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Jurastudentin Isabell Brinkmeier aus Eisbergen ist Kandidatin bei Datingshow

Herz-Dame

EISBERGEN. Die große TV-Karriere strebt sie zwar nicht an, etwas Aufmerksamkeit schadet aber nicht, findet Isabell Brinkmeier. Sie ist neue Kandidatin bei „Take me out“, einer Datingshow bei RTL.

veröffentlicht am 10.01.2019 um 17:22 Uhr
aktualisiert am 11.01.2019 um 10:33 Uhr

Isabell Brinkmeier (23) kommt aus Eisbergen und studiert in Bielefeld. Foto: MT

Autor:

NADINE Schwan
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EISBERGEN. Isabell Brinkmeier ist es egal, was andere über sie denken. Sie liebt verrückte Aktionen und steht gern vor der Kamera. Einmal hat sie Glätteisen in der ProSieben-Sendung „Taff“ getestet, war als Bikini-Girl auf Sat.1 und als Tänzerin in einem Musikvideo zu sehen. Auch auf Instagram präsentiert sich die 23-Jährige aus Porta Westfalica-Eisbergen gern mit schönen Bildern von sich – dort hat sie bereits 8605 Abonnenten. Und jetzt ist sie Kandidatin in der RTL-Datingshow „Take me out“.

Dass die Portanerin, die außerdem noch „Miss Bielefeld 2014“ und „Miss Paderborn 2015“ geworden ist, Jura und Management an der Uni Bielefeld studiert, vermuten wahrscheinlich die wenigsten. Doch da steht Brinkmeier drüber.

Die große TV-Karriere strebt sie zwar nicht an, etwas Aufmerksamkeit schadet aber auch nicht, findet sie. „Mir ist es vor allem wichtig, dass ich einen Abschluss in der Tasche habe“, sagt sie. Bei Shows wie dem Bachelor, der gerade auch auf RTL läuft, würde sie nicht mitmachen. „Die Sendung ist sehr umstritten, da bekommt man einen Stempel aufgedrückt, den man nicht mehr loswird.“

Zu ihrem neuesten TV-Auftritt bei „Take me out“ ist Brinkmeier durch einen Aufruf in der Sendung gekommen. Sie selbst schaut die Datingshow gern, und als eingeblendet wurde, dass neue Kandidatinnen gesucht werden, hat sie spontan das Bewerbungsformular im Internet ausgefüllt. Zwei Monate später wurde sie schon zum Casting nach Hannover eingeladen. „An dem Tag musste ich noch eine Klausur in Unternehmensführung schreiben und bin gleich danach weiter nach Hannover gefahren.“ Dort hat sie überzeugt – und auch in der Klausur. „Die habe ich sogar mit Bestnote abgeschlossen“, sagt die 23-Jährige.

Bei „Take me out“ geht es allerdings nicht um Köpfchen, sondern darum, dass man vor der Kamera unterhaltsam rüberkommt. Das Konzept des Formates: Ein Mann stellt sich jeweils 30 Single-Frauen und muss diese von sich überzeugen. Wer den jeweiligen Kerl nicht mag, kann sich per Buzzer wegdrücken. Bleiben am Ende der dritten Runde mehr als zwei Frauen übrig, ist der Mann am Drücker. Er wählt seine zwei Favoritinnen aus und stellt diesen eine entscheidende Frage, um sich dann für seine Herz-Dame zu entscheiden. Das Paar hat dann ein Date, das natürlich auch von Kameras begleitet wird. Pro Sendung kommen mehrere Männer zum Zug. Moderiert wird die Flirt-Show von Comedian Ralf Schmitz. Er fragt die Frauen nach jeder Runde, warum der Mann nicht ihren Vorstellungen entspricht. Wer witzig antwortet und gut rüberkommt, darf auch in der nächsten Folge mitspielen.

Brinkmeier, die seit etwa einem Jahr Single ist, hat das geschafft. Sie wurde, anders als andere Kandidaten, nicht ausgetauscht. „Hinter den Kulissen warteten immer rund zehn Frauen, die dann eingesetzt wurden, wenn jemand ein Date hatte, aber auch, wenn jemand zu langweilig war“, sagt sie. Zickenkrieg habe es aber nicht gegeben. „Das war eher wie eine große Klassenfahrt.“ Auch Ralf Schmitz sei sympathisch gewesen, sagt Brinkmeier. „Er war wie ein Kumpel, hat sich mit uns unterhalten und immer gefragt, wie es uns geht.“

Für die Dreharbeiten musste die 23-Jährige im Mai vergangenen Jahres eine Woche lang nach Köln. Die neueste Staffel mit ihren acht Folgen wurde in einem Rutsch gedreht, untergebracht wurden die Teilnehmer im Hotel. „Das war ganz schön anstrengend, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht“, sagt die Studentin. Um 10 Uhr morgens ging es los und dauerte dann bis Mitternacht – und wer ein Date hatte, musste sogar bis 3 Uhr nachts durchhalten. „Und das auf hohen Schuhen.“

Und wie sieht überhaupt Isabell Brinkmeiers Traummann aus? Da bleibt die Studentin ganz bescheiden: Er sollte ehrlich und treu sein. „Wer mich erobern will, muss einfach sein, wie er ist, und mich damit überzeugen.“ Ein Drei-Tage-Bart und eine sportliche Figur seien aber nicht von Nachteil. Und rote Haare sollte er eher nicht haben.

Ob es bei Isabell Brinkmeier gefunkt hat, darf sie nicht verraten. Aber: Dranbleiben bis zur letzten Folge lohnt sich, verrät sie. Die neue Staffel von „Take me out“ hat am vergangenen Samstag um 22.30 Uhr auf RTL begonnen.




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