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Eingriff in anderen Biotopen geplant?

Grüne kritisieren Kahlschlag am Regenrückhaltebecken

BAD NENNDORF. Den „Kahlschlag“ am Regenrückhaltebecken an der K 47 haben die Grünen Bernd Reese und Imke Hennemann-Kreikenbohm bei der Verwaltung angekreidet.

veröffentlicht am 20.02.2019 um 00:00 Uhr

Das Regenrückhaltebecken wurde von Ablagerungen und Bäumen befreit, die die Funktionalität störten. foto: gus
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Sie erkundigten sich zudem, ob ein solcher Eingriff bei anderen Biotopen geplant ist. Die Verwaltung schilderte gegenüber dieser Zeitung, dass alles seine Richtigkeit habe. Bei Regenrückhaltebecken handele es sich nicht um Biotope, sondern um Anlagen, die eine technische Funktion erfüllen– beispielsweise die Entwässerung des Straßenseitengrabens. Bei einer Begehung zusammen mit der Unteren Wasserbehörde des Landkreises sei im Januar festgestellt worden, dass die Funktionalität nicht mehr gegeben war. Unter anderem seien die Zu- und Abläufe vollständig durch Ablagerungen, beispielsweise Laub, zugesetzt gewesen. In dem Becken lagen zudem mehrere Bäume.

Das Beckenvolumen war somit nicht mehr groß genug, um die erforderliche Menge an Wasser potenziell zurückhalten zu können. Gehölze und Ablagerungen wurden deswegen entfernt, wobei auch Großgerät eingesetzt werden musste. Die letzte grundlegende Unterhaltung des Rückhaltebeckens war vor über zehn Jahren geschehen, so die Verwaltung. Thematisiert wird dies im Umweltausschuss am 21. Februar ab 19 Uhr im Haus Kassel.göt




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