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Mit Radar und Bodenscanner

Neues Streifenboot für Wasserschutzpolizei

NIENBURG/RINTELN. Die Wasserschutzpolizei ist jetzt mit neuester Motorentechnik ausgestattet. "Wasserschutzpolizei 31" heißt das neue Streifenboot der Wasserschützer, mit dem sie demnächst Freizeitkapitäne, unter anderem auch auf der Weser, kontrollieren.

veröffentlicht am 28.08.2020 um 11:41 Uhr

Am Donnerstagmittag, Punkt 12 Uhr, begrüßte der Leiter der Polizeiinspektion (PI) Nienburg/Schaumburg, Frank Kreykenbohm, den Präsidenten der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, den Präsidenten der Polizeidirektion Oldenburg, Johann Kühme sowie eine Reihe geladener Gäste am Nienburger Hafen. Nicht sehr häufig trifft man zwei Polizeipräsidenten bei Veranstaltungen der PI. Hier war der Grund ein ganz Besonderer.

Neues Streifenboot mit 200 PS, Radar und Bodenscanner

Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Nienburger Hafen stand die "Wasserschutzpolizei 31 (W31)", das funkelnagelneue Streifenboot der Wasserschützer. Das knapp 7 Meter lange Schmuckstück, ausgerüstet mit neuster Motorentechnik, Bug - und Heckstrahlrudern, Radar, Bodenscanner und vielem mehr, schließt die Lücke zwischen der W 23, einem trailerbaren Hartboden-Schlauchboot und der W 15, einem hochseetüchtigen Streckenboot, auf dem mehrere Beamte mehrere Tage lang unterwegs sein können. Mit 200 PS werden zukünftig vorrangig Freizeitkapitäne auf Weser, Aller, Hamme und Dümmer See kontrolliert.

Leni tauft mit Sektflasche, Papa übernimmt den Taufspruch

Nach vielen guten Wünschen für "allzeit gute Fahrt ..." in den Grußworten und der Übergabe von Bordbuch, Dienstflagge und Schlüsseln durch Kühme an Lühring und den Leiter der Wasserschutzpolizeistation Nienburg, Harald Bormann, wurde das neue Boot traditionell seemännisch getauft. Dazu hatte sich der Vater der dreijährigen Leni, selber Wasserschutzpolizeibeamter, mit seiner Tochter bereit erklärt. Mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht und mit Unterstützung vom Vater, leerte sie eine kleine Flasche Sekt über das Vorschiff, wobei der Papa den Taufspruch sagte. Die zwölf Beamten der Polizeistation verfügen nun neben zwei Funkstreifenwagen wieder über drei sehr leistungsstarke Boote. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes, des THW und der Feuerwehr hatten anschließend noch genügend Zeit für interessante Gespräche sowie ein paar Proberunden mit der W 31.




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