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Portalkran des Regioports geht in Betrieb / 45 000 Einheiten erwartet

Ab April wird getestet

MINDEN/BÜCKEBURG. Der Probebetrieb des neuen Portalkrans am Regioport steht kurz bevor. Ab April soll der Koloss, der bis zu 45 Tonnen Gewicht heben kann, getestet werden. Das sagte der Geschäftsführer der Mindener Hafen GmbH, Joachim Schmidt, bei einer Begehung des Hafengeländes am Mittellandkanal in Päpinghausen mit Vertretern der Unabhängigen Wählervereinigung Mindener Initiative (MI).

veröffentlicht am 14.03.2019 um 12:20 Uhr
aktualisiert am 14.03.2019 um 18:30 Uhr

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Der Regioport sei ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Minden, sagt der MI-Fraktionsvorsitzende Harald Steinmetz. Ebenso wichtig sei aber auch die sachliche Auseinandersetzung mit Kritikern des millionenschweren Projekts. Die Inbetriebnahme sei dringend notwendig, betonte Schmidt. „Die alte Hafenanlage an der Karlstraße ist völlig ausgelastet.“ Am Regioport könnten zukünftig auch die Großmotorgüterschiffe anlegen sowie ent- und beladen werden. Die neue Kaianlage hat eine Länge von 200 Metern und könnte bei Bedarf um 150 Meter erweitert werden.

Bis 2035 wird laut Schmidt eine Auslastung des neuen Hafens in einer Containermenge von 45 000 Einheiten erwartet. Das entspricht einer Gesamtmasse von mehr als 914 000 Tonnen pro Jahr.

Noch bis 2024 gebe es die Betriebserlaubnis für den alten Hafen, erklärte der Geschäftsführer. Die Hafenanlage soll bis dahin auch weiter mitgenutzt werden. Ist der Regioport erst an das Schienennetz angebunden, könnten täglich fast sechs Ganzzüge abgefertigt werden.

„Der Regioport ist ein deutliches Signal an die heimische Wirtschaft“, resümierte MI-Sprecherin Edith von Wrisberg nach der Begehung. Wichtig sei nun, dass die Stadt Minden Möglichkeiten finde, weitere Gewerbegebiete auszuweisen, da das Gewerbegebiet Päpinghausen bereits heute ausgelastet sei.mt




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