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Max Holz fährt zum 3. Mal den Klassiker Paris-Brest-Paris

1230 Kilometer nonstop per Rad

Bückeburg. 1230 Kilometer am Stück auf dem Fahrrad, Zeitlimit 80 Stunden, Unterstützung und Hilfe von außen nicht erlaubt, sonst gibt es zwei Stunden Zeitstrafe: 

veröffentlicht am 11.08.2015 um 15:19 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 01:41 Uhr

Bückeburg. 1230 Kilometer am Stück auf dem Fahrrad, Zeitlimit 80 Stunden, Unterstützung und Hilfe von außen nicht erlaubt, sonst gibt es zwei Stunden Zeitstrafe: Max Holz ist es, der zum dritten Mal den Radklassiker Paris-Brest-Paris unter den Sattel nimmt. Am kommenden Sonntag geht es in Paris – in Trappes im Velodrome National – los, am darauf folgenden Mittwoch gegen Mitternacht will der Bückeburger wieder in Paris sein. Dazwischen liegen härteste Anforderungen an Körper und Psyche, wie Max Holz, vor Kurzem 50 Jahre alt geworden, aus den beiden vorherigen Teilnahmen an dem seit 1891 ausgetragenen Rennen weiß. Kampf gegen Hitze, gegen Steigungen, gegen Gegenwind, gegen Staub, gegen die Nacht, gegen die Müdigkeit, gegen den Hunger und Durst, gegen die Muskeln. Aber auch mit berauschenden Momenten, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung sagt. Wie zum Beispiel in den Morgen zu fahren, wie sich ganz langsam das erste Licht aus der Dunkelheit schält, die Vögel anfangen zu zwitschern, die Natur in ein besonderes Licht getaucht ist: „Leicht gebeugt über das Rad hängend auf dem Rad in die Morgendämmerung. Das ist schön, wenn es hell wird, da kommt ein zusätzlicher Schub.“ Wie er überhaupt die Tour möglichst genießen möchte: „Jetzt, wo ich die Strecke kenne.“ 69 Stunden und 23 Minuten brauchte er beim letzten Mal. Dieses Mal will er wieder unter 70 Stunden ins Ziel kommen. Der Rekord: 38:55 Stunden, gefahren 1951.




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