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„Wir sind sehr zufrieden“

3. Sparkassen-Schlossparklauf: Rund 900 Läufer und zahlreiche Zuschauer

BÜCKEBURG. Eine große Resonanz hat der vom Verein für Leibesübungen (VfL) Bückeburg ausgerichtete Sparkassen-Schlossparklauf verzeichnet: Rund 900 Sportler sind gestern bei dem zur Schaumburger Laufserie gehörenden Event, das nunmehr bereits im dritten Jahr die lange Tradition des früheren Bückeburger Bruno-Petzke-Laufes fortsetzt, an den Start gegangen. Den Auftakt machte der Zehn-Kilometer-Lauf, gefolgt von den Disziplinen Fünf-Kilometer-Lauf, Fünf-Kilometer-Walking und Fünf-Kilometer-Nordic-Walking.

veröffentlicht am 05.05.2019 um 17:10 Uhr

Rund 900 Sportler gingen beim Schlossparklauf an den Start. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Daran schlossen sich drei Schülerläufe an, bei denen eine zwei Kilometer Lange Strecke zu meistern war; zuerst waren Mädchen der Altersklassen U8 und U10 dran, dann Jungen gleichen Alters und schließlich - in einem gemeinsamen Starterfeld - Mädchen und Jungen der Altersklassen U12, U14 und U16. Den quasi Schlussspurt bildete der Bambinilauf für die ganz Kleinen.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz“, sagte Jobst von Palombini, der Cheforganisator der Veranstaltung. Insgesamt lag die Beteiligung ihm zufolge allerdings etwas unter der des Vorjahres, da sich diesmal circa 50 Schüler weniger zu den Schülerläufen eingefunden hatten. Ursächlich hierfür war seiner Einschätzung nach das kalte Wetter und dass zeitgleich in einigen Kirchengemeinden Konfirmationen gefeiert wurden, deretwegen manche Schüler verhindert gewesen sein dürften.

Innerhalb der Schaumburger Laufserie habe man im Vergleich zu den anderen Wettbewerben alljährlich die meisten Teilnehmer, berichtete Reinhard Waldeck, Vizepräsident Sport des VfL Bückeburg. Als Grund für den Erfolg nannte er gleich mehrere Alleinstellungsmerkmale des Sparkassen-Schlossparklaufs.

Als Präsident des VfL Bückeburg überreichte Martin Brandt den schnellsten Teilnehmerinnen des Fünf-Kilometer-Laufes die von diesen gewonnenen Pokale nebst Urkunden (von links): Anja Hägemann (2. Platz), Melanie Spieß (1. Platz) und Yvonne Droste (3. Platz). Fotos: wk

Zum einen stünden die Grundschulen dergestalt im Fokus, indem man diese für deren Teilnahme mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt eintausend Euro belohne - gestaffelt nach der Anzahl der für diese Schulen startenden Schüler. „Das ist ein absolutes Highlight“, betont der Funktionär. Darüber hinaus erhalte jeder „Finischer“ - also jeder Läufer, der ins Ziel kommt - eine Urkunde und Medaille. Und zu guter Letzt locke auch der über eine Distanz von 300 Metern gehende Bambinilauf.

In diesem Kontext hob Waldeck die Bedeutung der Sponsoren hervor, ohne deren finanzielle Unterstützung der Verein solch ein Event nicht ausrichten könnte. Schon die elektronische Zeitmessung mittels der an die Läufer ausgegebenen Transponder-Chips kostet nach seinen Angaben viel Geld; hinzu kommen die Kosten für die zahlreichen Medaillen und die Pokale. Mit den von den Läufern erhaltenen Teilnahmegebühren allein könne man die Gesamtkosten jedenfalls nicht decken, verriet er.

Gesponsert wurde die im Verlauf von mehreren Hundert Zuschauern beäugte Veranstaltung laut Waldeck unter anderem von der Sparkasse Schaumburg, der Bernd Blindow Schulen und der Krankenkasse BKK24.

Ältester Teilnehmer war

Heinz Wehner (81) aus Feggendorf, der beim Zehn-Kilometer-Lauf in seiner Altersklasse (M80) den ersten Platz belegte. Exakt 59 Minuten und 32 Sekunden hatte er für diese Strecke benötigt.

„Ich kann nur jedem raten: laufen, laufen, laufen“, sagte der fitte Senior im Gespräch mit dieser Zeitung. Er selbst will sich dem Laufsport denn auch weiterhin widmen - so lange, wie es ihm möglich ist.




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