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Fliegende gelbe Säcke sorgen für Unmut

Sturmtief „Franz“ reißt Müllsäcke mit sich: Abfallentsorgungsunternehmen weisen auf Sicherungspflicht hin

LANDKREIS. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern fegten auch gestern dank des Sturmtiefs „Franz“ wieder orkanartige Böen über den Landkreis und erfassten alles, was nicht niet- und nagelfest war. Dazu zählten auch die gelben Säcke, die in der Regel leicht sind und dem Wind entsprechend ihrer Größe reichlich Angriffsfläche bieten.

veröffentlicht am 13.03.2019 um 15:26 Uhr
aktualisiert am 13.03.2019 um 16:02 Uhr

Gelbe_Sack_Dana

Ein Grund, für die Abfallentsorgungsunternehmen Remondis und Sauthoff noch einmal daran zu erinnern, dass die Verkehrssicherungspflicht für die herausgestellten Säcke bei den Bürgern liege. „Jeder, der einen gelben Sack zur Abholung an die Straße stellt, muss dafür sorgen, dass der Sack nicht auf der Straße landet und so den Verkehr gefährdet, was in den letzten Tagen häufiger geschehen ist und für Unmut sorgte“, sagt Dieter Opara, Remondis Niederlassungsleiter.

Das Entsorgungsunternehmen ist seit Januar 2019 für die nächsten drei Jahre von der Dualen Systemen (DSD) mit der Abfuhr der gelben Säcke beauftragt und arbeitet hier partnerschaftlich mit Sauthoff zusammen.

Ärgerlich sei zudem auch, dass die teils weit verstreuten Säcke den Abfuhrteams die Arbeit erschweren. Nicht nur die Fahrzeiten und die Laufstrecken der Mitarbeiter erhöhen sich, auch der Arbeitsalltag verlängere sich. „Die Bürger können hier direkt Einfluss nehmen, wenn sie die Säcke vernünftig sichern, wozu sie verpflichtet sind. Das würde uns unsere Arbeit erleichtern“, sagt Opara und betont: „Außerdem würde damit verhindert, dass die Säcke zerstört werden und sich die Abfälle weitflächig verteilen.“  r




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