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Vorbereitungsteam für 800-Jahr-Feier 2022 hat schon grobes Veranstaltungskonzept erarbeitet

Stadtjubiläum: Manager vorgesehen

STADTHAGEN. Schrittweise gehen die Vorbereitungen für das 800-jährige Stadtjubiläum im Jahr 2022 voran. Wie Bürgermeister Oliver Theiß auf Anfrage mitteilt, soll in Kürze eine Art Stadtjubiläums-Manager eingesetzt werden. Zudem habe ein Vorbereitungsteam bereits ein grobes Konzept für die Veranstaltungen erarbeitet.

veröffentlicht am 22.02.2019 um 18:36 Uhr
aktualisiert am 22.02.2019 um 19:30 Uhr

In drei Jahren steht für die Kreisstadt das große 800-jährige Jubiläum ins Haus – die Vorbereitungen sind angelaufen. FOTO: ARCHIV

Autor:

Stefan Rothe
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STADTHAGEN.„Wir wollen die Leitung der Vorbereitungen in professionelle Hände geben“, berichtet Theiß. Es sei dafür schon jemand angefragt worden, der dazu auch grundsätzlich bereit sei. Den Namen will Theiß noch nicht nennen, da die Bestellung des Managers durch das Vorbereitungsteam noch bevorsteht. Das solle aber noch in den nächsten Wochen passieren. Sollte es die Person werden, an die gedacht sei, werde dahinter dann auch eine Organisation stehen. Dies werde aber keine Event-Agentur sein, fügt Theiß hinzu.

Die Entscheidung, das Jubiläum nicht durch die Verwaltung und mit rein ehrenamtlicher Hilfe vorzubereiten und durchzuführen, sei klar: „Wir sind überzeugt, dass wir die Sache in professionelle Hände von jemandem geben müssen, der sich dann ganz intensiv damit befassen kann.“ Der Manager werde aus der Stadtkasse bezahlt, in welcher Höhe sei noch nicht entschieden.

Für dieses Jahr sind 7000 Euro im städtischen Haushalt für das Stadtjubiläum eingestellt, dieser Betrag werde sich natürlich erhöhen müssen, wenn das Jahr 2022 näher rückt. Welche Summe notwendig werde, darauf will sich der Bürgermeister noch nicht festlegen.

Schon etliche Male getagt hat ein Vorbereitungsteam, dem Vertreter von Vereinen, dem Stadtmarketing, der Alten Polizei sowie aus Rat und Verwaltung angehören. „Auf diese breite Beteiligung haben wir Wert gelegt, es sollen künftig sogar noch mehr Interessierte dazu kommen“, betont Theiß. Mit welcher Struktur weiter gearbeitet wird, soll entschieden werden, sobald es den Jubiläums-Manager gibt, erläutert Theiß.

Ein grobes inhaltliches Konzept gebe es bereits, Einzelheiten will der Bürgermeister aber noch nicht nennen, weil es erst klarere Konturen bekommen solle, ehe es öffentlich gemacht wird. Gedacht ist in jedem Fall aber an „eine Highlight-Veranstaltung“, dazu soll es viele Veranstaltungen das ganze Jahr über geben, die unter dem Motto des Stadtjubiläums stehen. „Wichtig ist uns, dass möglichst viele Bürger an der Sache beteiligt werden“, betont Theiß.

Als Vorbilder für ein Format, das man sich für das Groß-Event vorstellen könne, dient nach den Worten des Bürgermeisters zum einen das Bückeburger Bürgermahl von 2017. Dabei hatten sich zahlreiche Vereine und Institutionen der ehemaligen Residenzstadt in der Fußgängerzone mit Ständen präsentiert, an denen es jeweils kulinarische Leckereien gab.

Zum anderen könnte von der Machart her laut Theiß das Theater-Spektakel Vorbild sein, das es im Jahr 2010 im Landkreis aus Anlass des 900-jährigen Bestehens von Schaumburg gegeben hat. Damals war ein Profi-Schauspieler in der Rolle des Fürsten Ernst zu Holstein-Schaumburg mit seinem Anhang zu Pferd und in prächtigen Kostümen unter anderem auch nach Stadthagen gekommen, um vor dem Schloss einen Gerichtstag abzuhalten. Damals hatten viele hundert Bürger an dem Spektakel teilgenommen.




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