weather-image
22°

Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes bei Tündern im Einsatz / Fund entpuppt sich als Übungsmunition

Mine bei Baggerarbeiten in Weser gefunden

TÜNDERN. Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) haben in einem Kieshaufen einen Gegenstand entdeckt – dem Aussehen nach eine Mine. Ein Bagger hatte die vermeintliche Sprengladung zusammen mit den Steinen zuvor aus dem Bett der Weser geholt. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes identifizierten die Fundsache später als Übungsmine.

veröffentlicht am 23.01.2019 um 17:40 Uhr
aktualisiert am 23.01.2019 um 19:20 Uhr

Geraten immer wieder in Gefahr, auf Sprengladungen zu stoßen: Baggerführer. Symbolfoto: jan
Frank Neitz

Autor

Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Am Dienstag war auf Höhe des Tündernsees ein Schwimmbagger auf dem Fluss im Einsatz. Dort gebe es in der Weser Fehltiefen, und das WSA habe eine Hindernisbeseitigung durchgeführt, sagte Wasserbaumeister Daniel Brader. Auf die „Mine“ seien die Arbeiter erst beim Ausladen der Kiesfracht gestoßen. Einer seiner Kollegen habe daraufhin ein Foto von dem Fund gemacht. Kurz darauf erreichte das Bild Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen in Hannover. Die Experten gaben schnell Entwarnung. Es handelte sich um eine ungefährliche Übungsmine. „Im Prinzip um einen simplen Betonklotz“, wie Sprengmeister Jürgen Koppelmeyer den flachen und circa 30 Zentimeter großen Gegenstand beschrieb. Übungsminen werden immer noch von Armeen genutzt. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die gefundene Attrappe von britischen Streitkräften stamme, so der Sprengmeister.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare