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Klinikum Schaumburg eröffnet am 30. November

VEHLEN. Nach mehrfachen Verzögerungen ist es nun amtlich: Das neue Klinikum Agaplesion Schaumburg in Obernkirchen wird am 30. November eröffnet. Das hat die Gesellschaft am Freitag offiziell bekannt gegeben.

veröffentlicht am 24.11.2017 um 13:41 Uhr
aktualisiert am 24.11.2017 um 14:55 Uhr

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VEHLEN. Nach mehrfachen Verzögerungen ist es nun amtlich: Das neue Klinikum Agaplesion Schaumburg in Obernkirchen wird am 30. November eröffnet. Das hat die Gesellschaft am Freitag offiziell bekannt gegeben, nachdem die vergangenen zwei Wochen der TÜV das Gebäude abgenommen und am Freitag grünes Licht gegeben hat.

Bevor sich die Türen kommenden Donnerstag jedoch öffnen, steht den Mitarbeitern noch ein Kraftakt bevor, müssen doch noch die Umzüge der Patienten von den beiden aktuellen Standorten erfolgen. Am Samstag zieht bereits die Verwaltung um. Weiter geht es am Dienstag, 28. November, mit den Kollegen aus Bückeburg, am Folgetag geht es in Stadthagen weiter. In dieser Zeit sei die Notfallversorgung gesichert, versichert Unternehmenssprecherin Nina Bernard, schließlich habe die Patientensicherheit „höchste Priorität“.

Dr. Achim Rogge, Sprecher der Geschäftsführung, zum Ablauf: „An den Umzugstagen werden alle Mitarbeiter, insbesondere die Kollegen der Notaufnahme, mit vorbereitenden Tätigkeiten für den Transport beschäftigt sein.“ Deswegen könne die Notfallversorgung für Patienten, die von außerhalb kommen, an den Umzugstagen nicht umfassend geleistet werden. Aus diesem Grund „haben wir uns an diesen beiden Terminen von der Notfallversorgung abgemeldet“, erklärt Rogge.

Dies gilt ab Montag, 22 Uhr, bis Donnerstag, 8 Uhr. Darüber bereits informiert seien sowohl die Rettungsleitstellen, der Leitende Notarzt, die Polizei als auch die Krankenhäuser in Minden, Bad Oeynhausen, Lemgo, Gehrden, Hameln, Neustadt am Rübenberge, Nienburg, Bad Münder und Hessisch Oldendorf. Bernard appelliert an alle Schaumburger, an diesen Tagen bitte nicht zum neuen Klinikum zu kommen, „um nur mal zu gucken“. Für die Öffentlichkeit sei erst ab dem 30. November geöffnet und bis dahin werde der Sicherheitsdienst auch niemanden ohne Berechtigung durchlassen.

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„Patienten, die in dieser Zeit eines unserer Häuser selbstständig aufsuchen, werden wir je nach Bedarf an chirurgische Praxen im Landkreis Schaumburg verweisen, mit denen wir für diese Zeit eine Vereinbarung getroffen haben“, erklärt Rogge. Patienten in einer akuten Notlage erhielten natürlich dennoch eine stabilisierende Erstversorgung und würden dann zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht. Patienten, die sich zum Zeitpunkt des Umzuges bereits an den Standorten in Stadthagen und Bückeburg befinden und ins neue Klinikum nach Obernkirchen verlegt werden, könnten jederzeit auf hohem Niveau versorgt werden. So seien die Operationssäle und Funktionsbereiche wie Herzkatheterlabor und Endoskopie sowohl an den alten Standorten als auch im neuen Klinikum für die stationären Patienten geöffnet.

Für Patienten der beiden Intensivstationen, die spezieller Vorsorgemaßnahmen beim Transport bedürfen, stünden Intensivtransportwagen zur Verfügung. Stationäre Patienten verbleiben nach Informationen von Agaplesion so lange am jeweils alten Standort, bis ihr Transport in den Neubau medizinisch vertretbar ist. Rogge: „Diese Vorgabe gilt auch für schwangere Frauen, die bei uns entbinden möchten.“ Mit der Frühschicht werden ab dem 30. November alle Kinder in Vehlen geboren. SN/colic (Fotos: tol)

Weitere Informationen folgen im Laufe des Tages auf www.szlz.de sowie in der Samstagsausgabe der SZLZ.

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