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Flüchtlingskinder haben Spaß im Erlebnis-Zoo und in Potts Park

Tierisches Neuland entdeckt

BÜCKEBURG/MINDEN/HANNOVER. Der Platz im Bus reichte nicht aus, als über 65 Flüchtlingskinder mit ihren Betreuern kürzlich zum großen Ferienerlebnis in den Mindener Potts Park starteten. Ehrenamtlich organisiert, unter der Regie von Heidemarie Hartmann, verbrachte die Gruppe einen erlebnisreichen Tag am Rande des Wiehengebirges. Wildwasserbahn, Drachenflieger, Trampolinkissen – für jeden war etwas dabei.

veröffentlicht am 10.08.2018 um 12:08 Uhr

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Zur Mittagszeit hatten die Betreuer den Grill befeuert; Bratwürstchen und Fladenbrot warteten auf die hungrige Schar.

Vierzehn Tage später stand ein Tagesausflug in den Zoo nach Hannover auf dem Programm. Am Bahnhof in Bückeburg trafen sich rund 60 Personen, diesmal hauptsächlich Flüchtlingsfamilien. Mit Zug und Straßenbahn ging es in die Landeshauptstadt direkt zum Erlebniszoo. Besonders beeindruckend war die „Sambesi-Bootsfahrt“ und die Gehege der Löwen, Affen und Eisbären. Große Augen machten nicht nur die Kinder bei den Giraffen und den frechen Pelikanen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen saß man bei aufkommendem Regen im Trockenen – und genoss die Seerobben-Show. Sie war völliges tierisches Neuland für die vielen syrischen und afghanischen Familien. Elefanten, Tiger und Kängurus standen zum Abschluss auf dem Programm, ehe es auf den großen Spielplatz ging.

Verwundert zeigten sich die tschetschenischen Familien, dass man in einem Zoo auch Tiere vom Bauernhof fand: Pferde, Kühe und Schweine. Spaß machte es dann, die große Plastikkuh zu melken. In den frühen Abendstunden erreichte eine glückliche und erschöpfte Gruppe wieder die alte Residenzstadt.

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Möglich gemacht wurden beide Ausflüge durch den Fördertopf des Landes Niedersachsen für Engagierte in der Flüchtlingshilfe. red




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