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Stonebreaker Festival Fans der Elektromusik nach Kleinenbremen

2000 Tanzwütige

KLEINENBREMEN. Nach einem Jahr Pause startete das Stonebreaker Festival wieder durch. Auf mehreren Bühnen sorgten die DJs beim Electronic-Open-Air für gute Stimmung. Die Lichteffekte sorgten im Besucherbergwerk für ein besonderes Ambiente und zuckten mit den 2000 tanzenden Gästen um die Wette. Doch es gab auch Kritik, wie Veranstalter Martin Weber zugab.

veröffentlicht am 11.07.2018 um 11:43 Uhr
aktualisiert am 11.07.2018 um 15:10 Uhr

Vor der Hauptbühne war vor allem bei Two Elements und danach beim Auftritt von Dario Rodrigues eine Menge los. Foto: mt/Christian Bendig
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Der Eintrittspreis in Höhe von 20 Euro stieß nicht bei allen Besuchern auf Verständnis. „Aufgrund der Auflagen in den Bereichen Brandschutz, Fluchtwege und vielen anderen Dingen steigen die Kosten“, merkt Weber an. Die zum Teil über die Facebook-Seite der Veranstaltung geäußerte Kritik versteht er nicht. „Wenn da jemand von Cash-Cow schreibt, dann kann ich das nicht nachvollziehen“, sagt Weber und schiebt nach: „Es ist ja nicht so, dass wir dort irgendeinen Sportplatz beleuchten.“

Trotz der besonderen Location sank die Besucherzahl. „Parallel fand das Oberhausener Festival „Ruhr in Love“ statt. Aus unserem Freundeskreis wissen wir, dass viele aus dem Mühlenkreis dahin fahren. Vielleicht haben die in diesem Jahr gefehlt“, mutmaßt Weber, der gemeinsam mit Kompagnon Christoph Kuhlmann unmittelbar um das Festival herum sechs Tage schuftet. Die Mühe hat sich aber gelohnt. „Ich fand es richtig gut“, sagte Christoph Fahrenberg, der zum zweiten Mal beim Stonebreaker war. Vor allem DJane Two Elements gefiel dem Mindener. „Sie hatte auch Elemente aus dem Hip-Hop mit hinein gemixt“, lobte der 33-Jährige, „dass eigentlich für jeden Geschmack im Bereich elektronischer Musik etwas dabei war.“

Ein Ansatz, den auch die Organisatoren verfolgen. „Wir achten auf eine gute Mischung aus Künstlern, die härtere Musik spielen, buchen aber auch Künstler wie Two Elements, die innerhalb der Elektromusik auch den Mainstream bedienen“, so Weber.

Unter den Fans der elektronischen Musik herrscht beim Stonebreaker Festival beste Stimmung. Foto: mt/Christian Bendig
  • Unter den Fans der elektronischen Musik herrscht beim Stonebreaker Festival beste Stimmung. Foto: mt/Christian Bendig

Die Spanne reichte auch bei der siebten Auflage von lokalen Künstlern, denen das „Stonebreaker“ laut Weber „eine Plattform bieten möchte“, bis zu international angesehenen DJs wie neben Two Elements zum Beispiel auch Tocadisco, der bereits für David Guetta oder Fat Boy Slim arbeitete. mt

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