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Lippe: Auf diesen öffentlichen Plätzen gilt Maskenpflicht

Im Kreis Lippe wurde der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Freitag, 23. Oktober, 0 Uhr, überschritten. Die Überschreitung wurde am Freitag, 23. Oktober, in einer Allgemeinverfügung festgestellt. Damit gelten laut dem Kreis Lippe ab Samstag, 24.Oktober, 0 Uhr, folgende Schutzmaßnahmen im Kreis Lippe. Alle Infos zu Schaumburg im Ticker.

veröffentlicht am 23.10.2020 um 13:42 Uhr

Feste aus herausragendem Anlass:

Zu Festen aus herausragendem Anlass zählen zum Beispiel Hochzeiten, runde Geburtstage oder Taufen. Finden solche Feste außerhalb des privaten Raums statt, also beispielsweise in Restaurants oder Veranstaltungssälen, dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen.

Veranstaltungen und Versammlungen:

An Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongressen dürfen maximal 100 Personen teilnehmen. Dies gilt ab dem vierten Tag nach der Feststellung der Gefährdungsstufe (also ab Mittwoch, 28. Oktober 2020). Wenn der Veranstalter bis drei Tage vor der Veranstaltung ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorlegt, können maximal 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen teilnehmen.

Bei Konzerten und Aufführungen sowie sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen muss außerdem ein Mund-Nase-Schutz am Sitz- oder Stehplatz getragen werden.

Dies gilt auch für Zuschauer von Sportveranstaltungen, außer bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen: Laut Anlage zur Coronaschutzverordnung sind bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen bereits ab einem Inzidenzwert von 35 keine Zuschauer mehr zulässig.

Diese besonderen Beschränkungen gelten nicht für Beerdigungen, Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz oder Veranstaltungen und Versammlungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- oder -vorsorge dienen, wie zum Beispiel Blutspendetermine oder Gottesdienste.

Mund-Nase-Schutz in öffentlichen Außenbereichen:

Ein Mund-Nase-Schutz muss nun auch verstärkt in öffentlichen Außenbereichen getragen werden: Dies gilt in Bereichen, in denen der Mindestabstand regelmäßig nicht eingehalten werden kann (zum Beispiel stark besuchte Fußgängerzonen in Innenstädten). Für welche Straßen und Plätze im Kreis Lippe deshalb ein Mund-Nase-Schutz getragen werden muss, ist in der Allgemeinverfügung des Kreises Lippe geregelt. Sie ist veröffentlicht unter www.kreis-lippe.de/corona. Die Übersicht der Straßen und Plätze im Kreis Lippe, in denen nun ein Mund-Nase-Schutz getragen werden muss:

Bad Salzuflen:

  • Am Schliepsteiner Tor
  • Parkstraße
  • Bleichstraße zwischen Parkstraße und Salzebrücke
  • Lange Straße
  • Dammstraße
  • Millaupromenade/ Salzhof
  • Im Ort
  • Am Herforder Tor zwischen Mauerstraße und Lange Straße
  • Steege
  • Schießhofstraße zwischen Mauerstraße und Lange Straße
  • Am Markt
  • Wenkenstraße zwischen Steege und Dammstraße
  • Ritterstraße
  • Untere Mühlenstraße
  • Obere Mühlenstraße
  • Brunnengasse
  • Osterstraße
  • Otto Künne Promenade

Detmold:

  • Für den Bereich der Fußgängerzone an Samstagen

Schlangen:

  • Rosenstraße 11 bis 13 einschließlich Bereich Bushaltestelle
  • Bürgerhaus

„Sperrstunde“:

Gastronomische Einrichtungen wie zum Beispiel Restaurants, Cafés, Kneipen und Bars müssen spätestens um 23 Uhr schließen und dürfen erst morgens um 6 Uhr wieder öffnen. In diesem Zeitraum darf auch kein Alkohol verkauft werden, auch nicht an Kiosks oder Tankstellen. Die Sperrstunde ist nicht gleichzusetzen mit einer Ausgangssperre.

Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit:

In öffentlichen Räumen dürfen sich höchstens 5 Personen treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Familien (Verwandten in gerader Linie, Geschwistern, Ehepartnern, Lebenspartnern) oder – unabhängig von Verwandtschaftsverhältnissen – Personen aus ein oder zwei Haushalten.

Diese Auflagen können nach der aktuell geltenden Coronaschutzverordnung erst wieder gelockert werden, wenn im Kreis Lippe der Inzidenzwert sieben Tage in Folge jeden Tag unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner geblieben ist.




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