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Kindesmissbrauch in Lügde: Welche Hinweise hatte das Jugendamt Hameln-Pyrmont?

Kontrollbesuche ohne Folgen

Jahrelang soll Andreas V. auf dem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen gemeinsam mit einem 33-jährigen Komplizen seine Pflegetochter und mindestens 22 weitere Kinder sexuell missbraucht haben. Das wirft auch in Hameln drängende Fragen auf: Das hiesige Jugendamt hatte den heute 56-Jährigen 2017 als Pflegevater eingesetzt. Hinweise auf die mögliche Verwahrlosung oder gar den sexuellen Missbrauch des Kindes sind aber offenbar schon vorher an das Kreishaus gegangen. Nach Kontrollbesuchen auf dem Campingplatz hatte das Jugendamt dennoch nichts zu beanstanden.

veröffentlicht am 01.02.2019 um 11:04 Uhr

Auf dem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen lebte Andreas V. mit seiner Pflegetochter. Foto: dpa
Frank Henke

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Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite



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