weather-image
18°

Landeskirche steht bei der Frage des Umgangs mit homosexuellen Paaren vor großen Herausforderungen

Zerreißprobe unbedingt vermeiden

BÜCKEBURG. Vor dem Gesetz sind Homosexuelle seit dem 1. Oktober 2017 gleichgestellt, seitdem gilt in Deutschland die Ehe für alle. In der bundesdeutschen Gesellschaft, unter anderem auch in den Kirchen und Gemeinden ist diese Entscheidung – ebenso wie damals im Bundestag selbst, als der Fraktionszwang aufgehoben wurde –, durchaus umstritten. Für die Kirchen in Deutschland stellt sich unter anderem die Frage: Dürfen Gleichgeschlechtliche vor den Altar treten und getraut oder wenigstens gesegnet werden?
Fragen, über die die Evangelisch -lutherischen Landeskirchen nicht nur in Deutschland zum Teil seit Jahren diskutieren. Während die meisten evangelischen Landeskirchen in der Frage bereits Entscheidungen getroffen haben – nur einige stellen dabei die Trauung von heterosexuellen und homosexuellen Paaren völlig gleich –, wird in der Schaumburg-lippischen Landeskirche noch diskutiert. Wir haben mit Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke und dem Theologischen Referenten Lutz Gräber ein Interview geführt.

veröffentlicht am 10.07.2019 um 16:17 Uhr

Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke: „Ich habe bereits auf der Herbstsynode 2017 betont, wie sehr ich die politische Entscheidung begrüße, die die Diskriminierung für homosexuelle Paare endlich beseitigt.“ Foto: Archiv/wk



Anzeige
Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige