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Stimmen von der After-Show-Party zur „Medicus“-Premiere / Vorstellungen bis 3. Januar

„Großartig“ – „toll“ - „historisch“

HAMELN. „Es war großartig“, mit diesem Fazit stand Scorpions-Frontmann Klaus Meine nach einem umjubelten Premierenabend im Hamelner Theater nicht allein. Der Rocksänger aus der Wedemark lobte das „tolle Ensemble“ und befand, die Zeit sei wie im Flug vergangen. Für Madjid Samii, Schirmherr des Musicals „Der Medicus“, war es gar ein „historischer Abend“, wie er bei der After-Show-Party im Weserberglandzentrum sagte.

veröffentlicht am 17.12.2018 um 17:39 Uhr

Erst englisch grau, dann orientalisch bunt: die „Medicus“-Inszenierung im Theater Hameln. Foto: dana
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Als Hirnforscher wisse er darum, wie Spiel und Gesang Glückshormone produziert hätten – und meinte dabei wohl Publikum wie Darsteller. Neben Friedrich Rau in der Rolle des Rob Cole hebt sich durch seine ausdrucksstarke Stimme besonders Reinhard Brussmann als Ibn Sina ab, Christian Schöne bringt als Karim und später als neuer Schah nicht nur die nötige Würze in den Palast, sondern eben auch ins Stück.

In die Herzen der Zuschauer spielt sich auch der junge Rob, der am Premierenabend von Habib Bastürk gespielt wird. Die Szenen werden vom grauen England bis zum farbenfrohen Persien immer bunter – vor allem im zweiten Teil nimmt das Stück rasant an Fahrt auf. Hier sind es auch die perfekt dargebotenen und mitreißenden Tanzszenen, vor allem die im Palast spielenden, die im Publikum für Begeisterungsstürme sorgen.

Was die Darsteller unter Leitung des Produzenten Peter Scholz und des Dramaturgen Christoph Jilo zu der Musik des Komponisten Dennis Martin ins Hamelner Theater gebracht haben, ist beachtlich, verdient nicht nur wegen der professionellen Darbietung Lob und Anerkennung, denn nicht zu vergessen ist die Hamelner Bühne deutlich kleiner als die in Fulda, wo das Stück nach seiner Uraufführung vor zwei Jahren Erfolge feierte. Darauf setzen jetzt auch die Hamelner, mit nahezu 90 Prozent verkaufter Karten dürfte die Hoffnung berechtigt sein. Bis 3. Januar gibt es Vorstellungen, für manche sind laut HMT-Chef Harald Wanger nur noch Einzelkarten zu haben.

Karten gibt es in den Geschäftsstellen der SN sowie SZ/LZ.




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