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Christian von der Becke nicht mehr Geschäftsführer / Projektgesellschaft von zwei Leuten gesteuert

Klinikbetreiber drehen das Personalkarussel

Landkreis (ll/ab). Die Umstrukturierungen in der Schaumburger Krankenhauslandschaft haben im Zuge der Fusiongespräche zwischen dem niedersächsischen Klinikbetreiber ProDiako und dem Krankenhauskonzern Agaplesion AG aus Frankfurt nun das Personal auf Führungsebene erreicht.

veröffentlicht am 18.06.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:22 Uhr

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Der bisherige Betriebsleiter der Kreiskrankenhäuser in Rinteln und Stadthagen, Christian von der Becke, wird künftig nicht mehr im Schaumburger Land tätig sein.

„Im Zusammenhang mit der Umorganisation wird die ProDiako Christian von der Becke in der Zentrale in Rotenburg einsetzen“, heißt es in einer knappen Mitteilung der ProDiako mit Sitz in Rotenburg an der Wümme.

Gleichzeitig, so teilt die ProDiako mit, gibt es personelle Veränderungen in der Geschäftsführung der Krankenhausprojektgesellschaft (KPG) Schaumburg. Die KPG ist für den Betrieb der alten Krankenhäuser bis zur Inbetriebnahme des Gesamtklinikums und den Neubau in Vehlen verantwortlich.

Klaus Kruse, Geschäftsführer des Krankenhauses Bethel in Bückeburg, und Friedrich Nolte, Verwaltungsleiter am Krankenhaus Stadthagen, werden in Zukunft – ebenso wie von der Becke – nicht mehr der Geschäftsführung der KPG angehören. Damit liegt der Fokus in der KPG noch stärker auf dem Mann, der im März durch die „Diakoniefördergesellschaft“, einer Agaplesion-Tochter, in Schaumburg eingesetzt worden war: Ralph Freiherr von Follenius. Die KPG hat nunmehr nur noch eine Zwei-Mann-Geschäftsführung. Neben von Follenius, der als Sprecher der Geschäftsführung fungiert, bleibt Claus Eppmann in der KPG-Geschäftsführung.

Die Verkleinerung der Geschäftsführung sei nötig, um noch stärker als bisher auf eine gemeinsame Entwicklung der drei Krankenhäuser in Schaumburg hinzuwirken, heißt es.

ProDiako kündigt darüber hinaus an, dass die laufende Umstrukturierung auch eine Umorganisation der Konzernzentrale in Rotenburg erfordere. Insbesondere werde es in den diversen Service-Unternehmen, im Einkauf und in der Materialwirtschaft, in der Logistik und Technik sowie in der Informationstechnologie neue Strukturen geben.

Die Umbesetzungen werden in dieser Woche auch Thema in Landkreis-Gremien sein. Am morgigen Dienstag steht das Großprojekt „Gesamtklinikum Schaumburger Land“ im Mittelpunkt von gleich zwei Sitzungen im Kreishaus in Stadthagen. Zunächst trifft sich der Betriebsausschuss des Klinikums Schaumburg. Dann kommen die Mitglieder des Kreisausschusses zusammen; beide Ausschüsse tagen vertraulich.




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