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Rettungshubschrauber landet / Polizei fahndet nach dem Tier

Hundeattacke in Hameln – Kleinkind schwer verletzt

AFFERDE. Ein Kleinkind ist am Mittwochvormittag kurz vor 8 Uhr in Afferde bei Hameln von einem Hund angefallen und sehr schwer im Gesicht verletzt worden. Ein Notarztteam des Rettungshubschraubers „Christoph 4“ und Notfallsanitäter des heimischen DRK brachten den zwei Jahre alten Jungen zur Medizinischen Hochschule nach Hannover. Mit allen verfügbaren Kräften fahndet die Polizei nach dem Tier und dem Halter.

veröffentlicht am 27.03.2019 um 11:36 Uhr
aktualisiert am 27.03.2019 um 14:40 Uhr

: Rettungseinsatz – Die Besatzungen eines Feuerwehr-Notarztfahrzeugs, eines DRK-Rettungswagens und des Hubschraubers „Christoph 4“ sind nach Afferde geeilt, um dem schwer verletzten Kleinkind zu helfen. Foto: leo
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Der Kleine habe am Grasweg im Vorgarten eines Einfamilienhauses gespielt. „Nach unseren Erkenntnissen stand die Pforte offen“, sagte Hauptkommissar Guido Krosta. Der Hund dürfte auf diese Weise von der Straße auf das Grundstück gelangt sein. Die Mutter und die Großeltern hielten sich im Hauses auf – der Opa des Jungen hörte plötzlich seinen Enkel schreien und sah nach dem Rechten. Der 58-Jährige „hat das blutüberströmte Kind“ gefunden, sagte Krosta. Er habe noch das Hinterteil eines Hundes gesehen.

Das Tier sei gerade durch das Tor gelaufen. Nach Angaben von Oberkommissarin Stephanie Heineking-Kutschera sind die Verletzungen, die der Zweijährige erlitten hat, erheblich: „Der Hund hat ein Stück Fleisch aus der Wange des Kindes gebissen“, sagte die Polizistin. Die Leitstelle hatte zunächst das Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr und einen Rettungswagen des Roten Kreuzes nach Afferde geschickt. Wenig später wurde auch der an der Medizinischen Hochschule stationierte Rettungshubschrauber des Bundesinnenministeriums alarmiert. Die Maschine landete unweit der Siedlung auf einer Wiese im Gewerbegebiet „Langes Feld“.

Nachdem das Kleinkind von zwei Notarztteams versorgt und für den Transport stabilisiert worden war, wurde es mit einem Rettungswagen zur Hochschule gefahren. Nach unbestätigten Informationen sollten Mutter und Kind nicht getrennt werden. Im Rettungshubschrauber hätte die Frau angeblich nicht mitfliegen können, hieß es.

Rettungshubschrauber „Christoph 4“ landet in Afferde. Foto: leo

Fahndung nach dem Hund: Beschreibung

Mit allen verfügbaren Kräften fahndet die Polizei nach dem Tier. Es handelt sich um einen etwa 40 Zentimeter hohen Hund. Das hellbraune Fell soll zirka fünf Zentimeter lang und glatt sein. „Ob sich eine Person bei dem Hund befand, ist derzeit nicht bekannt“, sagte Oberkommissarin Heineking-Kutschera. Ermittler hörten sich in der Nachbarschaft um. „Keiner der Befragten weiß, wem der Hund gehört.“ Die Inspektion bittet die Dewezet-Leser um Mithilfe. Die Fahnder fragen: „Wer hat einen braunen Hund im Bereich des Grasweges in Afferde gesehen oder kennt den Besitzer? Hinweise nimmt die Polizei entgegen, Tel.: 05151/933-222.




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