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Persöne Kontakte bei Krankheit sind wichtig

Trotz Corona: Klinikum erlaubt Patienten weiterhin Besuche

Ungewöhnlich: Während fast alle Krankenhäuser ihren Patienten Besuche aufgrund der Corona-Pandemie bereits verboten haben, hat sich das Schaumburger Klinikum anders positioniert.  „Derzeit sind wir eine der wenigen Kliniken in der Region, die noch kein vollständiges Besuchsverbot erlassen haben, denn wir wissen, wie wichtig der persönliche Kontakt zu Angehörigen in einer Krankheitssituation ist", erklärt die Pressesprecherin.

veröffentlicht am 01.11.2020 um 14:28 Uhr

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Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

An den Mühlenkreiskliniken in Minden und im Sana-Klinikum in Hameln gilt bereits ein absolutes Besuchsverbot. Anders handhabt es noch das Schaumburger Klinikum. Hier kann unter strengen Auflagen eine anfangs benannte Kontaktperson zu Besuch kommen. „Derzeit sind wir eine der wenigen Kliniken in der Region, die noch kein vollständiges Besuchsverbot erlassen haben, denn wir wissen, wie wichtig der persönliche Kontakt zu Angehörigen in einer Krankheitssituation ist. Nur auf der Isolierstation gilt bereits seit Beginn der Pandemie ein vollständiges Besuchsverbot“, erklärt Pressesprecherin Schwarz. Allerdings könne der Besuch nicht garantiert werden, insbesondere bei allen Patienten, die auf der gleichen Ebene wie die Isolierstation liegen. „Hier kann es kurzfristig zu Veränderungen kommen, die einen Besuch vorübergehend nicht zulassen oder wo ein schon begonnener Besuch abgebrochen werden muss.“ Hier stehe die Sicherheit an erster Stelle. Schwarz ruft außerdem dazu auf, mit dem Besuchsmöglichkeiten verantwortungsbewusst umzugehen.


Das gilt konkret, laut einer Pressemitteilung des Klinikums vom 23. Oktober:

"Ab Montag, 26.10.2020, darf maximal eine bei der Aufnahme der Patientin bzw. des Patienten benannte Vertrauensperson zu Besuch ins Klinikum kommen. Diese erhält für die Dauer des Klinikaufenthaltes der Patientin bzw. des Patienten einen personalisierten Besuchsausweis. Wie bisher auch, wird jeder Besuch im Klinikum über ein Registrierungsformular dokumentiert. Besuche sind weiterhin von Montag bis Sonntag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr möglich, die Besuchsdauer beträgt maximal eine Stunde pro Tag.

Ausnahmeregelungen für Besuche gelten in (akuten) medizinischen Notsituationen und für Patientinnen und Patienten der Intensiv- sowie der Palliativstation. Auch für die Geburtshilfe gelten Sonderregelungen: So darf weiterhin eine Begleitperson zur Geburt mit ins Klinikum kommen – auch in ein Familienzimmer. Aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr gilt auf der Infektionsstation nach wie vor ein vollständiges Besuchsverbot.

Patientinnen und Patienten, die zu einem ambulanten Sprechstundentermin ins Klinikum kommen, dürfen weiterhin nur aus zwingenden medizinischen oder sozialen Gründen eine Begleitperson zu ihrem Termin mitbringen. Auch jede Begleitperson wird registriert."




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