weather-image
Vier Betriebe im Kreis Minden-Lübbecke betroffen

PCB-Funde: Geflügelhalter gesperrt

MINDEN-LÜBBECKE. Nachdem PCB-Funde in Futtermitteln eines Futtermittelherstellers fortlaufende Futtermittelanalysen veranlasst haben, liegen dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Minden-Lübbecke  jetzt Untersuchungsergebnisse vor, die ergeben, dass einer der vier belieferten Betriebe im Kreisgebiet betroffen ist.

veröffentlicht am 29.11.2018 um 14:11 Uhr
aktualisiert am 29.11.2018 um 15:12 Uhr

Huhn
MINDEN-LÜBBECKE. Nach PCB-Funden in Futtermitteln eines Futtermittelherstellers aus Nordrhein-Westfalen betreibt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen (LANUV) seit Mitte November fortlaufend Futtermittelanalysen. Ende der vergangenen Woche hatte das LANUV mitgeteilt, dass weitere Verladezellen der Futtermittelfirma verunreinigt waren. Jetzt liegen dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Minden-Lübbecke Untersuchungsergebnisse vor, die ergeben, dass einer der vier belieferten Betriebe im Kreisgebiet tatsächlich betroffen ist. Die Untersuchungsergebnisse zeigen eine deutliche Überschreitung des Grenzwertes, sodass die entsprechenden Tiere nicht für die Lebensmittelgewinnung verwendet werden dürfen.

Der Kreis hatte den Geflügelhalter bereits vorsorglich gesperrt aufgrund der Informationen des LANUV über die besagten Futtermittellieferungen. Jetzt hält der Kreis die Sperre bis auf Weiteres aufrecht und prüft in Absprache mit dem LANUV das weitere Vorgehen. r




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare