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Kommando Hubschrauber vorgestellt: Brigadegeneräle Pfeifer und Ott besuchen Bürgermeister Brombach

150 neue Soldaten für Bückeburg

BÜCKEBURG. Voller Enthusiasmus und vom bevorstehenden Erfolg überzeugt haben Brigadegeneral Andreas Pfeifer und Brigadegeneral Ulrich Ott am Montag dem Bürgermeister Bückeburgs, Reiner Brombach, offiziell das Kommando Hubschrauber vorgestellt. In den ehrwürdigen Mauern des alten Rathauses warfen die Anwesenden einen Blick in die Vergangenheit, die geprägt ist von einem „wunderbaren Verhältnis mit der Bundeswehr“, so Reiner Brombach. Zugleich blickten sie in die chancenreiche Zukunft in der zweiten Heimat der Heeresflieger, wie Brigadegeneral Pfeifer wiederholt das Miteinander beschrieb.

veröffentlicht am 24.09.2020 um 10:59 Uhr
aktualisiert am 24.09.2020 um 19:00 Uhr

Bereits in wenigen Tagen, am 1. Oktober, beginnt die Aufstellung des Kommandos Hubschrauber. Es wird zum 1. April 2021 eine Anfangsbefähigung erreichen, bis zum 30. September 2021 abgeschlossen sein und mit einem großen Indienststellungsappell in Bückeburg begangen. Zur Freude des künftigen Kommandeurs, Brigadegeneral Ott, der bis Mittwoch das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum geführt hat, ist die Stationierungsentscheidung im vergangenen Jahr auf Bückeburg gefallen. „Bückeburg ist und bleibt eine Hubschrauberstadt“, betont Brigadegeneral Ott, der bald vom Flugplatz in Achum in die traditionsreiche Jägerkaserne umzieht.

Dort wird er künftig – unterstützt von rund 150 zusätzlichen Soldaten am Standort Bückeburg – den Rahmen für die Heeresfliegertruppe bestimmen, optimieren und dauerhaft prägen. Eine Zukunft, in der die Führungs- und Fachaufgaben zusammengefasst werden, um den Herausforderungen der Hubschrauberfliegerei im Heer besser zu begegnen. Das Kommando wird künftig insgesamt rund 5000 Soldaten an acht Standorten führen. Dabei sei „überall am Rad noch etwas zu drehen“, führt der Beauftragte für die Aufstellung des Kommandos Hubschrauber, Brigadegeneral Pfeifer, mit realistischem Blick auf die Zukunft auf. Doch das „Kommando Hubschrauber ist eine Maßnahme mit Pioniercharakter“, so Pfeifer, und in den Augen des Bürgermeisters „eine hochattraktive Einrichtung“ für die Stadt. Wäre die Jägerkaserne weggefallen, fügte er hinzu, „hätte es Jahre gedauert, diese Wunde zu heilen“. Schließlich handelt es sich bei der Liegenschaft im Herzen der Stadt um die älteste noch betriebene Kaserne der Bundeswehr.

Die spürbare Vorfreude und Begeisterung für das neue Kommando und die weitere Zusammenarbeit der Bundeswehr mit der Stadt Bückeburg fasste Reiner Brombach mit einem Lächeln kurz und einprägsam zum Schluss des Treffens zusammen: „Die Welt ist nicht perfekt, aber hier in Bückeburg schon.“ Ein zutreffendes Abschlusswort und zugleich ein Wegweiser für die Zukunft.r




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