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Premiere in Großenwieden

Kurdisches „Newroz“-Fest erstmals seit vielen Jahren

GROSSENWIEDEN. Es ist eine Premiere in der Region, verrät Wilat Hais, Fotograf und Organisator des ersten, kurdischen „Newroz“-Festes in Rinteln und Umgebung: „Seit mindestens 40 Jahren hat es so was hier nicht gegeben“. Die Feier wurde von wenigen Engagierten mit viel Engagement geplant. Darum geht es bei dem Fest:

veröffentlicht am 24.03.2019 um 17:30 Uhr

Keine Mühen für die Premiere gescheut: Wilat Hais feiert mit seiner Gemeinde. Foto: momo

Autor:

Maurice Mühlenmeier
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GROSSENWIEDEN. Es ist eine Premiere in der Region, verrät Wilat Hais, Fotograf und Organisator des ersten, kurdischen „Newroz“-Festes in Rinteln und Umgebung: „Seit mindestens 40 Jahren hat es so was hier nicht gegeben“. In Eigenregie plante Hais mit einigen Freunden: „Wir haben schon öfter Partys organisiert, diesmal sollte es etwas Besonderes werden.“

Denn das Newroz-Fest, das auch als Neujahrfest oder Nationalfeiertag gilt, ist den Kurden sehr wichtig, wie er hervorhebt: „Jeder Kurde feiert Newroz, wer es nicht feiert, der ist auch kein Kurde“, sagt Hais mit einem Augenzwinkern. Die Feierlichkeiten erstrecken sich dabei über eine ganze Woche, jeder Tag ist dabei einem anderen Thema der kurdischen Geschichte, Politik und Kultur gewidmet.

„Manche feiern halt nur einen Tag in dieser Woche, andere jeden Tag“, erklärt Hais weiter. An diesem Abend sei nahezu die gesamte Rintelner Gemeinde zusammengekommen, weiß Hais. Aber auch Gäste aus dem Umkreis sind gekommen. Alteingesessene und Neudazugekommene teilen sich hier Livemusik, Pizza, Kuchen und Tanzfläche. Immerhin 80 bis 90 Gäste sind gekommen, um im Vereinsheim des Schützenvereins Großenwieden gemeinsam zu feiern. „Alles ohne Probleme, alles ohne Streit“, sei die Party noch bis ein Uhr gegangen, so Hais.

Die Feier habe man sich auch einiges kosten lassen, Hais‘ Freundeskreis habe einiges an Geld hingeblättert: „Über 1000 Euro waren es mindestens.“

Umso lobenswerter, dass die Fortsetzung im nächsten Jahr jetzt schon feststeht, wie Hais sagt: „Das war so ein Erfolg, das machen wir noch mal!“




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