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Gericht belässt es bei Bewährungsstrafe für den Mann mit dem Elektroschocker

Verbrechen nicht nachzuweisen

SEGGEBRUCH/BÜCKEBURG. Bewaffnet mit einem Elektroschocker, paramilitärische Kleidung, an den Füßen Springerstiefel: So steht ein Bückeburger (40) im Februar 2016 vor der Tür eines Bekannten aus Seggebruch, der sich ein selbst gebautes Fahrrad des 40-Jährigen geliehen und nicht zurückgebracht hat. Als Verstärkung hat er vier Minderjährige mitgebracht.
Nachdem der Trupp die Wohnküche durchsucht hat, ziehen alle wieder ab – ohne Fahrrad, dafür aber mit 18 Spielen für die Playstation und einem Fahrzeugbrief des Hausherrn. Klarer Fall von Selbstjustiz, jedoch nicht so schlimm, wie es zunächst aussah.

veröffentlicht am 29.01.2019 um 14:21 Uhr

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