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Wasser dringt durch undichte Wandbohrung in den Keller ein / Inbetriebnahme nicht gefährdet

2. Abschnitt der Julianen-Kita abgesoffen

BÜCKEBURG. Der zweite Bauabschnitt der Julianen-Kindertagesstätte ist nach dem Starkregen Anfang der Woche abgesoffen. Der Schaden dürfte in den sechsstelligen Bereich gehen. Die für den 1. Juni geplante Inbetriebnahme ist nicht gefährdet, auch wenn improvisiert werden muss. Auch der bereits laufende Betrieb im 1. Bauabschnitt ist nach Angaben der Stadt nicht beeinträchtigt.

veröffentlicht am 24.05.2019 um 13:22 Uhr

Der Essensraum und die dahinterliegende Ausgabeküche liegen im Keller und sind von dem Wasserschaden betroffen. Foto: Archiv/rc
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Der zweite Bauabschnitt der Julianen-Kindertagesstätte ist nach dem Starkregen Anfang der Woche abgesoffen.

Durch eine fehlerhafte Abdichtung in einer Wandbohrung drang Wasser in den Keller ein und verteilte sich großflächig im Boden und drang in Estrich oder aber PVC-Beläge ein. Das teilte die Stadt Bückeburg in einer Pressemitteilung mit und bestätigte damit entsprechende Informationen unserer Zeitung.

Wie Baubereichsleiter Björn Sassenberg auf Nachfrage mitteilte, ist die für den 1. Juni geplante Inbetriebnahme der Kindergartengruppe nicht gefährdet, auch nicht die der Krippengruppen, die Mitte Juni in Betrieb genommen werden sollen. Sassenberg: „Wir müssen improvisieren und schauen, wie es läuft.“ Auch der bereits laufende Betrieb im ersten Bauabschnitt der „Juliane“ ist nicht beeinträchtigt, wie die Stadt versicherte.

Entdeckt worden war das Wasser Anfang der Woche von Handwerkern, die letzten Schliff an noch nicht ausgeführte Arbeiten legen wollten. Die Stadt Bückeburg hat umgehend Fachunternehmen beauftragt, um den Umfang der entstandenen Schäden zu ermitteln und eine Trocknung des Gebäudes zu ermöglichen. Weiterhin wird kurzfristig ein baubiologisches Büro zur Begleitung des Trocknungsprozesses Prozesses eingeschaltet werden.

„Wir müssen erst einmal Fakten sammeln und zusehen, dass wir das Wasser aus dem Gebäude bekommen“, sagte der Baubereichsleiter. Nach und nach müsse alles angeschaut werden und erörtert werden, welche Maßnahmen notwendig sind. Er schloss nicht aus, dass bereits verlegte PVC-Böden oder aber Fliesen in den Sanitärbereichen oder aber der dortigen Ausgabeküche hochgenommen werden müssen. Das baubiologische Büro sei eingeschaltet worden, um mögliche Schimmelbildungen und Ähnliches zu verhindern.

Zur möglichen Schadenshöhe wollte Sassenberg noch keine Angaben machen, schloss aber nicht aus, dass sie durchaus in den sechsstelligen Bereich gehen könne. Auch für mögliche Regress- oder Gewährleistungsforderungen und daraus resultierenden Ansprüchen gegenüber Handwerksfirmen oder deren Versicherungen sei es deutlich zu früh. Zunächst müssten die Fakten ermittelt werden. Sassenberg: „Wir wollen vor der Lage sein und nicht zu spät reagieren.“




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