 um 20:00 Uhr

Zum Start in den meteorologischen Frühling am kommenden Freitag schwächelt das Hoch. Im Gegenzug werden Tiefausläufer mit Regen und Wind immer aufdringlicher. Den ersten Frühjahrsblühern dürfte das aber egal sein. Foto: pr.
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Reinhard Zakrzewski Reporter
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LANDKREIS. Dank des riesigen Hochs „Frauke“ ist zum Wochenende das sonnige und tagsüber zunehmend milde Frühlingswetter ins Schaumburger Land zurückgekehrt. Nur in den anfangs noch kalten Nächten war ein Hauch von Winter zu spüren. Die freundliche „Frauke“ wird uns voraussichtlich bis zum Monatswechsel beglücken. Vom heutigen Montag bis Donnerstag sind im Kreisgebiet 16 bis 18 Grad in Sicht.

Zum Start in den meteorologischen Frühling am kommenden Freitag schwächelt das Hoch. Im Gegenzug werden Tiefausläufer mit Regen und Wind immer aufdringlicher. Doch keine Angst: Ein spätwinterlicher Kaltluftvorstoß mit Schnee bis ganz runter ist kein Thema. Stattdessen stellt sich wahrscheinlicher ein leicht wechselhafter Wettercharakter mit für die Jahreszeit etwas erhöhten Temperaturen ein.

Wirft man einen weiterführenden Blick in den März legen einschlägige Bauernregeln eine Verlängerung der zu warmen und sehr trockenen Februar-Witterung im kommenden Monat nahe. So heißt es in Bezug auf die entscheidenden Lostage im letzten Februar-Drittel: „Felix und Petrus (21./22. Februar) zeigen an, was wir 40 Tage für Wetter han“ oder „Wie’s Petrus und Matthias (22./24. Februar) macht, so bleibt es noch durch 40 Nacht“.

Tatsächlich zeigt die Auswertung langer Klimareihen: Ist das Wetter um den Zeitraum 21. bis 24. Februar – wie diesmal – überdurchschnittlich warm und meist trocken, fällt der erste Frühlingsmonat in zwei von drei Jahren ebenfalls zu warm aus. Bei den Niederschlägen ist ein trockener März mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent dann fast unausweichlich.

Nach dem Dürrejahr 2018 und den erneut mangelhaften Niederschlägen seit Jahresbeginn, sind dies für die aufkeimende Vegetation und die bodennahen Grundwasserstände schlechte Nachrichten.

Auch das langfristige Klimamodell des amerikanischen Wetterdienstes NOAA, das den vergangenen Winter gut vorhergesagt hatte, macht in dieser Hinsicht wenig Hoffnung. Nach aktuellem Stand soll sich eine leichte Trockenheit über den März hinaus bis in den April halten. Erst im Mai könnte mehr Regen fallen als üblich.

Bei den Temperaturen liegen die Prognosen für März deutschandweit bei ein bis zwei Grad über normal. So wird der berüchtigte Märzwinter diesmal wohl kaum eine Chance haben. Auch der April soll auf der leicht zu warmen Seite liegen. Erst im Mai könnten sich die Temperaturen normalisieren. Fazit: Zur Freude von vielen steht uns offenbar ein angenehm warmer, sonnenscheinreicher und zumindest leicht zu trockener Frühling ins Haus – allerdings auch wieder mit der Gefahr längerer Trockenperioden.




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