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Telekom erweitert drei Mobilfunkstandorte im Stadtgebiet auf den ultraschnellen Standard

Ab sofort 5 G in Bückeburg

BÜCKEBURG. Die Telekom hat ihre 5 G-Initiative in Deutschland gestartet – und Bückeburg ist ab sofort mit dabei. Als eine von 1000 Städten und Gemeinden bundesweit, wie die Telekom in einer Pressemitteilung ausführte.

veröffentlicht am 18.06.2020 um 13:02 Uhr
aktualisiert am 18.06.2020 um 13:40 Uhr

In Bückeburg wurden nach Angaben des Unternehmens drei Mobilfunkstandorte mit dem neuesten Mobilfunkstandard ausgestattet. Davon würden auch die Nutzer eines modernen LTE-Smartphones profitieren, denn die Mobilfunkstation erkenne ab sofort, ob sich ein LTE- oder 5G-Handy in ihrer Funkzelle aufhält und versorge das Handy je nach Bedarf. Auch ältere Mobilfunkstandards wie GSM und UMTS würden weiterhin bedient. Das 5 G-Netz steht mit seinem Leistungsvermögen und Möglichkeiten noch am Anfang. Wichtig, wie das Unternehmen betonte: „Bückeburg nimmt von Beginn an dieser Entwicklung teil und hat damit einen digitalen Standortvorteil.“ Über 16 Millionen Menschen in Deutschland könnten das 5G-Netz der Telekom nutzen. Das Unternehmen versorgt jetzt deutschlandweit über 1000 Städte und Gemeinden ganz oder teilweise mit dem neuen Mobilfunk-Standard. Deutschlandweit gibt es 2054 Städte und 1858 Gemeinden.

„Das ist die größte 5G-Initiative Deutschlands. Wir bringen 5G für die Hälfte der deutschen Bevölkerung in die Stadt und auf das Land. Und dieses Etappenziel erreichen wir jetzt schon früher als geplant“, betonte Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner. „Trotz der Corona-Krise haben wir 5G ohne Umwege ausgebaut. Unsere Netze haben zuverlässig gearbeitet.“ Zusätzlich zur Krisensituation hätten die Techniker über 12 000 Antennen für 5 G fit gemacht. Bis Ende des Jahres sollen es 40 000 Antennen sein.

Möglich macht den Turbo im Mobilfunk-Ausbau der variable Einsatz von Mobilfunk-Frequenzen sowie von neuen, innovativen Technologien. Die Telekom nutzt dafür 15 Megahertz (MHz) im 2,1 Gigahertz-Band für LTE und 5G. Davon stammen 5 MHz aus dem bisherigen 3G-Spektrum und werden umgewidmet. Zusätzlich hat die Telekom 10 MHz Spektrums von einem Mitbewerber erworben. Auch dieses Spektrum setzt sie für LTE und 5G ein. Ersteigert hatte die Telekom dieses Spektrum ursprünglich für die Nutzung ab dem Jahr 2021. Durch den vorzeitigen Zukauf verdreifacht der Konzern das bisher in diesem Frequenzbereich für die neuen Technologien genutzte Spektrum.

Die Telekom hat bereits 2019 entschieden, chinesische Lieferanten aus dem sicherheitskritischen Kernnetz auszuphasen. Dies gelte auch für das sich derzeit noch in der Standardisierung befindliche 5 G-Kernnetz. Im Kernnetz befinden sich die zentralen Elemente zur Steuerung und Verarbeitung von Daten im Netz. Dagegen besteht das Zugangs- oder Antennennetz aus den Funkmasten und den dazugehörigen Sende- und Empfangseinrichtungen. Eine Datenverarbeitung findet in diesem sogenannten „Radio Access Network“ (RAN) nicht statt.

Wer mehr über die Verfügbarkeit von 5G an seinem Wohnort erfahren will, kann sich auf www.telekom.de/netzausbau informieren. r/rc




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