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Verfolgungsfahrt auf der A2 von Herford bis Sehnde

HANNOVER. Am Ostermontag hat ein 55-Jähriger Fahrer in den Abendstunden auf der A2 die mehrfachen Anhaltesignale der Polizei ignoriert, mit der er sich eine Verfolgungsjagd von Herford, quer durch den Kreis Schaumburg bis Hannover-Sehnde lieferte. Er war anderen Verkehrsteilnehmern aufgrund einer merkwürdigen Fahrweise und augenscheinlich frischen Unfallspuren am Auto aufgefallen. Die Autobahnpolizei wollte das Auto in Herford kontrollieren, aber der 55-Jährige gab Gas und entzog sich der Kontrolle.

veröffentlicht am 06.04.2021 um 14:39 Uhr

Am Dienstagabend fiel der VW- Passatfahrer anderen Verkehrsteilnehmern aufgrund einer merkwürdigen Fahrweise und augenscheinlich frischen Unfallspuren am Auto bereits in Nordrhein-Westfalen auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin auf, meldet die Polizei Hannover. Die Autobahnpolizei wollte das Auto an der Anschlussstelle Herford kontrollieren. Kurz vor der Ausfahrt gab der 55-jährige Fahrer jedoch wieder Gas und beschleunigte weiter in Fahrtrichtung Hannover und entzog sich der Verkehrskontrolle. Der Passatfahrer ignorierte weiterhin die deutlichen Anhaltesignale der Funkstreifenwagen und fuhr unbeirrt mit hoher Geschwindigkeit weiter.

Im Bereich der Anschlussstelle Hannover- Buchholz kam es darüber hinaus zu einer leichten Berührung zwischen dem flüchtenden VW Passat und einem Funkstreifenwagen, bei dem Unfall wurde keiner verletzt. Es entstand leichter Sachschaden am Polizeiauto. Letztendlich fuhr der 55-Jährige über die BAB 7 und die Bundesstraße 65 nach Sehnde. Auch innerorts düste der 55-Jährige mit bis zu 100 Stundenkilometern durch die Ortschaft, obwohl die Straßen teilweise schneebedeckt waren und die Temperaturen nur leicht über dem Gefrierpunkt lagen. Im Anschluss hielt der Mann aus der Region Hannover nach einer 90 Kilometer langen Verfolgungsfahrt an und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Gegen den 55-jährigen Fahrer wird ein Strafverfahren aufgrund eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Hinweise auf eine Beeinträchtigung durch Alkohol oder Drogen gab es während der Kontrolle nicht. Der Mann wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen. 

odt




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