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Erbprinz Heinrich Donatus und Mutter Lilly stellen sich für guten Zweck körperlicher Extrem-Herausforderung

160 Kilometer Laufen in fünf Tagen

BÜCKEBURG. Einen Marathon, also eine Strecke von 42,195 Kilometern, zu laufen, das nötigt bereits den meisten Menschen gehörigen Respekt ab. Aber 160 Kilometer in fünf Tagen, und das zwischen 700 und 2000 Höhenmetern, bei dem Gedanken daran dürfte selbst gut und ausdauernd trainierten Sportlern schwindelig werden. Stellen wollen sich dieser Extrem-Herausforderung Erbprinz Heinrich Donatus zu Schaumburg-Lippe und seine Mutter Lilly zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg. In der Woche zwischen dem 9. und dem 14. Juni wollen der Sohn und die Ex-Frau von Fürst Alexander diese Distanz laufend an fünf Tagen zurücklegen, und das für einen guten Zweck: Mit dem Ultra-Marathon unter dem Titel „Run for (your) life“ sollen Spendengelder für ein spezielles Projekt der Hilfsorganisation Interhelp eingeworben werden, deren Schirmherr der Fürst ist.

veröffentlicht am 06.06.2016 um 13:25 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:41 Uhr

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Auf die Idee gekommen ist der 22-jährige Heinrich Donatus während seiner Zeit an der königlichen britischen Militärakademie Sandhurst, an der das britische Heer seine Offiziere ausbildet. „Ursprünglich wollte ich zu Pferde die 2000 Kilometer lange Grenze Argentiniens abreiten“, verriet der Erbprinz, der nach Sandhurst ein Jahr bei der Household Cavalry, dem berühmten berittenen Wachregiment der britischen Armee diente. Als sich diese Idee organisatorisch nicht umsetzen ließ, entschied er sich für eine Aktion in Europa, nicht zu Pferde, dafür aber umso schweißtreibender: 160 Kilometer durch die Gebirgslandschaft Bulgariens, zurückgelegt an fünf Tagen.

Die Route des Laufes startet in Pazardjik, einem Ort, an dem Mutter Lilly zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg bereits als junge Ehefrau des damaligen Erbprinzen Alexander in den 90er Jahren mehrere Interhelp-Projekte begleitete. Die Spendengelder dieses Ultra-Marathons sollen hingegen dem Projekt „The Youth Village“ zugute kommen: Es unterstützt auf den Philippinen Waisenkinder, deren Familien das Opfer des Taifuns Haiyan im Jahr 2013 wurden.

Insgesamt wollen die Organisatoren Spendengelder von 140 000 Dollar zusammenbekommen, um Häuser, Schulen und medizinische Einrichtungen im Bereich der Stadt Davao auf den Philippinen wiederaufzubauen und die Lebenssituation der Kinder in dem ehemaligen Katastrophengebiet insgesamt zu verbessern.

Zur Zeit bereiten sich der Erbprinz und seine Mutter durch tägliche Trainingseinheiten auf die extreme körperliche Herausforderung vor, Heinrich Donatus im heimischen Bückeburg, Lilly im österreichischen Altaussee im Salzkammergut. Am Landpartie-Wochenende ließ der 22-Jährige dabei zusammen mit seinem Trainingspartner Steve Messerschmidt mal eben lockere 26,04 Laufkilometer hinter sich, gestartet am Schloss quer durch die Hofwiesen, die Große Klus, vorbei am Gevattersee bis nach Cammer und zurück durch den Schaumburger Wald. Am vergangenen Wochenende dann der Härtetest: 34,52 Kilometer von Bückeburg bis zum Steinhuder Meer, und das bei über 25 Grad und schwülheißer Gewitterluft! Mit dabei nicht nur Trainingspartner Steve Messerschmidt, sondern auch Sebastian Döll und Minchen-Wirt Fabian Hahn.

Informieren kann man sich im Internet über den Ultra-Marathon sowie die Möglichkeiten, das Interhelp-Projekt „The Youth Village“ mit einer Spende zu unterstützen, unter https://igg.me/at/youthvillage oder auf Facebook über: www.facebook.com/youthvillagedavaoBÜCKEBURG. Einen Marathon, also eine Strecke von 42,195 Kilometern, zu laufen, das nötigt bereits den meisten Menschen gehörigen Respekt ab. Aber 160 Kilometer in fünf Tagen, und das zwischen 700 und 2000 Höhenmetern, bei dem Gedanken daran dürfte selbst gut und ausdauernd trainierten Sportlern schwindelig werden. Stellen wollen sich dieser Extrem-Herausforderung Erbprinz Heinrich Donatus zu Schaumburg-Lippe und seine Mutter Lilly zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.

In der Woche zwischen dem 9. und dem 14. Juni wollen der Sohn und die Ex-Frau von Fürst Alexander diese Distanz laufend an fünf Tagen zurücklegen, und das für einen guten Zweck: Mit dem Ultra-Marathon unter dem Titel „Run for (your) life“ sollen Spendengelder für ein spezielles Projekt der Hilfsorganisation Interhelp eingeworben werden, deren Schirmherr der Fürst ist.

Auf die Idee gekommen ist der 22-jährige Heinrich Donatus während seiner Zeit an der königlichen britischen Militärakademie Sandhurst, an der das britische Heer seine Offiziere ausbildet. „Ursprünglich wollte ich zu Pferde die 2000 Kilometer lange Grenze Argentiniens abreiten“, verriet der Erbprinz, der nach Sandhurst ein Jahr bei der Household Cavalry, dem berühmten berittenen Wachregiment der britischen Armee, diente. Als sich diese Idee organisatorisch nicht umsetzen ließ, entschied er sich für eine Aktion in Europa, nicht zu Pferde, dafür aber umso schweißtreibender: 160 Kilometer durch die Gebirgslandschaft Bulgariens, zurückgelegt an fünf Tagen.

Die Route des Laufes startet in Pazardjik, einem Ort, an dem Mutter Lilly zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg bereits als junge Ehefrau des damaligen Erbprinzen Alexander in den 90er-Jahren mehrere Interhelp-Projekte begleitete. Die Spendengelder dieses Ultra-Marathons sollen hingegen dem Projekt „The Youth Village“ zugutekommen: Es unterstützt auf den Philippinen Waisenkinder, deren Familien Opfer des Taifuns Haiyan im Jahr 2013 wurden.

Insgesamt wollen die Organisatoren Spendengelder von 140 000 Dollar zusammenbekommen, um Häuser, Schulen und medizinische Einrichtungen im Bereich der Stadt Davao auf den Philippinen wiederaufzubauen und die Lebenssituation der Kinder in dem ehemaligen Katastrophengebiet insgesamt zu verbessern.

Zurzeit bereiten sich der Erbprinz und seine Mutter durch tägliche Trainingseinheiten auf die extreme körperliche Herausforderung vor, Heinrich Donatus im heimischen Bückeburg, Lilly im österreichischen Altaussee im Salzkammergut. Am Landpartie-Wochenende ließ der 22-Jährige dabei zusammen mit seinem Trainingspartner Steve Messerschmidt mal eben lockere 26,04 Laufkilometer hinter sich, gestartet am Schloss quer durch die Hofwiesen, die Große Klus, vorbei am Gevattersee bis nach Cammer und zurück durch den Schaumburger Wald. Am vergangenen Wochenende dann der Härtetest: 34,52 Kilometer von Bückeburg bis zum Steinhuder Meer, und das bei über 25 Grad und schwülheißer Gewitterluft! Mit dabei nicht nur Trainingspartner Steve Mes-serschmidt, sondern auch Sebastian Döll und Minchen-Wirt Fabian Hahn.

Informieren kann man sich im Internet über den Ultra-Marathon sowie die Möglichkeiten, das Interhelp-Projekt „The Youth Village“ mit einer Spende zu unterstützen, unter https://igg.me/at/youthvillage oder auf Facebook über: www.facebook.com/youthvillagedavao.




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