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Bundeswehr zur Unterstützung

Landkreis Nienburg bereitet sich auf 200er-Inzidenz vor

NIENBURG. Der Inzidenzwert im Landkreis Nienburg könnte am Wochenende die kritische Marke von 200 Infektionen je 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen überschreiten, teilt der Landkreis mit. Der Kreis bereitet sich darauf vor - unter anderem mithilfe der Bundeswehr:

veröffentlicht am 22.01.2021 um 17:40 Uhr

NIENBURG. Der Inzidenzwert im Landkreis Nienburg könnte am Wochenende die kritische Marke von 200 Infektionen je 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen überschreiten, wie die Pressestelle des niedersächsischen Landkreises mitteilt.

Über verschärfende Regelungen werde die Verwaltung bis zum Beginn der kommenden Woche entscheiden. Zur Unterstützung der Pflegeheime und des Krankenhauses wurde bereits jetzt Unterstützung der Bundeswehr sowie der Hilfsorganisationen angefordert.

Nach der niedersächsischen Corona-Verordnung können die örtlich zuständigen Behörden mit einer 7-Tages-Inzidenz von 200 oder mehr Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner weitergehende Anordnungen treffen. Mögliche Maßnahmen wurden in dieser Woche in den Sitzungen des Krisenstabes diskutiert und bewertet.Der Landkreis teilt außerdem mit, dass der Verwaltungsvorstand Nienburgs die Entwicklung am Wochenende sehr genau beobachten und dann über weitergehende Anordnungen entscheiden werde. Ohnehin bleibeabzuwarten, welche möglicherweise neuen Regelungen die erwartete Corona-Verordnung des Landes vorsieht.

"Wir sind in einer sehr ernsten Situation und es macht mich betroffen, dass gerade unsere ältesten Mitmenschen in den Pflegeheimen so stark betroffen sind. Sie bestmöglich zu schützen und weitere Ausbrüche zu verhindern, ist weiterhin unser oberstes Ziel. Zusätzliche, dafür geeignete Maßnahmen prüfen wir. Sie werden zwangsläufig mit weitergehenden Einschränkungen verbunden sein und wir werden dabei die Verhältnismäßigkeit sehr genau im Blick behalten müssen", sagt Nienburgs Landrat Kohlmeier.

Zur Unterstützung der Pflegeheime und des Nienburger Krankenhauses hat der Landkreis am Freitag die Unterstützung die Bundeswehr offiziell angefordert. Diese Kräfte sollen in den betroffenen Einrichtungen dabei unterstützen, Personal und Bewohner sowie Patienten abzustreichen. MT/ps




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