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Ausschuss empfiehlt Satzung für den B-Plan für das neue Gewerbegebiet „Hinterm Eichholz“

50 000 Quadratmeter vor planreife

BÜCKEBURG. Freie Gewerbeflächen hat die Stadt Bückeburg derzeit eigentlich nur noch im Bereich des Hafens Berenbusch. Umso schneller und dringender hat sie sich jetzt an die Ausweisung des neuen Gewerbegebiets „Hinterm Eichholz“ oder aber auch Kreuzbreite III gemacht. Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Bau- und Umweltausschuss einstimmig den Satzungsbeschluss für das 50 000 Quadratmeter große Gebiet schräg gegenüber der ehemaligen Justizvollzugsanstalt gefasst. Nun müssen noch Verwaltungsausschuss und der Rat in seiner Sitzung im Juni den endgültigen Beschluss fassen. Dann wird der B-Plan rechtskräftig. Es kann gebaut werden.

veröffentlicht am 07.05.2019 um 15:26 Uhr
aktualisiert am 07.05.2019 um 19:40 Uhr

So sieht die Erschließung des neuen Gewerbegebiets „Hinterm Eichholz“ oder auch Kreuzbreite III aus. Foto: rc
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Autor

Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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Wie Baubereichsleiter Björn Sassenberg im Ausschuss erläuterte, hat die Stadt keine freien Gewerbeflächen mehr und daher die Planung sehr schnell durchgeführt. Wie bereits berichtet, liegen schon Reservierungen beziehungsweise Anfragen von ansiedlungswilligen Firmen vor, sodass das Gebiet oberhalb der Wilhelm-Raabe-Straße den Hang hinauf gen Bergdorf relativ rasch vermarktet werden dürfte. Erschlossen wird das Gebiet über eine Straße, die am Ende des Gebiets in einen Wendehammer mündet. Der Gehweg wird 1,80 Meter breit, die Straße sechs Meter breit und ermöglicht so den Begegnungsverkehr von Lastwagen. Der Radverkehr wird im Gewerbegebiet nicht durch Gehwegverbreiterung oder durch die Anlage eines Schutzstreifens auf der Fahrbahn besonders berücksichtigt, da in diesem Bereich ein eher geringer Bedarf anzunehmen sei.

An der Kurt-Rabe-Straße wird der Geh- und Radweg parallel zur Straße hinter einer vorhandenen ökologisch wertvollen Hecke geführt und so von der Fahrbahn getrennt. Zur Sicherung der Kompensationsflächen für Bodenbrüter, insbesondere der Feldlerche – dem Vogel des Jahres 2019 – werden Ausgleichsflächen im südlichen Bereich des Plangebietes genutzt und die vogelfreundliche Bewirtschaftung vertraglich geregelt.rc




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