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Über Nacht in Gewahrsam

Missbräuchlich Notruf gewählt: Handschellen

veröffentlicht am 23.11.2017 um 15:07 Uhr

MINDEN. Weil ein angetrunkener Mann am Mittwochabend grundlos und fortlaufend den Notruf der Polizei (110) und der Feuerwehr (112) wählte, verbrachte ein 64-jähriger Mindener die Nacht im Polizeigewahrsam. Allein acht mal rief der Mann am Abend bei der Polizeileitstelle an.

Die Beamten hatten ihn mehrfach am Telefon aufgefordert derartige Anrufe zu unterlassen. Da der Mann aber keine Ruhe gab, bekam er schließlich „Besuch“ von einer Polizeistreife. Als die Beamten eintrafen, stand schon ein Rettungswagen vor dem Haus. Dessen Besatzung war vorsichtshalber ausgerückt, da sich der Mann zuvor auch bei der Feuerwehr mehrfach per Notruf gemeldet hatte. Eine medizinische Notwendigkeit lag nicht vor.

Die mahnenden Worte der Polizisten fanden bei dem Mindener kein Gehör. Vielmehr drohte der den Ordnungshütern Prügel an, als die ihn in Gewahrsam nehmen wollten. Daraufhin legten die Beamten dem Mann kurzerhand Handschellen an und nahmen ihn mit.




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